Kritiken von "Chris123"

Cold Storage

Das Ende der Welt wird krank.
Thriller, Science-Fiction

Cold Storage

Das Ende der Welt wird krank.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 24.02.2026
"Ihr zwei habt den Abend als Nachtwächter mit Mindestlohn angefangen, jetzt seid ihr ein Sondereinsatzteam"

Mal sehen wie groß die "Dresche" für meine Bewertung des Filmes "Cold Storage" ausfällt, ich bin gespannt wie viel Humor ihr hierfür mitbringt. Nach meinen Kinobesuch bin ich jedenfalls freudig überrascht über die gelungene Bespaßung des gebotene gewesen, das hatte ich so nicht erwartet. Im jeden Fall verließen wir nach einen schönen Geburtstag am späten Abend gut gelaunt das Kino, ein toller Abschluss eines richtig schönen Tages.

" Ist das ist eine Atombombe? Sind sie bescheuert ?! "

Mit Liam Neeson als hartgesottenen Bioterror-Agent und Joe Keery (Stranger Things) als "Teacake-Travis " der mit Georgina Campbell (Barbarian) als Naomi die Versager-Security gibt ist wirklich eine tolle Besetzung. Die Handlung erinnert stark an den B-Film-Horror-Komödien/Klassiker "Return of the Living Dead (1984)", und damit sind wir hier etwa auf den selbigen Niveau von Damals. Der größte Unterschied ist allerdings das die Trickaufnahmen schon um einiges besser sind. Der Witz ist für Horror-Komödien-Fans bestimmt mehr als ausreichend und die bescheuert-verrückte Handlung macht Spaß und dient nur als Vehikel für eine Menge absurder und beknackter Ideen die mit viel Schwung Vorgetragen und geradezu mit viel Liebe im Detail "zelebriert" werden.

Fazit: Der Film hat mir viel Spaß gemacht. Das auch in unserer modernen Gesellschaft noch Platz für gediegene B-Horror-Komödien Platz gibt freut mich sehr. Sicher wird hier wieder über schlechte CGI Effekte und die langweilige/sinnlose Handlung herumproletet werden, das ist schon mal sicher. Ich lasse mich aber davon nicht anstecken und mir die gute Laune verderben.
4-Sterne für diesen Gelungenen B-Film Horror-Quark, viel Spaß für jeden der damit was anzufangen weiß.

ungeprüfte Kritik

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 22.02.2026
" Sie haben ein Haus geerbt, im dem Haus gibt es allerdings noch einen Bewohner...........ihren Halbbruder. "

Na ja, die erste Hälfte des Films war ich nicht so begeistert, bestenfalls ein Paar Schmunzler gaben sich die Ehre. (....obwohl ich Christoph Maria Herbst eigentlich gerne sehe...) Ebenfalls hat mich die Darstellung von Michael Ostrowski (Bewährungshelfer Giesser) ziemlich gestört ja geradezu abgestoßen. Auch die Stimmung insgesamt wirkte etwas zu gestelzt und gezwungen, immer verzweifelt auf der Jagd nach dem nächsten Lacher. So weit so mittelmäßig.

Was das Blatt aber dann für meinen Geschmack deutlich gedreht hat war dann der (..etwas zu gemächliche..) Schwenk zu mehr Tiefe und menschlicher Nähe zwischen den Halbbrüdern Roland „Sunny“ Krantz (Nicolas Randel) und Thomas Bellmann (Christoph Maria Herbst) in der zweiten Hälfte des Film. Danach wurden auch der Witz etwas gediegener und die Stimmung glaubwürdiger und atmosphärischer. Das Drehbuch blieb wohl Zwangsläufig etwas auf der Strecke was dem Film aber nicht wirklich schaden konnte.

Fazit: "spiegelblicke" hat schon recht mit der Kritik, die Schauspieler haben den Film gerettet und ansehnlich gemacht. Als Familiengeschichte funktioniere das ganze ordentlich Herzerwärmend und ist dementsprechend auch als "Familienkomödie" gut geeignet. Zu guter Letzt gebe ich versöhnliche 3-3,5 Sterne. Da mir aber trotzdem einiges nicht so gut gefallen hat Runde ich hier auf 3 Sternen ab. Aber immerhin doch noch annehmbar bis sehenswert. Viel Spaß.

