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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

297 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Lindenberg!
    Mach dein Ding.
    Deutscher Film, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 25.10.2020
    Hin- und hergerissen…

    … war ich von Hermine Huntgeburths Film -Lindenberg-. Wenn man als älteres Semester so ziemlich von Anfang an dabei war und der Meinung ist, dass Udo Lindenberg in den 70er Jahren das Beste war, was der deutschen Musikszene passieren konnte, auf den Konzerten regelmäßig ausflippte und den Typen Lindenberg geradezu liebte, ist so ein Biopic nur schwer neutral zu bewerten. Zugegeben, heute ist mir Udo Lindenberg manchmal eher peinlich als anbetungswürdig, doch Alben wie -Daumen im Wind- oder -Alles klar auf der Andrea Doria- sind und bleiben Meilensteine neuer, deutscher Musik. Und jetzt halt, der Film.

    Udo Lindenberg(Jan Bülow) trommelt sich erfolglos durchs Leben. Statt Karriere gibt es Alkohol, statt Erfolg herrscht Pleite. Der strenge Vater(Charly Hübner) ist keine Hilfe, die Mutter wenig durchsetzungsstark. Als Udo in Hamburg landet, hält er sich mit kleinen Gigs über Wasser, bis er Steffi Stephan(Max von der Groeben) trifft, um mit ihm eine Band zu gründen.

    -Lindenberg- erzählt Udo Lindenbergs Geschichte nicht komplett authentisch. Die Rückblicke in die Kindheit machen vieles verständlich, die Handlung des Films wird manchmal schlichtweg Musikstücken Lindenbergs nachempfunden. Für meinen Geschmack gibt es zu wenig Lindenberg Musik und zu wenig Hamburg. Dem stehen eine wirklich starke Besetzung, ein gut getroffener Zeitgeist und ein hart gelebtes „Original-Leben“ Udo Lindenbergs gegenüber. In jedem Fall ist das sehenswert.
  • Absentia - Staffel 1
    Die komplette erste Season - Wird die Wahrheit begraben bleiben?
    Serie, Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.10.2020
    Spannender Thriller mit handfester Action.

    Das liefert die Serie -Absentia-. Es dauert ein bisschen, ehe die Story Fahrt aufnimmt, aber dann reißt sie den Zuschauer komplett mit. Staffel 1 bietet dabei einen sauberen Plot, bei dem man wissen will, wie das alles zu Ende geht. Vielleicht ein kleiner Schwachpunkt: Die Auflösung der Geschichte ist zwar nachvollziehbar, aber nicht wirklich prickelnd. Insgesamt lebt Absentia von den Charakteren Emily Byrne(Stana Katic) und Nick Durand(Patrick Heusinger) sowie einer rasanten Mischung aus Action und jeder Menge Wendungen.

    Die FBI Agentin Emily Byrne wird seit 6 Jahren vermisst. Sie wird für tot erklärt und ihr Mann Nick heiratet Alice(Cara Theobold). Emilys Sohn Flynn(Patrick McAuley) findet in Alice eine neue Mutter. Doch dann taucht Emily aus dem Nichts wieder auf. Sie hat keine Erinnerung, wer sie gefangen hielt und sie folterte, doch sie macht sich sofort auf die Suche nach ihrem Peiniger. Das führt dazu, dass sie kurze Zeit später selbst unter Mordverdacht steht. Selbst Nick weiß nicht mehr, ob seine Frau Opfer oder Täter ist. Doch Emily deckt eine Geschichte auf, die so unfassbar und vergangen ist, dass man sie kaum glauben kann…

    Wie gesagt, das war actionreiche, schnelle Unterhaltung. -Absentia- unterhält vortrefflich, auch wenn die Geschichte hier und da ein bisschen hakt. Ich wollte auf jeden Fall wissen, wie diese Story ausgeht.
  • Birds of Prey
    The Emancipation of Harley Quinn
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.10.2020
    Klamaukige Frauenpower!

