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Kritiken von "videogrande" aus

1614 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Life
    Sei vorsichtig, wonach du suchst. Allein sind wir besser dran.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.01.2021
    Als Ridley Scott 1979 "Alien" auf die Leinwand brachte, war so etwas wie eine ISS-Raumstation pure Science Fiction und undenkbar. Tja, so holt einen die Realität ein. Den Vorwurf, dass sich "Life" ziemlich eng an den SF-Klassiker hält, muss man wohl zugestehen. Neu ist die Story um außerirdische Killermaschinen wahrlich nicht. Aber diesmal basiert sie auf ziemlich realem Fundament, denn die Aufnahme eines microbakteriellen Wesens vom Mars in Erdnähe auf einer Raumstation ist plötzlich denkbar. War Scotts Film in einer nicht greifbaren Zukunft angesiedelt, so ist dieser Film hier praktisch in diesem Moment möglich. Sehen wir ihn also als eine aktualisierte Variante, die alle technischen Neuerungen nutzt und ein real anmutendes Ambiente inclusive Schwerelosigkeit schafft. Vom Anfang bis Ende ist der Film durchgehend spannend und visuell beeindruckend. Klar ist er ein vorhersehbarer Hollywoodstreifen, wie er im Buche steht, aber er ist erstklassig gemacht und gut besetzt. Wenn man auch sagen muß, dass Ryan Reynolds hier eine Lightversion seines "Deadpool" abgibt und wohl nur Puplikum ködern sollte. "Life" schafft das Kunststück, sich überraschend hervorzuheben und nicht im elenden Einheitsbrei der Plagiate unterzugehen. Fazit: Knackige und spannende Alienvariante in realistischem Umfeld, die packende Unterhaltung verspricht und nicht zu oberflächlich bleibt. - An die Unlogik-Sucher: Schon "Prometheus" und "Covenant" gesehen? ;- )
  • Burning
    Basierend auf einer Geschichte von Haruki Murakami.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.01.2021
    148 Minuten gepflegte Langeweile. Doch völlig überraschend hat mich der Film in seinen Bann gezogen. Dies ist Autorenkino, Arthouse, wie immer man es nennen mag, und das ist zumeist zäh. Was in diesem Film wirklich passiert ist, weiß man nicht. Es wird alles der Deutung des Zuschauers überlassen, der ein wenig durch die Augen des jungen Jong-Su die investigative Arbeit aufnimmt. "Burning" ist nicht etwa ein Mysterythriller und er ist schon gar nicht spannend, aber er besitzt viele schöne und extrem langsam gefilmte Aufnahmen. Dies ist ein Film, der interpretiert werden will, also wirklich schwere Kost ist. Die Passivität des Hauptdarstellers kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem geht es in "Burning" um Gegensetze. Arm und Reich treffen aufeinander. Es geht um die Einsamkeit und Dekadenz der koreanischen Jugend. Man muss schon unbedingt Korea-Affin sein, um diesen Streifen faszinierend zu finden, der sich extrem viel Zeit nimmt, die Kultur seines Landes unter die Lupe zu nehmen. Unter den Fassaden lauert etwas, jeder scheint etwas zu verbergen. Und das gilt es zu entschlüsseln. Das gelingt nur, wenn man von Sekunde 1 an am Ball bleibt und intensiv folgt. Der Film beantwortet keine Frage, die Lösung entsteht im Kopf des Zuschauers. Den erwartet keine Action und kein Tempo und scheinbar auch keine schlüssige Story, ähnlich wie in den Filmen Kim Ki-Duks. Fazit: Kann stark nachwirken! Eine Herausforderung ans Sitzfleisch, die Geduld und die Synapsen des Zuschauers.
  • Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
    Auf hohen Hacken ist der Urwald nicht zu knacken.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.01.2021
    In jungen Jahren sah ich den Film in Erwartung eines Abenteuerfilmes in der Tradition von "Indiana Jones". Doch der Originaltitel "Romancing The Stone" spricht Bände. Nach 36 Jahren wollte ich mal wieder einen Blick drauf werfen. Ganze 3 Szenen sind mir in Erinnerung geblieben: Stichworte sind "Wasserrutsche", "Renault im Wasserfall" und "Kroko-Hand". Das sollte für sich sprechen, dass der Film so dolle nicht war. Zunächst denkt man, man würde einen Rosamunde Pilcher Western schauen, dem sich unmittelbar eine Katzenfutter-Werbung anschließt. "Strange!" Das leitet eine mehr oder minder romantische Abenteuerstory ein, in der Michael Douglas brilliert, Katheen Turner aber das Hauptklientel bedient. Man mag mir Sexismus vorwerfen, wenn ich "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" als Frauenfilm bezeichne, aber das beschreibt ihn meiner Ansicht nach recht gut. Er ist ein eindeutiges Kind der 80er Jahre, was sich in Frisuren und einzelnen Szenen widerspiegelt, die so heute nicht mehr gedreht werden würden. Danny DeVito´s Rolle ist zum Beispiel komplett hineingeschrieben und völlig überflüssig. Sie dient allein dem Comedy Relief und hat keinerlei Zusammenhang zur Story. Er ist auch für einen merkwürdigen Ex-Machina Gag verantwortlich, denn wie kam er trockenen Fußes in die Höhle hinter dem Wasserfall? Was den Streifen trotzdem sehenswert macht, das sind seine authentischen Südamerika-Szenen. Fazit: Keineswegs schlecht, aber letztlich eine als Abenteuerfilm getarnte Schnulze.
  • The Closet
    Es ruft nach dir...
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.01.2021
    Im Wandschrank ging schon einst Carol Anne verloren und auch aus vielen weiteren Filmen kennt man dieses Möbelstück nahezu in- und auswendig. Leider bestätigt sich die Vorahnung, dass man hier dem Genre nichts Neues hinzufügen wird. Ich hatte den Eindruck, den Film schon gesehen zu haben. Der Vater, der seine Frau verloren hat, zieht mit seiner traumatisierten Tochter aufs Land in ein einsames (Spuk-)Haus. Es kommt, wie es kommen muss und schon bald hat man eine Kreuzung aus Geisterjäger und Exorzisten mitsamt seines Hightech-Equipments und seiner magischen Püppchen und Symbole im Haus. Das alles kennt man zur Genüge. Auch der Grund des Spuks ist schnell geklärt. Zwischendurch gibt es ein paar Jumpscares aber ansonsten viel Langeweile und zum Ende hin eine ordentliche Portion Kitsch, die an "Pay the Ghost" mit Nicolas Cage erinnert. "The Closet" wirkt, als hätte man alle Grundzutaten für Spukfilme in den Topf geworfen und das Süppchen so lange gekocht, bis nahezu sämtlicher Grusel verpufft ist. Fazit: Für 15 Minuten dachte man, noch etwas Solides in den Player eingelegt zu haben, doch 2-3 Mal zusammenzucken reicht nicht für Gänsehaut. Schnell wird es eintönig, ideenlos und vorhersehbar. Für einen Asia-Horrorfilm ganz schön enttäuschend.
  • Boston
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.01.2021
    Es ist immer so eine Sache, wenn die Amis einen Film nach wahren Tatsachen drehen. Ich bin aber überaus positiv überrascht, wie hier vorgegangen wurde. Im halbdokumentarischem Stil mit großem Respekt vor den Opfern und Helfern. Man traut sich auch, den Tätern ein Gesicht zu geben und sie nicht bloß zu schemenhaften Killern zu machen, wenngleich die Motivation nicht beleuchtet wird. So ist eine spannende und packende Verfilmung entstanden, die die Ereignisse minutiös aufzeigt, aber trotzdem noch ein actiongeladener Film bleibt, der sogar ein paar Witzchen einstreut. Patriotismus kann ich kaum entdecken, da vergleiche man mal mit "Olympus has fallen" oder anderen Reißern. Im Gegenteil, stellt sich hier die Polizei manchmal merkwürdig an. Mark Wahlberg wird auch nicht zum Helden stilisiert, sondern er gibt eine erstklassige und glaubhafte Performance ab. Insbesondere in den Szenen, in denen er mit dem grauenhaften Anblick klarkommen muss. Am Ende werden Originalaufnahmen gezeigt, in denen die echten Personen zu sehen sind und im Abspann bekommen die Opfer eine rührende Ehrung, indem man ihre Fotos zeigt. "Boston" ist nicht zuletzt wegen der Echtheit der Geschichte ein fesselnder Film. Fazit: Gelungene Mischung aus Action und dokumentarischen Aufnahmen, die den Ablauf der Untersuchungen greifbar macht und zusätzlich noch kurzweilig aber immer respektvoll unterhält.
