Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Der Mann aus San Fernando

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.09.2026
Ich bin unterwältigt! Die beiden "San Fernando" Filme mit Clint Eastwood haben es geschafft, trotz besten Willens, ungesehen an mir vorbeizugehen. Bis heute! Doch was soll ich sagen? Ich bin reichlich enttäuscht, denn entweder ich habe komplett meinen Humor verloren, oder ich komme mit den Witzen aus den 70ern nicht klar. Da andere Filme das aber widerlegen, muss was "anders" sein, an dem Film. Ich finde Eastwood spielt hier einen unsympathischen Hillbilly, der auf billige Art Frauen aufreißt, dann mal wieder ein harter Kerl sein will und trotzdem verweichlicht einer Frau nachrennt, die ihn verarscht. Zwischendurch kloppt er sich immer mal wieder, bis ihm eine Horde Rocker (völlig fehlbesetzte Typen) und zwei koruppte Polizisten verfolgen. Ich musste während des Schauens an die Blues Brothers denken, denen ähnliches passiert, die sich aber genau über solche Typen und deren Western- und Countrymusik lustig machen. Manche Szenen laufen ins Leere, wie eine minutenlange Verfolgung zweier Motorradfahrer, die damit endet, das Eastwood kurz vor dem Ziel stolpert...Alles ist merkwürdig inszeniert und wirkt auch durch die Filmlänge(114 zähe Minuten) extrem ermüdend und langweilig. Erwartet hatte ich eine Art "ausgekochtes Schlitzohr" , echter Kult mit Burt Reynolds, bekommen habe ich einen Film, der von vorn bis hinten, von Musik bis Charakterzeichnung, nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Fazit: Überraschend langweilig und müde inszeniertes Roadmovie mit merkwürdigen Typen. Teil 2 kann ich getrost streichen.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

KRITIK DER WOCHE

Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.09.2026
Der vierte Teil findet zurück zu den Wurzeln, nachdem der direkte Vorgänger reichlich enttäuscht hat. Mehr als einmal hat er mir Gänsehaut verursacht, wenn ich auch sagen muss, dass er sich teilweise ganz schön Zeit nimmt, bis er in die Puschen kommt. Wenn man so möchte, ist dies ein Remake, denn es gab tatsächlich anfang der 90er bereits eine Verfilmung des Falles, die mir im Grunde sogar besser gefallen hat, weil sie sich mehr auf den Spuk konzentriert hat und die Warrens nicht als Hauptakteure darstellt, was sie in der Conjuring-Reihe ja sind. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind aber auch wirklich sympathisch und tragen die Filme. In diesem Fall sogar besonders, denn man gestaltet den Streifen tatsächlich als einen Abschlussfilm, an dessen Ende es noch ein paar Cameos gibt. Leider vernachlässigt man aber komplett die Geister, von denen es drei gegeben haben soll, aber ich nur 2 zu Gesicht bekommen habe und auch deren Hintergründe gar nicht beleuchtet wurden. Man lässt es also ordentlich poltern und spuken, bemüht sich aber nicht um eine schlüssige Geschichte oder ein nachvollziehbares Ende. Irgendwann ist der Mummenschanz ohne große Erklärung vorbei. Das ist etwas schade. Aber immerhin baut er keine Querverweise zu Geisternonnen oder ähnlichem auf, was mich an den beiden ersten Filmen etwas gestört hat. Fazit: Teil 4 ist ein guter Abschluss der Reihe, der am Ende zu Herzen geht. Er erreicht meines Erachtens nicht die Klasse von Teil 1 und 2, macht aber den misslungenen dritten vergessen und sorgt allemal noch für gehörige Gänsehautmomente.

