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Kritiken von "videogrande" aus

1501 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Assassins
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 31.03.2020
    Ich bin fast versucht nur einen Stern zu geben, aber dazu ist der Film zu gut besetzt und zu aufwändig gestaltet. Neben ein paar guten Ansätzen, gleich am Anfang Stichwort Ameise, muss ich leider sagen: Meine Güte ist das ein Langweiler! Zunächst mal sind die Farben blass, meist erscheint alles grau und nur hier und da strahlt mal ein roter Umhang oder eine blaue Robe hervor. Die Handlung ist unverständlich, zerissen und abgehackt. Man hüpft urplötzlich in den Zeiten hin und her und als Zuschauer weiß man gar nicht, ob das nun gerade passiert oder nur eine Rückblende ist. Das Handeln der Personen ist für mich nicht nachvollziehbar. Der Kaiser ist ein weinerlicher Sänger und ein Kanzler scheint eindeutig mehr Macht zu haben, jedenfalls nimmt ihm keiner seine vorlaute Art übel. Die Attentäterin hat zig Chancen, ihren seit Jahren geplanten Meuchelmord zu begehen und nutzt diese nicht. Dann verliert sich alles auch noch in triefendem Kitsch. Mehr als einmal habe ich regelrecht gehofft, der Film möge bald vorbei sein. Einziger Lichtblick war der Angriff der kaiserlichen Garde, die sich mit Seilen eine Art schwebenden Fußboden gebaut hat. Das ist das, was von "The Assassins" bleibt. Selbst der Titel ist austauschbar und in der Filmwelt 100x vertreten. Fazit: Eine todlangweilige und wirre Inszenierung, die man nicht nachvollziehen kann und nach einiger Zeit auch nicht mehr will. Kann man sich sparen.
  • Crawl
    Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.03.2020
    "Alexandre Aja, Alligatoren"-clicker, clicker-der hat doch schon den überaus spaßigen Funsplatter "Pyranhas" gemacht. "Crawl" kann ja nur Spaß machen. Tja, weit gefehlt, denn diesmal ist der Tierhorror ernst gemeint und erinnert stark an den oberflächlichen Stil der 80er Jahre. Und jetzt komme ich in die Bredoullie: Ist der Film gut, oder nicht? Also kurz gesagt, Herr Aja hätte besser wieder einen Funfilm gedreht, denn ich kann "Crawl" vom Anfang bis zum öden Ende nicht ernst nehmen. Und das liegt nicht etwa an den Alligatoren, nein, die sind optisch wirklich sahnemäßig, sondern am ganzen Drumherum. Der Sturm ist ein CGI Hintergrund und alles spielt sich im Studio ab. Und das war noch nie so offensichtlich. Es ist überhaupt nicht gelungen, das hier irgendetwas echt wirkt. Und das zerstört die ganze Ernsthaftigkeit des Filmes. Ab hier nur noch 2 Sterne für Unlogik und einen Daddy, der die schwersten Verwundungen wegsteckt, wie noch nicht mal Rambo. Und ab hier hab ich auf Trash geschaltet und versucht, das ganze als passablen Spaßfilm zu sehen. Und prompt funktioniert er wieder, denn eines muss man "Crawl" lassen, er ist wirklich spannend und seine Jumpscares sitzen. Das sind echte Knallbonbons. Doch ratzfatz ist der Film zu Ende und es fühlt sich an wie: Das kann doch nicht alles gewesen sein? Während des Guckens hatte ich 100 lustige Einfälle, den Film besser zu machen. Fazit: Kurzer, knackiger Schocker für Zwischendurch, der einen falschen Weg gegangen ist.
  • Gran Torino
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.03.2020
    Clint Eastwood hat es geschafft, mir ein Dauerlächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich wusste vorab von der Handlung nichts und hielt das für ein Roadmovie mit einem gealterten Dirty Harry. Und in der Tat könnte der von Eastwood verkörperte, knurrige Walt der alt gewordene Detektive Calahan sein. Anfänglich hielt ich den scheinbar langatmigen Streifen für rassistisch und waffenverherrlichend, doch er ist das genaue Gegenteil. Ein sozialkritisches Plädoyer gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt. "Gran Torino" hat einen sehr eigenen Humor und das gewisse Quentchen klischeehafter Hollywood-Tragik. Im Ganzen ist ein unerwartet unterhaltsamer und tiefschürfender Film entstanden. Genau so macht Kino Spaß, wenn man einen Film unterschätzt oder falsch einstuft und sich dann eine einfache Geschichte als extrem kurzweilig herausstellt...und den Zuschauer auch noch in den Bann zieht. Fazit: Charmanter und sympathischer Film einer Hollywood-Ikone. Eastwood weiß, wie man Filme macht.
