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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

280 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Chaos auf der Feuerwache
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.08.2020
    Feuerwehrklamotte zum gernhaben.

    Ganz sicher ist Andy Fickmans -Playing with Fire- kein großes Kino. Das war bestimmt auch nicht gewollt. Was wir sehen, ist eine Klamotte zum gernhaben. Viele Gags, die zünden, wenige, die das nicht tun. Eine liebenswerte Besetzungsliste und ein Plot, der so, oder ein wenig anders, schon ein Dutzend Mal funktioniert hat. Ist es schlimm, wenn man(oder Frau) sich da trotzdem gut unterhalten lässt? Ganz sicher nicht.

    Jake(John Cena) ist mit Leib und Seele Feuerspringer. Er will auf der Beförderungsleiter einen Schritt nach oben machen, doch dazu braucht er Glück und sein Team. Nach der Rettung von drei Kindern aus einem brennenden Haus, wird Jake die Kinder nicht so schnell los, wie er gern möchte. Die Kinder bringen Jakes Feuerwache ordentlich durcheinander und an ein Date mit der Forscherin Amy(Judy Greer) ist auch nicht mehr zu denken. Die Feuerwache scheint so im Chaos zu versinken, doch dann wendet sich das Blatt…

    Liebenswerte Unterhaltung ohne großen Tiefgang. Mit Judy Greer, John Cena und John Leguizamo stark besetzt, und vor allem: Sehr kurzweilig. So empfand ich -Playing with Fire-. Sie dürfen und können das gern anders sehen, aber dafür sollten sie sich den Film anschauen.
  • Ready or Not
    Auf die Plätze, fertig, tot.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.08.2020
    Es MUSS gespielt werden!

    Schließlich ist das ein alter Familienbrauch im Spieleimperium der Le Domas. Als Grace(Samara Weaving) dort einheiratet, verschweigt ihr Ehemann Alex jedoch die Kleinigkeit, dass dieser Spieleabend auch tödlich ausgehen kann. So findet sich Grace urplötzlich in einem Versteckspiel auf Leben und Tod wieder. Ahnungslos tappt sie durch die nächtliche Villa, verfolgt von schwerbewaffneten Familienangehörigen, die nur eins wollen: Ihren Tod!

    Was für eine wunderbar schrecklich-grausige Slasher-Komödie ist den Regisseuren Tyler Gillett und Matt Bettinelli-Olpin da gelungen. Das Muster der Story ist alt, das haben wir so, oder so ähnlich schon ein Dutzend Mal gesehen. Doch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Langsam gleitet man in die Geschichte, die nach und nach immer mehr Fahrt aufnimmt. Am Ende heißt es dann nur noch: Du oder Ich? Phantastisch.

    Für Freunde guter Gruselkomödien ist -Ready or Not- ein Volltreffer. Die Spannungsschraube stimmt und der Humor kommt nicht zu kurz. Für einen gruselig-unterhaltsamen Abend ist das die richtige Wahl.
  • Parasite
    Finde den Eindringling!
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.07.2020
    „Wenn man keinen Plan hat, kann auch nichts schiefgehen!“

    Vater Ki-taek(Song Kang-Ho) muss es wissen. Schließlich ist er das Familienoberhaupt. Seine Frau Chung-Sock(Chang Hyae Jin), die Tochter Ki-Jung(Park So-Dam) und der Sohn Ki-Woo(Woo-Sik Choi) folgen ihm blind. Aber was ist das für eine Familie? Keiner hat einen Job, alle versuchen sich mit halbseidenen Mitteln zu bereichern und sie sind alle so dreist wie verlogen. Eher Pack und Gesindel, als ehrenwerte Menschen. Als Ki-Woo die Chance erhält bei der dekadenten, versnobten reichen Familie Park Nachhilfe in Englisch für die Tochter des Hauses zu geben, sieht er die Chance, die ganze Familie bei den Parks unterzubringen. Die naive Ehefrau Yeon-Kyo(Cho Yeo-jeong) stellt die Mutter als Haushälterin und die Tochter als Kunstlehrerin für den Sohn ein. Herr Park(Sung-Kyun Lee) nimmt den Vater als Fahrer auf. Natürlich alles unter falschen Namen und mit hinterhältigen Tricks vorbereitet. Das läuft zunächst gut, doch dann wird es ganz, ganz bitter…

