Kritiken von "videogrande"

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.

ungeprüfte Kritik

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.

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Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.

ungeprüfte Kritik

Monster Mash

Fantasy, Horror

Monster Mash

Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!

ungeprüfte Kritik

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Ein schöner, nachdenklich machender Film. Man muss sich auf banale Alltagsgeschichten, ohne große Dramaturgie, Action oder bekannte Stars einlassen können, dann könnte einem dieser mal melancholische, mal witzige Film mit seiner kritischen Botschaft gefallen. Allerdings plätschert er nur vor sich hin und hätte vielleicht etwas kurzweiliger ausfallen können. Die Story strotzt vor Symbolik und Metaphern auf Vergänglichkeit, Moral, Umwelt und Politik, ist aber sehr klischeehaft inszeniert. Er wirkt nie wirklich echt, aber soll laut Machern ja auch ein wenig märchenhaft sein. Fazit: Ein Film mit wichtiger Botschaft, der nur Gefühlstote kalt lässt. Gleichzeitig Anklage gegen politische Zustände, nicht nur der spanischen. Berührend aber nicht außergewöhnlich.

ungeprüfte Kritik

The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm

The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.08.2026
"The Kings Choice" - Dämliche "deutsche" Filmtitel reißen ja nicht ab. Natürlich gaukelt man uns hier wieder eine vom Ursprung her englische oder amerikanische Verfilmung vor. Doch dieser "King" ist ein Norweger. Dargestellt von Jesper Christensen, der Bond-Enthusiasten nicht fremd ist. Man muss sagen, er macht seine Sache auch sehr gut. Der Film erzählt, mit Datumseinblendungen, die historischen Ereignisse im Zweiten Weltkrieg in Norwegen, die nicht ganz so populär sind. Dies ist also mehr eine Doku, als ein Kriegsfilm. Wer sich gerne mit politischen Themen und geschichtlichen Ereignissen auseinandersetzt, bekommt einen lehrreichen aber auch unspektakulären Film zu Gesicht. Hier liegt wirklich die Information im Vordergrund und nicht die mitreißende Dramaturgie eines Spielfilmes. Also weniger Kriegsszenarien als diplomatische Bemühungen. Das hat den Charme eines Fernsehfilmes, ist aber keineswegs schlecht. Erwähnenswert ist auch die Darstellung der Deutschen. Man übertreibt es hier nicht mit Klischees, sondern zeigt, im Gegenteil, auch mal welche in gutem Licht. Fazit: Nur für Geschichtsinteressierte. Gut geschauspielerte und interessante Aufarbeitung aber eher eine bessere Arte-Doku, als ein Kriegsfilm.

ungeprüfte Kritik

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.07.2026
Ich glaube, ich deute den Film falsch. Soll das eine Satire oder Hommage an Black Music oder etwas in der Art sein? Hier gibts jedenfalls eine Menge unfreiwilliger Komik, die nach einer skurrilen Szene mit Figuren, die u.a. aus der Zukunft kommen, ihren ersten Höhepunkt im von Vampiren aufgeführten Riverdance hat. Es ist ja kein Geheimnis, dass es um die Blutsauger geht. Aber dass hier wirklich alle Klischees vom Knoblauch bis zum Holzpflock bemüht werden, finde ich ganz schön billig und altbacken. Man möchte sehr offensichtlich humorvoll an die Story herangehen, aber ich halte diesen Versuch, einen neuen "From Dusk Till Dawn" zu kreieren für misslungen. Als allererstes haben mich schon die computergenerierten Baumwollfelder genervt und kurze Zeit später konnte ich den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen. Ja, er möchte eigentlich auf die politischen Zustände und auf Rassismus und dergleichen aufmerksam machen, aber da sind die Vampire, die hier so oberflächlich und kurz in Erscheinung treten, völlig fehl am Platze. Ohne sie wäre der Film sogar 4 Sterne wert. Aber als Horrorfilm? Ich habe keine Bedrohung oder Horror gespürt. Eigentlich passiert in der Hinsicht kaum etwas. Es gibt ein abschließendes Gemetzel und dann geht die Sonne auf. Das wars? Nicht ganz. Das Ende, eigentlich eine Postcreditscene, fand ich schön. Ansonsten hat der Film mich enttäuscht und gelangweilt. Fazit: Völlig überbewertetes Südstaaten-History-Vampirfilmchen mit viel Bluesmusik und meines Erachtens ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment.