ungeprüfte Kritik

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.09.2026
Früher war ich kritischer bei meiner Filmauswahl und mir meiner Zeit bewusster, die ich verschwende. Das Erscheinen dieses (angeblichen) 3. Teils direct-to-video war schon ein klares Zeichen. Jennifer Love Hewitt ist nicht mehr dabei? Das ist doch so ein billiger Nachklapp wie "From Dusk Til Dawn 2" oder "Starship Troopers 2" - Wird nicht geguckt! Bis heute, denn über die Jahre habe ich ein Herz für Trashfilme entwickelt und die Neugier hat gesiegt. Ist er wirklich so schlimm, wie alle sagen? - Ich hoffte nicht...aber JA!! Zunächst mal ist die ganze Optik des Filmes minderwertiger. Man erkennt auf Anhieb den qualitativen Absturz. Teils sind auch die Kameraführung und Schnitttechnik billig und hundsmiserabel. Und ja, dieser Film ist unsinniger Trash. Also sieht man ihn am besten als eine Art Persiflage auf das Original. Man kann sich über solchen Blödsinn, das z.B. grundlos jemand mit einem Schweißerschirm vor dem Gesicht (durch die man ohne Licht NICHTS sieht) einen Lift bedient, beömmeln. Die Story ( ja welche eigentlich?) hat zu den beiden Vorfilmen nur per Zeitungsausschnitt eine Verbindung und spielt sich an einem völlig anderem Ort ab. Der Killer selbst macht gar keinen Sinn mehr. Die Darsteller sind allesamt uncharismatische B-Ware. Und das Schlimmste: Es passiert fast nichts, man füllt die Laufzeit mit banalen und unwichtigen Szenen und die Atmosphäre ist komplett am Boden. Der Streifen langweilt zu Tode! Ich habe mich durchgequält, auch wenn mir zum Abschalten war. Fazit: SO schlecht habe ich ihn nicht erwartet. Das ist nichtmal mehr Trash! Als Fortsetzung hat er von vornherein verloren. Als eigenständiger Film ist er einfach nur vergessenswert. Furchtbar! Das Gute ist: Man kann ihn komplett ignorieren und dann eventuell den WAHREN 3. Teil MIT Jennifer Love Hewitt (von 2025) ansehen.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 3 - Im Bann des Teufels

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.09.2026
Ich hatte schon eine Vorahnung, dass "The Conjuring 3" nichts Dolles sein wird und bin seinerzeit nicht mehr ins Kino gegangen. Es ist kaum zu glauben, wie langweilig der Streifen geworden ist. War der erste noch grandios und die Wiedergeburt des klassischen Spukfilmes, hat der zweite neben seiner Gruselstory sogar eine beeindruckende Ausstattung gehabt, die einen wirklich in die Siebziger zurückversetzt hat. Auch der war immer noch ein waschechter Geisterfilm. Von beiden bleiben viele Szenen in Erinnerung. Von diesem hier ist nach dem Abspann schon alles weg. Weniger Spuk, als Exorzismus stehen im Vordergrund. Weniger Geisterjagd, als Detektivarbeit. Dementsprechend gibts deutlich weniger Atmosphäre. Ok, der Ansatz, dass nicht alles nur die gleiche, aufgewärmte Geschichte erzählen soll, ist lobenswert. Dafür wird man aber an andere Filme erinnert, allen voran natürlich an den bekannten Film mit Max von Sydow. Szenen wiederholen sich ständig, Fratzen tauchen auf, übliche Verrenkungen werden fabriziert. Aber Gänsehaut verursacht der Film nicht. Er beschmutzt regelrecht das Franchise mit seiner Banalität und Einfallslosigkeit. Selbst die Warrens kommen hier nicht so interessant rüber, wie in den Vorfilmen. Fazit: Das war nix! Und ohne den Namen "Conjuring" im Titel wäre das ABSOLUT nix gewesen. Ein langweiliger, eintöniger Grusler, der erst im Abspann mit den echten Tonbandaufnahmen der Warrens ängstigt.

ungeprüfte Kritik

Spiral - Das Ritual

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.

ungeprüfte Kritik

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
Langweilig! Nix Neues in Gruselland. Eine übernatürliche Bedrohung macht sich über ein (mal wieder autistisches) Kind her, welches dann Zeichnungen mit einer schwarzen Gestalt anfertigt. Kommt bekannt vor? Wem nicht? Der interessante Aspekt, die modernen Errungenschaften wie Apps auf Mobiltelefonen mit in eine Gruselgeschichte zu verweben verpufft, auch weil er unlogisch ist. Es wird erklärt, dass das Wesen praktisch hinter dem Display in einer Parallelwelt lebt und nicht durchdringen kann. Aber es ist im Grunde bereits da und kann Möbel rücken, Kinder würgen und in die Höhe heben. Später kommts plötzlich doch physisch in unsere Welt, obwohl das doch eigentlich nicht ging, braucht Elektrizität und kann dann doch ohne diese meilenweit umherkriechen. Macht alles keinen Sinn! Desweiteren sehen wir penetrante Eigenwerbung für "Spongebob", jede Menge flackernde Lichter von Anfang bis Ende, eine endlose Reihe von lauten Jumpsqares und viel mehr nicht. Fazit: Substanzloser, unlogischer Horrorfilm, der viel poltert, aber keine Einfälle hat und darum mit ständig gleichen (Lampen-)Szenen extrem langweilt. Gänsehaut geht anders.

