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Kritiken von "nalamuc" aus

480 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Red Sparrow
    Skrupellos. Manipulativ. Sexy.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 18.01.2019
    Irgendwie habeich hier den Eindruck, dass ein großer Teil des Films nur gemacht wurde, um Jennifer Lawrence ein paar Mal so gut wie nackt abzulichten. Thema: Die Agentin, die mit ihrem schönen Körper kämpft, und klar, der erste, den sie nicht gleich auf Anhieb verführen kann, ist dann die Liebe ihres Lebens. Das Ende fand ich halbwegs gelungen, die über zwei Stunden davor allerdings deutlich zu langatmig.
  • Am Ende aller Straßen
    Sometimes You Have To Get Lost To Find Yourself
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 18.01.2019
    Ich bin an sich ein großer Fan von Geschichten aus und um Afrika – aber dieser Film hat es leider in keinster Weise geschafft, mich auch nur im Ansatz mitzunehmen. Schwarzer Wissenschaftler ist irgendwie in der Midlife Crises, geht zurück in sein Heimatland, und irgendwann ist alles wieder gut. Leider wirken alle Passagen, die Emotion hineinbringen sollen, arg konstruiert. So bleiben ein paar bunte Bilder aus Afrika, der Rest ist aber viel graue Langeweile.
  • The Quiet Earth
    Das letzte Experiment
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 16.07.2018
    Einer der wenigen Sciene-Fiction-Klassiker aus Neuseeland. Insgesamt ok und mit guter Grundidee. Trotzdem krankt der Film meiner Meinung nach daran, dass er sich nicht so recht zwischen Survival-Drama, philosophischer Endzeitbetrachtung und minimalerotischer Dreiecksgeschichte entscheiden kann.
  • Unter Wasser stirbt man nicht
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 16.07.2018
    Als Film durchaus sehenswert, als Romanverfilmung des gleichnamigen Buchs von Ross Macdonald jedoch eher enttäuschend. Newmann spielt den Privatdetektiv Lew Archer / Harper zwar redlich, bringt dessen Nachdenklichkeit und Schwerenot jedoch nicht wirklich auf die Leinwand. Stattdessen gibt es ne Menge (frivoler) Witze, die zwar den Dialogcharakter von Macdonalds Werk treffen, insgesamt aber eine etwas zu heitere Atmosphäre verbreiten. Das Südstaaten-Setting ist zwar interessant, mir hat die Darstellung Kaliforniens im Buch aber besser gefallen.
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 19.02.2018
    Alles in allem ein gelungenes Kammerspiel mit überzeugender Besetzung, das die letzten Tage der DDR mit den Lebenslinien seiner Protagonisten kreuzt. Bruno Ganz spielt den alten SED-Bonzen mit einer realistischen Mischung aus Tatterigkeit und Böshaftigkeit, und auch der Rest des Ensembles passt gut in die verblichene Ost-Kulisse. Der bisweilen eingestreute Humor ist wohl der Versuch, die doch eher hoffnungslose Situation nicht allzu dramatisch erscheinen zu lassen. Und die Sowjet-Historie des Stiefsohns als umspannender Rahmen wirkt ein wenig aufgesetzt. Trotzdem insgesamt sehr sehenswert, zumal der Film kaum Längen zeigt.
  • Vendetta
    Alles was ihm blieb war Rache. Basiert auf einer wahren Begebenheit.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 01.02.2018
    Nachdem mir Arnies Ausflug ins ernsthafte Fach im Horror-Drama "Maggie" recht gut gefallen hat, bin ich von "Vendetta" nicht überzeugt. Was weniger an der Schauspielerei von Schwarzenegger liegt, sondern vielmehr daran, dass die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte einfach zu konventionell erzählt ist. Zudem kann sich der Film nicht so recht entscheiden, welche Figur er denn nun zumindest erzählerisch bevorzugt. Der Effekt davon ist, dass alle etwas blass bleiben und die Story emotional nicht wirklich mitnimmt. Man merkt einfach deutlich, dass der Film auf keinen Fall werten will, was ihn wenig kontrovers, aber auch ziemlich langweilig macht. Der deutsch Vertrieb muss sich übrigens den Vorwurf gefallen lassen, mit Titel und Cover völlig in die Irre zu führen – wer Arnold am liebsten mit einer dicken Wumme in der Hand sieht, kann sich diesen Film sparen.
  • Unlocked
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 27.11.2017
    Schade um die guten Schauspieler. Nach der anfänglichen, unerwarteten Wendung plätschert der Streifen auf unterdurchschnittlichem Agententhriller- und Anti-Terror-Heldengeschichte-Niveau vor sich hin. Wer halbwegs was im Oberstübchen hat, kann sich nach einer guten halben Stunde schon denken, wie es ausgeht. Leider so gar nichts Neues.
