Kritiken von "ThomasKnackstedt"

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

KRITIK DER WOCHE

Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.07.2026
Beeindruckendes, emotionales und bildgewaltiges Weltraumepos.

Phil Lord und Christopher Miller haben ganz sicher an den Weltraum Klassiker -Lautlos im Weltraum- von Douglas Trumbull aus dem Jahr 1972 gedacht, als sie ihren Film -Der Astronaut- umsetzten. Ein Mensch allein in der Unendlichkeit zwischen den Sternen. Was Trumbull damals gelang, schaffen Miller und Lord heute erneut. Sie bringen ein beeindruckendes, emotionales, bildgewaltiges Weltraumepos an den Start, das den Zuschauer voll und ganz in den Bann schlägt. Dabei sind die Zutaten so einfach wie genial: Der drohende Weltuntergang, Heldentum, Freundschaft und Hoffnung. Selten wurde das besser in Szene gesetzt als hier. Jede der 157 Minuten ist absolut sehenswert.

Eigentlich ist Ryland Grace (Ryan Gosling) Lehrer, aber vorher war er Spezialist für Molekularbiologie. Dieses Wissen wird jetzt von der Nasa gebraucht. Eva Stratt (Sandra Hüller) will Grace für eine Mission gewinnen. Die Sonne verliert ihre Strahlkraft, weil sie von einer Art Parasit befallen wird, der im gesamten All wirkt. Die Lage scheint hoffnungslos. Doch seltsamerweise gibt es einen Planeten in der Galaxis, der nicht befallen ist. Dorthin soll Grace mit einem Raumschiff reisen, um das Geheimnis des Planeten zu lüften. Eine Rückkehr zur Erde ist auf Grund der riesigen Entfernung nicht vorgesehen. Tatsächlich gelangt Grace zu dem Planeten, doch dort stößt er zunächst auf ein fremdes Raumschiff und dann auf dessen einziges noch lebendes Crew-Mitglied. Was dann passiert, sollten sie sich unbedingt anschauen.

Das war so beeindruckend wie mitreißend. Starke Besetzung, noch stärkerer Plot und alles in einem altbewährten Hollywood Strickmuster, das den Zuschauer noch träumen lässt. Davon gibt es von mir die Höchstpunktzahl.

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Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action

Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.07.2026
Märchenstunde mit Action-Einlagen.

So leid es mir tut, aber bei -Greenland 2- scheint den Story-Schreibern nicht wirklich eine belastbare Idee zu einer guten Fortsetzung eingefallen zu sein. So spannend, emotional und teilweise auch wirklichkeitsgetreu Teil 1 daherkam, so aufgesetzt und wenig nachvollziehbar ist die Fortsetzung geraten. Neben guten Action-Szenen und starken Animationen ist es leider die Story, die, jedenfalls meiner Ansicht nach, komplett versagt. Da ist eher Märchenstunde als Action-Thriller angesagt. Aber sie wissen ja, das ist eine Einzelmeinung.

Obwohl es die Garritys in den sicheren Bunker auf Grönland geschafft haben, sind sie noch nicht in Sicherheit. Die Außenwelt ist auch Jahre nach dem Meteoriteneinschlag toxisch und feindlich gesinnt. Als dann auch noch der Bunker durch tektonische Beben zerstört wird, sind die Garritys wieder auf der Flucht. Sie wollen den Einschlagskrater des Meteoriten in der Nähe von Frankreich erreichen. Dort könnten die Lebensbedingungen besser sein. Eine Odyssee durch über einen zerstörten Planeten beginnt…

Das war für mich eher schlichtes Mittelmaß in Sachen Filmkunst. Regisseur Ric Roman Waugh konnte vermutlich nicht mehr aus dem dürftigen Drehbuch von Chris Sparling und Mitchel LaFortune rausholen. Da fehlte jeglicher roter Faden und die Story war derart konstruiert, dass ich persönlich eher an eine Märchenstunde als an einen starken „Endzeit-Thriller“ denken musste.

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Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.07.2026
Lustig, traurig, kitschig, schön.

Ich verbessere das Ende meiner Überschrift: Wunderschön! Fast jeder kennt die Schaf-Krimis von Leonie Swann. Ihre Bücher sind seit 2005 Erfolgsgaranten. Die jetzige Verfilmung von Kyle Balda wird dem Buchstoff absolut gerecht. Trotz klar erkennbarer Animation der Tierfiguren nehmen einen die Tiere, aber auch die menschlichen Darsteller, schnell für sich ein. Seit -Ein Schweinchen namens Babe- hat mich kein Film dieser Machart derart berührt. Ich kann nur sagen: Hervorragend umgesetzt.

