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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

215 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Spider-Man - Far From Home
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 08.12.2019
    Kein „echter“ Spiderman…

    … ja nicht ein Mal ein „echter“ Marvel-Film war das; jedenfalls wenn sie mich fragen. Was Jon Watts aus -Spiderman - Far From Home- gemacht hat, ist bestenfalls Hollywood Popcorn Kino für Teenies mit sehr wenig Anspruch und jeder Menge Füllstoff. Die Story versandet in einer 08/15-Kinder-Liebesgeschichte und platziert Marvel Figuren in einem Licht, in dem man sie besser nie gesehen hätte. Was die logischen Inhalte dieser Geschichte angeht, will ich mich erst gar nicht auslassen. Das würde den Rahmen sprengen. Marvel steht an und für sich für eine stringente Story, ein stimmiges Drehbuch und clevere Inhalte. -Spiderman - Far From Home- hat leider nichts davon.

    Peter Parker(Tom Holland) will einfach nur die Europareise seiner Klasse genießen und sehen, ob er Chancen bei MJ(Zendaya) hat. Doch daraus wird nichts. Nick Fury(Samuel L. Jackson) taucht auf und braucht Spiderman, um sich einer Bedrohung durch die Elementels zu stellen. Zur Seite steht Spiderman dabei der Superheld Mysterio(Jake Gyllenhaal), der von der Erde aus einem Paralleluniversum stammt. Nach Tony Starks Tod vertraut Spiderman Mysterio den Zugriff auf Starks Datenbanken an. Damit beginnt das Unglück…

    Wie gesagt, das war nichts. Wer, wie ich, ein großer Freund der Marvel-Filme ist, kann hier nur enttäuscht werden. Ich kann nur hoffen, dass Marvel mit diesem Film lediglich einen Ausrutscher hingelegt hat. Ansonsten können wir uns vom ach so guten Niveau der Marvel-Filme verabschieden.
  • Love Break
    Ein Dieb zum Verlieben.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.12.2019
    „Wir alle treffen Entscheidungen…“

    So beginnt Peter Facinellis -Love Break-. Die Entscheidung des Einbrechers Harry(Milo Gibson) an den Ort seines letzten Einbruchs zurückzukehren, um die lebensmüde Daisy(Jordan Hinson) zu retten, ist jedenfalls eine sehr weitreichende. Die an Liebeskummer leidende junge Frau, die ihrem Leben mit Tabletten ein Ende setzen wollte, ist anstrengend. Harry weiß nicht warum, aber er will nicht, dass Daisy stirbt. So gibt er sich Mühe, dass fast so etwas wie eine Beziehung zu Stande kommt. Obwohl Harry in diesen Dingen überhaupt nicht gut ist.

    Unterhaltsam, nett, ohne Ecken und Kanten. So kommt -Love Break- rüber. Gute Musik, ordentliche Darsteller, eine knappe aber durchaus gelungene Story, aber nichts Neues. Milo Gibson, der Sohn von Mel Gibson, macht seine Sache gut. Das durchschnittliche Drehbuch können weder er noch Jordan Hinson in einen Beststeller verwandeln, aber alles in allem ist -Love Break- ein gutes B-Movie, das ganz sicher noch Luft nach oben hatte.
  • Der König der Löwen
    Abenteuer, Animation, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 30.11.2019
    Alles was das Licht berührt…

    … gehört zum Geweihten Land, das von Mufasa, dem König der Löwen, regiert wird. Mufasa beschützt das Geweihte Land mit seinem Leben. Später soll sein Sohn Simba das Reich übernehmen. Doch es kommt anders. Scar, der intrigante Bruder Mufasas, tötet den König und will auch Simbas Tod. Doch der flieht und glaubt dabei noch, dass er für den Tod des Vaters verantwortlich ist. Scar plündert, mit Hilfe der Hyänen, das Geweihte Land. Erst als Nala sich auf den Weg macht und Simba findet, wird der daran erinnert, dass er der König der Löwen ist. Doch um seinen Thron zu besteigen, muss Simba sein Leben riskieren…

    Was für eine wunderbare Neuverfilmung! 25 Jahre nach dem Original-Zeichentrickfilm hat Disney, unter der Regie von John Favreau, ein fantastisch animiertes Remake geschaffen. Die Figuren und Landschaften sind traumhaft schön gelungen. Jede Note der Filmmusik passt zum entsprechenden Bild. Die deutsche Synchronisation passt wunderbar und die Geschichte hat von herzzerreißender Trauer bis überschwänglicher Freude alles auf Tasche.

