Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 21.05.2026
Einer der wenigen "Me-Too"-Filme, bei denen das Opfer zwar physisch relativ unbeschadet davonkommt, psychisch aber schwerst traumatisiert ist. Öffentlich wirkt Agnes - zwischenzeitlich zu einer allgemein beliebten und allseits anerkannten Dozentin avanciert - hingegen eher als Power-Frau, die alles im Griff hat. Doch in ihrem Innersten hat sie auch Jahre nach dem "Ding" große Probleme und hat extrem damit zu kämpfen, ihr Leben halbwegs in normalen Bahnen zu führen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "pafmsqqt" am 19.05.2026
Ein sehr interessanter Film mit hervorrsgenden Schauspielern. Freundschaften sind unabhängig von Alter und Geschlecht und bereichern das Leben außerordentlich. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Lysander" am 18.05.2026
Aufwühlend, mitreißend, einfach nur gut! Der Film funktioniert zu 100 Prozent über die Emotion - was mir gefehlt hat, war ein bisschen mehr Hintergrund, der die Ereignisse einordnet. Nur nebenbei: In der deutschen Botschaft in Kabul stand es in den geschilderten Tagen ebenfalls Spitz auf Knopf, den Film würde ich auch gerne sehen :-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "TVAK5761" am 18.05.2026
Der Film beruht auf einem authentischen Prozess und dessen Verlauf. Dank seiner ausgezeichneten Hauptdarsteller, die ihre Rollen überzeugend spielen, drückt der Film etwas zu stark auf das Gemüt, hält sich aber an die Fakten und wird niemals langweilig. Ein wertvoller und sehenswerter Film.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 17.05.2026
Ein Öko-Thriller mit Tiefgang. Die Story ist gut aufgebaut und durchaus spannend erzählt. Die Spezial-Effekte sind nicht übertrieben und sehr gut in Szene gesetzt. Und nach "Deepwater Horizon" der nächste spannende Bohrinsel-Thriller.
Es ist natürlich ein fiktiver Film, den man auch an einigen Stellen hinterfragen kann...aber nicht unbedingt muss. Trotzdem stellt sich die Frage. Was wäre wenn? Daher 4 Öl-Sterne für diesen guten europäischen Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Ich bin selber seit Jahren Mitglied in einer Freikirche.
Der Film beschönigt nicht, ist aber auch keine überzogene Darstellung.
Es ist eine realistische Beschreibung der Handlungen der "überfrommen" Mitglieder einer Freikirche.
Nicht alle Mitglieder sind so. Aber die "Frommen" verhalten sich teilweise tatsächlich so, wie es in dem Film dargestellt wird.
Die Methode aus Manipulation und Angst erinnert stark an das Verhalten der Zeugen Jehovas, denen ich auch mehrere Jahre angehört habe.
Ein Mann wie ein Orkan. Überleben war ihm nicht genug - er wollte frei sein!
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Papillion ist wirklich ein absolut grandioser Film.
Ich habe ihn bestimmt schon 5 bis 6 Mal gesehen und werde das wohl in Zukunft noch einige Male tun.
Einer der besten Filme der letzten Jahrzehnte.
Der Film lebt von den Gegensätzen der Phasen, in denen es Papillion gut geht und den Phasen, z.B. in der Einzelhaft, die ziemlich brutal sind.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Die Päpstin ist wirklich ein unglaublich gelungener Film. Im historischen Rahmen werden die Probleme der katholischen Kirche sehr deutlich geschildert. Leider nimmt der Film ein deprimierendes Ende.
Aber alles in allem, ein sehr gelungener Film, der sehr kurzweilig, stellenweise aber sehr brutal, ist.
Das Lied von Vogel und Schlange - Jeder begehrt etwas.
Science-Fiction, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Der Film ist eine wirklich sehr gut gelungenes Prequel zu den "Tributen von Panem".
Hier wird erzählt, wie sich die "Tribute von Panem" entwickelt haben.
Alles in allem eine sehr gutes Prequel zu den "Tributen von Panem".
Wie weit würdest du gehen, um die Wahrheit zu enthüllen?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Der Negotiator ist wirklich sehr spannend gemacht.
