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Kritiken von "videogrande" aus

1333 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Boy
    Wenn du seine Regeln brichst, wird dein schlimmster Albtraum zum Leben erwachen.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.10.2018
    Der Film verdient seine drei Sterne nur knapp und zwar wegen des Umstandes, dass er durchaus subtile Gruselmomente beeinhaltet und man nicht so genau weiß, was es mit der unheimlichen Puppe auf sich hat. Man wird zwar auf eine falsche Fährte gelockt, doch neu ist hier leider gar nichts, denn allein Puppen im Horrorfilm gibt es ja bereits unzählige. Wenn der Film zu seiner Auflösung gelangt, die auch Parallelen zu anderen Filmen hat (deren Titel ich aus Spoilergründen nicht nennen darf), dann wird aber alles irgendwie ad absurdum geführt und man muss sich ernsthaft fragen, was der Puppenzauber überhaupt soll. Es macht gar keinen Sinn, dass sie da ist. Plötzlich ist alles unglaubwürdig und unlogisch. Fazit: Hinkonstruierter aber tatsächlich gruseliger Film, der anfangs albern wirkt und zum Ende überrascht...besonders, weil einem dann andere Filme mit ähnlichem Thema einfallen.
  • Project Almanac
    Gestern ist morgen besser als heute.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.10.2018
    Ich bin wohl zu alt für sowas. Der Film nervt! Eine handvoll kreischender und hysterischer Teenager, die scheinbar nur johlen können und keine vernünftige Unterhaltung führen, entdecken eine Zeitmaschine. Damit stellen sie Dinge an, die wir alle auch als Teenager getan hätten. Soweit ist die Idee im Grunde gut. Das Ganze ist von einer Wackelkamera festgehalten, die man eher Schüttelkamera nennen sollte. Wer jetzt meint, dies wirke authentischer...naja, was ist an einer Zeitreise authentisch? Wirken soll das dann wie ein Found Footage Film. Die sind ohnehin meistens sch..., mal von der Mutter derer, der "Blair Witch" abgesehen. Doch es werden auch Szenen gezeigt, bei denen mit Sicherheit keine dritte Person (also jemand, der die Kamera hält) anwesend war. Wer hat dann gefilmt und warum? Das macht den ohnehin schon nicht einfach durchzustehenden Film vollends kaputt. Fazit: Um keinen epileptischen Anfall zu bekommen, habe ich diese nervige Grütze vorher abgeschaltet. Der Trailer vermittelt einen ganz guten Eindruck von der Hektik des Streifens. So ist der ganze Film!
  • Annabelle 2
    Du kennst nicht die ganze Wahrheit - Das nächste Kapitel im Conjuring Universum.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.10.2018
    Es begann alles mit dem überaus guten Horrorfilm „The Conjuring“, der noch damit beworben wurde, dass alles auf einer wahren Geschichte beruhte. Hier traf die Gruselgemeinde erstmals auf die hässliche Puppe Annabelle. Und sodann bekam sie ein s.g. Spinoff, einen eigenen Film. Dieser erzählte die Vorgeschichte der Puppe vor den Ereignissen in Conjuring, und damit die Verwirrung langsam komplett wird, gibt es hier nun die Vorgeschichte der Vorgeschichte, die übrigens am Ende perfekt den Bogen zu Teil 1 schlägt. Man mag davon halten, was man will. Inszenieren durfte diesmal David F. Sandberg, der den fantastischen Kurzfilm und später auch die Langfassung von „Lights Out“ fabriziert hat. Da er sich mit Schreckmomenten auskennt, ist Annabelle 2 durchaus mit denen gesegnet, aber abgebrühte Fans können schon meilenweit voraussehen, was geschehen wird. Langsam drischt sich die von selbst herausdrehende Glühbirne und vor allem die Vogelscheuche echt ab. Annabelle 2 ist daher der perfekte Film für Neueinsteiger. Mich hat er fast gelangweilt. Er ist nun keineswegs schlecht, aber er hat nichts eigenes und wird nicht lange in Erinnerung bleiben. Lobenswert ist, dass man sich kaum auf die Puppe konzentriert. Natürlich gibt es auch wieder Querverweise zum jüngsten Ableger „The Nun“. Genrefans bekommen also ein paar Eastereggs geboten. Fazit: Solider Grusler aus dem neu geschaffenen Conjuring Universum, der aber viel zu viele abgegriffene Ideen verwurstet und deshalb nicht perfekt zündet.