  • Villmark Asylum
    Schreie aus dem Jenseits
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 02.11.2017
    Schade. Das Setting "Altes Sanatorium" hätte so viel hergegeben. Leider beschränkt sich der Film aber darauf, völlig unglaubwürdig und bescheuert agierende Abriss-Experten von einer bunten Mischung Hillbillies und Geister durch dunkle Kellergänge hetzen so lassen. Warum es da spukt, hat anscheinend keinen der Drehbuchschreiber interessiert. Als Erklärung muss reichen, dass im Krankenhaus halt irgendwelche Experimente durchgeführt wurden – fertig. Da sich der Streifen außerdem zu keiner Zeit wirklich zwischen Grusel und Splatter entscheiden kann, ist das Ergebnis eine halbgare, unspannende B-Movie-Mischung mit der obligatorischen Nackt-Duschszene der vorzeigbarsten Darstellerin. Und auch die Nazis werden noch irgenwie in die völlig an der Haaren herbeigezogene Hintergrundgeschichte gerührt. Wenn hier irgendwas gruselig ist, dann die Ideenlosigkeit der Filmemacher.
  • The Neon Demon
    Beauty isn't everything. It's the only thing.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 14.08.2017
    Von Filmen von Nicolas Winding Refn bin ich entweder ziemlich begeistert (Drive, Only God Forgives), oder ich kann damit überhaupt nichts anfangen, wie damals mit "Walhalla Rising" und jetzt mit "The Neon Demon". Surreal, abgefahren, symbolisch, auf kommunikativer Ebene nahezu nicht zu verstehen und fast bar jeglicher Handlung. Sicher, optisch wahnsinnig interessant in Szene gesetzt, aber was auch immer der Regisseur durch die Demaskierung der Model-Branche sagen wollte, ich zumindest habe es nicht herausgefunden.
  • Darwins Alptraum
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 14.08.2017
    Eins ist gewiss: Wer sich einmal so richtig runterziehen lassen möchte, sollte sich diesen Dokumentarfilm anschauen. Er zeigt in teils drastischen Bilder die Zerissenheit Afrikas – in weiten Teilen hervorgerufen durch den ausbeuterischen Westen, der sich wertvolle Rohstoffe (hier: Fischfilets) holt, im besten Fall Waffen liefert und den Kontinent zerstört und übersäht von Fischgerippen hinterlässt. So wahr das alles ist, so beschränkt war mir jedoch auch der Blickwinkel der Filmmacher. Nicht alles in Afrika ist schlecht und für nicht alles Schlechte trägt der Westen die Schuld. Hier aber fliegt alles in einen Topf – Armut, AIDS, Gewalt, Kriege, Waffenhandel, Umweltsterben, Waisenkinder, Drogen und und und. Alles am Ar... Klar, das ist halt die Perspektive des Dokumentarfilmers, aber wenn fast jeder Gesprächspartner erst mal recht suggestiv nach Waffenlieferungen gefragt wird, egal ob der Interviewte das nun wissen kann oder nicht, schlägt die Aussage letztendlich doch wieder in die allzu bekannte Kerbe "Afrika als das Herz der Finsternis".
  • Lights Out
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 10.03.2017
    Quick'n'Dirty-Grusel ohne großes Trara: Wenn das Licht ausgeht, wird's kritisch. Umgesetzt und geschauspielert ist das Ganze recht gut, auch wenn die Anfangs-Schockstarre im Lauf des Films etwas nachlässt. Insgesamt aber erfreulich, dass auch ohne große Splatter-Orgien noch unheimliche Streifen zu machen sind. Klar, eine groß aufgehängte Story darf man hier nicht erwarten. Für eine Runde Nervenanspannung reicht es aber allemal.
  • Das brandneue Testament
    Gott existiert. Er lebt in Brüssel.
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "nalamuc" am 21.02.2017
    Bin hin- und hergerissen. Sehr interessant und teils witzig umgesetzt fand ich die Grundthematik mit interessanten Fragestellungen: Was, wenn Gott mitsamt seiner Familie in der echten Welt lebt und ein ziemliches Ar***loch ist? Was, wenn jeder Mensch auf Erden seinen Todestag kennt? Was mir persönlich nicht so sehr gefallen hat war der Amelie-Style, wenn also die Macher des Films versuchen, mit fluffig-hübschen Bildern und der passenden Musikuntermalung für kuschelig-tragisch-emotionale Szenenbilder zu sorgen. Vielleicht ist dieses Missfallen auch meiner männlichen Perspektive geschuldet – wobei mit einer Göttin wie am Ende des Streifens dargestellt, könnte ich mich glaube ich durchaus abfinden ;)