Kritiken von "videogrande"

Sunset Vampires

Biss in alle Ewigkeit!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy

Sunset Vampires

Biss in alle Ewigkeit!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.02.2011
Am besten erklärt man den Film mit einer kleinen, geflunkerten Anekdote: Der Regisseur von "Sunset Vampires" (was im übrigen der "deutsche" Verleihtitel ist, im Original heißt er "Pearlblossom")ist ein alter Bekannter von Quentin Tarantino. Dieser möchte ihm gern zeigen, wie man Kultfilme macht und setzt sich für ca. 8 Minuten auf den Regiestuhl. Er geht dann zur Mittagspause, aber sein übereifriger Novize dreht währenddessen das Ding zu Ende. Was natürlich in die Hose geht. Im Ernst: Die ersten Minuten, die noch in den Swinging sixties angesiedelt sind, wirken nett gemacht und sind mit cooler Musik im Tarantino-Style unterlegt. Was dann folgt ist der blanke Unsinn. War das nun als Komödie gedacht oder ist das alles unfreiwillig komisch? Ernst gemeint sein kann das keinesfalls. Kleinwüchsige Sheriffs, göttliche Aufträge und ständig in Wäsche rumlaufende Babes, pathetische Dialoge und Laiendarsteller - bis auf die Überraschung Charles Napier. Eine Story, die absolut hanebüchen ist und (mal wieder) hauptsächlich in einer Freeway-Tankstelle spielt. Gähn - bloß nicht spät abends ansehen, das Einschlafen ist vorprogrammiert. Und wer nicht müde ist, der sollte mal das Wort "Opossum" zählen...angenehme Nachtruhe ;-)

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Surrogates - Mein zweites Ich

Wie lässt sich die Menschheit retten, wenn außer dir nichts mehr echt ist?
Science-Fiction

Surrogates - Mein zweites Ich

Wie lässt sich die Menschheit retten, wenn außer dir nichts mehr echt ist?
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.02.2011
Zugegeben, ein wenig mehr Pepp hätte "Surrogates" sicher gut getan, aber der Streifen ist wohltuend von den 80er Jahren angehaucht, die beispielsweise Filme wie "Runaway-Spinnen des Todes" oder auch "Running Man" hervorbrachten. Alles tolle, fantasievolle Streifen am Abgrund der Naivität. Viele Unglaubwürdigkeiten findet man hier nun auch wieder, oder soll man diese Zukunft der im Stuhl liegenden Menschheit wirklich ernst nehmen? Dann funktioniert der Film nicht, denn er ist allzu einfach und unplausibel gestrickt. Vor allem das Ende per Knopfdruck...eigentlich lächerlich billig. Der Retro-Hauch tut "Surrogates" aber wirklich gut und man fühlt sich in dieser Hinsicht blendend unterhalten, auch von einem guten Bruce Willis, den man hier auch leicht verjüngt erleben darf. Ohne zuviel nachzudenken ein sehenswertes SF-Märchen, das uns eine überspitzte Version der "Generation Internet" vor Augen führt und dabei nicht so abgehobenen Blödsinn serviert, wie beispielsweise "Stirb langsam 4". Leihen lohnt sich.

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Kindsköpfe

Manche Männer brauchen etwas länger, um erwachsen zu werden.
Komödie

Kindsköpfe

Manche Männer brauchen etwas länger, um erwachsen zu werden.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.02.2011
Brachialer Holzhammerhumor, der sicherlich seine Anhänger finden wird. Zugegeben, ein Brüller jagt den nächsten und es wird viel gelacht aber eben auf die übertriebene Klamauktour (Pinkeln ins Schwimmbecken, per Liane an den Baum knallen usw.) Subtilen Humor und intelligenten Wortwitz sucht man natürlich vergebens. Nichts desto trotz ein Film für echte "Kindsköpfe", die über Missgeschicke lachen können, die Stan und Ollie schon vor nahezu 80 Jahren besser und zeitloser hinbekamen. Der Film ist zotig bis deftig, aber unterhält (vielleicht manchmal mit einem Kopfschütteln) doch relativ gut. Es gibt schlimmere US-Streifen gleichen Kalibers. Gute drei Sterne - Mehr aber nicht!

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Suicide Circle

18+ Spielfilm, Thriller

Suicide Circle

18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.02.2011
Wahrlich nicht für schwache Nerven gedacht. Es fliesst Blut und die Schocks kommen mal wieder völlig unerwartet aus harmlos scheinenden Situationen heraus. "Suicide Club" ist unter Asia-Fans sehr bekannt und der "Normalseher" wird auch wenig damit anfangen können. Dieser Film ist nämlich viel weniger Horrorthriller, als sarkastische, sureale Sozial- und Gesellschaftskritik. Interessanterweise versteht man die Geschichte zwischen den Zeilen viel eindeutiger, als die eigentliche Handlung des Filmes. Diese lässt vieles im Dunkeln (manchmal im wahrsten Sinne, denn gerade zu Beginn fehlt es doch an Ausleuchtung), auch bleibt zu viel Freiraum für Interpretationen und deshalb punktet Sion Sonos Film nicht zur Gänze, aber die Anprangerung der Macht des Internets, der Abhängigkeit von Popstars & Co und das Folgen des "Herdentriebs" sind allzu deutlich und fantastisch bis verstörend umgesetzt. Eine Analyse des Verhaltens einer freudlosen, verrohten Jugend ohne Ziele auf der Suche nach immer neuen Kicks. Ein innovativer japanischer Film mit schockierenden Szenen, die nicht immer Sinn machen und ziemlich krass sind aber der eine tiefsinnige Geschichte erzählt für die der Zuschauer etwas benötigt: Grips und Verständnis für asiatische Filmemacher. Fast vier Sterne...denn Miikes "Audition" fand ich noch stärker.

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88 Minutes

Es bleiben ihm 88 Minuten, um einen Mord aufzuklären. Das Opfer: Er selbst.
Thriller, Krimi

88 Minutes

Es bleiben ihm 88 Minuten, um einen Mord aufzuklären. Das Opfer: Er selbst.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.02.2011
Ein einfacher, solider und relativ spannender Thriller auf TV-Niveau. Al Pacino spielt routiniert in einem Film, der seiner gar nicht würdig ist. "88 Minutes" läuft ab, wie jeder "Spiel auf Zeit"-Film aus Hollywood. Eine Drohung, ein Countdown zur Spannungssteigerung, falsche Fährten, von denen manche rasch durchschaut sind und das obligatorische explodierende Auto... Im Grunde seichte Abendunterhaltung ohne Langeweile - Leider ist die Geschichte absolut vorhersehbar. Spätestens ab der Tiefgaragenszene wird jedem Genrefan klar sein, wer der Täter ist. Dazu ist nur teilweise logisches Denken erforderlich. Es hilft allein schon, wenn man ein bis zwei Kriminalfilme ähnlicher Machart gesehen hat. Ein typischer 0-8-15 Film für den Feierabend.

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Godzilla - Kampf der Sauriermutanten

Ein Saurier-Schocker der Superlative
Fantasy

Godzilla - Kampf der Sauriermutanten

Ein Saurier-Schocker der Superlative
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.01.2011
Kleiner Ausrutscher der Heisei-Reihe. Nachdem man 1984 mit "Die Rückkehr des Monsters" relativ ernsthaft einen Neustart der in den 70er Jahren recht kindisch gewordenen Godzilla-Reihe hingelegt hat, bewegt sich dieser vierte Film wieder einen gewaltigen Schritt zurück. Obwohl er natürlich sowieso eher nur Kindern und eingefleischten Fans gefällt, muss man zugeben: Die mit piepsiger Stimme sprechenden (und singenden!) Cosmos, sowie die bunte Motte Mothra sind an Kitsch kaum zu überbieten...naja, in späteren Streifen kommt auch noch Godzilla jr. - Trotz dieses Mankos ist auch hier wieder ein waschechtes Trashspektakel mit Gummitieren, Pappkulissen und jeder Menge bunter Lichter entstanden. Hinterfragen darf der Zuschauer hier nichts. Wer nämlich ein solch riesenhaftes Ei gelegt haben soll, aus dem dann ausgerechnet eine Larve schlüpft, das bleibt ein biologisches Rätsel ;-) - Also: Ein bunter, zuweilen etwas zu alberner Spaß für Trash- und Godzilla Fans. Deutlich bessere Tricks als in den Vorgängern, aber noch viel naiver und kindlicher inszeniert. Letztlich soll dieser Film aber auch nur eines: Spaß machen. Und das tut er auf spezielle Weise.