  • Shoplifters
    Familienbande
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.03.2020
    Vorab kann ich sagen, dass ich deutlich mehr erwartet habe. Japanische Familienfilme sind durchaus bermerkenswert, weil sie die Banalität des Belanglosen immer so einfangen, dass man tatsächlich bis zum Ende guckt. "Shoplifters" ist ein schöner Film. Womit in meinen Kritiken "schön" nicht gleichbedeutend mit "gut" sein muss ;-) Wieder mal mit typisch asiatischer Langsamkeit wird hier die Geschichte einer liebenswerten Kleingaunerfamilie erzählt. Darin steckt grundsätzlich die Botschaft, was Werte sind, obwohl die Kinder eben zum Diebstahl erzogen werden. Ein Film also, der nachdenklich macht. Allerdings plätschert er eintönig vor sich hin. Es gibt keinen dramaturgisch hervorgehobenen Höhepunkt. Immer wenn man denkt, das Mädchen müsste doch vermisst werden, gleich wird es von der Polizei abgeholt, und es wird furchtbar traurig und emotional zugehen, dann passiert genau das nicht. Alles geschieht beiläufig, selbst einen Todesfall nimmt man kaum wahr. Spätestens hier ist der Punkt erreicht, wo man bemerkt, dass etwas merkwürdig ist und im dritten Akt bekommt der Film dann die Kurve und rückt mit seinem Geheimnis raus. Das ist tatsächlich herzergreifend und bedeutungsschwanger, jedoch ohne viel Drive und Kurzweiligkeit runtergekurbelt. Fazit: Ein sehr ruhiger Film, den mancher nicht bis zum Ende schauen wird. Es sei denn, er ist Kenner des asiatischen Kinos. Ein solcher findet ihn dann schön. Aber preisverdächtig oder gar großartig? Zum 2. Ansehen reicht es bei Weitem nicht.
  • Do Not Disturb
    Zwei Augen zu viel - Wenn du nicht schreien kannst, dann lauf.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.03.2020
    Dick Maas ist wirklich eine Eigenmarke! Seit "Verfluchtes Amsterdam", der ungeheuren Bekanntheitsgrad hat, weiß man, dass seine Handschrift innovativ ist. Mit "Do not disturb" wäscht er nun zwar weichgespült, soll heißen ohne Splattereffekte, dennoch ist ihm eine temporeiche und spannende Gangstercomedy geglückt, die ihr Herstellungsjahrzehnt aber nicht verleugnen kann. Gewisse Parallelen zu "Kevin allein zu Haus" sind nicht zu leugnen, da die Hauptdarstellerin 10 Jahre alt ist. Das mag manchem Maas-Fan aufstoßen, denn es wartet hier keine böse und blutige Satire, sondern tatsächlich ein etwas infantiler Film mit naivem Humor. Erwachsene Zuschauer haben es eventuell etwas schwer damit. Unterhaltsam und schwarzhumorig ist dieser niederländische Film mit überraschenden Stars in weiteren Rollen aber allemal. Fazit: Eskalierende Jagd nach einer Augenzeugin, quer durch Amsterdam. Gespickt mit Spannung, Witz und Tempo.