"Du bist kein halber Bruder, du bist ein ganzer halber Bruder"

ungeprüfte Kritik

Mitten in Deutschland: NSU

Die Spielfilmtrilogie: Die Täter - Heute ist nicht alle Tage / Die Opfer / Die Ermittler
Drama, Deutscher Film

Mitten in Deutschland: NSU

Die Spielfilmtrilogie: Die Täter - Heute ist nicht alle Tage / Die Opfer / Die Ermittler
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 21.02.2026
" Mitten in Deutschland "

Den Fernseh-Dreiteiler habe ich vor Jahren mal im Abendprogramm aufgenommen und habe mich bis vor wenigen Tagen gesträubt das ganze anzusehen. Jahrelang hat mich die fanatische und garstige dreinblickende Beate Zschäpe, von Anna Maria Mühe gespielt, vom Festplatten-Cover aus angestarrt und verhöhnt, ihr Blick sagte - Komm schon, du Feigling traust dich ja doch nicht....-

Ich gebe es zu, ein bisschen Angst hat sie mir bis jetzt schon gemacht, auch und gerade wegen ihrer zwei "Kameraden".

Die Spielfilmtrilogie beginnend mit dem Titel "1. Die Täter" hat es in sich, unbegreifliches spielte sich vor meinen Augen ab und der Ekel stieg in mir hoch in Anbetracht von so viel Dummheit und Brutalität. Selten sehnte ich so sehr das Ende eines Filmes herbei. Die Hoffnung auf kleine Erleichterung in der Fortsetzung "2. Die Opfer" hat sich dann auch ziemlich schnell zerstoben, war doch das Leid der Opfer so viel menschlicher und greifbarer als der unbegreifliche Hass der Täter. Der Abschluss schließlich durch den 3.Film "Die Ermittler" brachte da auch kein Erleichterung, eher noch ein Unbehagen das einen dumpf zurücklässt. Da fällt einen zwangsläufig der Ausspruch "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" ein.

Fazit: Ich wusste zwar schon vorher was sich Damals alles ereignet hat (Dokus, Internet), wollte aber das ganze irgendwann einmal in Form dieser Serie sehen. Nun habe ich es hinter mir und muss sagen das hier doch alles recht gelungen und fesselnd/wertig gefilmt wurde. Ob man sich das ganze antun sollte muss jeder für sich selber entscheiden. Ich bereue die Sichtung nicht und gebe 4 Sterne für diese Mitreißende und Schockierende Darbietung der damaligen Ereignisse. Sehenswert+.

P.S....Grusel-Beate hat für mich übrigens ihren Schrecken verloren, einfach erbärmlich.

ungeprüfte Kritik

Feste & Freunde

Ein Hoch auf uns!
Komödie, Deutscher Film, Drama

Feste & Freunde

Ein Hoch auf uns!
Komödie, Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 20.02.2026
" Das war nicht vernünftig, und ich würde es wieder machen."

Ja, doch, den hätte ich schon eher mal ansehen sollen. Keine unbekannten Schauspieler aber doch nicht die ewig selben Verdächtigen. Nicholas Ofczarek und Ronald Zehrfeld sind hier natürlich die Top Schauspieler im Cast, aber auch der bekannte Rest des Ensemble Spielt wirklich sehr gut und authentisch. Die Story geht in Ordnung und komisches und dramatisches wechseln sich gekonnt ab. Langweilig ist hier erst mal gar nichts und menschliches wird hier authentisch und witzig, wenn auch manchmal etwas peinlich, viel geboten........Treffer.

Themen wie Freundschaft, Liebe, Neid, Betrug, Veränderung und letztlich auch Geburt und Tod finden hier ihren Platz ohne das etwas überladen wirkt. Manchmal gibt es auch plumpe Momente die knapp an den Worten subtil oder ordinär vorbei schrammen, dann gibt es aber auch wieder geistreiche und schlagfertige Dialoge die Spaß machen und zum Nachdenken anregen. Ein letztlich herrliches Durcheinander das man nicht zu sehr auf die Goldwaage legen sollte sondern einfach nur staunend die Entwicklung einer sehr Freundschaftlich verbunden Gruppe im laufe von mehreren Jahren, und vielen Festen, bestaunt werden kann.

Fazit: Zugegeben, der Film hat nicht wirklich viel neues zu bieten, ist aber Atmosphärisch mit sehr guten Schauspielern nebst brauchbaren Drehbuch gut gemacht. Das alleine schon macht "Feste & Freunde" sehenswert und löst Gefühlsmäßig einiges beim Betrachter aus. Bei mir war das jedenfalls so. Ich gebe gerne 3,5 Sterne mit Drall in Richtung der 4. Sehr angenehm und unterhaltsam anzusehen wird man doch mit einer gewissen Wehmütigkeit und einen kleinen dumpfen Schmerz zurückgelassen. Schön.

