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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

315 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Mulan
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.01.2021
    Einfach nur schön…

    … ist Niki Caros Version von -Mulan-. Irgendwo zwischen Disney und großen Fernostproduktionen sucht sich Caros -Mulan- eine Nische, die besetzt werden wollte. Märchen, Abenteuer, Blockbuster und gut erzählte Geschichte zugleich. Hochkarätig besetzt, mit starken Kampfszenen und einer Moral von der Geschichte. Starke Stunts, wunderbare Kulissen und die exquisite Leistung von Hauptdarstellerin Liu Yifei(Mulan) runden das Filmerlebnis ab.

    Das Kaiserreich ist in Gefahr. Der Bösewicht Bori Khan(Jason Scott Lee) und die Hexe Xianniang(Gong Li) besiegen mit ihren Schergen die Bataillone des Kaisers. Jede Familie muss einen Mann in die Armee schicken, um Bori Khan zu stoppen. Der alte Kriegsheld Zhou(Tzi Ma) hat nur zwei Töchter. Doch eine davon, Mulan, trägt das Chi in sich. Sie ist eine geborene Kämpferin und geht für ihren Vater in die Schlacht. Der übermächtige Feind scheint unschlagbar, doch als Mulan endlich ihren Weg findet, könnte sich das Blatt wenden…

    Das war einfach nur schön. Kino für die ganze Familie. Ein Film, der mitnimmt und dafür sorgt, dass die Zeit sehr schnell vergeht. Gefreut habe ich mich auch, Donnie Yen(Commander Tung) wiederzusehen. Alles in allem ein wunderbares Filmvergnügen.
  • Madame Corthis und der Tanz ins Glück
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.01.2021
    Von Ameisen und Zikaden…

    …aber auch von Müttern und Großmüttern handelt Jezabel Marques Film -Madame Corthis und der Tanz ins Glück-. Der Film braucht ein bisschen, bis er in die Erzählspur gleitet, aber dann funktioniert er sehr passabel und berichtet von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte.

    Sol Corthis(Chantal Lauby) war eine gefeierte Sängerin. Nachdem sie von Paris nach Buenos Aires umzog, zerstritt sie sich mit ihrem Sohn und der Kontakt brach ab. Nachdem der Sohn starb, entdeckte Sol, dass er verheiratet war. Jetzt will sie dessen Frau Eva(Camille Chamoux) in Paris besuchen, um sie kennenzulernen; vor allem aber um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen. Als Sol vor Ort feststellt, dass es da auch noch das Enkelkind Jo(Giovanni Pucci) gibt, traut sie sich nicht, sich zu erkennen zu geben. Dafür zieht sie in ein Zimmer ein, dass Eva vermietet. Sie bietet sich Eva als Haushaltskraft an und kommt so Schwiegertochter und Enkelkind näher. Doch eine Diva macht sich nicht besonders gut im Haushalt. Über kurz oder lang wird Sols Versteckspiel ins Verderben führen…

    Schön erzählt, mit einem Schuss Humor und einer Prise Drama findet -Madame Corthis und der Tanz ins Glück- den Weg zum Zuschauer. Der darf sich von dieser Familienstory unterhalten lassen. Kein ganz großes Kino, aber ein Film für einen entspannten, ruhigen Abend vor dem Bildschirm.
  • 2067
    Kampf um die Zukunft
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.01.2021
    Nur wo Dunkelheit ist, gibt es auch Licht!

    Zeitreise-Filme haben immer ein Dilemma: Sie können nicht logisch sein! Jedenfalls nicht für unseren menschliches Verstand. Regisseur Seth Larney hat es jedenfalls geschafft, nah dran zu sein. -2067- ist kein ultrateurer, effektüberladener Sci-Fi-Thriller, sondern eher ein kleines Liebhaberstück mit dem Blick fürs Detail. Zwar sieht auch hier die Zukunftsstadt so aus wie in -Blade Runner-, doch in welchem Zukunftsfilm ist das nicht der Fall? Wo -2067- wirklich punktet ist beim Tiefgang und dem Ende. Da hat er Klasse.