  • The Witch - Subversion
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.03.2020
    Kinder mit Killerinstinkt, der erst nach einer Art Gehirnwäsche wieder zum Vorschein kommt, sind in der Tat keine neue Idee. Jedoch ist die Herangehensweise in diesem koreanischen Comic-Action-Mystery-Thriller überraschend. Der jungen Darstellerin gebührt ein Filmpreis, denn sie ist sowohl das naive kleine Schulmädchen, wie auch der dämonisch grinsende Racheengel. Allein diese unglaubliche Wandlung ist stark gespielt und fasziniert dermaßen, dass man völlig gepackt wird. Die Story selbst hält sich bedeckt und nur nach und nach offenbahrt sie allmählich etwas...aber längst noch nicht alles, schließlich ist der Original-Filmtitel so ehrlich und trägt ein "Part 1" als Anhang. Ja, dies ist erst der Anfang und der Film ein erster Teil, der offen endet. Wer sowas nicht mag, kann getrost abbestellen. Und wer sinnlose, rohe Gewalt nicht mag, ebenso. "The Witch" ist nämlich ultrabrutal, vor allem, weil es sich um ein vermeintlich süßes Mädchen handelt, das die Taten vollbringt. Der Streifen ist tempo- und wendungsreich und enthält genug "WTF"-Momente, um den Genrefreund bei der Stange zu halten. Ohne das Wissen, dass noch eine Fortsetzung folgt, wäre ich wegen seiner Oberflächlichkeit enttäuscht. So kann ich es aber kaum erwarten, dass es (hoffentlich) noch Erklärungen gibt. Fazit: Trotz bekanntem Grundgerüst unterhält "The Witch" enorm und man will wissen, wie es weitergeht und was dahinter steckt. Teil 2, wann kommst du?
  • Hero
    Action, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.03.2020
    "Hero" ist einer der bekanntesten Wuxia Filme und auch ein sehr beliebter. Ich frag mich nur, warum. Im Grunde werden drei (oder waren es 4 ?) verschiedene Varianten einer Geschichte erzählt. Doch welche davon ist wahr? Das gilt es herauszufinden. Diese Erzählweise ist verwirrend, man muss dem Film schon intensiv folgen. Da der Regisseur aber keinen monumentalen Spielfilm über historische Ereignisse im Sinn hatte, sondern ein tatsächlich bildgewaltiges Kunstwerk erschaffen hat, macht er es dem Zuschauer anhand von Farben leicht. In jeder Geschichte tragen die Darsteller andersfarbige Gewänder, und auch die Farben der Umwelt sind darauf abgestimmt. So wehen oftmals grüne Tücher umher oder goldene Blätter fallen ohne Ende. Inmitten dieser poesievollen Bildgestaltung "fliegen" die Helden umher. Das kennt man aus chinesischen Epen, jedoch wird hier reichlich dick aufgetragen, so dass man über Baumwipfel fliegt und über das Wasser geht. Das sind alles komplett durchchoreografierte Bilder und Metaphern. Zufällig ist hier nichts. Besonders beeindruckend ist ein Pfeilangriff oder der Kampf im goldenen Wald. Und nun? Wo ist der Sinn dieser schwer zu verstehenden Geschichte? Mit zunehmender Laufzeit wird es immer langweiliger und nichtssagender. Liebende hauen sich die Köppe ein, nur um danach zu heulen. Gut, ich bin ein Banause. Ich hab den Sinn nicht verstanden, kann mich aber an Bildern erfreuen. Fazit: Kein Film, sondern eine Art "Kampf-Oper" anfänglich toll, dann abflachend.
  • Parasite
    Finde den Eindringling!
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.03.2020
    Ich stelle mir gerade die Frage, ob ich zu anspruchsvoll bin, oder zu verwöhnt von anderen koreanischen Filmen. Ob ich mich blenden lasse von Oscar- und Golden Globe Gewinn. Ob mich die guten Kritiken beeinflusst haben. Ob ich diesen Film besser gefunden hätte, wenn er von Park Chan Wook, statt von Bong Joon Ho, wäre. Ob ich überhaupt Vergleiche anstellen sollte und ob meine Erwartungen durch die ganze Werbetrommel einfach zu groß waren. Wahrscheinlich hätte ich den Film besser gefunden, wenn ich nichts darüber gewusst und ihn völlig unvoreingenommen gesehen hätte. Ich habe nämlich auf den Knalleffekt und besondere regietechnische Einfälle und Kameraeinstellungen gewartet. Auf irgendwas, was mich verstört, fasziniert oder regelrecht mitnimmt. All das kam eine ziemlich große Weile aber nicht. Erst das Finale macht alles wieder gut und richtig. Bei jedem anderen Film wäre es vermutlich zu spät, hier jedoch ist dann im Ganzen doch noch ein guter Film, aber nicht das erwartete Meisterwerk entstanden. Wo waren die Oscarjuroren, als z.B. "Oldboy" oder "Die Taschendiebin" die Leinwände bestrahlten und dem Zuschauer die pure Freude oder einen hängenden Unterkiefer bescherten? Nun, "Parasite" ist ein guter Film, er erfüllt jedoch nicht meine Erwartungen, darum kann ich keine 5 Sterne geben. Er bietet eine kleine Achterbahnfahrt von witzig bis erschreckend und ist gewiss etwas Besonderes, aber er ist auch recht langatmig und haut mich nicht vom Sockel. Was auch mein Fazit wäre.
