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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

245 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Star Trek - Picard - Staffel 1
    Das Ende ist erst der Anfang.
    Serie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.03.2020
    „Energie!“

    Am Ende der letzten Folge von -Picard- war bei mir ein Taschentuch fällig. Zu überwältigt war ich von den Erinnerungen, die die Macher von Picard Beyer mit ihrer Serie zurückgebracht haben. Als alter Star Trek Fan muss man einfach begeistert sein, wie passgenau und doch neu arrangiertsie ihre Ideen, vermutlich mit Kübeln voller Herzblut, umgesetzt haben. Mit dem Ergebnis macht man Kenner von Star Trek glücklich und gewinnt gleichzeitig neue Anhänger hinzu. Perfekt!

    Eigentlich ist Admiral Picard(Patrick Stewart) im Ruhestand, doch als die Androidin Dahj bei ihm auftaucht, und ihn um Hilfe bittet, muss Picard zurück in den Weltraum. Zu groß ist die Verantwortung, erfährt er doch von einer Verschwörung, die das gesamte Universum bedroht. Während Picard seine Mission in Angriff nimmt, trifft er auf alte Freunde. Nur zusammen mit ihnen, kann er den Kräften des Bösen die Stirn bieten…

    Wie wunderbar war das! Patrick Stewart brilliert in der Rolle seines Lebens. Alte Charaktere wie Ryker, Troy und Data wiederzusehen(und mit den Original-Synchronstimmen von damals) und zu hören, ist überwältigend. Die meisten Menschen, die hier vor dem Bildschirm sitzen, besuchen alte Freunde wieder. Freunde, die ihr Leben und die Einstellung dazu, beeinflusst haben. Genau dafür steht Star Trek: Respekt, Freundschaft, Liebe und Toleranz. Mag sich für eine Science Fiction Serie seltsam anhören; ist aber so. Ich freue mich schon jetzt, mit jeder Menge Herzklopfen, auf die nächste Staffel.
  • Freaks
    Sie sehen aus wie wir.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.03.2020
    Innovativ und Independent.

    So kommt -Freaks- daher. Wie kriegt man es hin einen ordentlichen Sci-Fi Thriller mit kreativen Ideen, guter Story und einem bezahlbaren Budget hinzubekommen? Fragen sie Adam Stein und Zach Lipovsky. Die haben genau das mit -Freaks- hinbekommen. Ganz sicher ist der Film kein Blockbuster, aber er wird seine Freunde finden. Der Plot und die Darsteller lassen keinen Zuschauer kalt, wobei ich gleich warne: Mainstream ist etwas ganz anderes.

    Chloe(Lexy Kolker) wird von ihrem Vater Henry(Emile Hirsch) im Haus versteckt. Chloe hat keine Ahnung warum. Henry will nur eins: Chloe soll immer wieder sagen und auch glauben, dass sie normal ist. Als sie sich eines Tages aus dem Haus stiehlt und den alten Eisverkäufer Alan(Bruce Dern) trifft, sagt der ihr das genaue Gegenteil. Nämlich, dass sie nicht normal, sondern besonders ist. Außerdem vermutet Alan, dass Chloes Mutter Mary(Amanda Crew) noch lebt, obwohl Chloe von ihrem Vater immer wieder gehört hat, dass Mary tot ist. Nach und nach kommt Chloe dahinter wer sie ist und was sie kann. Das verändert alles…

    Das ist richtig gut gemachtes Kino. Bruce Dern, Emile Hirsch und vor allem Lexy Kolker spielen herzzerreißend gut. -Freaks- ist völlig anderes Kino. Erst nach und nach erschließt sich dem Zuschauer die Geschichte. Der Film wird mit jeder Minute besser und hat mich überzeugt. Vielleicht klappt das bei Ihnen ja auch.
  • Star Trek - Discovery - Staffel 2
    Serie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 24.03.2020
    Zeitreise

    In der zweiten Staffel von Discovery spielen Zeitreisen eine entscheidende Rolle. Aber nicht nur in der Geschichte wird durch die Zeit gereist. Als Star-Trek Fan der ersten Stunde waren die Geschichten rund um die Discovery auch für mich eine Zeitreise. Zehn Jahre vor Captain Kirk haben die Macher von Discovery den Geist von Gene Roddenberrys Star Trek Idee passgenau umgesetzt, so dass jeder, der die Enterprise geliebt hat, sich sofort zu Hause fühlt. Mit neuer Technik und frischen Charakteren sind die Discovery Folgen eine Fundgrube an fantastischem Material für die Liebhaber von Star Trek.