Zuerst wird die penible Arbeit des Negotiators beschrieben. Das ist schon sehr gut gelungen.
Dann änderte sich plötzlich der gesamte Handlungsstrang und die Film nimmt eine völlig unerwartete Wendung.
Die Verzahnung mit der Gruppe der AA und die Hilfe der Polizistin und deren Eingreifen in die Handlung war wirklich unerwartet.
Alles in allem ein spannender und kurzweiliger Film.
Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 11.05.2026
Vieles wirkt natürlich wie Märchenstunde und auf dem Weg zum Krater der Hoffnung reihen sich zu viele Zufälle aneinander um das Ziel zu erreichen. Wer das aber ausblendet wird mit einem recht ordentlichen Endzeitthriller belohnt. Darsteller Top und optisch sehr reizflutend mit der düsteren Atmosphäre im Hintergrund. Knapp 4 Sterne von mir für eine neue Hoffnung für die Menschheit!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 09.05.2026
„Louise und die Schule der Freiheit“ ist einer dieser Filme, die leise beginnen und einen dann doch erstaunlich lange begleiten. Éric Besnard erzählt von einer Pariser Lehrerin, die Ende des 19. Jahrhunderts in einem abgelegenen Dorf eine Schule eröffnen soll – und trifft damit ein Thema, das historisch wirkt und zugleich sehr gegenwärtig ist: Bildung als Versprechen von Freiheit, aber auch als Zumutung für Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen.
Besonders schön ist, dass der Film seine Botschaft nicht mit dem Holzhammer erzählt. Er hat Herz, aber keinen Kitsch; Humor, aber nie auf Kosten seiner Figuren. Alexandra Lamy spielt Louise mit einer wunderbaren Mischung aus Strenge, Verletzlichkeit und Wärme, Grégory Gadebois gibt dem Bürgermeister eine trockene, fast verschmitzte Menschlichkeit. Auch die Nebenfiguren bleiben nicht bloß Kulisse, sondern wachsen einem nach und nach ans Herz.
Großartig sind die Landschaften: rau, weit, manchmal tröstlich, manchmal abweisend. Genau darin liegt die Stärke des Films. Er zeigt, dass Fortschritt nicht abstrakt geschieht, sondern in Küchen, Ställen, Klassenzimmern und zwischen Menschen, die einander erst misstrauen müssen, bevor sie sich verstehen können.
Nicht alles ist vollkommen überraschend, manches folgt bekannten Bahnen. Aber der Film besitzt eine solche Wärme, Würde und feinsinnige Komik, dass man ihm das gern verzeiht. Ein charmantes, kluges und berührendes Drama über Bildung, Freiheit und Menschlichkeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Filmfred43" am 08.05.2026
Wann kann ich schon mal behaupten, dass ich prima und kurzweilig unterhalten worden bin?
Ja hier und damit - definitiv. Natürlich werden vergleiche mit dem ersten Teil gezogen. Deshalb mussten wir wohl auch leider so lange auf Teil 2 warten. Ja, dann vergleich mer halt:
Teil 1 hatte für viele ein Überraschungsmoment und bayrisch im Wilden Westen salonfähig gemacht, 5,49 Sterne.
Teil 2 hat fast alle liebgewonnen Figuren wieder mit in die Handlung eingebunden. Mystische Wiederauferstehungen, Gesichtsoperationen und ähnliches blieben uns dabei erspart! Bully Herbig hat einfach einen genialen Humor, der in Zusammenarbeit mit Christian Tramitz und Rick Kavavian besonders gut zur Geltung kommt. Warum dann einige Szenen manchmal schon fast ein wenig wehmühtig gespielt wirken und die krachenden Schenkelklopfer fehlen?
Das ist meines Erachtens den größtenteils selbsternannten Sitten- Moral- und Nationenwächtern geschuldet, die bei Anspielungen, die sie nicht komplett verstehen aus der Jauche- (Odl)grube entsteigen (deshalb heißt es auch Shitstorm) und die Handlung als abwertend verteufeln.