  • Ant-Man 2 - Ant-Man and the Wasp
    Ant-Man und die Wespenfrau
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.03.2020
    Es mag ein bisschen belustigend klingen, wenn ich über die Story eines Comic-Superheldenfilmes behaupte, sie wäre hanebüchen. Ich finde jedoch, dass man es sich hier wirklich etwas zu einfach gemacht hat. Vieles, beispielsweise das ziemlich einfache Auffinden einer im Microkosmos verschwundenen Person, wird auf die, für die meisten von uns unverständliche, Quantenphysik geschoben und mit Ghost wird ein Gegner praktisch aus der Kiste gezaubert. Ihr Hintergrund wird erklärt, aber genau deswegen hätte sie in einem der Teile vorher auch Erwähnung finden müssen. Auch das Frau van Dyne 30 Jahre...oops, fast hätte ich gespoilert ;-) Da muss man viel einfach hinnehmen. Aber das ist Klage auf hohem Niveau, denn dieser 2. Teil von Ant Man ist ein tricktechnisches Feuerwerk mit sehr viel Humor. Wer auf die Marvel-Filme steht, bekommt hier ein sehr unterhaltsames Filmchen geboten. Und Fan sollte man auch sein, denn ohne zumindest Teil 1, Civil War und Infinity War gesehen zu haben, versteht man etwas weniger. Dem Film hilft auch seine überragende Besetzung. Sei der Auftritt auch noch so klein, es steckt ein bekannter Star in mancher Rolle. Fazit: Sehr kurzweiliges Comicabenteuer mit fantastischen Schauwerten, viel Witz und einer etwas vorhersehbaren wie abstrusen Story. Allenfalls die vermenschlichten Ameisen sind etwas over-the-top. 3 sehr gute Sterne
  • Pleasure or Pain - Wildes Verlangen
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.03.2020
    Nun, Zalman King hat ja schon so manches bemerkenswerte Erotikhighlight fabriziert aber dieses hier hat nurmehr TV Niveau. Eigentlich ist das eine Aneinanderreihung von pianountermalten, heißen Sexy Clips, die durch ein mageres Grundgerüst zusammengehalten werden. Manela Morgan dreht im wahren Leben auch Hardcore Pornos, hat demzufolge also keine scheu vor der Kamera und diese hat keine Hemmungen, auch mal ziemlich tief zu filmen. Das ist erstaunlich gewagt für einen Softsexfilm. Das Teil selbst ist eine Lachnummer, da hier nur Klischees bzw. Fantasien, überwiegend von Zuschauerinnen, auf das Unglaubwürdigste dargestellt werden. Alle Menschen sind Topmodels, die mit tiefen Ausschnitten oder in Fetischkleidung in unnatürlich posenden Bewegungen durch die Gegend laufen und affektiert sexy sprechen. Der ebenfalls adrette Herr kann mit seiner Stimme nur hauchen, was uns wohl die Erotik des Ganzen verdeutlichen soll. "Wildes Verlangen" wirkt wie eine Persiflage ohne Unterhaltungswert. Tödliche Langeweile breitet sich aus, bis es zu Dialogen beim ersten Date kommt wie: "Zeig mir Deine Brüste-Weißt Du, was ich jetzt tue, ich öffne einfach meine Hose" Dann nämlich kann man nur noch lachen. Bei der sinnlosen Stelle, in der eine Fahrstuhlszene pantomimisch nachgestellt wird, hab ich auf schnellen Vorlauf gedrückt, um mir nur noch Malenas Marmorkörper anzusehen. Fazit: Unfreiwillig komischer und surrealer Erotikfilm (mit zugegeben prickelnden Aufnahmen) der unendlich langweilt.