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Godzilla - Duell der Megasaurier

2204 - Das Ende der Zukunft hat begonnen...
Fantasy

Godzilla - Duell der Megasaurier

2204 - Das Ende der Zukunft hat begonnen...
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.01.2011
Unwissende würden sicher sagen: "Die Augsburger Puppenkiste auf Japan-Reise" ;-), aber Fans meinen: Der wahrscheinlich fantasievollste und spannenste Film der Reihe. Vielleicht sogar der Beste - Nach dem Original natürlich. Wir finden hier jede Menge Details, die schon aus anderen Blockbustern bekannt sind. Allen voran der "Terminator". Aber lieber gut geklaut, als schlecht heruntergekurbelt. "Duell der Megasaurier" ist der dritte Film seit der Neuauflage von 1984 und strotzt nur so vor Ideenreichtum. Von der Entstehung des Monsters über Cyborgs und Zeitmaschinen wurde hier alles hereingepackt, was man eigentlich nicht in einem Godzilla-Film erwarten würde. Das ändert natürlich nichts am urigen Trashgehalt dieser kindischen Monsterklopperei. Aber sie macht einen Heidenspaß, wenn man sich denn auf "Godzilla" einlassen kann und die absonderliche Machart als eigenes Genre anerkennt. Der Vorgänger "Der Urgigant" vereinte Ökothriller und Mystery, nun werden die Science Fiction Fans bedient. Ein Partyspaß mit Kultcharakter.

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Pandorum

Die Welt stirbt. Die Angst überlebt.
Science-Fiction, Horror

Pandorum

Die Welt stirbt. Die Angst überlebt.
Science-Fiction, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.01.2011
Überraschend gut. Nachdem ich erfuhr, dass Teile des Produktionsteams auch den ähnlich thematisierten "Event Horizon" verbrochen hatten, ahnte ich Böses. Doch "Pandorum" ist wirklich spannend vom Anfang bis zum unerwartetem Ende. Die anfangs enttäuschende Darstellung der Kreaturen ergibt im Laufe der Handlung Sinn. Überhaupt entfaltet sich dieser Film vom 2-Personen-Stück zu einer komplexen Handlung, die immer mehr Details und Personen offenbart. Nicht alles ist logisch, zum Beispiel der Zustand des Raumschiffes zum Ende, aber der Unterhaltungswert ist enorm. Vom Stile her ähnelt er eher dem U-Boot-Grusler "Below". Düster, bedrohlich, aber gradlinig ohne viel Traum- und Visionsschnickschnack. Ein sehr gut ausgestatteter SF-Film, dessen Drehbuch-Qualität nicht zum Blockbuster reicht, aber der in einer guten DVD-Liga spielt. Sehenswert!

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Yatterman

The Hero You Never See!
Action, Fantasy

Yatterman

The Hero You Never See!
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.01.2011
Nun...stellen Sie sich vor, die "Sesamstrasse" oder "Sponge Bob" würden live verfilmt - Jetzt könnten Sie eine ungefähre Vorstellung von der bunten und leider viel zu albernen Welt von "Yatterman" haben. Es handelt sich um einen s.g. Live-Action-Anime, also eine Comicverfilmung, die nicht versucht "real" zu wirken (wie etwa "X-Men", oder der ebenfalls japanische "Death Note"), sondern in der grellen, hektischen, irrwitzigen und völlig übertriebenen Comicwelt bleibt. Da wird meterhoch gesprungen und mit viel Tricktechnik das Unmögliche auf die Leinwand gebracht. Visuell überwältigend, wie es auf dem Cover steht, ist das wirklich, aber durch die alberne Synchronisation und eine nicht minder alberne Spielweise ist der Film für Erwachsene überhaupt nichts. Allerdings wollte Regisseur Miike scheinbar auch keinen Kinderfilm inszenieren, denn Lady Doronjo, die auch das Cover ziert, ist wirklich sehr sexy geraten und spätestens bei den Busenraketen, die ein Roboter lustvoll stöhnend durch Befummeln der Nippel zum Abschuss bringt, sind nun auch die Kleinen irgendwie fehlunterhalten. "Yatterman" könnte Erwachsenen Spaß machen, wären da nicht die kreischenden Stimmen, die Gesänge und Tanzeinlagen, die nahezu grenzdebil sind...wie sich ja auch Lady Doronjos Gang selbst bezeichnet. Ich würde mal sagen: Fans von skurilen asiatischen Filmen sollten den Blick wagen und den Film gesehen haben. Deutlich besser, wenn auch nicht minder skuril ist aber beispielsweise Takashi Miikes "Krieg der Dämonen" geraten und im Vergleich zu diesem enttäuscht "Yatterman" leider die hohen Erwartungen.

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Someone Behind You

18+ Spielfilm, Horror

Someone Behind You

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.01.2011
"Someone behind you" lässt einen ungefähr eine Viertelstunde glauben, man habe es endlich wieder mit einem guten Asia-Grusler zu tun. Die Schreckmomente kommen wieder aus banalsten Situationen heraus, treffsicher platziert. Aber das Blatt wendet sich. Bereits schnell, ohne es in den Extras zu erfahren, wird dem Kenner deutlich, dass hier ein Manga verfilmt wurde, denn die Szenenfolge wirkt typisch kapitelartig und sich ständig wiederholend. Das größte Problem: Man war sich nicht einig, was man denn hier nun drehen wollte. Die Spuk und Besessenheitssequenzen haben letztlich nichts mit der eigentlichen Rachegeschichte zu tun. Sie sind Mittel zum Zweck ohne logisch zu sein. So ist daraus ein sehr verwirrender Spukfilm geworden, dessen Morde keinen Sinn im Bezug zur wenig geisterhaften Auflösung ergeben. Erst der Schlussgag lässt einen ahnen, auf was die Macher hinaus wollten. Doch da ist es schon viel zu spät. "Someone behind you" zündet nicht und hat das Klassenziel verfehlt.

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Godzilla - Die Rückkehr des Monsters

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.01.2011
Manchmal ist es einem ja fast schon peinlich, aber auch Godzilla-Filme (ein eigenes Genre) haben Zuschauer. Ich bin einer davon. Angelockt in den 70er Jahren von bunten Kinoplakaten auf denen Saurier und Riesenroboter mit Raketenfingern abgebildet waren, schlug wohl so manches Jungenherz höher. Selbst damals war schon klar, dass ein Mensch im Kostüm duch Spielzeugstädte stampfte, aber es war einfach nur cool...damals. Heute ist das Ganze natürlich nahezu grenzwertig. Aber 28 Filme und diverse Nachahmer sprechen für sich. Zu diesem Film: 1984, als "Godzi" längst der Filmgeschichte anzugehören schien, kam er mit diesem Leinwandabenteuer völlig überraschend zurück. Die Tricks keinen deut besser, aber die Story schon wesentlich erwachsener mit politischen Untertönen. Ein Film nur für die Fans von damals, mit anfänglich recht gruseliger Stimmung aber immer noch mit einem Gummimonster. Ein herrlich trashiger Spaß, der erst nach 20 Jahren uncut erschien. Godzilla-Filme wurden vom arroganten Westen nämlich ganz schön vergewaltigt, sprich zerschnitten und gekürzt. Und zwar nicht aufgrund Brutalität, die findet sich nämlich nicht, sondern wegen politischer Aussagen oder einfach, um eine "angenehme" Laufzeit zu erreichen. Nun also der Beginn einer neuen Staffel, erstmals uncut, die erwachsen sein will, aber ausschließlich Kinder ab 12 Jahren gefallen wird. Pokemon und Powerrangers hatten einen Vorfahren: Godzilla. Und der ist und bleibt einfach filmhistorischer Kult. Viel Spaß

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City of Ember

Flucht aus der Dunkelheit.
Fantasy

City of Ember

Flucht aus der Dunkelheit.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.01.2011
Eindeutig ist dies ein abenteuerlicher Film eigens für Kinder. Dieselbe Firma produzierte beispielsweise auch "Die Brücke nach Terabithia" und in solch gutem Kinderformat ist auch "City of Ember" Für allzu erwachsene Menschen ist das Ganze gar nicht gedacht, dafür ist der Film natürlich viel zu naiv und beantwortet zu wenig Fragen. Am besten stellt man sich eine alte Jules Verne Verfilmung von der Reise zum Mittelpunkt der Erde vor, oder eine spannende Folge der 5 Freunde. Dann hat man eine ungefähre Ahnung, in welche Richtung die Story geht. Kindgerechte Spannung mit rasanten Wildwasserfahrten, einem bösen Bürgermeister und anderen Spielereien. So nett gemacht und ansehbar, dass er vier Sterne wert ist, wenn man eben im Hinterkopf behält, das "City of Ember" für eine junge Zielgruppe konzipiert wurde. Eltern machen damit nichts falsch und der gemeinsame DVD-Abend kann losgehen.

