Kritiken von "ThomasKnackstedt"

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.06.2026
Klamauk pur.

So will ich das mal bezeichnen. Gleich vorweg: Eine Fortsetzung vom -Schuh des Manitu- auf Augenhöhe ist -Das Kanu des Manitu- nicht. Eigentlich ist es, jedenfalls was die Handlung angeht, gar kein wirklicher Film, sondern eher eine Zusammenreihung klamaukiger Szenen, die an die Karl May Romane und Indiana Jones angelehnt sind. Ein roter Faden ist da nur mit sehr viel Wohlwollen zu erkennen. Natürlich ist das auch lustig. Bully Herbig ist und bleibt ein verdammt guter Humorist. Wobei seine Gags, die ich noch immer fantastisch finde, bei der jungen Generation vielleicht eher betretenes Empörungs-Kopfschütteln hervorrufen als brüllendes Gelächter.

Eine Verbrecherbande sorgt dafür, dass ihre Überfälle Abahachi und Ranger in die Schuhe geschoben werden. Dafür landen die Beiden schnell am Strick. Doch natürlich werden sie befreit und machen sich auf die Suche nach den Ganoven. Als sie wieder in Schwierigkeiten geraten, kommt ihnen ihr alter Freund Dimitry zur Hilfe. Jetzt stellt sich heraus, dass die Verbrecher das berühmte Kanu des Manitu suchen, das angeblich Unsterblichkeit verleihen kann. Logisch, dass der Ölprinz Santa Maria hinter der Geschichte steckt.

Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian und Co. sind einfach lustig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. -Das Kanu des Manitu- reißt aber bei weitem nicht so mit, wie sein Vorgänger. Hier und da wurde ich eher an Folgen von Sketch History erinnert als an einen Kino Film. Es ist halt Klamauk pur. Aber sie wissen ja: Das hier ist eine Einzelmeinung. Sie können und dürfen das gern komplett anders sehen.

ungeprüfte Kritik

Kung Fu in Rome

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.06.2026
Auch Italien kann Kung Fu.

Ich war skeptisch, als ich den Trailer von -Kung Fu in Rome- gesehen habe. Ein Kung Fu Film aus Italien? Wie sollte das denn gehen? Was soll ich sagen: Es geht! Und sogar ziemlich gut. Bis auf ein paar überflüssige „Musik-Einspieler“ die irgendwie so gar nicht zur Handlung passen, war das ein vortreffliches B-Movie. Unterhaltsam, spannend, witzig, halt gute Unterhaltung.

Die Chinesin Mei (Yaxi Liu) sucht ihre Schwester Yun. Sie hatte China verlassen und ist in Rom verschwunden. Schnell stellt Mei fest, dass Yun in dunklen Kreisen von Kriminellen gelandet ist. Um ihre Schwester zu finden, muss sich Mei mit den Triaden und der Mafia anlegen. Doch das ist für Mei kein Problem. Sie ist eine hervorragende Kämpferin. Wie ihr dann aber trotzdem der harmlose, liebenswerte Koch Marcello (Enrico Borello) helfen muss, ihren Weg zu Ende zu gehen, das ist eine wirklich gute Story.

Gabriele Mainetti hat seinen Film voll und ganz an die Blockbuster des Genres angelehnt. Ein roter Handlungsfaden, der überschaubar ist. Hervorragende Kampfszenen und jede Menge Action. Eine Heldin, die das klassische Gute verkörpert. Und ein paar Fieslinge, denen man nicht im Dunkeln begegnen will. All das hat aus -Kung Fu in Rome- einen sehenswerten Film gemacht.

ungeprüfte Kritik

Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama

Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.06.2026
Sperrig schön erzählte Geschichte.

Wie wäre das? Rosies (Brid Ni Neachtain) Mann Frank, ein erfolgreicher Hurling-Trainer ist seit zwei Jahren tot. Rosie ist nie über den Verlust ihres Mannes weggekommen. Plötzlich sitzt ein Hund vor ihrem Haus. Den wird sie nicht mehr los. Und nach und nach hegt Rosie den Verdacht, dass es sich bei diesem Hund um ihren verstorbenen Gatten handelt. Rosie blüht wieder auf, der Hund, der jetzt Frank heißt, lebt mir ihr zusammen, und ganz nebenbei bringt er dem Nachbarsjungen und Schul-Nerd Mikey (Ruadhan de Faoite) auch noch Hurling bei und macht ihm zum Star des Schul-Teams. Okay, Rosies Sohn hält sie zunächst für verrückt und der Nachbar spielt ein böses Spiel mit dem Hund. Aber am Ende… das sollten sie sich dann doch selbst anschauen.