    Im Universum erscheinen sonderbare Signale. Als die Discovery ihnen nachgeht, stellt sie fest, dass die Signale vermutlich von einem Zeitreisenden, dem Roten Engel, stammen. Dieser Engel scheint in einer Beziehung zu Spock(Ethan Peck) zu stehen. Der wird wegen Mordes gesucht. Logisch, dass seine Halbschwester Michael Burnham(Sonequa Martin-Green) die Suche nach Spock aufnimmt und ihn findet. Schnell stellt sich heraus, dass alles Leben im Universum in Gefahr ist. Wenn die Discovery unter Captain Pike(Anson Mount) scheitert, gibt es keine Hoffnung mehr.

    Die Macher der Serie, rund um Alex Kurtzmann, haben ganze Arbeit geleistet. Discovery ist ein echter Star Trek Sprößling. Die Story ist gut, die Besetzungsliste punktet mit Michelle Yeoh, Doug Jones, Anthony Rapp und Mary Wiseman. Ich war hin und weg und freue mich schon jetzt auf Staffel 3.
  • Gemini Man
    Wer schützt dich vor dir selbst?
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.03.2020
    „Ich bin nicht Du!“

    Aber stimmt das? Der Agent Henry Brogan(Will Smith) ist sich nicht mehr sicher. Nachdem er für die Regierung 72 Menschen getötet hat, will Brogan aussteigen. Es sieht so aus, als wenn ihm niemand Steine in den Weg legen will, doch dann kommt alles anders. Urplötzlich hat er die Agentin Danny(Mary Elizabeth Winstead) „an der Backe“ und den Killer Junior auf den Fersen. Es dauert nicht lange, bis Henry merkt, dass Junior eine jüngere Version seiner selbst ist. Nur wenn Henry es schafft, den Geheimdienstchef Veris(Clive Owen) zu erledigen, kann er überleben…

    Einen Thriller der sicheren Machart hat Ang Lee mit -Gemini Man- produziert. Er hat nicht große Kunst wie mit -Brokeback Mountain- geschaffen, sondern pure Unterhaltung. Will Smith und jede Menge Animationstechnik sorgen für Spannung und Kurzweil. Die Geschichte ist simpel, die Besetzungsliste gut, die Technik hervorragend. Für Thrillerfreunde sollte -Gemini Man- genau das Richtige sein.

    Will Smith ist und bleibt einer der ganz Großen des Fachs. Auch in -Gemini Man- spielt er all seine Stärken aus. Für seine Fans ist -Gemini Man- ganz sicher ein Muss. Alle anderen Zuschauer kommen ebenfalls auf ihre Kosten.
  • KRITIK DER WOCHE
    Und wer nimmt den Hund?
    Komödie, Deutscher Film, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.03.2020
    Von Quallen und Qualen…

    … handelt Rainer Kaufmanns -Und wer nimmt den Hund?-. Der Film kommt in den Kritiken ziemlich unterschiedlich weg. Von langweilig bis genial ist alles dabei. Ich denke, ich weiß, woran das liegen könnte. Es ist das Auge des Betrachters. Jeder, der in einer jahrzehntelangen Beziehung steckt, wird Kaufmanns Film vermutlich lieben. Ich tue das jedenfalls. Die frisch verliebten und eher jüngeren Semester werden sich ein Stück weit langweilen. So ist das nun mal.

