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Jud Süß - Film ohne Gewissen
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Jud Süß - Film ohne Gewissen (DVD)
FSK 12
DVD  /  ca. 115 Minuten
Vertrieb:EuroVideo
Bildformate:16:9 Breitbild, 1,85:1 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1 / DTS 5.1
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:31.03.2011

Blu-ray

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Jud Süß - Film ohne Gewissen (Blu-ray)
FSK 12
Blu-ray  /  ca. 115 Minuten
Vertrieb:EuroVideo
Bildformate:16:9 Breitbild, 1,85:1 Breitbild, 1920x1080p
Sprachen:Deutsch DTS-HD Master 5.1
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Making Of, Interviews
Erschienen am:14.04.2011
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Jud Süß - Film ohne Gewissen in SD
FSK 12
Deutsch
Stream  /  ca. 115 MinutenProduct Placements
Vertrieb:TMG - Tele München Gruppe
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch
Untertitel:Untertitel stehen nicht zur Auswahl bereit.
Erschienen am:14.04.2011
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Handlung von Jud Süß - Film ohne Gewissen

Berlin 1939. Der mittelmäßig erfolgreiche, aus Österreich stammende Schauspieler Ferdinand Marian (Tobias Moretti) bekommt direkt von Joseph Goebbels (Moritz Bleibtreu) die Rolle des 'Jud Süß' in dem gleichnamigen NS-Propagandafilm angeboten. Die Regie soll Veit Harlan (Justus von Dohnányi) übernehmen. Eine einmalige Karrierechance für Marian. Hin- und hergerissen weigert er sich zunächst, vor allem wegen der Einwände seiner Frau Anna (Martina Gedeck) und seiner Befürchtung, danach auf jüdische Rollen festgelegt zu werden. Doch nachdem Minister Goebbels immer stärkeren Druck auf ihn ausübt, willigt er ein. Marian versucht, sich und seiner Frau einzureden, er könne die Rolle so spielen, dass der Titel-Bösewicht zum Sympathieträger würde. Doch selbst diese fromme Absicht macht sich der Film geschickt zunutze - sie steigert am Ende sogar noch dessen Wirkung auf die Massen. Marians Verstrickung in die Folgen dieser genau geplanten filmischen Propagandawaffe ist nicht mehr aufzuhalten. Schon während der Dreharbeiten spitzt sich die Situation in seinem privaten Umfeld zu. Durch seine zunehmende Veränderung abgestoßen, entfremdet sich seine Frau von ihm. Im Gartenhaus der Familie hat zudem ein früherer Kollege von Marian, der jüdische Schauspieler Adolf Wilhelm Deutscher (Heribert Sasse) Unterschlupf gefunden. Das Dienstmädchen Britta (Anna Unterberger) verrät dies ihrem Freund, dem SA-Mann Lutz (Robert Stadlober), der Deutscher verhaftet und deportieren lässt. Marians persönliche Tragödie nimmt ihren Lauf. Der nationale und internationale Erfolg von 'Jud Süß', der bei der Festivalpremiere in Venedig auch einen italienischen Filmkritiker namens Michelangelo Antonioni begeistert, ist da nur ein kurzes, rauschhaftes Intermezzo. Zunehmend durchschaut der neue NS-Superstar die gesellschaftliche Wirkung seines Films und den verbrecherischen Charakter des Regimes, das seinen Freund Deutscher ins KZ steckt. Seine Alkoholexzesse und Seitensprünge sind verzweifelte Ablenkungsversuche - durch die er das Missfallen Goebbels' erregt. Um ihn unter Kontrolle zu bringen, lässt der Minister Anna deportieren. Doch das beschleunigt Marians Niedergang nur noch, auch seine tschechische Geliebte Vlasta (Erika Maroszán) ist für ihn kein Halt. Vom größten Erfolgsfilm seines Lebens will er nichts mehr wissen. Nach Kriegsende erlebt Marian, wie sich die anderen am Film beteiligten Künstler reinwaschen, allen voran Regisseur Veit Harla. Bei einem Sommerfest in München begegnet er dem KZ-Überlebenden Deutscher wieder, der ihm von Annas Tod berichtet. Als er auch noch mit ansehen muss, wie Vlasta mit einem US-Soldaten intim wird, bricht er zusammen. Er setzt sich ins Auto für eine Fahrt ohne Wiederkehr.

