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Kritiken von "Andron" aus

641 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Die dunkelste Stunde
    Niemals aufgeben. Nie. Nie. Nie.
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 29.07.2018
    "We shall never surrender!"

    Top gemachtes Setting, gut gespielt.

    Schade, dass dieses armselige Kapitel "Dunkirk" wieder einen großen Raum in diesen Machwerk einnimmt und dazu nicht einmal erklärt, dass Großbritannien seine Truppen nur retten konnte, weil Hitler seine Panzertruppen (aus bis heute ungeklärten Gründen) angehalten hat, anstatt die beinahe 400.000 eingekesselten, verängstigten, britischen und französischen Soldaten einfach im Handstreich gefangen zu nehmen. Stattdessen wird die hilflos anmutende und verzweifelte Rettungsaktion übers Meer, schon beinahe als genialer Schachzug verkauft, wenn auch nicht so ausgesprochen.

    Zudem gewinnt man beim zusehen den Eindruck, hier war ein Hassadeur am Ruder, welcher dem Alkohol äußerst zugeneigt und außer tolle Reden zu schwingen, nicht viel mehr zu bieten hatte und einfach alles auf eine Karte setzte und wie es der Zufall wollte, dieses eine Mal Recht behielt und so zum Volkshelden aufstieg.

    Gegen Ende des Streifens wird es schon beinahe absurd, als Churchill wie ein Gott aus dem Olymp herunter zum gemeinen Volk in die U-Bahn steigt, seine in Ehrfurcht erstarten Untertanen befragt und dazu noch "ein Mann" seine lyrischen Verse vollendet und Churchill sich daraufhin entschließt, keine Friedensverhandlungen mit D führen zu wollen. - Wer bitte denkt sich so etwas aus?!

    Als Biopic war hier der Film "Churchill" (2017) fast noch besser.

    Beide Darstellungen können aber nicht gegen Churchill in der Serie "The Crown" anstinken!
  • Legend of Tarzan
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 21.07.2018
    Popcorn Kino, nicht mehr, eher weniger...

    Alexander Skarsgård spielt solide und ist beneidenswert in Shape. Christoph Waltz spult routiniert seine Rolle als fieser, schräger Vogel ab.

    3D sehr mäßig, sicher nur nachbearbeitet.

    Kann man machen, wenn die Erwartungshaltung von Anfang an gedämpft ist.

    6,5 von 10 Punkten.
  • The Huntsman & the Ice Queen
    Die Geschichte vor Snow White.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 06.06.2018
    "The Huntsman & the Ice Queen" ist vielleicht nicht so stark wie der erste Teil, aber durch seine Machart trotzdem ganz nett.

    Was ein Bisschen fehlt ist wirkliche Spannung, dafür bekommt man wieder etwas "Herr der Ringe Feeling", wenn es mit Zwergen auf Abenteuersuche geht...

    3D war ebenfalls ganz ordentlich.

    6,5 von 10.

    PS: Dass es die 8 Minuten längere Extended Version nicht in 3D (im Verleih) gibt, ist natürlich Mal wieder kacke!
  • Good Time
    Wettlauf gegen die Zeit.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 02.06.2018
    Abgefuckter Streifen welcher ein paar Tage im Leben eines Kleinkriminellen zeigt.

    Kann man machen, wenn auch nicht unbedingt ein Film für einen gemütlichen Samstagabend.
  • Suicide Squad
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 28.05.2018
    So kreativ die Charaktere, so einfallslos die Story.

    Hätte man die teils genialen, teils vielversprechenden Charaktere noch in eine coole und gute Story gepackt, mit FSK18 Action, hätte man vielleicht die Qualität eines Watchmen erreicht.

    So war's ganz nett (Extended Cut), unterlegt mit cooler Musik, besser als sein Ruf und so manchem vollkommen seelenlosen Superheldenfilm, aber eben auch nicht vielmehr.

    Warum viele so besonders enttäuscht reagieren liegt wohl daran, dass diese zum einem die Kinoversion gesehen haben und zum anderen, dass der Film ziemlich untypisch für "Superheldenfilme" ist, sprich exakt diese Zielgruppe wird (eher) nicht bedient.... dafür gefällts (vermutlich) jenen besser, denen das übliche "Superheldengedöns" oft zu blöd ist....

    Hätte man besser machen können (sinnfreie Story erinnert irgendwie an Ghostbusters), war aber ganz okay und bezüglich Charaktere und Schauspieler mit u.a. Will Smith, besser besetzt als ein "Deadpool"...

