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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

139 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Peppermint
    Angel of Vengeance - Das System hat versagt. Sie nicht.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.04.2019
    Immer noch eine starke Geschichte.

    Auch 45 Jahre nach Michael Winners -Ein Mann sieht rot- mit dem unvergessenen Charles Bronson in der Hauptrolle, ist die Geschichte vom einsamen Rächer, der in der Unterwelt aufräumt noch immer ein Bringer. In -Peppermint- nimmt Jennifer Garner(Riley North) die Rolle von Charles Bronson ein. Der Rest bleibt gleich. Nachdem die Familie von Riley getötet wurde und die Verbrecher Dank korrupter Richter und Polizisten freikommen, setzt Riley 5 Jahre später einen Rachefeldzug an, der seines Gleichen sucht.

    Pierre Morel hat seinen -Peppermint- knallhart, skrupellos und doch hier und da sogar mit einer Prise Humor inszeniert. Die Story ist einfach, Gut und Böse klar verteilt, große Überraschungen gibt es nicht. Braucht es auch nicht. Die Geschichte, und vor allem Jennifer Garner, tragen den Plot mühelos von A bis Z. Das mag brutal und klischeehaft sein, aber in Sachen Actionfilm ist das hervorragende Unterhaltung.

    Fazit: Man muss das Kino nicht neu erfinden, um einen guten Film zu machen. -Peppermint- ist dafür ein verdammt gutes Beispiel.
  • Anna und die Apokalypse
    Ein Zombie-Highschool-Musical
    Horror, Fantasy, Musik, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.04.2019
    Film und Musik ab! Perfektes Kino!

    Ich werde es nie verstehen. Filme wie -La La Land-, die sicher gut gemacht sind, heimsen Oscars ein, und Filme wie -Anna und die Apokalypse-, die fast keiner kennt, sind um Klassen kreativer, unterhaltsamer, cleverer und vor allem: Frischer. Was John McPhail da auf die Filmrolle gezaubert hat, ist anders als alles, was man bisher gesehen hat. Ein Mischmasch aus -Shaun of the Dead-, der Rocky -Horror Picture Show- und George Romeros -Zombie-. Eigentlich geht so etwas gar nicht, aber hier funktioniert es perfekt. Gute Story, brillante Musik, toller Plot. Für mich: Ganz großes Kino!

    Anna(Ella Hunt) freut sich mit John(Malcolm Cumming) auf die Weihnachtsfeier in der Schule. Auch wenn der griesgrämige Schulleiter Savage(Paul Kaye) einem die Freude verderben kann. Doch während die Party steigt, weitet sich eine tödliche Seuche im Land aus. Die Menschen verwandeln sich in Zombies. Aus der Abschlussfeier wird ein lebensgefährlicher, und ziemlich blutiger, Wettlauf ums eigene Leben. Anna will nur zu ihrem Vater(Mark Benton). Doch der Weg ist weit und tödlich.

    Seit -Wo die wilden Menschen jagen- hat mich kein Film mehr so positiv überrascht. -Anna und die Apokalypse- hat alles, was Filmzuschauer wie mich begeistert. Wenn sie diesbezüglich nur ein bisschen so ticken wie ich, schauen sie sich das UNBEDINGT an! Sie würden sonst etwas verpassen glauben sie mir…
  • KRITIK DER WOCHE
    Close
    Dem Feind zu nah.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.04.2019
    Und noch Mal Lisbeth Salander…

    … war mein erster Gedanke nach Vicky Jewisons -Close-. Noomi Rapace ist eine hervorragende Schauspielerin und wird in Jewisons Film leider wieder nur auf ihre erfolgreichste Rolle reduziert. Im Filmbusiness ist so etwas selbstverständlich. Aber in Filmen wie -What happend to Monday- konnte man sehen, dass es auch anders geht. -Close- ist charakteristisch zweidimensional angelegt. Gut und Böse klar getrennt. Vorhersehbar und manchmal unlogisch. Spannend und actionreich, aber nicht komplett durchdacht. Krimikost im 08/15-Modus. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Durchschnitt.

