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Kritiken von "Gucumatz" aus

219 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Lars und die Frauen
    Die echt schräge Beziehungs-Kiste.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 03.02.2018
    Eine hübsche kleine ungewöhnliche Komödie. Liebenswerte Charaktere, ein langsam vor sich hin trottende Geschichte und eine Prise Humor machen den Film ebenso sehenswert wie unaufgeregt. Vielleicht handelt es sich hier um ein modernes Märchen, vielleicht ist es auch einfach eine zutiefst menschliche Geschichte über Freundschaft, Familie, Liebe und den ganzen Rest.
  • The Fall - Staffel 1
    Tod in Belfast
    Thriller, Serie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 02.02.2018
    Eine weitere großartige Krimiserie, die süchtig macht. Hier geht es um einen Serienmörder, den man (was doch eher ungewöhnlich ist) verdammt gut kennenlernt, d. h. auch sein "normales" Leben außerhalb seiner schrecklichen Taten. Er ist, genau wie die toll von Gillian Anderson gespielte Polizistin, ein Jäger und man kann beide bei der Arbeit beobachten - teils doch recht detailliert. - Der Schauplatz (Belfast) ist ebenfalls toll gewählt und sorgt für eine Menge Atmosphäre. Nach dem doch leicht überraschenden Ende wird man jedenfalls neugierig auf Staffel 2 (und wohl das Ende der Geschichte) zurückgelassen.
  • BFG - Sophie und der Riese
    Die Welt ist riesiger als du dir vorstellen kannst.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 16.01.2018
    Aus dem ganzen computergenerierten Einheitsbrei ragt dieser wunderbare Film wohltuend heraus. Steven Spielberg zeigt mal wieder Herz, hier wurde mit sehr viel Mühe an kleinen Details gearbeitet, die das Zusammenspiel von Mensch und Computeranimation so perfekt wie nur irgend möglich aussehen läßt. Anfangs etwas sehr kindlich geraten gewinnt die Geschichte von Minute zu Minute mehr Charme und Witz. - Schöne Unterhaltung für den Sonntagnachmittag.
  • Blau ist eine warme Farbe
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 16.01.2018
    Es gibt unzählige Filme über Beziehungen, aber nur sehr wenige über lesbische Beziehungen. Dieses hier ist einer und allein deswegen ist er schon bemerkenswert. Unter rein formellen Gesichtspunkten betrachtet spaltet der Film so sehr wie die extrem langen Sexszenen, die relativ nahe am Porno sind. Die übrigen Szenen kommen zwar extrem realistisch rüber, sind aber fast ausnahmslos zu lang geraten, die eine oder andere Kürzung um ein paar Sekunden hätte dem Film mehr als gut getan und ihn auf eine leichter bekömmliche Länge gebracht. Die beiden Hauptdarstellerinnen spielen durchweg grandios und auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Am Ende ist es doch tröstlich einen Film über eine Beziehung (keine unbedingt lesbische, wohlgemerkt) gesehen zu haben, denn Liebe ist blind (wie es so schön heißt) und eine Beziehung zwischen zwei Menschen steht und fällt immer und überall mit den gleichen Problemen und deren Lösung - wenn es denn eine Lösung gibt.
  • The Gunman
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 25.12.2017
    Ein Action-Film halt, die gute alte Einer-gegen-Alle-Nummer: Ex-Killer wird von seinen ehemaligen Auftraggebern gejagt und meuchelt nach und nach seine Verfolger auf mehr oder weniger originelle Art. Um dem Ganzen noch etwas Würze zu geben hat die Hauptfigur gesundheitliche Probleme. Nun, die haben seine Verfolger auch, oder warum zielt ein ausgebildeter Killer nicht auf den Kopf seines Gegners sondern auf die kugelsichere Weste? Weil er blöd ist, genau. Oder weil der Film dann schon vorbei wäre. Aber wie hieß es es schon so schön bei Michael Mittermeier: "Hier geht's nicht um Realismus...". Stimmt, wer auf solide Action steht und nichts gegen ein paar tolle Schauspieler hat wird hier bestens bedient, alle anderen verpassen -mit Verlaub- nicht gerade viel.
  • High-Rise
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 17.12.2017
    Bekanntlich gibt es Filme die SO schlecht sind, daß sie auf eine perverse Art schon wieder gut sind. Dieser gehört ganz klar nicht dazu, er ist einfach nur schlecht. Die Geschichte an sich ist natürlich toll, aber die Umsetzung einfach nur grauenhaft. So gibt es nicht eine einzige Figur mit der man sich identifizieren kann (oder möchte) - sogar die Kinder sind durchweg unangenehme oder gestörte A-lochkinder. Die furchtbare pseudo-70er-Ästhetik tut dem Film nicht gut, ebensowenig der Hauptdarsteller, der permanent wie ein James Bond für Arme aussieht. Hinzu kommen eine schwangere Frau die ständig raucht und trinkt sowie die unglaublich großen Logiklöcher in der Handlung. - Im Grunde ist der Film nach etwa 60 Minuten vorbei, schleppt sich dann aber noch eine weitere Stunde immer lahmer werdend dem Ende entgegen. Kein Zuschauer hat das verdient!