"Zusammen immer allein"

ungeprüfte Kritik

Predator 6 - Badlands

Erste Jagd. Letzte Chance. Willkommen in einer Welt des Schmerzes.
Action, Science-Fiction

Predator 6 - Badlands

Erste Jagd. Letzte Chance. Willkommen in einer Welt des Schmerzes.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 20.02.2026
“Willkommen auf dem gefährlichsten Planeten des Universums auf dem alles versucht dich zu töten.”

Hier geht es natürlich wieder schwer zur Sache bei den Bewertungen. Die einen sind begeistert über diese Bildgewaltige "Fortsetzung" und die Anderen versuchen verzweifelt darauf hinzuweisen das dieser Film nichts mehr mit den "guten (alten) Predator" Filmen zu tun hat. Nun, beide Parteien haben natürlich reicht. "Predator 6" geht nicht mehr als Originalfilm durch da er einfach zu Kommerziell geworden ist. Ein möglichst großes Publikum sollte angesprochen werden das, wer will es ihm übel nehmen, großen Wert auf eine gute Show und viel Action legt.

Lässt man also die alten Filme bei Seite, auch sie sind bis auf die "Schwarzenegger-Verfilmung" umstritten, kann man schon einmal einen Blick auf "Predator 6" riskieren. Ich habe ihn im Kino gesehen und fühlte mich mit kleinen Abstrichen gut unterhalten. Das ganze wurde schon unter dem Motte Klotzen und nicht Kleckern gefilmt, alles wird Hollywood-Mäßig, wertig und unterhaltsam dargeboten. Gerechterweise sollte man auch würdigen das Elle Fanning als leicht Beschädigte Androidin Tessa eine gute Figur macht, Story und Atmosphäre sind ebenfalls überdurchschnittlich gut gelungen und ansehnlich.

Fazit: Hat mit dem Original “Predator(1987)" praktisch nicht mehr viel am Hut. Man sollt das ganze eher als separaten Science-Fiction Film betrachten der mit viel Professionalität und einiger Kompetenz Inszeniert wurde. Zeitgemäß und Massentauglich zurechtgeschnitten kann man den Film durchaus ansehen und seinen Spaß dabei haben. 3-4 Sterne und außerhalb der alten "Predator-Welt" durchaus sehenswert. Man kann hier ohne Übertreibung von einem gelungen Film sprechen. Ich bin jedoch noch immer ein großer Fan der alten (1-3) Original-Filme, besonders der von 1987.

ungeprüfte Kritik

F1 - Der Film

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 02.02.2026
„Wenn man alles unter Kontrolle hat, ist man nicht schnell genug.“ - Mario Andretti

Der Trailer hat mich damals im Kino schon angesprochen, für einen ansehen des Filmes war ich aber noch nicht bereit. Ein Fehler wie sich herausgestellt hat. Die Optik und der Sound des Films sind einfach herausragend, selbiges dürfte dementsprechend für den Schnitt und die Kameraarbeit gelten, einfach erste Sahne. Ebenfalls extrem positiv fand ich Brad Pitts ambivalente Darstellung des gescheiterten, extrem begabten aber völlig unberechenbaren und Chaotischen Rennfahrers Sonny Hayes, wirklich überragend. Selbstverständlich hätte man ihn in echt, abgesehen vom schon zu hohen Alter, nie in die Nähe eines Rennwagens gelassen, völlig unmöglich.

Das macht aber ganz klar auch den Reiz des Filmes aus, das und der restliche Cast und Crew des edel gemachten Filmes der trotz Hochglanz viel Dramatik und Atmosphäre erzeugt die den ganzen Film lang erhalten bleibt und die Stimmung hoch hält. Für richtige Formel1-Fans, ganz klar, ist das alles natürlich teilweise ein Farce. Ich habe früher auch mal ein "Paar" Rennen gesehen und weis das die Realität hier nicht all zu viel verloren hat. Na und, Spaß macht das ganze im jeden Fall, und die 149 Minuten vergingen für mich wie im Flug. Klasse.

Fazit: Sehr sehenswert für Leute die sich nicht all zu sehr an einen Macho-Melodram das teils schon fast unverschämt kitschig daherkommt stören. Atmosphäre und Unterhaltungswert stehen hier ganz klar im Vordergrund und toppen mit viel Action und Pathos selbst viel alte Klassiker im diesen Bereich. Sicher ein interessanter Renn-Sportfilm der im Gedächtnis bleibt, wenn auch nicht sehr Anspruchsvoll oder gar mit "Mehrwert". Für mich sehenswert+ und 4 Sterne wert.