    Die verströmt Cathy Yans -Birds Of Prey- ohne Ende. Die DC-Comic-Verfilmung verschleißt ein Heer an Stuntmen/women, lebt von der Erzählstimme Harley Quinns(Margot Robbie) und hat von albern bis blutig alles auf Tasche. Es gibt ganz sicher bessere Comic-Verfilmungen, aber auch wesentlich schlechtere. Ewan McGregor agiert extrem gelungen als Bösewicht Ronan Sionis, der Soundtrack stimmt und wer auf Action steht, kommt auf seine Kosten.

    Harley Quinn ist die Ex des Jokers. Solange er ihr Freund war, traute sich niemand an sie heran. Doch jetzt ist sie vogelfrei. Bösewicht Sionis möchte sie am liebsten sofort töten, doch noch kann sie ihm nützlich sein, denn: Sionis sucht einen wertvollen Diamanten. Der ist im Besitz der Taschendiebin Cassandra Cain(Ella Jay Basco), und Harley will ihn für Sionis zurückholen, um ihr Leben zu retten. Natürlich geht das alles komplett schief, aber: Sehen sie selbst…

    -Birds Of Prey- beginnt eher albern als lustig, gewinnt dann immer mehr an Fahrt und ist am Ende ein rasanter Actionfilm. Margot Robbie und der Rest der Besetzungsliste spielen hervorragend. Wer auf diese Art von Humor steht, wird von -Birds Of Prey- begeistert sein. Es wird aber auch ganz sicher eine Menge Kritiker geben, die auf diese Art Story nicht stehen. Mir hat der Film ziemlich gut gefallen. Ach ja… die Hyäne ist Spitze.
  • Ip Man 4
    The Finale
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 08.10.2020
    Ohne Reibungsverlust in Runde Vier!

    IP Man ist für mich DIE Kampfsportsaga schlechthin. Wie Donnie Yen den aufrechten Meister Ip Man spielt, so etwas wird es vermutlich nicht wieder geben. Alle vier Teile der Saga um den Trainer des legendären Bruce Lee sind storytechnisch gut, und was die Martial Art-Performance und Choreographie der Kampfszenen angeht, schlichtweg brillant. Vermutlich wird es mit Donnie Yen nicht weitergehen. Die Geschichte und deren Hauptdarsteller sind in die Jahre gekommen. -Ip Man 4- wäre in jedem Fall ein krönender Abschluss.

    Meister Ip Man reist nach San Francisco. Streitigkeiten mit seinem Sohn lassen ihm keine Ruhe und so sucht er eine Schule für den Nachwuchs. In San Francisco trifft er seinen ehemaligen Schüler Bruce Lee(Danny Kwok-Kwan Chan). Statt eines Empfehlungsschreiben des einflussreichen Meisters der Kung Fu Lehrer wird Ip Man jedoch in rassistische Auseinandersetzungen mit den Marines hineingezogen. Es geht wieder einmal darum, wie gut das chinesische Kung Fu wirklich ist. Am Ende ist es ein Kampf auf Leben und Tod. Mittendrin Ip Man, der seinem Motto treu bleibt: „Wenn ich Unrecht sehe, muss ich es bekämpfen!“

    Ich liebe diese Filme! Teil 4 ist auf Augenhöhe mit seinen Vorgängern. Ich bin schon jetzt gespannt, wie man die Figur des Ip Man ersetzen will(falls das überhaupt geht). Donnie Yen war in jedem Fall für diese Rolle geschaffen.
  • Drei Schritte zu dir
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 07.10.2020
    „Jeder Atemzug ist ein Geschenk.“

    Will Newman(Cole Sprouse) scheint das zu wissen. Stella Grant(Haley Lu Richardson) scheint noch nicht so weit zu sein. Sie wartet im Krankenhaus auf eine neue Lunge. Mit ihrer schweren Lungenkrankheit hat sie ansonsten keine Überlebenschance. Bei Will sieht es sogar noch schlechter aus. Seine Lunge ist unheilbar erkrankt und hoch infektiös. Dass sich genau diese beiden Menschen ineinander verlieben ist Fluch und Segen zugleich. Sie dürfen sich nicht berühren und müssen Abstand halten. Dabei wollen sie einfach nur zusammen sein.