Rachael Moriarty und Peter Murphy haben diese herzerwärmende Story am Anfang etwas sperrig und irgendwie laienhaft erzählt. Aber vielleicht macht gerade das einen Teil des Reizes dieses Films aus. Die Drehorte in Südirland sind traumhaft schön und die Menschen im Film versprühen den ländlich-kauzigen Charme des Landbewohners. Die Geschichte entwickelt sich dann nach und nach, findet ins Fahrwasser der Erzählung und hält den Zuschauer bis zum Ende „an Bord.“ Und dieses Ende, ja das muss ich wirklich sagen, hat mich nicht nur überrascht, sondern ist sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte.

ungeprüfte Kritik

Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm

Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.06.2026
Viel Action, keine Handlung.

Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren voll und ganz auf Action-Filme spezialisiert. Die funktionieren mal mehr und mal weniger gut. Im ersten Teil von -Muzzle- lief das noch ganz gut. Teil 2 jedoch lässt jegliche nachvollziehbare Handlung vermissen. Es bleibt ein Wirrwarr an seltsamen Story-Wendungen, verbindungslosen Rückblicken und mehr Fragen als Antworten. Dagegen hält Regisseur John Stalberg jr. knallharte Action und ein paar sehenswerte Polizeihund-Einsätze. Für einen hervorragenden Film reicht das leider nicht.

Jake (Aaron Eckhart) ist nicht mehr bei der Polizei. Er bildet jetzt Polizeihunde aus. Doch das Drogen-Kartell hat ihn nicht vergessen. Es will Jake, seine Familie und seinen Hund. Um jeden Preis. So dauert es nicht lange, bis sich Jake in lebensgefährlicher Lage wiederfindet. Um zu überleben, muss er kämpfen. Zusammen mit seinem Hund Argos stellt er sich dem Kampf.

Das war leider nur Action und nicht mehr. Diese Story hätte durchaus mehr Potential gehabt, wäre sie mit mehr Logik und Detailverliebtheit an den Start gegangen. So bleibt ein Film für Fans von Aaron Eckhart und Action-Junkies. Mehr ist es leider nicht geworden.

ungeprüfte Kritik

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.04.2026
B-Movie mit Unterhaltungswert.

Arnaldur Indriðason ist einer von Islands führenden Krimi-Autoren. Sein gleichnamiger Roman erzählt die Geschichte eines Geheimnisses aus der Kriegszeit. Ein deutsches Flugzeug ist kurz vor Kriegsende auf einem Gletscher in Island abgestürzt. Jetzt bringt der Klimawandel das Wrack wieder zum Vorschein und damit auch all seine Geheimnisse. Eine Gruppe von Freunden findet das Wrack zufällig und Elias (Atli Oskar Fjalarsson) schickt seiner Schwester Kristin (Vivian Olafsdottir) Bilder aus dem Wrack. Dann erscheint der amerikanische Geheimdienst auf dem Plan. Das bringt Elias und Kristin in Lebensgefahr. Kristin muss nach Island, um ihren Bruder zu retten. Dabei ist ihr der Killer Simon (Wotan Wilke Möhring) dicht auf den Fersen.

Ein klassischer Krimi ohne große Überraschungen wurde vor spektakulärer Kulisse unterhaltsam gefilmt. In -Gletschergrab- gibt es nichts, was wir nicht so, oder so ähnlich, schon einmal gesehen hätten. Aber die Spannungsschraube funktioniert. Der Film lebt dabei vor allem von der starken Schauspielleistung von Vivian Olafsdottir. Aber auch Wotan Wilke Möhring gibt einen wirklich guten Killer ab.

Für einen unterhaltsamen Abend vor der Glotze ist -Gletschergrab- nicht die schlechteste Wahl. Wer auf isländische Krimis steht, der wird hier ganz sicher gut bedient werden.

ungeprüfte Kritik

The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama

The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.03.2026
Lebe dein Leben!