„Wenn du nicht attackierst, wirst du niemals gewinnen.“ - Ayrton Senna

ungeprüfte Kritik

Black Phone 2

Tot ist nur ein Wort.
Horror, Thriller

Black Phone 2

Tot ist nur ein Wort.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 02.02.2026
" Nichts brennt so sehr wie die Kälte........als ob uns etwas an der Liebe läge "

Mal sehen ob Regisseur Scott Derrickson nach "Black Phone(2021)" eine passable Fortsetzung hinbekommen hat . Der erste Film war auf jeden Fall mal was anderes, wirklich gut gemacht. Unter seiner erneuten Regie und wieder mit den beiden Hauptdarstellern Mason Thames (Finn) und Ethan Hawke ("The Grabber"/Der Greifer") erweitert um Finns Schwester Madeleine „Gwen“ Blake unternehmen sie einen zweiten Anlauf um uns allen wieder das fürchten zu lernen. Denn der "Greifer" hat es sehr übel genommen das man ihn vor vier Jahren so einfach abserviert hat, verständlich. Ist das Stoff genug für eine Fortsetzung? Ich würde schon sagen das dass in weiten Teilen geglückt ist.

Die 80iger Atmosphäre und das recht altmodisch wirkende Grusel-Ambiente wurden wieder gut rüber gebracht, die Schauspieler sind wirklich richtig gut, die Story? Ganz in Ordnung, aber recht durchsichtig und doch unterhaltsam. Sehr wichtig sind natürlich die Traum Sequenzen und die Vermischung von "Realität" und den "Heimsuchungen" durch den "Grabber", sie erinnern mich dieses mal etwas an unseren alten Freund und Spaßvogel Freddy Krueger, aber auch das ist gut gelungen. Meine einzige kritische Bemerkung, die dann aber auch Sterne kostet, sind kleine Spannungsabrisse und etwas zähe Sequenzen die sich manchmal wiederholen. Dafür gibt es aber auch überraschende und Spannende Gruselmomente die einiges wieder gut machen.

Fazit: Der 2. Grabber-Phone-Terror kommt immer noch gut herüber. Sicher erreicht er nicht mehr die Qualität des 1.Teils. Aber im Grusel und Horror-Thriller Bereich ist er immer noch 3-3,5 Sterne Wert und somit gut annehmbar, ja sogar sehenswert für Grusel-Fans aller Art.

" Was glaubst du was passiert wenn du in deinen Träumen stirbst?......wir werden es bald herausfinden."

ungeprüfte Kritik

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 02.02.2026
"Du tanzt immer weiter mit dem Teufel, eines Tages wird er dir nach Hause folgen"

Hier wird es wieder besonders schwierig eine ausgewogene Bewertung zu schreiben, mal sehen. Ich wollte diesen Film eigentlich nicht anschauen, geschweige den etwas dazu schreiben. Da er aber jetzt für 16(!!!) Goldjungs nominiert ist habe ich jetzt doch angebissen/Blut geleckt.

Ich mag Vampirfilme. Ob "Fright Night1+2", "Bram Stokers Dracula", "Blade", "From Dusk Till Dawn", "The Lost Boys" oder "Near Dark", ich bin begeistert und schau mir ähnliches gerne an. Nun ist es aber so, das "Blood & Sinners" ganz schön aus der Reihe "tanzt/beißt". Klar gibt es gute Splatter und sonstige durchaus spannende und gut gemachte Einlagen zwischen Menschen und Vampiren die auch nicht mit Blut geizen, aber das besondere ist die historisch Einbindung die recht politisch und sozial eine Komponente zeigen die viele Horror-Fans nicht so sehr im Vordergrund sehen wollen. Das Gesellschaftliche Milieu, Rassismus, musikalische Identität, die soziale und menschliche Kultur speziell in Amerika werden hier interessanter weise sehr in den Vordergrund gestellt, das mag schon einmalig sein in diesen Genre, aber eben auch ein Grund für viele das Interesse zu verlieren und schnell zu ermüden.

