Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
KRITIK DER WOCHE
Bewertung und Kritik von
Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.09.2026Der vierte Teil findet zurück zu den Wurzeln, nachdem der direkte Vorgänger reichlich enttäuscht hat. Mehr als einmal hat er mir Gänsehaut verursacht, wenn ich auch sagen muss, dass er sich teilweise ganz schön Zeit nimmt, bis er in die Puschen kommt. Wenn man so möchte, ist dies ein Remake, denn es gab tatsächlich anfang der 90er bereits eine Verfilmung des Falles, die mir im Grunde sogar besser gefallen hat, weil sie sich mehr auf den Spuk konzentriert hat und die Warrens nicht als Hauptakteure darstellt, was sie in der Conjuring-Reihe ja sind. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind aber auch wirklich sympathisch und tragen die Filme. In diesem Fall sogar besonders, denn man gestaltet den Streifen tatsächlich als einen Abschlussfilm, an dessen Ende es noch ein paar Cameos gibt. Leider vernachlässigt man aber komplett die Geister, von denen es drei gegeben haben soll, aber ich nur 2 zu Gesicht bekommen habe und auch deren Hintergründe gar nicht beleuchtet wurden. Man lässt es also ordentlich poltern und spuken, bemüht sich aber nicht um eine schlüssige Geschichte oder ein nachvollziehbares Ende. Irgendwann ist der Mummenschanz ohne große Erklärung vorbei. Das ist etwas schade. Aber immerhin baut er keine Querverweise zu Geisternonnen oder ähnlichem auf, was mich an den beiden ersten Filmen etwas gestört hat. Fazit: Teil 4 ist ein guter Abschluss der Reihe, der am Ende zu Herzen geht. Er erreicht meines Erachtens nicht die Klasse von Teil 1 und 2, macht aber den misslungenen dritten vergessen und sorgt allemal noch für gehörige Gänsehautmomente.
ungeprüfte Kritik