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Kritiken von "videogrande" aus

1550 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Wer's glaubt wird selig
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.10.2020
    Den Film habe ich anhand seines Regisseurs ausgesucht, denn der ist ein Gütesiegel. Marcus H. Rosenmüller enttäuscht auch diesmal nicht. Zwar beginnt der Film etwas lahm, aber keine Sorge, er eskaliert. Irgendwie hat der Mann ein Händchen für im Grunde seichte Stoffe, denen er mit Lokalkolorit und Witz die rechte Prise Charme verleiht. Wie die verschworene Truppe dafür sorgt, dass In dem kleinen Örtchen Wunder geschehen ist wirklich sehr komisch und birgt eine Menge zwischen den Zeilen. Ich mag diese Art des etwas ruhigeren und doch schwarzen Humors lieber, als den vorhersehbaren Schweiger-Dampfhammer. Auch ist die Besetzung sehr gut und passend gewählt. Die FSK wurde bereits angesprochen. Sie ist seit Jahren nicht ernst zu nehmen. Eine Freigabe "Ab 6" ist wirklich absurd, da immerhin eine Leiche gezeigt wird, Blut fließt, ein Porno auf einem Fernseher läuft und es in der Rahmenhandlung auch um Sex geht. Ich würde jetzt normalerweise empfehlen, den Trailer zu sehen, um sich ein Bild zu machen...doch leider verrät der etwas zu viel und deshalb würde ich es lassen. Fazit: Deutsche Komödien sind ein Risiko und Geschmackssache. Doch diese garantiert einen schönen und lustigen Filmabend.
  • Sador
    Herrscher im Weltraum
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.10.2020
    Nachdem George Lucas die Messlatte ziemlich hoch gehangen hatte und es kaum vergleichbare Science Fiction Filme gab, hatte Billigproduzent Roger Corman genau den richtigen Riecher. Er adaptierte einfach "Die 7 Samurai", bzw. "Die glorreichen 7" und brachte sie sehr fantasievoll ins Weltall. Als Kind mochte ich den Film sehr gerne und auch heute noch hat er gewissen Charme und versprüht Nostalgie. Zudem ist er mit Thomas, Peppard, Danning, Saxon und Vaughn auch noch sehr populär besetzt. Im Vergleich zu anderen Corman Produktionen hat man hier mehr Geld in Musik, Effekte und Settings gesteckt, was dazu führte, dass man viele Szenen in anderen Filmen wiederverwertete. Der Filmfan kann also schon mal Deja Vú Erlebnisse haben, wenn er meint, gewisse Raumschiffe oder Figuren schon einmal gesehen zu haben. Natürlich ist "Sador" ein B-Movie und letztendlich dem, sich irgendwie selbst erschafftem, Genre Trash zugehörig, jedoch ist er liebevoll und mit vielen Details gestaltet und ragt aus einer Flut von Billigheimern meilenweit heraus. Fazit: Gelungener Trittbrettfahrer mit naiver aber kurzweiliger Story und sehr viel Herzblut. Sollte jeder SF Fan mal gesehen haben. 4 Genresterne, weil er wirklich Charme besitzt.
  • Mutant
    Das Grauen aus dem All.
    Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.10.2020
    Hui, was haben wir hier? Ein Alien Plagiat von Roger Corman. Das, was wir heute Mockbuster nennen. In seinem Entstehungsjahr war mir der Film keinen Gedanken wert. Er war klar billigster Müll. Davon zeugen auch die Eierkartons und Einweg-Essenbehälter an den Wänden. Heutzutage ist sowas mit dem rechten Verständnis und augenzwinkernd gesehen, trashig-kultig. Aber ehrlich gesagt hat das Werk immer noch keinen Charme. Roger Corman konnte das besser. Zum Beispiel in den 60ern mit den Poe-Verfilmungen und dem tollen "Sador-Herrscher im Weltraum", der stilvoll und sehenswert ist. Bei "Mutant" hat man fast Angst, dass er ein Porno werden wird, denn zum einen ist die Musik recht "stöhnig" und wie die Frauen hier dem Helden nachsabbern ist wirklich dem Hardcore entlehnt. Logik...tja. Wer,außer den Bluesbrothers, trägt im Dunklen Sonnenbrille oder steckt seinen Kopf in ein Terrarium? Auch schauspielerisch ist der Film ne Katastrophe. Er kann nur noch als unfreiwillig komischer Zeitzeuge der 80er gesehen werden. Es ging darum, im Fahrwasser von Blockbustern zu schwimmen, aber alles mit viel Sex, Blut und Glibber bahnhofskinomäßig aufzubereiten. Auch Kamera und Licht sind unteres Niveau. Fazit: Der Film bleibt schlecht. Er ist einfach zu billig, um als Trash mit Charme durchzugehen. Gleichwohl macht er Spaß. Wer hammerharten Trash mag, kann einen Blick riskieren, besonders auf das unglaubliche Ende der deutschen Fassung, die dem Film das Gefühl einer Endlosschleife verleiht.
