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Das weiße Band
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3,4
468 Stimmen

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Das weiße Band (DVD)
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Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:05.03.2010
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Sprachen:Deutsch DTS-HD Master 5.1
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
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Erschienen am:05.03.2010
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Das weiße Band in HD
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Vertrieb:Warner Bros.
Bildformate:S/W 16:9 Breitbild
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Erschienen am:05.03.2010
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Handlung von Das weiße Band

Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern - ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?

Film Details


Das weiße Band / La ruban blanc / The White Ribbon


Deutschland, Frankreich, Österreich 2009



Drama


1. Weltkrieg, Kleinstadt, Deutscher-Filmpreis-prämiert, Oscar-nominiert, Golden-Globe-nominiert, Pädagogik, Cannes-Goldene-Palme-Bester-Film-prämiert



15.10.2009


669 Tausend


Darsteller von Das weiße Band

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Bilder von Das weiße Band © X Verleih

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am
Michael Haneke gilt seit langem nicht nur als großer Regisseur sondern auch als intelligenter Hinterfrager. In Filmen wie „Funny Games“, „Caché“ oder „Wolfszeit“ hinterfragte Haneke Menschlichkeit, Gewalt und Ideologien. Bei „Das Weiße Band“ konzentriert sich Haneke auf die Frage nach der Ideologie.
„Das Weiße Band“ ist ein schwerer Film, ein richtiger Brocken, aber auch eine überragend geistvolle Erzählung, die in strengen wie klaren, asketischen schwarzweiß Bildern eingefangen wurde. Die Ruhe dieser Bilder ist dabei nur augenscheinlich. Überall brodelt es. Ein böser Schatten liegt über dem Dorf und seinen Bürgern und als Zuschauer spürt man dies zu jeder Sekunde. Ja, es hat fast schon Thrillerqualitäten, man sollte aber nicht erwarten dass Haneke einen Genrefilm mit „Das Weiße Band“ geschaffen hat. Wer glaubt hier wirklich einen Thriller zu sehen, wird enttäuscht, genau so wie der Zuschauer der hofft dass es bei der Erzählung in irgendeiner Form größere Ausbrüche gibt. „Das Weiße Band“ bleibt immer nüchtern und erhöht so seine innere, unsichtbare Spannung auf ein Maximum.
Regisseur Michael Haneke, der zu Recht mit Filmpreisen für „Das Weiße Band“ überhäuft wurde, erzählt die Geschichte sehr gekonnt. Zwar gibt es klare Hauptfiguren wie etwa den Lehrer oder der Pastor, aber im Zentrum stehen klar die seltsamen wie erschreckenden Ereignisse, die wegen der sachlichen und unterkühlten Atmosphäre noch mehr an Kraft gewinnen.
Die Ereignisse sind dabei weniger der Schlüssel als viel mehr der Motor. Selbst die scheinbar unwichtigsten Ereignisse wurden von Haneke in fast schon sachliche Bilder verwandelt. Es ist diese brutale, emotionslose, Sachlichkeit, die hier die größte Wirkung hat. Mit „größte Wirkung“ ist der Nachhall dieser Szenen gemeint. Haneke ist einfach ein Großmeister, wenn es darum geht Drastik, expressives Unrecht wie menschliche Kälte in suggestive, intelligente Szenen einzubauen. Allein dies würde aus „Das Weiße Band“ einen anspruchsvollen, cineastischen Hochgenuss machen.
„Das Weiße Band“ ist ein Meisterwerk. Kein einfacher Film für den schnellen Filmgenuss, obwohl das Werk ganz klar ein Genuss ist, aber nun mal keines was man schnell über seine Sehnerven gleiten lässt. Der Film setzt sich im Gedächtnis fest. Er stellt Fragen und verweigert die Antworten, denn die muss jeder Zuschauer selber geben. Ob der Film nun also eine Kritik an den Faschismus, an den Protestantismus oder „nur“ eine Parabel über die Schattenseiten der Menschlichkeit ist, soll jeder für sich entscheiden. Eines ist aber schon auffällig. Die Kinder, die im Dorf kurz vorm Ausbruch des ersten Weltkrieges leben, wurden seit ihrer Geburt auf Gehorsamkeit und Demut getrimmt. Sie werden diese Erziehung ihr Leben land beibehalten und gut zwanzig Jahre nach den Ereignissen in ihrem Heimatdorf den Nationalsoziallisten treu ihre Dienste anbieten. Ob dies eine Universalerklärung für den späteren Faschismus sein soll, sei dahin gestellt, aber diese Aussage macht auf alle Fälle Sinn.

am
Ganz großes Kino! Man merkt, dass hier ein Perfektionist auf dem Regiestuhl saß! Ich glaube, ich habe noch nie einen derart präzise inszenierten Film sehen dürfen: Die Bilder, erinnern oft an klassische Gemälde alter Meister. Die Schauspieler agieren (ausnahmslos!) so intensiv, dass einem in einigen Szenen schier die Luft wegbleibt. Die Darsteller "leben" ihre Rollen! Die Dialoge sind ebenso meisterhaft!