„Das ist nur ein Sinnspruch“ werden sie jetzt sagen. Aber ich versichere ihnen: Je älter sie werden, je mehr Wahrheiten werden sie in Sinnsprüchen erkennen. Ich kennen nur zwei Menschen, die eine Geschichte wie -The Life of Chuck- erzählen können. Der eine ist Stephen King, der andere Steven Spielberg. Geschichten (oder in diesem Fall Filme) wie dieser nehmen einen mit. Sie berühren uns tief, bringen Gefühle hervor und lassen uns träumen. Regisseur Mike Flanagan hat es geschafft diesen Zauber auf die Leinwand zu bringen. Es werden sicher ein paar Zuschauer von fehlender Logik sprechen, aber ich weiß, dass jeder Stephen King Leser dem roten Faden der Geschichte problemlos folgen wird. Vor allem muss man sich mitnehmen lassen.

Die Welt steht vor dem Untergang. Und es geht schnell. Die Natur macht dem Menschen den Garaus. Wie das geschieht, das sehen wir in den Leben des Lehrers Marty Anderson und der Krankenschwester Felicia Gordon. In diesem Untergang taucht urplötzlich und scheinbar ohne Zusammenhang, der Name Chuck Krantz auf. Wer war dieser Mann? Das erzählt uns der zweite Handlungsstrang der Story. Er berichtet vom Leben des Chuck Krantz und zeigt uns, dass alles zusammenhängt und jeder Faden an irgendeinem anderen befestigt ist. Zu dieser wunderbaren Geschichte gesellen sich mit Tom Hiddleston, Chiwetel Ejiofor, Mark Hamill und anderen hervorragende Schauspieler. Ich sage nur: Magisch!

Am Ende zeigt -The Life of Chuck- das unser Leben, deines, meines, jedes Leben, so banal und alltäglich es uns auch vorkommen mag, ein magisches Geschenk ist. Ein Geschenk, mit dem wir gewissenhaft umgehen sollten. Ich glaube, ich weiß genau, was Stephen King uns mit dieser Geschichte sagen wollte. Was? Na ja, das sollten sie am besten selbst herausfinden…

ungeprüfte Kritik

Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama

Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.02.2026
Boaz Yakin hat seinen -Max- als Jugendfilm mit einem tierischen Hauptdarsteller der Extraklasse ausgestattet. Irgendwie mutet das an, als ob Lassie aus dem Krieg heimkehren würde. Filme mit vierpfotigen Hauptdarstellern funktionieren, wenn sie gut gemacht sind, eigentlich immer. -Max- ist genau so ein Film. Kein absolutes Filmhighlight mit nie gesehenen Bildern, aber ein ordentlich produzierter Film mit einer guten Story, Herzschmerz und jeder Menge Gefühl. Die Besetzungsliste kann sich ebenfalls sehen lassen, aber ganz ehrlich: Max kann niemand der Darsteller auch nur ansatzweise das Wasser reichen.

Kyle Wincott(Robbie Amell) stirbt beim Auslandseinsatz. Er war Hundeführer in der Army. Sein Hund Max überlebt traumatisiert und kehrt in die Staaten zurück. Als Max eingeschläfert werden soll, nimmt ihn die Familie Wincott auf. Max ist ein schwieriger Fall. Er lässt nur Kyles Bruder Justin(Josh Wiggins) an sich heran. Doch der jüngere Bruder von Kyle hat keinerlei Interesse an dem Hund. Erst mit Hilfe von Carmen(Mia Xitali) schafft es Justin mit Max zurecht zu kommen. Dann taucht Kyles Kriegskamerad Tyler(Luke Kleintank) auf. Max kann ihn nicht leiden und das beruht auf Gegenseitigkeit. Tyler erschleicht sich das Vertrauen von Justins Vater Ray(Thomas Haden Church) und setzt Max in ein schlechtes Licht. Doch Justin und seine Freunde haben schon erkannt, dass Tyler undurchsichtige Geschäfte macht.. Ohne die Hilfe von Max, gäbe es keine Chance auf ein gutes Ende.

Wie gesagt: So etwas funktioniert fast immer. Ein toller vierbeiniger Darsteller, eine gute Geschichte, ein Schuss Pathos und die Erkenntnis, dass ein Hund in jedem Fall ein vertrauensvollerer Freund ist, als die meisten Menschen. -Max- stellt das eindrucksvoll unter Beweis und genau deswegen macht das Anschauen des Films verdammten Spaß.

ungeprüfte Kritik

Cleaner

Thriller, Action

Cleaner

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 19.01.2026
Nichts Neues im Action-Film-Genre.