    Doris(Martina Gedeck) und Georg(Ulrich Tukur) scheinen eine glückliche Ehe zu führen. Georg ist Leiter eines Aquariums und Doris hat die Kinder groß gezogen. Doch dann lernt Georg die junge Laura(Lucie Heinze) kennen. So landen er und Doris vor der Ehetherapeutin Gisela(Angelika Thomas). Sie berichten über ihre Ehe und schauen aus komplett verschiedenen Blickwinkeln auf die Jahre zurück. Ob es noch einen weiteren gemeinsamen Weg gibt, steht in den Sternen…

    Martina Gedeck und Ulrich Tukur sind eine Traumbesetzung für dieses Stück. Niemand scheitert so schön wie diese beiden. Ich konnte mich bei diesem Streifen herrlich amüsieren. Wenn heile Welten im Chaos enden ist das immer ein Grund zum Schmunzeln. Sie, aber das wissen sie ja schon, müssen selbst herausfinden, was sie von Rainer Kaufmanns Film halten. Von mir gibt es die Empfehlung zum Anschauen.
  • Mein Lotta-Leben
    Alles Bingo mit Flamingo!
    Deutscher Film, Kids, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 13.03.2020
    Die Zauberflöte im Teenie-Gewand…

    Na ja; oder so ähnlich. Neele Leana Vollmar hat mit -Mein Lotta Leben- einen wunderbar unterhaltsamen Film für Jung und Alt gemacht. Nach den Büchern von Alice Pantermüller wurden die Figuren auf der Leinwand brillant umgesetzt. Vor allem Lotta(Meggy Hussong) und Cheyenne(Yola Streese) holen alles aus ihren Charakteren heraus. Die Nebenrollen sind mit Oliver Mommsen(Vater Petermann), Carolin Kebekus(Frau Kackert) und Milan Peschel(Heiner Krischna) ebenfalls erstklassig besetzt.

    Lotta und Cheyenne sind irgendwie Außenseiter in ihrer Schule. Nur der Nerd Paul(Levi Kazmeier) bildet mit ihnen die Wilde Kaninchenbande. Doch die Mädels wollen gern auf die Party von Glämmergirl Berenicke von Bödecker(Laila Ziegler), zu der sie nicht eingeladen wurden. Da trifft es sich, dass die Mädels den Gesangsstar Marlon(Lukas Rieger) treffen. Der soll ihnen die Tür zur Party öffnen. Doch es kommt alles ganz anders…

    Eingespielte Sprechblasen, Dialoge mit der Kamera, witzige Gesangs- und Tanzeinlagen, und die Flöte, die immer wieder zurückkommt. Dieser Film hat eine Menge zu bieten. Zusammen mit Enkeln, Eltern und Großeltern bietet -ein Lotta Leben- im wahrsten Sinne Unterhaltung für die ganze Familie. Uns hat das einen Riesenspaß bereitet.
  • Kalte Füße
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 10.03.2020
    Eine verdammt gute Komödie…

    …. haben Wolfgang Groos und Stefan Essl mit -Kalte Füße- da auf die Filmrolle gebannt. Ohne großes Risiko, mit bewährten Gags, guten Schauspielern und jeder Menge Herzblut funktioniert dieser Film in Sachen Unterhaltung fantastisch. -Kalte Füße- ist dabei ganz sicher kein Filmjuwel für die Ewigkeit, aber eine wunderbare Arbeit für einen sehr entspannten Abend vor dem Bildschirm.

    Der Kleinkriminelle Denis(Emilio Sakraya) hat Stress. Er schuldet dem Ganoven Adam(Aleksandar Jovanovic) Geld. Der schickt ihn zum Einbruch in die Villa von Raimund Groenert(Heiner Lauterbach). Da der gerade einen Schlaganfall hatte, ist keine Gegenwehr zu erwarten. Doch als Denis in die entlegene Villa einbricht, ist der Schlaganfallpatient schon wieder zu Hause. Als dessen Enkelin Charlotte(Sonja Gerhardt) auftaucht, glaubt sie, dass Denis der bestellte Krankenpfleger ist. Denis spielt mit, aber als die Villa kurze Zeit später nach massiven Schneefällen von der Außenwelt abgeschnitten ist, kann Denis seine Krankenpfleger-Rolle kaum noch aufrecht erhalten…

    Hier schien das Ensemble jede Menge Spaß am Set gehabt zu haben. -Kalte Füße- spielt sich locker vom Anfang bis zum Ende. Da zuzuschauen macht Spaß. Auch das Zuhören lohnt sich, denn: Der Soundtrack ist exquisit gewählt. Alles in allem beste Unterhaltung, die mir sehr gut gefallen hat.
  • Sweethearts
    Deutscher Film, Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 29.02.2020
    „Ich hatte eh gerade nichts anderes vor…“