Fazit: Perfekt Inszeniert. Aber für die meisten Horror-Fans viel zu komplex/anspruchsvoll. Sie wollen mit knackige 90 bis max. 110 Minuten Unterhaltung bespaßt werden, dagegen kann man auch nichts sagen. Klassische Horror-Fans können mit einem so ambitionierten Werk nicht viel anfangen, hier spielt sich der "Horror" ganz wo anders ab. Ich gebe zwar 4 Sterne für ein sehr gelungenes Werk das mir gefallen hat, weiß aber das der Film im Schnitt niemals die 3,5 Sterne knacken wird. Und mal ehrlich, 16 Oscar Nominierungen ?!

"Ich denke, bevor die Sonne unterging war das der beste Tag meines Lebens."

ungeprüfte Kritik

King Ivory

Thriller, Krimi

King Ivory

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.01.2026
"Die Nachfrage steigt und die Menschen sterben wie die Fliegen"

Der großartige Graham Green in einer seiner letzten Rollen.
"King Ivory" (dt. König Elfenbein), so nennt man unter anderem das "Schmerzmittel/ die Droge" Fentanyl auf den Straßen Amerikas. Die Opioidkrise in den USA soll ja seit dem Jahr 2000 so ca 1 Mio(!!!) Amerikanern das Leben gekostet haben, was für eine grauenhafte Bilanz durch ein Mittel das durch die Pharmaindustrie ganz legal unter die Menschen gebracht wird (wurde?), eine ekelhafte und Gewissenlose Art unglaublich viel Geld zu verdienen, Schande über sie.

Der Film fängt auf allen wichtigen Ebenen die Sicht betroffener Personen dieses "Produktes" ein und Komprimiert sie zum Ende hin zu einer bitteren Bilanz, so viel kann man schon mal verraten ohne zu Spoilern. Ich fand die Herangehensweise die wie ein Episodenfilm beginnt ganz interessant, wenn auch nicht ganz neu. Ziemlich Realistisch wird gezeigt wie Menschen Rund um das "Produkt" mit ihren eigenen Dämonen und Wünschen kämpfen um mehr oder weniger etwas gutes im ihren Leben zu erreichen. Manchmal sind scheinbar einfache Sachverhalte viel schwerer zu beurteilen als man annehmen möchte, dieser Film zeigt das anhand von Einzelschicksalen ganz deutlich. Ein ewiger Kreislauf....

Fazit: Nicht der beste Film im diesen Bereich aber recht professionell gemacht. Spannung und fein Dosierte Action mit etwas Thrill und Dramatik zeigen ein Problem auf das auf den ersten Blick leicht zu lösen scheint. Dabei wird schnell klar das hier so vieles ineinander greift das eine Lösung nahezu unmöglich macht, traurig aber wahr. Gute Schauspieler und die eingängige Handlung erzählen eine wahrhafte Geschichte die so passiert sein könnte. Sehenswerte 3-4 Sterne.

"Der Regen fällt gleichermaßen auf die Gerechten wie die Ungerechten"

ungeprüfte Kritik

Death of a Unicorn

Payback Is A Beast
Horror, Fantasy

Death of a Unicorn

Payback Is A Beast
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.01.2026
" Was zum Kuckuck ist das? " - Ein pferdeähnliches Säugetier mit einer Art Wachstumsfortsatz -

Die Idee und die Schauspieler sind gut. Leider sind aber Drehbuch und Spezialeffekte weniger gut (...bestenfalls mittelmäßig...) gelungen und nehmen den Film fast die Wirkung, Schade. Der Anfang hatte mich gleich abgeholt und ich habe mir einiges vom Fortgang des Filmes erwartet.

Das man hier tolle Schauspieler wie Paul Rudd (Ant-Man), Jenna Ortega (Wednesday), Richard E. Grant (Warlock), Téa Leoni (Dick und Jane) und Will Poulter (Detroit) so leichtfertig verheizt ist schon schade, sie haben sich aber sichtlich bemüht den Film zu retten und ihr bestes gegeben. Die Atmosphäre war Ansatzweise da, wurde aber immer wieder durch die mangelhafte Storyline und den gekünstelten Witz (....ganz zu schweigen von den wirklich schlechten Animationen...), Ausgebremst.

Fazit: Wirklich eine vertane Chance, alles was man brauchte war da wurde aber unnötigerweise verschludert. Ein anderer Regisseur, bessere Effekte, ein eingängigeres Drehbuch, mehr Witz?! Zu guter Letzt war hier wohl nicht mehr drin. Zu viele leichtfertige "Stolperer" auf der ganzen Linie haben dem Film das Potential genommen. 2-3 Sterne sind trotzdem drin. Annehmbar, vielleicht für manche sehenswert. (...leider....nur....Schande.....)