  • Kill Billy
    Harold räumt auf. Lebst du noch, oder war's das schon?
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.09.2018
    Der Filmtitel weckt Assoziationen an Tarantinos Kill Bill und natürlich an das berühmte Regal eines schwedischen Möbelherstellers...um den es hier auch geht und der tatsächlich namentlich erwähnt wird, obwohl es sich wahrlich nicht um Schleichwerbung handelt. Dieser feine, ruhige, teils sentimentale aber komplett mit leisem Witz durchflutete, norwegische Film erinnert in der Tat entfernt an „Ein Mann namens Ove“. Wer den also kennt, mit skandinavischen Komödien etwas anfangen kann, dabei aber seine Erwartungen zurückschraubt, der bekommt einen schlauen Film zum Schmunzeln. Im Kino mag Kill Billy nicht gelaufen sein und natürlich ist der Ablauf etwas vorhersehbar, dennoch berührt der Film und langweilt nicht eine Sekunde, weil immer wieder schwarzer Humor und subtile Witze ihren Weg finden. Jedoch ist er eben mit den aufwändigeren Produktionen aus dem Norden nicht zu vergleichen, weil er eher wie ein Fernsehspiel wirkt. Fazit: Einfacher aber intelligenter Film, der Komik mit Gesellschaftskritik verbindet und den Zuschauer mit nachdenklichem Grinsen auf dem Sofa hält.
  • Unternehmen Feuergürtel
    Als der Weltraum zu brennen begann.
    Science-Fiction, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.09.2018
    Vergangene Zeiten. Selbst B-Movies waren extrem gut ausgestattet. Bereits nach kurzer Zeit merkt man, dass hier enorme Bauten und Kulissen aufgefahren wurden, um dieses U-Boot Abenteuer aus dem Jahre 1961 zu gestalten. Das ist die Art Klassiker, dem man sämtliche Unlogik und Naivität verzeiht. Die Filmtricks sind, bedenkt man das Alter, überraschend gut gelungen und waren wahrscheinlich ihrer Zeit voraus. Das „Unternehmen Feuergürtel“ ist ein klassischer Abenteuer-SF-Katastrophenfilm, der auch sein Thema, nämlich den Klimawandel, vorausgesehen hat. Wenn auch der Mensch hier keine Schuld trägt. Aus heutiger Sicht regt auch das damalige Frauenbild zum Schmunzeln an. Die sind natürlich mit hochhackigen Schuhen auf einem U-Boot unterwegs. Alles in allem bietet der Film für Freunde von "Godzilla", "20000 Meilen unter dem Meer" und "Alarm im Weltall" fantastische Genreunterhaltung der nostalgischen Art. Fazit: Der Film macht Laune. Ein Sixties-Abenteuer um den drohenden Weltuntergang. Trashy, naiv, herzlich und liebevoll. Allein der Titelsong im Sinatra-Stil ist ein Knaller ;-) - Hintergrundwissen: Dem Film folgte noch eine mehrteilige TV-Serie.
