Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 27.10.2026
„Wegschauen ist einfach. Hinsehen hat seinen Preis.“
Wir scrollen und wischen. Schreckliche Bilder tauchen auf, der nächste Katzenclip folgt, und schon ist das Grauen vergessen. Doch wer hält unser digitales Wohnzimmer sauber? In „American Sweatshop“ entsorgen Menschen den Abfall unserer Onlinewelt.
Lili Reinhart spielt eine Content-Moderatorin, die verstörende Inhalte sichten und löschen muss. Als sie auf ein Video stößt, das ein mutmaßliches Verbrechen zeigt, lässt es sie nicht mehr los. Aus einem Job wird eine Obsession, aus Wegsehen ein verzweifelter Versuch, hinzusehen.
Der Film greift ein Thema auf, das uns alle betrifft. Wir wollen die grenzenlose Freiheit des Internets, ohne zu fragen, wer den Preis bezahlt. Während wir uns über unangenehme Inhalte beschweren, müssen andere sie Stunde um Stunde ertragen. Hauptsache, unser Bildschirm bleibt sauber.
Umso erstaunlicher ist, wie wenig Beachtung „American Sweatshop“ findet. Vielleicht ist das kein Film für nebenbei. Seine Gesellschaftskritik trifft einen Nerv, auch wenn die psychologische Entwicklung der Hauptfigur stellenweise hinter der Dramatisierung zurückbleibt.
Fazit: Ein unbequemer, sehenswerter Blick hinter die Kulissen digitaler Bequemlichkeit. Vielleicht ist das Internet nicht deshalb so schmutzig, weil wir alles sehen können, sondern weil wir zu selten wissen wollen, wer für unseren Bildschirm bezahlt. 4 Sterne, sehenswert+.
„Wer den Dreck nicht sehen will, sollte wenigstens fragen, wer ihn wegmacht.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "bqhz619a" aus Kastl am 27.10.2026
Ich finde eindeutig Themaverfehlung!
Man erwartet, wie mein Vorredner schon geschrieben hat humorvollen bayerischen Grant.
Stattdessen, ist es ein Gefühlsduseliger, teils trauriger Familienfilm. Eher ein Drama als eine Komödie, die man bei diesem Filmtitel erwarten würde.
Wir deutschen können halt nur noch ernst sein wie es scheint.
Der Film an sich ist nicht schlecht, man erwartet halt was komplett anderes.
Damit man dem Film diesen Titel geben konnte, wurden halt ein paar Zitate aus der "alten" Geschichte wie eben das mit dem Mana und dem Luia sog i eingefügt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ßßßßßßß" aus Bad Homburg am 26.10.2026
Ich war enttäuscht. Ich mag Emma Thompson, aber in dieser völlig unplausiblen Geschichte macht ihr auf Tiefgang angelegtes Spiel das Ganze nur noch absurder. Der Plot hangelt sich von Loch zu Loch: Warum sieht A nicht das Auto von B? Wie kann B die irren Distanzen so flott zu Fuß bewältigen? Wie kann A in gefühlt drei Minuten ganz alleine Tonnenweise Geraffel raus aufs Eis schaffen? Und warum hat die Heldin Zeit und Nerven, ihrem verstorbenen Gatten nachzutrauern, wenn es doch gerade ums nackte Überleben geht? Sorry, aber als Zuschauer fühle ich mich nicht ernst genommen und das gibt - wegen der hübschen Naturaufnahmen - zwei Punkte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elGigante" aus Hohentengen am 25.10.2026
An sich sind alle Jason Statham Filme gleich. Kennst du einen, kennst du alle.
Das ist nicht negativ gemeint, den ich mag sie alle. Aber die Story läuft immer nach dem selben Muster ab.
Einer gegen alle, nichts kann ihm anhaben und egal wieviel Leute kommen, sie schaffen es nicht ihn zu besiegen. Wer diese Art von Filmen mag, wird hier gut unterhalten.
Ich fand den Film ziemlich spannend, actionreich und kurzweilig.
Erwartet keine tiefe Geschichte, darum geht es hier nicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "stephanp1000" aus Berlin am 25.10.2026
Ich hatte ein paar Mal hin und her überlegt ob ich diesen Film ausleihe - ich bin froh das ich ihn gesehen habe. Wer auf klasse Splatter steht und dabei gerne lacht ist hier richtig …
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kinosessel" aus Brüggen am 25.10.2026
Was für ein langweiliger, zeitverschwendeter Film. Die ganze Story, auch das verhalten aller Personen ist so unrealistisch, dass man den Film eigentlich nur noch ausschalten möchte. Ein Film mit solchen Topdarsteller sollte doch ein gewisses Niveau erreichen und nicht die Zuschauer durch blödsinnige Handlungen aller Amerika als dumme, chipsfressende Zombies einstufen.