    Ich habe das schon oft geschrieben: Eine der schwierigsten Aufgaben beim Film ist es „guten Kitsch“ zu produzieren. Alle Klischees zu bedienen, ganz tief in der Gefühlskiste wühlen und dabei doch noch unterhaltsames Kino zu gestalten. Justin Baldoni ist das mit -Drei Schritte- zu Dir gelungen. Die Story ist alles andere als neu. Es gibt schon fast ein eigenes Genre „Zwei schwerkranke junge Menschen verlieben sich im Krankenhaus“. Aber Baldoni nimmt das Thema geschickt auf. Mit Cole Sprouse und Haley Lu Richardson kann er sich dabei voll auf seine Protagonisten verlassen.

    Also: Schöne Geschichte. Toll gespielt. Mit einem wunderbaren Soundtrack unterlegt. Taschentücher bereithalten und seine Liebste/seinen Liebsten in den Arm nehmen und zuschauen. Mir hat das gefallen.
  • 1917
    Zeit ist der Feind.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 03.10.2020
    Bewegendes Kriegsdrama.

    -1917- spielt am 6. April 1917. Sam Mendes Film berichtet über das Himmelfahrtskommando der englischen Soldaten William Schofield(George MacKay) und Tom Blake(Dean-Charles Chapman). Die beiden sollen ein benachbartes Batallion dafür bewahren, einen Angriff zu starten, der sie direkt in eine Falle der Deutschen laufen lässt. Schofield und Blake müssen darauf vertrauen, dass sich die Deutschen zurückgezogen haben, um durch das Niemandsland ihre Verbündeten zu warnen. Doch der Weg zum Batallion wird zu einer Odyssee durch ein verheertes Land…

    Es sind zwei Dinge, die -1917- derart bewegend und erschütternd gestalten. Zum einen die hervorragende Geschichte und zum anderen eine Kameraarbeit von Roger Deakins, die ihresgleichen sucht. Der Film wirkt, als wäre er in einem Stück gefilmt worden; was allerdings nicht so war. Vielmehr wurde durch geschickte Schnitte und filmische Kniffe der Eindruck erweckt, als würde die Story in Echtzeit ablaufen. Das Ergebnis dieser Filmarbeit ist beeindruckend.

    Sam Mendes hat -1917- nach Erzählungen seines Großvaters verfilmt. Die Geschichte ist so niemals passiert, wirft aber einen detaillierten Blick auf den Stellungskrieg des 1. Weltkriegs. Die Hoffnungslosigkeit des Krieges wurde dabei perfekt wiedergegeben. -1917- ist absolut sehenswertes Kino mit Tiefgang.
  • 64 Minutes
    Wettlauf gegen die Zeit
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 30.09.2020
    Sinnfreie Action im Endstadium.

    Das ist Steven C. Millers -64 Minutes-, jedenfalls wenn sie mich fragen. Ich habe selten einen Film gesehen, dessen beide Handlungsstränge, zum einen der gescheiterte Cop, der Leben retten will, zum anderen die junge Internetreporterin, die nichts als die Wahrheit streamen will, so hanebüchen und Lichtjahre von der Realität entfernt waren. Das war zum Teil schon traurig-komisch. Allerdings: -64 Minutes- unterhält. Da fliegen Millionen von Kugeln, die bis auf die Hauptdarsteller jeden treffen, da werden Autos geschrottet und Stuntmänner sind im Dauereinsatz. Die Zeit vergeht schnell. Wer den logischen Teil seines Denkens ausschalten kann, wird hier gut unterhalten. Wer das nicht kann, sollte sich den Film besser nicht anschauen.

    Frank Penny(Aaron Eckhart) ist so ziemlich am Ende. Er hat bei einem Einsatz komplett versagt. Als jetzt die Tochter des Polizeichefs entführt wird, sieht er seine Chance zur Rehabilitation. Frank jagt den Entführer und wird dabei im Livestream von der Reporterin Ava(Courtney Eaton) begleitet. Die wilde Hatz scheint chancenlos zu sein, doch Frank Penny gibt niemals auf…

