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Lars und die Frauen

Die echt schräge Beziehungs-Kiste.

USA, Kanada 2007 | FSK 0


Craig Gillespie


Ryan Gosling, Paul Schneider, Emily Mortimer, mehr »


Drama, Lovestory

3,3
354 Stimmen


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DVD  /  ca. 102 Minuten
Vertrieb:20th Century Fox
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Spanisch Dolby Digital 5.1, Russisch Dolby Digital 5.1
Untertitel:Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Russisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Entfallene Szenen, Trailer
Erschienen am:24.10.2008

Blu-ray

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Lars und die Frauen (Blu-ray)
FSK 0
Blu-ray  /  ca. 107 Minuten
Vertrieb:20th Century Fox
Bildformate:16:9 Letterbox, 1,85:1, 1920x1080p
Sprachen:Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD Master 5.1
Untertitel:Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Entfallene Szenen, Featurette, Trailer
Erschienen am:14.06.2013
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Erschienen am:24.10.2008

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Sprachen:Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD Master 5.1
Untertitel:Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
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Erschienen am:14.06.2013
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Handlung von Lars und die Frauen

Macht Liebe blind? Die Antwort gibt diese schräge, Oscar-nominierte Außenseiter-Komödie. Sonderling Lars Lindstrom (Ryan Gosling) ist so scheu, dass selbst sein Bruder Gus (Paul Schneider) und seine Schwägerin Karin (Emily Mortimer) kaum Kontakt zu ihm haben. Bis er ihnen überraschend seine Verlobte Bianca vorstellt - für ihn ist sie eine bildschöne Brasilianerin, für seinen Bruder Gus und seine Schwägerin Karin eindeutig eine lebensgroße Puppe aus Silikon! Irritiert holen sie sich Rat bei der Ärztin Dr. Dagmar (Patricia Clarkson) ein, die eine überraschende Diagnose stellt: Lars kann nur geholfen werden, wenn sie und die ganze Gemeinde Lars' Freundin behandeln, als sei Bianca tatsächlich lebendig. Ein scheinbar einfacher Plan mit kuriosen Folgen.

Film Details


Lars and the Real Girl - The search for true love begins outside the box.


USA, Kanada 2007



Drama, Lovestory


Einsamkeit, Kleinstadt, Tragikomödien, Oscar-nominiert, Golden-Globe-nominiert, Dating, Puppenfilme, Bowling / Kegeln



13.03.2008


88 Tausend


Darsteller von Lars und die Frauen

Trailer zu Lars und die Frauen

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am
Lars und die Frauen ist ein ruhiger, sehr warmherziger Film über einen Mann, der sich eine Puppe als Frau bestellt. Die Psychologin rät der Gemeinde und Freunden von Lars die Puppe als seine echte Freundin anzusehen.

Es macht viel Spaß zu sehen wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Dies liegt vor allem an den symphatischen Darstellern die die Story sehr glaubwürdig rüberbringen.

am
Der Film ist Komödie und Drama zugleich. Zum einen ist es sehr erheiternd zuzusehen, wie sich die Einwohner versuchen mit der Situation zurechtzufinden und normal mit der "Freundin" von Lars umzugehen. Andererseits ist es auch erschütternd zu sehen, wie ein Mensch sich selbst in einer Scheinwelt gefangen halten kann.

am
Ein Film, der nicht nur Frauen zum Schauen einlädt.
Es ist ein Film, der sich beim Erzählen Zeit lässt, nie langweilig wird und einen Humor mit leisen, ernsten Hintertönen hat.

am
Mir ist dieser Film von einer Freundin empfohlen worden u. ich muß sagen, zu Recht. Dieser Film ist ein sehr leiser, warmherziger Film. Anfangs schmunzelt man noch über die Puppe als Freundin, aber langsam begreift man worum es eigentlich geht. Sehr schön ist die Integration von Lars' Freundin in die Gemeinde, aber umso bestürzender die Auflösung von Lars Scheinwelt bis hin zur "Trennung" von seiner Freundin. Dieser Film beweist einmal mehr das nicht nur Action u. bekannte Schauspieler etwas aus einem Film machen können.