Film Details


Jud Süß: Film ohne Gewissen / Jud Süß: Sympathie für den Teufel / Jew Suss: Rise and Fall


Deutschland, Österreich 2010



Deutscher Film, Drama


Film im Film, Nationalsozialismus, Propaganda, Berlin, 2. Weltkrieg, Filmgeschichte



23.09.2010


95 Tausend


Darsteller von Jud Süß - Film ohne Gewissen

Trailer zu Jud Süß - Film ohne Gewissen

Bilder von Jud Süß - Film ohne Gewissen

Szenenbilder

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Cover

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am
Die Ansätze des Films sind durchaus löblich, ihre Umsetzung ist jedoch es nicht. U

m den Konflikt und das Leid der Hauptfigur hervorzuheben, sind historische Fakten verändert worden. Weder stimmen der gezeigte Unfalltod noch die Tatsache, dass Marians Frau und einem guten Freund im Film jüdische Wurzeln verpasst wurden, mit den überlieferten Tatsachen überein. Auch das jähe Karriereende Marians entspricht nicht den Tatsachen. Gut, es ist ein Unterhaltungs - und kein Dokumentarfilm, aber...

Neben einer völlig clownesken Darstellung Joseph Goebbels durch Moritz Bleibtreu sind manche Szenen schlichtweg ärgerlich, wie z. B. ein Kurzauftritt von Gudrun Landgrebe.

Die Schauspieler zeigen Ihren guten Willen eine ansprechende Leistung abzuliefern. Leider erfolglos. Lediglich Tobias Moretti als Marin muss hier als "positive Überraschung" gewertet werden.

am
Bleibtreus Weiterentwicklung

Moritz Bleibtreu beweist mit der Darstellung von Goebbels sein schauspielerisches Talent. Der Film beschreibt sehr gut die Mechanismen der Narzis, ist zu Beginn sehr spannend verliert zum Ende leider an Fahrt.

am
Ich fand den Film mit einem überraschend guten Tobias Moretti im Großen und Ganzen gut gelungen bis auf einige wenige Szenen, in denen Moritz Bleibtreu echt überzogen agierte, und natürlich bis auf die Sex-Szene mit Gudrun Landgrebe - die war wirklich voll daneben. Die detaillierte historische Genauigkeit ist für mich kein Kriterium, wenn von vorneherein klar ist, dass man sich gewisse historische Freiheiten erlaubt.

Es geht um das uralte Problem: Wie verhält sich ein Künstler in einer Diktatur? Der Film gab zwar keine Antwort darauf, zeigte aber eindrucksvoll die komplizierten Zusammenhänge und die großen Probleme, denen sich Künstler hier ausgesetzt sehen.

am
Ein sehr sehenswerter Film, trotz kleiner Ungenauigkeiten, der Anspruch hat und sich deutlich von dem sonst so üblichen US-Trash abhebt. Eher etwas für anspruchsvolle filminteressierte Menschen mit Geschichtsinteresse.

am
Ja ja, mit hehren Ansprüchen ringt der deutsche Film ja immer mit der Vergangenheitsbewältigung und der Aufbereitung von Geschichten aus dem Dritten Reich ins Feld. So auch hier "Jud Süß - Film ohne Gewissen", indem der innere Kampf des Hauptdarstellers Ferdinand Marian zwischen dem NS-Regime und seinem privaten Umfeld inszeniert wird. Dabei wird mal wieder gemimt, dass die Schwarte kracht. Moitz Bleibtreu kommt dabei eher als Abziehbild des Wochenschau-Goebbels rüber, denn einer ernstgemeinten Auseinandersetzung mit der Figur. Man tut sich halt leichter, den Bösewicht anzunehmen, wenn er entsprechend stereotyp verkörpert wird.
Am Ende zerbricht Marian an seiner Entscheidung und verwischt damit den Aspekt: Hatte der Mann eigentlich wirklich eine Wahl?
Zuviel falsch verstandene Moral kommt dabei rüber. Was würden wir denn machen, wenn uns ein totalitäres Regime die Schlinge um den Hals legt? Daher kommt der Hauptdarsteller für mein Begriffe am Ende nicht authentisch rüber, sondern wieder mal wird einfach mit einem menschenverachtenden Regime und seinen Schergen abgerechnet.
Daher hätte ich mir den Streifen am Ende auch sparen können, da er keine neuen Perspektiven zuläßt, sondern wieder mal lediglich exemplarisch das belegt, was eh jeder vernünftige Bürger weiß.