    Was für ein Film! Regisseur Bong Joon Ho hat alles richtig gemacht. Kamera, Besetzung, Kulissen und Story sind perfekt. Der Film ist eine Parabel darüber, dass die Reichen oder Armen machen können was sie wollen, sie können ihre Schicht nicht verlassen. Dafür gab es vier Oscars. Meiner Ansicht nach zu Recht. -Parasite- ist ein würdiger Gewinner und nebenbei kein verschwurbelter Arthouse-Film, sondern beste Kinounterhaltung.
  • Bad Boys 3 - Bad Boys for Life
    Bad Boys fürs Leben - Wir stehen zusammen. Wir fallen zusammen.
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 25.07.2020
    Nur keine Experimente.

    Das werden sich die Regisseure Adil El Arbi und Bilall Fallah gesagt haben, als sie ihren Bad Boys For Life abdrehten. Will Smith(Mike Lowry) und Martin Lawrence(Marcus Burnett) müssen reichen, um die Fans vor die Leinwand zu bekommen. Die Story ist da nicht so wichtig. Genau deshalb ist Teil 3 von Bad Boys ganz genau so, wie die beiden Vorgänger. Am Anfang einen Schuss zu albern, doch nach und nach findet der Film in die Fahrspur. Da wird dann gute Unterhaltung im Actionkino geboten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Fans der Trilogie ein Muss, der Rest der „Kundschaft“ wird überraschungslos unterhalten.

    Für Marcus Burnett ist Schluss mit lustig. Er will kein Bad Boy mehr sein. Schließlich ist er jetzt Opa und will seinen Ruhestand genießen. Sein Kumpel Mike findet das gar nicht gut. Er will Marcus unbedingt als Kollegen behalten. Doch Mike hat schnell andere Sorgen. Bei einem Attentat wird er schwer verletzt und überlebt nur knapp. Andere Kollegen habe da weniger Glück und sterben. Das ruft letztendlich seinen Freund Marcus zurück auf den Plan. Zusammen mit einer Spezialeinheit der Polizei jagen sie den unbekannten Killer…

    Wie gesagt, gutes Actionkino ohne Experimente. Der Film läuft mit einer hörenswerten Tonspur, über die sich jede Heimkinoanlage freuen wird.
  • Der Spion von nebenan
    Er ist ein Profi. Sie ist ein Naturtalent.
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 24.07.2020
    „Ich vermisse die Terroristen.“

    Es ist die 9jährige Sophie(Chloe Coleman), die den hartgesottenen CIA-Agenten JJ(Dave Bautista) zu dieser Aussage bringt. In -Der Spion von Nebenan- spielen Bautista und Coleman derart großartig, dass ich mich an Duos wie Natalie Portman und Jean Reno in -Leon der Profi- oder Tatum und Ryan O’Neal in -Papermoon- erinnert fühlte. Dabei ist der Film zwar eine banale, nach altbewährtem Strickmuster, produzierte Komödie, aber: Das Teil funktioniert grandios! Ganz nebenbei: Wenn Arnold Schwarzenegger in Filmrente geht, könnte Dave Bautista sein Nachfolger werden. Auch er hat schauspielerische Fähigkeiten und komödiantisches Talent.

    Die CIA ist auf der Suche nach einem gefährlichen Programm, mit dem Terroristen eine Atombombe herstellen können. Der, in Ungnade gefallene, Top-Spion JJ soll dabei einen 08/15-Job übernehmen. Die Observation eines möglichen Anlaufpunktes. Zusammen mit der Hackerin Bobby(Kristen Schaal) bezieht er Stellung und fliegt noch am ersten Tag auf, weil Sophie, die 9jährige Tochter der Zielperson, die Agenten sofort durchschaut. Doch Sophie petzt nicht, nein. Sie spannt die Agenten für ihre Zwecke ein. Das geht allerdings nicht lange gut…

    Unglaublich witzig und unterhaltsam kommt Peter Segals Film daher. Für mich bisher „Mein Film des Jahres 2020.“ Auch wenn es, wie gesagt, „nur“ eine „banale“ Komödie ist. Schauen sie einfach rein und genießen sie 90 Minuten wunderbare Unterhaltung.
  • Underwater
    Es ist erwacht - 7 Meilen unter der Meeresoberfläche ist etwas erwacht.
    Abenteuer, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.07.2020
    Abyss und Alien lassen grüßen.

    Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Regisseur William Eubank hat von den Besten abgeschaut, als er seinen Film -Underwater- in Szene gesetzt hat. Die Story ist schlicht und folgt einem bekannten Muster. Aussichtslose Lage, ein paar Überlebende, unglaublich dominante Monster und eigentlich eine Überlebenschance von 0 Prozent. Doch am Ende… aber das lassen wir jetzt lieber.

    Am Boden des Marinen Grabens zerfällt eine Bohrstation in ihre Einzelteile. Ein Seebeben? Eine Explosion? Man weiß es nicht. Was man weiß ist, dass einige Überlebende um ihr Leben kämpfen. Norah(Kristen Stewart), der Captain(Vincent Cassel) und drei weitere Crewmitglieder müssen die Station verlassen, die sich komplett zerlegt. Doch wohin in 11 Kilometern Tiefe? Es gibt nur einen Ausweg: Sie müssen die Bohrstation erreichen. Doch die befindet sich direkt an dem Geheimnis, dass in der Tiefe auf die letzten Überlebenden wartet. Ein aussichtsloser Kampf um Leben und Tod beginnt.

    Wie gesagt, alles schon mal gesehen und doch gut gemacht. -Underwater- wartet zudem mit einer starken Tonspur und einem brillanten Spannungsfaden auf. Da ist es nicht besonders schlimm, dass den Machern bei den Monstern nicht unbedingt ein Geniestreich geglückt ist. Kristen Stewart zeigt jedenfalls, was sie drauf hat. Sie setzt die Maßstäbe in -Underwater-.
  • Sonic the Hedgehog
    Ein Held auf der Überholspur.
    Kids, Fantasy, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.07.2020
    Ein blauer Igel und ein Bösewicht.

    Das sind die Hauptbestandteile von Jeff Fowlers -Sonic The Hedgehog-. Mehr braucht es auch nicht. Der Rest ist, mehr oder weniger, Staffage. Eine Story, die wir so, oder so ähnlich schon gesehen haben, die unterhält, aber keine Überraschungen bereithält. Aber da sind halt noch dieser blaue Igel Sonic(in der deutschen Synchro gesprochen von Ben Schwartz) und der fiese Bösewicht Dr. Robotnik(Jim Carrey). Der Igel ist zwar eigentlich eine Sega-Spielfigur, passt aber als Leinwandheld 1A. Und Jim Carrey ist, was Mimik und Schauspiel angeht, noch immer eine Augenweide.

    Sonic musste aus seiner Welt auf die Erde fliehen. Er muss sich verstecken, um sicher zu sein. Doch in der kleinen Ortschaft Green Hills fühlt sich Sonic pudelwohl und zum Cop Tom(James Marsden) hingezogen. Als der böse Wissenschaftler Dr. Robotnik auf die Energie des blauen Igels aufmerksam wird, ist es mit Sonics Sicherheit vorbei. Er muss Tom um Hilfe bitten, wenn er überleben will. Der glaubt zunächst, dass er verrückt geworden ist, doch dann steht er fest an Sonics Seite…

    Unterhaltsam, lustig und kurzweilig zieht Sonic seine Kreise auf dem Bildschirm. Er ist nicht die erste, und vermutlich auch nicht die letzte Spielfigur, die zum Leinwandhelden mutiert. Ich gehe davon aus, dass wir den kleinen blauen Igel bald wiedersehen werden.
  • Heavy Trip
    Komödie, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 17.07.2020
    Lange Haare und Klamauk.