"Das weiße Band" ist ein auf das Wesentliche reduzierter Film. Die Bilder sind schwarz/weiß, es gibt keine Filmmusik, keine "Action". Aber trotz dieses Verzichts auf "publikumsfreundliche Maßnahmen", erwartet einen hier kein verschwurbelter "Kunstfilm" (im Sinne von langweilig), sondern ein zutiefst bewegendes Drama, das den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt und noch lange nachhallt: eine intensive Filmerfahrung und eine Reise zu den Wurzeln der Gewalt! Klug, subtil, schockierend, grandios!

am
Ein Spielfilm aus dem Jahr 2009 von Michael Haneke, der die Zeit um 1913 in Deutschland porträtiert. Im Dorf Eichwald wird der Arzt zu Fall gebracht, indem sein Pferd über einen gespannten Draht stolpert. Er ist lange abwesend im Krankenhaus und die Dorfgemeinschaft rätselt über diesen Vorfall. Währenddessen prägt sich auf der Leinwand das Gesellschaftsbild von einem Dorf aus, welches von einem Gutsherrn geradezu beherrscht wird und welches unter den strengen Augen eines Pastors lebt. Es ergeben sich weitere Vorfälle; eine Frau verstirbt, zwei Kinder werden entführt und misshandelt, die Kohlköpfe des Barons werden abrasiert. Gleichsam treten immer mehr die brutalen Erziehungsmethoden der Eltern in den Blickpunkt, die ihre pubertierenden Kinder kalt behandeln, sie prügeln und zu absoluter Keuschheit zwingen. In mitten dessen entfaltet sich die Liebesgeschichte des Erzählers und Dorflehrers (Christian Friedel) der möglichst schnell mit seiner angebeteten Eva (Leonie Benesch) zusammenkommen will. Diese Beziehung verläuft jedoch genauso dramatisch wie die sonstigen, extrem patriachalen Verhältnisse und Ehen. Am Ende findet der Lehrer die Spur, dass hinter den ganzen Geschehnissen die Kinder des Dorfes stecken könnten, doch der Pastor will davon nichts wissen. Der Film endet schließlich zeitgleich mit dem Attentat auf Franz Ferdinand von Österreich-Este, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Der Film ist überlang aber selten langatmig; er ist schwarz-weiß und kommt streckenweise ohne Ton aus. Er bietet einen teilweisen Schlüssel zur Erklärung der Geschehnisse Anfangs des letzten Jahrhunderts und zeigt die Perversionen einer zum Glück längst vergangenen Gesellschaftsordnung. Er wirft aber auch die Frage nach den Folgen von Gewalt, Misshandlung und Missbrauch auf und danach, wie sich menschlicher Umgang von Generation zu Generation weitergibt. Die Rolle von Religion, Werten und Erziehung wird in den Fokus gerückt und das Publikum mit vielen Fragen zurückgelassen. Ein anspruchsvoller Film für einen wenig-entspannten aber diskussionsreichen Abend.

am
Kein Film für jedermann. Sehr detailiert, sehr ruhig, aber (vermutlich) auch schonungslos realistisch. Die meist düstere Stimmung wurde sehr gut eingefangen.

am
Ein bemerkenswerter und wie ich finde sehenswerter Film.
In ungewöhnlichen schwarz-weißen Bildern und großartigen Schauspielern steht hier weniger eine Geschichte, sondern eher das Leben einer Dorfgemeinschaft vor dem 1. Weltkrieg im Vordergrund.

am
Ein sehr spannender und hochwertiger Film! Die Schwarz/Weiß-Darstellung gibt der ganzen Geschichte noch den besonderen Reiz. Prädikat: Besonders wertvoll!!
Für Action-/Thriller-Suchende nicht geeignet!

am
Unbedingt sehenswert. Kein Film für Zwischendurch. Man muss sich Zeit nehmen und sich auf den Film, die Handlung und die Figuren einlassen, dann sitzt man wie gebannt vor dem Bildschirm.

am
tolle Bilder, starke Schausteller und ein Einblick in das Leben vor 100 Jahren.
Wenn die Zeit so ausgesehen hat, ist klar, wie 2 Weltkriege auf diese Genaeration lastet.
Die Handlung sollte aber nur als Nebenbei betrachtet werden.
Arte freut sich auf diese Bereicherung!

am
Wie Gewalt entsteht

Eine Wucht von einem Film. Brachial, gestanzt, durchkomponiert wie ein Theaterstück von Gerhard Hauptmann. Nur, dass die Antworten nicht vorgegeben werden.

