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Kritiken von "stuforcedyou" aus

1086 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Saw
    Wessen Blut wird fließen?
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 02.07.2013
    Harter, dreckiger und pessimistischer Horror-Thriller der gekonnt mit dem Schrecken der Gewalt und der Hilflosigkeit umgeht und dabei noch ein spannende Story zu bieten hat, die vom Beginn bis hin zum schockierenden Ende den Zuschauer in seinen Bann zieht. Einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre, trotz einiger schwacher Darsteller.
  • In China essen sie Hunde
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 15.02.2012
    Ohne moralische Komplexität oder Skrupel frönt der rabiate Film dem pechschwarzen Humor. Drehbuchautor Anders Thomas Jensen ("Adams Äpfel", "Dänische Delikatessen") und Regisseur Lasse Spang Olsen entwerfen eine so böse Geschichte und verpacken sie dabei so alltäglich dass man irgendwann alles hin nimmt was der Film einem an Bösartigkeiten auftischt. Für sensible Gemüter ist der Film daher weniger geeignet und Freunde der Gerechtigkeit wird wohl auch die Übelkeit, überkommen wenn sie diese Komödie aus Dänemark zusehen bekommen. Wer aber schwarzen Humor mag, für den ist "In China essen Sie Hunde" eine Offenbarung: Schräge Dialoge, Figuren die irgendwo zwischen Gangster- und Comicklischee einzuordnen sind und dazu einen Schwall voll Ironie und Zynismus. So erklärt sich der etwas seltsame Titel damit dass der gute aber vom Pech verfolgte Arvid seinen Gangsterbruder Harald fragt warum er ohne Reue zu zeigen Menschen umbringen kann. Die Antwort: "Na und, in China essen Sie Hunde."
  • X-Men Origins - Wolverine
    Wie alles begann.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 01.11.2011
    Der Oscarprämierte, südafrikanische Regisseur Gavin Hood, der mit "Tsotsi" und "Machtlos" überaus gelungenen Dramen inszeniert hat, hat gerade in dieser filmischen Disziplin Probleme mit dem wilden Mutanten. So vermag "X-Men Origins: Wolverine" in Sachen Action durchaus zu überzeugen, doch die Dramaturgie wirkt über weite Teile schlampig zusammengesetzt: Zu jeder Situation gibt es den passenden Mutanten, diverse Schicksalsschläge werden ohne erzählerischen Rhythmus aneinandergekettet und der Bruderzwist des Titelhelden erstickt jeden Hauch von Schwung, Witz und Gesellschaftskritik, die die ersten "X-Men" - Filme ausgemacht haben, im Keim. Natürlich ist die Vorgeschichte zu Wolverine keine Komödie, sie ist düster, aber die physische und physische Härte des Comics wird nie erreicht und so wirkt "X-Men Origins: Wolverine" ein wenig wie Wolverine auf Opium. Dass reicht immer noch locker aus für einen unkomplizierten, netten und durch und durch ansprechenden Blockbuster, aber irgendwie hätte mach sich von dem Wilden mit den Klauen schon etwas mehr erwartet.
  • Dieser Titel wurde aus Jugendschutzgründen ausgeblendet.

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  • Avatar
    Aufbruch nach Pandora
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 03.10.2011
    3D. Es gab im Jahr 2009 wohl kein größeres Filmthema, denn nach etlichen Versuchen und unzähligen gescheiterten Formaten, ist es der Filmindustrie endlich gelungen Filme in ein lebendiges, modernes Format zu verpacken. Bis jetzt war 3D jedoch nur eine Spielerei. Filme wie „My Bloody Valentine“ oder „Ice Age 3“ besaßen zwar eine Fülle von netten, dimensionalen Effekten, aber es war oder besser gesagt es wird wohl James Cameron sein, der diese von der Filmindustrie so heiß beworbenen Technik in Richtung Zukunft führt. Mit „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ erschuf Cameron einen 3D Film der sich nicht als bloße Technikdemonstration versteht, sondern die Technologie so gekonnt einsetzt, dass die märchenhafte Welt des Dschungelplaneten Pandora so plastisch und atemberaubend erscheint wie keine andere erdachte Welt zuvor.