  • Ichi the Killer
    18+ Spielfilm, Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.10.2020
    Womöglich ist "Ichi" Takashi Miikes bekanntester Film. Eine hartgesottene Fangemeinde hat ihm dazu verholfen und ihm Kultstatus beschert. Doch wieder mal wird der Titel "Meisterwerk" inflationär gebraucht. Es gibt weit bessere "Miikes". Das ist Geschmackssache. Der Streifen stammt noch aus seiner wilden Zeit und ist ein hektischer, unübersichtlicher und irgendwie auch recht langweiliger Film, dessen deutsche Bearbeitung ihm den Rest gibt. Er ist so stümperhaft um seine Gewaltszenen gebracht worden, dass man gar nicht weiß, was jetzt gerade eigentlich passiert ist und die Synchro ist unterdurchschnittlich und klingt manchmal, wie in einer Halle eingesprochen. Es handelt sich um eine Mangaverfilmung der brutalen Art. Allerdings wird diese karikiert und wirkt dadurch nicht real, zudem auch oft CGI Blut eingesetzt wird. Die Story ist zerfasert, umständlich und langatmig, so dass es wenig Motivation gibt, den Film bis zum Ende zu sehen. Das Witzigste kam eh gleich zu Beginn: Das Auftauchen des Schriftzuges aus einer schleimigen Lache, von der Sie mal raten dürfen, um was es sich handelt. Fazit: Einer der schwächeren Miike Filme, der um das gebracht wurde, was ihn ausmachte: Seine Brutalität. Die wirre und lahme, manchmal perverse Inszenierung ist nicht jedermanns Sache und von mir gibts nur deswegen 2 Sterne, weil ich den Regisseur eigentlich mag.
  • Prey - Beutejagd
    Amsterdam war verflucht. Jetzt ist die Stadt im Ausnahmezustand.
    18+ Spielfilm, Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.10.2020
    Filmkenner mit Hang zum Absonderlichen dürfte beim Stichwort "Niederlande" sofort der Name Dick Maas einfallen, der in den seltensten Fällen enttäuscht. Leider wird er inzwischen scheinbar von Verleihfirmen reichlich unterschätzt, denn früher kamen seine Filme ins Kino und erschienen nicht als DVD-Premiere sowie in diesem Fall noch mit einer zweitklassigen, auffallend aufgesetzten Synchronisation. "Prey" hätte die Leinwand verdient gehabt. Er ist eine herrlich schräge, schwarzhumorige und blutige Persiflage auf Tierhorrorfilme. Da hier nichts ernst gemeint ist, gibt es auch nichts zu meckern. Der Trashfreund wird blendend unterhalten. Leichte Vorhersehbarkeit ist Teil des skurrilen Programms, nach dem diese irre Filmidee abläuft. Die Tricks sind ok, der Witz nicht übertrieben. Zwischen den Zeilen leichte Kritiken und dazu auch noch echt starke Spannungsmomente. Fazit: Ein echter Maas: Blendende Unterhaltung, deren verrückte Filmidee schon allein Lust auf diesen Film machte. Wer die Cornetto-Trilogie mit Simon Pegg mag, der wird auch hier seinen Spaß haben.
  • Allied
    Vertraute Fremde - Wem kannst du trauen?
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.09.2020
    Fange ich mit dem Positiven an: Der Film ist enorm gut ausgestattet und bietet eine Detailvielfalt, die im Grunde für die Geschichte gar nicht nötig gewesen wäre. Man sieht Absperrballons am Himmel, es gibt einen Bombenangriff zu sehen, einen Flugzeugabsturz...und das alles nur als dekoratives Beiwerk, um den Film authentisch zu machen. Das ist gelungen. Die Story selbst ist eine waschechte Lovestory, wie sie die Damenwelt wohl liebt und diese am Ende eventuell auch Tränchen vergießt. Will in harten Worten heißen: Rührseliger Scheiß! - Nein, ich tue dem Film damit unrecht. Er ist durchaus ansehbar, vor allem wegen der eingangs erwähnten hohen Qualität. Aber ernsthafte Spannung kommt nie auf und emotional ist nur das dick aufgetragene Ende. Und da ich schon mitten im Veriss bin, muss ich leider auch sagen, dass es mir unlogisch erscheint, was der Ehemann hier auf sich nimmt, um sich selbst Klarheit über seine Frau zu verschaffen. Einfach bis zum besagten Tag warten, und er hätte es gewusst, ohne sich in Gefahr zu begeben. Oder, da er sie ja doch liebt: Sofort abhauen! Tja, was ist jetzt mein Fazit: Hochwertiger, aufwändiger Liebesfilm im Gewand einer Spionagestory mit ein paar Überraschungen aber auch viel Kitsch und Schmalz. Hat mich unterhalten, aber mich nie gepackt.
