Filmemacher Michael Moore wirft einen kritischen Blick auf US-Präsident George W. Bush und seinen Krieg gegen den Terrorismus. Er beginnt mit der Schilderung von Bushs umstrittenen Wahlsieg im November 2000 und beschäftigt sich dann eingehend mit den engen geschäftlichen und privaten Beziehungen, die Familie Bush mit dem saudischen Königshaus und vor allem mit den Bin Ladens unterhält. Schonungslos zeigt er die Reaktion des Präsidenten auf die Nachricht von den Anschlägen auf die Twin Towers am 11. September 2001. Auf den Terrorakt folgt eine Berichterstattung in den Medien, die eine ständige Panik vor neuen Anschlägen unter den US-Bürgern schüren soll. Der 'USA Patriot Act' wird beschlossen, aber viele Abgeordnete haben die Verordnung gar nicht gelesen, bevor sie im Kongress dafür stimmten. Also fährt Michael Moore im Eiswagen durch Washington D.C. und liest laut daraus vor. Ziehen die USA tatsächlich wegen der angeblichen Massenvernichtungswaffen in den Krieg gegen den Irak oder stecken nicht vielmehr wirtschaftliche Interessen dahinter? Auch zu diesem Thema hat Michael Moore seine eigenen Thesen, die er mit fundierten Expertisen zu belegen versucht. Außerdem zeigt er in erschütternden Bildern, welche Folgen der Krieg sowohl im Nahen Osten als auch in den Vereinigten Staaten hat: verschleierte Frauen, die von US-Soldaten bedrängt werden, Not und Elend im Irak, resignierte, verstümmelte GIs im Militärhospital, Familien, die ihre Angehörigen im Krieg verloren haben und US-Rekrutierungskommandos, die versuchen, Schüler aus den ärmsten Gegenden des Landes für den Militäreinsatz im Nahen Osten zu gewinnen. Und wieso gibt es von 535 Kongressabgeordneten nur einen, dessen Sohn im Irak-Krieg kämpfte?
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Filmmaker Michael Moore takes a critical look at US President George W. Bush and his war on terrorism. It begins with the description of Bush's controversial election victory in November 2000 and then deals in detail with the close business and private relations that the Bush family has with the Saudi royal family and especially with the Bin Ladens. He mercilessly shows the president's reaction to the news of the attacks on the Twin Towers on September 11, 2001. The terrorist act is followed by media coverage that is intended to stir up a constant panic about new attacks among US citizens. The USA Patriot Act is passed, but many lawmakers didn't even read the order before voting for it in Congress. So Michael Moore drives through Washington D.C. in an ice cream truck and reads aloud from it. Is the U.S. really going to war against Iraq because of the alleged weapons of mass destruction, or are economic interests behind it? Michael Moore also has his own theses on this topic, which he tries to substantiate with well-founded expertise. He also uses harrowing images to show the consequences of the war both in the Middle East and in the United States: veiled women harassed by U.S. soldiers, hardship and misery in Iraq, resigned, mutilated GIs in military hospitals, families who have lost loved ones in the war, and U.S. recruiting squads trying to recruit students from the poorest areas of the country for military action in the Middle East. And why is there only one of 535 congressmen whose son fought in the Iraq war?
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