    2067 ist die Menschheit am Ende. Es gibt kaum noch Sauerstoff für die Menschen. Der künstlich hergestellte Sauerstoff macht die Menschen krank und tötet sie. Als der Arbeiter Ethan(Kody Smit-Mc Phee) in die Zentrale des größten Sauerstoffherstellers gerufen wird, um dort zu erfahren, dass er mittels einer Zeitmaschine in das Jahr 2474 reisen soll, um dort die Heilung für die Welt zu finden, glaubt er zunächst an einen Scherz. Doch dann muss er feststellen, dass sein Vater Richard, der Wissenschaftler war, genau diesen Weg für ihn vorgeplant hat. So reist Richard in die Zukunft, um die Vergangenheit zu ändern. Ein irrwitziger Plan. Aber einer, der funktionieren kann…

    Die Idee zählt. Gut umgesetzt macht sie aus -2067- einen nachdenklich guten Zeitreisefilm, der seine Freunde finden wird. Ich gehöre seit heute jedenfalls dazu.
  • Sune vs Sune
    Komödie, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 01.01.2021
    Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Sollte man eigentlich denken. Doch Sune(Elis Gerdt) erfährt das genaue Gegenteil. Als er nach den Ferien in die Vierte Klasse kommt, gibt es da noch einen Sune(John Österlund). Der scheint alles besser zu können als der alte Sune und kommt sogar bei Sunes Freundin Sofia(Lily Wahlsteen) besser an. Eine Katastrophe. Dagegen muss Sune etwas tun. Sein kleiner Bruder Hakan(Baxter Renman) und seine Eltern wollen zwar helfen, machen aber alles nur noch schlimmer. Doch Sune nimmt den Kampf gegen seinen Widersacher an…

    Mit -Sune vs Sune- hat Regisseur Jon Holmberg einen Film für die ganze Familie gemacht. Hier kommen die Kleinen und Großen gleichermaßen auf ihre Kosten. Egal ob Hakan mal wieder jemanden mit seinen eingebildeten Superkräften vereisen will oder Sunes Papa mit dem Spielzeuggewehr Unfug anstellt. Es darf gelacht werden. Am Ende gibt es dann sogar noch eine Moral von der Geschichte, als sich das schlechte Gewissen einschaltet.

    Wunderbare Unterhaltung aus Schweden. Hierzulande relativ unbekannt ist -Sune vs Sune- ein wirklicher guter Tipp für einen Familienfilmabend vor der Glotze. Die Chancen, dass ihnen das gefallen wird, stehen jedenfalls nicht schlecht.
  • Master Cheng in Pohjanjoki
    Wie einmal Master Cheng den Finnen die Kochkunst näherbrachte und für sich selbst die Liebe fand.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 31.12.2020
    Mit leichter Hand und Liebe zum Detail…

    …hat Mika Kaurismäki -Master Cheng in Pohjanjoki- verfilmt. Die Geschichte ist schon schräg und dabei doch so bodenständig. Der chinesische Koch Master Cheng(Pak Hon Chu) kommt mit seinem Sohn Nunjo(Lucas Hsuan) in das kleine finnische Dorf Pohjanjoki. Dort sucht er einen Mann, den er in Shanghai kennengelernt hat. Nach dem Tod seiner Frau will Cheng ein neues Leben anfangen. Doch er findet den Mann nicht und landet bei Sirkka(Anna-Maija Tuokko), einer Raststätten-Betreiberin. Die stellt schnell fest, was für ein ausgezeichneter Koch Master Cheng ist und die Einwohner und Besucher von Pohjanjoki wollen kurze Zeit später nicht mehr auf Chengs Kochkünste verzichten. Doch Cheng muss zurück. Ein schier unlösbares Problem…

