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Kritiken von "howardh" aus

538 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Die Überglücklichen
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.05.2018
    Ich kann mich den hymnischen Bewertungen ("Pure Lebensfreude" etc.) leider nicht ganz anschließen. Auch der Trailer suggeriert einen irgendwie gearteten Feelgood-Film, der er nun wirklich nicht ist. Es ist eine Tragikomödie mit ganz deutlichem Übergewicht des Tragischen. Die beiden Frauen haben große Probleme, und es geht ihnen wirklich dreckig. Der Film schildert, wie es ihnen gelingt, aus ihrer desolaten Lebenssituation für einige Tage auszubrechen und zumindest ansatzweise die große Freiheit zu genießen. Am Ende bleibt eine kleine Hoffnung auf eine positive Entwicklung ...
  • Ma Ma
    Der Ursprung der Liebe.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 20.12.2017
    Eine abstruse Handlung: Lehrerin wird wegen Einsparungen entlassen, gleichzeitig wird Brustkrebs festgestellt (und nebenbei geht auch noch ihre Ehe in die Brüche). Einen anderen Mann lernt sie gerade in dem Augenblick kennen, als er vom Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter erfährt. Hinterher stellt sich allerdings heraus, dass er eigentlich schwul ist und sich bereits während seiner Ehe in Swinger-Clubs amüsiert hat, u.a. mit - da kommt man jetzt nicht gleich drauf - dem Gynäkologen, der die Krebsbehandlung der Lehrerin durchführt (außerdem tritt der Arzt auch noch als begnadeter Amateur-Sänger im Swinger- Club auf). Anschließend findet sie es eine gute Idee, sich im Club mit mehreren Männern gleichzeitig zu vergnügen, sich von einem davon schwängern zu lassen und - trotz schwerster Krebs-Erkrankung - das Kind auszutragen. Dass das medizinisch irgendwie problematisch sein könnte, wird nicht groß thematisiert. Am Schluss sind sich alle einig, es kommt nur auf das Leben und auf die Liebe an.

    Der Film wird einzig und allein von Penelope Cruz halbwegs gerettet, aber mehr als ein Durchschnitts-Bewertung kommt leider nicht raus. Dazu ist die Story wirklich zu hirnrissig. Man kann das natürlich auch anders sehen: "Getragen von einer großartigen Hauptdarstellerin, öffnet der Film Räume, die auch in tiefster Verzweiflung nicht trostlos wirken." (Original-Zitat aus einer Film-Kritik).
  • Der wunderbare Garten der Bella Brown
    Lass Dich entführen...
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 18.11.2017
    "Märchenfilm" ohne großen Bezug zur realen Welt. Wandelt auf den Spuren von "Die wunderbare Welt der Amelie", ohne - hinsichtlich Skurrilität und Humor - dessen Qualitäten zu erreichen. Ganz nett zum Anschauen, wenn man sich einmal entspannen will.
  • Das Duell
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 18.11.2017
    Krude Mischung aus klassischem Western-Topos (Fremder kommt in die Stadt, "räumt dort auf" und verschwindet wieder) und Psycho-Thriller (wesentliche Teile: Rassismus und Sekten-Wahn). Zu Beginn fast kontemplativ anmutend, gibt es auf einmal ohne jede Vorwarnung eruptive Gewalt-Ausbrüche. Woody Harrelson in einer für ihn typischen Rolle als völlig durchgeknallter Sekten-Prediger.
  • Hinter den Wolken
    Alte Liebe, neues Glück.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 14.11.2017
    Grandiose Darstellung einer - nach 50 Jahren wieder aufgewärmten - Liebe: Zunächst zögernd und tastend, dann voller Leidenschaft; und auch die Erotik kommt keineswegs zu kurz, wird aber im richtigen Moment dezent ausgeblendet.

    Es gibt auch eine Liebe jenseits der 70!
  • A United Kingdom
    Ihre Liebe veränderte die Welt.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 08.10.2017
    Gelungene - eng an realen historischen Ereignissen angelehnte - Verknüpfung von individuellem Schicksal (es geht um Liebe und Ehe zwischen einem britischen "working girl" und einem botswanischen Stammes-Häuptling) und Finessen und Winkelzügen der Weltpolitik Anfang der 1950er-Jahre (Auseinanderbrechen des britischen Empire).
  • Jenny's Wedding
    Für immer die Deine.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 05.08.2017
    Natürlich ist Katherine Heigl der Star und die Frontfrau des Films: entsprechend ihrem Rollenklischee aus früheren Filmen attraktiv, nett, patent und "das Herz auf dem rechten Fleck". Aber ebenso natürlich ist sie deshalb auch langweilig bis zum geht-nicht-mehr. Zudem erfährt ihr Charakter im Lauf des Films keine Veränderung (liegt wohl eher am Drehbuch als an Katherine Heigl).