  • Die Odyssee der Neptun
    Science-Fiction, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.09.2018
    Ach, das waren noch Zeiten, als diese naiven Abenteuerfilme das Abendprogramm nur dreier Sender beherrschten. THE MOST FANTASTIC UNDERSEA ODYSSEY EVER FILMED! prangte es reißerisch vom Original Kinoplaket, welches auch zu jenen gehörte, die aufwändiger und viel versprechender, als der gesamte Film waren. Natürlich kann man die Odyssee der Neptun im Nachhinein belächeln und zerreißen, jedoch ist der Film mit viel Liebe gemacht und seine billig erstellten Tricks (eigentlich sind es gar keine, sondern Modellaufnahmen im Aquarium) sind teils besser als ihr Ruf und sehen allemal besser aus, als irgendwelche Gummitiere aus anderen Filmen. 1973 war die Zeit für solche Art Film schon fast vorbei und daher fehlt ihm komplett der Charme und Kultcharakter der 50er und 60er Jahre, aber mich hätte er als 10jähriger noch begeistert. Vom heutigen Standpunkt aus ist der Film lahm, sehr eintönig und spannungsarm. Die Bildqualität jedoch überrascht mit Schärfe und frischen Farben, wie sie auch leider kaum noch in modernen Filmen zu sehen sind. Fazit: Naiver, trashiger Unterwasser-Fantasyfilm, der mit seinen hanebüchenen Ideen (Taucher können in jeder Tiefe aussteigen, Zierfische sind am Meeresboden riesengroß) ein nostalgisches Filmerlebnis bietet, aber niemals ernst genommen werden sollte. Gute 3 Sterne.
  • Super Dark Times
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.09.2018
    Wer sich schnell langweilt, der wird diesen Film wohl nicht zu Ende ansehen. Zur Unterhaltung als solches ungeeignet. Aber wie so oft muss man nur den Unterschied zwischen Ruhe und Langatmigkeit kennen. Ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt, denn der Film schafft es, eine sehr subtile Gruselstimmung aufzubauen. Diese wird erzeugt durch Totalaufnahmen von herbstlicher Landschaft, vielen Schattenspielen (z.B. Die radfahrenden Jungs im Gegenlicht) und dumpfer, hypnotischer Musik, die eher ein Sound, denn eine Melodie ist. Mit den Darstellern konnte ich mich komplett identifizieren, auch mit deren Entscheidung im Wald. Die Unsicherheit in dem Alter kam sehr gut rüber, sowohl im Umgang mit Notsituationen, als auch im Umgang mit der ersten Liebe. Diese Jugendlichen wirken authentisch und vom Regisseur sehr gut beobachtet. Der Film transportierte die Kälte direkt ins Wohnzimmer und dadurch, dass er so unvorhersehbar ist, stellten sich alsbald Beklemmungen ein. Zwei merkwürdige Dinge jedoch schmälern das Verständnis. Welche tiefere Bedeutung hat die scheinbar zusammenhanglose Anfangssequenz und warum wandelt sich das Ende zu einer unglaubwürdigen Tat? Die Motivation dazu ist absolut nicht ersichtlich und etwas überzogen, wenn auch unerwartet. Fazit: Wahrhaft Super Dark Times. Man möchte das nicht erleben. Und diese düstere Stimmung der Seelenwelt von Jugendlichen wurde meines Erachtens nach gut eingefangen. Kein Film, den man 2x sieht, der aber zum Nachdenken anregt.
  • Lara Croft - Tomb Raider 2
    Die Wiege des Lebens
    Action, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.09.2018
    Entgegen der Meinung vieler und trotz der umstrittenen Schlägerei mit einem Hai ist dieser zweite Teil sehr viel kurzweiliger und abwechslungsreicher geraten, als der Vorgänger. Hier nun wird der Trashcharakter greifbar. Besonders in der Unlogik, die hier anfängt, Spaß zu machen. Beispielsweise benötigt Lara unbedingt die Hilfe Sheridans, um an die Gangster Triade zu gelangen, weiß aber später alles besser als er und führt sein Dabeisein ad absurdum. Das es in unterseeischen Tempeln taghell ist, Laras Stunts dillettantisch umgesetzt wurden und Hubschrauber viel zu offensichtlich an Stahlseilen hängen, ist armselig, macht da aber auch schon nichts mehr aus, sondern unterstreicht den Comicstil. Nur nicht den Fehler machen und das Ganze ernst nehmen. Laras zweites Abenteuer ist eine Art Low Budget Produktion in großem Stil, denn über mangelnde Action und internationale Drehorte kann man sich wirklich nicht beklagen. Auch schafft es Angelina Jolie ihre Lara nun wesentlich nuancenreicher und sympathischer darzustellen, als sie es noch im ersten Teil tat, wo sie nur ein kühler Eisblock war. Nur ist der Streifen mehr ein billiger Bond, als ein achäologisches Abenteuer voller Fallen und Rätsel und wird somit dem Game nicht gerecht. Fazit: Deutlich mehr Spaß und Kurzweil als in Teil 1. Sehr trashige aber unterhaltsame Fortsetzung des Tomb Raider Franchise. Mehr Quatermain, als Indiana Jones. Vor dem Hintergrund: Gute 3 Sterne!
