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Die Kinder von Paris
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Die Kinder von Paris

3,6
151 Stimmen

Freigegeben ab 12 Jahren

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Die Kinder von Paris (DVD)
FSK 12
DVD  /  ca. 115 Minuten
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Vertrieb:Highlight
Bildformate:16:9 Breitbild, 2,35:1 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1 / DTS
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Making Of
Erschienen am:01.09.2011
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Die Kinder von Paris (Blu-ray)
FSK 12
Blu-ray  /  ca. 120 Minuten
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Bildformate:16:9 Breitbild, 2,35:1 Breitbild, 1920x1080p
Sprachen:Deutsch DTS-HD 5.1
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Making Of
Erschienen am:01.09.2011
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Die Kinder von Paris in HD
FSK 12
Stream  /  ca. 120 MinutenProduct Placements
Vertrieb:Constantin Film
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch
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Erschienen am:08.09.2011
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FSK 12
Stream  /  ca. 120 MinutenProduct Placements
Vertrieb:Constantin Film
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch
Untertitel:Alternative Untertitel stehen nicht zur Auswahl bereit.
Erschienen am:08.09.2011
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Handlung von Die Kinder von Paris

Paris im Frühsommer 1942. Der elfjährige Joseph Weismann (Hugo Leverdez), ein aufgeweckter, hübscher Junge mit Blondschopf und schelmischem Lächeln, ist auf dem Weg zur Schule. Bei einem Karussell unterhalb der schneeweißen Basilika Sacré Coeur bleibt er stehen und schaut eine Weile verträumt zu, wie gleichaltrige Kinder auf den bunten Holzpferdchen ihre Runden drehen. Als er bemerkt, dass ein deutscher Soldat ihn filmt, setzt Jo schnell seinen Weg fort. Dabei streift sein Blick ein Schild, auf dem 'Für Juden verboten' steht. Seit ein paar Tagen muss der kleine Jo einen Judenstern auf der Brust tragen. In vorauseilendem Gehorsam hat das Vichy-Regime unter Marschall Pétain nicht nur anti-jüdische Gesetze erlassen, die von der deutschen Besatzungsmacht wohlwollend registriert werden, sondern kürzlich sogar noch verschärft. Aber am Montmartre, dem dörflich anmutenden Arrondissement im Norden von Paris, ist wenig davon zu merken, dass die Rechte der jüdischen Bevölkerung immer weiter eingeschränkt werden. Die Menschen, die hier leben, sind freundlich und vorurteilsfrei. Nur die dicke Bäckersfrau an der Ecke schimpft Jo gern mal hinterher und findet die Judensterne praktisch, weil sie Jo und seine Kumpel jetzt leichter von den anderen frechen Bengeln im Viertel unterscheiden kann. Jo ist zu jung, um sich für die große Weltpolitik zu interessieren. Trotzdem spürt er, dass es falsch ist, was ihm und den Seinen widerfährt. Ein Schulfreund, den er wenig später trifft, versucht ihn aufzumuntern: Er solle sich nichts daraus machen, dass sie den gelben Stern tragen müssen, sie seien nun mal Juden - und stolz darauf! Josephs Vater Schmuel (Gad Elmaleh), der für Frankreich gegen die Deutschen gekämpft hat, ist überzeugter Trotzkist und bringt seine Familie mit der Herstellung von kleinen Sacré-Coeur-Modellen aus Gips finanziell über die Runden. Die Weismanns wohnen in einem Mietshaus, in dem jüdische und nicht-jüdische Familien einträchtig zusammenleben. Im lauschigen Innenhof sitzen die Frauen häufig strickend zusammen, während die Männer bei der Arbeit sind, es wird getratscht, Radio gehört, den Kindern beim Spielen zugesehen - und als Jo an diesem Tag von der Schule heimkommt, freut sich seine Mutter Sura (Raphaelle Agogué) über die Rationsmarken, die ihr Kleiner mitbringt. In der Familie kabbelt man sich darüber, wie die aktuelle Situation zu beurteilen ist. Jos ältere Schwester Rachel (Rebecca Marder) wirft ihrem Vater Untätigkeit vor und wünscht sich, sie wären alle längst nach Spanien geflüchtet. Mutter Sura, die für ein geringes Zubrot die Wäsche der reichen Nachbarsfamilie Traube bügelt, will davon nichts hören und wünscht sich, dass ihre Tochter aus 'Vom Winde verweht' vorliest; selbst wenn sie dann weinen müsse, sei das nicht schlimm, schließlich handele es sich um eine fiktive Geschichte. Während Jos jüngere Schwester Charlotte (Charlotte Driesen) nur ans Ballettüben denkt und untröstlich ist, als man ihr die weitere Teilnahme am Unterricht im Konservatorium verbietet, sieht Schmuel keinen Grund zur Sorge. Rebecca gibt zu bedenken, dass immer mehr Juden mit Berufsverboten belegt würden, darunter auch Professor Traube, und dass man sie in Frankreich mittlerweile als 'Unerwünschte' bezeichne. Sich endlich aus dem Staub zu machen, sei die einzige Lösung, findet Rebecca. "Mit welchem Geld?", fragt Schmuel zurück. Frankreich gelte in ihrem Herkunftsland Polen nicht umsonst als Zufluchtsort für die Juden und außerdem sei Pétain kein Kosake. Ende der Diskussion! Doch unbemerkt von den Weismanns braut sich über ihren Köpfen ein politisches Gewitter zusammen, ziehen dunkle Wolken auf: Im engen Schulterschluss mit Pétains Stellvertreter Pierre Laval beschließen die deutschen Militärbefehlshaber, am 16. Juli eine Massenrazzia zu organisieren, bei der zunächst 28.000 Juden im Großraum Paris verhaftet und von Transitlagern aus in den Osten deportiert werden sollen. Die Operation 'Frühlingswind' wirft schon bald ihre Schatten voraus. Ein Gendarm, der mit der Concierge befreundet ist, die in Jos Wohnhaus nach dem Rechten sieht, berichtet ihr, dass die Behörden sich verdächtig intensiv mit der Judenkartei beschäftigen. Seine Befürchtung, dass eine große Verhaftungswelle bevorstehen könnte, veranlasst die Concierge (Catherine Allégret), mit der hochschwangeren Madame Zygler (Sylvie Testud) ein Warnzeichen zu vereinbaren: Sollte Gefahr im Verzug sein, werde sie - auch mitten in der Nacht - im Innenhof nach ihrer Katze rufen, die es in Wahrheit gar nicht gibt. Und tatsächlich: In den frühen Morgenstunden des 16. Juli 1942 beginnt eine perfekt organisierte Massenrazzia, in deren Verlauf 9000 französische Polizisten rund 13.000 Juden verhaften. Alleinstehende und kinderlose Ehepaare werden ins nördlich von Paris gelegene Transitlager Drancy gebracht, alle anderen werden im Vel'd'Hiv' genannten Winter-Velodrom, einem überdachten Radrennstadion in der Nähe des Eiffelturms, zusammengepfercht. Dort müssen 7000 Menschen – Männer, Frauen und kleine Kinder, Alte, Schwangere, Säuglinge und Kranke – fünf endlose Tage ohne Wasser, Nahrung und nennenswerte medizinische Versorgung verbringen. Während Dr. Sheinbaum (Jean Reno), der selbst zu den Verhafteten gehört, angesichts des unvorstellbaren Leids sein Menschenmöglichstes leistet, erkennt die evangelische Rotkreuzschwester Annette Monod (Mélanie Laurent) entsetzt, zu welchen unmenschlichen Auswüchsen viele ihrer Landsleute und die Kollaborateure des Vichy-Regimes fähig sind. Soweit möglich unterstützt sie Jo, seine Familie und deren Freunde. Ihr Herz verliert sie allerdings an den mutterlosen kleinen Nono. Der jungen Anna Traube (Adèle Exarchopoulos) verhilft sie sogar zur Flucht aus dem Vel'd'Hiv'. Als am fünften Tag der Weitertransport der 7000 Insassen in das Transitlager von Beaune-La-Rolande südlich von Paris angeordnet wird, entschließt sich Annette Monod, Jo und seine Familie, Dr. Sheinbaum sowie den kleinen Nono zu begleiten. Es wird eine Reise ins Ungewisse, auch wenn ein französischer Offizier Josephs Vater Schmuel Weismann auf Ehre und Gewissen schwört, dass die jüdischen Gefangenen auf keinen Fall außer Landes gebracht würden...