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The Spirit

Die Welt braucht jemanden wie ihn...
Krimi, Thriller

The Spirit

Die Welt braucht jemanden wie ihn...
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.01.2011
Stupide! - Es gibt keinen roten Faden, keinen Hauch einer Story. Am ehesten muss man sich "The Spirit" wie einen japanischen Live-Action-Anime vorstellen. Wer die nicht kennt, der hat in seiner Kindheit bestimmt schon gesehen, wie Bugs Bunny hinter seinem Rücken einen überdimensionalen Hammer hervor holt...Genau von solchen Comicszenen wimmelt es in diesem ansonsten dialogträchtigen und stinklangweiligem Film. Die 2 Pluspunkte sind schnell erklärt: Der visuelle Stil des Vorlagenzeichners Will Eisner wurde (annähernd in schwarzweiß) passabel übertragen. Drei namhafte Darsteller nehmen an diesem Unsinn teil. - Das war´s. Alles andere ist abgrundtief überzogen, albern bis völlig unkorrekt, wie etwa die Nazisymbolik bei Erklingen der deutschen Nationalhymne. All das hat nichts mehr mit der Comicvorlage zu tun. Inkonsequent ist auch die Ansiedlung der Geschichte in den 40er Jahren, bei Benutzung modernster Handy-Technik. Von "The Spirit" bleibt nicht eine Sequenz in Erinnerung, einfach, weil alles nur blabla ist und keinen Höhepunkt bietet. Schnell vergessen oder noch besser: Gar nicht erst ansehen.

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Acacia

Die Wurzeln des Bösen.
Horror, Thriller

Acacia

Die Wurzeln des Bösen.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.01.2011
Ganz nette und atmosphärische Schauermär, die ohne Brutalitäten, allerdings auch mit vergleichsweise wenig Grusel, eher eine Tragödie erzählt. Mit typisch asiatischer Langsamkeit entfaltet sich eine Geschichte, die man so nicht voraussah und die zum Ende hin immer fesselnder und dramatischer wird. Eine feine, ruhige Spukgeschichte, die auch sehr gut von Zuschauern gesehen werden kann, die mit dem Genre eigentlich nichts anfangen können. Ein schön, zum Ende fast schon kitschig, gemachter Film aus Korea, den man gern und mit einem kleinen Kloß im Hals bis zum Ende ansieht. 3 Sterne Plus!

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Jerry Cotton

Der Mann im roten Jaguar kommt zurück.
Krimi, Deutscher Film, Komödie

Jerry Cotton

Der Mann im roten Jaguar kommt zurück.
Krimi, Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.01.2011
Abgrundtief schlecht! "Jerry Cotton" gleitet ab in eine Ära des deutschen Films, in der Didi Hallervorden und Mike Krüger auf die Kinoleinwände losgelassen wurden. Man fühlt sich als Zuschauer regelrecht verar... Die Story ist wirr, bedient sich unnötiger und unsinniger Special Effects und wird mit Gastauftritten vieler guter Darsteller zerfasert, die allesamt nicht genügend Zeit bekommen, um ihrer Figur Substanz zu verleihen. Sie sind einfach nur da, haben allerdümmste Dialoge und reden, im Falle von Heino Ferch, noch mit schwäbischem Dialekt. Das mag in den 70ern oder im Kinderprogramm witzig gewesen sein, hier ist es genauso albern wie Christian Ulmens nervige Performance. Weder Hommage, noch Komödie, noch Actionkrimi. Es zündet nicht ein Gag, alles ist viel zu vorhersehbar und man sitzt kopfschüttelnd vor der Mattscheibe und denkt in bester "Higgins-Manier": Oh mein Gott! Null Sterne für den schlechtesten deutschen Film, den ich seit langer Zeit gesehen habe.

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Inception

Dein Verstand ist der Ort des Verbrechens.
Thriller, Science-Fiction

Inception

Dein Verstand ist der Ort des Verbrechens.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.01.2011
Hoch anspruchsvoller und intelligenter SF-Thriller, der seinen Zuschauern nicht eine Atempause gönnt und der nach seinem Ende für verschiedenste Interpretationsmöglichkeiten sorgt. Man möchte ihn am liebsten gleich noch einmal sehen. Aber nicht, weil er so "bahnbrechend" ist, wie es das Cover und viele Kritiker aufzeigen, sondern weil man erst am Ende einen Zusammenhang zum Beginn des Filmes ziehen kann. "Inception" ist wirklich ein starker Film, der eine verwirrende aber dennoch verständliche Struktur hat. Nüchtern betrachtet ist es aber eine Art "Oceans 11" auf Traumebene, denn auch hier tun sich mehrere Experten für einen großen Coup zusammen und es gibt (zu) viele Schießereien. Letztlich ist "Inception" viel weniger überraschend und hat weniger Effekte, als erwartet. Somit bleibt er zwar ein guter Film, aber ist auch längst kein visionäres Novum, wie es seinerzeit beispielsweise "The sixth Sense" oder auch die Comicverfilmung "Watchmen" waren. - Gute Unterhaltung für Leute, die sich auf eine fantastische Story und viel Hirnarbeit einlassen können. Der finale Hammerschlag bleibt aber aus.

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Wo die wilden Kerle wohnen

In jedem von uns steckt einer.
Fantasy, Abenteuer, Kids

Wo die wilden Kerle wohnen

In jedem von uns steckt einer.
Fantasy, Abenteuer, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.01.2011
Die anfängliche Begeisterung, dass dieser Kinderbuchklassiker real verfilmt wird, wich schnell der Erkenntnis, dass man der Geschichte auf der Leinwand nicht gerecht werden kann. Einfach, weil es eben nur eine kleine, nette Bildergeschichte ist. Der Film jedoch bläht die Handlung zwar auf, ist aber dennoch als Spielfilm zu kurz, denn er räumt den Figuren nicht genug Platz ein. Man findet keine Identifikationsfigur und viel zu schnell verlässt Max die Insel wieder. Die "wilden Kerle" sind allesamt fantastisch gelungen. Sie wirken sehr lebendig und sind ihren gezeichneten Verwandten gut nachempfunden. Der große Nachteil ist aber, dass viel zu viel gekreischt wird und sich selbst mir als Erwachsenem die Geschichte relativ schwer erschließt. Darum finde ich den Film für Kinder überhaupt nicht geeignet. Zudem ist er in Teilen zwar witzig, aber doch auch recht unheimlich und düster. Ich hatte mir eine lustige, kindgerechte Verfilmung vorgestellt. Hier jedoch wird ziemlich erwachsen mit dem Thema: "Vereinsamtes Kind flüchtet sich in eine Fantasiewelt" umgegangen. Jeder wilde Kerl steht für einen bestimmten Charakter, den Aussenseiter, den Draufgänger, den Feigling usw. So wirkt das ganze eher wie ein Lehrfilm für Kinderpsychologen, als ein spaßiges Abenteuer für "Kids". Ich weiß nicht, ob sie die eher maue Spaßhandlung wirklich unterhält. - Da ich ansonsten gern Kinderfilme sehe, hoffe ich mal, ich habe meine Kindlichkeit nicht eingebüßt, weil ich diesen gut gemeinten Versuch einfach nicht gelungen finde...