  • Predestination
    Um die Zukunft zu retten, muss er die Vergangenheit ändern.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.01.2021
    Das Problem, welches ich mit diesem ziemlich komplexen Film habe, ist: Ich habe scheinbar schon zu viele Zeitreisefilme gesehen und wusste nach der Szene mit dem verbrannten Gesicht sofort Bescheid. Zwar nicht zur Gänze, aber das Meiste konnte man sich (leider) denken. Und das nimmt sehr, sehr viel von der Spannung und Überraschung. Dies ist ein Film, den man wohl zweimal sehen muss, um ihn wirklich zu erfassen. Trotz meiner Vorahnungen bleibt nämlich noch genug Futter für die grauen Zellen und einiges scheint überhaupt keinen rechten Sinn zu ergeben. Zum Beispiel, warum sich eine Person in die andere verliebt, obwohl sie doch weiß, um wen es sich handelt. Oder woher der Agent weiß, was 1945 zu tun ist, bzw. ist das wirklich zu tun? Hier werden Zeitreiseparadoxa der faszinierendsten Art aufgeworfen, die verstörend bis emotional sind. Jedoch erscheint mir die Story reichlich konstruiert und viel weniger genial. Eher blendet man die Zuschauer mit vertrackter Story, die der logischen Prüfung nicht standhält. Dies ist kein Actionthriller alá "Timecop" sondern ein ruhiges, erzählerisches Werk, welches sich langsam entfaltet und nachwirkt. Da ich aber von einem japanischen Film namens "Cyborg She" viel mehr angetan bin und den für ein Meisterwerk halte, kann ich für "Predestination" nicht mehr als 3 Sterne verteilen. Er hat mich weniger überrascht als gedacht und trotzdem die Hirnwindungen zum Qualmen gebracht. Fazit: Ein sehr besonderer Zeitreisefilm, der sein Puplikum fordert.
  • Sharknado 2
    The Second One - Shark Happens!
    Horror, Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.01.2021
    Nach Teil 1 dachte ich noch, ich wäre im wahrsten Sinne im „falschen Film“, denn so einen absurden Mumpitz, der noch dazu schlecht animiert und voller Filmfehler ist, kann man nur als Zeitverschwendung einstufen. Also alle, die das so sehen, haben recht. Aber wenn man seine Zeit gern mit Trashfilmen verbringt und diese so dusselig unterhaltsam sind, wie jetzt „Sharknado 2“, dann ist die Zeit gut investiert. Im Vergleich zu anderen „Heavy Trash“ Streifen der Produktionsfirma Asylum, hat diese Reihe eine gewisse Qualität. Man bemerkt eine bessere Regie und auch ein einfallsreiches Drehbuch, sowie bessere darstellerische Leistungen als in den ganz üblen Gurken. Deshalb gibt es hier statt verdientem 1 Stern, 3 sehr gute Trashsterne. Ian Ziering entwickelt sich hier zum McClane der Sharknado Reihe. Er ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Allein die Rückkehr der Darsteller und die Kontinuität machen den Film sehenswerter. Was aber so richtig rockt, das sind die nunmehr offensichtlich absurden Dinge, auf die man regelrecht wartet. Wenn der Kopf der Freiheitsstatue durch die Straßen rollt, und der Wetterbericht im TV tatsächlich vor Haistürmen warnt, dann kann der Spaß beginnen. Ab diesem Teil bin auch ich Fan...man muss bloß aufpassen, dass man keinen Realitätsverlust erleidet und beim nächsten Sturm nur noch mit Kettensäge rausgeht. Fazit: Herrlich absurd und völlig gaga. Wer sich auf regelrechten Schwachsinn einlassen kann, der wird seinen echten Spaß bei diesem „Ding“ haben.
  • Planet of the Sharks
    Wenn der Meeresspiegel steigt, gibt es nur eine Spezies, die die Welt beherrschen kann.
