Kritiken von "Chris123" aus Schöllnach

Resident Evil

Action, Fantasy

Resident Evil

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 18.09.2026
„Willkommen in Raccoon City – wo der Kundenservice etwas zu wünschen übrig lässt.“

Na bitte, geht doch! Ich war nach diversen Re-Evil Verfilmungen schon schon fast geneigt die Hoffnung zu begraben. Aber siehe da, die Zombies rennen trotz Exitus durch das T-Virus wieder herum und es wird wieder ordentlich gemeuchelt. Die Jovovich-Re-Evil-Filme fand ich damals so zwischen sehenswert bis belanglos, die Qualität der Teile war doch sehr schwankend/taumelnd, aber immerhin....

Die Story? Egal ! Rund 90 Minuten wird gerannt, geballert, gebissen und zerlegt, was das Zeug hält. Dazu ein paar nette Überraschungen, ordentlich Blut und genau die richtige Portion schwarzen Humor. Ernst nehmen sollte man das Ganze natürlich nicht. Aber ich denke speziell Gamer, ja auch ich wenn auch nur noch zeitweise, werden den Film sehr zu schätzen wissen. Durchaus Spannend und Augenzwinkernd wird man hier durch die T-Virus-Welt gehetzt, Klasse.

„Keine Panik, wir sterben schließlich alle irgendwann.“

Besonders gefällt mir das deutliche Videospiel-Feeling. Man hangelt sich geradezu von Level zu Level und wartet eigentlich nur darauf, welcher Albtraum als Nächstes um die Ecke kommt. Die Atmosphäre passt, die Monster sehen ordentlich aus und auch die Action macht Laune. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, und manche Sprüche hätten gerne im Drehbuch bleiben dürfen, aber geschenkt.

Fazit: Kurz, knackig, blutig und angenehm bekloppt. Hebt sich durchaus von der tumben Masse ab, genau die Sorte Horror-Spaß, die man sich mit einer Tüte Popcorn und möglichst wenig Anspruch gönnen darf. Für Resident-Evil- und Splatter-Fans durchaus sehenswert. Alle anderen bitte schön weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen … außer Zombies und derbes Gemetzel. Für mich 4 Sterne wert. Sehenswert+.

„Erst die Lieferung, dann die Apokalypse. Reihenfolge ist wichtig.“

ungeprüfte Kritik

Barbarian

Manche bleiben eine Nacht. Manche bleiben eine Woche. Manche gehen nie.
Thriller, Horror

Barbarian

Manche bleiben eine Nacht. Manche bleiben eine Woche. Manche gehen nie.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Na toll……da hat man endlich eine Unterkunft und dann ist schon jemand drin.“

Den Film hätte ich mir wahrscheinlich nie angesehen, aber der Regisseur Zach Cregger hat seit „Weapons (2025)“ einen Fuß bei mir in die Türe gekriegt, ach was, sie eingetreten! Jetzt auch noch die neue „Resident Evil (2025/26)“-Verfilmung, die richtig gut aussieht, und da bin ich eben doch hier gelandet. Zum Glück.....

Eigentlich beginnt alles ziemlich harmlos: Eine junge Frau kommt spätabends bei ihrer gemieteten Unterkunft an und stellt fest, dass dort bereits ein fremder Mann wohnt. Blöd gelaufen! Jetzt könnte man natürlich einfach wieder gehen……aber dann hätten wir keinen Film. Also bleibt man und nimmt damit seinen persönlichen Untergang scheinbar billigend in Kauf.

„Barbarian“ ist einer dieser Filme, bei denen man besser möglichst wenig über die Handlung weiß. Denn kaum glaubt man zu wissen, wohin die Reise geht, biegt der Film einfach mal völlig anders ab. Genau das hat mir gefallen. Der Film spielt geschickt mit unseren Erwartungen und schafft es tatsächlich einige Male, ordentlich zu überraschen.

Dazu kommt eine Atmosphäre von „Irgendwas stimmt hier nicht“ bis zu „LAUF, MÄDEL, LAUF!!!“. Besonders die erste Hälfte funktioniert richtig gut und sorgt für ordentlich Spannung und ein ziemlich ungutes Gefühl.

Natürlich treffen auch hier einige Figuren Entscheidungen, bei denen man sich fragt, ob die eigentlich noch alle Latten am Zaun haben. Aber gut, ohne solche Leute wäre bei Horrorfilmen nach 30 Minuten Feierabend.