    Das war schön. Kaurismäki erzählt warm und herzlich. Seine Charaktere sprühen vor Leben. Vor allem die beiden Alten Romppainen(Kari Vaananen) und Vilppula(Vesa-Matti Loiri) sind brillant. -Master Cheng in Pohjanjoki- ist keine mitreißende Komödie, wo ein Gag den nächsten jagt. Der Film hat auch keine Blockbusterqualitäten. Dafür lebt er die „Seele des Kinos.“ Eine gut erzählte Geschichte, mit lebendigen Figuren und einer gefühlvollen Botschaft. Dafür lohnt es sich zuzuschauen, sich zurückzulehnen und zu genießen. Sehr, sehr schön…
  • Archive
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 29.12.2020
    Über den Tod hinaus…

    …geht die Liebe des Programmierers und Maschinenbauers George(Theo James) zu seiner Frau Jules(Stacy Martin). Denn als der Tod das Paar scheidet, sind da noch Erinnerungen und ein ganzes Leben auf Festplatte, die George in den Roboter J3 implantieren will. In einem abgelegenen Labor verstößt er dabei gegen alle Regeln der Firma Archive, die das erinnerte Leben der Verstorbenen archiviert. George ist sich sicher, dass er Jules in J3 „zurückholen“ kann, doch dann geschehen seltsame Dinge im Labor…

    -Archive- ist keine einfache Filmkost. Mit Rückblenden und Versatzstücken wird die Geschichte einer ganz großen Liebe zu einer Frau, aber auch zur Arbeit gezeigt. Die Grundstory „ala Frankenstein“ wurde schon Hundert Mal auf die Filmrolle gebannt; interessant bleibt es trotzdem. Der geradezu besessene George wird von Theo James Klasse gespielt. Am Ende wartet die Story mit einer überraschenden Wendung auf.

    Gavin Rothery hat vieles richtig gemacht. Zu einer futuristisch abgelegenen Forschungsanlage gesellt sich ein kurzer „Außenbesuch“ der fatal an den -Blade Runner- erinnert. -Archive- entwickelt sich langsam, hat ganz sicher nicht das Zeug zum Blockbuster und wird im Genre seine Freunde finden.
  • Der wunderbare Mr. Rogers
    Nachbar. Ikone. Freund. Eine amerikanische Ikone und die Geschichte über Warmherzigkeit.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2020
    Eine Minute Stille!

    Mehr braucht es nicht, um einen Film komplett aus dem Mainstream zu reißen. -Der wunderbare Mr.Rogers- agiert weitab vom Schielen auf Einspielergebnissen oder dem Heischen nach Erfolg. Es scheint, als hätte Regisseurin Marielle Heller einfach ihren Traum von einem Film in die Realität umgesetzt. -Der wunderbare Mr.Rogers- funktioniert dabei völlig anders, als die zurzeit gängigen Filme. Mit nachdenklichem Tiefgang, Spielzeugsequenzen, kreativer Musik und zwei starken Hauptakteuren überzeugte er mich von A bis Z. Zudem sind auch die Nebenrollen mit Chris Cooper und Susan Kelechi Watson exquisit besetzt.

    Loyd Vogel(Matthew Rhys) ist ein ziemlich zynischer Reporter. Die dunklen Schatten seines Lebens versucht er durch Wut und Sarkasmus zu kanalisieren. Bei seinen Artikeln kommen die Protagonisten oft schlecht weg. Jetzt soll der den allseits beliebten Fred Rogers(Tom Hanks) porträtieren. Der leitet seit Jahrzehnten eine Kindersendung und scheint ein herzensguter Mensch zu sein. Loyd interessiert das wenig. Doch als er Rogers kennenlernt, verändert sich sein Leben.

    Angelehnt an das echte Leben hat Marielle Heller einen herzerwärmenden, wirklich guten Film auf die Rolle gebannt. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die wichtig sind. Wer das bisher noch nicht wusste, wird durch den wunderbaren Mr. Rogers hoffentlich eines Besseren belehrt.
  • Der Fall Richard Jewell
    Die Welt wird seinen Namen und die Wahrheit erfahren.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 19.12.2020
    Unfassbar:

    1)Wenn nur die Hälfte dieser Geschichte stimmt. 2)Wie brillant Clint Eastwood es geschafft hat, nicht ganze Systeme, sondern einzelne Menschen ins Visier zu nehmen. 3)Wie hervorragend Paul Walter Hauser den Sicherheitsmann Richard Jewell spielt. 4)Wie Kathy Bates, Sam Rockwell, Olivia Wilde und Nina Arianda in den Nebenrollen agieren. 5)Wenn es dafür nicht mindestens einen Oscar gegeben hätte(Kathy Bates).