" Es ist ein fu**ing Einhorn "

ungeprüfte Kritik

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
"Wenn du durch dieses Leben kommen willst, musst du manche Dinge ignorieren"

Überragender Cillian Murphy.
Da packt es einen schon gewaltig, wie ehrlich und glaubwürdig Cillian Murphy den braven, bescheidenen und fleißigen Vater von Fünf Mädchen gibt, und ein Leben lang die schweren, schmutzigen Kohlen hin und her schindet. Dabei kommt er in gebückter Haltung daher und schrubbt sich täglich die dreckigen Hände mit Seife und Wasser ab bevor er sich zu seiner Familie an den abendlichen Esstisch setzt. Dabei hat er immer ein freundliches Wort oder ein respektvolles nicken für die Menschen in seiner Umgebung übrig, gleich wie schlecht es im gerade geht.

Eines muss allen von euch klar sein: Dieser Film ist bei WEITEN nicht für jeden geeignet. Die Düsternis die, die meiste Zeit über den Film liegt ist schon sehr beklemmend, ja geradezu klaustrophobisch. Als der Kohlehändler Bill Furlong (Murphy) bei der Auslieferung einer Fuhre in ein örtliches Kloster bemerkt das dort junge, schwangere, alleinstehende Frauen und Mädchen zwangsweise eingewiesen und wie im einen Gefängnis oder Arbeitslager gequält und misshandelt werden fühlt er sich an seine eigene, ledige Mutter erinnert. In ihm tobt ein Kampf gegen die Vergangenheit und die Gegenwart.....wie soll er sich verhalten?

Fazit: Schwer verdauliche Kost die einen viel Geduld und Leidensfähigkeit abverlangt. Viele würden diesen Film als langweilig oder langatmig bezeichnen und von einer mangelhaften Inszenierung sprechen. Fakt ist aber das hier hohe Schauspielkunst und eine wahrhaft skandalöse Begebenheit im Bezug auf die katholische Kirche zu bestaunen gibt. Das ist bestimmt nicht jedermanns/Frau Sache. Wer aber die Mühe nicht scheut und emotionale, menschliche Darstellung zu schätzen weiß ist hier genau richtig. 4-5 Sterne. Super.

ungeprüfte Kritik

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
" Sein Atem riecht wie eine Sardelle die auf Sauftour war und sein Lachen klingt wie das Röcheln eines krepierenden Köters"
- Ivy Rose zur Paartherapeutin -

Hier gefällt mir die Kritik von "Spiegelblicke" ganz gut. Ich bin ja schon immer ein großer Fan von Danny De Vitos´s "Rosenkrieg(1989)" mit den phantastischen Darstellern Kathleen Turner, Michael Douglas und eben Danny DeVito als erzählenden Scheidungsanwalt, ein Klassiker im schwarzen Komödien Bereich. Die Neuverfilmung, sofern man sie als solche sieht, wirkt aber nach immerhin 35 Jahren um einiges frischer und lebendiger.

Benedict Cumberbatch und Olivia Colman sind auf jeden Fall schauspielerisch als "Traumpaar" gut besetzt, die Story ist durchaus bekannt aber Innovativ im Bezug auf vertauschte Geschlechterrollen zwischen Mann und Frau. Die Harmonische Beziehung kommt erst schleichend in Schieflage und der entstehende Konflikt steigert sich gemächlich ins unerträgliche und führt beide in ihren Verhaltensweisen an die Grenzen des erträglichen. Schließlich eskalieren zum Ende hin die gewachsenen Egos des Ehepaares und münden in einer vergifteten Situation in der niemand mehr Grenzen oder ein an sich halten kennt.

Fazit: Im "schwarzen" Komödienfach ist der Film auf alle Fälle überdurchschnittlich gut gelungen. Der doch recht giftige Wortwitz und die deftigen Sprüche lassen die Anfänglich Harmonie des sich wirklich liebende Paares tatsächlich tragisch aber dennoch komisch rüberkommen. Aber keine Angst, mit einem Handfesten Drama bekommt man es hier nicht zu tun, die schwarz-humorige Rosenschlacht im "britischen Style" behält bis zum Schluss die Oberhand. 3-4 Sterne sehenswert(+).

" Ich glaube nicht das es ihnen gelingen wird ihre Probleme zu lösen "
- Ist ihnen erlaubt so etwas zu sagen? Sie sind immerhin unsere Therapeutin -

ungeprüfte Kritik