    Die Personenschützerin Sam(Noomi Rapace) soll die schwerreiche Tochter eines verstorbenen Industriellen bewachen. Zoe(Sophie Nelisse) ist ein verhätscheltes großes Kind, das seine Stiefmutter hasst. Die will das Familienimperium an sich ziehen. Als Zoe in Marokko entführt werden soll, muss Sam mit ihr fliehen. Die ungleichen Frauen müssen zusammenarbeiten, um zu überleben. Für beide ist das alles andere als einfach…

    Wie gesagt: Kann man sich anschauen, muss man aber nicht. In -Close- gibt es nichts, was wir woanders nicht schon besser, aber auch schlechter gesehen haben. Fans von Noomi Rapace sollten sich den Film anschauen. Fans von cleveren Krimis eher nicht.
  • Shameless - Staffel 8
    Die komplette achte Staffel
    Komödie, Drama, Serie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 13.04.2019
    Noch immer extrem unterhaltsam.

    Für die 8. Staffel einer Serie ist das ein großes Kompliment. Allerdings bin ich mir sicher: Mit den Charakteren von Shameless geht noch jede Menge mehr. Hier treffen exquisite Drehbücher auf starke Schauspieler. All das zusammen ergibt einen Mix, der aus Shameless eine ganz besondere Serie macht. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, welchen Charakter der Gallaghers ich am tiefsten in mein Herz geschlossen habe.

    Frank(William H.Macy) will endlich ein ehrlicher Mann werden. Er nennt sich zu Francis um, wird fast ein Heiliger und verfällt dann wieder in alte Verhaltensmuster. Fiona(Emmy Rossum) gibt als Hausbesitzerin eine gute Figur ab. Ihr Liebesleben ist wie immer kompliziert. Debbie(Emma Kenney) will Karriere als Schweißerin machen. Carl(Ethan Cutkosky) will wieder auf die Militärschule, muss aber erst eine verrückte Freundin loswerden. Lip(Jeremy Allen White) ist noch immer in Sierra verliebt und bemüht sich krampfhaft trocken zu bleiben. Ian(Cameron Monaghan) ist wieder verliebt und wird zu einer Art Jesus. Dann sind da natürlich noch Kev(Steve Howey) und Veronica(Shanola Hampton), die mit ihrer Bar Achterbahn fahren. Bei all dem Durcheinander ist nur eins gewiss: Die Gallaghers kommen irgendwie durch…

    Ich liebe diese Serie. Viel verrückter geht es nicht. Ich kann nur hoffen, dass wir demnächst wieder von den Gallaghers hören werden. Sie würden mir ansonsten sehr fehlen.
  • Auslöschung
    Ein Weg hinein. Kein Weg hinaus.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 13.04.2019
    Gott macht keine Fehler.

    Als die Wissenschafterin, und ehemalige Soldatin, Lina(Natalie Portman) in den Schimmer eintaucht, kann sie daran nicht mehr glauben. Eine fremde Kraft hat Teile eines Naturschutzgebietes in einen menschenfeindlichen Raum verwandelt. Dort scheinen die Naturgesetze nicht mehr zu gelten. Linas Mann Kane(Oscar Isaac) ist in diesem Schimmer verschwunden. Jetzt folgt ihm Lina mit einem Team aus Wissenschaftlerinnen, um die fremde Kraft zu erforschen. Noch nie kehrte jemand aus dem Schimmer zurück. Es scheint, als würden die Frauen das gleiche Schicksal erleiden. Doch sie gelangen zur Quelle des Schimmers…

    Alex Garland hat gut gemachtes Science-Fiction Kino auf die Leinwand gebannt. Vor Kulissen, die an Bilder von Salvador Dali erinnern, lässt er seine Protagonisten agieren. Das gelingt bis zum Ende spannend und überzeugend. Am Schluss scheitert Garland und gibt die Kontrolle ab. Der Film verliert sich in verschwurbelten Bildern, die an -2001: Odyssee im Weltraum- erinnern und wenig Sinn ergeben. Das schwächt den wirklich guten Gesamteindruck.