Fazit: Erfrischend anders, spannend, teilweise richtig unangenehm und mit einigen gelungenen Überraschungen. Kein gewöhnlicher 08/15-Horror, sondern ein kleiner, ziemlich fieser Albtraum. 4 Sterne, für Freunde des Genres durchaus sehenswert.

„Wenn dir dein Bauchgefühl sagt: Geh! ………dann GEH!“

ungeprüfte Kritik

Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama

Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Was ist schon normal? … und wer entscheidet das eigentlich?“

Na da haben wir ihn wieder, den ganz normalen Wahnsinn. „Verflucht normal“ ist eine dieser Komödien bei denen man sich besser nicht allzu viele Gedanken über Logik, Wahrscheinlichkeit oder gar den Sinn des Lebens machen sollte. Einfach hinsetzen, anschauen und gelegentlich schmunzeln. Fertig!

Die Geschichte ist natürlich ziemlich schräg und bedient sich reichlich bei den üblichen Zutaten: skurrile Figuren, jede Menge Missverständnisse, etwas Chaos und Menschen die offensichtlich dringend einen guten Psychologen gebrauchen könnten. Aber genau davon lebt das Ganze. Wer hier nach tiefgründiger Gesellschaftskritik oder ausgefeilter Dramaturgie sucht, wird vermutlich schneller fündig wenn er sich einen anderen Film aussucht.

Mir hat vor allem gefallen, dass der Film sich nicht ständig selbst auf die Schulter klopft und dem Zuschauer erklärt wie lustig er gerade sein möchte. Einige Gags sitzen richtig gut, andere krachen dafür ziemlich unsanft auf dem Boden. Na ja, bei einer Komödie gehört das eben dazu. Man kann schließlich nicht jedes mal einen Volltreffer landen, sonst wäre man ja bei Monty Python...(...welche ja gerade sehr Geschmackssache sind....)

Fazit: (K)ein Meisterwerk und ganz sicher kein Film für Leute die zum Lachen erst eine Bedienungsanleitung brauchen. Dafür locker, teilweise herrlich bescheuert und mit genügend schrägen Momenten um einen gemütlichen Filmabend zu erleben. 3,5 Sterne+, durchaus unterhaltsam und total sehenswert.

„Normal war gestern……heute machen wir es einfach anders.“

ungeprüfte Kritik

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Wer sagt eigentlich das Schafe dumm sind?“

Na ja, das ist mal was anderes. Ein Krimi aus der Sicht von Schafen, die nach dem Mord an ihrem Schäfer George auf eigene Faust ermitteln. Klingt erstmal ziemlich bescheuert? Ist es auch – aber eben auf eine durchaus unterhaltsame Art und Weise.

Die Geschichte nimmt sich selber nicht sonderlich ernst und genau das macht den Reiz aus. Miss Marple mit Wolle sozusagen. Jedes Schaf hat seinen eigenen Charakter und seine ganz eigene Vorstellung davon was passiert sein könnte. Dabei wird fleißig beobachtet, kombiniert und verdächtigt, während der Zuschauer irgendwann merkt: So dumm sind diese Viecher tatsächlich gar nicht.

Natürlich darf man hier keinen hochspannenden Kriminalfall erwarten, bei dem einem vor lauter Nervosität die Fingernägel ausgehen. Die Ermittlungen sind eher gemütlich und teilweise schon ziemlich skurril. Dafür gibt es immer wieder nette Einfälle und einen angenehmen schwarzen Humor.

Fazit: Ein ungewöhnlicher und leichtfüßiger Krimi der einfach mal etwas anderes macht. Nicht unbedingt für Freunde harter Thrillerkost geeignet, aber wer sich auf die etwas schräge Idee einlässt bekommt einen unterhaltsamen und charmanten Krimispaß serviert. 3-4 Sterne, sehenswert+.

„Man muss kein Mensch sein um einen Mörder zu finden.“

ungeprüfte Kritik

Zurück in die Zukunft 2

Und jetzt wird durchgestartet...
Science-Fiction

Zurück in die Zukunft 2

Und jetzt wird durchgestartet...
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen.“

Ach ja ... Zurück in die Zukunft. Was soll ich dazu noch groß sagen? Für mich ist das eine dieser Filmreihen, bei denen schon die ersten Takte der Musik und der Anblick des DeLorean ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. 1985 kam der erste Teil ins Kino und was "Zurück in die Zukunft" damals abgeliefert hat, ist für mich bis heute ganz großes Unterhaltungskino.