am
“Lars und die Frauen” ist ein Film, den eigentlich jeder gesehen haben sollte. Sehr sympathisch verkörpert Ryan Gosling den Mann mit der etwas anderen Freundin. Verschroben & liebenswert.

am
Der Film ist komisch bis sehr peinlich und traurig. Und dennoch genau dadurch wird er richtig gut und die Personen werden alle liebenswerter, je länger der Film geht.

am
Wunderbarer Film mit tollen Charakteren und viel Sinn für liebenswürdigen Humor. Es gibt keinen bösen Widersacher, keinen missgünstigen "Freund" und keine Möchtegern-Dramatik. Ein rundherum gelungener Film - übrigens auch im Original gut zu verstehen.

am
Zarter, leiser (manchmal fast etwas zu leiser) Film über die schmale Grenze zwischen eigenartig und verrückt, über das manchmal schwierige Finden der Liebe und über die Fähigkeit der Menschen, aufeinander zuzugehen. Achtung: Wer hier die Gleichung "Gummipuppe = Klamauk" aufstellt und eine Nummer à la "American Pie" oder "The 40 Year Old Virgin" erwartet, liegt völlig falsch. Mich hat der Streifen - auch aufgrund des winterlichen Settings - eher an "Schiffsmeldungen" erinnert.

am
Bezaubernd! Feine Gefühle, Humor, psychologische Spannung, die ganze Geschichte hält sich auf einem höhen Niveau, ohne zu viel zu werden.

am
Ein sehr guter Film der auch nachträglich im Gedächtnis bleibt,ohne laute Lacher aber mit einigen Schmunzel Zehnen.

am
Einer der witzigsten Filme die wir in letzter Zeit gesehen haben! Allerdings ist es ein Witz der eher ruhigen und hintergründigen Art: Wer hier Hollywood-Einheits-Brei aus USA erwartet, wird enttäuscht werden, der Film mutet eher "skandinavisch" an: Skurrile Typen, allen voran der fantastische Ryan Gosling, geben dem Film Authentizität und Originalität.

am
Ein echter Schauspieler-Film ohne lärmige Computer-Effekte. Sehr anrührend gespieltes Drama um einen Quasi-Autisten, der sich mit Hilfe einer lebensgrossen Plastikfrau selber therapiert und so wieder den Kontakt zu den Menschen findet. Wenn man sich auf die Story einlässt, wird man gut unterhalten.

am
Eine hübsche kleine ungewöhnliche Komödie. Liebenswerte Charaktere, ein langsam vor sich hin trottende Geschichte und eine Prise Humor machen den Film ebenso sehenswert wie unaufgeregt. Vielleicht handelt es sich hier um ein modernes Märchen, vielleicht ist es auch einfach eine zutiefst menschliche Geschichte über Freundschaft, Familie, Liebe und den ganzen Rest.

am
Unter einer Komödie verstehe ich etwas anderes. In meinen Augen unterscheidet sich eine Komödie von einem Drama im Farbton der Brillengläser, durch die das Geschehen betrachtet wird - leicht, heiter und unbefangen oder aber eher problemorientiert mit hoher emotionaler Involviertheit des Betrachters. Dementsprechend muß ein Drama realistisch, glaubwürdig sein, während eine Komödie durchaus schräg und verrückt sein darf.