    „Avatar“, der mit einem Budget von über 400 Millionen Dollar nicht nur den 3D Film vorwärts treibt sondern auch den finanziellen Output der großen Majorstudios, ist ein Sci-Fi Film dessen Handlung stark an den Westernklassiker „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnert. James Cameron erzählt die Geschichte des querschnittsgelähmten Marine Jack Sully, der mittels Hightech seinen Geist temporär in einen von Menschen geklonten Außerirdischen transferiert, ohne besondere Komplexität. Ein guter Zug, denn „Avatar“ ist in erster Linie ein Film zum Staunen und bewundern. Hier zählt die Schönheit der am Computer erstellen Welt mehr als der Inhalt, auch wenn sich „Avatar“ große Mühe gibt seine Geschichte größer aussehen zu lassen als sie wirklich ist. Der große Schwachpunkt zwischen den ganzen „Ohs“ und „Ahs“ sind die Figuren. Der vom Schicksal gebeutelte Held wirkt trotz vieler Anstrengungen einfallslos und die bösen Marines sowie ihre geldgeilen Auftraggeber halten sich sehr knapp an der Grenze zur Karikatur auf. Eine erfreuliche Ausnahme ist die Figur von Dr. Grace Augustine, gespielt von der immer wieder herausragenden Sigourney Weaver. Hier bewies Cameron den richtigen Riecher, den die Weaver verleiht der resoluten Wissenschaftlerin viel wohltuende Würde und Wärme, die bei den meisten anderen Figuren zu kurz kommt, weil sie zu konventionell skizziert sind. James Cameron benutzt eigentlich immer solche einfachen, formellen Profile, egal ob „Terminator“ oder „Titanic“. Diese Simplizität ist oft störend, doch sie bringt eine besonders hilfreiche Eigenschaft mit sich: Die verschiedenen Rollen werden so effektiv und unkompliziert verteilt. Bei „Avatar“ setzt dieses dramaturgische Konzept bzw. Kniff aber leider schnell, sehr viel Staub an. Die Figuren sind nicht das Einzige was recht einfach gehalten ist. Die Story nutzt altmodische Parabeln auf Umweltzerstörung, Gier und Vertrauen. Im Gegensatz zu den Charakteren passt die Schlichtheit hier aber gut zu „Avatar“, denn simpel wie sie auch sein mag, bei der Kultur der Na’vi gibt sich Cameron keinerlei Blöße. Alles wirkt, nicht nur Ästhetisch, unglaublich stimmig, auch wenn einige esoterische Szenen den Film unnötig in die Längen ziehen und gewiss der ein oder andere Zuschauer bei so mancher spirituellen Aktion die Hand vor den Kopf schlägt.
    James Cameron ist mit „Avatar“ ein großer Film gelungen. Man muss aber klar sagen, dass es die 3D Technologie ist, die diese Mammutprojekt zu einem Filmereignis macht. Der Film büßt ohne diese „Zauberei“ viel, ja sogar sehr viel von seiner Faszination ein. Als normales, zweidimensionales Sci-Fi-Abenteuer kann James Camerons lang geplantes und gepflegtes Projekt die geschürten Erwartungen nicht ganz erfüllen, aber da der Film ja eh als reiner 3D Film konzipiert war, darf man den Machern keine allzu großen Vorwürfe machen. Schlussendlich hat „Avatar“ seinen Zweck erfüllt. Kurz vor Kinostart rüsteten viele Kinos auf 3D um und nach nur 2 Wochen hat Camerons Umweltfabel seine Kosten wieder eingespielt. So gesehen war „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ ein mehr als erfolgreicher Startschuss für die Zukunft des 3D-Kinos.
  • Date Night
    Gangster für eine Nacht.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 19.11.2010
    Der chaotische Ulk ermüdet nach einem gemächlichen aber stimmigen Start sowie einigen Furiositäten in austauschbaren Slapstick und hektischen Actionszenen. Alle zusammen genommen ergibt dies einen eher enttäuschenden Cocktail, auch wenn die einzelnen Zutaten für sich genommen äußerst hochwertig sind.
  • From Paris with Love
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 19.11.2010
    „From Paris with Love“ ist wie bereits die letzte Zusammenarbeit von Luc Besson und Pierre Morel („98 Hours“) ein simpler aber effektiver Actionfilm geworden. Während bei Liam Neesons Actioneinsatz von Beginn an eine eher bedrückende Stimmung herrschte, so erinnert die Atmosphäre hier anfänglich an ein Buddy Movie.