am
Fremdschämen für Moritz Bleibtreu
Der an sich gute Ansatz den Konflikt des Menschen und Schauspielers mit dem Wunsch erfolgreich zu sein und gleichzeitig nicht dem Regime des Schreckens zu dienen darzustellen wird leider durch den völlig grotesk lächerlich agierenden Bleibtreu als Göbbels zunichte gemacht. Wer hat dem Mann denn gesagt daß Rheinländer grundsätzlich halb schwachsinnige Laberköpfe sind?
Und Göbbels war nun einmal ein sehr intelligenter und eloquenter Dämagoge, völlig skrupellos und zielorientiert aber doch bitte schön kein Volldepp. Von den geschichtlich falschen Darstellungen, der daneben liegenden Szene mit der Landgrebe wollen wir gar nicht reden. Trotz einer vertanen Chance etwas grosses zu schaffen aber sehenswert.

am
Sensationell.

Die Atmosphäre dieser Zeit wird in Wahl der Farben, der Kostüme, der Maske sehr authentisch illustriert. Ich hatte erst etwas Bedenken, was die schauspielerische Leistung von M. Bleibtreu angeht. Konnte mir nicht vorstellen, dass er den Goebbels spielen kann. Das hat er aber sehr klasse umgesetzt. Zudem konnte der Film es erschreckend darstellen, welche Faszination die Nazis früher auf die Bevölkerung ausüben mussten. Ich finde, dass insbesondere der Propagandafilm eine negative Auswirkung auf die Bevölkerung ausübte, trotz vieler gegensätzlicher Meinungen, dieser Film hat jedenfalls dazu beigetragen, dass sich die Annahme eher verstärkt als mindert.

am
Gut, dass es diesen Film gibt und auch gut, dass es ein deutscher Film ist. Tobias Moretti war einfach gut, Moritz Bleibtreu als Göbbels hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn seine Darstellung des Göbbels allzuoft einer Karikatur glich. Gudrun Landgrebe war total daneben, von der Sex-Szene am Fenster bei Bombenalarm mal ganz zu schweigen.

Beieindruckend und unbedingt erwähnenswert ist, wie der Film mit Farben spielt, das ist mal echt klasse gemacht.

Dass ich mir den Film kein zweites Mal anschauen möchte, liegt am Thema, nicht am Film.

am
Es wäre ergiebiger gewesen, wenn sich das Drehbuch an die realen Geschehnisse gehalten hätte. So gerät manches etwas plakativ. Viele schauspielerische Leistungen überzeugen sehr. Doch leider ausgerechnet Moritz Bleibtreu gibt den Goebbels hier als Karikatur, die nicht der Gefährlichkeit und Perfidie dieser Leute gerecht wird.
Schade drum.

am
Sehr empfehlendswerter Film! Er regtzum Nachdenken an über diese Zeit, man muß bedenken das Hitler selbst jüdische Wurzeln hatte!!!

am
Jud Süß – Film ohne Gewissen,

Deutsche drehen einen Film über ihre eigene Geschichte - auch andere Nationen tun dies – dort wird man aber hoffentlich mehr Wert auf Historische Genauigkeit legen, den in dem hier vorliegenden Film (aber auch in anderen) wimmelt es vor Ungenauigkeiten

Film Marians Frau ist im Film halb Jüdin, und wurde vergast
Realität Marian war verheiratet, seine Frau war jedoch arisch & in Folge ihrer ersten Ehe Mutter eines halbjüdischen Kindes, außerdem wurde sie nicht Vergast sondern starb 1949 also weit nach Marian

Film Veit Harlan erwähnt den Film „der ewige Jude“ von Fritz Hippler
Realität Hipplers Film kam erst –deutlich - NACH Jud Süß in die Kinos

Film Marian begeht im Film Selbstmord in dem er den Wagen vorsätzlich gegen einen Baum lenkt
Realität Marian starb in seinem Wagen, ob dieser nun Vorsätzlich oder in Folge eines Unfalls gegen einen Baum fuhr konnte nie geklärt werden

Diese Fehler, mögen noch zu verzeihen sein, erschließen sie sich doch nur dem der alt genug ist und die Vorgänge einst Miterlebte oder aber solchen Personen die sich Intensiv mit der Geschichte auseinander setzten.

Als eigentliche Enttäuschung erweisen sich die Schauspieler bzw. deren Leistung, es wird eines der ewigen Geheimnisse der Deutschen Filmkunst bleiben warum Gudrun Landgrebe sich ihr zu Affen machte, warum Moritz Bleibtreu anstatt sich durch die Goebbels Tagebücher der Kriegszeit zu lesen, einige Wochenschauen ansah, darunter jene die sein - heute noch - bekanntestes Zitat enthält, warum überhaupt jemand der vom Regisseur als Komiker bezeichnet wird Goebbels spielte, warum dieser Film überhaupt gedreht wurde, warum erhielt der Produzent die Fördermittel.