    Was den Film aus der Durchschnitts-Ware heraushebt, sind allerdings die Darsteller ihrer Eltern: Tom Wilkinson und ganz besonders Linda Emond. Beide machen aus ihren Rollen ganz große Schauspiel-Kunst. Ihre ganze heimelige Welt, in der sie es sich so richtig gemütlich eingerichtet haben, gerät aus den Fugen, und das ist eine extrem schmerzhafte Erfahrung.

    Zur Klassifizierung des Films: Weder Drama noch Lovestory, sondern Tragikomödie (auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn auch eher nicht in Form eines Schenkelklopfers, sondern in Form von scharfzüngig-sarkastischen Dialogen).
  • Mit besten Absichten
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 20.05.2017
    Obwohl Susan Sarandon (70) bestimmt zehn Jahre jünger aussieht, als sie in Wirklichkeit ist, langt es nicht mehr für eine glaubhafte Verkörperung einer Mitt-Fünfzigerin, wie sie sie in diesem Film darstellt. Daran krankt der ganze Film, hinzu kommt dass Rose Byrne (spielt Sarandons Tochter) kein Gegengewicht zur Schauspieler-Granate Susan Sarandon entwickeln kann. Die beherrscht wirklich jede Szene. Im Gesamt-Urteil zwischen 2 und drei Sternen.
  • Mekong Rush
    Renn um dein Leben.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 12.02.2017
    Anders als der reißerische deutsche Titel (und auch der Trailer) suggeriert, geht es in diesem Film nicht um vordergründige Action. Es geht um Respekt (in diesem Fall um Respekt vor den Bürgern und den Strukturen in sog. "Dritte-Welt"-Ländern) und um Verantwortung (auch wenn man ein noch so netter Kerl ist und als NGO-"Gutmensch" medizinische Entwicklungshilfe leistet, muss man für schwache Momente geradestehen).

    Das wird sehr glaubhaft und ohne aufgesetzte Holzhammer-Pädagogik rübergebracht. Als Zuschauer ertappt man sich immer wieder dabei, dass man mit dem Hauptdarsteller emotional mitfiebert, obwohl man gleichzeitig genau weiß, dass sein Verhalten definitiv falsch ist.
  • Ein Mann namens Ove
    Nach dem Bestsellerroman von Fredrik Backman.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 06.02.2017
    harmlose betulich-biedere Unterhaltung ohne größere Höhepunkte. Abweichend von meiner eigenen Lebenserfahrung haben in dieser Art von Filmen die Griesgrame in Wirklichkeit immer das Herz auf dem rechten Fleck. Kennen und lieben wir: Weicher Kern in rauher Schale (aber ganz ehrlich: todlangweilig!)
  • Ein ganzes halbes Jahr
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 06.02.2017
    Zwar gleiche Thematik, aber noch märchenhafter und unrealistischer angelegter Aufguss von "Ziemlich beste Freunde". Das Ganze muss natürlich noch getoppt werden, deshalb (Achtung: Spoiler-Warnung) geht es nicht nur um Freundschaft, sondern um unsterbliche Liebe.

    Beiden Filmen gleich ist, dass Geld - fast wie im richtigen Leben - überhaupt keine Rolle spielt (Achtung: Scherz!).
  • Unser letzter Sommer
    Kriegsfilm, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 06.02.2017
    Ein an sich guter Film, der durch eine völlig unglaubwürdige Schlüssel-Szene leider auf die Mittelmaß-Bewertung (drei Sterne) heruntergezogen wird. Sehr gut sind die mit Ausnahme von Jonas Nay eher weniger bekannten deutschen wie polnischen Schauspieler, überragend ist "Shorty" Scheunemann als altgedienter Oberleutnant ohne jegliches menschliches Mit-Empfinden: Kein geifernder ideologie-zerfressener Nazi, sondern ein völlig gelangweilt Tötender.

    Positiv (auch wenn einige das vielleicht anders sehen): Den Film gibt es nur in der originalen Sprach-Version, d.h. die Deutschen sprechen deutsch und die Polen polnisch (deutsche Untertitel können zugeschaltet werden) und zwischen Deutschen und Polen gibt es diverse Kommunikations-Ebenen (auch non-verbaler Art).