Der Schäfer George (Hugh Jackman) liebt seine Schafherde. Er kennt jedes einzelne Tier und achtet es. Er nimmt den Schafen die Wolle aber nicht das Leben. Am Abend liest er ihnen Kriminalgeschichten vor. Vor allem die schlaue Schafdame Lily ist ihm ans Herz gewachsen. Eines Tages wird Jack ermordet. Der Dorfpolizist Tim (Nicholas Braun) scheint nicht in der Lage den Fall zu lösen. Doch schnell gibt es Verdächtige. Die Schafe Lily, Moppel und Sebastian beschließen, den Mörder zu finden. Dazu müssen sie ermitteln und Tim ein wenig Nachhilfe in Sachen Polizeiarbeit geben. Aber wer könnte das besser als Krimi-erfahrene Schafe?

Es wird hier nicht zu viel verraten, aber das war ein wunderbarer Film. Es geht um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Freundschaft, Respekt, Liebe, Anstand, Moral und die Achtung vor dem Leben. All das transportiert der Schafskrimi unterhaltsam, spannend, humorig und teilweise zum Heulen schön. Wenn sie das nicht begeistert, und sie am Ende auch keine Taschentücher benötigen, dann sind wir grundverschieden. Soll es ja geben. Ich bin mir allerdings sicher, dass die meisten Menschen den Film so beenden wie ich: Mit einer Träne im Auge und fast vollkommener Zufriedenheit.

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Predator 5 - Prey

Action, Abenteuer

Predator 5 - Prey

Action, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.07.2026
Gute Idee, hervorragend umgesetzt.

Die gute, alte Predator-Reihe hat ihre Fans. Gar keine Frage. Aber wie soll man die Geschichte weitererzählen, ohne zu langweilen? Dan Trachtenberg hatte die zündende Idee dazu. In seinem Prequel zur Story kehren wir ins Jahr 1719 zurück. Dort wird ein Predator in den Great Plains abgesetzt und beginnt sofort Menschen und Tiere zu jagen. Die junge Comanchin Naru (Amber Midhunter) ist die Einzige, die das Ungeheuer in Aktion gesehen hat. Sie will unbedingt Jägerin werden. Doch zunächst glaubt ihr Bruder Taabe (Dakota Beaver) ihr nicht. Erst als der Predator weiter tötet, versuchen die Comanchen ihn zu töten. Doch ohne die Cleverness von Naru sind sie chancenlos.

Das hat mir richtig gut gefallen. Die Kampfszenen mit dem Bären erinnerten an -The Revenant-. Naru und ihr Hund sind ein Team, dem man in jeder Szene des Films die Daumen drückt, denn die Leben der Beiden hängen an seidenen Fäden. Letztendlich stehen sich hier überlegene Technik auf Seiten des Predators und die Fähigkeit mit der Natur eins zu werden auf der Seite der Comanchen gegenüber. Das die Natur am Ende siegen wird, dürfte keine Frage sein.

Das war mal wirklich überraschend gut gelungen. Was sich als Story hanebüchen anhört, funktioniert im Film einwandfrei. Eine vielleicht abwegige, aber wunderbare Idee, nämlich einen Western mit einem Science-Fiction Thriller zu verbinden, hat hier von A bis Z funktioniert. Davon könnte ich mehr vertragen…

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Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.06.2026
Klamauk pur.

So will ich das mal bezeichnen. Gleich vorweg: Eine Fortsetzung vom -Schuh des Manitu- auf Augenhöhe ist -Das Kanu des Manitu- nicht. Eigentlich ist es, jedenfalls was die Handlung angeht, gar kein wirklicher Film, sondern eher eine Zusammenreihung klamaukiger Szenen, die an die Karl May Romane und Indiana Jones angelehnt sind. Ein roter Faden ist da nur mit sehr viel Wohlwollen zu erkennen. Natürlich ist das auch lustig. Bully Herbig ist und bleibt ein verdammt guter Humorist. Wobei seine Gags, die ich noch immer fantastisch finde, bei der jungen Generation vielleicht eher betretenes Empörungs-Kopfschütteln hervorrufen als brüllendes Gelächter.