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Gozu

Yakuza Horror Theater - Trip in den Wahnsinn
Thriller, Krimi

Gozu

Yakuza Horror Theater - Trip in den Wahnsinn
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.01.2011
Laaaangweiliiiiich! Erwartet hatte ich einen skuril, unterhalsamen Film, wie in etwa den sympatisch abgedrehten und sehr kurzweiligen, japanischen Streifen "Survive Style". Serviert bekommen habe ich einen in der Tat merkwürdigen Film, der meines Erachtens aber nur für Psychologen und Schlafgestörte in Frage kommt. Takashi Miike, seines Zeichens Japans extrovertiertester Regisseur, hat sich hier einen echten Langweiler mit ellenlangen Dialogen und einschläfernder Laufzeit erlaubt. Auf 130 Minuten deeeehnt er eine "Geschichte" aus, die in 30 erzählt gewesen wäre. Dabei verarbeitete er ein sureales und absurdes Drehbuch aus den Gehirnwindungen eines...naja kranken Gehirns? Milch abfüllende Herbergsmütter, Po/Suppenlöffel-Spielchen betreibende Yakuza und onanierende Barkeeper...ganz zu schweigen von der unerhörten wenn auch symbolträchtigen und gewagten Schlussszene. Typisch japanisch ja, aber viel zu lang, viel zu intellektuell (oder doch einfach nur krank?) und überhaupt nicht unterhaltsam. Das kann Miike deutlich besser. Man ist gewillt, aufgrund des Regisseurs mehr in diesem Film zu erkennen, als er uns in ermüdender Abfolge präsentiert. Auch den Asia-Bonus würde ich als Genre-Fan gerne vergeben - Doch ist das vergebens. Der Film bleibt schlecht, aber der Titel passt ungemein.

ungeprüfte Kritik

Into the Wild

Abenteuer, Drama

Into the Wild

Abenteuer, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.01.2011
Wenn man diesen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, als Dokumentarfilm über den Aussteiger und seine Motivation betrachtet, dann ist das sicherlich eine schön anzusehende Geschichte. Als Spielfilm ist er viel zu trocken und emotionslos. Natürlich sind die Kritiker hier mal wieder gespalten. Mich hat er stellenweise an die Machart von "Easy Rider" erinnert. Bekanntlich ein Kultfilm, den ich aber auch stinklangweilig finde und der auch Szenen unnötig in die Länge zieht. So geschieht es hier. Eine gewisse Zeit folgt man der Story gern, sie macht natürlich auch sehr nachdenklich und ist sehr gesellschaftskritisch. Dann jedoch gibt es unnötige Längen, die das Werk auf über 145 Minuten ausweiten. Das zerrt am Zuschauer, denn die Handlung ist zu wenig abwechslungsreich und fesselnd für diese Lauflänge. Fazit: Ein netter Film, dem vorwiegend seine Erzählweise zum Verhängnis wird und den man nicht mehr als einmal sehen wird. Mehr als 3 Sterne sind auch wohlwollend nicht drin.

ungeprüfte Kritik

Cop Out

Geladen und entsichert.
Komödie, Action

Cop Out

Geladen und entsichert.
Komödie, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2011
Lahm! "Cop Out" präsentiert sich dem unwissenden Zuschauer äusserlich als Action-Buddy-Komödie. Doch gibt es hier ebensowenig Action, wie es zündende Gags gibt. Gelockt hat sicher auch die Teilnahme von Bruce Willis, dem man aber in jeder Szene sein unmotiviertes Schauspiel ansieht und aus seinem Gesicht ablesen kann: "Wie konnte ich mich bloß für so was hergeben?" Die erste Viertelstunde ist übersäht von kreischigen Dialogen in bester Eddie Murphy- oder Martin Lawrence-Manier. Überdreht und albern, so das man, wenn man mit diesem Holzhammerhumor wenig anfangen kann, nur mit hängenden Mundwinkeln herumsitzt, wo eigentlich Lacher platziert werden sollten. Glücklicherweise ändert sich das Ganze ein wenig zum Positiven und je näher das Ende rückt, desto humorvoller wird der Film. Doch zu spät. "Cop Out" ist eine echte Gurke, die eine ziemlich langatmige, größtenteils action- und humorlose Story erzählt, die zudem noch flach ist. Wenn man nun noch weiß, das Kevin Smith, ein Garant für hintergründige Komik, diesen Film verbrochen hat, dann ist man doppelt enttäuscht. Fazit: 3 bis 4 Lacher und eine Verfolgungsjagd reichen bei dünner Story nicht aus, um diesen Film zu empfehlen.

ungeprüfte Kritik

Bangkok Dangerous

Eiskalt und absolut tödlich.
Action, Thriller

Bangkok Dangerous

Eiskalt und absolut tödlich.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.12.2010
Eine wirklich ambitionierte Filmarbeit haben die thailändischen Gebrüder Pang hier vorgelegt. Sie führen uns mit technischen Raffinessen, gutem Schauspiel und einfallsreicher Regie hinab in die Unterwelt von Bangkok. Leider nicht tief genug, denn der anfänglich sehr starke Film wird zunehmend blasser und hat seinen cineastischen Höhepunkt bereits nach kurzer Zeit in der Szene erreicht, in welcher der Killer Kong vom Dach das Nachbarhauses von einem kleinen Mädchen beobachtet wird. Bis dahin ganz großes Kino, wie Hollywood es einfach nicht hinbekommt! Danach jedoch schleppt sich das Ganze etwas wirr durch verschiedene Schießereien eher im Stile eines Arthouse-Filmes. Die meisten Charaktere bleiben farblos und der Film letztlich hinter den Erwartungen zurück. Er ist einwandfrei inszeniert, lässt aber typisch asiatische Innovationen nach besagter Szene doch etwas vernachlässigt. Fazit: Ein schöner Film im Sinne der Regiearbeit und der darstellerischen Leistung. Lediglich Asia-Fans werden ihm jedoch etwas abgewinnen können. Eine unsensible Actionorgie ala "Ong Bak" darf man selbstverständlich nicht erwarten. Hier wird eine echte Geschichte mit wenigen Worten erzählt, was der Taubheit des Killers geschuldet ist. Der "Aha-Effekt", wie etwas beim Thai-Film "Shutter", bleibt aber völlig aus.

ungeprüfte Kritik

Ridley Scotts Robin Hood

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.12.2010
Wie man es von Ridley Scott erwarten kann, wurde seine Version der "Robin Hood"-Legende fantastisch inszeniert, mit großartigen Darstellern besetzt und detailfreudig und atmosphärisch umgesetzt. Bis zu diesem Punkt gäbe es 5 Sterne. - Leider ist der Film aber alles andere als kurzweilig und ihm fehlen jegliche Emotionen, die Scotts "Gladiator" (ebenfalls mit Russell Crowe) noch zu einem Meisterwerk machten. Die letzte erfolgreiche Version (mit Kevin Costner) bot da schon wesentlich mehr Unterhaltungswert. Somit ist dieser "Robin Hood" zwar mit einer neuen Vorgeschichte versehen (eigentlich ist der ganze Film die Vorgeschichte), bietet aber letztlich viel zu wenig Spannungsmomente und ist nach bewährter und vorhersehbarer Formel gestrickt. Hinzu kommen unglaubwürdige Zufälle, wie die Wiederkehr des verlorenen Sohnes... Ohne Frage ein schöner Historienfilm, den man aber nicht mehr als einmal ansieht, hat man sich erstmal "durchgekämpft".

ungeprüfte Kritik

Salt

Wer ist Salt?
Thriller, Krimi

Salt

Wer ist Salt?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.12.2010
Keinen Moment Langeweile lässt dieser Actionfilm mit wendungsreicher Story aufkommen. Dafür reiht sich allerdings Actionszene an Actionszene (manchmal heftig übertrieben) und es gibt keinen rechten Höhepunkt. Egal. So kurzweilig wurde man lange nicht mehr unterhalten und noch dazu ist die Geschichte verstrickt und lässt den Zuschauer lange im Dunklen tappen. "Salt" baut so viel Spannung und Tempo auf, dass nur das unerwartet plötzliche Ende wie ein Filmriss wirkt. Soll dies wirklich das Ende sein, oder erst der Einstieg in Teil 2? Die Extended Version bereitet das "Hoppla"-Ende ein wenig besser vor. Eine atemlose Verfilmung mit etwas unrealistischer, aber dafür fesselnder Story.

