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Kritiken von "vonsturzbach" aus

36 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Bunraku
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 08.09.2012
    Bestes visuelles Konzept, das ich in den letzten Jahren in einem Film sehen durfte. Eben in Anlehnung an das japanische Puppentheater und die Kunst Panoramabücher bringt dieser Film, wenn auch mit einfacher Story, ein Feuerwerk an Eindrücken auf die Leinwand, hinter der der moderne 3D-HD-Reigen weit zurückbleibt. Szenario: (Ambivalenter) Böser hat die Herrschaft über die Stadt an sich gerissen. 1. Teil: Zwei Helden begegnen sich und das Drama nimmt seinen Lauf. 2. Teil: die Helden kämpfen sich zum Endgegner durch. Im Prinzip wie ein Comuputerspiel. Gute Besetzung, überzeugend Vorgebracht. Die Situationskomik kommt nicht zu kurz.
    Nichts für Standarderwarter.
  • Das weiße Band
    Eine deutsche Kindergeschichte
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 20.10.2010
    Sicher ein nicht ganz zu unrecht vielfach hochgelobter und durchaus sehenswerter Film, aber am Ende frage ich mich doch, wozu man über 2 Stunden und 10 Minuten einen mysteriösen Kriminalfall aufbaut, wenn einem dann kein Schluss einfällt oder man sich eben nicht traut das Begonnene zu Ende zu führen. Das will ich nämlich ganz provokativ Autor und Regisseur vorwerfen.
    Schade, dass man eine solche ansonsten großartige Arbeit aus scheinbar genialer Berechnung, die aber doch nur als solche getarnte Einfalls- oder Mutlosigkeit sein kann, völlig verpuffen lässt. Zurück bleibt dann nur heiße Luft und wieder einmal viel Wind um einen deutschen Film, dem letztlich doch das gewisse Etwas fehlt.
  • Religulous
    Man wird doch wohl fragen dürfen
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 21.08.2009
    Es steht wohl außer Frage, dass Religionen schon immer und immer noch weitestgehend institutionalisiert und instrumentalisiert werden.
    Polemik, Zynismus und Ironie sind auch für mich durchaus probate Mittel um dem entgegenzuwirken. Ich habe sicher auch kein Problem damit bei bornierten und bigotten Menschen unter die Gürtellinie zu gehen.

    Was Jedoch Bill Mahner mit seinem zerstückelten Machwerk hier vorlegt, bleibt einfach nur spottenswert. Beginnend mit unerfassbaren Materialschnipseln, sich steigernd zu immer dreisteren Vorgehensweisen, wird versucht den Zuschauer zu "überzeugen". Es werden zwar aufmüpfige Fragen gestellt, die Antworten wurden jadoch nicht zugelassen. Er provoziert seine "Interviewpartner", lässt ihnen aber nichtmal das Recht eines aufrichtigen Disputs, nämlich darauf zu reagieren und zu antworten.

    Man hat sich hier nichtmal die Mühe gemacht die unglaublich vielen Schnitte zu übertünchen, sondern schneidet wild und übergangslos, so dass klar ist, dass hier weder irgend ein "Vertreter" einer Religion wirklich zur Sprache kommen sollte, noch irgend ein gutes Haar an einem von diesen gelassen werden durfte.

    In amerikanischer Manier zeigt man vor allem "dumme Gesichter" und lässt die Leute schwadronieren, außer immer dann, wenn sie mal wirklich was zu sagen hätten.

    Ich hatte eigentlich sicher eine kätzerische und aufreißerische, aber doch irgendwie lustige und liebenswerte Interviewdoku erwartet. Was aber hier drauf und drin ist, ist die Minuten eigentlich nicht wert.

    Skeptikertum in allen Ehren, wer aber als Skeptiker nicht die Differenziertheit aufbringt z.B. zumindest ansatzweise die Möglichkeit ins Auge zu fassen, dass "Wissenschaft" auch eine Religion sein könnte und sie für der Weisheit letzten Schluss hält ("nur Fakten zählen", "unter Wissenschaftlichen Gesichtspunkten", etc.), soll keine Filme machen und so einen populistischen Mist verbreiten, wie "Religionen sind böse" und "die Welt kann nur gerettet werden, wenn sie sich von der Religion befreit".

    Das alles hat noch nichtmal was mit der in den USA medial hochstilisierten "evolution vs. creation"-Diskussion zu tun, sondern ist einfach nur plump und respektlos.

    Noch dazu kommt hier, wie sollte es auch anders sein, Spiritualität, also der eignetliche Kern einer jeden Religion, mit keinem kleinen Hinweis zur Sprache. Vielen Dank fürs Gespräch...
  • Der Moses Code
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 21.03.2009
    Neue amerikanische, spirituelle Interviewdoku, diemal mit pseudochristlichem Inhalt. Hier wird versucht auf Basis von Übersetzungsfehlern und kulturhistorischen Missverständnissen eine weiteres "Geheimnis" zu verkaufen, das keines ist.

    Stand bei "The Secret" noch das eingentlichen "Gesetz der Anziehung" im Vordergrund, wenn auch mit einer etwas reißerischen Aufmachung und ohne den eignetlichen Verkünder dessen, die von Esther Hicks gechannelte Wesenheit "Abraham", so findet sich hier nur noch eine Ansammlung von Sprechern, die eingeltich nichts neues zu sagen haben.

    Nicht dass die Botschaft falsch wäre, es ist die Verpackung, die etwas sehr markretingtechnisch herbeierfunden scheint. Auch wenn Leute, wie N.D. Walsch und die anderen "üblichen Verdächtigen" zu Wort kommen und in Ihren Statments eine durchaus brauchbare spirituelle Botschaft vermitteln, wird schnell klar, dass hier durch filmische Umsetzung, den pseudochristlichen / -jüdischen "Moses Code" und die Geschichte, die darum gesponnen wird, versucht wird weitere Zielgruppen zu gewinnen, bei denen der rießige Haufen an Merchandisingartikeln und Büchern Absatz finden soll.