  • Anonymus
    Die Wahrheit ist die größte aller Tragödien.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 13.12.2017
    Wer war eigentlich William Shakespeare? Es gibt die Theorie, daß der Mann, der William Shakespeare war (sich selbst aber ganz anders schrieb) nicht der Verfasser all der berühmten Stücke ist. Hierauf baut der Film auf und schafft es den Zuschauer in ein grandioses Ränkespiel um Macht und (vor allem) den englischen Thron hineinzuziehen. Die leicht verschachtelte Erzählweise ist leider bis zum Schluß etwas verwirrend, aber insgesamt wird man von der famosen Schauspielkunst und der tollen Ausstattung bestens unterhalten. - Übrigens: Der Film wurde ausschließlich im Studio gedreht, was man aber so gut wie gar nicht bemerkt.
  • Maggies Plan
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 03.12.2017
    Die Handlung liest sich ganz nett und so freut man sich auf eine hübsche kleine und vielleicht auch ein wenig harmlose Komödie. Leider ist dieser Film höchstens harmlos. Er tut niemandem weh und sorgt höchstens für ein anhaltendes Gähnen. Die Gags und Pointen werden mehr oder weniger komplett versemmelt und sind auch wirklich insgesamt wenig witzig. Greta Gerwig wird von Moore und Hawke locker an die Wand gespielt, es sei denn Gerwigs eher verpeiltes Spiel ist Absicht. Sie scheint sich jedoch zu sehr mit ihrer Rolle zu identifizieren und wird somit schnell von der eher liebenswerten zu einer eher nervigen Hauptfigur. Zum Glück ist sie in der 2. Hälfte des Films nicht mehr so präsent. - Insgeamt eine eher maue Erfahrung.
  • Days and Nights
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 03.12.2017
    "Die Möwe" gehört wohl zum Kanon der Weltliteratur. Ein Drama, klar. Leider wurde aus diesem Film kein wirkliches Drama, sondern der Film an sich ist ein Drama. Ohne jede Dramaturgie schleichen die Figuren umeinander herum, Dialogfetzen werden dem Zuschauer zugemutet und über allem steht die große Frage was zum Henker der blöde Vogel damit zu tun hat. Ein weiterer Beweis, daß eine Handvoll großartiger Schauspieler noch lange keinen guten Film ergeben. Schade zum die Zeit.
  • Bridge of Spies - Der Unterhändler
    In einer Welt am Rande des Abgrundes machte den Unterschied zwischen Krieg und Frieden nur ein Mann.
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 17.11.2017
    Wirklich ein großartiger Film. Spielberg hatte ich persönlich schon lange abgeschrieben, doch mit diesem Film hat er viel Boden bei mir gutgemacht. Die Geschichte ist nicht nur spannend, vom Leben geschrieben und brilliant dargestellt (Hanks und Rylance sind wirklich ganz groß in diesem Film) sondern wird auch mit erstaunlich wenig Amerika-Pathos erzählt. Großes Kino!
  • Star Wars - Rogue One
    Rebellion entsteht aus Hoffnung.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 17.11.2017
    Bekanntlich wird hier die Geschichte unmittelbar vor Episode IV (also dem ersten Original-Krieg-der-Sterne-Film) erzählt. Wenn man ehrlich ist braucht man das nicht wirklich wissen und wenn man noch ehrlicher ist, dann ist diese Geschichte auch irgendwie nicht besonders spannend erzählt, denn wie es ausgeht ist ja seit Jahrzehnten bekannt. Einzig die Ausstattung im Stil der Originaltrilogie sowie einige visuelle Referenzen an diese machen den Film wirklich sehenswert. Die hard-Fans werden ihn lieben, alle anderen werden sich nach Ende des Films an so ziemlich keinen Schauspieler erinnern (vielleicht mit Ausnahme von Mads Mikkelsen, der allerdings ebenfalls ziemlich blaß bleibt).
  • Wiener Dog
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 17.11.2017
    Wenn man die Beschreibung liest und den Film dann sieht bleibt man ziemlich ratlos zurück. Der titelgebende Hund verschwindet im Lauf des Film mehr und mehr und so fehlt den Episoden schließlich das verbindende Element. Der Humor ist recht schräg und ziemlich schwarz, doch die seltsam langen Einstellungen und die mehrheitlich eher drögen Dialoge entschleunigen den Film bis zum fast absoluten Stillstand. So verpufft so ziemlich jede Pointe und mehr als ein gelegentliches Schmunzeln mag sich nicht einstellen. Schade um die Zeit.