Bei mir wird nix verteufelt, der 2. Teil ist gelungen und bekommt 4,51 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 07.05.2026
Wenn man nicht mitbekommen hätte, dass die Vorkommnise im Film so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben bzw. noch immer stattfinden, müsste man annehmen, "Eddington" wäre ein erschreckender, unheimlicher und unmöglicher Mix aus Science Fiction und Dystopie. Und zwar nicht nur in den USA, sondern direkt vor der eigenen Haustür, auf dem eigenen PC, am eigenen Arbeitsplatz.
Durch das gute Spiel sämtlicher Akteure, allen voran Joaquin Phoenix, fühlt man sich als Zuschauer quasi permanent um fünf bis zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und obwohl "Eddington" letztendlich doch nur gespielt ist, kommen selbst im Nachhinein viele Erinnerungen an die damalige Situation hoch, mit all ihren grenzenlosen Facetten von Ignoranz, Egoismus und Dummheit.
Was auffällig war ist, dass der Film sozusagen aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte ist inhaltlich sehr geprägt von überaus lebensechten Abläufen und Handlungen, während es danach eher in Richtung Thriller und Actionfilm geht. Das war dann doch ziemlich überraschend, ebenso, wie die letzten 10 Minuten, die noch einmal in eine völlig andere Kerbe hauen.
Abschließend muss ich sagen, dass Ari Aster dem menschlichen Treiben der vergangenen Dekade, in der die gefährlichste Waffe das Smartphone ist, sehr gut den Spiegel vorgehalten hat, auch technisch. Mit einiger Symbolik und sehr vielen kleinen Details, z. B. das Schild auf dem Wagen des Sheriffs "Your Being Manipulated". Mich würde brennend interessieren, was Menschen in 50-100 Jahren wohl empfinden, wenn sie sich "Eddington" ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elmar" am 07.05.2026
Ein Film, der berührt, der im Gedächtnis bleibt. Der deutsche Titel ist wunderbar passend. Es gibt leise Töne und manchmal auch laute, es gibt große Emotionen ohne jeden Kitsch, und es gibt viel gute Musik. Eine wunderbare Geschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Brüdern - eine fast unglaubliche Geschichte, die doch wahr sein könnte. Wie diese beiden Brüder allmählich auf einander zugehen, trotz der völlig verschiedenen Bedingungen und Möglichkeiten, in denen sie aufgewachsen sind, was immer wieder zu Irritationen zwischen ihnen führt - das ist der Kern der Geschichte, und natürlich die Musik, die beide auf eine besondere Art verbindet. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, man nimmt ihnen jedes Wort, jede Geste ab.
Ein Ausnahmefilm, wirklich empfehlenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 05.05.2026
Ein hochsensibler und friedliebender Vater und sein ihn verachtender Sohn werden vom letzten Willen der verstorbenen Mutter auf Reisen von Alabam aus nach Irland geschickt.
Keine Effekte, wenig Action, vielmehr ist es ein empfindsamer Film über das Einandernäherkommen. Männer verbinden sich nicht so sehr über Worte wie über Verhalten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 04.05.2026
Einfache Story, mit maximaler Spannung umgesetzt. Die Prostituierte Kelly und die minderjährige Joanne sind auf der Flucht. Was geschah in der Nacht im Haus des reichen Duncan Allen? Das will dessen Sohn Stuart rausfinden und gibt dem Zuhälter Derek 24 Stunden Zeit, die beiden Frauen aufzuspüren.
In dem Film gibts keine Helden, jeder will möglichst heil aus der ganzen Angelegenheit rauskommen. Das ist echt gut und spannend umgesetzt. Besonders die Figur Derek ist gut gelungen, dessen Darsteller zwischen mitleiderregend und abstoßend eine tolle Schauspielleistung gibt.
Mit knapp über 80 Minuten erzählt der Film seine straffe Handlung, bei der jeder Moment Sinn macht. Richtig guter Film!