Eine Verbrecherbande sorgt dafür, dass ihre Überfälle Abahachi und Ranger in die Schuhe geschoben werden. Dafür landen die Beiden schnell am Strick. Doch natürlich werden sie befreit und machen sich auf die Suche nach den Ganoven. Als sie wieder in Schwierigkeiten geraten, kommt ihnen ihr alter Freund Dimitry zur Hilfe. Jetzt stellt sich heraus, dass die Verbrecher das berühmte Kanu des Manitu suchen, das angeblich Unsterblichkeit verleihen kann. Logisch, dass der Ölprinz Santa Maria hinter der Geschichte steckt.

Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian und Co. sind einfach lustig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. -Das Kanu des Manitu- reißt aber bei weitem nicht so mit, wie sein Vorgänger. Hier und da wurde ich eher an Folgen von Sketch History erinnert als an einen Kino Film. Es ist halt Klamauk pur. Aber sie wissen ja: Das hier ist eine Einzelmeinung. Sie können und dürfen das gern komplett anders sehen.

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Kung Fu in Rome

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.06.2026
Auch Italien kann Kung Fu.

Ich war skeptisch, als ich den Trailer von -Kung Fu in Rome- gesehen habe. Ein Kung Fu Film aus Italien? Wie sollte das denn gehen? Was soll ich sagen: Es geht! Und sogar ziemlich gut. Bis auf ein paar überflüssige „Musik-Einspieler“ die irgendwie so gar nicht zur Handlung passen, war das ein vortreffliches B-Movie. Unterhaltsam, spannend, witzig, halt gute Unterhaltung.

Die Chinesin Mei (Yaxi Liu) sucht ihre Schwester Yun. Sie hatte China verlassen und ist in Rom verschwunden. Schnell stellt Mei fest, dass Yun in dunklen Kreisen von Kriminellen gelandet ist. Um ihre Schwester zu finden, muss sich Mei mit den Triaden und der Mafia anlegen. Doch das ist für Mei kein Problem. Sie ist eine hervorragende Kämpferin. Wie ihr dann aber trotzdem der harmlose, liebenswerte Koch Marcello (Enrico Borello) helfen muss, ihren Weg zu Ende zu gehen, das ist eine wirklich gute Story.

Gabriele Mainetti hat seinen Film voll und ganz an die Blockbuster des Genres angelehnt. Ein roter Handlungsfaden, der überschaubar ist. Hervorragende Kampfszenen und jede Menge Action. Eine Heldin, die das klassische Gute verkörpert. Und ein paar Fieslinge, denen man nicht im Dunkeln begegnen will. All das hat aus -Kung Fu in Rome- einen sehenswerten Film gemacht.

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Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama

Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.06.2026
Sperrig schön erzählte Geschichte.

Wie wäre das? Rosies (Brid Ni Neachtain) Mann Frank, ein erfolgreicher Hurling-Trainer ist seit zwei Jahren tot. Rosie ist nie über den Verlust ihres Mannes weggekommen. Plötzlich sitzt ein Hund vor ihrem Haus. Den wird sie nicht mehr los. Und nach und nach hegt Rosie den Verdacht, dass es sich bei diesem Hund um ihren verstorbenen Gatten handelt. Rosie blüht wieder auf, der Hund, der jetzt Frank heißt, lebt mir ihr zusammen, und ganz nebenbei bringt er dem Nachbarsjungen und Schul-Nerd Mikey (Ruadhan de Faoite) auch noch Hurling bei und macht ihm zum Star des Schul-Teams. Okay, Rosies Sohn hält sie zunächst für verrückt und der Nachbar spielt ein böses Spiel mit dem Hund. Aber am Ende… das sollten sie sich dann doch selbst anschauen.

Rachael Moriarty und Peter Murphy haben diese herzerwärmende Story am Anfang etwas sperrig und irgendwie laienhaft erzählt. Aber vielleicht macht gerade das einen Teil des Reizes dieses Films aus. Die Drehorte in Südirland sind traumhaft schön und die Menschen im Film versprühen den ländlich-kauzigen Charme des Landbewohners. Die Geschichte entwickelt sich dann nach und nach, findet ins Fahrwasser der Erzählung und hält den Zuschauer bis zum Ende „an Bord.“ Und dieses Ende, ja das muss ich wirklich sagen, hat mich nicht nur überrascht, sondern ist sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte.

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Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm

Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.06.2026
Viel Action, keine Handlung.

Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren voll und ganz auf Action-Filme spezialisiert. Die funktionieren mal mehr und mal weniger gut. Im ersten Teil von -Muzzle- lief das noch ganz gut. Teil 2 jedoch lässt jegliche nachvollziehbare Handlung vermissen. Es bleibt ein Wirrwarr an seltsamen Story-Wendungen, verbindungslosen Rückblicken und mehr Fragen als Antworten. Dagegen hält Regisseur John Stalberg jr. knallharte Action und ein paar sehenswerte Polizeihund-Einsätze. Für einen hervorragenden Film reicht das leider nicht.