Michael J. Fox als Marty McFly und Christopher Lloyd als völlig durchgeknallter Doc Brown sind einfach eine Traumbesetzung. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert in allen drei Teilen hervorragend und obwohl sich die Geschichte ständig weiterdreht, bleibt der Charme immer erhalten.

Teil 1 ist natürlich der Klassiker schlechthin. Zeitreise, Humor, Abenteuer und eine geniale Geschichte, die trotz aller Verrücktheit wunderbar funktioniert. Teil 2 legt noch eine Schippe drauf und spielt herrlich mit Zukunft und Vergangenheit. Teil 3 verlagert das Ganze in den Wilden Westen und schafft es tatsächlich, noch einmal etwas Neues zu bieten.

Natürlich sieht man den Filmen inzwischen ihr Alter an, aber genau das macht für mich ihren Reiz aus. Keine seelenlosen Hochglanz-Effekte, sondern handgemachtes Kino mit Herz, tollen Figuren und einem Soundtrack, den man einfach nicht vergessen kann.

Fazit: Eine Filmtrilogie wie aus dem Bilderbuch und für mich ein echtes Stück Kinogeschichte. Abenteuerlich, witzig, sympathisch und mit jeder Menge Herz. Wer diese Filme damals im Kino erlebt hat, wird beim Wiedersehen vermutlich genauso sentimental wie ich. Wenn der DeLorean wieder auf 88 Meilen beschleunigt, ist die Welt einfach für einen Moment in Ordnung.

5 Sterne – ein zeitloser Klassiker und ganz großes Kino!

ungeprüfte Kritik

In the Grey

Wenn Milliarden gestohlen werden, sind sie die Profis, die sie zurückstehlen.
Action, Thriller

In the Grey

Wenn Milliarden gestohlen werden, sind sie die Profis, die sie zurückstehlen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wir sind nicht die Guten.“

Also gut, Guy Ritchie, Henry Cavill, Jake Gyllenhaal und Eiza González. Das liest sich schon mal wie ein ziemlich ordentliches Action-Menü und tatsächlich bekommt man hier genau das, was auf der Speisekarte steht: schicke Bilder, coole Typen, flotte Sprüche und reichlich Blei in der Luft.

Die Story ist jetzt nicht unbedingt der Nobelpreisverdächtige Teil des Films (...muss sie bei einem Actionkracher aber vielleicht auch nicht sein...). Eine Spezialeinheit erledigt die Drecksarbeit und räumt dort auf, wo andere lieber nicht hinschauen. Das Ganze ist zwar recht vorhersehbar, wird aber flott und unterhaltsam serviert.

Besonders die Besetzung macht Spaß. Cavill darf wieder den wortkargen Haudrauf geben, Gyllenhaal bringt etwas mehr Charakter ins Spiel und Eiza González zeigt ihren männlichen Kollegen ziemlich überzeugend, dass Frauen bei diesem Job keineswegs nur zum Kaffeekochen da sind.

Dazu kommen ordentliche Action, gute Kameraarbeit und die typische Ritchie-Optik. Sicher, der ganz große Ritchie-Wurf ist das nicht und an „Snatch“ oder „The Gentlemen“ reicht das Werk bei weitem nicht heran. Dafür nimmt sich der Film glücklicherweise auch nicht übermäßig wichtig.

Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein ziemlich launiger Action-Thriller, der mich gut unterhalten hat. Die Geschichte ist überschaubar, die Action stimmt und die Besetzung macht ihre Sache ordentlich. Hirn ausschalten, Lautstärke hoch und einfach Spaß haben. Für Action-Fans durchaus sehenswert, von mir 3,5 Sterne – sehenswert.

"Was machen wir jetzt?" - "Wir schießen zurück !“
..........Na dann… auf geht´s

ungeprüfte Kritik

Mutiny - Keine Gnade auf hoher See

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Mutiny - Keine Gnade auf hoher See

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
„Wenn Jason Statham schlecht gelaunt ist, sollte man besser nicht im Weg stehen.“

Jason Statham, ein Frachter und eine Verschwörung. Na, wenn das mal nicht nach anspruchsvollem Kino klingt! Nachdem sein Boss ermordet wird und Cole Reed dafür verantwortlich gemacht werden soll, geht’s ab auf einen Containerfrachter. Dort darf Statham wieder das tun, was er am besten kann: böse schauen, böse Jungs verprügeln und danach so tun, als wäre nichts gewesen. Das seltsame: Manchmal dachte ich das gleich eine Überleitung zu "Meg 3" kommt, aber ich denk mir mal der läuft separat erst nächstes Jahr zu Ostern vom Stapel und wird noch dieses Jahr zwischen Weihnachten und Sylvester gedreht.....
aber ich schweife ab.