Die Idee für diesen Film ist brilliant und hat das Potenzial zu einer wirklich schrägen, abgefahrenen Komödie. Die Inszenierung jedoch geht einen anderen Weg. Humor glimmt nur verhalten auf, Pointen nur vereinzelt. Erzählung und Charaktere sind zwar warmherzig, die menschlichen Regungen und Verletzungen verständlich, das Geschehen jedoch ausgesprochen kishonesk, aber ohne die dazugehörige emotionale Distanz. So ist dieser Film eben nicht Komödie und Drama in einem, sondern weder das eine noch das andere. Für eine Komödie fehlt die Heiterkeit, für ein Drama die Glaubwürdigkeit.

am
"Lars und die Frauen" ist ein Film, den eigentlich jeder gesehen haben sollte. Sehr sympathisch verkörpert Ryan Gosling den Mann mit der etwas anderen Freundin und Regisseur Craig Gillespie schafft es das Thema genau richtig inszeniert auf die Leinwand zu bringen, so dass der Film immer die richtigen Töne anschlägt.

am
Die Mischung aus Drama & Komödie beschreibt es eigentlich sehr gut. Ein sehr einfühlsamer Film um Ängste eines Mannes, die sich letztlich in einer Wahnvorstellung manifestieren. Die Tatsache, dass diese Wahnvorstellungen dazu führen, dass sich der Hauptdarsteller in eine Aufblaspuppe verliebt und fest davon überzeugt ist, dass diese lebendig ist, hat aber auch immer wieder auch komische Momente.

am
stimmt, das Ende könnte einem ein bisschen kitschig werden, aber insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen. Bevor es so enorm unrealistisch wird, ist es einfach nur schön herzerwärmend und lustig.

am
Wenn man nur die Inhaltsangabe zu dem Film liest, könnte man auf die Idee kommen, dass er ziemlich flach und klamaukartig ist. Aber mitnichten! Es ist ein sehr sensibler Film, der seine Darsteller nicht "vorführt". In Lars' Dorf leben lauter normale Menschen, die sehr verständnisvoll auf Lars' Spleen eingehen. Man würde sich wünschen, auch solche Mitmenschen um sich herum zu haben! Bemerkenswert auch, wie alle Bianca (die Puppe) mehr und mehr als eigenständigen Menschen sehen, der Termine hat und sogar einen Job annimmt. Dabei nehmen die Dorfbewohner es sogar auf sich, sie überall hinzufahren. Als Bianca am Ende stirbt, ist das auf der einen Seite sehr traurig, aber auf der anderen beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Lars, der nun endlich erwachsen geworden ist. Super Film, bemerkenswerte Darsteller!

am
Es wäre ein einfaches gewesen die Geschichte von Lars und seiner Real Doll zu einer simplen Posse zu verarbeiten aber der Film nähert sich behutsam dem Thema und seinen Protagonisten, sogar etwas zu behutsam, denn so still und leise wie es bei "Lars und die Frauen" zu geht passiert es öfters, dass der Film auf der Stelle tritt und sich nicht weiterentwickelt und dass obwohl die Entwicklung der Figuren durchaus weiter fortschreitet man hat es aber vor lauter Behutsamkeit und Samthandschuhen gar nicht so richtig bemerkt, bis der Film dem Zuschauer sein herrlich bittersüßen Schluss serviert. Im Großen und Ganzen ist "Lars und die Frauen" ein geglückter Versuch ein nicht alltägliches, ja sogar bizarres Thema, auf Film zu bannen ohne größere Schauwerte zu bedienen.

am
Lars ist verliebt in Bianca. Sie ist wie für ihn gemacht. Das Problem, das sein Umfeld damit hat: Sie wurde für ihn gemacht! In einer verschneiten Kleinstadt in Ontario spielt der zweite Spielfilm von Regisseur Craig Gillespie (*1967). Die kanadische Winterlandschaft strahlt eine kühle Klarheit und Offenheit aus, die ein ideales Setting für ihre zentrale Person ist: Lars (Ryan Gosling) ist ein zurückgezogener Büroangestellter, der in der ausgebauten Garage des ehemaligen elterlichen Anwesens untergebracht ist. Im Haupthaus wohnen sein Bruder Gus (Paul Schneider) und dessen schwangere Frau Karin (Emily Mortimer). Die Freude des Ehepaares bei der Ankündigung von Lars' neuer Freundin fällt ebenso deutlich aus, wie die anschließende Verblüffung beim ersten Kennenlernen.