Auch ein Actionfilm sollte nicht durch gehirnloses Rumballern, sondern auch durch eine klärende Story bestehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 23.10.2026
Ein überwiegend lächerlicher Agenten-Action-Thriller aus Deutschland. LUNA ist sowohl von seinen Figuren, wie auch vom Handlungsverlauf extrem unglaubwürdig. Auch die Darsteller agieren maximal durchschnittlich. Einzig ein kurzweilige Unterhaltungswert kann auf der Haben-Seite verbucht werden. 2,30 tote Family-Sterne bei München.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 23.10.2026
Einer der Filme, bei denen die Filmemacher glauben, es wäre spannungs-steigernd, wenn die Auflösung erst in den letzten Dialog-Sätzen kommt. Das kann in Ausnahmefällen funktionieren, im konkreten Fall läuft es aber gehörig schief.
Wenn es gut gemacht wird, dann wird der Zuschauer im Laufe des Films immer wieder mit kleinen Info-Häppchen "angefüttert", die zu einer deutlichen sich steigernden Erwartungshaltung führen. Bei diesem Film wird aber schon relativ bald klar, wohin der Hase läuft (Spoilerwarnung: entweder geht es um Aids oder um Drogenmissbrauch).
Man fragt sich eigentlich nur, warum der eine Zweig der Familie so ein Riesengeheimnis um das Ganze macht: Für das Spanien der 1980er-Jahre (aus dieser Zeit stammen die Tagebuch-Eintragungen) mag das noch nachvollziehbar sein, aber der Film spielt 20 Jahre später und es wird immer noch gelogen, dass sich die Balken biegen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" aus Hamburg am 22.10.2026
Extrem spannungsloses Drehbuch, hanebüchene Handlung, schlechte Schauspieler (allen voran der "böse" Nazi, Namen braucht man sich nicht zu merken), Dialoge voller Platitüden. Wer war hier eigentlich das intendierte Publikum für dieses Machwerk?
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 21.10.2026
Mich stört natürlich wieder die musikalische Soundkulisse und vor allem die generischen treibenden Beats zu den Fights. Bei deren Choreografie waren sie auffällig bemüht, mal andere Moves und Kombinationen zu zeigen. Und schön dirty sollte es natürlich werden, was ja auch gelingt. Nur ist oft ebenso auffällig, dass Gegner zögern oder abwarten müssen, damit die Choreo „funktioniert“. Oder sie tun so, als wären sie irgendwie fixiert, während unser Held in eine andere Richtung boxt.
Diese auffälligen Patzer könnte man leicht einschränken, wenn die Kämpfe gegen weniger Gegner stattfinden würden, und schon wäre das Ganze ein Stück glaubwürdiger. Das sieht man schön wenn sie sich nur zu 2t kloppen. Da macht es dann auch Spaß, weil einen nicht dauernd Unstimmigkeiten raus reißen.
Und natürlich werden Gegner oft nur sehr zögerlich wirklich ausgeschaltet, so dass sie immer wieder kommen können.
Von den superheldenmäßigen Nehmerqualitäten rede ich jetzt mal nicht… Das sind eben die gängigen Tropes des Genres, die aber Fans solcher Prügelfilme nicht stören dürften.
Insofern ist hier gar nicht so viel „neu“ oder „anders“, wie ich es vorab so oft gehört habe.
Die Story bietet auch nichts Originelles und ist mit 2 kurzen Sätzen erzählt.
Trotzdem sind die athletischen Leistung hier bemerkenswert und die Fights sind auch nicht komplett in Sekundenbruchteile zerhackt, wie es ja heute gerne gemacht wird.
Wie immer bei solchem überkandidelten Gemorde, schaltet man schnell emotional ab und achtet eigentlich nur noch auf die technische Umsetzung. Und die ist, bis auf die digitalen Anteile, im Wesentlichen ganz ordentlich.
Aber gerade zum Ende hin ist das Gekloppe und Gehacke, wenn auch flott inszeniert, einfach viiiiel zu lang. Da war der schnelle Vorlauf nötig.
Und ein bisschen Story hätte auch geholfen;) 2,7 Sterne.