    TV-Film, Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.01.2021
    Ich denke, zur Machart dieser Streifen habe ich in meinen vorherigen Kritiken genug Erklärungen eingestreut. Ich nenne es inzwischen "Heavy Trash", denn es ist grausamster Billigmüll, also wahrlich Schund. Doch wenn man sich genau dessen bewusst ist, dann macht´s Spaß, besonderes im Freundeskreis, auf die Suche nach allerlei unfreiwilliger Komik und horrenden Filmfehlern zu suchen. Nun also hat das Hai-Genre den Endzeitfilm zum Thema. Mich wundert, dass "The Asylum" den Streifen nicht dreist "Waterworld 2" nannte. Hat mit "Titanic" doch auch funktioniert. Es beginnt mit der Rettung eines Mädchens. Ich werde den Verdacht nicht los, dass sie die Rolle im Preisausschreiben gewonnen hat, denn sie trägt absolut nichts zur Handlung bei, steht größtenteils im Weg und sagt 3 Worte. Was soll das? Weiterhin erkennt man in vielen Aufnahmen die Strandnähe und bemerkt, dass die, na nennen wir sie mal Darsteller, in hüfthohem Wasser schwimmen. Sie schweißen sich in einer riesigen Fabrikhalle was zurecht, die in Außenaufnahmen nicht vorhanden ist. Die Superhaie sind inzwischen besser drauf, als die Delphine, denn sie springen hoch hinaus und scheuen sogar den Hüpfer aufs Trockene nicht. Wen all das und viel mehr nicht stört, sondern im Gegenteil einen spaßigen Abend mit Kumpels und Kumpelinnen beschert, der darf "Planet of the sharks" getrost in den Player legen. Fazit. Üble Trashgurke mit schlechten Tricks, schlechter Story, schlechten Darstellern, schlechten...doch mit gewissem Funfactor.
  • Bad Boys 3 - Bad Boys for Life
    Bad Boys fürs Leben - Wir stehen zusammen. Wir fallen zusammen.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.01.2021
    In den letzten Jahren ist es zur Mode geworden, etablierte Filme nach (viel zu) langer Zeit fortzusetzen. Demnächst blüht das auch dem "Prinzen aus Zamunda". Das Problem: Die Vorgänger hatten Zeit zu reifen und sind in manchem Fall zu Kultfilmen geworden, die man einfach nicht fortsetzen darf und kann. In den seltensten Fällen gelingt das. Und so ist auch "Bad Boys For Life", der nachgeschobene 3. Teil, irgendwie nicht so gut geworden. Zwar gibt es noch den kuriosen Mix aus brutaler Gewalt und viel Humor, doch so richtig warm werde ich nicht. Das liegt vor allem daran, was sie aus Martin Lawrence Rolle gemacht haben. Er ist plötzlich ein verweichtlichter, weinerlicher Knilch, der zu Gott betet und auch sonst nicht mehr so ist, wie früher. Das mag eine realistische Entwicklung sein, aber dies ist ein übertriebener Actionfilm verdammt (!) und die Fans wollen "Bad Boys" und nicht sowas Rührseliges. Aprospos, auch die Story ist eher seicht und gegen Ende reichlich verkitscht. Ansonsten kann man nicht viel meckern. Es gibt viel zu lachen und auch die Action stimmt. Fazit: In meinen Augen ein solider, routinierter und auch guter Actionfilm, der als Fortsetzung nur bedingt funktioniert. Er ist der schwächste Teil der Reihe...oder muß auch noch reifen bis zur nächsten Fortsetzung, die sich am Schluss andeutet.
  • Sharktopus vs. Whalewolf
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.01.2021
    Ich mag es ungern zugeben, aber dieser Trashfilm hat mir richtig gut gefallen. Von allen drei „Sharktopus“-Filmen ist dies der Beste, weil die Macher begriffen haben, was man für einen richtig "guten" Blödsinnsfilm benötigt: Eine gehörige Portion Selbstironie! Waren die Vorgänger noch relativ ernst gemeint, ist hier von Minute Eins an klar: Hier wird genüsslich übertrieben und gekalauert. Die Zutaten sind perfekt: Zwei tief gesunkene B-Stars in den Hauptrollen, Babes, die direkt einem Pornofilm entsprungen sein könnten und abstruse Ideen gepaart mit saumiserablen Effekten. Die sind allerdings enttäuschend, weil sie viel schlechter als in den Vorfilmen sind. Diesmal nimmt man sich selbst nicht ernst und das hat zur Folge, dass es schon mal regelrecht albern wird und an „Nackte Kanone“-Humor grenzen kann. Auch Eastereggs sind vertreten, wenn man auf die Bilder der Studienkollegen der, "ach so nazi-deutschen", Frau Doktor blickt. Wer sie erkennt, ist Fan der Reihe ;-) Denen könnte Teil 3 allerdings auch sauer aufstoßen, denn er ist eine Persiflage seiner selbst. Im Grunde eine Satire auf Filme seiner Art. Wenn man einen rülpsenden und zähnestochernden Monsterhai akzeptieren kann, dann ist man hartgesotten. Fazit: Bricht krass mit der Tradition der Reihe, ist aber ein ulkiges Vergnügen für Fans des haarsträubenden Billigtrashs.