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 03.05.2026
Inhaltlich ist da vieles drin, von Corona, über Black Lives Matters, bis hin zu QAnon, MeToo und Antifa. Das alles weitgehend ohne, auch nur einen erhobenen Zeigefinger. Ein derartiger Spielfilm wäre im aktuellen Deutschland unmöglich auf die Leinwand zu bringen. Auch wenn EDDINGTON letztendlich nur ein Thriller-Drama ist, mit höchst kuriosem Finale. Aber auch die durchweg tollen Schauspieler tragen den Inhalt und den Handlungsverlauf perfekt. 3,70 virusfreie Sterne in New Mexico.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 01.05.2026
Großartiger Trashspass, man fühlt sich direkt in die guten alten 80er versetzt und setzt sein breites Grinsen auf. Kann ich nur jedem Troma und Trashfilmfan empfehlen, ein herrlicher Splatterblödsinn
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Der körperlich gezeichnete und alkoholabhängige Detective des NYPD Jack Mosley (Bruce Willis) wird damit beauftragt einen Zeugen (Mos Def) vom Polizeirevier zu einer Gerichtsverhandlung zu eskortieren. Was nach einer lockeren Aufgabe klingt entwickelt sich schnell zu einem Kampf um Leben und Tod. Die Handlung ist schlicht aber dennoch spannend und das Zusammenspiel zwischen Bruce Willis und Mos Def ist überaus gelungen.
Nach der Graphic-Novel 'Schneekreuzer' von Jacques Lob, Jean-Marc Rochette & Benjamin Legrand.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Die Eiszeit ist zurückgekehrt und die einzig noch lebenden Menschen befinden sich in einem endlos langen Zug. Die blinden Passagiere am Ende des Zugs begehren gegen die mächtigen am anderen Ende auf. Atmosphärisch wirklich gut gemacht und mit einigen skurilen Szenen ausgestattet.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Nicolas Cage als drogensüchtiger und vollkommen korrupter Detective der sich immer weiter rein reitet. Film hat mir wirklich sehr gut gefallen, überragender Nicolas Cage.
Bewertung und Kritik von Filmfan "JIL17" am 28.04.2026
Mir hat er sehr gut gefallen, meinem Mann war er zu langweilig. Am Anfang etwas verwirrend aber dann ging er. Zum einmal schauen ist er okay. Kaufen würde ich ihn nicht.
Um die Zukunft zu retten, muss er die Vergangenheit ändern.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" am 27.04.2026
What a mindfuck!!!
Einer der großartigsten Filme die ich seit sehr langer Zeit gesehen hab. Kein Film um nebenher nochwas anderes zu machen, er erfordert 100% Aufmerksamkeit und eine Liebe zu sehr intensivem Sci-Fi.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 27.04.2026
Abgesehen vom eigentlichen Star, den spektakulären Höhlenlandschaften rund einen Kilometer unter der Erdoberfläche, punktet dieser Dokumentarfilm vor allem durch seine Machart. Die unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Schnitte, die Farben und Beleuchtungseffekte sowie die erstklassige und sparsam eingesetzte Erzählerstimme von Benjamin Völz machen hier den Unterschied. Dazu kommt eine musikalische Untermalung, die ebenso wie die Umgebung selbst, von majestätisch über mysteriös bis bizarr, wunderbar zu den außerordentlichen Bildern passt.
Die Teilnehmer der Expedition kommen ebenfalls zu Wort, wenn auch eher selten. Daneben gibt es digitale Animationen, die verdeutlichen, wie riesig und verzweigt das Geflecht aus unterirdischen Höhlen, Schluchten, Gängen, Seen und Tunneln tatsächlich ist. Außerdem wird gezeigt, dass die fünf Männer den gefährlichen sowie körperlich und materiell fordernden Abstieg nicht nur zum Spaß wagen. Es werden Bodenproben genommen und das System wird katographiert sowie vermessen.
Mich fasziniert fast alles, was unter der Erde liegt, würde die meisten solcher Anlagen, ob natürlich oder von Menschenhand gemacht, jedoch nicht betreten. Daher war es extrem interessant, das tiefste und längste Höhlensystem Deutschlands am Bildschirm mitzuerkunden, obwohl ich bei einigen Szenen selbst in meinem Sessel eine gewisse Beklemmung merkte. Irre.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 25.04.2026
Ein warmherziger, tief berührender Film, der seine große Kraft aus der Langsamkeit gewinnt. Die Stop-Motion-Technik ist hier nicht nur Stilmittel, sondern Herzstück des Erzählens: Jede Figur, jeder Raum, jedes kleinste Detail wirkt liebevoll geformt und beseelt. Der Film lässt seine Welt wunderbar in Ruhe erblühen, statt sie hastig auszuerzählen. Überall entdeckt man kleine Gegenstände, Spuren und Eigenheiten, die den Figuren Tiefe geben und ihre Verletzlichkeit spürbar machen.