Jake (Aaron Eckhart) ist nicht mehr bei der Polizei. Er bildet jetzt Polizeihunde aus. Doch das Drogen-Kartell hat ihn nicht vergessen. Es will Jake, seine Familie und seinen Hund. Um jeden Preis. So dauert es nicht lange, bis sich Jake in lebensgefährlicher Lage wiederfindet. Um zu überleben, muss er kämpfen. Zusammen mit seinem Hund Argos stellt er sich dem Kampf.

Das war leider nur Action und nicht mehr. Diese Story hätte durchaus mehr Potential gehabt, wäre sie mit mehr Logik und Detailverliebtheit an den Start gegangen. So bleibt ein Film für Fans von Aaron Eckhart und Action-Junkies. Mehr ist es leider nicht geworden.

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Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.04.2026
B-Movie mit Unterhaltungswert.

Arnaldur Indriðason ist einer von Islands führenden Krimi-Autoren. Sein gleichnamiger Roman erzählt die Geschichte eines Geheimnisses aus der Kriegszeit. Ein deutsches Flugzeug ist kurz vor Kriegsende auf einem Gletscher in Island abgestürzt. Jetzt bringt der Klimawandel das Wrack wieder zum Vorschein und damit auch all seine Geheimnisse. Eine Gruppe von Freunden findet das Wrack zufällig und Elias (Atli Oskar Fjalarsson) schickt seiner Schwester Kristin (Vivian Olafsdottir) Bilder aus dem Wrack. Dann erscheint der amerikanische Geheimdienst auf dem Plan. Das bringt Elias und Kristin in Lebensgefahr. Kristin muss nach Island, um ihren Bruder zu retten. Dabei ist ihr der Killer Simon (Wotan Wilke Möhring) dicht auf den Fersen.

Ein klassischer Krimi ohne große Überraschungen wurde vor spektakulärer Kulisse unterhaltsam gefilmt. In -Gletschergrab- gibt es nichts, was wir nicht so, oder so ähnlich, schon einmal gesehen hätten. Aber die Spannungsschraube funktioniert. Der Film lebt dabei vor allem von der starken Schauspielleistung von Vivian Olafsdottir. Aber auch Wotan Wilke Möhring gibt einen wirklich guten Killer ab.

Für einen unterhaltsamen Abend vor der Glotze ist -Gletschergrab- nicht die schlechteste Wahl. Wer auf isländische Krimis steht, der wird hier ganz sicher gut bedient werden.

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The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama

The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.03.2026
Lebe dein Leben!

„Das ist nur ein Sinnspruch“ werden sie jetzt sagen. Aber ich versichere ihnen: Je älter sie werden, je mehr Wahrheiten werden sie in Sinnsprüchen erkennen. Ich kennen nur zwei Menschen, die eine Geschichte wie -The Life of Chuck- erzählen können. Der eine ist Stephen King, der andere Steven Spielberg. Geschichten (oder in diesem Fall Filme) wie dieser nehmen einen mit. Sie berühren uns tief, bringen Gefühle hervor und lassen uns träumen. Regisseur Mike Flanagan hat es geschafft diesen Zauber auf die Leinwand zu bringen. Es werden sicher ein paar Zuschauer von fehlender Logik sprechen, aber ich weiß, dass jeder Stephen King Leser dem roten Faden der Geschichte problemlos folgen wird. Vor allem muss man sich mitnehmen lassen.

Die Welt steht vor dem Untergang. Und es geht schnell. Die Natur macht dem Menschen den Garaus. Wie das geschieht, das sehen wir in den Leben des Lehrers Marty Anderson und der Krankenschwester Felicia Gordon. In diesem Untergang taucht urplötzlich und scheinbar ohne Zusammenhang, der Name Chuck Krantz auf. Wer war dieser Mann? Das erzählt uns der zweite Handlungsstrang der Story. Er berichtet vom Leben des Chuck Krantz und zeigt uns, dass alles zusammenhängt und jeder Faden an irgendeinem anderen befestigt ist. Zu dieser wunderbaren Geschichte gesellen sich mit Tom Hiddleston, Chiwetel Ejiofor, Mark Hamill und anderen hervorragende Schauspieler. Ich sage nur: Magisch!