  • Ice Sharks
    Der Tod hat rasiermesserscharfe Zähne.
    Abenteuer, Horror, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.01.2021
    Hanebüchen-Hanebüchener-The Asylum! Das ist die berüchtigte Produktionsfirma diverser "Heavy-Trash" Filme, die so übel gemacht sind, das sie (teilweise) schon wieder gut sind. Gerade hatte ich "3-Headed Shark" mit nur einem Stern bedacht, doch was mache ich nun? Der Film war grottig, aber immerhin noch unterhaltsam. Hier nun ist fast gar nichts mehr echt. Weder die Haie, noch die Forschungsstation oder der Eisbrecher. Alles allerübelste CGI, die aus einem 90er Computerspiel stammen könnte. Gut, das kennen wir bereits aus anderen Streifen. Aber das dieses Machwerk nun auch noch todlangweilig ist, führt sogar einen Trashfilm ad absurdum. Ziel ist es doch, sich beim Zugucken zu amüsieren, egal ob über die bekloppte Story oder diverse Filmfehler. Hier passiert leider nichts kurzweiliges, sondern immer derselbe , öde Blödsinn und die Story kommt überhaupt nicht voran. Da hilft es auch nicht, wenn man darüber schmunzeln muss, dass eine Haiflosse sich durchs Eis fräsen kann, welches zudem noch mindestens 1m dick ist und es schon rein logisch gar nicht möglich wäre. Oder das es unter dem Eis urplötzlich Tropenfische und Pflanzen gibt. Es gibt genug irrationalen Blödsinn in diesem Streifen, den man als Trashfan mögen kann aber irgendwann muss man Angst um sich selbst haben. Man könnte verblöden! Fazit: Trash und Unfug gehen ok, solange das Ganze unterhaltsam ist. Ob absichtlich oder unfreiwillig ist egal. Doch Spaß muss der Film schon machen. Und das gelingt dieser müden Kamelle nie!
  • 3-Headed Shark Attack
    Mehr Köpfe, mehr Tote!
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.01.2021
    Ich versuche noch, einen Namen für das Genre zu finden, da "Trash" einfach nicht ausreicht und andere Filme beleidigt. "Flash Gordon" ist auch Trash. Wie will man das vergleichen? "Deep Blue Sea 2+3" sind wahrlich Trash, aber immer noch annehmbar. Doch diese Art Film ist explizit auf "müllige" Unterhaltung aus und generiert diese mit (hoffentlich) voller Absicht. Ich werde es zukünftig einfach "Heavy-Trash" nennen. Wie schafft man es, in einer Flut aus "Hai-Heavy-Trash" noch Erkennungswert zu behalten? Man gebe seinem Viech, aufgrund der Umweltverschutzung, 3 Köpfe. Das ist einprägsam. So ganz weiß man nicht, ob die Filme von Idioten oder für Idioten gemacht wurden. Es verwischt die Grenze zwischen Dämlichkeit und gewollten Unfugs. Wenn nämlich jemand bauchtief im Wasser steht und ein Riesenhai vor ihm aufspringen und abtauchen kann, ohne sich sämtliche Gräten zu brechen, dann ist das grenzdebil oder peinlich...oder eben absichtlich absurd. Darüber und über viel anderen Schwachsinn kann man lachen oder entsetzt sein, aber diesmal gehts ein wenig zu weit. Die Schauspieler sind richtig "Grotte" und die Dialoge...meine Güte. Der einzig wahre Gag ist das Cameo (mehr ist es nämlich nicht) von Danny Trejo, der seine Machete schwingen darf. Ansonsten gibts wirklich nur extremen Nonsens und Regiefehler, von denen keiner weiß, ob die absichtlich geschehen sind. Fazit: Manches kann selbst ich nicht mehr gut reden.