Besonders eindrucksvoll sind die Stimmen. Die Sprecherinnen und Sprecher treffen jede Stimmung mit unglaublicher Genauigkeit: Trauer, Humor, Zärtlichkeit, Einsamkeit und Hoffnung liegen oft nur in einer kleinen Pause oder einem brüchigen Tonfall. Dadurch kommen einem die Charaktere außergewöhnlich nahe. Sie wirken authentisch, verletzlich und menschlich, nie bloß als Kunstfiguren. Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl großer Zuneigung. Zu den Figuren, zu dieser eigenwilligen Welt, zu der Kunstform selbst.
Doch das vielleicht Wundervollste ist die Sprache. Selten erlebt man einen Film, dessen Worte eine solche poetische Kraft entfalten, ohne gekünstelt zu wirken. Die Sprache nimmt einen mit, wickelt einen ein, berührt und umschließt einen. Sie besitzt eine herzergreifende lyrische Qualität, die nicht ornamental ist, sondern wesentlich. Sie verwandelt Schmerz in Bilder, Erinnerung in Klang, Einsamkeit in etwas Teilbares. Manchmal scheint ein Satz wie eine kleine Laterne in einem dunklen Raum aufzugehen.
Memoiren einer Schnecke ist ein Film, der daran erinnert, wie schön Kino sein kann, wenn es sich Zeit nimmt: für Gesichter, für Stimmen, für Worte, für Schmerz, für Trost. Ein Film voller tausend kleiner Details und großer Gefühle. Ein Film, der nicht einfach erzählt, sondern behutsam berührt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Frenze" am 23.04.2026
Also ich muss sagen das der Film mir richtig gut gefallen hat!Mel Gibson kam trotz seines Alters gut rüber und hat seine Sache sehr gut gemeistert, ich kann diesen Film beruhigt weiterempfehlen!Action war zum Schluss auch reichlich vorhanden.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 23.04.2026
Besonders gelungen finde ich an diesem Film, dass er seinen Fokus nicht nur auf die äußeren Abläufe (der entsetzliche Umgang mit unverheiratet schwanger gewordenen Mädchen in sog. "Magdalenenheimen") richtet, sondern auch auf die inneren Befindlichkeiten der handelnden Personen. Grandios ist die Szene, als Cillian Murphy in der Rolle des Bill Furlong bei Mutter Oberin (Emily Watson in der Rolle eines amoralischen und völlig verkorksten Psycho-Monsters) zum Tee geladen ist. Wunderbar ist auch der Schluss. Kein übertrieben ausgewalztes Happy-End, vielmehr wird kurz und knapp nur das Wesentliche gezeigt: Einem geflohenen Mädchen wird die Hand gereicht. Mehr braucht es nicht!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 22.04.2026
Eine wahrlich unglaubliche, aber doch wahre Geschichte. Tolle Schauspieler*Innen, schnell und fetzig erzählt, ohne dabei völlig ins schnulzige abzudriften
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 21.04.2026
Ein feines Kammerspiel aus Neuseeland, in dem sich zwei großartige Schauspieler (Geoffrey Rush und John Lithgow) in einem Altenheim bekriegen. Und die beiden, aus verschiedenen Milieus stammenden Senioren kennen absolut keine Gnade. Die Story ist großartig, der Cast ebenfalls, einzig das Tempo des Films ist ein wenig seltsam. Irgendwie wirkt das Gesamtwerk nicht ganz rund, was aber nur in der B-Note ins Gewicht fällt. 3,7 nächtliche Überfälle mit einer Handpuppe.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 21.04.2026
The Maschinist trifft God is a bullet. Zusammen schauen sie noch bei Requiem for a dream vorbei.
Ich fand ihn gut. Komplex und stimmig umgesetzt. Der Hauptdarsteller macht einen ordentlichen Job, wobei der Verlauf nicht immer glasklar ist. Hat mich gut abgeholt und hinterher leicht verwirrt wieder ausgespuckt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 21.04.2026
Demente Gemüse-Zombies, hihi.