Wir sehen eine verlorene Generation. Die alten Werte funktionieren nicht mehr. Aber die Mechanismen, die diese Werte eigentlich hervorbringen sollten, sind noch aktiv. Das weiße Band ist das Symbol der Reinheit, die geboren wird durch Wohlverhalten. Dieses Wohlverhalten soll erreicht werden durch brutalen Druck. Durch moralischen, psychischen Druck bei den Pfarrerskindern, durch physischen Druck bei denen des eigentlich sehr jovialen Verwalters. Und durch Anpassungsdruck in der innerlich schwer beschädigten Familie des Arztes. Die Familie des armen Tagelöhners fällt dabei ein wenig aus der Reihe, denn sie steht für den erwachenden Kommunismus. Und natürlich die Familie des Barons, dessen gutsherrliches System aber ebenfalls auseinanderfällt. Der Lehrer verkörpert den wohlmeinenden Part, der zu verstehen beginnt, aber scheitert und sich fügt. Am Ende verschließt das alte System mit voller Absicht die Augen vor dem Monster, das da in seiner Mitte, ja an seinem eigenen Tisch, aufgestanden ist und gibt die Zukunft damit vollends preis.

Jede Figur im Film verkörpert eine ganze Bevölkerungsgruppe in Deutschland am Vorabend des ersten Weltkriegs. Das ist, nach meinem Eindruck, gut gelungen. Wenn Haneke mit seiner Beschreibung recht hat, dann ist der Nationalsozialismus entstanden auch auf der Grundlage einer flächendeckenden Erziehung mit brutaler Gewalt. Die Kinder ihrerseits haben sich auf ihre Weise mit eigener Gewalt Luft verschafft. Das aber hat sie ebenfalls dem Untergang geweiht.

am
Ein in seiner überaus stimmigen Atmosphäre und Figurenzeichnung überragender Film vom `Cache`-Macher. Im überzeugend entworfenen Unterdrückungs- und Angst-Kosmos Deutschlands - am Vorabend des ersten Weltkrieges - spült eine geheimnisvolle Gewaltwelle durch ein kleines Dorf und zerstört vielerlei gewachsene Strukturen. Es liegt wohl nicht in der Absicht des Films konkrete Antworten zu liefern, sondern überlässt dies dem interessierten und aufmerksamen Zuschauer. Die Langsamkeit des Films rührt gewiss daher, dass das Leben damals noch eher bedächtig vonstatten ging, was manchen ´Overacting-Film-Fans` vielleicht zäh erscheinen könnte. Ich glaube die Filmhülle verrät selbst einem `Maulwurf mit Aufmerksamkeitsdefizit` den etwas melancholischeren Zeitporträt-Charakter des Haneke-Filmes. Es wurden übrigens angeblich 7000 Kinder im Vorfeld der Aufnahmen gecastet.

am
Grandios wird hier das brutale Kleinstadtleben in schwarz-weiss vorgeführt, wie aus Opfern Tätern gemacht werden in einer hierarchischen und autoritären Gesellschaft, die 1939 bereits faschistische Züge in sich trägt.