Es soll nichts vorweggenommen werden, was nicht schon durch Plakate und Trailer angedeutet wird, nur soviel, dass Bianca in dem großen Holzpaket eines UPS-Fahrers in Lars' Leben gekommen ist. Dem Zuschauer geht es wie dem Bruder Gus: Man muss aufgeschlossen herangehen im Umgang mit der Puppe Bianca. Und man wird die Probleme, die Lars im Alltag beschäftigen, vermutlich (d.h. hoffentlich) nicht eins zu eins aus dem eigenen Leben wiedererkennen, jedoch lernt man sie zu respektieren. Zwar ist Bianca nicht real - die Schwierigkeiten im menschlichen Miteinander sind es umso mehr. Immer wieder tauchen im Filmverlauf Streitpunkte "echter" Paare auf. Es werden Reaktionen von jungen wie alten Mitbewohnern des Dorfes gezeigt, Toleranz wie Ignoranz. Alles geschieht dabei mit einer Gratwanderung im positivsten Sinne, denn LARS UND DIE FRAUEN findet in jedem Moment die richtige Balance und ist durchweg liebenswürdig. Die Geschichte und auch das hier Geschriebene lässt Melodramatisches befürchten, doch das Drehbuch und die Schauspielerleistungen liefern eine eindringliche Aufrichtigkeit, die filmisch ihresgleichen sucht. Irgendwo zwischen der Herzlichkeit eines LANG LEBE NED DEVINE (GB 1998) und einer bodenständigeren Verstiegenheit einer FABELHAFTEN WELT DER AMELIE (Frankreich 2001).

Viel (Zwischen-)Menschliches wird angesprochen und dennoch wirkt LARS UND DIE FRAUEN nie überfrachtet. Lars und der ganze Film sind wirklich liebenswert. Der Verfasser dieser Filmbesprechung war zugegebenermaßen "vorbelastet", denn er war bereits im Vorfeld von der Wahl der Darsteller überzeugt. Die zwei bekanntesten Darsteller spielten zuvor in den (subjektiv) romantischsten Filmen der zurückliegenden Jahre: Der jederzeit überzeugende Ryan Gosling aus WIE EIN EINZIGER TAG (THE NOTEBOOK, USA 2004, mit Rachel McAdams) und Emily Mortimer aus LIEBER FRANKIE (DEAR FRANKIE, GB 2004, mit Gerard Butler). Dazu gesellen sich die Talente Kelli Garner (will Lars mit ihrer Liebe heraushelfen) sowie Patricia Clarkson (will Lars mit ihrer Therapie heraushelfen).

Ein "Glückwunsch" an die deutsche Übersetzung, die einmal wieder den Originaltitel verdorben hat, der da lautet: LARS AND THE REAL GIRL. Das deutsche Pendant LARS UND DIE FRAUEN suggeriert, dass das Dilemma des Protagonisten nur gegenüber dem anderen Geschlecht auftritt. Es ist jedoch die generelle Scheu vor Menschen, vor Berührung und Nähe im Allgemeinen. Somit thematisiert der Film ein gesellschaftliches Problem und wird im Film mit Bianca lediglich überzeichnet dargestellt, um es herunter zu brechen. Das ist das Erfrischende gegenüber den ewig dargestellten filmischen Beziehungsproblemen, dem immer wieder durchexerzierten Verhalten von Paaren in den unmöglichsten Hollywood-Konstellationen, während des Anbandelns, beim Heiraten, im Eheleben. Nur noch schwer zu ertragen und so ist Lars ein Ausweg: Nochmal auf Null zeigt er die Geschichte eines jungen Mannes, der in einer überschaubaren Gemeinde aufwächst, beliebt ist, einen geregelten Job ausfüllt und trotzdem der einsamste Mensch ist.