Martin Campbells -The Cleaner- zeigt uns einen Plot, den wir so, oder so ähnlich, schon Dutzendmal gesehen haben. Eine Terrorgruppe (dieses Mal radikale Umweltschützer) stürmt ein Gebäude, nimmt Geiseln und sieht sich am Ende einer einzelnen Kämpferin gegenüber, die im Alleingang die Fieslinge besiegt. In -The Cleaner- sind die Kampf- und Actionszenen gut gelungen. Wer allerdings Hauptdarstellerin Daisy Ridley bei ihrem Job zusieht, der muss vermuten, dass sie noch nie ein Fenster geputzt hat, aber okay, das sind Details. Für Freunde des Genres ist -The Cleaner- sicher Anschauens wert. Alles in allem ist der Plot jedoch recht vorhersehbar.

Joey ist Fensterputzerin an Hochhäusern. Als ihr autistischer Bruder Michael mal wieder aus einem Pflegeheim fliegt, muss sie ihn mit zur Arbeit nehmen. Dort wird sie Zeuge, wie eine Terrorgang Geiseln nimmt und das Hochhaus besetzt. Die Gang ist so gut vorbereitet, dass die Polizei keine Chance hat ins Gebäude zu kommen. Also nimmt Joey, eine Ex-Soldatin, das Heft des Handelns in die Hand.

Überraschend im Film ist, dass Clive Owen als bekannter Darsteller nur eine recht kleine Rolle im Plot übernimmt. Der Gang der Geschichte ist da weniger überraschend. Die Story verläuft und endet so, wie man sich das von Anfang an vorstellt. Mein Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

ungeprüfte Kritik

Muzzle - K-9 Narcotics Unit

Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.01.2026
Stark konstruiert, aber okay.

So will ich das mal stehen lassen. Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren auf das Action-Kino spezialisiert. Das läuft gar nicht mal schlecht. Mit -Muzzle-, unter der Regie von John Stahlberg jr., liefert er wieder eine seiner Paraderollen ab: Der ehemaligen Marine, der gegen ein Verbrechersyndikat antritt. Anders als sonst ist lediglich, dass Eckart Unterstützung von einem Hund erhält.

Polizist Jake (Aaron Eckart) verliert während eines Einsatzes seinen Hund Ace. Dessen Tod verkraftet er nur schwer. Um wieder in den Dienst zu kommen, muss Jake in Therapie und entscheidet sich dann für einen neuen Diensthund. Er findet die Schäferhündin Socks, die mindestens so traumatisiert ist wie Jake. Wieder im Dienst hat Jake nur ein Ziel: Aces Mörder zu finden. Schnell kommt er einer Fentanyl-Gang auf die Spur. Doch um die zur Strecke zu bringen, braucht Jake mehr als nur Glück.

Die Story ist verdammt stark konstruiert. Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ sind einige Sprünge und Brüche im Plot. Aber: Es bleibt trotzdem spannend und unterhält. Vor allem ist das dem Schauspiel Eckarts und seiner vierbeinigen Begleiterin zu verdanken. Für Freunde des Genres „Amerikanischer Polizeifilm“ ist -Muzzle- in jedem Fall sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2025
Alles auf Anfang!

Und das Ganze noch Mal von vorn. Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie -Karate Kid- 1984 in die Kinos kam. Niemand ahnte damals, dass dieser Film zu einem Klassiker der Filmgeschichte werden würde. Natürlich gab es Fortsetzungen, und auch die waren erfolgreich. Jetzt, über 40 Jahre später, das alles noch einmal in einen Film zu packen, ohne den Plot großartig zu ändern, war riskant. Aber: Es hat funktioniert. Vermutlich auch deswegen, weil Jackie Chan (Mr. Han) mit von der Partie ist.

Li Fong (Ben Wang) ist ein Kung-Fu-Schüler von Mr. Han in Peking. Als seine Mutter mit ihn nach New York verzieht, scheint es mit dem Kung Fu vorbei zu sein. Doch als Li die Bekanntschaft von Mia (Sadie Stanley) macht, und Stress mit deren Ex-Freund Conor (Armais Knight) bekommt, muss sich Li seiner Haut erwehren. Conor ist der Karate Champ New Yorks und Li muss, ob er will oder nicht, bei einem Wettkampf gegen ihn antreten. Ohne die Hilfe von Mr. Han und Mister Miyagis ehemaligem Schüler Daniel La Russo (Ralph Macchio) hätte Li vermutlich keine Chance. Aber so? Alles scheint möglich.