am
Bildgewaltig & Dialoglastig !
Der Erste Weltkrieg liegt in der Luft. In einem scheinbar ganz normalen Dorf in Norddeutschland gehen die Dinge ihren normalen Gang. Der Dorflehrer leitet auch den Schul- und Kirchenchor, der sich aus den Kindern und Jugendlichen des Ortes zusammensetzt. Sie bilden einen Querschnitt der dortigen Gesellschaft, sind die Kinder von Gutsherren, Hebammen, Ärzten und Bauern. Dann beginnen Unfälle. Je mehr davon passieren, desto stärker kristallisiert sich eine Methode heraus: Die vermeintlichen Unfälle scheinen Bestrafungen zu sein.
~~~
Die Schwarz-Weiß-Bilder aus Michael Hanekes' "Das weiße Band" brennen sich in die Erinnerung. Schwarz-Weiß passt zur strengen Thematik, zur kargen Landschaft, zur Konzentration auf das Wesentliche. Zudem: Die Top-Schauspieler spielen in Schwarz-Weiß mit ihrem ganzen Können, aber ohne jede Eitelkeit.
Lange keinen so exzellent gefilmtes Kino mehr gesehen, Meisterleistung!
Auch daran, dass der Film überlange 135 Minuten dauert, sei sich in diesem Fall nicht gestört, kann man doch Klaußner, Bierbichler, Lothar, Mühe & Co. in ihrem großen Talent länger bestaunen. Wobei, wie gesagt, ALLE eine schauspielerische Meisterleistung zeigen (auch die weniger bekannten Mimen!).
1 * Abzug gibt es dennoch dafür, dass es zwischendurch leicht anstrengt, einigen sehr dialoglastigen Szenen zu folgen. Die meisten Dialoge sind unbekannt und anrührend, eben aus einer sehr entfernten Zeit. Zwischendurch wären aber auch einige etwas dramatischere Höhepunkte denkbar gewesen, den einen oder anderen Unfall hätte man schon besser herausgestalten (und nicht nur andeuten) können.
~~~
Fazit:
Überragende Bilder, Geniale Schauspieler ordnen sich einer überzeugenden Story unter, GROßES Kino!
(Jedoch entweder einige Minuten zu lang oder einige dramatische Momente zu kurz...)
Trotzdem:
ANSEHEN!

am
Das weiße Band läßt mich etwas ratlos zurück, das aber voller Emotionen: Entzücken ob der Details über weite Strecken, aber auch nachtragender, grober Undank wegen des verhunzten Schlusses. Soll ich ihn lieben oder hassen? Ausstattung, Kamera und Erzählfluß saugen den Zuschauer förmlich in die Zeit und seinen Geist hinein,- das ist äußerst faszinierend und bei heutigen Produktionen kaummehr zu erleben. Farbe hätte dabei sicher nicht geschadet, ganz im Gegenteil sogar, wenn ich meine Empfindungen beim betrachten von Farbmaterial aus der NS-Zeit bedenke. Was mir diesen cineastischen Hochgenuß aber zuletzt noch verhagelt hat, ist das lieblos runtererzählte Ende der Rahmengeschichte.

Mainstream-Freunde aufgepaßt: seht euch diesen Film an! Ja, gerade ihr solltet den sehen. Ich meine die Kultur-Schickeria und die Pseudointellektuellen ergötzen sich natürlich pflichtgemäß und wortreich daran, aber auch wir einfaches Filmfußvolk, die Arte und 3sat in den hinteren 20er-Programmrängen unserer TV-Fernbedienung dahindämmern lassen, auch wir sollten - einmal wenigstens - einen langweiligen Film wie diesen in seiner ganzen Kurzweiligkeit erleben!

am
Der anspruchsvolle Film ist schon sehr speziell und weit entfernt vom Popcorn-Kino. Stilistisch und dramaturgisch werden einige ungewohnte Register gezogen und die Darsteller agieren professionell.
Fazit: Sehenswert !

am
Eine ungeheuer düstere Schilderung der Zeiot zwischen den Weltkriegen mit schrecklichen Erziehungsmustern und ihren unabsehbaren Folgen.
Tolle schauspielerische Leistung.

am
Ein grandioses Provinz-Portrait. Wer einen Kinoabend ohne Popcorn und röhrenden Subwoofer sucht, findet hier den passenden Film. Zwar könnte man diesen Film auch langweilig finden, doch wer sich auf dieses ebenso anspruchsvolle wie sperrige Meisterwerk einlässt, wird von diesem mit ruhiger Hand komponierten Film in den Bann gezogen. Eben aus dieser Ruhe schöpft man hier die immer gewaltiger zutage tretende Kraft.
Trotzdem man in Schwarzweiß filmte, sollte man zur BluRay greifen, da die DVD mitunter etwas grobschlächtig geraten ist.

am
Ein Meisterwerk an filmischer Erzählkunst. Ganz großes Kino. Das ist Hanekes "Citizen Kane".
Jedes Bild, jeder Moment, jede Szene ist auf den Punkt inszeniert. Wer sich auf diesen Film einlassen möchte, wird belohnt. Wer jedoch einfach mal einen relaxten Filmabend mit Popcorn (o.ä) und Bier (oder was er/sie gerade mag) haben möchte, ohne zu viel Gehirnmasse einsetzen zu müssen, derjenige sollte diesen Film nicht (!) wählen.

am
ein sehr beeindruckender Film, der nachdenklich stimmt, spannend ist und sehr gut gespielt. er hat nicht umsonst oscars eingeheimst. ich kann ihn wärmstens allen erziehenden empfehlen.