    Der Film macht zunächst, auf eine billige Art und Weise Laune: Reißerische Action, keinerlei Tiefgang und Travolta übertreibt sein Spiel als amerikanischer Proletenagent angenehm maßlos, während Jonathen Rhys Meyer blass, borniert daneben steht. Alles ganz nett, doch dann wandelt der Film sich und will, so hat es den Anschein, ernst genommen werden. Er versucht sogar einen gewissen, dramaturgischen Anspruch bedienen zu wollen. Dies geht gründlich in die Hose. Die Actionszenen, die vorher auch nicht gerade durch Besonderheiten aufgefallen sind zerren - wie die aufgesetzte Dramatik - an den Nerven und am Ende kann „From Russia with Love“ nicht mehr vertuschen, dass er arg zwiespältig und vor allem ziemlich dämlich ist.
  • Extreme Movie
    Doktorspiele war gestern.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 18.11.2010
    Den wenigen Treffer ins Zwerchfell die „Extreme Movie“ zu bieten hat, steht ein Heer von uninspirierten Gags gegenüber, die anscheinend aus den Papierkörben untalentierter Gagschreiber entnommen wurden. Wie so viele „Movie“-Filme ist auch dieser Murks.
  • The Goods
    Schnelle Autos, schnelle Deals.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 17.11.2010
    Belanglose Komödie mit nettem Cast und einigen gelungenen Dialogen. Kein Hit aber auch davon entfernt überflüssig zu sein. Eben ein mittelmäßiger Film. Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
  • R.E.D.
    Älter. Härter. Besser.
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 05.11.2010
    Harrison Ford hat es getan, Mel Gibson und Danny Glover sowieso und auch „RED“-Hauptdarsteller Bruce Willis ist auf dem Gebiet kein Unbekannter. Gemeint ist der ironische Umgang mit alternden Actionhelden. „RED“ fokussiert voll und ganz auf diese Grumpy-Old-Hero-Ironie und fügt noch einen großen Haufen Action hinzu, die in ihrer Comichaften Rasanz und Übertreibung teilweise recht rabiat und schwarzhumorig ausgefallen ist.

    „RED“ ist ein simple gestrickter Unterhaltungsfilm. Dass ist an sich nichts schlechtes. Doch das humoristische Spiel mit den Klischees und Annahmen an die alte Actiongarde verliert nach einem sauberen Start gerade im letzten Drittel einiges an Drive. Vielleicht zur Kompensation, vielleicht auch aus reiner Ideenlosigkeit wird das Finale dann zum wahren Ballerfest. Viel Bang und Boom aber dem Showdown fehlt die witzige Dynamik der ersten Hälfte. Dazu ist die Auflösung warum der C.I.A. Ex-Agent Frank und seine Kollegen töten wollte, eher schlaff und steht in keinem würdigen Verhältnis zu den geschürten Erwartungen.

    An sich gibt es viel was „RED“ falsch macht, aber mal ehrlich einem paranoiden John Malkovich der sein Schweinchen immer dabei hat schaut man einfach gerne zu. Es ist einfach unterhaltsam und außerdem ist die Action-Komödie wirklich exquisit besetzt, selbst in kleinen Nebenrollen.
  • Infestation
    Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer!
    Action, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 05.11.2010
    Ja, das ist Trash. Aber trotzdem wird alles versucht um den Film größer, schöner und teuerer erscheinen zu lassen. Dies saugt am Unterhaltungswert genau wie der Held (Chris Marquette), der mich bereits nach zehn Minuten einfach nur noch genervt hat. Schön hingegen ist, das „Infestation“ sich nicht darum kümmert eine wirklich große Story zu erzählen. Vorgeschichte? Was ist das? Das hält doch nur auf. So geht es hier recht schnell zur Sache. Auch einige der Nebenfiguren sind ganz nett konzipiert.
    So richtig glücklich bin ich mit „Infestation“ nicht geworden. Ich mag halt einfach lieber die Trashfilme die dazu stehen und nicht ungelenk versuchen den großen Blockbuster raushängen zu lassen. Immerhin setzt „Infestation“ ökologische Trends. Heutzutage fährt man nicht mit dem Panzer zur Brutstätte des Bösen sondern mit dem Fahrrad. Das gibt einen grünen Bonuspunkt.
  • Repo Men
    Sie nehmen ihren Job verdammt ernst.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "stuforcedyou" am 05.11.2010
    Der Versuch zwischen den splattrigen Actionszenen systemkritische Statements abzugeben wird zwar unternommen, aber diese Statement haben nicht mal das Seepferdchen-Abzeichen und gehen in der inszenierten Plörre aus Blut, Knochensplittern, Spannungslosigkeit und belanglosen Figuren gnadenlos unter. Aber selbst die Aussagen die sich zappelnd über dieser langweiligen Flüssigkeit halten können, wirken viel zu bemüht und versuchen vergeblich das ganze dumpfe, blutige Actionfest zu erklären.