    Für Science Fiction Fans ist -Auslöschung- sicher nicht die schlechteste Wahl. Der Film hat eine gute Spannungskurve und in geschickt gesetzten Rückblicken rückt man dem Ende näher. Das ist, meiner Ansicht nach, leider misslungen. Aber: Entscheiden sie selbst.
  • Juliet, Naked
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.04.2019
    Tucker Crowe kehrt zurück.

    Seit mehr als 20 Jahren hat man vom amerikanischen Musiker Tucker Crowe(Ethan Hawke) nichts mehr gehört. Doch für seine Fans ist der Mann eine Legende. Im englischen Sandcliff sitzt mit Duncan(Chris O’Dowd) Tuckers größter Fan. Zum Leidwesen von Duncans Freundin Annie(Rose Byrne). Die hat Duncans verrückte Tucker-Verehrung satt. Als ein Demo Band von Tuckers ersten Album auftaucht, schreibt Annie eine vernichtende Kritik auf Duncans Fan-Website. Das führt dazu, dass die Beziehung Duncan-Annie zerbricht und Annie im Netz Bestätigung findet; ausgerechnet vom verschollenen Tucker Crowe. Ab da beginnt eine wirklich verrückte Geschichte…

    Verfilmungen von Nick Hornby Romanvorlagen sind immer interessant. Bei -Juliet Naked- sollte man nicht zu viel erwarten. Mit -High Fidelity- kann dieser Stoff nicht mithalten, aber: Der Film entwickelt sich! Was sperrig und hakig anfängt, gleitet ab dem ersten Kontakt Tucker-Annie in eine richtig gute Story, die immer besser wird. Auch das Ende von Jesse Peretz Film hat mir extrem gut gefallen. Genauso, wie der unbeschreiblich gute Soundtrack und das herrliche Schauspiel von Ethan Hawke und Rose Byrne.

    Schauen sie rein in -Juliet Naked- und lassen sie sich einfach überraschen. Mich hat dieser Film nach und nach mitgenommen und dafür gesorgt, dass ich mich von Minute zu Minute besser habe unterhalten lassen.
  • Das Etruskische Lächeln
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.04.2019
    Die Sterne über San Francisco.

    Die gibt es für den 74jährigen Rory MacNail(Brian Cox) nicht zu sehen. Anders als über der kleinen schottischen Hebrideninsel, von der Rory stammt. Doch jetzt trifft er, nach mehr als 15 Jahren, seinen Son Ian(JJ Feild) in San Francisco wieder. Vater und Sohn verstehen sich nicht. Ians Frau Emily(Thora Birch) hat nur ihren Job im Kopf und Ian hat zu Hause nichts zu melden. Was Ian nicht weiß: Rory ist nur in der Stadt, weil er krank ist und eine Untersuchung beim Spezialisten braucht. So treffen Welten aufeinander und ein Streit jagt den nächsten. Doch da ist noch Enkelkind Jamie. Der kleine Junge kann zwar noch nicht laufen, aber Rorys Herz erobert er im Sturm. Das verändert alles…

    Ein Herz-Schmerz-Schmonzette mit herrlichen Landschafts- und Stadtaufnahmen haben Oded Binnun und Mihal Brezis auf die Filmrolle gebannt. Sicher kein Meisterwerk, aber ein ordentlicher Familienfilm. Zwar mit vorhersehbarer Story, aber auch einem wunderbar agierenden Brian Cox als absolutem Mittelpunkt der Produktion. In den Nebenrollen punktet -Das etruskische Lächeln- mit Namen wie Rosanna Arquette, Treat Williams und Peter Coyote.

    Für einen entspannten Abend vor dem Bildschirm ist Brian Coxs Ausflug in die große Stadt eine gute Wahl. Die unterhaltsame Geschichte hat sicher nicht das Zeug, um Filmpreise einzuheimsen, aber sie nimmt den Zuschauer mit. Allein das, schaffen nicht viele Filme.
  • Meg
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.04.2019
    Jurassic Park trifft den Weißen Hai.