    -Der König der Löwen- ist ein Filmereignis für die ganze Familie. Hier können jung und alt mitfiebern und hoffen, dass am Ende alles gut ausgeht. Disney hatte in den letzten Jahren gegenüber anderen Studios nicht immer die Nase vorn. Mit diesem Remake hat Disney jedoch reichlich Boden gut gemacht. -Der König der Löwen- ist grandios gelungen! Mein Tipp: Unbedingt anschauen!
  • Edie
    Für Träume ist es nie zu spät.
    Abenteuer, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.11.2019
    Man lebt nur einmal!

    Das wird Edie(Sheila Hancock) bewusst, als sie nach einer unglücklichen Ehe, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, einen 30 Jahre alten Plan in die Tat umsetzen will. Sie will den Mount Suilven im schottischen Hochland besteigen. Mit 83 Jahren scheint das unmöglich zu sein. Doch Edie will es versuchen. Auch wenn ihre Tochter Nancy(Wendy Morgan) sie lieber ins Altersheim stecken möchte. So macht sie sich auf den Weg und trifft in Inverness den jungen Jonny(Kevin Guthrie). Der arbeitet in einem Outdoor-Shop und soll Edie auf den Mount Suilven führen. Zunächst sieht Jonny nur schnell verdientes Geld in der alten Frau. Doch dann kommt alles anders…

    Die 86jährige Sheila Hancock überzeugt in -Edie- auf ganzer Linie. Eine brillante schauspielerische Leistung. Zusammen mit wunderbaren Bildern und einer schlichten, aber herzergreifenden Geschichte, macht das -Edie- zu einem sehr angenehmen Filmerlebnis. Simon Hunter hat die Story mit Herzblut und einer Kamera in Szene gesetzt, die jedes sehenswerte Detail der Highlands immer wieder in den Fokus nimmt. Es gibt eine Menge Filme, in denen alte Menschen versuchen ihre verpassten Lebensträume nachzuholen. -Edie- ist dabei einer der besonders gut gelungen ist.
  • Your Name.
    Gestern, heute und für immer.
    Anime
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 24.11.2019
    Unglaublich schön…

    … ist die Geschichte von Taki und Mitsuha. Der Junge Taki lebt in Tokyo und studiert Architektur. Das Mädchen Mitsuha lebt mit ihrer Schwester und der Oma in kleinen Dorf Itomori. Die beiden haben nichts miteinander zu tun und doch hat das Schicksal sie untrennbar verbunden. Während sie schlafen, wechseln Taki und Mitsuha ihre Körper. Der Junge Taki verbringt dann Tage im Körper Mitsuhas in Itomori, während Mitsuha als Taki in Tokyo ist. Zueinander finden sie nur über Nachrichten auf ihren Handys und Aufzeichnungen in ihren Tagebüchern. Als Taki Mitsuha dann wirklich besuchen will, muss er feststellen, dass Itomori schon vor Jahren von einem Kometen zerstört wurde und Mitsuha bei diesem Einschlag starb. Doch das kann Taki nicht akzeptieren…

    Ich wusste es schon immer: Japanische Geschichten sind mit die schönsten auf der Welt. Gefühlvoll, magisch und packend zugleich. -Your Name- erinnert dabei, ganz sicher gewollt, an den koreanischen Klassiker -Das Haus am Meer-. Die Zeichnungen und Animationen sind wunderbar gelungen. Das führt auch dazu, dass -Your Name- an den Kinokassen wie eine Bombe einschlug. Makoto Shinkai hat mit seinem Film ein traumhaftes Märchen auf die Filmrolle gebannt. Da darf man staunen, lachen und weinen zugleich. Ich habe das jedenfalls hinbekommen.
  • X-Men - Dark Phoenix
    Ein Phönix erhebt sich, die X-Men zu vernichten.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.11.2019
    „Wer sind wir?“

    Diese Frage stellen sich die X-Men in -Dark Phoenix-. Vor allem Jean Grey(Sophie Turner), die nach einem Rettungseinsatz im All von fremder Materie kontaminiert wurde. Das führt dazu, dass Jeans Kräfte ins Unermessliche wachsen und Jean feststellt, dass Charles Xavier(James McAvoy) sie über ihre eigene Vergangenheit getäuscht hat. Als dann noch Außerirdische, unter der Führung von Lilandra(Jessica Chastain) auftauchen, die Jeans Macht für sich gewinnen wollen, spaltet das die X-Men. Um die bedrohliche Lage zu retten, müssen Charles Xavier und Co. selbst auf die Hilfe des Erzfeindes Magneto(Michael Fassbender) hoffen.

    -Dark Phoenix- ist tatsächlich düster und bedrohlich inszeniert. Die Charaktere der X-Men passen wie eh und je, die Story wirkt jedoch ein bisschen dünn. Die Besetzungsliste, die Animationen und vor allem die Tonspur des Films sind herausragend. -Dark Phoenix- ist ein weiteres Puzzleteil in der Geschichte der X-Men. Für jeden Fan der Serie natürlich ein absolutes Muss.

    Ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergehen wird. Gibt es weitere Einblicke in die „Frühgeschichte“ der X-Men, oder erwartet uns(was ich hoffe) eine neue Geschichte der Mutanten rund um Charles Xavier? Lassen wir uns überraschen…
  • Wie gut ist deine Beziehung?
    Deutscher Film, Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.11.2019
    Menschen machen was sie wollen. Frauen sowieso…

    Ist das so? Programmierer Steve(Friedrich Mücke) glaubt das vermutlich. Nachdem sein Kollege Bob(Bastian Reiber) von seiner Freundin verlassen wurde, vermutet Steve, dass seine Beziehung zu Carola(Julia Koschitz) vielleicht auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Er engagiert ausgerechnet den älteren Typen(Michael Wittenborn) mit dem Bobs Freundin durchgebrannt ist, um einen Test mit Carola zu inszenieren. Dieser Test hat ein Ergebnis. Aber eines, mit dem weder Steve noch Carola zurecht kommen.

    Ralf Westhoff hat mit -Wie gut ist deine Beziehung- eine ordentliche Komödie auf die Beine gestellt, die zwar nichts Neues zeigt, aber in Besetzung(bis in die Nebenrollen hinein) und Plot punkten kann. Für mich hatte der Film einige Längen. Ansonsten war die Frage ob man nun zusammenpasst oder nicht sehr unterhaltsam.

    Falls sie mal die Stärke ihrer Beziehung testen möchten, machen sie es nicht wie Steve. Reden sie einfach miteinander. Das funktioniert wesentlich besser.
  • Yesterday
    Gestern kannte jeder die Beatles. Heute kann sich nur noch Jack an ihre Songs erinnern.
    Musik, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.11.2019
    Ohne die Beatles wäre das eine traurige Welt…

    Das können wir mal so stehen lassen. Vor allem, nach dem Anschauen von -Yesterday-. Danny Boyle hat eine kleine, fantastische Idee umgesetzt und Großes mit ihr gezeigt. Nämlich, wie glücklich wir uns schätzen können, Musik in unserem Leben zu haben. Die von den Beatles natürlich sowieso.

    Jack Malik(Himesh Patel) ist ein extrem erfolgloser Musiker. Seine Managerin Ellie(Lilly James) ist die einzige, die an ihn glaubt. Doch der Glaube allein hilft nicht. Erst als auf der gesamten Erde für 12 Sekunden der Strom ausfällt und Jack von einem Bus überfahren wird, ändert sich alles. Als er im Krankenhaus wieder erwacht, ist die Welt eine andere, denn: Niemand kennt die Beatles oder ihre Musik. Nur Jack hat die Songs der Fab Four noch im Kopf und startet mit ihnen eine atemberaubende Karriere…

    Das stimmt einfach alles. Wunderbare Musik, ein Ed Sheeran, der sich herrlich selbst auf den Arm nimmt und das Pärchen Ellie und Jack, die das Spiel „Sie kriegen sich, sie kriegen sich nicht“ brillant spielen. Ganz nebenbei muss man wieder einmal erfahren, wie viele unglaublich starke Songs Lennon und McCartney geschrieben haben. Im Zusammenspiel mit Boyles Geschichte ist das ein absoluter Hauptgewinn.
  • Pets 2
    Nicht lachen.
    Komödie, Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.11.2019
    Kleiner Hund ganz groß.

    Max muss seine Angst überwinden und zur Bestform auflaufen, um einen Tiger zu befreien und seinen Freunden zu helfen. Eine verdammt schwierige Aufgabe, vor allem wenn einen noch Wölfe verfolgen und das kleine Häschen Captain Snowball nicht immer als Retter in der Not zur Stelle ist. Doch Max und seine Freunde sind ein unschlagbares Team. Da haben weder ein fieser Zirkusdirektor noch ein verrückter Truthahn eine Chance…

    -Pets 2- macht da weiter, wo -Pets- aufgehört hat. Zwei Storys(die Tigerbefreiung und der Urlaub auf dem Land) wurden von Chris Renaud und Jonathan Del Val perfekt gemixt. Dabei lebt -Pets 2- natürlich wieder von den wunderbaren Synchronstimmen und einem brillanten Soundtrack. Das ist Unterhaltung für die ganze Familie vom Kleinkind bis zu den Großeltern. Die Animationen der Tiere sind wunderbar gelungen und sorgen schon jetzt für Vorfreude auf -Pets 3-.
  • Britt-Marie war hier
    Es ist nie zu spät für ein neues Leben.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.11.2019
    Die Seele des Romans komplett verfehlt.