Die Story ist ungefähr so überraschend wie ein Regenschauer im November. Irgendjemand lügt, irgendjemand betrügt und natürlich steckt hinter allem eine Verschwörung. Wer der Bösewicht ist? Der Film macht daraus kein Geheimnis. Und wieder mal eine Menge Ex-Irgendwas...machen halt irgendwas.

Aber egal! Wenn die Fäuste fliegen, interessiert sich sowieso niemand mehr für die Handlung. Die Action ist ordentlich gemacht, schön dreckig und auf dem engen Frachter kommt Spannung auf. Statham bekommt ordentlich auf die Mütze, steht natürlich wieder auf und verteilt anschließend die Quittungen. Auch Annabelle Wallis macht ihre Sache ordentlich, während der Rest des Casts hauptsächlich dafür zuständig ist, irgendwann von Statham aus dem Weg geräumt zu werden.

Fazit: „Mutiny“ erfindet das Actionkino ungefähr so neu wie ein Toaster das Brot. Die Story ist dünn, die Überraschungen überschaubar. Aber verdammt nochmal, wieso schreib ich Kritiken zu Jason Statham-Filmen? Diese hier passt doch eh auf alle seine "Werke". Ich selbst gebe 3 Sterne, annehmbar. Wer einen draufpackt und Spaß daran hat ist ja total O.K.

ungeprüfte Kritik

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Das Ende der Welt war erst der Anfang. Am Ende der Welt überlebt niemand alleine.
Science-Fiction

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Das Ende der Welt war erst der Anfang. Am Ende der Welt überlebt niemand alleine.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
"Fürchte die Überlebenden“

Ridley Scott und Endzeit, da erwartet man großes Kino. "Das Ende der Sterne“ hat dafür alles was man braucht: eine fast ausgelöschte Menschheit, eine verlassene Welt, einen mysteriösen Funkspruch und mit Jacob Elordi, Josh Brolin, Margaret Qualley und Guy Pearce einen starken Cast.

Wer hier ein "Alien" oder gar „"Mad Max“ erwartet, dürfte sich ziemlich ärgern. Scott geht diesmal einen deutlich speziellen und persönlicheren Weg. Hig lebt mit seinem Hund und dem ziemlich grimmigen Überlebenskünstler Bangley auf einem verlassenen Flugplatz. Während der eine lieber schießt, bevor er fragt, sucht der andere verzweifelt nach einen tieferen Sinn und Menschlichkeit. So weit so Extra-Klasse.

Die Bilder sind grandios, besonders die Flugszenen und Landschaften haben richtig was zu bieten. Auch Brolin macht als knurriger Survival-Typ ordentlich Spaß und zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine interessante, manchmal sogar überraschend humorvolle Dynamik.

Der Film nimmt sich Zeit für die Figuren und ihre Entwicklung, die Spannung wird systematisch aufgebaut und sehr gezielt eingesetzt, Action gibt es immer im genau richtigen Moment und meist auch recht Hart und kompromisslos . Es steckt viel Nachdenkliches über Einsamkeit, Verlust, Hoffnung und die Frage drin, was vom einen Menschen übrig bleibt, wenn fast niemand mehr da ist. Auch mit Dramatik und harter "Realität" wird das Publikum reichlich konfrontiert.

Fazit: (K)ein typischer Ridley-Scott-Brecher, ein ungewöhnliches und atmosphärisch starkes Endzeitdrama. Für mich ein fabelhafter Film mit Klasse und besonderen Feeling. Für mich 4 Sterne+, und für ein "geneigtes" (ACHTUNG!) Publikum ebenfalls ein besonderes Kinohighlight vom Regie-Meister. Klasse.

"Vielleicht gibt es da draußen noch jemanden.“

ungeprüfte Kritik

Steckerlfischfiasko

Eberhofer.Susi.Birkenberger.Dreamteam. Der zehnte Eberhofer Fall, nach dem Bestseller von Rita Falk.
Komödie, Krimi, Deutscher Film

Steckerlfischfiasko

Eberhofer.Susi.Birkenberger.Dreamteam. Der zehnte Eberhofer Fall, nach dem Bestseller von Rita Falk.
Komödie, Krimi, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
"Wer Hochdeutsch redet, hat nicht automatisch recht!“

Der Eberhofer ist wieder da und diesmal geht es zum Jubiläum gleich ans Steckerlfischfiasko. Der zehnte Fall aus Niederkaltenkirchen macht eigentlich genau das, was man erwartet: Eberhofer (Sebastian Bezzel) grantelt sich durch einen Mordfall, Birkenberger (Simon Schwarz) ist natürlich wieder, wenn auch ekelhaft verlottert, dabei und im heimischen Chaos ist sowieso alles so weit wie immer paletti.