ungeprüfte Kritik

Angriff der Killertomaten

Horror, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.12.2010
Ein herrlich bekloppter Streifen...in positivem Sinne, wenn auch mit ein paar Längen und nicht mehr ganz zeitgemäß. Inzwischen kennt jeder den unglaublich klingenden Filmtitel: "Angriff der Killertomaten". Nicht jeder weiß, dass es sich nicht nur um eine ausgedachte Floskel handelt, sondern sich tatsächlich ein echter Spielfilm dahinter verbirgt, dessen Wurzeln im Jahre 1970 liegen. Das offenbahren die Extras und Audiokommentare der DVD. Im Stile eines "Little Shop of Horrors" (wegen der Gesangseinlagen) und einer "unglaublichen Reise in einem verrückten Flugzeug" (wegen des schrägen Humors) haben sich hier ehemalige Highschool-Schüler einen genial dämlichen Streich ausgedacht. Und gerade weil eben diese Filmemacher nur wenige Jahre zuvor noch mit Super 8 herumfilmten (ebenfalls in den Extras enthalten), ist der Erfolg dieses kultigen Streifens phänomenal. Irrwitziger Humor mit teilweise Szenen, die eine gewisse Symbolik besitzen (so schlägt etwa ein Japaner aus versehen ein Bild des US-Schiffes "Arizona" von der Wand, welches im Aquarium landet - Eine Anspielung auf Pearl Harbour)Es steckt mehr in diesem Filmchen, als man denkt. Vor allem der sichtbare Spaß der Macher, der sich auf Darsteller und letztlich Puplikum überträgt. Die "Killertomaten" geben einen guten, bierseligen Partyfilm ab. Und mehr sollte man dann aber auch wirklich nicht erwarten. Prost!

ungeprüfte Kritik

Tanz der Vampire

Komödie, Horror, Fantasy

Tanz der Vampire

Komödie, Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.12.2010
Wirklich ein Klassiker - Natürlich muss man schon mit diesem Film aufgewachsen sein, um ihn heute noch zu mögen und seine Bedeutung zu erkennen. Doch wollen wir hier nicht intellektuelle Filmhistorie betreiben, sondern einfach einen Klassiker des Vampirfilms loben, der eigentlich natürlich eine Komödie ist, aber vom Stil her mehr Grusel bietet, als so mancher ernst gemeinte Hammer-Studios-Film jener Zeit. So fängt der Film eine unglaubliche Atmosphäre ein. Die Winterlandschaft lässt einen frösteln und wenn sich der bucklige Diener über die Wölfe hermacht wird es wirklich unheimlich. Ein sehr schön gemachter Genrefilm mit Witz und Gothic-Charme.

ungeprüfte Kritik

Logic Room

Der Tod ist unberechenbar
Thriller

Logic Room

Der Tod ist unberechenbar
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2010
Die spanische Version des bekannten Schemas, in dem viele Protagonisten auf engstem Raum eingesperrt sind und sich ihrer Vergangenheit und diversen Aufgaben stellen müssen. "Cube" und "Saw" haben es vorgemacht und auch "Logic Room" ist durchaus spannend und beklemmend. Wohltuend unamerikanisch und kurzweilig sehenwert. Ein spannender DVD Abend ist garantiert, auch wenn es (natürlich) nicht immer ganz logisch zugeht im "Logic Room", der mir unter dem passenderen Titel "Fermats Room" bekannt ist. Spannend und unterhaltsam, wenn auch nicht bahnbrechend neu.

ungeprüfte Kritik

The Last Sect - Van Helsing 2

Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy

The Last Sect - Van Helsing 2

Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2010
Ein Griff ins Klo ist spannender und ekliger...aber genau das war die Bestellung dieses Filmes. Ein Machwerk voller Fragezeichen, das ich nicht einmal richtig beurteilen kann, denn ich bin allen Ernstes eingeschlafen!! Boah, wie langweilig! Fragezeichen 1: Warum ist der Film indiziert? Kaum Blut, keine nackte Haut, keine politische Unkorrektheit. 2. Warum ist der Film ähnlich "Terminator 4" nur mit Graufilter gedreht? 3. Warum ist Ex "Kung Fu" Recke David Carradine als Van Helsing fast nur mit dem Sitzen im Sessel beschäftigt und sieht sich Computerbildschirme an oder telefoniert? 4. Was soll das Ganze überhaupt? - Keine Action, nur Gerede, ja, seeeehr viel Gerede, ein paar lesbische Küsse, Rückblenden, "künstlerische" Bildverfremdung, keine Story...und das ist wörtlich zu nehmen. Ohne schnellen Vorlauf erreicht man den Abspann nie...und es passiert wirklich so gut wie nichts. Nur für Schlafgestörte zu empfehlen und als Anwärter für die Rubrik "Schlechtester Film aller Zeiten" - Null Sterne

Nachtrag vom 21.12.2013: Man hat inzwischen den Film umbenannt. Noch dreister geht es eigentlich kaum. "Van Helsing 2" hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Hugh Jackman Streifen zu tun. Das ist Kundenverarsche.

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Subspecies 4 - Im Blutrausch

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2010
Wie so oft wird eine Serie mit immer weiteren Fortsetzungen zu Tode geritten. Dabei sah es bis hierhin noch ganz gut aus für eine Billigserie, da sie von Teil zu Teil dazu gewonnen hatte...und mit Teil 3 ihren Abschluß hätte finden sollen. Was uns Regisseur Ted Nicolau hier vorsetzt, ist wahrlich eine Lachnummer. Begonnen mit Radus diesmal recht übertriebener Maske und seiner sehr unpassenden deutschen Synchronstimme über gnadenloses Overacting und Grimassieren fast aller Darsteller bis zu den idiotischen und endlosen Dialogen! Der Film ertrinkt in faselndem Gerede und ebenso in Langeweile. Hinzu kommen neue Charaktere, die überhaupt nicht in den Film passen und, wie man weiß, aus einem Spin-Off stammen. Dort wurden sie eingeführt, hier sind sie plötzlich da und ergeben praktisch keinen Sinn. Sämtlicher liebevolle Charme der Vorgänger ist verschwunden - Einzige Ausnahme: Auf dem Friedhof geht Michelle an einem Grabstein mit der Aufschrift "Fam. Draculanescu" vorbei...man muss aber schon gute Augen für diese Filmsekunde haben. Dieser abschließende Teil verdirbt nahezu die ganze Serie, aber immerhin bringt er sie ohne Cliffhanger zum Ende.

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Subspecies 3 - Bloodlust

Radu - Der Kultvampir ist zurück!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy

Subspecies 3 - Bloodlust

Radu - Der Kultvampir ist zurück!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.12.2010
Schade, dass "Videobuster" nicht die ersten beiden Teile dieser, unter Genrefans seit Jahrzehnten als Geheimtipp gehandelten, Vampirquadrologie im Verleih hat. In den Verkauf ist diese, eher als C-Produktion zu bezeichnende, Reihe vor Kurzem unter falschem Namen gekommen. Die neuen Weichzeichner-Cover und der neue Titel "Subspecies-In the Twilight", sind ein fieser Marketing-Schachzug. Natürlich spielt man hier auf die schnulzige Twilight-Saga und deren unzählige Romanplagiate an, um Kohle mit uralten Filmen zu ergaunern. Die so geschürten Erwartungen werden natürlich enttäuscht. "Subspecies" gehört zu den Filmen, von denen jeder mal gehört hat, aber die wenigsten ihn sahen...weil er damals unnötigerweise ab 18 freigegeben war. Gut ist diese Verfilmung aber nur unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Regisseur Ted Nicolau mit allerbilligsten Mitteln, Laiendarstellern und am Originalschauplatz Rumänien gedreht hat, aber dabei liebe- und fantasievoll umgegangen ist. Eigentlich eher ein Hobbyfilm, der dafür aber wirklich gelungen ist. Ernsthafte und gut getrickste Filmarbeit darf man natürlich nicht erwarten. Vieles ist unfreiwillig komisch bis lachhaft und der Zahn der Zeit hat bös genagt (Frisuren!). Jedoch sind solche Momente, wie die Hommage der Schattenspiele aus dem Murnau-Klassiker "Nosferatu", sehr athmosphärisch gemacht und zeugen von der Hingabe der Filmemacher. Darum wird es, trotz Defiziten, auch zum Kultstatus für Radu, den Vampir und seine 4 Filme nebst Spinoff gekommen sein. Man kann durchaus einen Blick riskieren.