am
EIn symbolüberfrachteter Film (teilweise minutenlange Einstellungen auf eine geschlossene Tür), Sittengemälde und Sozialdrama kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Ein Dorf voller familiärer Gewalt und was daraus erwächst. Da man leider nicht erfährt, was aus all dem Leid und vor allem den Kindern wurde, ist keine Entwicklung erkennbar. Die Aussage der Gewalt reduziert sich dadurch ebenfalls zur Symbolik, doch wofür? Eine Parallele zum Krieg ist es keinesfalls, auch der Grundstein für Faschismus bzw. Nationalsozialismus wird hier nicht gelegt. Die Menschen sind gefangen in ihrer kleinen Welt, und aus den gequälten Kindern werden vermutlich quälende Erwachsene, aber das ist für jede Zeit und Gesellschaft zutreffend. Die Darstellung ist sehr distanziert mit zu vielen Längen, die genaue Intention erschließt sich einem nicht. Das war vielleicht auch so beabsichtigt, ist aber unbefriedigend, da hierüber kaum diskutiert, nur spekuliert werden kann. Damit geht meines Erachtens der Inhalt verloren.

am
Anfänglich war ich von dem Film sehr angetan. Die schöne Weise: "Ein feste Burg ist unser Gott" im Intro machte mir Hoffnung auf einen Film, der sich auf sehr hohem Niveau mit dem Thema Religion und Leben, insbesondere mit der Lebenswelt des Protestantismus um die Jahrhundertwende befassen würde. Leider schreckte mich dann zunehmend der Reigen eines Gruselpanoptikums ab, in dem es nicht um echte Seelen geht, sondern um verzerrte Charaktere in einer völlig überzeichneten, abgeschmackten Klischeewelt. Die (sicher glänzend gespielte) Figur des psychopathischen evangelischen Pfarrers könnte glatt aus einem reinen Horrorfilm kommen! Dabei hätte das Bild eines wilhelminischen Geistlichen viel Potential für eine Studie des Konflikts zwischen dem protestantischen Erziehungsideal jener Zeit, Kinderliebe und frommer Innerlichkeit geboten.
Die zahlreichen Episoden des Films bilden ein langatmig erzähltes, inkohärent zusammengepapptes Stückwerk. Hintergründe bleiben im Dunkel, tiefere Erkenntnisse bleiben aus und Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke. Die behandelte Problematik bleibt in den achzig Jahren stecken, die sie schon alt ist, und bietet keinerlei neuen Bezug zum Hier und Jetzt. Echte Zeitzeugen würden sich noch dazu wohl kaum mit einer derart brutalen und klischeehaften Verkürzung ihrer Welt und Zeit einverstanden erklären. Der Schluss bleibt konsternierend unbefriedigend, was mich mich schließlich am meisten gestört hat. Sicher, Kinder verhandeln die Bosheit und Borniertheit der Erwachsenen auf ihre eigene Weise und führen zumeist dasselbe fort, was man ihnen vorlebt, trotzdem fühlte ich mich nach dem über zweistündigen, und, rein handwerklich gesehen, eigentlich hervorragend gemachten Film mit allen Fragen allein gelassen. Eine davon ist zum Beispiel: Warum nur haben sie das Downi-Kind so gemein gequält??? Warum??? An keiner Stelle wird im Film ein plausibles Motiv - meinetwegen die Angst vor der Krankeit, oder Rassenwahn - deutlich. Auch der Selbstmord des Bauern ist so eine manipulative Effekthascherei, bei der einem übel werden kann.
Das filmische Handwerk überzeugt zwar auf der ganzen Strecke, deshalb zwei Punkte, aber dieser Streifen verreckt im Experimentellen und Manipulativen, jedoch ein Zuschauer ist nunmal kein Versuchstier.

am
Stellenweise ziemlich interessant, aber auch stellenweise extrem kreativlos inszeniert. DAS WEISSE BAND erstahlt dem Zuseher in Schwarz-Weiss und erzählt von einem Dorfleben vor dem ersten Weltkrieg. Insbesondere die teilweise versteckte Kriminalhandlung mit dem weitgehend offenen Ende kann, neben der Liebesbeziehung des Erzählers, überzeugen, während der komplette Rest hin und wieder sogar mal richtig langweilt. 3,40 züchtige Sterne in Eichwald.

