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Kritiken von "3hil16" aus

11 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Code
    Vertraue keinem Dieb.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 27.08.2010
    Ganz unterhaltsam, wenn man darüber hinwegsieht, dass die Story nicht wirklich logisch aufgebaut zu sein scheint.

    Die Einbruchsszene macht auf technische Finesse, ist aber eigentlich ziemlich albern und unglaubwürdig (technisch schwierigstes Projekt wird in allerkürzester Zeit von nur 2 Personen vorbereitet, die Sicherungsmaßnahmen sind einfach so realitätsfern, dass man diese sogar mit viel gutem Willen nicht nachvollziehen kann - eher Nachmittagszeichentrickfilm-Niveau)
  • Chaos
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 18.08.2010
    Der Film ist eine echte Überraschung. Ich bin zufällig beim Stöbern auf "Chaos" gestoßen und war erstaunt wegen der guten Bewertungen.

    Ich kann mich durchaus den anderen Kritiken anschließen. Der Film ist unterhaltsam, hat ausreichend Action, ganz ordentliche Schauspieler und eine ganz gute Story mit einem kleinen "Twist" am Ende.

    Perfekt, wenn man mal etwas Kurzweiliges sucht mit nicht ganz offensichtlichen Story sucht.
  • Juno
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 18.08.2010
    Erst habe ich mich sehr lange geweigert, diesen Film anzusehen. Das Thema war nicht von besonderem Interesse für mich. Nachdem ich aber die beiden anderen Filme von Jason Reitman (Thank You for Smoking und Up In The Air) gesehen habe und mir beide hervorragend gefallen haben, beschloss ich, Juno ebenfalls anzusehen - schließlich hat Juno von allen drei Filmen die besten Kritiken erhalten.

    Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Bei Juno wird wieder eine Geschichte wunderbar erzählt. Dabei wird nicht zu übertrieben dramatisiert aber auch nicht zu viel Klamauk eingebaut, so dass die Geschichte glaubwürdig bleibt, ohne langweilig zu werden. Die Dialoge sind hervorragend, nicht zu intellektuell aber immer "pfiffig". Längen hat der Film deswegen eigentlich nicht (natürlich nicht vergleichbar mit Actionfilmen). Soundtrack, Bilder und Handlung sind hervorragend ineinander "verwoben" und unterstreichen die Handlung. Die schauspielerische Leistung ist exzellent.

    Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Film mit einer Story, die es normal nicht so leicht auf die große Leinwand schafft und trotzdem für etwas "anspruchsvollere" Unterhaltung sorgt.
  • Up in the Air
    Ein Mann sucht Anschluss.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 10.08.2010
    Jason Reitman beweist mit diesem Film, dass er ein brillanter Drehbuchautor und ein handwerklich über jeden Zweifel erhabener Regisseur ist. Die Geschichte ist orginell und mit sehr viel Fingerspitzengefühl erzählt. Die Dialoge sind sehr gut ohne den Zuseher mit zu viel Finesse zu überfordern (also: perfekte Balance zwischen Erzählfluss und Dialogen). Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig und ebenso dargestellt von ihren Schauspielern. Sogar der Soundtrack gefällt.

    Einzige Einschränkung: Die Zielgruppe ist m.E. nach Ü40 UND solche, die Einblick in das "Milieu" der Vielflieger haben. Andere werden eventuell schwerer Zugang zu diesem Film finden.
  • Daybreakers
    Die wertvollste natürliche Ressource im Jahr 2019 sind wir Menschen.
    Science-Fiction, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 31.07.2010
    Eine sehr interessante Variante des Themas "Vampire" bzw. menschliches Verhalten, wenn ein lebenswichtiger "Rohstoff" zur Neige geht.
  • The Wrestler
    Ruhm. Liebe. Schmerz.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 26.07.2010
    Der Film ist ziemlich langatmig und an einigen Stellen vorhersehbar (das ablehnende Verhalten seiner Tochter, das Versäumen der Verabredung mit seiner Tochter, der Unfall mit der Wurstschneidemaschine, sein Abgang).

    Nur die Tatsache, dass der Film eine Anlehnung an die Lebensgeschichte des Hauptdarstellers Mickey Rourke ist, lässt einen Durchhalten. Insbesondere der Blick hinter die Kulissen des Professional Wrestlings ist faszinierend.

    Für diejenigen, die nichts mit dem Namen Mickey Rourke anfangen können oder Professional Wrestling sowieso nicht interessiert, ist der Film eher nicht zu empfehlen.
  • Das weiße Band
    Eine deutsche Kindergeschichte
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 26.07.2010
    Der Film ist eine bitterböse, langatmige Darstellung von prüden, protestantischen Preußen - was für eine Enttäuschung.