    So könnte man -Heavy Trip- kurz zusammenfassen. Doch die Regisseur Jukka Vidgren und Juuso Laatio haben in ihrem finnischen „Metal-Märchen“ noch einiges mehr zu bieten. Egal, ob sich die Mitglieder der Band ständig in den Haaren herumfummeln oder ein Vielfraß als Löwenersatz herhalten muss. -Heavy Trip- unterhält vortrefflich, auch wenn die Story doch verdammt an -Happy Metal- erinnert.

    Turo(Johannes Holopainen) arbeitet im Pflegeheim und ist Sänger einer Heavy Metal Band, die noch nie einen Auftritt hatte und seit 12 Jahren in der Rentier-Schlachtfabrik vom Vater eines Bandmitglieds übt. Jetzt will die Band auf ein großes Festival in Norwegen. Zwar haben sie keine Zusage und alles ist irgendwie nur Wunschdenken, aber Mila(Minka Kuustonen), die Turo gern beeindrucken würde, erzählt schon mal im Ort weiter, wie erfolgreich die Band ist. So werden im finnischen Hinterland aus Turo und seinen Freunden echte Helden; jedenfalls bis die Lüge auffliegt. Doch dann kommt alles anders…

    Das ist witzig und zum Teil urkomisch. Hier und da gibt es auch mal einen ziemlich flachen Witz, aber das ist eher die Ausnahme. -Heavy Trip- punktet ansonsten in fast allen Kategorien. Und die Musik… na ja, die kann man gut finden, aber wie sagt der Betreiber der Schlachtfabrik so schön: „Wenn die Rentiere das hören, begehen sie Selbstmord.“
  • 21 Bridges
    Der einzige Ausweg führt über ihn!
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.07.2020
    Dem Teufel in die Augen schauen!

    So sieht der New Yorker Polizist Andre Davis(Chadwick Boseman) seinen Job. Als bei einem missglückten Überfall 8 Polizisten erschossen werden, übernimmt Davis den Fall. Ihm zur Seite wird die Ermittlerin Frankie Burns(Sienna Miller) gestellt. Schnell stellt Davis fest, dass es mehr Ungereimtheiten als Fakten gibt. Und das Morden geht weiter. Davis lässt alle 21 Brücken Manhattans sperren und setzt die Täter fest. Doch mit jedem weiteren Schritt nähert sich Davis dem Teufel. Dieses Mal wird es schwer, ihm in die Augen zu schauen, denn er hat ein bekanntes Gesicht…

    Da hat Regisseur Brian Kirk einen sehr soliden, knallharten und stringenten Cop-Thriller auf die Leinwand gebannt. Nach altbewährtem Muster, ohne jeden Schnickschnack, schnell, rasant und spannend. Die Story ist für den Zuschauer schnell zu durchschauen, aber das ändert nichts am sehr guten Gesamteindruck. Der Mittelpunkt der Produktion ist das Schauspiel von Chadwick Boseman. Er spielt den aufrechten Cop, der ohne Wenn und Aber seinen Weg geht, mit Herzblut.

    Für Freunde des Genres ist -21 Bridges- ein absolutes MUSS. Für alle anderen Zuschauer wartet der Streifen mit 96 Minuten bester Unterhaltung auf. Schauen sie einfach mal rein.
  • Doctor Sleeps Erwachen
    Das nächste Kapitel der Shining-Story.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.07.2020
    Die Welt ist ein hungriger Ort!

    Niemand weiß das besser als Danny Torrance(Ewan McGregor); auch wenn die Geister aus dem Overlook-Hotel ganz tief in seinem Kopf, gut verwahrt in verschlossenen Truhen, aus seinem Leben verschwunden sind. Ihre Spuren haben sie trotzdem hinterlassen. Danny hängt an der Flasche und ist ganz unten angekommen. Ihm helfen nur eine Flucht und ein Neuanfang. Doch dann meldet sich sein Shining wieder. Von weit entfernt nimmt er Abra(Kyliegh Curran) wahr. Ein Kind, dessen Shining übermächtig ist. Und Abra ist in Gefahr. Eine Gemeinschaft von dunklen Kreaturen, angeführt von Rose(Rebecca Ferguson) braucht Abras Shining, um selbst überleben zu können. Danny will nichts mehr mit der Vergangenheit zu tun haben, doch er hat keine Wahl: Er muss Abra finden und sich dem Kampf gegen die Dämonen stellen…

    Mike Flanagan hat eine fantastische Stephen King-Verfilmung hinbekommen. Buchgetreu und ganz im Sinne des großen Erzählers atmet sein -Doctor Sleep- den Autor aus Maine aus jeder einzelnen Filmpore. Brillant gespielt von Ewan McGregor, Rebecca Ferguson und Kyliegh Curran reißt diese Geschichte den Zuschauer mit. In Old School-Manier erzählt und perfekt ans Ende gebracht ist das großes Kino.