Allerdings liegt der Steckerlfischkönig plötzlich mausetot auf dem neuen Golfplatz und schon darf sich Franz zwischen Volksfestclans, Schickimicki-Golfern und jeder Menge Dorftratsch durchquälen. Die Krimihandlung ist dabei eher (wieder) Nebensache, denn seien wir ehrlich: Wer geht schon wegen des hochspannenden Mordrätsels in einen Eberhofer? Genau, kein normaler Mensch.

Was zählt sind die bekannten bayerischen Provinz-Figuren und dieser herrlich bekloppte Mischung aus Familienwahnsinn und trockenem Humor. Franz, Rudi, Susi und natürlich die Oma, da funktioniert das Zusammenspiel einfach immer noch richtig gut. Besonders der Wahnsinn rund um den Golfplatz, Wahlkampf und das Dorfleben sorgen für einige schöne Lacher.

Allerdings merkt man nach zehn Filmen auch, dass langsam die Luft etwas dünner wird. Große Überraschungen bleiben aus und der Mordfall wirkt stellenweise eher wie notwendiges Beiwerk. Macht aber nix, denn die Figuren tragen das Ding locker über die Ziellinie.

Fazit: Deshalb ist das "Steckerlfischfiasko" für Eberhofer-Fans wieder ein gemütlicher, bayerisch-bekloppter Spaß. Viel Charme, gute Darsteller und reichlich Situationskomik. Die 99 Minuten vergehen wie im Trecker. Für mich 3–4 Sterne, mit Tendenz zu 4, Sehenswert+ und somit: Sitzt, passt, wackelt und hod Luft!

„Des is jetzt aber schon a bissl eskaliert…“

ungeprüfte Kritik

Good Luck, Have Fun, Don't Die

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.08.2026
„Wenn die Zukunft schon im Eimer ist, kann man wenigstens noch einen Burger essen.“

Gore Verbinski, der Mann hinter „Fluch der Karibik“ und „The Ring“, schickt diesmal Sam Rockwell in die Vergangenheit, genauer gesagt in ein Diner in Los Angeles. Dort sucht er sich ein paar völlig "normale" Menschen zusammen, die ihm helfen sollen, die Menschheit vor einer durchgeknallten künstlichen Intelligenz zu retten. Warum gerade diese Leute? Keine Ahnung! Aber wenn die Welt untergeht, muss man eben nehmen, was gerade am Tisch sitzt.

Und genau hier liegt auch der größte Spaß des Films. Sam Rockwell ist mal wieder grandios. Völlig überdreht, herrlich trocken und irgendwo zwischen Zeitreisendem, Wahnsinnigem und dem Typen, der auf einer Party nach drei Bier plötzlich die Weltpolitik erklären will. Haley Lu Richardson und Michael Peña machen ebenfalls ordentlich mit und passen wunderbar in diesen völlig bekloppten Haufen.

Die Mischung aus Science-Fiction, schwarzem Humor und ein bisschen Gesellschaftskritik funktioniert erstaunlich gut. Die Frage, ob wir Menschen eigentlich noch selbst denken können, bekommen ordentlich einen übergebraten. Tiefgründig? Nicht immer. Aber immerhin mit Spaß an der Sache. Zwischendurch wird das Ganze allerdings etwas chaotisch. Rückblenden, Zeitsprünge und wilde Ideen stapeln sich und man ist plötzlich zwei Jahrzehnte weiter und weiß nicht mehr, warum.

Fazit: Schön durchgeknallt, witzig, ideenreich und mit einem Sam Rockwell, der den Laden praktisch alleine zusammenhält. Sicher kein Film für jeden Geschmack, aber mir gefällt dieser herrlich bekloppte Science-Fiction-Ausflug deutlich besser als die nächste glattgebügelte KI-Weltuntergangsnummer. 4 Sterne, sehenswert+.

„Die Menschheit ist dem Untergang geweiht.“
– Na dann erstmal Kaffee. Man hat ja sonst nichts mehr zu tun. -

ungeprüfte Kritik

The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller

The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.08.2026
„Ich brauche nur einen Neuanfang.“ – Ja klar, Millie, such dir einen schönen ruhigen Haushalt. Was soll da schon schiefgehen?!

