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Kritiken von "videogrande" aus

1316 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Pod
    Es ist hier...
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.08.2018
    Wieso, weshalb, warum?…Zentrale Fragen zu dieser Gurke, die eine Verschwörungsgeschichte thematisieren möchte. Was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist ein einsames Haus mit einer von drei Schlössern verriegelten Kellertür und drei Geschwister, die sich fortwährend hysterisch anschreien. Laila..Laila..Laila! - Ed..Ed..Ed! Hör mir zu..hör mir zu...kreisch..gröl! - Das ist nahezu der Dialog. Meine Güte nervt dieser Film! Zu 80% wird nur geschrien. 3x dürfen Sie raten, ob man trotz Warnung die Kellertür öffnet und ebenso oft, ob da was im Keller ist, oder nicht. Ermüdend! Einen kleinen Twist hat die Story zwar parat, der wird aber überhaupt nicht geklärt, alles bleibt offen und so war das ganze Gucken für die Katz. FSK 18 hat man wahrscheinlich gewählt, um blutigen Horror zu suggerieren. Doch auch dies ist, wie das freche, viel erwähnte Cover, eine Lüge. Fazit: Abgedroschener Müll ohne jegliche Spannung und Innovation. Wirkt wie eine Folge Twilight Zone. Sparen Sie sich das Ausleihen.
  • Escape from Tomorrow
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.08.2018
    „Escape from tomorrow“ ist ein Film, dem nur seine Werbung zu Bekanntheit verholfen hat. „Der Film, den es nicht geben dürfte“, „heimlich“ in Disneyworld gedreht, ist aber nichts anderes, als eine experimentelle Gurke, die ähnlich verworren ist, wie Darren Aronofskys Film „Pi“. Beide sind in schwarzweiß gedreht und beide haben irgendwelchen Mindfuck zum Thema, hinter den man nicht kommt und auch gar nicht mehr kommen will. Dieses Filmchen ist ein Independent Streifen, die deutsche Synchro ist eher mau, dafür sind die Filmtricks relativ gut geworden. Aprospos: Da ist so manche Studioszene vor Greenscreen erkennbar. Eine Story ist nicht in Sicht, Papa verliert sich in Traumwelten, meist sexueller Natur, und der Zuschauer verliert den Überblick. Erschwerend sind wilde Schnitte, die Szenenfolgen regelrecht abhacken und zur nächsten springen. Und wenn man dann schon so ein schwieriges Thema anpackt, warum minimiert man sich selbst die Zuschauerzahlen, indem man Disneys bunte Welt schwarzweiß einfängt? Da hätte man ja auch noch auf den Ton verzichten können. Die Extras geben darüber zwar Auskunft, trotzdem ist es hirnrissig. Fazit: Wirres Machwerk mit eventuell guter Grundidee, die aber komplett verloren geht in einem Durcheinander aus Halluzinationen, Traumwelten und Scheinwahrheiten. Braucht kein Mensch!
  • Fluch der Karibik 4
    Fremde Gezeiten
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.08.2018
    Nachdem ich seinerzeit vom zweiten Teil wenig begeistert war und deshalb den 3. schon sausen ließ, war mit diesem vierten Film die Sache klar. Kein Orlando Bloom und keine Kira Knightley stehen mehr auf der Darstellerliste, stattdessen müssen Penelope Cruz und Ian McShane die undankbare Aufgabe einer Aushilfe auf sich nehmen. Auf dem BD Cover ist sogar nur Johnny Depp zu sehen. Es kann sich nur um einen überflüssigen Aufguss handeln, für den nicht mehr das gleiche Budget zur Verfügung stand. Zahlreiche Negativkritiken schienen das zu bestätigen. Und in der Tat ist dieser Film deutlich abgespeckt. Er beeinhaltet (außer der Landschaft) kein Eyecandy in Form von opulenten Effekten mehr. Seine stringente Story ist das völlige Gegenteil von Teil 3 und macht aus diesem Piratenfilm so etwas wie ein Indiana Jones Abenteuer, schließlich ist man auf der Suche nach Artefakten. Man kann durchaus verstehen, dass Fans den Film für schlecht halten, dies ist aber gar nicht der Fall. Viel eher könnte man sagen: Back to the roots! Die vielgescholtenen Änderungen (zu wenig Seefahrt, zu viel Landgang) sind aber letztlich auch mal was anderes. Nichts desto Trotz bleibt der Film eine Auftragsarbeit, um Geld am Franchise zu scheffeln. Warum Blackbeard (besser sein Schwert) magische Kräfte hat und wo Jacks alte Crew geblieben ist, weiß wohl nur der Drehbuchschreiber...Fazit: Anders und umstritten. Kein stimmiger vierter Teil aber für mich persönlich kurzweiliger als Teil 2 und 3.