  • Lara Croft - Tomb Raider
    Action, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.09.2018
    Inspiriert durch den neuen Tomb Raider Film habe ich mir noch einmal den mir damals verhassten ersten Film mit Angelina Jolie angesehen. Damals die Enttäuschung schlechthin. Da ich aber Fan von naiven und trashigen Filmen bin, muss man Tomb Raider wohl nehmen, als das, was er ist: B-Movie Trash. Wo sonst würde allein dass verrückte und figurbetonte Outfit von Lara funktionieren, wenn nicht in einer Art Live-Action-Comicverfilmung? Legt man also den Anspruch ab, es würde sich um eine Variante von Indiana Jones handeln, dann könnte diese erste Verfilmung funktionieren. Angelina Jolie spielt allerdings eiskalt. Sie ist eine coole Kämpferin, aber sympathisch ist sie nicht. Sie bringt nur das mit, was pupertäre Jungs an den Tomb Raider Spielen bereits gut fanden und davon gleich zwei ;-) Eine zeitlang funktioniert das Ganze noch und besonders die Szenen in Kambodscha sind und bleiben etwas Besonderes. Das wird auch das Einzige sein, an was man sich erinnert. Die Tricks sind teilweise schlecht und spätestens beim Finale in Sibirien versteht man eigentlich gar nicht mehr, worum es geht, weil sich alles dreht und wie von Geisterhand schwebt. Esoterischer Mumpitz, der viel zu plötzlich vorbei ist. Fazit: Dicke Lippen, dicke T….und viel billiges Getöse. Auch nach zweiter Ansicht wird Laras erstes Abenteuer nicht viel besser. Vor allem das gestelzte Schauspiel aller Beteiligten und reichlich viel Unlogik verderben den Spaß, den „Tomb Raider“ beim Bierchen durchaus machen kann.
  • Predator - Upgrade
    Sei bereit für die ultimative Jagd.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.09.2018
    Mit Shane Black hat ein ehemaliges Crewmitglied des Ur-Predators die Regie übernommen. Das ließ hoffen. In der Tat ist ihm ein kurzweiliger Actionstreifen gelungen, der Änderungen und Neuerungen parat hält, die Hardcorefans aufstoßen könnten. Leider beginnt man hier, die mysteriösen Aliens zu entmystifizieren, wie es bei so vielen Fortsetzungen geschieht. Den Trophäenjägern wird ein leicht anderer Hintergrund verpasst. Ob das immer alles konform mit vorangegangenen Handlungen ist, kann ich nicht sagen. „Predator Upgrade“ ist auf jeden Fall unterhaltsam, immer noch sehr brutal und zum ersten Mal auch mit comicartiger, unglaubwürdiger Action und mit viel Humor unterlegt, was ebenso nicht jedermanns Sache sein mag. Schlimmer ist aber eigentlich, dass man hier mit vielen Versatzstücken aus anderen Filmen gearbeitet hat, die immer so ein „Hab ich schon irgendwo gesehen“-Gefühl aufkommen lassen. Einzig wirklich klasse war die Sache mit dem Schutzschild des Raumschiffs. Ärgerlich dafür der grobe Schnitzer, dass der Predator seinen berühmten Infrarotblick mit seitlichen Dateneinblendungen hat, obwohl er KEINEN Helm trägt. Übler Filmfehler! Genauso wie über das Ende, kann man also über vieles in diesem Film streiten aber auch vieles gut finden. Fazit: Unterhaltsamer vierter Teil, der Fans spalten wird. Er ist keinesfalls misslungen, reißt aber auch nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Ein „Ich bin dein Vater“-Moment, z.B. ein Cameo von Arnie, hätte hier wirklich gut getan.