Ohne Vorwarnung beginnt in den frühen Morgenstunden des 16. Juli 1942 im Großraum Paris eine beispiellose Massenrazzia. Unter den verhafteten Juden ist der elfjährige Joseph Weismann. Seine ebenso unglaubliche wie wahre Geschichte, in der zwischen Glück und Tragik immer nur ein Wimpernschlag liegt, inspirierte die Regisseurin Rose Bosch ('1492 - Die Eroberung des Paradieses') zu ihrem bewegenden Film 'Die Kinder von Paris'. Die 'Rafle du Vel'd'Hiv' (Razzia des Winter-Velodroms) - eines der dunkelsten Kapitel der französischen Geschichte - wurde lange Zeit ähnlich tabuisiert wie der Algerienkrieg. Historisch korrekt und mit großer Anteilnahme schildert Rose Bosch in 'Die Kinder von Paris' das authentische Schicksal des kleinen Jo, zeigt in bewegenden Bildern neben dem Leid der Opfer auch die Hilfsbereitschaft jener Menschen, die ihren jüdischen Landsleuten zur Seite standen. An der Spitze eines wunderbaren Ensembles agiert Weltstar Jean Reno ('22 Bullets', 'Leon der Profi') in einer ungewöhnlich sanften Rolle, während 'Inglourious Basterds' Entdeckung Mélanie Laurent als couragierte Rotkreuzschwester erneut fasziniert. Allein in Frankreich lockte der Film drei Millionen Zuschauer in die Kinos und stieß einen gesellschaftlichen Diskurs an, der Rose Bosch in ihrer Überzeugung bestätigte, dass diese Geschichte endlich erzählt werden musste. Als einer der Favoriten geht 'Die Kinder von Paris' am 25. Februar 2011 ins Rennen um die 36. Césars.