  • The Viral Factor
    Ein Virus! Zwei Brüder! Und eine Armada an Feinden!
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.09.2020
    Viele Filmproduktionen haben neben dem Regisseur noch eine so genannte Action Unit, die sich um die Inszenierung der Krawallszenen kümmert. Dieser muss Dante Lam angehören, denn er versteht sein Handwerk. Bei ihm funktioniert es eher umgekehrt: Der für pausenlose Action bekannte Regisseur bräuchte jemanden, der mal Ruhe in seine Filme bringt. Also wenn hier jemandem langweilig wird, dann weil die Action kein Ende nimmt. Die Story ist im Grunde belanglos, man mag ihr ohnehin nicht wirklich folgen, weil sie ein wenig wirr, unübersichtlich und haarsträubend ist. Als eigentlichen Film kann man "The Viral Factor" nicht bewerten. Das würde Sterne kosten. Das was ihn ausmacht ist aber hervorragend inszeniert worden. Fazit: Actionkracher ohne Atempause mit hauchdünner, leicht kitschiger Story aber vielen Schauwerten. Rangiert zwischen 3 und 4 Genre-Sternen.
  • No Mercy
    Nichts kann sie stoppen. Sie schickt die Unterwelt zur Hölle.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.09.2020
    "No Mercy" ist ein unterhaltsamer, teils auch sehr nahe gehender Actionreißer. Von vorn herein sollte man keinen Gehalt oder Tiefe in der Story vermuten und dennoch geht es nicht allzu oberflächlich zu, denn es gibt noch einige rückblickende Ereignisse, welche diesem Rachethriller die nötige Dramaturgie verleihen. Da mag nun vielleicht für einige Zuschauer das Problem liegen, falls sie ein Bad Ass Girl in einem spaßigen Actionfilm erwartet haben. Auch das FSK Label täuscht. Die Gewalt wird nicht (wie erwartet) explizit gezeigt. Eine 16er Freigabe hätte gereicht. Wir haben hier also keine zweite "Villainess" und auch keine "Witch" (beides koreanische Actioner mit Frauen in der Hauptrolle) aber dennoch ein annehmbares Filmchen, das nicht langweilig wird. Einiges sollte man nicht zu sehr hinterfragen, denn das die hübsche Inae in rotem Kleidchen und auf hohen Hacken in den Kampf zieht, dient wohl mehr der Ästhetik. Und wer genau hinsieht, bemerkt Anschlussfehler im Zustand des Ford Mustang, der sich wie einst "Christine" auf wundersame Weise auszubeulen scheint. Um ein Topfilm zu werden, hätte man konsequenter und brutaler werden müssen. Jedenfalls wissen wir nach diesem Film: Die Männerwelt ist böse und verdient auf die Fr.... Fazit: Solider, unterhaltsamer Rachethriller mit starker Protagonistin.
  • Knives Out
    Mord ist Familiensache.
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.09.2020
    Es zeigt sich, dass man im Leben auch mal vergeben muss. Ich und viele Star Wars Fans hassen den Regisseur Rian Johnson und ein Boykott dieses Filmes lag nahe. Die guten Kritiken und die fantastische Darstellerriege, allen voran ein toller Daniel Craig, machten zumindest mich neugierig. Nach der ersten halben Stunde dachte ich aber, Johnson hätte es erneut verbockt. Den Einstieg in "Knives Out" fand ich extrem langweilig und zäh. Wer hier vielleicht verständlicherweise ausgeschaltet hat, verpasste dann letztendlich einen witzigen und wendungsreichen Kriminalfilm, dessen Drehbuch eindeutig von Agatha Christie inspiriert wurde. Im besten Sinne altmodisch, aber doch auf moderne Art und Weise mit viel Augenzwinkern wird hier die typische Mördersuche eingeleitet, obwohl bereits nach kurzer Zeit alles klar zu sein scheint. Doch der Schein trügt. Neu ist das Schema natürlich nicht und kurzweilig möchte ich den Film auch nicht nennen, denn er hat Längen und ist auch teilweise vorhersehbar. Aber immerhin bleibt die Geschichte immer logisch und hat man den lahmen Teil überwunden, auch überraschend. Fazit: Wer Filme wie "Mord im Orientexpress " oder ähnlich wendungsreiche Geschichten mag, der wird hier einen interessanten, klassischen und gut besetzten "Who dunnit" - Film vorfinden, bei dem man aufpassen muss und mitdenken darf.