    Clint Eastwood hat das Bombenattentat in Atlanta 1996 bei den Olympischen Spielen als Filmvorlage genutzt. Das FBI ermittelt gegen den unschuldigen Wachmann Richard Jewell. Eigentlich sollten die Ermittlungen schnell vorbei sein, doch die Ermittler sind felsenfest davon überzeugt, in Jewell den Täter vor sich zu haben. Und dass, obwohl es keinerlei Beweise gibt. So landen Richard Jewell und seine Mutter in der medialen Hölle und der Anwalt Bryant muss Richard Jewell die Augen öffnen, was überhaupt mit ihm passiert. Am Ende siegt die Wahrheit; aber für welchen Preis…

    Viel besser kann man nicht aufzeigen was passiert, wenn Menschen Fehler machen. Wenn sie dann auch nicht mehr in der Lage sind zurückzurudern, passiert, was 1996 in Atlanta passierte. Das Totalversagen von Ermittlern und der schier aussichtslose Kampf eines Unschuldigen gegen Menschen, die er eigentlich bewundert. Das Leben schreibt noch immer die besten Geschichten. Das hier ist eine davon!
  • Assassin's Creed
    Dein Schicksal liegt in deinem Blut.
    Abenteuer, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.12.2020
    Geschichtsstunde in der Matrix.

    Irgendwie geht es darum in Justin Kurzels -Assassins Creed-. Hochkarätig besetzt hat es der Film trotzdem nicht leicht, da er ein Thema behandelt, das Indiana Jones&Co. schon mehrfach brillant abgehandelt haben. Nichtsdestotrotz ist, der einem Computerspiel entsprungene Film, unterhaltsam, spannend und überzeugt mit ganz starken Stunts, Action- und Animationsszenen.

    Callum(Michael Fassbender) ist ein zum Tode verurteilter Straftäter. Nachdem er die Giftinjektion erhalten hat, stirbt er jedoch nicht, sondern findet sich im Forschungslabor der Wissenschaftlerin Dr. Sophia Rikkin(Marion Cotillard) wieder. Callum ist der letzte Überlebende einer uralten Blutlinie der Assassinen. Mit Hilfe modernster Technik will Rikkin Callum in die Leben seiner Vorfahren schicken, denn dort liegt das Geheimnis des Verstecks des Apfels aus dem Garten Eden. Mit ihm lässt sich die Menschheit beherrschen. Schnell merkt Callum, dass er in ein tödliches Spiel verstrickt ist, das sich über fünf Jahrhundert erstreckt. Flucht scheint unmöglich…

    Wie gesagt, ein sehr guter Actionfilm. Die Story wirkt manchmal hanebüchen, aber das ist verschmerzbar. Michael Fassbender ist Dreh- und Angelpunkt der Produktion. Das Ergebnis ist sehr vorzeigbares Popcorn-Kino.
  • The Doorman
    Tödlicher Empfang
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.12.2020
    Solider Action-Thriller ohne Überraschungen.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger, ist Regisseur Ryuhei Kitamuras -The Doorman-. Wer auf Actionfilme dieser Machart steht, wird diese Geschichte, so oder so ähnlich, schon Hundert Mal gesehen haben. Ein paar Gute gegen ganz viele Böse. Natürlich abgeschnitten von der Außenwelt und eigentlich chancenlos. Man weiß dann auch schon, wie das ausgeht. Mit Ruby Rose(Ali) ist die Hauptrolle gut, aber nicht überragend besetzt. Jean Reno(Victor Dubois) bringt eher sein Gesicht als seine Klasse in den Film mit ein. Action und Stunts passen, alles in allem ist -The Doorman- solide Hausmannskost.