    Na wenn das so ist, bietet sich Franny Kinnert(Karoline Herfurth) ja geradezu als Geisel an. Die braucht nämlich Mel Rosbach(Hannah Herzsprung) dringend, nachdem ihr Diamantenraub zu scheitern droht. So landet die von Panikattacken und Selbstzweifeln geplagt Franny an der Seite der durchsetzungsstarken und verzweifelten Mel. Die will sich vom Gangsterboss Frank Gatsky(Roland Zehrfeld) lösen, doch das geht schief. So hat Mel nicht nur Franny, sondern auch noch die Ermittlerin Ingrid von Kaiten(Anneke Kim Sarnau) und den Streifenpolizisten Harry Leine(Frederik Lau) im Schlepptau. Ein Lösung scheint da schwierig…

    Okay, das hat man so, oder so ähnlich, alles schon gesehen, aber: Karoline Herfurth hat -Sweethearts- nichtsdestotrotz spannend, kreativ und unterhaltsam gestaltet. Es geht verdammt schnell und man ist in der Story. Da angekommen, will man auch wissen, wie dieses Roadmovie ausgeht. Viel mehr kann man vom Medium Film nicht erwarten.

    Es sind vor allem die Charaktere, die Karoline Herfurth sauber herausgearbeitet hat. Allen voran war es Anneke Kim Sarnau, die mit ihrer Darstellung der Polizisten von Kaiten den Vogel abgeschossen hat. Das war extrem schräg und sensationell witzig. -Sweethearts- wird vermutlich keinen Ehrenplatz im Filmlexikon ergattern, ist aber gutes, unterhaltsames Kino. Sehenswert!
  • Leberkäsjunkie
    Ein Eberhoferkrimi - Die bayerische Komödie des Jahres nach dem Bestseller von Rita Falk.
    Deutscher Film, Krimi, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.02.2020
    Von Mechteltechteln und Suizidversagern…

    … handelt Rita Falks Roman -Leberkäsjunkie-. Regisseur Ed Herzog hat den Romanstoff brillant umgesetzt. Hat mir die letzte Verfilmung -Sauerkrautkoma- nicht so gut gefallen, so ist der -Leberkäsjunkie- wieder ein echter Volltreffer geworden. Es ist sind allem die detailverliebten Zeichnungen der Charaktere und der trockene, schwarze Humor, der das Anschauen des Films zu einem echten Vergnügen machen.

    Franz Eberhofer(Sebastian Bezzel) ist nicht gut drauf. Zuviel rotes Fleisch, zu viel Cholesterin, zu viel Alkohol. Dass er jedoch gerade aus den Schuhen kippt als ein Mord passiert, ist gar nicht gut. Eine Frau ist verbrannt und der Starkicker der Dorffussballer, Buengo(Castro Dokyi Affum) steht unter Verdacht. Natürlich erscheint auch Eberhofers Ex-Kollege Rudi Birkenberger(Simon Schwarz) auf der Bildfläche und hilft bei den Ermittlungen. Während Oma Eberhofer(Enzi Fuchs) versucht, den Franz mit gesundem Essen aufzupäppeln, muss der nicht nur den Mord aufklären, sondern als alleinerziehender Polizist auch noch den kleinen Pauli unterhalten. Ein schier unmögliches Unterfangen. Aber bisher hat Eberhofer noch jeden Mord aufgeklärt…

    Das war extrem lustig und macht Lust auf mehr. Ed Herzog hat die bayrische Dorfidylle hervorragend umgesetzt und in der Besetzung der Nebenrollen wurde mit Eva Mattes, Robert Stadlober, Anica Dobra und Klaus Augenthaler nicht gegeizt.
  • Star Trek - Discovery - Staffel 1
    Serie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.02.2020
    Ein würdiger Star Trek-Vertreter.

    10 Jahre vor James T. Kirk, in einem Universum, das von Klingonen angegriffen wird, spielt die Serie. Michael Burnham(Sonequa Martin-Green), Tochter eines Vulkaniers und einer Erdenfrau, Stiefschwester von Spock, dient in der Sternenflotte. Als ihre Kaptitänin Philippa Georgiou(Michelle Yeoh) von Klingonen getötet wird, weil Michael einen Krieg ausgelöst hat und Befehle missachtete, wird sie wegen Meuterei zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch auf dem Weg ins Gefängnis landet Michael im Raumschiff Discovery unter dem Kommando von Kapitän Lorca(Jason Isaac). Der braucht Michael unbedingt, weil er einen neuen Antrieb testen will, der die Discovery praktisch unangreifbar macht. Doch Lorca hat noch ganz andere Pläne. Ehe Michael sich versieht, steckt sie im größten Abenteuer ihres Lebens...