  • Fluch der Karibik 3
    Am Ende der Welt
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.08.2018
    Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat: Die Piratenfilme um Captain Jack Sparrow sind natürlich reine Fantasyfilme, die sich intensiv mit Übernatürlichem und mit Over-The-Top Actionszenen auseinandersetzen. Dies bekommt man nun in diesem 3. Teil mit dem Holzhammer vor Augen geführt, denn allein eine Fechtszene in der Takelage eines Schiffes, welches gerade in einem Mahlstrom zu versinken droht, ist schon...nur noch effektreiches Eyecandy, das man akzeptieren muss aber dessen Schauwert Spaß macht. Popcorn-Kino eben. Das Drehbuch bietet die skurrilsten Einfälle der ganzen Serie und sorgt auch schon für ziemliche Albernheiten (Jacks Halluzination) und brutalere Sequenzen (Erhängte und Kopfschüsse). Zudem ist es nicht frei von Unlogik und viel zu überfrachtet. Teil 3 führt die Handlung von Teil 2 fort und am besten hätte man nur einen Film aus beiden gemacht, denn erneut wird eine konfuse Story unnötig verschwurbelt und in 168 Min. Länge gezogen. Von Shanghai ins Eismeer, ins Jenseits und "Schwupp" ist man wieder in der Karibik. Manchmal weiß man gar nicht mehr warum einige Dinge geschehen und ob die wirklich Sinn machen. Chow Jun Fat wird komplett verheizt. Weder ist seine Rolle nötig, noch trägt sie zu irgendwas bei. Fazit: Übers Ziel hinaus. Eine zähe Kaugummistory hüpft wie ein Flummi und sorgt nicht gerade für Kurzweiligkeit. Optik, Effekte und Johnny Depp, das sind die einzigen Punktgeber. Da rettet auch ein Cameo von Keith Richards nicht viel.
  • Fluch der Karibik 2
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.07.2018
    Da man beim Schreiben des Drehbuchs schon fest einen dritten Teil im Auge hatte, wirkt „Fluch der Karibik 2“ ziemlich konfus und wirr. Er ist, im Gegensatz zum etwas ruhigerem Erstling, vollgepackt mit visuellen Effekten und bietet eine ziemlich in die Länge gezogene ZickZack Story. Mit 150 Minuten ist er nur 7 Minuten länger als Teil 1, wirkt jedoch doppelt so lang. Diese Machart sollte noch zum (negativen) Markenzeichen von Regisseur Gore Verbinski werden, der auch den dritten Teil in die Länge zog und mit dem Film „Lone Ranger“ (ebenfalls mit Depp in der Hauptrolle) endgültig Schiffbruch erlitt. Natürlich ist Captain Jack ein Phänomen, selbstverständlich ist die Piratenposse mit mittlerweile 5 Filmen ein Blockbustererfolg. Jedoch ganz ehrlich betrachtet gibt dieser 2. Teil nicht viel her. Er dient als Vorbereitung für den nächsten Film und lässt den Zuschauer mit Fragen und einem fiesen Cliffhanger zurück. Nach der Ansicht gibt es eigentlich das Fazit, dass qualitativ geklotzt wurde, dass man gut unterhalten wurde, aber alles durchaus eine halbe Stunde kürzer hätte sein können und das die ewigen Krakenattacken im Grunde schon einfallslos sind und langweilen. Ergo: Eine hochwertige, humorvolle aber laaangatmige Fortsetzung, die dann auch noch ausgerechnet nur zusammen mit Teil 3 funktioniert.