  • Valentine
    The Dark Avenger
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.09.2020
    Ich hatte etwas Hoffnung, da man für die Werbung ja schon "Kick Ass" bemüht hat, dass ich tatsächlich eine kleine, kultige Perle aus Indonesien in meinen Player eingelegt hatte. "Valentine The Dark Avenger" ist tatsächlich die Verfilmung eines Superheldencomics. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass der Streifen in seiner Heimat einen gewissen Beliebtheitsgrad hat. Anfänglich sieht alles auch noch gut aus, doch nach kurzer Zeit bemerkt man das Budget und obwohl die Seile, an denen die Schauspielerin ihre Sprünge fabriziert, nicht sichtbar sind, erahnt man diese anhand der unnatürlichen Bewegungen. Das einzige, was mit den wahren Avengers eine Gemeinsamkeit hat, sind die 2 Mid-Credit-Szenen, ansonsten bewegt sich "Valentine" auf Fernsehniveau und zieht sich kaugummiartig in die Länge. Ich schätze, die Macher waren Batman Fans, denn es gibt so einige nicht sonderlich versteckte Eastereggs, die da wären: Das Bat-Logo, Clownsmakeup und Bad Girls alá Harley Quinn. Daran erkennt man den guten Willen und der Film ist auch keineswegs als schlecht zu bezeichnen...nur ist er einfach nur ermüdend und langatmig ohne Gags, ohne Charme und ohne irgendetwas, was in mir das Verlangen nach einer Fortsetzung auslöst. Die wird durch den Monolog von Valentine bereits angeteasert: "Das ist noch nicht das Ende..." Fazit: Gut gemeinte Comicverfilmung mit tougher Heldin. Doch der belanglosen, eher dramatischen als witzigen Geschichte geht ganz schnell die Luft aus.
  • Escape Plan 2 - Hades
    New Prison. New Team. New Plan.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.09.2020
    Was ist denn hier los? Hat Roger Corman produziert? Der Film hat mit Teil 1, außer der Figur des Ray Breslin, die Sylvester Stallone darstellt, rein gar nichts mehr zu tun. Sly spielt eine ungewöhnliche Nebenrolle und wirkt wie aus einem anderen Film hineingeschnitten. Er und Bautista sind nur Lockvögel mit immens wenig Screentime. Hauptrollen haben andere. Plötzlich hat sich die Handlung scheinbar in eine ferne Zukunft verlegt, denn die Ausstattung im Megaknast namens Hades ist einem Science Fiction Streifen entsprungen. Von Anfang an wirkt der Film wie eine billige Direct to Video Produktion, die ein wenig Geld aufgrund eines bekannten Erstfilmes scheffeln soll. Vergleichbar mit dem unsäglichen 2. Teil von "Starship Troopers" oder der "Death Race"-Reihe. Ein wenig fühlte ich mich an den alten 90er Jahre Hit "Fortress" mit Christopher Lambert erinnert, der aber noch Sinn und Verstand hat. Und genau jenem Jahrzehnt scheint das Drehbuch entsprungen zu sein. Die Handlung ist gaga und völlig platt, nahezu lächerlich. Die Kamera nervt mit extremer Wackelei und Linsenlichtreflexen, die Tricks sind übel. Ich hab nicht zu Ende geguckt...nach nur 30 Minuten hieß es Stop! Fazit: Billigstes C-Movie, das von Fernost mitproduziert wurde und für das man nur Stallones Namen und den Filmtitel brauchte. Unmotiviert und schlecht gemacht. Eigentlich eine derbe Mogelpackung.
  • The Last Witch Hunter
    Ewig leben. Ewig jagen.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.09.2020
    Der Film erfüllt meine Erwartungen. Die bestanden nämlich aus nichts ;-) Ein modernes B-Movie, das früher mit Michael Dudikoff oder Dolph Lundgren besetzt worden wäre, passgenau auf Vin Diesel zugeschnitten. Der spielt aber vergleichsweise lustlos und uncool. Eine mit schlechten Tricks bestückte, wirre und schnelle Action-Hexenstory, die so vorhersehbar ist, das man meint, "The Last Witchhunter" schon gesehen zu haben. Höhepunktslos, aber dynamisch und somit kurzweilig unterhaltend. Die komplette Handlung spult sich nach Schema F ab und einzig überraschend für mich war Michael Cain, den ich in einem Vin Diesel Film auch nicht erwartet hätte. Fazit: Oberflächliches, belangloses und sehr CGI lastiges Filmchen ohne schauspielerische Glanzleistungen und mit viel, teils unlogischem, Getöse.