    Und mittendrin rettet Jason Statham(Jonas Taylor) alles, was nicht schnell genug aus dem Wasser kommt. Damit ist die Story von Jon Turtletaubs Actionstreifen -Meg- eigentlich schon erzählt. Letztendlich dreht sich der gesamte Streifen um die Präsenz von Jason Statham und der spielt seine Rolle(wie immer) gut. Über Drehbuch, Plot, Dialoge und starke Charaktere braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen. Die sind mehr oder weniger unwichtig. Wer auf Statham steht, kann sich das anschauen. Wer nicht, sollte es lieber lassen.

    Auf einem Forschungslabor auf hoher See kommt es zu einem Unfall. Ein Tauchboot sitzt in über 11.000 Metern Tiefe fest, weil es von einer unbekannten Kreatur angegriffen wurde. Der Rettungsspezialist Taylor wird geholt, um die Crew des Tauchboots zu retten. Dabei muss er feststellen, dass in der Tiefe des Meeres noch ein Megalodon, ein riesiger Urzeithai, existiert. Der bahnt sich seinen Weg zur Oberfläche und versetzt die Menschheit in Angst und Schrecken. Jetzt kann nur noch Jonas Taylor helfen…

    Popcornkino in reinster Form. Darauf müssen sie sich bei -Meg- einstellen. Ich fand es manchmal schon unfreiwillig komisch. Bis auf, natürlich… Jason Statham. Der war gut wie immer.
  • Spuren
    Lass alles hinter dir. Basierend auf einer wahren Geschichte.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 31.03.2019
    Meditativ schön!

    Das trifft es, meiner Meinung nach. John Currans Verfilmung von Robyn Davidsons Geschichte ihrer Wanderung quer durch die australische Wüste lebt vor allem von überwältigenden Bildern. Im Jahr 1977 macht sich Robyn(Mia Wasikowska) auf, um den australischen Kontinent zu durchwandern. Die menschenscheue junge Frau hat ihren Hund Diggity und vier Kamele bei sich. Auf sie warten über 2700 Kilometer Hitze, Sand und Einsamkeit. Sporadisch wird sie vom Fotografen Rick Smolan(Adam Driver) aufgesucht, der für das Magazin National Geographics Fotos schießt. Ob Robyn ihren Trip erfolgreich abschließen kann, steht in den Sternen…

    Was für eine Geschichte. Ruhig und bedächtig erzählt. Die Kamera ist als stiller Begleiter immer ganz nah dabei. Sie zeigt einen Menschen, der auf sich allein zurückgeworfen ist und eine Natur, die so ursprünglich ist, wie wir das kaum noch kennen. -Spuren- kommt ohne jeden Schnickschnack und Nebenschauplätze aus. Kurze Rückblicke in Robyns Leben werden passgenau eingefügt. Das hat John Curran wunderbar hinbekommen.

    Spuren ist das genaue Gegenteil von Blockbusterkino. Wer das mag, wird von dem Film begeistert sein. Mich hat er jedenfalls komplett überzeugt.
  • Cold Skin
    Insel der Kreaturen - Nach dem Roman von Albert Sánchez Piñol.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 25.03.2019
    Klassischer Horror im Stil von Jules Verne und Herman Melville.

    Das ist die spanisch-französische Produktion -Cold Skin-. Regisseur Xavier Gens hat ganz sicher -Die geheimnisvolle Insel- und -Moby Dick- gelesen oder gesehen. Nach dem Roman -Im Rausch der Stille- von Albert Sanchez Pinols hat Gens einen atmosphärisch dichten, spannenden Film mit einfacher, aber wirkungsvoller Botschaft auf die Filmrolle gebannt. Im Mittelpunkt stehen nur drei Figuren. Der Leuchtturmwärter Gruner(Ray Stevenson), der Wetterbeobachter Friend(David Oakes) und die Fischfrau Aneris(Aura Garrido). Die Story und die Erzählstimme von Friend sorgen für einen angenehmen Grusel im Oldschool-Stil.