Film Details


La rafle. - Paris, 16 juillet 1942, 4 heures du matin...


Frankreich, Deutschland, Ungarn 2010



Drama, Kriegsfilm


Paris, 40er Jahre, 2. Weltkrieg, Holocaust



10.02.2011


11 Tausend


Darsteller von Die Kinder von Paris

Trailer zu Die Kinder von Paris

Bilder von Die Kinder von Paris © Constantin Film

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am
Ein sehr interessanter Film. Bin leider kein so großer Historienkenner, aber hier zeigt sich, das jedes Land irgendwo sein eigenes Schuldpäckchen zu tragen hat.
Ich hatte etwas Sorge ob ich durchhalten würde den Film ganz zu sehen, aber ich fand ihn sehr sehenswert.
Beängstigend das normale Polizisten u. Menschen so brutal werden können. Mir immer noch unbegreiflich wie man Menschen die anders sind so hassen u. behandeln kann.
ICh denke auch das junge Menschen diesen Film durchaus sich mal ansehen sollten. Ob ein 12jähriger das Geschehen schon voll begreift, bezweifle ich aber.

am
Der Film ist einfach zu empfehlen vor allen für junge Menschen das man sich vor Augen hält das sowas nie wieder passieren darf.

am
Hammer Geschichte, leider ist sie ja tatsächlich wahr. Super Schauspieler, vorallen die Kinder wurden perfekt gewählt. Nach dem Film wurde ich sehr nachdenklich, ich denke da bin ich wohl nicht alleine.

am
Der Film ist wirklich sehr spannend gemacht, von Anfang bis Ende. Es sind viele Szenen dabei, bei denen man sehr nachdenklich wird. Wenn man bedenkt, dass es so eine Zeit wirklich gegeben hat! Leider! Dabei wurde in dem Film auch noch viel verharmlost. Aber er ist sehr zu empfehlen!

am
Die Thematisierung der ereignisse imbesetzten Frankreich und die Mittäterschaft der Vichy-Regierung ist gut umgesetzt.Was völlig überflüssig ist, sind die Hitlerdarstellungen.Sie wirken überzogen und aufgesetzt und sind zu dem auch noch historisch falsch.Der Tanz Hitlers auf dem Obersalzberg findet in dem Film auf bei einem Treffen mit Himmler statt 1942.
Hitler tanzte nur einmal.Das war nach der Kapitulation Frankreichs im Jahre 1940.
Wenn man als Regisseur schon einen Film zu dem Thema dreht(was ich sehr gut finde,denn das ist noch lange kein Schnee von gestern) dann sollte man das mit Bedacht tun und seine Hausaufgaben machen.Denn sonst wirkt das billig und wird dem Thema nicht gerecht.
Deshalb nur drei Sterne

am
Holocaust-Drama aus Sicht der Kinder

Dieses Holocaust-Drama nimmt einen sehr mit. Ähnlich wie in "das Leben ist schön" von Roberto Benigni zeigt dieser Film das Grauen der Nazis aus der Sicht von Kindern. Diese unverständlichen Taten der Nazis gehen unter die Haut oder um es mit den kindlichen Worten des kleinen Nono Zyglers (überragend gespielt von den Brüdern Mathieu & Romain Di Concerto) zu sagen: "Ich kapier überhaupt nichts."

am
5 Sterne. Dieser Film tritt einem die ganze Zeit in den Magen. So manches Mal muss man Schlucken. UNBEDINGT das Making Of schauen. Dort sind zwei Überlebende zu sehen. Der eine länger die andere recht kurz. Aber sehr sehr bewegende Interviews.
Das sich die Franzosen nicht anders als die SS benommen hat, lässt einen sehr schwer nachdenklich werden. Wenn man dann an Ex-Jugoslawien denkt, den Völkermord dort oder die Völkermorde in Afrika...es ist nicht eine Nationalität es sind die Menschen, speziell wir Männer die überall auf der Welt zu solchen Gräueltaten bereit sind. Warum auch immer.

Warum immer wenn ein wenig blanke Haut oder ein paar Actionszenen ausreichen um einen Film mit 16 oder 18 zu deklarieren. ABER so einen Film ab 12 will und wird mir nie in den Kopf gehen.

Wenn sie die diesen Film sehen wollen, nicht ein frühreifes 12-14 Jahres altes Kind haben, lassen sie es. Das ist eher was für ab 16.
Die Kinder von Paris: 3,6 von 5 Sternen bei 151 Bewertungen und 7 Nutzerkritiken
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Die Kinder von Paris; 12; 01.09.2011; 3,6; 151; 0 Minuten; Hugo Leverdez, Gad Elmaleh, Rebecca Marder, Charlotte Driesen, Catherine Allégret, Sylvie Testud; Drama, Kriegsfilm;