    Aaron Eckart in einer Rolle als Haudrauf-Cop ist mal etwas ganz anderes. Eckhart hat den Charakter voll und ganz auf Tasche. Für die unübersehbaren Schwächen des Drehbuchs kann er(das hoffe ich jedenfalls) nichts.
  • Die Känguru-Chroniken
    Es ist ein ewiger Kampf - Nach den Büchern von Marc-Uwe Kling.
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.09.2020
    Flacher, aber unterhaltsamer Klamauk.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist Daniel Levys Verfilmung der Bücher von Marc-Uwe Kling. Da gibt es wenig Neues und sehr viel Altbewährtes in Sachen deutscher Unterhaltungsszene. Allerdings ist dieser „Aufguss“ erprobter und funktionierender Comedy trotzdem gut gelungen. So ähnlich wie Hase Harvey rumpelt sich das kommunistische Känguru durch den Plot und der Ditsche-ähnliche Protagonist Marc-Uwe(Dimitrij Schaad) passt gut zum befellten Klassenkämpfer.

    Der Görlitzer Park soll vom Baulöwen Dwigs(Henry Hübchen) überbaut werden. Eigentlich ist das dem Tagträumer Marc-Uwe völlig egal, doch als urplötzlich ein kommunistisches Känguru in seinem Leben auftaucht, ändert sich Marc Uwes Meinung. Zusammen mit dem seinen Freunden aus dem Kiez nimmt Marc-Uwe einen ungleichen Kampf gegen den Baulöwen auf. Da wackeln die Wände in Kreuzberg.

    Besetzt mit deutschen Filmgrößen wie Henry Hübchen, Rosalie Thomass und Carmen-Maja Antoni kann letztendlich nicht all zu viel schief gehen. Die Känguru-Chroniken sind lustige Unterhaltung für die ganze Familie. In das Niveau der Story sollte man allerdings keine zu hohen Erwartungen setzen. Mein Fazit: Darf man sich auf jeden Fall anschauen; ist aber auch nicht wirklich schlimm, wenn man das verpasst…
  • KRITIK DER WOCHE
    Der Hund bleibt
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.09.2020
    Szenen einer Ehe(Westlich von Rom).

    Das hat lange gedauert. -Westlich von Rom-, 1986, drei Jahre nach John Fantes Tod, posthum erschienen, war und ist einer meiner Lieblingsromane. Jetzt endlich wurde er verfilmt. Sehr nah am Original hat Yvan Attal einen Arthouse Film in Szene gesetzt, der für dieses Genre unglaublich unterhaltsam, witzig, makaber, zynisch und manchmal bitterböse ist. Es geht um die Szenen einer Ehe, missverstandene Liebe und einen Hund. Ein kruder Mix, vor allem einer, den John Fante seinerzeit fantastisch zu Papier gebracht hat.

    Henri(Yvan Attal) hat vor 25 Jahren einen Bestseller geschrieben. Danach gelang ihm literarisch nichts mehr. Aber seine Familie, die lief. Vier Kinder und die Ehefrau Cecile(Charlotte Gainsbourg) leben an seiner Seite in einem herrlichen Strandhaus. Henri hat eine Schreibblockade und ist zynisch geworden, Cecile trinkt und schluckt Antidepressiva, die Kinder sind auf ihre Weise allesamt gescheitert. Dann erscheint ein riesiger, streunender Hund im Haus. Er verändert Henris Leben und stürzt alles ins Chaos.

    Yvan Attal und Charlotte Gainsbourg sind im wirklichen Leben ein Ehepaar. Sie werden es genossen haben, diesen brillanten, wort- und tatgewaltigen Klamauk auf die Filmrolle gebannt zu haben. Ich liebe diesen Roman und der Film hat die Seele von Fantes Geschichte getroffen. Henris Stimme aus dem Off atmet diese Story. Mehr kann man nicht verlangen. Finde ich jedenfalls…
  • Enkel für Anfänger
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.09.2020
    Eine herzerwärmende Geschichte…

    … hat Wolfgang Groos mit -Enkel für Anfänger- auf die Filmrolle gebannt. Was vom Titel her eher als 08/15-Komödie erwartet wird, stellt sich relativ schnell als clever gestrickte „Jung-Alt“ Story heraus, die Potential für Tiefgang, Klasse und jede Menge Humor hat. Besetzt mit großen Namen der deutschen Filmszene kann -Enkel für Anfänger- von der ersten bis zur letzten Minute überzeugen; jedenfalls mich.