Ich fand den Film gar nicht schlecht, verzichtet er doch fast vollständig auf eklige Goreszenen, macht das dann aber mit einer intelligenten und spannenden Story wett. Die Dialoge sind auch ganz spritzig, mit teilweise beißendem Humor.
Natürlich gibt es ein paar Ungereimtheiten, aber das war nicht so schlimm.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 17.04.2026
Vornweg: Ich stehe auf Monster-Horror. Dieser Film macht meiner Meinung nach alles richtig. Die Story ist spannend und ich habe keine unnötigen Längen erkannt. Alles in allem ein guter Abenteuer-Action Streifen. Der Film ist in seiner Art der Erzählweise schlicht gehalten und nicht unnötig überdreht. Die Rettungmission des russischen U-Boots ist allerdings der zentrale Mittepunkt des Films, was den Kraken ein wenig zum Statisten abstempelt. Trotzdem von mir 4 Krakensterne für das Arktis-Monster. Man sollte natürlich bei derartigen Filmen nicht alles hinterfragen. Aber Fans machen das ja eh nicht so sehr.
Bewertung und Kritik von Filmfan "dkoneX" am 15.04.2026
"Mona Lisa and the Blood Moon" entfaltet sich wie ein ungewöhnliches Abenteuer-Märchen, das bewusst unkonventionellen Mustern folgt und seine Figuren durch eine Welt schickt, die zugleich verführerisch, chaotisch und feindselig wirkt. Der Film nutzt seine surreale Atmosphäre, um die Frage zu stellen, was persönliche Freiheit eigentlich bedeutet – besonders in einer Gesellschaft, die so laut, widersprüchlich und übergriffig ist, dass echte Selbstbestimmung fast wie ein magischer Zustand erscheint. Dabei begleitet man eine Protagonistin, die sich ihren Platz in diesem Durcheinander erkämpft und dabei immer wieder spürt, wie schwer es ist, sich wirklich frei zu fühlen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "stephanp1000" am 15.04.2026
Ein Film bei dem offensichtlich versucht wurde die meisten Schüsse aus Maschinenpistolen abzugeben die es jemals gab. Ansonsten war die Story gut und auch die gesamte Action kann sich sehen lassen
Bewertung und Kritik von Filmfan "Florian1982" am 14.04.2026
Dialoge etc natürlich nicht auf dem höchstem Level, aber ein schönes nacheinander abmetzeln mit etwas Gore Effekten. Könnte ruhig mehr Gore und Splatter bei den Hinrichtungen sein, aber hat mich unterhalten
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 12.04.2026
„Du bist hier um mich abzuknallen, nicht um mich anzuklotzen!“
Uff, also der Film ist wahrlich keine leichte Kost.
Man sieht junge Männer, die bei einem Barbarischen Lauf teilnehmen müssen.
Keine Pause, kein Verschnaufen, immer nur weitergehen. Wer nicht mehr kann wird abgeknallt. Die schießen sogar beim Scheißen auf dich. Mann oh Mann.
Dabei entsteht innerhalb der Gruppe Hass, Wut, aber auch Freundschaft und die emotionalen Momente sind wirklich toll.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 11.04.2026
Ich würde mich meinen 2 Vorrednern soweit anschließen, die eigentlich alles wesentliche bereits genannt haben. So die erste Hälfte plätschert vor sich hin, während es im zweiten Teil schöne emotionale Momente gibt und hier richtig die Tragik Komödie rauskommt.
Die Handlung ist natürlich auch vorhersehbar im Großen und Ganzen, aber trotzdem hat mich der Film gut unterhalten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "LargeBearCat" am 06.04.2026
Sehr gutes Prequel! Die Idee mit der AI Unsterblichkeit ist auch sehr interessant. Übersetzung wieder mal wieder so so. Titel suggeriert Sequel, ist aber ein Prequel! Den ursprünglichen Film gibt es nur auf Netflix.
Bewertung und Kritik von Filmfan "GrauerMausling" am 06.04.2026
Neuverfilmung des Romans „The Shrinking Man“ von Richard Matheson, die sich nah an die literarische Vorlage hält.