ungeprüfte Kritik

King Kong

Fantasy, Abenteuer

King Kong

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Da Peter Jackson durch seine "Herr der Ringe" Verfilmung in Hollywood nun Tor und Tür offenstanden, konnte er sein angebliches Herzensprojekt endlich durchziehen: Die Neuverfilmung von King Kong. Annähernd dasselbe Team fand sich wieder zusammen und so ist der Look auch ziemlich der gleiche, wie in Mittelerde. Das sind natürlich Vorschusslorbeeren und auch ich wollte das Spektakel unbedingt sehen. Am Ende kam ich ernüchtert aus dem Film. Woran lag das? Zunächst mal ist das Ganze viel zu lang. Jackson schwelgt schon wieder in der Geschichte als solches. Zum anderen hatte 1976 John Guillermin bereits ein zeitgemäß angepasstes Remake in die Gegenwart verlegt, so das Jacksons Ausflug in die Vergangenheit überflüssig wirkt. Aber was in meinen Augen schwerer wiegt, ist der unglaubliche Kitsch, der sich durch eine "affige" Lovestory auftut. Das ist teilweise an der Schmerzgrenze. Ich bin der Meinung, dass der Originalfilm unschlagbar ist, weil er ungemein viel Charme hat und echte Kinomagie besitzt. 1933 solche Tricks zu fabrizieren - Hut ab! Auch sind keinerlei Fremdschämmomente enthalten. Bei Jackson schon. Die 76er Variante hat eine Daseinsberechtigung, weil sie Neues versucht hat, Jackson hat nur neu verfilmt, wenn auch spektakulär. Und darum steht das Ding nicht, wie die beiden anderen, in meiner Sammlung. Das war ein "1x-Film", den ich nicht wieder zu sehen brauche, auch wenn Unmengen an Fanservice, in Form von Eastereggs, wie z.B. die "Ratmonkey" Kiste, untergebracht sind und er enorme Schauwerte hat. Fazit: Spektakulär, lang, kitschtriefend, mit neuesten Möglichkeiten der Tricktechnik auf Stand gebracht aber deswegen auch seelenlos und nichtssagend, weil es eben die Geschichte schon 2x gab.

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Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller

Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Ich war von dieser Fortsetzung bereits damals im Kino nicht sonderlich begeistert und es hat sich über die Jahre nur geringfügig gebessert, wenn man den Film nun eher als Guilty Pleasure sieht. Er ist aber nicht der schlechteste der 5 und bietet sehr solide Action. Da kann man ihm nix vorwerfen. Aber was sollte dieser Nackedei-Auftritt des Bösewichts am Anfang, der mich etwas irritiert? Hat man den hinter sich, gibt es die Verfilmung eines Drehbuchs zu sehen, bei der man viel Unlogik, konstruierte Zwischenfälle und reichlich abstrusen Blödsinn akzeptieren muss. Da kreisen Flugzeuge bis zum Spritende in der Luft, woraus der Film seine Dramatik bezieht. Wären die alle zu einem anderen Flughafen geflogen, wäre aber der Film zu Ende und keine Bedrohung mehr da. Verkleidungen als Techniker nutzt man völlig unnütz an einer einsamen Kirche aber nicht im Gepäckraum des Airports und von dem schwachsinnigen Platzpatronentwist mag ich gar nicht reden. Im Laufe der Zeit hat sich auch noch unfreiwillige Komik entwickelt, wenn Faxgeräte als Fortschritt der Technik bezeichnet werden oder Oma einen Elektroschocker mit an Bord nehmen konnte. Positiv ist zu sagen, dass Bruce Willis hier einen emotionalen Helden gibt, der auch mal verzweifelt weint. Das ist eben SEIN Franchise und er rettet dieses Filmchen auf 3 knappe Sterne, weil man eben sagen muss, dass es nicht langweilig wird, ein paar Gags bereit hält und mit Aufwand und vielen Effekten gearbeitet wurde. Fazit: Unterhaltsame, actionreiche Ballerorgie und Fortsetzung eines Kultfilmes, die aber mit unerträglich dummer Story gesegnet ist und deswegen gehörig Punkte verliert. Kein Wunder, dass Regisseur McTiernan für Teil 3 wieder übernehmen musste.