  • Die letzte Schlacht des Samurai Kriegers
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.03.2020
    Gleich vorab: Dies ist ein wirklich schöner Film. Nur wird dem Zuschauer verheimlicht, dass es sich um einen reinrassigen Kinderfilm handelt, der einen ca. 7jährigen Hauptdarsteller hat und dieser auch die Altersklasse der Zielgruppe abbildet. Die FSK schlägt ein Alter von 12 vor, doch in diesem Alter durchschaut man schon die Naivität des Streifens, der erwachsenen Augen keine Sekunde standhält. Die Samurai hauen sich die Speere auf den Kopf, anstatt damit zuzustechen. Es fließt nicht ein Tropfen Blut, auch wenn es doch Tote zu beklagen gibt. "Die letzte Schlacht des Samurai-Kriegers" hat eine für Kinder abenteuerliche Geschichte parat, die auf Fernsehniveau inszeniert wurde. Man ahnt die Kulissen, eine Stadt gibts eigentlich nicht wirklich und die Zeitreise wird kostengünstig nur durch ein Geräusch, also ohne Tricktechnik, ja sogar ohne Erklärung, inszeniert. All das verzeihen nur Kinder oder deren aufgeschlossene Eltern. Mein Vorredner hat etwas gegen Autos in Zeitreisefilmen. Na, das erzählen Sie mal Doc Brown und Marty McFly. Eine gewisse kindliche Fantasie sollten die Zuschauer schon haben. Auch die Botschaft ist eindeutig: Laufe nicht vor einer Gefahr weg, sondern stelle dich deinem Gegner. Habe Mut! Mir hat der Film gefallen, auch wenn er wirklich sehr einfach und mit verlorenem Potenzial gedreht wurde. Als Kind wäre ich begeistert gewesen, wie von der "Märchenbraut" oder "Catweazle". Fazit: Ein liebenswerter Kinderdarsteller erlebt ein großes Abenteuer. Nett gemacht!
  • X-Men - Dark Phoenix
    Ein Phönix erhebt sich, die X-Men zu vernichten.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.03.2020
    Vierte Teile einer Trilogie ;-) sind meist schwierig. Eigentlich sind die X-Men auserzählt. Sie haben 3 Trilogien hervorgebracht, von denen jeweils ein Film sich nicht besonderer Beliebtheit erfreut. Bereits der Vorgänger „Apocalypse“ zeigte erste Ermüdungserscheinungen und nachdem die Marvel-Studios ein extrem erfolgreiches Avengers-Franchise gebildet haben, scheint „Dark Phoenix“ nun so etwas wie eine Notgeburt zu sein. Erfolgsgarant Bryan Singer führt nicht mehr Regie und die Story wurde schon in „The Last Stand“ angerissen. Zunächst mal stört es extrem, dass man Mystyque´s Aussehen zugunsten des Starappeals von Jennifer Lawrence geändert hat. Diese ist nun auch unter Maske komplett erkennbar. Wer vermisst auch den obligatorischen Vorspann nebst Titelmelodie? Alles keine guten Voraussetzungen. Und wie ist nun das Fazit? Wie befürchtet. Die mir lieb gewonnenen Charaktere bekommen keine Ecken und Kanten mehr. Sie sind mehr oder weniger nur da. Quicksilver fehlt nach kurzem Einsatz gänzlich. Regieneuling Kinberg kann noch keine Schauspieler führen und denen merkt man die Unlust regelrecht an. Die Story...Formwandelnde Aliens? Wie oft denn noch?... hat keinerlei Tiefe mehr oder Bezug zu aktuellen Themen, wie die Vorgänger sie noch gekonnt einbanden. Somit ist dies zwar ein solider, gut gemachter Superheldenfilm, aber es bleibt fast nichts von ihm im Gedächtnis. Man freut sich über ein Wiedersehen, aber ein würdiger Abschied ist das nicht. Eher ein einfallsloser Nachklapp.