  • Atomic Blonde
    Eiskalt. Gnadenlos. Sexy.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.09.2018
    Charlize Theron ist wirklich eine wandlungsfähige Schauspielerin. Als Action-Ikone hatte ich sie gar nicht vermutet, doch ihre dynamische Darstellung der blonden Agentin ist fortsetzungswürdig...wenngleich der Film „Atomic Blonde“ weit hinter meinen Erwartungen zurückbleibt. Der Vergleich zu „John Wick“ hinkt gewaltig. Ich habe nach der Ansicht nur zwei grandiose Actionsequenzen im Kopf, und das ist der Shootdown im Treppenhaus, sowie der Kampf mit dem zur Waffe umfunktioniertem Gartenschlauch. Das 80er Jahre Ambiente ist stimmig und auch die weiteren Rollen sind gut besetzt. Den besonderen Reiz macht wirklich die Stimmung zur Zeit des Mauerfalls aus und der hervorragende Soundtrack mit vielen bekannten Songs jener Zeit. „Atomic Blonde“ wirkt nahezu wie ein dystopischer SF Film im Stile von Blade Runner. Das kann schon nachdenklich machen. Allerdings wird ihm zum Verhängnis, dass die ohnehin schon verworrene Story um Doppel- und Dreifachagenten mit Rückblenden arbeitet, die das Verständnis erschweren und es trotz gut choreografierter Action auch zig Längen in der dünnen Geschichte gibt. Fazit: Düsterer und stylisher Agententhriller vor der Kulisse eines historischen Momentes. Bemüht um Kultpotenzial, auch durch coole Songs, jedoch etwas wirr, storylos und ohne bleibenden Wert.
  • I Saw the Devil
    Rache ist ein tiefer Abgrund
    18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.09.2018
    „I saw the devil“ - Mir ist nur nicht klar, welcher der beiden Protagonisten teuflischer war. Aus Korea und Japan kommen oft extreme Filme. Grausame, brutale, überzogene, verstörende, psychlogische, alberne und comichafte. Auf jeden Fall andere, manche sagen bessere, als aus Hollywood. Dieser hier gehört zu den psychologisch grausamen. Er ist nichts für schwache Nerven, denn in seiner Darstellung ist er erschreckend real und zeigt Grauenhaftes. Und ganz ehrlich? Dies ist eine um 11 Minuten geschnittene Version (die Black Edition ist auf dem Index) und obwohl ich diese Art der Zensur verurteile, bin ich in diesem Falle froh, dass mir einiges erspart geblieben ist (nachzulesen unter Schnittberichte.de). Der Streifen schlägt in die Magengrube. Dabei kann man sich um dessen Inhalt trefflich streiten, denn er ist ein reißerischer Rachethriller und besitzt nicht den Sinngehalt und die Tiefe anderer koreanischer Rachefilme, wie die des genialen „Oldboy“. Definitiv ein starker und spannender Film, der manchen Zuschauer an seine Grenze bringen kann. Die Gewaltdarstellung ist nicht zur Unterhaltung gedacht, sondern soll schockieren. Fazit: Ein großartiger Horrortrip, der von Zartbesaiteten unbedingt gemieden werden sollte. Grausam, ekelhaft, erschreckend. Das Ding brennt sich ein und ich möchte es eigentlich nicht noch mal sehen. Asia-Kino at its best!