    6,5 von 10 Punkten.
  • The Killing of a Sacred Deer
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 26.05.2018
    Strange. - Wieder einmal "Schuld und Sühne".

    Seltsam, emotionslos, still.

    Da hat sich ein Regisseur mal wieder künstlerisch, experimentell ausgetobt.

    Irgendwie gut, aber gewöhnungsbedürftig mit bewusst grausiger Musik unterlegt.

    Wer nichts mit Filmen wie "Melancholia", "Mother!" (mit Jennifer Lawrence) oder "The Tree of Life" anfangen kann, sollte einen groooooßen Bogen um den Streifen machen.

    Kein Mainstream!

    6,5 von 10 Punkten.

    PS: The Killing of a Sacred Deer ("Die Tötung eines heiligen Hirsches"), bezieht sich auf die griechische Mythologie in der es um Agamemnon geht, der zu Beginn des Trojanischen Krieges in einem Wald einen heiligen Hirsch tötet und daraufhin zur Strafe Artemis, der Göttin des Waldes, seine Tochter Iphigenia als Opfer anbieten muss.
  • Killer's Bodyguard
    Leben am Abzug!
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 23.05.2018
    Klischeebeladener Blödel-Action-Film für Bondfans mit ordentlich (Weiß-)Russland Bashing, jeder Menge ganz ordentlicher Action in der Art von Filmen aus den 80er/90er und Deadpool-Humor.

    Die beinahe schmerzhafte, kaum vorhandene Story/Handlung welche man natürlich keine Sekunde ernst nehmen darf, fördert nicht unbedingt den Filmgenuß, wenn man es aber schafft das Gehirn nahezu vollständig abzuschalten und die B-Movie-Darsteller in den Nebenrollen zu ertragen, dann kann man es noch ganz gut ansehen.

    Was fehlte war richtig derber Sarkasmus, bitterböser schwarzer Humor, wirklich knallharte Action und eine richtig gute Story.

    Mein Fall war es nicht so wirklich, meiner besseren Hälfte hat's gut gefallen, macht dann 6 von 10 Sternen.
  • Logan Lucky
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 20.05.2018
    Schräger "Heist-Movie", nach bekanntem Muster, welcher in etwa dem nachkommt, was der Trailer verspricht, wenn auch weniger witzig und mehr abgefuckt.

    Daniel Craig als blondegefärbter Knasti spielt eher Richtung "Layer Cake". Daher dürften jene welche ihn nur aus Bondfilmen kennen, sichtlich enttäuscht sein!

    Setting gut gelungen, ganz ordentliche Unterhaltung, wenn auch kein Film der in die Geschichte eingehen wird, wie z.B. ein "Pulp Fiction".

    Durch die nochmalige Wendung zum Ende hin, 7 von 10 Sternen.

    PS: Sprachverständlichkeit ist teils ausbaufähig und trägt nicht unbedingt zur Gagdichte bei...
  • Blade Runner 2049
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 13.05.2018
    Sehr ruhiges, psychedelisches, nahezu medidatives Cyberpunk Szenario in Überlänge, ala 2001 und anderen Filmen dieser Art. - Man hätte die Story auch in 30 Minuten erzählen können, wie jemand nach Sichtung des Streifens angemerkt hat, nachdem aufgewacht*... ;-)

    Meiner Meinung nach Alles richtig gemacht, denn hätte man es wie den ersten Teil aus dem Jahre 1982 gestaltet, wäre es wahrscheinlich nur ein perfektes Actionspektakel ohne Seele geworden, ähnlich wie das Remake von Schwarzeneggers "Total Recall" (wobei mir persönlich jene Neuverfilmung, im Gegensatz zu anderen Uzern welche genau den genannten Sachverhalt bemängeln, fast besser als das Original gefallen hat)!

    Bladrunner 2049 wird jenen gefallen welche mit Filmen wie "2001", evtl. "Apokalypse Now", "Mother", "Antichrist", "Magnolia", "Moon", "Melancholia", oder Netflixs "Auslöschung" oder "Mute", etwas anfangen können... - Der Actionfan wird über 2049 maßlos enttäuscht sein, *meine Bessere Hälfte ist zweimal eingeschlafen...! ;-)

    Kein Mainstream!

    PS: 3D fügt sich gut in das Szenario ein, ohne aufdringlich zu wirken. Bild wirkt öfters etwas unscharf.