So wie im allerersten Karate Kid arbeitet Regisseur Jonathan Entwistle mit starken Karate-Szenen, einer wunderbaren Prise Humor und einer funktionierenden „Teenie-Story.“ Für alle Karate Kid Fans ein Muss. Für Menschen, die bisher mit Karate Kid nichts anfangen konnten, eine Chance zum Kennenlernen.

ungeprüfte Kritik

Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller

Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.12.2025
„Wir sind nichts weiter als die Summe unserer Erinnerungen.“

Das sind die Worte des Wissenschaftlers Gordon Dunn. Er glaubt zu wissen, dass wir uns nur über unsere Erinnerungen definieren. Dunn hat eine Maschine gebaut, mit deren Hilfe die echten, unverfälschten Erinnerungen unseres Lebens aufgenommen und gezeigt werden können. Eine Revolution. Sind doch viele Erinnerungen im Lauf der Jahre verändert, verfälscht oder wissentlich umgestaltet worden. Bei der Präsentation der Maschine scheint jedoch ein Schatten auf das Projekt zu fallen und kurze Zeit später ist Dunn tot. Jetzt taucht Sam auf. Er will wissen, wie George gestorben ist. Mit Hilfe der Gedankenmaschine arbeitet sich Sam Schritt für Schritt auf den Täter zu, ohne dabei auf seine eigenen dunklen Geheimnisse zu achten.

In diesen Krimi muss man sich langsam, aber sicher hineinführen lassen. Es dauert ein bisschen, aber dann gibt es kein Halten mehr. Der Plot hat es in sich und das Ende ist hervorragend ausgewählt. Peter Dinklage spielt Sam mit Herzblut und einer gewissen „Sherlock Holmes-Attitüde.“ In weiteren Rollen überzeugen Julia Ormond und Anton Yelchin (hier in seiner letzten Rolle). Neben den Spannungsmomenten sind es vor allem die moralischen und ethischen Fragen in Bezug auf die eigenen Erinnerungen, mit denen man sich selbst noch nicht auseinandergesetzt hat und die einem jetzt plötzlich extrem wertvoll erscheinen. Denn eines ist nach diesem Film klar: Manchmal ist es nicht schlecht, wenn man etwas vergisst. Und: Das Gehirn weiß genau, was es tut. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Spaß beim Rätseln.

ungeprüfte Kritik

Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer

Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2025
Wir sind EIN Team!

Das ist die Devise für das Team von Michael Light (Mark Wahlberg) bei der Adventure Racing World Championship in der Dominikanischen Republik. 5 Tage lang wird dort gerannt, geklettert, Rad gefahren und mit dem Kanu gepaddelt, um das beste Team der Welt zu finden. Michael ist ein alternder Champ, der noch nie gewonnen hat. Das will er jetzt nachholen. Doch er findet weder ausreichend Sponsoren noch räumt man ihm Chancen ein. Als er sein Team beisammen hat, startet der Wettkampf mit unbekanntem Ausgang. Nach der Hälfte des Rennens gesellt sich der Hund Arthur zum Team. Eine wunderbare Geschichte beginnt…

Nach einer wahren Begebenheit hat Simon Cellan Jones -Arthur der Große- auf die Leinwand gebracht. Die Geschichte hat alles, was ein großes Abenteuer braucht. Helden, Herzschmerz, Tragödien, Leid und Freude. All das ist hier und da vielleicht ein wenig zu hanebüchen und kitschig geraten, aber das ist in der Summe der Bewertung locker zu verschmerzen. Der Film berührt die Herzen und nimmt den Zuschauer mit. Ganz nebenbei gibt es herrliche Landschaftsaufnahmen und einen vierbeinigen Hauptdarsteller, der die Sympathien im Sturm erobert. Insofern gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen. -Arthur der Große- erzählt die Geschichte, dass man belohnt wird, wenn man niemals aufgibt. Allein das ist eine Botschaft, die vielen von uns gut tut.

ungeprüfte Kritik