    Natürlich ist es lobenswert, dass die eigentliche spirituelle Botschaft verbreitet wird und natürlich muss es viele verschiedene Zugänge dazu geben. Aber wozu dieses Uralte Wissen der Menschheit, dass in unzähligen Tradition seit altersher verfügbar ist, in neue, offensichtlich erfundene Kostüme quetschen.

    Mein Fazit: Filme, die die Welt nicht braucht.

    Mein Empfehlung: Auf die eigentlichen Quellen zurückgreifen, seien Esther Hicks "Abraham" Botschaften, oder z.B. die von Jane Roberts "Seth".
  • St. Francis
    Bizarr. Aufregend. Nackt.
    Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 16.03.2009
    Der Film wurde anscheinend nur produziert, um den Namen von D.v.T groß aufs Cover zu schreiben. Ansich ist er zwar schön abgedreht, aber letztlich doch recht inhaltslos. Zu nem Porno reichts irgendwie auch nicht. Alles in Allem zu unterdurchschnittlich - aber nicht mieß.
  • Shogun Mayeda
    Die Abenteuer des Samurai
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 28.10.2008
    Samuraiepos meets "Mantel und Degen", beides im Stil der frühen Versionen gehalten. Wenn auch sowohl historischer Quatsch, als auch nicht perfekt umgesetzt, doch ein recht amüsantes Spiel. Die Kampfszenen sind etwas langweilig, erfüllen aber, wie auch der Rest der Staffage jedes Klischee.
  • A Hole in My Heart
    Ein Loch in meinem Herzen
    18+ Spielfilm, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 11.10.2008
    Sehr krank, sehr abgedreht, nordischer Trash. Durchaus sehenswert und die szenischen Überschneidungen sind, neben der Gefühlswelten der verzweifelten Protagonisten, ganz großartiges Kino jenseits der Weichzeichnerhollywoodsamstagabendunterhaltungsfilme (auch wenn heute Samstag Abend ist. ;-)).

    Ich frage mich, wie jemand dazu kommt diesen Film als "Dreck" zu bezeichnen, wie es hier mehrfach geschah. Scheinbar hatten die Leute hier saubere erotische Pornoszenen erwartet. Da diese im Film nur karrikiert werden oder nur in Schnellschnitten auftauchen, sind wohl einige enttäuscht.

    Man sollte schon einiges Aushalten, wenn man sich den Film ansieht. Besonders weil es zu Schluss hin zu regelrechten Messiszenen kommt.
  • Kunoichi Lady Ninja 2
    Blutige Rache
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 30.07.2008
    Ziemlich abgefahrener Japan-Trash. Special Effects im Stil von japanischen Action und SciFi-Verfilmungen der 70er und 80er, wie sie auch bei Power Rangers adapiert wurden.
    Das ganze eingebettet in eine düstere Samurai / Ninja / Mystik - Geschichte zur Zeit des Tokugawa-Shogunats. Viel dunkle Magie und viel NonSense.
    Damit sollte man allerdings umgehen können und das Ding nicht zu ernst nehmen. Vorallem wenn man angeblich auf japanische Filme steht.
  • Der goldene Kompass
    Es gibt Welten jenseits unserer eigenen, der Kompass wird den Weg weisen.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 20.05.2008
    Was andere Rezensenten hier mit dem fehlen einer eigenen Idee gleichsetzten zeugt nur von Uninformiertheit oder schlechter Recherche.
    So ist die Buchvorlage "His Dark Materials" eine ganz großartige Fantasygeschichte, die es ganz sicher verdient hat verfilmt zu werden. Sie ist von Pullman ganz bewusst als Kontrapunkt zu "Die Chroniken von Narnia" konzipiert und weißt von daher natürlich gewisse Parallelen auf. Und welcher Fantasy-Autor könnte schon behaupten, er wäre nicht von Tolkin beeinflusst und inspiriert worden?

    Die Umsetzung der Verfilmung allerdings ist unter allem Niveau. Bruchstückhaft wird die Geschichte dargestellt, ohne dass wirklich der Handlungsstrang sichtbar ist. Daumen runter!
  • Die große Stille
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 28.01.2008
    Großes Thema! Leider filmisch und dokumentarisch eine Katastrophe. Man hätte wesentlich mehr daraus machen müssen, wenn man schon einmal und vorallem nach so langer Wartezeit die Gelegenheit bekommt, in diesem Kloster zu filmen.
    Warum der Film international Ausgezeichnet wurde ist mir ein Rätsel.
  • Full Metal Yakuza
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 25.10.2006
    Diese, wie immer sehr abgedrehte, "low budget"-Produktion von T.M. ist, durch ihre billige Machart und die extrem grotesquen Szenen, so beeindruckend, dass ich überlege, sie vielleicht sogar besser zu finden als Gozu.
    Naja, eigentlich nicht ganz, aber fast. Billiger Schwachsinn mit brutal, tabulosen Storyboard und schlechtem Screenplay. Einfach genial!
  • The Hills Have Eyes
    Hügel der blutigen Augen - Schrei, wenn du kannst!
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "vonsturzbach" am 16.10.2006
    MIttelmäßiger Film mit mittelmäßiger "Gewaltdarstellung". So übertrieben positiv und negativ, wie er bei den anderen Kritiken dargestellt wird, ist er beiweitem nicht. Splatter ja, aber nicht gekonnt inszeniert, die Story ist etwas langweilig und zu vorhersehbar.