ungeprüfte Kritik

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.07.2026
Erzählt wird, offensichtlich sehr frei, die uns vor allem durch Disney bekannte Geschichte von Mulan. Da dies ein chinesischer Film ist, erhoffte ich mir eine realistischere und bessere Verfilmung mit vielen Kämpfen im Drahtseilstil. Leider hat man aber eine merkwürdige Mischung aus Drama und Beinahe-Lovestory fabriziert, die extrem kitschig ist. Manchmal wirken die Darsteller wie einer overactenden Theatertruppe entlaufen. Der Darsteller des Vaters ist viel zu jung für den gebrechlichen, alten Mann, den er darstellt, der General ist kaum älter als seine Mannschaft. Das kann man nicht ernst nehmen. Mulan hat hier anfänglich einen drollig gemeinten Sidekick, in Gestalt des typisch dicklichen Dummlings erhalten, der für Erheiterung sorgen soll. Irgendwie will der Film so gar nicht zünden, weil er zu viel Schmalz und völlig unrealistische Zusammenhänge zeigt. Man meint wirklich, die Darsteller seien karnevalsmäßig nur in Kostüme, statt in ihre Rollen geschlüpft. Wer nun auf gut choreographierte Kämpfe, möglichst spektakulär, wartet, der bekommt nichts davon zu sehen. Mittendrin patzt auch noch mal die deutsche Synchro, die plötzlich ein "sie" benutzt, statt "er" und während einer Reitszene sieht man deutliche Reifenspuren des vorausfahrenden Kamerafahrzeugs. Das alles hat mich komplett rausgerissen und enttäuschte Langeweile hervorgerufen.
Fazit: Furchtbar! Kitsch, Klischees und Vorhersehbarkeit ohne jegliche Schauwerte.

ungeprüfte Kritik

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.

ungeprüfte Kritik

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.07.2026
Das ist (fast) genau der Film, den wir Kinder der 80er Jahre damals anstelle des Dolph Lungren Vehikels, welches heute ein perfektes Guilty Pleasure ist, vor Jahrzehnten erwartet hätten. Ich glaube, er ist gefloppt, weil er eben zu spät kam. Die Generation Z kennt wohl kaum die Spielzeugserie von Mattel und die Zeichentrickserie. Aber wer die Figuren damals bespielt hat, der erkennt jedes Detail. Von Man-At-Arms Keule, natürlich über das Schwert der Macht bis zu den einzelnen, teilweise skurrilen Figuren wie Ram Man oder Spikor. Sie sind hier, leider bei weitem nicht alle, zu Leben erwacht. Erwartungsgemäß sind die weiblichen Helden weniger sexy ausgefallen, als sie damals schon als Figuren waren. Scheiß Zeitgeist der 2020er! Was ich allerdings wirklich vermisse, das sind die fantasiereichen Fahrzeuge, die ein wesentlicher Bestandteil des Kultes sind. Wer eben in besagter Zeit groß wurde, wird auch Flash Gordon Vibes bekommen, denn Queen, bzw. Bryan May ist deutlich hörbar am Soundtrack beteiligt. Gewöhnungsbedürftig finde ich den doch recht eigenwilligen, teils infantilen Humor, aber wirklich fehl am Platze ist er auch nicht. Ein Cameo rundet das Ganze noch ab und ich möchte behaupten, dass dies in späteren Zeiten, wie sein Pendent aus den 80ern, zu einem Kultfilm werden wird. Fazit: Für Kenner! Kindheitserinnerungen, die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden, aber dringendes Fortsetzungspotenzial haben, da noch eine Menge fehlt. Comichaft, detailfreudig und 100% selbstironisch.

ungeprüfte Kritik

Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

ungeprüfte Kritik