Das – für mich – wichtigste Geheimnis wird zwar nicht in die Geschichte eingehen, ist aber dennoch relevant, WARUM HAB ICH MIR DIESEN FILM ANGETAN…

am
Es gibt verschiedene Gründe einen Film zu machen. Man will die Zuschauer unterhalten, aufklären oder informieren. Man kann ein super Film nur mit fiktiven Charakteren gestalten, oder man will einen historischen Film machen, das Leben von Personen darstellen, die mal gelebt haben, oder noch leben. In der Kunst ist alles erlaubt. Aber hier wird ein Film voller historischer Personen mit einer durchweg fiktiven Handlung gemacht. Und das halte ich für nicht richtig. Das Leben des Ferdinand Marian im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte des 1940 gedrehten Filmes "Jud Süss" entsprang hier großteils der Fantasie. Diese Gewissensbisse aufgrund des Filmes "Jud Süss" sind genauso wenig belegt, wie der angebliche Streit mit Josef Göbbels. Marians Frau war nicht Halbjüdin, sondern ihr Ex-Mann war Jude (Julius Gellner), der während dem 3. Reich emigrierte, und die gemeinsame Tochter mit nahm. Der angeblich jüdische Freund "Deutscher" ist reinste Erfindung. Fakt ist nur, daß Marian kein Mitglied der NSDAP war. Des weiteren taucht während dem Film auch der osterreichische Volksschauspieler Hans Moser auf, der seine inhaftierte Frau "rausholen" will. Das ist ebenfalls völlig falsch. Hans Mosers Frau (die Jüdin war) emigrierte ebenfalls bereits 1939. Heinrich George (vermutlich einer der besten Darsteller dieser Zeit) verkommt zum saufenden Clown, der ständig blöde Witze über die NSDAP-Führung reißt. Joseph Göbbels wird zum Hampelmann. Und so geht es bis zum Tod von Marian - der hier ebenso fälschlich als Selbstmord dargestellt wird.

Deshalb ist der Film vielleicht nicht schlecht produziert, aber inhaltlich ein TOTALAUSFALL ! Schade......

am
Jud Süss - Film ohne Verstand!

Völlig daneben! Aus diesem Thema hätte man so viel machen können - aber dieser Film macht leider alles falsch. Herausgekommen ist eine naive und unreflektierte Nazi-Schmonzette übelster Sorte. Das unglaublich eindimensionale Schauspiel des von mir eigentlich sehr geschätzten Moritz Bleibtreu setzt dem Elend dann noch die Krone auf. Seine Darstellung des ständig mit dem Zeigefinger fuchtelnden und geifernden Göbbels ist weder beängstigend, noch entlarvend sondern einfach nur ein(schlechter) Witz. Armes Deutschland!

am
Was für eine Besetzung und was für eine Enttäuschung. Thema schlecht umgesetzt Bleibtreu macht seine Sache recht gut aber rettet den Film auch nicht wirklich.

am
So, so, da kriegen wir als Unmündige also gesagt, was wir von "Jud Süß" zu halten haben. Ich würde lieber mal das Original sehen, statt einen Film über den Film ... Kann man sich denn nicht seine eigene Meinung bilden?

am
also ich glaube ja, daß man ohne den originalen film "Jud Süß" gesehen zu haben, diesen film hier garnicht objectiv beurteilen oder bewerten kann !!!

am
Das ist auch meine Meinung - wer braucht ein möchtegern Making-Of von einem Film der eh verboten ist?
Jud Süß - Film ohne Gewissen: 2,7 von 5 Sternen bei 142 Bewertungen und 17 Nutzerkritiken
Deine Online-Videothek präsentiert: Jud Süß - Film ohne Gewissen aus dem Jahr 2010 - per Post auf DVD zu leihen - per Post auf Blu-ray zu leihen - per Internet sofort abrufbar. Ein Film aus dem Genre Deutscher Film mit Tobias Moretti von Oskar Roehler. Film-Material © Concorde Filmverleih.
Jud Süß - Film ohne Gewissen; 12; 31.03.2011; 2,7; 142; 0 Minuten; Tobias Moretti, Moritz Bleibtreu, Justus von Dohnányi, Martina Gedeck, Heribert Sasse, Anna Unterberger; Deutscher Film, Drama;