am
Sicher ein nicht ganz zu unrecht vielfach hochgelobter und durchaus sehenswerter Film, aber am Ende frage ich mich doch, wozu man über 2 Stunden und 10 Minuten einen mysteriösen Kriminalfall aufbaut, wenn einem dann kein Schluss einfällt oder man sich eben nicht traut das Begonnene zu Ende zu führen. Das will ich nämlich ganz provokativ Autor und Regisseur vorwerfen.
Schade, dass man eine solche ansonsten großartige Arbeit aus scheinbar genialer Berechnung, die aber doch nur als solche getarnte Einfalls- oder Mutlosigkeit sein kann, völlig verpuffen lässt. Zurück bleibt dann nur heiße Luft und wieder einmal viel Wind um einen deutschen Film, dem letztlich doch das gewisse Etwas fehlt.

am
Seltsamer Film, skurrile Akteure, etwas fades, wenn auch für Gesprächsstoff sorgendes Ende.

Wer die ersten 45 Minuten erträgt, wird mit etwas mehr Intensität belohnt.

Ist so ein typischer "Arthouse-Film" nichts für einen beschwingten Filmabend. So etwas läuft spät Nachts im ZDF unter "das kleine Fernsespiel" oder bei Arte im "Themenabend" oder Ähnliches.

Man braucht Einiges an Sitzfleisch um die ersten 60 Minuten zu überstehen.

Andererseits zeichnet den Streifen aber genau diese ungewöhnliche Machart aus und irgendwie war er schon gut. Da das Ende aber etwas enttäuscht hat, gibts dann "am Ende" auch nur 3 Sterne.

am
Charakterstudie am Band

Beklemmender Film, in der mich lediglich das Ende nicht völlig überzeugen kann.

am
Die Handlung und alles, was der Film zu bieten hatte, war eigenartig. Aber, dass es kein schlüssiges Ende gab, war das Schlimmste dabei. Da sitzt man dann da und weiß nicht, was das sollte. Dieser Film kann nicht weiterempfohlen werden.

am
schwer schwer- sehenswert für den, der sich mit der zeit diu nachfolgte auch auseinander setzen möchte

am
Der Beweiß, dass ausgezeichnete Filme weder special effects, noch THX, 3D schon gar nicht, ja nicht mal Farbe brauchen, um gut zu sein.

Ein mit chirurgischer Präzision nachgezeichnetes Stück Deutschland vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges.

Wenn es so war, dann ist es nicht verwunderlich, mit welcher Euphorie die Deutschen in den Krieg und später in den Nationalsozialismus "aufbrachen".

am
Ich fand den ganzen Film sonderbar. So richtig habe ich nicht verstanden, was der Sinn des ganzen sein sollte. Das einzige was ich wirklich gut fand, dass man mal in die Vergangenheit abtauchen konnte und eine Möglichkeit hatte sich vorzustellen, wie Trist das Leben zu dieser Zeit an manchen Orten gewesen sein muss und was für Sitten damals noch herrschten. Verbrechen wie z.B. Kindesmissbrauch wurden schweigend hingenommen und Frauen hatten nicht viel zu melden etc.
Aber am Ende blieb -zumindest für mich- die Frage offen, wer nun wirklich die Verbrechen begannen hat - wahrscheinlich die Kinder - und was aus der Arztfamilie und der Hebamme geworden ist. Falls mir jemand eine Antwort geben kann, wäre ich dankbar...

am
Ein sehr intelligenter, nachdenklicher Film. Sehr faszinierend und unheimlich, bloß leider auch ein wenig langwierig und melankolisch. Die Langsamkeit passt hier zwar, aber mir war das eine Spur des Guten zu viel.
Aber auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Film, der zeigt das große Kunst in unserem Land produziert werden kann.
Ist halt mehr was für den Fan der ruhigeren, anspruchsvollen Filme als für den Action-Enthusiasten.

am
Ein Film von dem man erst noch mal nachlesen muss: Was wollten uns die Macher damit sagen.

Dazu möchte ich noch jemanden zitieren der hier ebenfalls eine Kritik geschrieben hat: "Ständig hinterfragt man sich: Jetzt müßte doch was kommen und was kommt....nichts! Auch das Ende läßt viele Fragen, die sich während des Films ergeben, offen!"
Genau so sehe ich das nämlich auch.