In anderen Filmkritiken wurde teils bemängelt, dass er nicht witzig genug wäre, doch das wäre die drohende Gefahr: LARS UND DIE FRAUEN muss mit der Grundidee der Gummipuppe im Slalom um Anstößiges, um Zotiges und pubertäre Pointen navigieren. Ausnahmen leistet er sich nur mit vergnüglich-chauvinistischen Seitenhieben unsensibler Kleinstadtbewohner, die fragen, ob Bianca auch eine Schwester hat, oder kommentieren, dass sie auch gerne eine Partnerin hätten, die nicht sprechen kann. Die Gummipuppe wirkt für den Zuschauer zum Glück nie beschämend oder peinlich, da die ursprüngliche Funktion als Sexspielzeug völlig im Hintergrund verschwindet. Nicht umsonst wurde der Film um eine Gummipuppe hierzulande "freigegeben ohne Altersbeschränkung". Drehbuchautorin Nancy Oliver kam auf die Idee, als sie über eine amerikanische Internetseite stolperte, die genau solche Puppen anbietet. Bei "Real Doll" könnte man eine Bianca tatsächlich bestellen, die Standardausgabe gibt es ab 6500 Dollar. Die Startseite ist sogar im Film auf einem der Büromonitore zu sehen. Im privaten Umfeld von Lars hingegen findet sich keinerlei Technik. Er hat nichts mit immer häufiger auftretenden Computernutzern gemein, die unter dem modernen Symptom der totalen Kommunikation durch den PC und der gleichzeitigen totalen Vereinsamung leiden. Der Filmcharakter führt mit einer Gummipuppe als Gegenüber vor, wie man seinen Partner mit Respekt behandelt, wie man ihm Zeit widmet, gemeinsam Dinge unternimmt, und er entdeckt seine alten biographischen Orte neu. Lars und Bianca leben für eine gewisse Zeit vor, dass man sich mit einem idealen Partner nicht verändern muss, aber beide dank ihres Miteinanders über sich hinauswachsen. LARS UND DIE FRAUEN jedenfalls dient als idealer Partner für gute Filmunterhaltung.

Das DVD-Bonusmaterial ist bescheiden, aber recht skurril: Selten gab es wohl einen Bereich "deleted scenes" (nicht verwendete Szenen), der aus einer einzigen Szene besteht, von der sich Regisseur Gillespie den eingeblendeten Angaben nach auch noch schweren Herzens trennen musste. Die kurzen Set-Berichte lassen die Autorin, den Regisseur und die Darsteller gleichermaßen zu Wort kommen und zeigen eine weitere Hauptperson: Die Puppe - Verzeihung - Bianca wurde während des 31-tägigen Drehs wie ein vollwertiges Crewmitglied behandelt, wurde täglich zwei Stunden in der Maske geschminkt und im Rollstuhl zum Buffet geschoben. Wie sich Ryan Gosling zur Vorbereitung mit ihr angefreundet hat, erfährt man ebenfalls in den mitgelieferten Interviewausschnitten.

am
Der Film als solcher ist gut gemacht.
Er hat einen sehr tiefen Sinn und regt zum Nachdenken an, das eigene Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen zu überdenken, denn niemand ist vollkommen. Mancher mag das wohl von sich denken und findet somit Probleme und Leiden Anderer witzig genug, um darüber zu lachen. Wohl deshalb wird dieser Film unter der Rubrik "Komödie" geführt.

am
Nicht ansehen bitte, ihr verpasst wirklich nichts. Ein Stern aber nur wegen ein wenig Wortwitz und Nächstenliebe. Ist aber total unrealistisch das Ding!

am
Der Film ist bizar, sonderlich.. und hätte ich nicht vorher einen Dokumentarfilm über Männer gesehen, die tatsächlich mit solchen "Frauen" ihr Leben teilen, hätte ich mich gefragt, wie man auf solchen Stoff kommt und den Film unter der Rubrik "Schrott" abgelegt.
Ryan Gosling spielt die Rolle mit einer sympathischen Sensibilität, trotzdem bleibt der Nachgeschmack von "schwer nachvollziehbar und ziemlich seltsam".