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Zweiohrküken

Komödie, Deutscher Film, Lovestory

Zweiohrküken

Komödie, Deutscher Film, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.12.2010
Lustig! Irgendwie teilt "Zweiohrküken" zwar das Los unzähliger Fortsetzungen, die an das Original nicht mehr heranreichen, trotzdem ist er eine würdige Weiterführung der gelungenen Komödie "Keinohrhasen". Allerdings eine kleine Vorwarnung: Es wurde ein wenig Fäkalhumor eingebaut, der sicherlich nicht jedermanns Sache sein mag. So könnten die jüngeren Zuschauer nicht unbedingt mit Nora Tschirners digital eingefügtem Megabusen oder Ken Dukens Penis-Prothese etwas anfangen...aber zugegeben, das und die Toilettenszene sind die größten Brüller eines durchweg gut ansehbaren Films. Es gibt viele gute Gags und auch Anspielungen auf den Vorgängerfilm, den man aber nicht zwingend gesehen haben muss. Sieht man vom kitschigen Ende ab, werden männliche Zuschauer hier deutlich besser bedient, als von Teil 1. "Zweiohrküken" ist eine gelungene Komödie, auch oder gerade, für Paare und wird bestimmt wiederum fortgesetzt werden. Wenn der Spaßlevel so bleibt: Gerne!

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Death Bell

Tödliche Abschlussprüfung!
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

Death Bell

Tödliche Abschlussprüfung!
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.12.2010
Bis zu seiner, für Genre-Fans allzu vorhersehbaren und unlogischen, Auflösung ist dieser kuriose Mix aus asiatischem Geisterhorror, "Saw"-Rätselkillermovie und Teenieslasher alá "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" sogar recht spannend und kurzweilig gemacht. Asiatische Langatmigkeit und Verwirrungen kann man diesem Film nicht unterstellen. Auf Dauer nervt aber das ständige Gekreische und je näher man besagter Auflösung kommt, desto mehr schadet der Regisseur seinem Film. 3 gute Sterne, weil "Death Bell" zu den besseren Asia-Gruselfilmen gehört, aber gerade wegen der FSK-Angabe von der falschen Zielgruppe gesehen werden wird. Ich habe den Eindruck, der deutsche Verleih hat absichtlich die 18er Freigabe erkauft, um uns einen brutalen Folterfilm vorzugaukeln. Das ist absolut nicht der Fall. Widerliche Großaufnahme-Metzeleien sind nicht enthalten. Und das ist auch gut so. Fazit: Anfangs spannender, dann immer dusseliger werdender Film, der aber gut unterhält, schraubt man seine Ansprüche zurück.

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Sherlock Holmes

Nichts entgeht ihnen.
Krimi

Sherlock Holmes

Nichts entgeht ihnen.
Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.12.2010
Eine moderne Neuinterpretation eines bereits x-Mal verfilmten Klassikers. Wenn man sich damit anfreunden kann, dass der "neue" Holmes ein Raufbold ist, der in (viel zu viele) Schlägereien verwickelt wird und einen manchmal desorientierten Eindruck macht, dann erwartet den Zuschauer eine durchweg gut getrickste, selbstironische und actionreiche Story. Das alte London wurde stimmungsvoll eingefangen. Die Geschichte ist nicht immer geradlinig, sondern mit erklärenden Rückblenden versehen. So weit so gut. Doch mehr als drei Sterne sind nicht drin. Zu vieles erinnert an den 80er Jahre Streifen "Das Geheimnis des verborgenen Tempels" um den jungen Sherlock. Die vielen Prügeleien nerven auf Dauer und auch der überstarke, tumbe Helfer des Bösewichts kommt einem aus den Bond-Filmen schon überaus bekannt vor. Letztlich könnte sogar der finale Kampf aus einem 007-Streifen entliehen sein, wobei man auch nach Logik fragen muss: Wieso zum Teufel klettert man auf eine im Bau befindliche Brücke? Nichts Neues also bringt Regisseur Guy Richie hier auf die Leinwand/den Bildschirm, sondern veramerikanisiert eine urbritische Geschichte. Kurzweilig und für einen DVD-Abend gut geeignet aber schnell unter "ferner liefen" abgespeichert.

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Wet Desire

Sayuri, die Stripperin
Drama, 18+ Spielfilm

Wet Desire

Sayuri, die Stripperin
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.12.2010
Tja, warum leiht man sich diesen Film? Schöne, exotische Frauen und etwas Filmhistorie aus Japan... "Wet Desire" ist erwartungsgemäß sinnentleert, eine Art Urahn des Filmes "Showgirls", in dem ebenfalls Stripperinnen mit Intrigen gegeneinander arbeiten. Während die Szenen im Striplokal tatsächlich gewisse Erotik bieten, sind die Kopulationsszenen unfreiwillig komisch. Viele Außenaufnahmen (von wahrscheinlich Osaka) langweilen den Zuschauer, ebenso die untertitelten Gesänge, die sich ständig wiederholen. Ach ja, untertitelt ist der Film komplett, was es nicht eben leichter macht, ihm zu folgen. Ansonsten gibt es keine sehenswerten Filmeinfälle. Witzig und filmreif wird es erst kurz vor Schluss mit der Kofferszene. Warum nicht mehr davon? Der finale Schlussgag ist ebenfalls ein echter Schmunzler. Aber das rettet diesen Film, der eigentlich auch in seiner Heimat nicht erfolgreich gewesen sein kann, nicht mehr. Er ist mit seiner guten Stunde Laufzeit noch zu lang und mehr als entbehrlich...aber, und das bringt ihm den 2. Stern, man kann ihn ohne schnellen Vorlauf sehen. Das schafft längst nicht jeder Vertreter des Pink Eiga-Genres.

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Vergebung

Der Höhepunkt der Millennium Trilogie.
Thriller, Krimi

Vergebung

Der Höhepunkt der Millennium Trilogie.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.11.2010
Auch der dritte und letzte Teil erreicht nicht die Intensivität des Erstlings der Trilogie. Die aufkeimende Langeweile aus Teil 2 wird aber wieder gut gemacht. Die unverbrauchten und guten Darsteller, allen voran natürlich Noomi Rapace, tragen diesen Film, der im letzten Drittel ein Gerichtsthriller wird. Wegen der gut konstruierten Figur der Lisbeth Salander kann man sich diese Trilogie gerne antun, die furios beginnt, dann aber in Belanglosigkeit versinkt und austauschbar wirkt. Eine Thrillerreihe, die zu Beginn noch fesselte und schockierte, nun aber wenig Neues bietet und immer wieder an die Vergewaltigung aus Teil 1 anknüpft. Längst nicht so überragend, wie immer behauptet, aber für Freunde intelligenter Kriminalfilme doch gut ansehbar.

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Verdammnis

Die Millennium Trilogie geht weiter.
Krimi, Thriller

Verdammnis

Die Millennium Trilogie geht weiter.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.11.2010
Nach dem viel gelobten ersten Teil (Verblendung), der eine spannende, düstere Familientragödie erzählte, enttäuscht "Verdammnis" durch eine beliebige Kriminalgeschichte, die diesmal auch keinen Abschluss findet. Erst im dritten Kapitel geht die Geschichte weiter. Die wohltuend unamerikanische Machart des ersten Filmes, seine Düsternis und seine komplexe Geschichte teilt diese Fortsetzung nicht. Zudem kommen noch Absurditäten, wie das Überleben in einem zugeschütteten Grab und das scheinbare "um-die Ecke-schießen", als während eines Schusswechsels die Patronen hinter einem Auto einschlagen, welches eigentlich genau in der Schusslinie liegt. Auch gibt es hier den Stereotypen eines wortkargen, tumben Killers, wie wir ihn aus unzähligen Bond-Verfilmungen kennen. Ein durchschnittlicher Krimi, der ohne den guten Teil eins keine Daseinsberechtigung hätte.

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Verblendung

Die Millennium Trilogie beginnt.
Krimi, Thriller

Verblendung

Die Millennium Trilogie beginnt.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.11.2010
Erstklassige, niveauvolle Romanverfilmung mit fantastisch ausgewählten Darstellern. Eine Reise in menschliche Abgründe, die ausgesprochen grausam und beklemmend dargestellt ist. Die FSK beraubt sich selbst ihrer Glaubwürdigkeit. Zwar fließt das Blut nicht in Strömen, aber die Bilder von Vergewaltigung und abartigem Triebtätermord sind nichts für zarte Gemüter und meiner Meinung nach auch nichts für 16jährige. Der Realismus wird noch bestärkt in dem traurigen Wissen, dass diese fiktive Geschichte tagtäglich hinter irgendwelchen Wohnzimmerfenstern stattfindet. Ungeheuer fesselnd und spannend, auch und gerade, weil es sich um eine schwedische Verfilmung handelt und (noch) nicht "verhollywoodisiert" wurde. Das geplante Remake sollte man sich wahrscheinlich schenken und lieber, wie immer, das Original vorziehen. "Verblendung" ist ein mitreißender Krimi, der trotz langer Laufzeit Lust auf die beiden Fortsetzungen "Verdammnis" und "Vergebung" macht.