    Man kann Romane nicht eins zu eins verfilmen; jedenfalls meiner Meinung nach. Film ist ein völlig anderes Erzählmedium als Literatur, aber: Im Kern gibt es eine Geschichte und die sollte man nie aus den Augen verlieren. Tuva Novotny hat genau das getan und Frederik Backmann hat keinen Einspruch eingelegt; leider. Die Seele des Romans lag in der Beziehung zwischen Sami(Lancelot Ncube) und Britt Marie(Pernilla August), die tragisch schön endet. Im Film spielt das keine Rolle. Die Seele war in den Figuren Jemand und Omar vorhanden. Die sind im Film nicht, oder nur schemenhaft existent. Auch das Nichtentscheidenkönnen Britt Maries zwischen Sven und Kent war ein roter Faden, den Novotny außer Acht lässt. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Am Ende wäre da noch die Ratte, die im Film nur einmal durchs Bild läuft.

    Zur Geschichte der gehörnten 63jährigen, die nach 40 Jahren Ehe und Haushalt ihr Glück in einem kleinen Kaff als Trainerin einer erfolglosen Jugendfußballmannschaft sucht, will ich mich gar nicht groß auslassen. Die hat Frederik Backmann stark erzählt und Tuva Novotny anscheinend nicht wirklich interessiert.

    Mein Fazit: Wer das Buch nicht gelesen hat, der wird einen unterhaltsamen Film wahrnehmen, den man so, oder so ähnlich, schon Hundert Mal gesehen hat. Wer das Buch gelesen hat und es sehr mochte(bei mir war das ab Seite 200 der Fall), kann nur enttäuscht werden. Schade. Daraus hätte man viel mehr machen können.
  • Master Z
    The Ip Man Legacy
    Abenteuer, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 08.11.2019
    Gelungene Fortsetzung der Ip-Man Reihe.

    Ich bekenne es gern: Ich mag Kung Fu Filme. Schon als Kind war ich von David Carradine alias Kwai Chang Kaine in der Serie Kung Fu begeistert. Allerdings ist das über 45 Jahre her. Seit dieser Zeit gab es eine Menge Schrott im Genre, aber auch Perlen. Die Ip-Man Filme gehörten dabei einwandfrei zu Juwelen im Kung Fu Bereich. Da Donnie Yen die Rolle nicht ewig spielen kann, hat Regisseur Woo-Ping Yuen es jetzt mit Jin Zhang versucht und, wie ich finde, eine gelungene Fortsetzung hinbekommen.

    Cheung Tin Chi(Jin Zhang) hat einen kleinen Laden in der britischen Kolonie Hongkong. Als er Ärger mit dem Tso Sai Kit(Kevin Cheng) bekommt, verlieren er und sein Sohn alles. Doch Cheung kann sich wehren. Als ehemaliger Wing Chun Lehrer und Gegner Ip-Mans weiß er, wie man kämpft. Cheung nimmt den Kampf gegen die Triaden auf und findet Feinde und Mitstreiter. Eines steht fest: Allein kann Cheung nicht gewinnen.

    Ganz in der Tradition der Ip-Man Reihe geht es in -Master Z- um die ganz großen Themen. Moral, Freundschaft, Ehrlichkeit, Mut, Liebe und Gerechtigkeit. Gut und Böse sind leicht zu unterscheiden und die Kampfszenen sind vom Allerfeinsten. Und natürlich ist David Bautista(Owen Davisdson) wieder der kampfgewaltige Bösewicht! Damit kann man ganz sicher keine Oscars gewinnen, aber alten Kwai Chang Kaine Fans wie mir kann man in jedem Fall eine ganz wunderbare Freude machen…
  • Cold Blood Legacy
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.11.2019
    „Für gewöhnlich rette ich keine Menschen…“

    Besser könnte es Henry(Jean Reno) nicht formulieren, denn: Er ist ein Killer. Nach einem Auftrag hat er sich tief in die verschneiten Wälder von Washington State zurückgezogen und muss plötzlich der verunglückten Snowmobil-Fahrerin Charly(Sarah Lind) das Leben retten. Henry merkt sofort, dass irgendetwas mit Charly nicht stimmt, doch bis er hinter das Geheimnis der jungen Frau kommt vergeht einige Zeit…

    Eine typische Jean Reno Besetzung hat sich Frederic Petitjean für seinen -Cold Blood Legacy- ausgesucht. So, oder so ähnlich, haben wir Reno schon in Dutzenden Rollen gesehen. Oft besser, manchmal auch schlechter. Der Film sucht sich seinen Weg ruhig und in Old School - Manier. Die Auflösung der Geschichte findet irgendwie nicht so richtig statt und hinterlässt mehr Fragen als Antworten.

    Normalerweise hätte ich für diesen Film 3 Sterne vergeben. Ich rücke allerdings 4 raus, weil Jean Reno seine Sache wie immer phantastisch macht. Wortkarg, clever, berechnend und wie ein Fels in der Brandung trägt er diesen durchschnittlichen Film ganz allein auf seinen Schultern.