    CBS Televisions hat das toll hinbekommen. Ganz im Geist aller erfolgreichen Star Trek-Verfilmungen sucht sich -Discovery- den Weg direkt ins Herz der Trekkies. Die Story stimmt, der Plot funktioniert und die Charaktere sind ganz nah an die "gute alte Enterprise" angelehnt. Dabei sind Figuren wie Saru(Doug Jones), Stamets(Anthony Rapp), Tilly(Mary Wiseman) und Ash Tyler(Shazad Latif) absolute Volltreffer im Star Trek-Universum.

    Daumen hoch für diese Discovery. Wer Star Trek zu seinen Lieblinsgeschichten zählt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Freuen sie sich drauf...
  • John Wick - Kapitel 3
    Jede Tat fordert Konsequenzen.
    Thriller, Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.02.2020
    Ego-Shooter mit Überlänge.

    Eigentlich ist -John Wick 3- gar kein Film. Was Chad Stahelski da auf die Filmrolle gebannt hat, ist ein Ego-Shooter mit über 2 Stunden Spielzeit. Ich habe zwar in meinem ganzen Leben noch kein Ballerspiel am Computer gespielt, aber wie sich Keanu Reeves hier durch den Film überlebt, das ist in jedem Fall höchst unterhaltsam. Nur erwarten sie bitte keine tiefschürfende Handlung. Die gibt es nicht, ist vermutlich auch gar nicht gewollt. Auch sollte man keine Botschaft oder einen Sinn aus diesem Gemetzel ziehen. Auch der ist weder vorhanden noch gewollt. Vielmehr erwartet sie eine Action-Überdosis und ein Fanal für die Arbeit von Stuntmännern und Stuntfrauen.

    John Wick(Keanu Reeves) ist vogelfrei. Er hat im Continental einen Mann ermordet und damit eine heilige Regel der Hohen Kammer gebrochen. Alle Killer der Welt verfolgen ihn. Sein Kopfgeld beträgt 14 Millionen Dollar. Noch hat Wick ein paar Asse im Ärmel, doch die sind schnell ausgespielt. Der Bowery King(Lawrence Fishburn) und die Direktorin(Anjelica Huston) helfen ihm und bezahlen hohe Preise dafür. Doch einen John Wick zu töten ist scheinbar unmöglich…

    Wie gesagt: Moral, Anstand und Anspruch abschalten und einfach nur zuschauen. Wer darauf steht, wird begeistert sein. Alle anderen sollten sich das lieber nicht anschauen.
  • Nomis
    Die Nacht des Jägers
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.02.2020
    „Du bist mein Licht!“

    Das weiß der Polizist Marshal(Henry Cavill) genau, wenn er seine Tochter anschaut. Doch jetzt stochert er im Dunkel. Bei der Suche nach einem Unbekannten, der Mädchen entführt und ermordet, scheint es keine Spuren zum Täter zu geben. Der ehemalige Richter Cooper(Ben Kingsley) jagt genau diese Art von Tätern. Doch auch Cooper wird vom Unbekannten überrumpelt. Nur die Verhörspezialisten Rachel(Alexandra Daddario) scheint einen Weg finden zu können, um die Entführungen und Morde aufzuklären…

    Die Story von -Nomis- ist zwar hier und da stark konstruiert, aber sie ist nichtsdestotrotz unglaublich spannend. Genau so stellt man sich eine Verbrecherjagd auf Biegen und Brechen vor. Die Auflösung des Falls ist fragwürdig, aber in gar keinem Fall vorhersehbar.

    Mir hat Henry Cavill als sturer, wortkarger Marshal sehr gut gefallen. Natürlich spielt auch Ben Kingsley so sicher und überzeugend wie eh und je. -Nomis- ist gut gemachtes Thrillerkino, das Freunde des Genres in jedem Fall begeistern wird.