    Zuerst aber zu den positiven Aspekten dieses Films:

    1. Die schauspielerische Leistung ist überdurchschnittlich - insbesondere für einer deutschsprachigen Film. Da gibt es fast nicht auszusetzen.

    2. Die Dialoge sind überwiegend gut. Vor allem die Monologe des Pfarrers gefielen mir sehr gut oder der Schlagabtausch zwischen Arzt und Hebamme. An einigen anderen Stellen gingen dem Drehbuchautor offensichtlich die Ideen aus.

    3. Auch ist der Film insgesamt handwerklich hervorragend produziert.

    Neutral: das Stilmittel "schwarz/weiß" wurde m.E. verwendet um Geld zu sparen. Wäre der Film in Farbe gedreht worden, hätte man die Kulissen renovieren müssen, was das Budget sicherlich stark beansprucht hätte. Dies hat aber die vermutlich gewünschte Folge, das Film eher trist wirkt. Sommertage wirken ähnlich kalt wie Wintertage.

    Nun zu den Kritikpunkten:

    Der Film bleibt den Grund für seine Geschichte schuldig. Den Grund muss der Zuseher sich selber herleiten, was vom Regisseur beabsichtigt wurde. Das findet vielleicht der Regisseur gut (aus Schadenfreude, weil man sich durch einen langatmigen Film gequält hat und zum Schluss nicht dafür "belohnt" wird), ich finde es eine schwache Leistung. Schließlich wäre die "Botschaft" durchaus interessant gewesen. Es bleibt eigentlich nur das negative Portait schlechter Menschen hängen.

    Meine Interpretation das Films ist, dass man Preußen und den Protestantismus kritisch beleuchten wollte. So wird z.B. fast nicht gelacht in dem Film. Die einzig fröhlichen Menschen sind die polnischen Erntehelfer (vermutlich katholisch). Der "Krimi" ist dafür nur Mittel zum Zweck. Es wäre trotzdem interessant gewesen, zu erfahren, welche konkreten Motive die Missetäter hatten (dies wird zwar an einer Stelle angedeutet aber nicht aufgelöst - es bleibt nur eben dieser seltsam fade Nachgeschmak, dass die Erwachsenen alle Kinder misshandeln und/oder die Kinder im Inzest gezeugt wurden).

    Das Konzept wäre zu rechtfertigen gewesen, wenn der Film wenigstens echte emotionale Höhepunkte zu bieten gehabt hätte. Aber wenn man erst mal verstanden hat, das fast alle Menschen des Films schlecht sind (der erzählende Lehrer ist natürlich hier ausgenommen, da es für die Erzählweise zwingend notwendig war, dass dieser besser als die anderen ist - aber auch nicht wirklich positiv), dann ist die Luft einfach raus. Dann ist das spannendste nur noch die eigene Hoffnung, dass vielleicht doch noch irgendetwas überraschendes passiert.

    Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man seine Laune wirklich drücken möchte und sich bestätigt wissen möchte, wie schlecht manche Menschen/Kulturen sind.
  • Abbitte
    Durch Liebe verbunden. Durch Angst getrennt. Durch Hoffnung erlöst.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 16.05.2008
    Schon ergreifend, aber sinnlos aufwändig inszeniert: Die Gefängniszeit des "Lovers" wird komplett übersprungen, dafür werden filmerisch unglaublich aufwändig ein paar Tage aus dem Soldatenleben im Krieg in Frankreich gezeigt.

    Hinterlässt einen unbefriedigenden Nachgeschmack (unabhängig vom fehlenden "Happy Ende").
  • Schräger als Fiktion
    Harold Crick verdient ein Happy End. Punkt.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 08.01.2008
    Hervorragendes Drehbuch, sehr gute Schauspieler, pfiffige und orginelle Story, gute Dialoge - ich habe den Film sehr genossen
  • Getaway - Ein Mann explodiert
    Ihre Chance war gleich null.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 31.10.2007
    Bonnie und Clyde mit Happy End. Film langweilt heute nur noch. Es gibt zwar ein paar spannende Momente aber das Drehbuch bleibt schwach. Besonder frustrierend: der an und für sich intelligente Held handelt oftmals einfach nur dumm. 1 Extrastern wegen Steve McQueen.
  • Die Hollywood-Verschwörung
    In einer Stadt voller Geschichten hat jeder seine Version der Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "3hil16" am 31.10.2007
    Eigentlich ein guter Film aber Abwertung um einen Stern, da der Spannungsbogen zwar anfänglich gur aufgebaut wird, dann aber einfach nur lau und langatmig ausläuft. Schade