am
Also für mich war der Film definitiv nichts. Ich fand ihn einfach nur langweilig. Die Geschichte wird sehr Trocken erzählt und an manchen stellen konnte ich noch nicht mal mehr schmutzel. Ich fand es einfach nur albern und auch teils unglaubwürdig. Den ich kann mir nicht vorstellen das eine ganze Kleinstadt da so einfach mitmacht. An wenigen stellen war es mir aber dennoch nach einem schmutzeln. Dies war zwar höchsten an ca. 3 Stellen der Fall, aber nur deswegen vergeben ich 2 statt 1 Stern.

am
"Lars und die Frauen" ist ein supersüsser Film. Toller Hauptdarsteller. Tolle Hauptdarstellerin ;-), originelle Grundidee, sehr guter Schluss.
Hat mir sehr gut gefallen.

am
Für mich ein äußerst langweiliger Film, hatte eher gedacht er sei lustig, doch weitgefehlt. Ich hab ihn mit einem Kumpel angeschaut und die Meinungen sind 50:50 ich fand ihn schlecht er super. Vielleicht gibt es wirklich Menschen mit solchen Störungen doch für mich eher befremdend. Die Geschichte um diese Gummi Puppe war für mich sehr ermüdend so dass ich Schwierigkeiten hatte nicht einzuschlafen. Ich fand die Darstellung eher tölpelhaft als gekonnt mein Kumpel sah das ganz anders. Hat mir gar nicht gefallen.

am
Eine liebevoll und feinfühlig erzählte Geschichte mit überzeugenden Darstellern. Der rührende und zugleich komische Film schafft den Balance-Akt, die teilweise bizarren Ereignisse nicht ins Unglaubwürdige kippen zu lassen. Leider stört mich die Reissbrett-Psychologie hinter dem "Leidensmuster". Das ist dann doch etwas zu platt. Und fast hätte ich die Geduld nicht aufgebracht und bis zu Ende durchgehalten...

am
Ganz nett und immer mal wieder nachdenklich machend, aber mehr leider nicht. LARS UND DIE FRAUEN hätte in Sachen Witz, Soundtrack, optische Kreativität und vor allem Handlungshöhepunkte noch deutlich zulegen können. Immerhin können wir Zuschauer erstklassige Darsteller und ein ganz ordentliches Drehbuch bewundern. 2,70 eingebildete und kränkliche Puppen-Sterne im Rollstuhl.

am
Spannung **
Action **
Unterhaltsam ***
Storry ***
Realität ***
Schauspieler ***
Humor **
Musik
Emotion ***

Es gibt durchaus solche durchgeknallte Typen, aber muss man diese unbedingt auf einer Leinwand bringen. Auf uns wirkte der Film depressiv und müde.

am
Lars und die Frauen ein Treffer, nein eher etwas daneben. Nicht wegen Bianca, das ist schon komisch, aber wegen der faden Umsetzung der Story. Der Film spielt mehr im traurigen Teil, wobei die lustigen Momente zu kurz kommen. Beim zweiten Anlauf konnten wir das Ende ohne Einschlafen erleben. Mit 2 Sternen jedem selbst überlassen den Streifen zu leihen!

am
Der Film beginnt äußerst lustig und bizarr (teilweise ist wirklich fremdschämen angesagt), endet aber doch ziemlich kitschig und unglaubwürdig. Vor allem die Beerdigung der Plastikpuppe (mit Anteilnahme der gesamten Gemeinde und Pfarrer) ist dann doch zu viel des guten.
Lars und die Frauen: 3,3 von 5 Sternen bei 354 Bewertungen und 31 Nutzerkritiken

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Lars und die Frauen; 0; 24.10.2008; 3,3; 354; 0 Minuten; Ryan Gosling, Paul Schneider, Emily Mortimer, Patricia Clarkson, Karen Robinson, Joe Bostick; Drama, Lovestory;