  • Fluch der Karibik
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.07.2018
    "Fluch der Karibik" ist inzwischen ein Blockbuster-Franchise mit Kultstatus. Im Kino war ich seinerzeit von Teil 1 restlos begeistert und nun bin ich durch den 5. Teil dazu inspiriert worden, nach 15 Jahren nochmals diesen und danach alle weiteren Filme zu schauen. Qualitativ hält der Film noch immer mit dem heutigen Kino mit, jedoch sind die damals hoch beworbenen Effekte gar nicht mal so zahlreich, wie man sie in Erinnerung hatte. Wie bekannt sein dürfte, basiert die Idee auf einer Themenfahrt im Disneyland. Das Genre des Piratenfilms wurde wiederbelebt und man darf streiten, ob die übernatürliche Komponente überhaupt notwendig gewesen wäre. Rückblickend wären die Fortsetzungen ohne sie wohl kaum möglich gewesen, denn es wurde immer „abgedrehter“. Johnny Depp hat mit seinem „Captain Jack“ einen neuartigen Charakter erschaffen und immensen Anteil am Erfolg der Reihe. Die Mischung aus Freibeutern, Grusel und Comedy erwies sich als Erfolgsrezept. Fazit: Kurzweilige 143 Minuten Abenteuer und Humor. Bestes Popcorn-Kino.
  • Turbo Kid
    Es ist die Zukunft, wir schreiben das Jahr 1997...
    Science-Fiction, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.07.2018
    Ein wenig Kick Ass, Mad Max, viel Herzblut und Charme der 80er/90er Jahre Trashmovies – Fertig ist der Fanfilm „Turbo Kid“. Viel mehr ist er nämlich nicht, aber dafür von echten Fans gemacht. Die Story dreht sich nicht um Öl oder Benzin, sondern um Wasser. Die Details, wie Helme und Knieschoner, sind gut recherchiert und haben tatsächlich den Look jener Zeit. Gedreht wurde im Stil eines TV-Filmes mit ganz einfachen und billigen Mitteln. Um die Hommage an Filme jener Zeit komplett zu machen, hat man es irgendwie geschafft, Michael Ironside zu engagieren, der souverän wie eh und je, jedoch fast unkenntlich geworden, den Bösewicht verkörpert. Highlight ist eindeutig Laurence LeBoef als durchgeknallte Freundin von Turbo Kid, alle anderen bleiben laienhaft und ohne den Zuschauer zu berühren. FSK 16 ist gewagt, denn die Effekte sind zwar deutlich satirisch und komplett überzogen, aber doch äusserst brutal und blutig. Hier hat man sich bei japanischen Funsplatterfilmen bedient. Das wässerige und unrealistische Kunstblut spritzt in Hochdruckfontänen über den Bildschirm und eigentlich sind diese Mätzchen überflüssig, wären sie nicht das einzig Interessante an Turbo Kid, denn der Film hat praktisch keine Handlung. Fazit: Billige aber liebevolle Hommage an Endzeitfilme vergangener Jahrzehnte. Blutig und übertrieben, leider aber auch wenig packend und ohne Pepp. Wer in den 80ern "Solarfighters" mochte, der wird auch diesen Film mögen.
  • Green Room
    One Way In. No Way Out.
    Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.07.2018
    Ein ziemlich unheimliches Kammerspiel, das hier geboten wird. Eine junge Punkband gerät in einen Versammlungsort von Neonazis...und diese Burschen machen wirklich Angst. Deren Gewalt und Hirnlosigkeit kommt im Film sehr real rüber. Der ganze Streifen ist auf eine authentische Atmosphäre bedacht, deshalb gibt es keine übertriebene Action, sondern ein subtiles Katz und Maus Spiel mit sehr vielen Spannungsmomenten und extremer Brutalität. Patrick Stewart (leider mit ungewöhnlicher Synchronstimme) darf hier mal extrem böse und durchtrieben sein. Bei allem Realismus und seiner fast echt wirkenden Atmosphäre, stört eigentlich nur die Handlung selbst. Es ist absolut nicht glaubhaft, dass ein paar glatzköpfige Stiernacken eine einfache Zimmertür, die per Schieberiegel verschlossen ist, nicht mit links aufgeschubst hätten. Allerdings wäre dann natürlich auch die Geschichte beendet gewesen. Es muss ja noch das „10 kleine Jägermeister“ - Prinzip abgearbeitet werden. Die Story ist hanebüchen. Zum Titel „Green Room“ passt, dass diese Farbe den ganzen Film dominiert. Sie ist ständig, meist durch Grünfilter, präsent.
    Fazit: Beklemmender und sehr echt wirkender Film, dessen Inhalt für einen Kloß im Hals sorgen kann und nichts für Zartbesaitete ist. Jedoch macht die völlig unrealistische Ausgangslage die Stimmung zunichte.
    Zur Bluray: Der deutsche Ton ist mal wieder anstrengend. Stimmen sind leise und stellt man deswegen den Ton lauter, platzt einem bei plötzlich einsetzender Musik die Box.
  • Ein Mann namens Ove
    Nach dem Bestsellerroman von Fredrik Backman.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.07.2018
    „Ein Mann namens Ove“, allein der Titel klingt doch nichtssagend und langweilig. Erinnert man sich aber an schwedische Kriminalfilme oder Romanverfilmungen, so kam meist nur Gutes dabei heraus. So ist es auch hier. Der Zuschauer wird hineingesogen in die Lebensgeschichte eines granteligen, unbeliebten Nachbarn, dessen Zynik hier für viele Lacher sorgt. Der Film ist sehr charmant, herzlich, ruhig mit einer rechten Prise schwarzen Humors. Er schneidet subtil gesellschaftliche Themen, wie den Umgang mit Behinderten und Migranten, an und hat auch seine melancholischen Momente. Natürlich gibt es einen Grund für die dauerhafte schlechte Laune, den man in gut eingefügten Rückblenden erfährt. So liegen Rührung und Humor hier ganz dicht beieinander. Lediglich zum Ende hin gibt es eine fürchterliche Kitschszene, die aber den Zuschauer nochmals über sein eigenes Leben nachdenken lässt. Ich habe nach Ansicht bleibende Nachwirkungen und wurde ganz charmant und wegen unverbrauchter Darsteller gut unterhalten. Fazit: Ein feines, kleines, schwedisches Filmchen. Gut inszeniert, nachdenklich machend, humorvoll und irgendwie einfach nur schön.
  • Buck Rogers im 25. Jahrhundert - Staffel 2
    Serie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.07.2018
    Als wäre es eine ganz andere Serie! Ohne Einleitung wird man in eine völlig andere Ausgangslage geworfen. Als würde ein Bindeglied zwischen den Staffeln fehlen. Plötzlich befinden sich Wilma, Buck und Twiki (als einzige aus der Urserie) auf einem Raumschiff in ähnlicher Mission wie die Crew des Kampfsterns Galactica. Es gibt neue Personen, z.B. Admiral Asimov und einen Strickjacken-Opa, den man bei der Kostümverteilung vergessen hat. Vertraute Charaktere sind -einfach so- nicht mehr dabei. Die Optik der Serie ist deutlich in die 80er Jahre gesprungen. Charme und Sexappeal sind wie weggeblasen. Jetzt hat man zwar deutlich innovativere Stories, aber nicht mehr das typische Eyecandy. Der kuriose Humor fehlt ebenso, wie Bucks Flirterei mit knapp bekleideten Ladies. Man bemerkt tatsächlich den krassen Wechsel in eine 2. Staffel. Diese bringt mit 13 Folgen glatte 11 Teile weniger als die erste. Vielleicht kam die storytechnische Nähe zu „Galactica“ und „Enterprise“ nicht an. Selbst einen „spockähnlichen“ Sidekick hat Buck Rogers nun an seiner Seite. Kurzum, man hat sich in das Fahrwasser anderer gehängt und seinen eigenen Stil komplett verworfen. Fazit: Gewiss sind die Geschichten besser als in der ersten Staffel aber der neue Look und die unverständliche Änderung der Storyline sorgen für Enttäuschung.