Im Vergleich zum Jack Arnold-Klassiker von 1957 bietet der Film eigentlich nichts neues, die Trickeffekte sind natürlich ungleich besser und das Setting ist etwas anders.
Jean Dujardin, den ich bisher nur aus den „OSS 117“-Filmen kannte, stellt den schrumpfenden Mann, der zwischen Angst, Verzweiflung, Wut und Hoffnung schwankt, überzeugend dar.
Ansonsten ist alles da: Puppenhaus, Katze, Mausefalle, Spinne. :)
War die Neuverfilmung wirklich nötig? Nö.
Kann man sich den Film ansehen? Auf jeden Fall.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 06.04.2026
"Es gibt zwei Sorten von Versagern. Die, die es früher voll drauf hatten.........und die, die es nie drauf hatten...
....sie gehören zu letzteren."
Jack Quaid, und Jeffrey Dean Morgan rocken den Laden praktisch zu zweit . Ouaid als Schizophrener Simon und Morgan als aussortierter/pensionierter Sicherheitsmann sind bestimmt eine Bereicherung für den Film den man an sonsten sogleich vergessen könnte. Was sich für mein Gefühl ebenfalls bemerkbar macht ist eine anheimelnde 80iger Jahre Atmosphäre obwohl das ganze im hier und Heute statt findet.
" Wie steht es mit dem "Wortsalat"? Hatten sie in letzter Zeit Halluzinationen ? "
Die Story und seine Entwicklung sind an sich Altbacken aber eine gute Plattform für tolle Performance , die Art und weise wie das passiert ist schnittig, Cool und durchaus auch spannend. Hier hieven die Charaktere der Hauptfiguren das sehen des Filmes im diesen Genrebereich in einer witzigen und Spannenden Art in die sehenswert-Klasse und sorgen für Durchzug in der muffigen Bude. Wie ich schrieb gab es in den 80igern mehr Filme dieser der Art "Kurz und knackig aber unterhaltsam" wie es sie Heute leider nicht mehr so gibt. Mag aber auch sein das nur ich das so sehe/empfinde.
Fazit: Für einmal ansehen rein vom Stil her und vorgetragen durch tolle Darsteller im jeden Fall überdurchschnittlich brauchbar. Von der Story her und der Wertigkeit der Machart sehr durchschnittlich aber eben auch nicht wirklich schlecht. Würde man von einer Mahlzeit sprechen, würde man sagen ein guter Snack für Zwischendurch der satt macht und Geschmacklich ganz gelungen ist. Für mich 3,5 Sterne und somit sehenswert.
" Wenn ihr zwei Vollis hier weiter Cops spielen wollt macht das in Zukunft wo anders.....oder wir regeln das für euch"
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2026
"Oddity" gehört zu den intelligenteren Horrorfilmen, die nicht mit polternden und blutigen Szenen auf billige und oberflächliche Effekthascherei aus sind, sondern ganz ruhig und leise eine unheilvolle Stimmung aufbauen und den Horror erst im Kopf des Zuschauers entstehen lassen. Das geschieht durch wohl dosiert eingesetzte Jumpsqares, Dunkelheit, in der man etwas zu sehen glaubt und mysteriöse Vorkommnisse, deren Geheimnis man ergründen will. Der Film packt, obwohl er im Grunde fast schon langweilt, aber man immer die Gegenwart von etwas Unheimlichen spürt. Nebenbei entspinnt sich die Story per Rückblenden, die Überraschungen parat haben. Gänsehaut ist des öfteren garantiert, Unterhaltung aber eher weniger. "Oddity" ist nicht kurzweilig oder außergewöhnlich und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wer eine durch die Gegend torkelnde, mordende Holzfigur erwartet, muss sich auf etwas anderes gefasst machen, was mich überrascht hat. Ich verstehe, dass man ihn deshalb langweilig finden kann, letztlich erreicht er aber sein Ziel und beschert einen gruseligen Abend. Fazit: Atmosphärische Mischung aus Crime und Horror, die sich eventuell zurückhält und leider auch im wahrsten Sinne viel im Dunklen lässt, nämlich einige Fragen und manch kaum erkennbare Szene.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.04.2026