Man soll einen Einblick bekommen, wie Kinder vor 100 Jahren erzogen wurden etc.
Aber dann macht man doch keinen Film wo alle Fragen offen bleiben? Vermutlich soll das Kunst sein...schlechte Kunst.
Deutsche können einfach keine Filme machen.

am
Dieser "Film" wird voellig ueberschaetzt...kein Wunder...wenn man das Gefuehl hat
etwas nicht so ganz verstanden zu haben...muss es wohl Kunst sein!

am
Ich habe mir in den zurückliegenden 18 Monaten so manchen Film ausgehliehen. Das war mit Abstand der langweiligste. Ständig hinterfragt man sich: Jetzt müßte doch was kommen und was kommt....nichts! Auch das Ende läßt viele Fragen, die sich während des Films ergeben, offen! Übrigens teilen meine Meinung auch 2 andere Personen die ihn unabhängig von mir gesehen haben.
Fazit: Erspart Euch die runden 2 Stunden

am
Der Film ist eine bitterböse, langatmige Darstellung von prüden, protestantischen Preußen - was für eine Enttäuschung.

Zuerst aber zu den positiven Aspekten dieses Films:

1. Die schauspielerische Leistung ist überdurchschnittlich - insbesondere für einer deutschsprachigen Film. Da gibt es fast nicht auszusetzen.

2. Die Dialoge sind überwiegend gut. Vor allem die Monologe des Pfarrers gefielen mir sehr gut oder der Schlagabtausch zwischen Arzt und Hebamme. An einigen anderen Stellen gingen dem Drehbuchautor offensichtlich die Ideen aus.

3. Auch ist der Film insgesamt handwerklich hervorragend produziert.

Neutral: das Stilmittel "schwarz/weiß" wurde m.E. verwendet um Geld zu sparen. Wäre der Film in Farbe gedreht worden, hätte man die Kulissen renovieren müssen, was das Budget sicherlich stark beansprucht hätte. Dies hat aber die vermutlich gewünschte Folge, das Film eher trist wirkt. Sommertage wirken ähnlich kalt wie Wintertage.

Nun zu den Kritikpunkten:

Der Film bleibt den Grund für seine Geschichte schuldig. Den Grund muss der Zuseher sich selber herleiten, was vom Regisseur beabsichtigt wurde. Das findet vielleicht der Regisseur gut (aus Schadenfreude, weil man sich durch einen langatmigen Film gequält hat und zum Schluss nicht dafür "belohnt" wird), ich finde es eine schwache Leistung. Schließlich wäre die "Botschaft" durchaus interessant gewesen. Es bleibt eigentlich nur das negative Portait schlechter Menschen hängen.

Meine Interpretation das Films ist, dass man Preußen und den Protestantismus kritisch beleuchten wollte. So wird z.B. fast nicht gelacht in dem Film. Die einzig fröhlichen Menschen sind die polnischen Erntehelfer (vermutlich katholisch). Der "Krimi" ist dafür nur Mittel zum Zweck. Es wäre trotzdem interessant gewesen, zu erfahren, welche konkreten Motive die Missetäter hatten (dies wird zwar an einer Stelle angedeutet aber nicht aufgelöst - es bleibt nur eben dieser seltsam fade Nachgeschmak, dass die Erwachsenen alle Kinder misshandeln und/oder die Kinder im Inzest gezeugt wurden).

Das Konzept wäre zu rechtfertigen gewesen, wenn der Film wenigstens echte emotionale Höhepunkte zu bieten gehabt hätte. Aber wenn man erst mal verstanden hat, das fast alle Menschen des Films schlecht sind (der erzählende Lehrer ist natürlich hier ausgenommen, da es für die Erzählweise zwingend notwendig war, dass dieser besser als die anderen ist - aber auch nicht wirklich positiv), dann ist die Luft einfach raus. Dann ist das spannendste nur noch die eigene Hoffnung, dass vielleicht doch noch irgendetwas überraschendes passiert.

Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man seine Laune wirklich drücken möchte und sich bestätigt wissen möchte, wie schlecht manche Menschen/Kulturen sind.

am
Diesen Film habe ich mir wegen den erhaltenen Auszeichnungen, dem allgemeinen Lob und nicht zuletzt wegen dem Thema mit großen Erwartungen angeschaut. Vielleicht waren diese Erwartungen dann einfach zu hoch. Der Film besticht durch eine brilliante "Schwarzweiß-Ästhetik" und die Figurenzeichnung ist teilweise sehr gut gelungen, allerdings nicht durchgängig. Die erzählte Geschichte ist aber meiner Meinung nach wenig glaubwürdig und das offene Ende lässt vermuten, dass der Regisseur selbst nicht so recht an seine durch die lieblose Erziehung zu brutalen Monstern mutierten Kinder geglaubt hat.

am
Spannung *****
Action ***
Unterhaltsam *****
Storry *****
Realität *****
Schauspieler *****
Emotion ****

So muss Kino sein, spannend und informativ zugleich!