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Der Rote Punkt

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.11.2010
Ein wunderschöner Autorenfilm. Die Geschichte geht einem wirklich ans Herz und ist dabei so authentisch gemacht, wie eine wahre Geschichte aus dem Leben. Nicht zuletzt wegen unverbrauchter Schauspieler und poetischer Aufnahmen gefällt der Film beinahe ausnahmslos. Beinahe, denn er ist leider ein klein wenig zu vorhersehbar. "Der rote Punkt" gehört zu jenen Filmwundern, die einen zu fesseln verstehen, nachdenklich machen und trotz "belangloser" Handlung wirklich gut unterhalten. Wer jenseits des Mainstream sucht und noch dazu einen "Japantick" hat, für den ist diese Produktion ein Muss. Eine Frage bleibt aber unbeantwortet: Wer hat eigentlich die Landkarte mit dem roten Punkt versehen? Egal. Die Reise der jungen Japanerin, die durch besagte Markierung ausgelöst wird, ist sehenswert.

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Nightmare Detective

Der Tod lauert in deinen Träumen...
Horror, 18+ Spielfilm

Nightmare Detective

Der Tod lauert in deinen Träumen...
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.11.2010
Ein verstörender Film mit teilweise sehr brutalen Sequenzen. Spätestens seit "Nightmare on Elm Street" kennt man ihn, den Killer, der in den Träumen zuschlägt. Darum ist die Idee nicht mehr so ganz frisch, wenn auch viel beängstigender in Szene gesetzt. Doch das gute Tempo wird nicht gehalten. Der Regisseur wusste, was er an seiner ausgesprochen attraktiven Hauptdarstellerin hat und begnügt sich damit, ihren immer wieder gleich aussehenden Gesichtsausdruck in Großaufnahmen zu zeigen. Schauspielerisch wertvoll ist das nicht und zudem wird die Geschichte immer abstruser und unverständlicher. Die Extras führen den Film schließlich noch ad absurdum, denn es wird stolz darauf verwiesen, wie viel Arbeit in den Kreaturen steckte...nur sind diese im fertigen Werk wegen rascher Schnitte und Wackeloptik nicht im Geringsten zu erkennen. Fazit: Ein unheimlich gemachter Japan-Grusler mit viel Blut aber undurchsichtiger Geschichte, der spätestens ab der Hälfte sein Potenzial nicht mehr nutzt. Erreicht die drei Sterne nur knapp.

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My Sassy Girl - Miss Unerhört!

Lovestory, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.11.2010
Nach den überwiegend guten Kritiken in anderen Foren und der Tatsache, dass sich Hollywood wieder erdreistet hat, ein Remake zu machen, muss man doch sicher davon ausgehen, dass dieser Film gut sein muss. Er ist es auch, aber ganz anders als erwartet. "My Sassy Girl" beginnt recht flott und witzig, bis er sich ziemlich in die Länge zieht (es gibt eine 138 Minuten Version, diese hier angebotene DVD ist erheblich gekürzt). Der Zuschauer, besonders der "Nicht-Asien-Erfahrene", ist wirklich kurz vor der Aufgabe. Erst am wunderschön romantischem Ende offenbart sich der Film als Ganzes. Zwischendurch hat man mit gewöhnungsbedürftigem Humor zu kämpfen und Szenen, die eher unverständlich erscheinen. Auch die Hauptpersonen sind nicht einfach zugänglich. Er: Ein irgendwie dusseliger Typ. Sie: Eine eher unsympathische Zicke. Nicht so wirkliche Charaktere, mit denen sich der Zuschauer anfreunden kann. Vor allem fragt man sich, warum diese beiden so eine Hassliebe verbindet und findet die Geschichte bis zu einem Punkt eher unlustig und naiv. Aber dann wird es immer netter, interessanter und sehenswerter. Vor allem für Fans des asiatischen Kinos und natürlich das weibliche Puplikum...aber da der Herzschmerz nicht aufdringlich und schmalzig wirkt, können die Partner diese romantische Komödie gern mit "durchstehen". - Ein schöner Film, der zwischendurch allerdings Probleme bekommt, typisch fernöstliche Innovationen vermissen lässt und deutlich zu lang ist. Ein netter "Sofa-Abend" ist aber garantiert. Knappe 4 Sterne

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Battlestar Galactica - Staffel 3

Auf welcher Seite stehst du?
Science-Fiction, Serie

Battlestar Galactica - Staffel 3

Auf welcher Seite stehst du?
Science-Fiction, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.11.2010
Gleich zu Beginn der 3. Staffel wird klar: Jetzt gibt es einen knallharten Kurswechsel in der Storyline. Waren der Pilotfilm und die erste Staffel noch relativ langatmig, abgesehen von der Tatsache, dass die Serie nichts mehr mit der kultigen TV-Fassung der 70/80er Jahre zu tun hat, so begann die zweite Staffel mit deutlich gehobenem Niveau. Nun, wenn auch spät, scheint die Serie ausgereift. Es gibt sehr deutliche Bezüge zur aktuelleren Menschheitsgeschichte und gar nicht mal versteckte Regimekritik an den Vereinigten Staaten. Dinge wie Selbstmordattentate, Afghanistan und Religionsfanatismus finden in dieser sehr erwachsenen SF-Serie ihr Spiegelbild. Endlich geht es auch so spannend zur Sache, dass man sofort die nächste Folge sehen möchte. Es lässt sich nun darüber streiten, ob eine damals märchenhafte SF-Serie in ihrer Neuauflage derart zum Politikum ausarten muss. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, das diese Filmreihe von mal zu mal an Spannung gewinnt und sehr vielschichtig ist. Für Genrefans, die hauptsächlich Laser-Schlachten und Aliens erwarten, ist das alles gewiss nichts. Hier haben wir einen spannenden Science-Fiction-Politthriller mit sehr intelligenter Geschichte, der aber trotzdem schön getrickst ist und auch noch das titelgebende Raumschiff im Einsatz zeigt. Gehobene TV-Unterhaltung.

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Kick-Ass

Keine Macht. Keine Verantwortung.
Action

Kick-Ass

Keine Macht. Keine Verantwortung.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.11.2010
Cool! Das passendste Wort für diese erstklassige Comicverfilmung. Die Story ist zugegebenermaßen so originell nicht, es wäre sicherlich ein wenig mehr drin gewesen, aber der Film ist trotzdem viel zu schnell vorbei. Einer der seltenen Fälle, die man noch gut eine Stunde länger sehen würde, obwohl schon 112 Minuten herum waren. Untermalt von perfekt ausgewählter Filmmusik und mit Gags ausgestattet, die wirklich zünden, ist "Kick-Ass" ein absolut gut gemachter Unterhaltungsfilm mit brutalen, aber nicht zuuu blutigen Actionszenen. Einzig verwunderlich: Warum heißt der Film nicht "Hitgirl"? Die kleine Chloë Moretz stiehlt allen die Show und ihr Auftritt, untermalt mit Westernmusik aus einem Eastwood-Klassiker, ist nahezu kultverdächtig. Sehr gute Unterhaltung, besonders für Genrefans. Fortsetzung folgt...?

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Die etwas anderen Cops

Komödie, Action, Krimi

Die etwas anderen Cops

Komödie, Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.11.2010
Größtenteils flaches Filmchen, das wie eine "Nackte Kanone" in der Lightversion wirkt. Zwar ist der Humor nicht gänzlich überdreht, wie in den Leslie Nielsen Filmen, aber trotzdem ist "Die etwas anderen Cops" überwiegend tiefhumorig und mit nervender Fäkalsprache durchsetzt. In den wenigsten Momenten bricht intelligenter Humor durch und der lustigste Einfall ist noch der Gag um das s.g. "Faceback-App". Irgendwie wirkt der Streifen unentschlossen, fängt stark an und lässt stark nach. Nebenbei sind die Namen Samuel L. Jackson und "The Rock" Dwayne Johnson nur Zugpferde, die lediglich einen kurzen, wenn auch actionreichen Auftritt haben. - Ein in wenigen Teilen witziger Film, dessen flacher Humor überkandidelt wirkt und der nur bedingt für Unterhaltung sorgt.