Wer dreht bitte 2022 noch Stummfilme? Und dann auch noch in schwarz-weiß? Mike Cheslik hat es gemacht und mit Hundreds of Beavers einen Überraschungshit erschaffen, der 2025 auch hierzulande eine größere Kinoauswertung erfahren hat. Zu recht! Hundreds of Beavers fühlt sich mit seinem Slapstickhumor wie ein Buster Keaton Film an. Seine liebevollen Effekte lassen das Herz jedes Filmfans aufgehen und die skurrile Story lässt einen immer wieder herzhaft lachen. Hundreds of Beavers ist ein Film, bei dem man in den ersten zehn Minuten mindestens schon dreimal „What the Fuck“ gesagt hat! Im positiven Sinne! Die Eröffnungsszene mit seiner aus dem Off vorgetragenen Gesangsnummer rund um jede Menge Cider macht klar welche Optik den Zuschauer erwartet und holt die Zuschauer perfekt ab. Die Mischung aus animierten Hintergründen und echten Darstellern funktioniert dabei perfekt und selbst in den wenigen Momenten wo das Mapping zwischen diesen beiden Welten nicht perfekt funktioniert und kleinere technische Schwächen zeigt, verliert der Film seinen Zauber nicht, was ja sonst bei diversen B-Movies schnell der Fall ist, wenn schlechte CGI-Effekte einen schlechten Film noch unerträglicher machen. Hundreds of Beavers bleibt auch in solchen Momenten toll! Das bizarre Setting, dass hier die namensgebenden Biber und andere Tiere nicht als Tiere oder animiert auftreten, sondern als Menschen in entsprechenden Kostümen passt dabei hervorragend. Es schreckt nicht ab, sondern zieht den Zuschauer weiter in den Film hinein und vermittelt dadurch noch mehr das Gefühl sich einen Keaton Klassiker anzuschauen und keinen Film aus dem 21. Jahrhundert. Ich habe mich schockverliebt in diesen Film mit all seinen Kleinen Details und würde mich freuen, wenn der Film noch viele Fans findet! [Sneakfilm.de]
Bewertung und Kritik von Filmfan "Gnislew" am 02.04.2026
(Pri)Sons ist inhaltlich vielleicht nicht der anspruchsvollste Film ist, geht aber visuell in die Vollen geht. Runter gebrochen zeigt der Film den Kampf zwischen den Betreibern eines Kaufhauses für allerlei illegale Güter gegen blutrünstige Auftragskiller. Und ja, es ist wirklich so einfach den Film auf diesen einen Satz zu reduzieren. Aus dieser dünnen Story macht Esa Jussila allerdings ein Actionspektakel, welchem nicht umsonst von der FSK die FSK 18 Freigabe verweigert wurde und der Film so durch eine Juristenkommision geprüft wurde, die dem Film attestierte, das keine schwere Jugendgefährdung vorliegt. So konnte die Busch Media Group den Film Uncut auf den Markt bringen, wenn natürlich so immer die Gefahr einer möglichen Indizierung oder Beschlagnahmung besteht. Aber okay, wenn der Vertrieb schon vom brutalsten finnischen Film aller Zeiten und einem blutigen Schlachtfest spricht, dann ist dieses Risiko sicher wohl kalkuliert und es ist nunmal so, dass diese Behauptungen sich auch nicht als leere Werbeversprechen herausstellen. Der Film fängt zwar langsam an und für mein empfinden lässt er sich auch ein wenig zu lange Zeit um die Protagonisten einzuführen, aber sobald der Überlebenskampf beginnt, sieht man sich einem Non-Stop-Actionfeuerwerk gegenüber. Hier wird keine Rücksicht auf Verluste genommen. Da wird mit Stacheldraht besetzten Handschuhen auf wehrlose Gegner eingeprügelt oder in Nahaufnahme Augen ausgequetscht. Nichts für zartbesaitete und sicher selbst für den ein oder anderen Actionfilm zu viel. Auch ich brauche nicht unbedingt diesen hohen Gewaltgrad für einen guten Film, aber ein Film der sich zum Ziel gesetzt hat einen kompromisslosen Überlebenskampf zu zweigen, wird durch diese harte Gewaltdarstellung dann eben doch etwas besser. [Sneakfilm.de]