    Der Wetterbeobachter Friend wird im September 1914 auf eine einsame Insel verfrachtet. Dort soll er ein Jahr Aufzeichnungen betreiben. Auf dem Eiland hält sich nur der Leuchtturmwärter Gruner auf. Schnell merkt Friend, dass mit Gruner etwas nicht stimmt. Als Friend nachts von seltsamen Fischwesen überfallen wird, muss er in den Leuchtturm fliehen. Dort muss er feststellen, dass Gruner eine Fischfrau als Gefährtin bei sich hat und den Fischkreaturen den Krieg angesagt hat. Friend kann nur bei Gruner bleiben, wenn er sich seinem Kampf anschließt. Doch Friend ist kein Krieger. Er versucht hinter das Geheimnis der Fischwesen zu kommen. Das bringt ihn in Lebensgefahr.
  • A Star Is Born
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 24.03.2019
    Vom Aufstieg und Fall der ganz großen Liebe!

    Davon handelt Bradley Coopers -A Star Is Born-. Cooper hat Mut. Der Stoff wurde 1937 zum ersten Mal verfilmt. Es folgten Cover in den Jahren 1954 und 1976. Größen wie Barbra Streisand und Kris Kristofferson spielten unter anderem die Hauptrollen. Coopers Mut wurde belohnt. Er holt die Story in die Gegenwart und wagt es, mit Lady Gaga(Ally) eine Sängerin als Schauspielerin agieren zu lassen. Den männlichen Part des Sängers Jackson übernahm Cooper selbst. So entstand aus einem alten Stoff, besetzt mit einer Sängerin, die schauspielert, und einem Schauspieler, der singt, ein wunderbarer Film.

    Jackson Maine ist ganz oben im Country- und Rockstar-Himmel. Der erfolgreiche Sänger hat nur ein Problem: Sich selbst. Drogen, Alkohol, Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit treiben ihn. Nach einem Gig hört er in einer Bar die junge Ally singen. Jackson ist hin und weg. Er sucht den Kontakt zu Ally, lässt sie auf seinen Konzerten singen, verliebt sich haltlos und macht aus Ally einen Star. Alles scheint gut zu werden, doch Jacksons Sucht ist scheinbar stärker als die Liebe zu Ally. Als alles zu zerbrechen scheint, sucht Jackson den Ausweg…

    Ein Stoff, der damals, heute, und auch in Zukunft begeistern wird. Bradley Cooper hat 130 Minuten feinsten Geschichtenstoff auf die Filmrolle gebannt. Zu Recht hagelte es Filmpreise, unter anderem einen Oscar und zwei Grammys. Sehens- und Hörenswert!
  • Zoe
    Science-Fiction, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 23.03.2019
    Liebe in den Zeiten von Mensch und Maschine.

    Die zeigt uns Drake Doremus in -Zoe-. Wie schon in -Equals- interessiert Doremus was Geschöpfe miteinander verbindet. Hier lässt er zu, dass sich der Entwickler von synthetischen Menschen in eine seiner Schöpfungen verliebt. Doch Cole(Ewan McGregor) weiß, dass „seine“ Zoe(Lea Seydoux) kein Mensch ist. Zoe glaubt zunächst sie sei ein Mensch, bis Cole sie aufklärt. Zoes Liebe zu Cole wird von diesem nicht so erwidert, wie sich Zoe das vorstellt. Cole versagt auf ganzer Linie, als er sich Zoes Liebe stellen soll. So driftet die Beziehung an den Rand des Abgrundes…

    Drake Doremus macht es sich nicht einfach. -Zoe- kommt schwerfällig in Gang und nimmt erst nach und nach an Fahrt auf. Zu surrealen Bildern gesellt sich ein traumhafter Soundtrack der perfekt passt. Ewan McGregor und Lea Seydoux spielen das tragische Paar Mensch/Maschine mit jeder Menge Herzblut. Der Plot behält seine Geheimnisse bis zum Schluss. -Zoe- ist alles andere als Blockbuster oder Popcorn-Kino. Der Zuschauer muss Geduld aufbringen. Doremus arbeitet mit sehr viel Gefühl, Ruhe und Beharrlichkeit. Nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall ein sehr ambitioniertes Stück Film.