    PPS: Sprachverständlichkeit ist im Gegensatz zur Atmosphäre, gerade bei den Szenen mit Jared Leto, ausbaufähig....
  • Die Erfindung der Wahrheit
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 06.05.2018
    8/10 des Films nervt die Hauptdarstellerin (Jessica Chastain) mit ihrem oberwichtigen Getue in ihrer Rolle als taffe Lobyistin im politischen Machtspiel, um dann in den letzten 2/10 des Streifen doch noch die Kurve zu kriegen.

    Denn während man bei männlichen Rollen mit selbig angelegten Charakteren darüber schmunzeln muss wie ach so wichtig sich der Protagonist nimmt oder es meist schon gewollt ins lächerliche kippt, bzw. man es dem Schauspieler ab oder zumindest amüsiert zur Kenntnis nimmt (z.B. bei Wolf of Wallstreet), wirkt es bei Jessica Chastain oft overacted und nervig, aber nicht nervig genug damit man ihr die Soziopathin zuspricht, sondern mehr so, dass man ihr die Rolle nicht wirklich abnimmt, außer dann zum Schluss! - Und warum man ihr die Rolle nicht 100% abnimmt liegt wohl daran, dass die Vorlage ein Lobyist mänlichen Geschlechts war und so spielt Chastain eben auch die Rolle....

    Zudem stört an dem Streifen etwas der Erziehungscharakter vom linksliberalen Hollywood...

    Nachdem der Film zum Schluss hin doch noch irgendwie die Kurve kriegt, nicht 6,5 sondern 7 von 10 Sternen.
  • Es - Kapitel 1
    Wovor hast du Angst?
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 21.04.2018
    Das Remake von "ES" ist der Versuch den Charme der Filme aus den 1980er wie "Stand by me", "Goonies" oder eben "ES" aufleben zu lassen. - Aber im Gegensatz zu Streifen wie "Super 8" oder der Serie "Stranger Things (1.Staffel)", ist dies beim Remake von "IT" leider nicht so wirklich gelungen, selbst der Einsatz von Finn Wolfhard (Stranger Things) hat da wenig gebracht..!

    Der Gruselteil ist (die meiste Zeit) nicht gruselig, der übrige Teil hat wenig Charme! So sehr man es sich auch wünscht, das "80s Feeling" will einfach nicht aufkommen, zu beliebig die Figuren. Lediglich das Setting war gut gemacht und hätte wohl bei einem besseren Drehbuch oder Dialogen auch funktioniert.

    Irgendwie fühlt sich der Streifen wie eine Fahrt durch eine schlechte Geistebahn an, wie ein "Kindergruselfilm", auch wenn der Actionteil dafür zu heftig ist. Der böse Clown wirkt von Anfang an eher eindimensional und steril, die übrigen Figuren erschrecken niemanden, welcher schon einmal ein paar Folgen "The Walking Dead" gesehen hat...

    Kann man machen, schon alleine aus Neugierde, aber nach den ersten zwei Drittel, werden die insgesamt 135 Minuten dann doch irgendwann quälend und man wünscht sich, dass die Geschichte endlich ein Ende nimmt..

    Viel gewollt, zu wenig gekonnt, aber mit zurückgenommer Erwartungshaltung ansehbar. - Lust auf einen zweiten Teil? - Nicht wirklich...

    PS: Wer beim Trailer schon der Meinung war "das wird nix" sollte sich den Film schenken, denn besser wird es tatsächlich nicht...
  • Get Out
    Ist jeder, der eingeladen ist, auch wirklich willkommen?
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Andron" am 20.04.2018
    Auf penetrant Links liberal simulierende weiße Oberschicht im Süden der USA birgt ein dunkles Geheimnis und ein Neger, ähm Schwarzer, ähm Farbiger, oder muss man maximal Pigmentierter sagen, man kommt mit den politisch korrekter Schreibweisen heutzutage schon ganz durcheinander*, na jedenfalls wird dieser Typ von seiner weißen Freundin, einer auf (angeblich) extrem liberal gebürsteten "Social Justice Warrior Schreckschraube" zu ihren Eltern aufs Land gelockt und dann kommt das böse Erwachen...

    Auch wenn meine Erwartungshaltung durch die Lobeshymnen im Vorfeld deutlich höher war, als das was am Ende abgeliefert wurde, weil teils etwas vorhersehbar, kann der Streifen im letzten Viertel nochmal punkten und war am Ende dann doch noch ganz gut.

    7 von 10 Punkten

    *PS: ...das war Sarkasmus im Zeichen unserer Zeit... - nur als Hinweis.