Am Ende zeigt -The Life of Chuck- das unser Leben, deines, meines, jedes Leben, so banal und alltäglich es uns auch vorkommen mag, ein magisches Geschenk ist. Ein Geschenk, mit dem wir gewissenhaft umgehen sollten. Ich glaube, ich weiß genau, was Stephen King uns mit dieser Geschichte sagen wollte. Was? Na ja, das sollten sie am besten selbst herausfinden…

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Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama

Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.02.2026
Boaz Yakin hat seinen -Max- als Jugendfilm mit einem tierischen Hauptdarsteller der Extraklasse ausgestattet. Irgendwie mutet das an, als ob Lassie aus dem Krieg heimkehren würde. Filme mit vierpfotigen Hauptdarstellern funktionieren, wenn sie gut gemacht sind, eigentlich immer. -Max- ist genau so ein Film. Kein absolutes Filmhighlight mit nie gesehenen Bildern, aber ein ordentlich produzierter Film mit einer guten Story, Herzschmerz und jeder Menge Gefühl. Die Besetzungsliste kann sich ebenfalls sehen lassen, aber ganz ehrlich: Max kann niemand der Darsteller auch nur ansatzweise das Wasser reichen.

Kyle Wincott(Robbie Amell) stirbt beim Auslandseinsatz. Er war Hundeführer in der Army. Sein Hund Max überlebt traumatisiert und kehrt in die Staaten zurück. Als Max eingeschläfert werden soll, nimmt ihn die Familie Wincott auf. Max ist ein schwieriger Fall. Er lässt nur Kyles Bruder Justin(Josh Wiggins) an sich heran. Doch der jüngere Bruder von Kyle hat keinerlei Interesse an dem Hund. Erst mit Hilfe von Carmen(Mia Xitali) schafft es Justin mit Max zurecht zu kommen. Dann taucht Kyles Kriegskamerad Tyler(Luke Kleintank) auf. Max kann ihn nicht leiden und das beruht auf Gegenseitigkeit. Tyler erschleicht sich das Vertrauen von Justins Vater Ray(Thomas Haden Church) und setzt Max in ein schlechtes Licht. Doch Justin und seine Freunde haben schon erkannt, dass Tyler undurchsichtige Geschäfte macht.. Ohne die Hilfe von Max, gäbe es keine Chance auf ein gutes Ende.

Wie gesagt: So etwas funktioniert fast immer. Ein toller vierbeiniger Darsteller, eine gute Geschichte, ein Schuss Pathos und die Erkenntnis, dass ein Hund in jedem Fall ein vertrauensvollerer Freund ist, als die meisten Menschen. -Max- stellt das eindrucksvoll unter Beweis und genau deswegen macht das Anschauen des Films verdammten Spaß.

ungeprüfte Kritik

Cleaner

Thriller, Action

Cleaner

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 19.01.2026
Nichts Neues im Action-Film-Genre.

Martin Campbells -The Cleaner- zeigt uns einen Plot, den wir so, oder so ähnlich, schon Dutzendmal gesehen haben. Eine Terrorgruppe (dieses Mal radikale Umweltschützer) stürmt ein Gebäude, nimmt Geiseln und sieht sich am Ende einer einzelnen Kämpferin gegenüber, die im Alleingang die Fieslinge besiegt. In -The Cleaner- sind die Kampf- und Actionszenen gut gelungen. Wer allerdings Hauptdarstellerin Daisy Ridley bei ihrem Job zusieht, der muss vermuten, dass sie noch nie ein Fenster geputzt hat, aber okay, das sind Details. Für Freunde des Genres ist -The Cleaner- sicher Anschauens wert. Alles in allem ist der Plot jedoch recht vorhersehbar.

Joey ist Fensterputzerin an Hochhäusern. Als ihr autistischer Bruder Michael mal wieder aus einem Pflegeheim fliegt, muss sie ihn mit zur Arbeit nehmen. Dort wird sie Zeuge, wie eine Terrorgang Geiseln nimmt und das Hochhaus besetzt. Die Gang ist so gut vorbereitet, dass die Polizei keine Chance hat ins Gebäude zu kommen. Also nimmt Joey, eine Ex-Soldatin, das Heft des Handelns in die Hand.

Überraschend im Film ist, dass Clive Owen als bekannter Darsteller nur eine recht kleine Rolle im Plot übernimmt. Der Gang der Geschichte ist da weniger überraschend. Die Story verläuft und endet so, wie man sich das von Anfang an vorstellt. Mein Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

ungeprüfte Kritik