    Karen(Maren Kroymann) glaubt fest daran, dass da noch etwas kommt. Doch mit Ehemann Harald(Günther Maria Halmer) scheint das nicht möglich. Also engagiert sich Karen als Leih-Oma. So wie ihre ausgeflippte Schwester Philippa(Barbara Sukowa) das schon lange macht. Karen muss dann auch noch ihren alten Freund Gerhard(Heiner Lauterbach) mit in die Geschichte ziehen. So finden Karen, Gerhard und Philippa „neue“ Enkelkinder, verändern ihr Leben komplett und müssen schnell erkennen, dass das wunderbar, aber auch extrem schwierig ist.

    In -Enkel für Anfänger- darf man sich nicht nur über Heiner Lauterbach und Co. freuen. Auch die junge Garde mit Julius Weckauf(Jannik), Luise Gleich(Leonie) und Bruno Grüner(Viktor) sind ganz stark vertreten. Alles in allem ist -Enkel für Anfänger- eine richtig gute deutsche Produktion. Davon darf es auch gern ein bisschen mehr geben…
  • Everest - Ein Yeti will hoch hinaus
    Abenteuer, Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 11.09.2020
    Und es gibt ihn doch!

    Wen? Natürlich den Yeti! Wer es bisher nicht geglaubt hat, wird nach -Everest- ganz sicher überzeugt sein. Auf jeden Fall, wenn man jünger als 10 Jahre alt ist. Denke ich jedenfalls. Dreamworks Animation und die chinesischen Pearl Studios haben bei der Produktion des Films ganze Arbeit geleistet. Hier treffen asiatische Erzählqualitäten auf hochmoderne Technik. Das Ergebnis ist ein brillanter Film für die ganze Familie.

    Yi lebt nach dem Tod ihres Vaters in Shanghai. Eines Tages findet sie auf dem Dach des Hochhauses einen Yeti. Der ist aus einem Labor geflohen und will zurück in den Himalaya. Natürlich will Yi ihm helfen. Zusammen mit den Freunden Jin und Peng macht sie sich auf den Weg, um Everest, so haben sie den Yeti genannt, zurück in seine Heimat zu bringen. Doch sie werden von der Wissenschaftlerin Dr. Zara und dem reichen Mr. Burnish verfolgt. Die wollen den Yeti für sich haben…

    Das war ein wunderbarer Filmabend. Vor allem wenn man mit Kindern vor dem Bildschirm sitzt, entfaltet -Everest- all seine magische Erzählkraft. Das war von A bis Z ein gelungener Animationsfilm, der Lust auf ganz viel mehr macht.
  • Immer Ärger mit Grandpa
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 11.09.2020
    Klamotte mit Topbesetzung.

    Vor Jahren wäre das ein „Who ist Who“ der Stars gewesen. Robert De Niro(Ed), Uma Thurman(Sally), Christopher Walken(Jerry) und Jane Seymour(Diane) geben sich in -Immer Ärger mit Grandpa- die Ehre. In Tim Hills Komödie spielen die Stars Altbewährtes ohne großen Tiefgang, dafür jedoch mit einer Menge Spaß. Einige Gags haben einen Bart, andere sind extrem gelungen. Der Plot ist kurzweilig und familiengeeignet. Für einen angenehmen Abend vor dem Bildschirm ist diese Klamotte eine gute Wahl.

    Grandpa Ed soll nach dem Tod seiner Frau nicht mehr allein wohnen. Tochter Sally holt ihn zur Familie. Dafür muss Sohnemann Peter(Oakes Fegley) sein Zimmer räumen und auf den Dachboden ziehen. Das will Peter nicht hinnehmen. Er schreibt dem Opa eine Kriegserklärung. Der nimmt dankend an und die beiden feindlichen Parteien liefern sich im Haus eine denkwürdige Schlacht. Wer daraus am Ende als Sieger hervorgeht bleibt abzuwarten.

    Erwarten sie nicht zu viel von -Immer Ärger mit Grandpa-. In jedem Fall ist es eine Freude Robert De Niro und Co. bei der Arbeit zuzuschauen. Mir hat das gefallen.