    Elitesoldatin Ali versucht sich, nach einem traumatischen Erlebnis im Einsatz, als Hausmeisterin in einem leerstehenden Hochhaus, das renoviert werden soll. Der fiese Gangster Dubois vermutet in diesem Hochhaus wertvolle Gemälde und nutzt die Arbeiten, um sich die Gemälde zu sichern. Doch dabei steht ihm Ali im Weg…

    Wie gesagt, kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Neben der banalen Geschichte fällt auch noch eine starke Ähnlichkeit zum Film -Force of Nature- auf. Da gibt es große Deckungsgleichheit im Drehbuch. Im Vergleich zu Filmen wie -Nikita- oder -Peppermint- ist -The Doormann- daher leider nur dritte Liga.
  • Love is Blind
    Auf den zweiten Blick.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2020
    Nicht Fisch und nicht Fleisch.

    Die wohlhabende Suzanne(Demi Moore) fällt aus allen Wolken, als ihr Ehemann, der Geschäftsmann Mark(Dylan McDermott) ins Gefängnis muss. Mark scheint mehr als schuldig zu sein. Mit verbotenen Finanztransaktionen wurde er auf frischer Tat ertappt. Suzanne, deren Konto Mark nutzte, wird zu Arbeitsstunden in einer Einrichtung für Blinde verurteilt. Dort lernt sie den Schriftsteller Bill(Alec Baldwin) kennen. Der verbitterte, ehemals erfolgreiche Literat, verliebt sich in Suzanne. Und auch Suzanne erwärmt sich für Bill. Doch Suzanne ist verheiratet und ihr jährzorniger Mann kommt schneller aus dem Gefängnis, als ihr lieb ist…

    Ich wusste am Ende nicht so recht, was das war. Ein Drama? Eine Lovestory? Oder doch eher ein gesellschaftskritischer Film? Regisseur Michael Mailer hat es, meiner Ansicht nach, nicht geschafft, diese Story wirklich glaubhaft zu inszenieren. An den Schauspielern lag es jedenfalls nicht. Alec Baldwin und Demi Moore spielen sehr gut. Auch die Nebenrollen können überzeugen. Der Plot kann es leider(meine Meinung) nicht. Da wäre mehr drin gewesen. So bleibt -Love is blind- für mich eine Produktion unter vielen. Als Fan von Alec Baldwin oder Demi Moore sollte man sich das anschauen. Ansonsten darf man den Film auch verpassen.
  • A Billion Stars
    Im Universum ist man nicht allein.
    Lovestory, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2020
    Alles hat eine Geschichte!

    So ist das im Leben. Für mich ist das manchmal auch die Geschichte vom Suchen und Finden eines Films. Dabei ist oft „klein aber fein“ die Devise. Produktionen, die keine großen Kosten verschlingen, aber als Basis eine wunderbare Erzählung in Verbindung mit starkem Schauspiel aufweisen können. A Billion -Stars- ist, jedenfalls für mich, genau so eine Geschichte. Ein Film, den man nicht vergisst. Der nicht besticht durch unglaubliche Technik, extreme Stunts oder bahnbrechende neue Ideen, nein, im Gegenteil. Eine Geschichte, die man am Lagerfeuer erzählt. Der man mit leuchtenden Augen und offenen Ohren lauscht, um sie zu behalten und in die Erkenntnisse seines Lebens einzufügen.

    Professor Issac Bruno(Patrick J. Adams) ist am Ende. Seine Beziehung ist zerbrochen und seinen Job an der Uni muss er wegen Missachtung der Regeln pausieren lassen. Dabei will Bruno unbedingt dabei sein, wenn es darum geht einen erdähnlichen Planeten im All zu entdecken. Als er Clara(Troian Bellisario) kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden. Die junge Frau hat keinerlei astronomische Ausbildung, lernt aber schnell. Zusammen mit Issac macht sie sich auf den Weg zu den Sternen. Doch dabei finden die beiden Menschen nicht nur neue Welten, sondern auch die dunklen Flecken ihrer Vergangenheit…

    -A Billion Stars-. Klein, fein, wunderbar gespielt und magisch schön. Dafür gibt es von mir die klare Empfehlung zum Anschauen.