am
dieser film ist nicht so einfach mal zum zwischendurch anschauen, man sollte sich schon zeit nehmen. mir persönlich gefiel dieser film nicht so gut weil er mir zu anstrengend war. ich kenne bessere zum beispiel der junge im gestreiften pyjama.

am
Langatmig - beklemmend - verstört - depressiv - nicht sehenswert !!!
Den vorherigen Kritiken kann ich mich keineswegs anschliessen und es ist für mich auch nicht nachvollziehbar warum der Film in Rezensionen in höchsten Tönen gelobt wird !!! Der offizielle deutsche Beitrag für den Auslands-Oscar 2010 ist ein beklemmendes, von latenter Spannung durchzogenes Drama der leisen Töne, das zugegeben mit ungeheurer Präzision und Detailliebe und einem hervorragendem Ensemble von einem Klima der unterdrückten Menschlichkeit erzählt. Es ist aber auch eine von Schwermut und puritanischer Strenge sowie verstörten Persönlichkeiten getragene Geschichte, die aufgrund der beachtlichen Spieldauer und langer Einstellungen und statischer Bilder oftmals sehr viel Langeweile erzeugt. Die über die Länge des Films unterschwellige Spannung wird zwar stetig aufgebaut, jedoch gelingt es nicht dies in einer angemessenen Weise zu bündeln, womit der Zuschauer letztendlich mit vielen offenen Frage enttäuscht zurückbleibt.

am
Der Film wurde hier und in der Presse als Highlight angepriesen. Ich finde den Film einfach nur Langweilig. Der Film hat nichts. Der Film ist einfach nur sehr sehr Schlecht. Der tiefere Sinn dieses Filmes ist mir nicht erschlossen. Ich habe selten etwas schlechteres gesehen. Ich mag den deutschen Film sehr. Aber das ist schlecht.

am
langweilig, trostlos, sinnlos. Schade, daß es keine Video - Himbeeren gibt, dieses Machwerk wäre in der Bewerberliste ganz vorn. Und alle, die diesen Film so hochloben, Glückwunsch. Ein Herr Beuys hat auch aus Scheiße Kunst gemacht, aber für mich bleibt es trotzdem Sche...

am
allein schon das bild hat mich dazubewegt, den film auszuschalten. aber filme im stile einer bühnendarstellung sind nicht mein ding. aber wem das egal ist...

am
Filmpreise müssen nicht mit der inhaltlichen Qualität eines Filmes konform gehen. Wenn dieser Film etwas beweißt, dann das eindrucksvoll. Man mag mir gerne unterstellen mir fehle der Zugang zu einem inhaltlosen Machwerk ohne eine Aussage. Der Zuschauer steht am Schluss vor einem sinnfreien offenen Ende. Die einzige Frage die man sich nach diesem Film stellt ist, warum man sich diesen pseudo intellektuellen Müll überhaupt angesehen hat. Leider kann man hier keine Minuspunkte vergeben, denn das wäre hier angemessen. Die Langeweile und Frustration über diesen zusammenhanglosen Film ist stärker als die beabsichtigte düstere Grundstimmung und überlagert alle anderen Eindrücke.

FAZIT: GEHT GAR NICHT !

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mein Vorredner benutzte den Begriff "Kunstfilm" - recht treffend.
fand den Film deprimierend, ohne etwas bereicherndes mitnehmen zu können.

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Nach dem ich im Fernseher von den vielen Preisen gehört habe den dieser Film erhalten hat bin ich davon überzeugt dass viele Auszeichnungen nicht unbedingt aussagen dass man den Film gesehen haben muss. Habe diesen Film schon vor den Auszeichnungen gehabt aber nach ca. 40 Minuten abgebrochen weil ich bis dahin nicht eine blasse Ahnung hatte worum es in diesem Film überhaupt geht. Vielleicht hätte ich ein paar Minuten länger sehen sollen, dann währe mir eventuell doch noch die Erleuchtung gekommen.
Das weiße Band: 3,4 von 5 Sternen bei 468 Bewertungen und 43 Nutzerkritiken
Ihre Online Videothek präsentiert: Das weiße Band aus dem Jahr 2009 - per Post auf DVD zu leihen - per Post auf Blu-ray zu leihen - per Internet sofort abrufbar. Ein Film aus dem Genre Drama mit Jonas Jennerjahn von Michael Haneke. Film-Material © X Verleih.
Das weiße Band; 12; 05.03.2010; 3,4; 468; 0 Minuten; Jonas Jennerjahn, Gerrit Langentepe, Lena Pankow, Sebastian Pauli, Tim Guderjahn, Nora Gruler; Drama;