    Ein stilgerechter King zum Anschauen! Das ist bisher nicht immer gelungen. Bei -Doctor Sleep- passt schlichtweg alles. Genießen sie den Film! Von mir gibt es die absolute Empfehlung zum Anschauen.
  • I See You
    Das Böse ist näher als du denkst.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 10.07.2020
    Alles eine Frage der Perspektive.

    Das scheint sich Regisseur Adam Randall gesagt zu haben, als er seinen Film -I See You- auf die Filmrolle gebannt hat. Nicht nur, dass er zwei Sichtweisen ein und derselben Handlung sehr clever und geschickt „zusammengebastelt“ hat; nein, auch die unterschwellig bedrohlich wirkenden Kamerafahrten sind perspektivisch perfekt gelungen. So beginnt -I See You- als eine Art Horrorfilm und endet als solider Thriller.

    Die Psychologin Jackie Harper(Helen Hunt) und ihr Mann, der Polizist Greg(Jon Tenney) haben Beziehungsprobleme. Keiner von beiden kommt damit gut klar und auch Sohn Connor(Judah Lewis) leidet unter den Bedingungen. Das Greg im Fall eines verschwundenen Kindes ermitteln muss, der Parallelen zu früheren Verbrechen hat, macht es nicht einfacher. Und als dann im Haus der Familie urplötzlich seltsame Dinge geschehen, wissen die Harpers nicht mehr, was sie noch glauben sollen…

    Ein gut gemachter, ordentlicher Thriller. Das ist -I See You-. Der Film lebt vor allem von der Story. Die Hauptdarstellerin Helen Hunt wirkt ein wenig hölzern, der Rest der Besetzungsliste stimmt. Die Geschichte entwickelt sich, hält Überraschungen für den Zuschauer bereit und präsentiert ein schlüssiges Ende.
  • Der geheime Roman des Monsieur Pick
    Inspiriert vom Roman von David Foenkinos.
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.07.2020
    Leicht und beschwingt erzählte Geschichte über die Suche nach der Wahrheit.

    Man stelle sich das einmal vor: In einer Bibliothek, in der nur abgelehnte Romanmanuskripte stehen, findet die junge Lektorin Daphne(Alice Isaaz) einen Schatz. Einen unglaublich guten Liebesroman, der vom örtlichen Pizzabäcker, Monsieur Pick, der zwei Jahre zuvor gestorben ist, geschrieben wurde. Allerdings hat diesen Pizzabäcker niemals jemand lesen oder schreiben sehen. Das Mysterium landet in der Show des Literaturkritikers und Moderators Jean-Michel(Fabrice Luchini). Der zweifelt an der Echtheit der Geschichte und muss dafür bitter bezahlen. Erst verliert er seine Frau, dann seinen Job. Das lässt Jean-Michel nicht ruhen. Er will wissen, was hinter dem geheimnisvollen Roman steckt…

    Wer auf typisches französisches Kino steht, der wird hier finden was er sucht. Mit leichter Hand gefilmt. Locker, leicht, ein wenig vorhersehbar aber immer unterhaltsam und humorig kommt Remi Bezancons Film daher. Sich da mitnehmen zu lassen fällt leicht. Ganz nebenbei gibt es eine wunderbare Besetzungsliste. Camille Cottin spielt die zweifelnde Tochter Josephine Pick ganz wunderbar und in einer Nebenrolle ist Hanna Schygulla zu sehen. Fabrice Luchini trägt die Story, die ohne Längen auskommt, sicher von A bis Z. Sehenswert.