ungeprüfte Kritik

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.08.2026
Ich wusste wirklich Jahrzehnte nicht, dass "King Kong lebt" tatsächlich die direkte Fortsetzung zum Remake von 1976 ist. Die Idee ist genau so absurd wie eine Fortsetzung von "Titanic". Und tatsächlich hat man den Eindruck, hier eine Satire vor sich zu haben, da die Herztransplantation mit dem übergroßen Skalpell enormes Komikpotenzial birgt. Abgesehen von der bescheuerten Idee als solches. Teil 2 ist demzufolge mit dem eigentlich recht gutem Vorgänger nicht mehr zu vergleichen und ist billiger Trash pur. Hier ist so viel unlogisch und lustig, dass man es kaum aufzählen kann. So benötigte man damals für den Transport des Riesenaffen einen Supertanker, sein Weibchen (sorry für den Spoiler) passt aber in ein Lastenflugzeug. Somit ist Kong dann wohl im 10jährigem Koma geschrumpft. Auch lustig die Szene, in der Eingeborene mit Pusterohren schießen, die kürzer sind, als die Pfeile, die herauskommen. Es gibt also viel zu lachen und das macht den Film eher für Godzillafans zu einem trashigen Fest, denn das er eine ernst zu nehmende Fortsetzung wäre. Der Film ist NIE ernst zu nehmen, da alle wie Karikaturen wirken. Die Vermenschlichung samt Ehestreit und Rumgezicke ist einfach nur lächerlich. Ich gehe davon aus, dass Regisseur Gillermin bewusst eine Persiflage daraus gemacht hat, weil er wusste: King Kong braucht KEINE Fortsetzung! Fazit: Überflüssig, albern, kitschig, peinlich und auch nur mäßig unterhaltsam...aber für Trashfreunde eventuell sehenswert.

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Revolver - Back for Revenge

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.08.2026
Einer der Filme, die weder gut noch schlecht sind. Er besitzt leider keinerlei Finesse. Da ist man vom koreanischen Kino deutlich anderes gewöhnt. Ein Rachefeldzug ist ein ausgebeutetes Thema und hier beobachtet man eine echt stark auftrumpfende Darstellerin dabei, wie sie einzelne Stationen abklappert, also einen nach dem anderen aufsucht und dabei viel Dialog auf den Zuschauer einprasselt. Dies ist also ein Investigativ-Streifen, bei dem Dinge ans Licht befördert werden. Das Ganze ist ohne Action, ohne bleibende Momente und kaum Emotionen routiniert inszeniert, langweilt aber eher, als das es unterhält. "Revolver" verspricht nur scheinbar schon im Titel einen typisch koreanischen mit Blut getränkten Rachefeldzug, hat aber eher eine flache Spannungskurve und sehr vorhersehbare Handlung. Wer sich von "Squid Game"-Star Jung-jae Lee viel erhofft, wird sich wundern. Fazit: Mit guten Darstellern und dezent schwarzem Humor aufwartender aber müder Rachethriller, der mehr oder minder interessant, dialoglastig und charaktergetrieben vor sich hinplätschert und doch bis zur Zielgerade trägt, dabei aber keinerlei Überraschung oder Höhepunkt bietet. Durch "Lady Vengeance" oder "The Villainness" sind wir scheinbar zu verwöhnt.

ungeprüfte Kritik

Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror

Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.08.2026
"Vidar" ist mal wieder kein Mainstream-Movie und schwer einzuordnen. Arthouse, Experimentalfilm, Pseudo-Doku und Found Footage ergeben einen skurrilen Mix mit Handkamera gefilmt und auch dementsprechend synchronisiert. Ein Independentfilm ganz billiger Machart, der aber doch so seine Momente hat. Die Auferstehungsszene in der Kirche z.B. ist tatsächlich beängstgend aber auch komplett augenzwinkernd inszeniert. Natürlich ist dies eine schwarze Komödie, allerdings mit eigenwilligem Humor. Der katholischen Kirche dürfte so manche Geschmacklosigkeit und missbrauchte christliche Symbolik sauer aufstoßen. Ich bekam leichte "Interview mit einem Vampir"-Vibes, eben auf norwegische Art. Der Streifen ist speziell, grotesk, leicht ins Perverse abrutschend, weil er zu offensichtlich macht, worum es vorrangig in Vampirfilmen geht: Sexuelle Begierde! Da wimmelts von Vulgärausdrücken. Andererseits fügt der Film dem Genre tatsächlich ein paar neue Ideen und interessante Denkansätze hinzu. Hineininterpretieren kann man wieder viel, von der Suchtproblematik, bis zur Verzweiflung kranker, insbesondere depressiver Menschen. Alles in Allem ist "Vidar" zunächst einmal für Vampirfans einen Blick wert und wird das Puplikum spalten. Ich bin auch unentschlossen, aber doch beeindruckt. Fazit: Sehr abseitige Blutsaugermär, die reale Probleme in eine Art Pseudo-Real-Vampirstory einbettet, die Kritik an Gott und der Welt übt. Interessant aber sehr speziell. Sagen wir es so: Ein Kinofilm ist dies bei Weitem nicht, aber ein besonderer TV Film, den ich nicht wegswitchen würde.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

ungeprüfte Kritik