Die 27-jährige Millie kommt nach ihrer Gefängnisentlassung als Hausmädchen bei einer wohlhabenden Familie unter. Großes Haus, gutes Geld, nette Familie – Jackpot! Na ja, zumindest auf den ersten Blick. Denn Hausherrin Nina benimmt sich zunehmend merkwürdig, Ehemann Andrew ist verdächtig charmant und irgendwie hat dieses Haus mehr Geheimnisse als Schränke.

Die Verfilmung des Bestsellers von Freida McFadden macht vieles richtig. Die Geschichte wird geschickt aufgebaut, immer wieder werden kleine Zweifel gestreut und man fragt sich ständig, wer hier eigentlich wen an der Nase herumführt. Sydney Sweeney spielt Millie überzeugend, Amanda Seyfried darf herrlich undurchschaubar aufdrehen und Brandon Sklenar passt ebenfalls bestens in dieses kleine Psycho-Dreieck.

Natürlich sollte man bei einem solchen Thriller nicht jede Handlung mit dem Zollstock vermessen. Wer das versucht, findet vermutlich schneller Ungereimtheiten als Millie Geheimnisse im Keller. Trotzdem funktioniert die Mischung aus Spannung, Misstrauen und überraschenden Wendungen erstaunlich gut. Nicht jede Überraschung haut einen allerdings vom Sofa – manches zeichnet sich schon etwas früher ab. Auch Regisseur Paul Feig, den man eher aus dem Komödienfach kennt, liefert handwerklich ordentlich ab. Atmosphäre. Ganz großes Thrillerkino .

Fazit: Ein unterhaltsamer und schön gemeiner Psychothriller, der mich über die Laufzeit gut bei Laune gehalten hat. Kein Meisterwerk, aber deutlich mehr als nur Hausmannskost. Für Thrillerfreunde sehenswert und für einen spannenden Heimkinoabend bestens geeignet. Von mir 3,5 Sterne, mit leichter Tendenz nach oben.

ungeprüfte Kritik

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 16.08.2026
„Dracula – Die Auferstehung“ – Liebe, Blut und sehr viel Pathos

Frei nach Gerhard Polt: ja, mei, brauchts des? (brauchts es das? / muss das sein?)

Luc Besson macht aus Bram Stokers Dracula keine neue Horror-Ikone, sondern eine 500 Jahre andauernde Liebeskummer-Therapie mit gelegentlichem Blutverlust. Wer hier „Nosferatu“ erwartet, sollte besser die Knoblauchknolle wieder einpacken. Gebissen wird zwar auch, aber hauptsächlich ins Taschentuch.

Caleb Landry Jones spielt Vlad als gebrochenen Liebhaber, der den Tod seiner Elisabeta einfach nicht akzeptieren will. Verständlich. Andere Männer schreiben vielleicht ein Gedicht oder trinken einen Schnaps – Vlad entscheidet sich für die Unsterblichkeit und wird nebenbei zum Fürsten der Finsternis. Man muss seine Probleme eben konsequent angehen.

Besson inszeniert das Ganze gewohnt bildgewaltig: Burgen, Nebel, Kostüme, Kerzen, finstere Wälder – Gothic-Kitsch auf französische Art. Sieht verdammt gut aus. Leider erzählt der Film seine große Liebesgeschichte mitunter so dick aufgetragen, dass selbst Dracula irgendwann Nasenbluten bekommt. Christoph Waltz darf derweil als Gegenspieler ein wenig Würze in die romantische Blutpudding-Masse bringen. Immerhin einer im Film scheint zu wissen, dass man beim ewigen Leiden auch mal einen flotten Spruch raus lassen muss.

Das eigentliche Problem: „Dracula – Die Auferstehung“ ist deutlich mehr Liebesdrama als Horror. Wer Gänsehaut und Schrecken sucht, bekommt vor allem große Gefühle, große Bilder und große Gesten. Wer damit leben kann, bekommt ein opulentes Gothic-Märchen.

Fazit: Kein neuer „Dracula“-Klassiker, dafür ein visuell prächtiger Ausflug in die Welt von Liebe, Tod und tollen Bildern.
3 Sternen, annehmbar .

Polts Antwort auf die eigene Frage: "Na, des braucht koa Mensch" (Nein, das braucht kein Mensch.)

ungeprüfte Kritik