  • Piranhaconda
    Den Körper einer Anaconda, den Kopf eines Piranha.
    Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.07.2018
    Wer sich auf "Piranhaconda" einlässt, der tut das, weil er sich über solch einen Billigtrash amüsieren kann...oder völlig ahnungslos einen guten Monsterfilm erwartet hat. Letzteres wäre dann Pech ;-) Diese Streifen von "Sharknado" bis "Megapiranha" sind als Funtrasher gedacht, die nebenbei auf einer Party laufen könnten. Vollbusige Augenweiden werden von abstrusen und schlecht getricksten Monstern verputzt. Qualitativ gehts bei diesen Streifen auf und ab, meist ist der Humor unfreiwillig und als Zuschauer hat man seinen Spaß daran, Filmfehler und andere Unlogiken zu entdecken, seinem Kumpel dabei zuzuprosten und vielleicht noch auszurufen, dass ausgerechnet dieses Babe nun aber noch etwas länger am Leben hätte bleiben dürfen. Das titelgebende Monster ist hier für dieses Genre sogar überraschend "gut" getrickst, allerdings hat man sich bei der Story rein gar nichts anderes ausgedacht, als einen nach dem anderen mit einem im Computer generierten, irrsinnigen Blutsprühnebel im Maul des nimmersatten Ungetüms verschwinden zu lassen. Das ist dann doch zu wenig. Für Tarantino Fans gibts immerhin (unpassende) Musik und Michael Madsen in einer mit Unlust gespielten Rolle zu sehen. Fazit: Ein paar Lacher und das wars. "Piranhaconda" ist leider extrem einfallslos. Haie, die von einem Tornado aus angreifen, sind da deutlich unterhaltsamer.
    Tipp: Unbedingt mit Intro anschauen...wie das deutschsprechende (!) Filmsternchen da auftritt, birgt die ersten Lacher!
  • Mr. Holmes
    Der Mann hinter dem Mythos.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.06.2018
    Ich habe mich nach kurzer Zeit gefragt, was mir der Film eigentlich sagen will. Und um ganz ehrlich zu sein, ich weiß es immer noch nicht. Erzählt wird uns die Geschichte einen greisen Sherlock Holmes, den es in diesem Falle tatsächlich gibt, und dessen Roman-Geschichten aus der Feder seines Freundes Watson stammen. Der Meisterdetektiv hat sich aufs Land zurückgezogen und wird vergesslich...und somit stellt das Ganze ein Demenzdrama dar. Eine Abrechnung mit dem Älterwerden. "Robin und Marian" ist das seinerzeit besser gelungen. Der Film hat drei Handlungsstränge, die im stetigen Wechsel hin und her springen und in verschiedenen Zeitabschnitten spielen. Weder sind die Fälle interessant, noch ist es der ganze Film. Auch ein Zusammenhang ist völlig unklar. Das einzig wirklich sehenswerte ist hier wieder einmal Sir Ian McKellen, der Mr. Holmes in verschiedenen Altersstufen darstellt und dabei seine ganze Klasse unter Beweis stellt. Selbst den Tattergreis gibt er überzeugend und würdevoll. Dabei hilft ihm eine hervorragende Maskenbildnerei. Der Film ist aber so ziemlich das Langweiligste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist und darum kann es nicht viele Sterne geben. Fazit: Nichtssagend, langweilig und nur dank Ian McKellen überhaupt noch sehenswert.