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Wicked Lake

Life's a witch... and then... you die.
Horror, 18+ Spielfilm

Wicked Lake

Life's a witch... and then... you die.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.11.2010
Schlecht-Schlechter-Wicked Lake! Eine Zumutung! Zunächst einmal möchte ich meinen Mitkritikern widersprechen: Wenn wir schon eine alphabetische Rangfolge für Filme benutzen, kann dies unmöglich ein C-Movie sein. Der Buchstabe belegt Rang 3! So gehts nicht. "Wicked Lake" steht mindestens bei Y!! Allen, die dieses billigste und dümmste Machwerk ohne den schnellen Vorlauf durchgestanden haben, zolle ich tiefsten Respekt. Eindringliche Warnung: Nicht leihen! Was haben wir hier? - Ein paar Jugendliche sind mit einer etwas besseren Videokamera losgezogen und haben mit ihren Freunden an einem Wochenende ohne Sinn für Dramatik und Dialoge einen Hobbyfilm gedreht. Wer meinte, "Tanz der Teufel", auf den im Klappentext eine Anspielung zu finden ist, wäre ein auf ähnliche Weise entstandener Billgfilm, dem kann ich nur entgegnen: Mag sein, aber er wurde von Leuten gemacht, die etwas davon verstanden und ihn zum Kult führten. "Wicked Lake" ist einfach nur erbärmlich und was mich wirkich traurig macht: Es gibt so tolle Filme auf der Welt, durch die man sich als Fan nur im O-Ton mit Untertitel kämpfen muss - Welcher Gehirnakrobat brachte diesen Müll in den deutschen Verleih? Billig, primitiv ohne Sinn und Verstand. Die Fantasy Filmfest-Lorbeeren auf dem Cover können nur ein Fake sein. Finger weg!!!

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I-See-You.Com

Unzensiert und ungeniert...
Komödie

I-See-You.Com

Unzensiert und ungeniert...
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.11.2010
Manche Filme sind so übel, dass sie nicht mal eine Kritik verdienen. Trotzdem: "I-see-you.com" ist ein überdrehter Film mit hysterischen Dialogen, übertrieben viel sexuellen Anspielungen und abgehalfterten Stars, die wohl dringend Geld benötigten. Gute Ausgangsidee, nur sehr hektisch und unlustig zusammengesetzt. Nach 15 Minuten möchte man aussschalten und stellt am Ende des Filmes fest: Man hätte nichts weiter verpasst, wenn man es getan hätte. 0 Sterne

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Domestic Violence

Wieviel Schmerz kannst du ertragen?
Drama

Domestic Violence

Wieviel Schmerz kannst du ertragen?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.11.2010
Erschütternd! Die Werbung suggeriert dem Zuschauer eine völlig falsche Vorstellung von diesem Film. Natürlich ist "Domestic Violence", was soviel heißt wie "häusliche Gewalt", kein Sado-Maso-Unterhaltungsfilm, kein s.g. "Pink Eiga" (jap. Sexfilm) sondern eher eine Psychostudie. Ein sowohl handwerklich, als auch dramaturgisch gut gemachter Problemfilm, wenn man ihn in ein Genre stecken möchte. Die auf dem Cover erwähnte Erotik ist nicht zu finden. Im Gegenteil: Hier wird sehr eindringlich dargestellt, dass Sex nicht immer Spaß macht, sondern auch eine widerwärtige Ausbeutung sein kann. Die Tristesse und Routine, die sich in die Ehe einschleichen kann, wird hier in grauen Bildern (Regen, öde Wohnblocks) eingerahmt. Deutlich wird auch die Hilflosigkeit dargestellt, das Unverständnis der Mitmenschen und die völlige Verzweiflung des Opfers. Vor diesem Hintergrund verdient "DV" beinahe einen vierten Stern und bietet deutlich mehr Inhalt als so zweifelhafte "Blockbuster" wie "Paranormal Activity". Ein eindringlicher Film, den man sich sehr gut mit seiner Partnerin ansehen kann und der mit typisch asiatischer Langsamkeit auf ganz einfache Weise ein heikles Thema sehenswert macht. 3 Sterne plus!

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Cello

Horror

Cello

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.11.2010
Der übliche Gruselkram aus Asien, diesmal Korea. Für Freunde des fernöstlichen Spukkinos ist der Film viel zu vorhersehbar und streckenweise sehr banal. Die eigentlich guten Gruseleinfälle hat man leider schon anderswo gesehen. Einzig das Ende fordert, zumindest ansatzweise, die grauen Zellen heraus. Es gibt zwar deutlich schlechtere Vertreter, aber trotzdem ist "Cello" ein im Fahrwasser anderer Filme treibender Schnellschuss. Höchstens für hartnäckige Asia-Fans geeignet. Unbedarften Zuschauern werden vermutlich die Augen zufallen, da sie oftmals die ruhige Herangehensweise dieser Art Filme weder erwarten, noch verstehen.

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Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Komödie, Deutscher Film, Fantasy

Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Komödie, Deutscher Film, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.11.2010
Ja mei, was für ein Schmarrn...man möge mir die sicherlich falsche Schreibweise nachsehen, aber so oder ähnlich müsste doch auch ein Bayer denken, anbetracht dieses Filmes. Erwartet hatte ich eine Komödie mit Stil und süddeutschem Charme. Joseph Vilsmayer als Regisseur hat mich zwar überrascht, aber viel versprochen...und nichts gehalten. "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" kann sich nicht entscheiden, was sie sein will. Die "irdenen" Szenen wirken beinahe wie aus einem 50er Jahre Heimatfilm entliehen und können unmöglich satirisch gemeint sein. Dazu sind sie viel zu ernsthaft und dramatisch inszeniert. Die "himmlische" Darstellung hingegen ist eher etwas für Kinder. Nahezu albern, mit leicht verdeckten Seitenhieben, aber einfach nur blöd. Schöne Landschaften und gute Ausstattung hin oder her, dieser Film ist weder Fisch noch Fleisch - Einzig Bully Herbigs Darbietung ist wirklich grandios und schauspielerisch auf hohem Niveau. Das rettet aber diesen merkwürdigen Film nicht mehr.

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Blade Runner

Die Menschen schufen sich ihr Ebenbild, ohne zu ahnen, was sie damit heraufbeschwören...
Science-Fiction

Blade Runner

Die Menschen schufen sich ihr Ebenbild, ohne zu ahnen, was sie damit heraufbeschwören...
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.11.2010
„Blade Runner“ ist ohne jeden Zweifel ein Meilenstein. Trotzdem hat er einen schweren Stand und ich erahne aus eigener Erfahrung, warum einige diesem Film so gar nichts abgewinnen können. Die damaligen Kinogänger mochten Harrison Ford als Han Solo oder Indiana Jones in unterhaltenden, abenteuerlichen Mainstreamproduktionen. Doch dieser Film war so völlig anders, so düster, so schwer verständlich und vergleichsweise langatmig und auch völlig gegen die Sehgewohnheiten produziert. Deswegen fiel „Blade Runner“ auch bei mir durch. Ich habe ihn jahrelang nicht gesehen und nun kann ich nur erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass dieser Film seiner Zeit (1982) weit voraus war. Die Tricks sind so gut, dass sie (trotz Überarbeitung) realistischer als die heute übliche Computeranimation wirken. Man kann sich fragen: Wie haben die das eigentlich seinerzeit gemacht? Es erwartet den Zuschauer eine unglaubliche Detailfülle auf den futuristischen Straßen und eine Fülle an blinkenden Neonlichtern. Sagenhaft, wie Ridley Scott das damals alles dirigiert hat. Aber diese Schauwerte wiederholen sich auch ständig und übertünchen nur die eher dünne Handlung, die wenig Abwechslung und Emotionen bietet. „Blade Runner“ ist immer noch ein anstrengender Film. Zäh und schwierig und alles andere als Popcorn-Kino. Noch dazu wird man verwirrt durch die vielen verschiedenen Schnittfassungen, deren Existenz ebenfalls bedeutet, dass man seinerzeit unzufrieden mit dem Produkt war und es ständig geändert hat. Ich sah nun den s.g. Finalcut und muss sagen: Eine aufwändige Produktion die aber schwer zugänglich ist und man deswegen den Film nicht mal eben konsumiert. Aber sich mehrmals durch den Film kämpfen?-Nein Danke

ungeprüfte Kritik