Mit Ende fünfzig will Ewald Honig (Erwin Geschonneck) endlich in seinen wohlverdienten Lebensabend trudeln. Er hat sich nicht tot schuften müssen, ist man als Heiratsschwindler doch ganz anderen beruflichen Prüfungen ausgesetzt gewesen. Zwar hat Ewald nur 3 Mark 50 auf der hohen Kante - im Westen gab es einfach keine Rentenkasse für professionelle Heiratsschwindler - aber für einen Kaffee am Alex wird's schon reichen und für den Notfall hat man ja auch irgendwann Mal die Bürde der Kinder auf sich genommen. Doch leider lebt die liebe Tochter in Ost-Berlin. Dort führt Ina (Angelica Domröse) mittlerweile ihr unmoralisches, aber profitables Spiel mit älteren Herren durch und auch Ewald findet schließlich die Lust am Liebesbetrug wieder. Alles könnte perfekt sein, wenn ihnen nicht die ungarische Kriminalistin Johanna Farkas (Monika Gabriel) und der Kriminalpsychologe Dr. Achim Engelhardt (Armin Mueller-Stahl) auf den Fersen wären...
Das ideenreiche Liebes-Verwechslungsspiel in 'Ein Lord am Alexanderplatz' (1967) entpuppt sich unter der Regie von Günter Reisch als zuckersüße Satire und wurde Erwin Geschonneck alias Ewald Honig auf den Leib geschrieben.
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In his late fifties, Ewald Hönig (Erwin Geschonneck) finally wants to spin into his well-deserved retirement. He didn't have to work himself to death, as a marriage swindler you were exposed to completely different professional tests. Although Ewald only has 3 marks 50 on the high side - in the West there was simply no pension fund for professional marriage swindlers - but it'll be enough for a coffee at the Alex and for emergencies you have taken on the burden of the children at some point. But unfortunately, the dear daughter lives in East Berlin. There, Ina (Angelica Domröse) now carries out her immoral but profitable game with older gentlemen and Ewald finally finds the desire for love cheating again. Everything could be perfect if the Hungarian criminologist Johanna Farkas (Monika Gabriel) and the criminal psychologist Dr. Achim Engelhardt (Armin Mueller-Stahl) weren't hot on their heels...
The imaginative love mix-up game in 'Ein Lord am Alexanderplatz' (1967) turns out to be a sugar-sweet satire under the direction of Günter Reisch and was written for Erwin Geschonneck alias Ewald Honig.
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