Bewertung und Kritik von Filmfan "Schusters" am 08.10.2025
Der für mich erste der ca 5 Kluftinger Krimiverfilmungen hat mir sehr gut gefallen!
Allerdings ist der Film wirklich nicht für jeden geeignet – der Dialekt ist teilweise schwierig zu verstehen …
… aber das gehört eben mit zum Allgäuer Flair und zu diesem erfrischend merkwürdigen Krimi.
Dazu gibt es wunderschöne herbstliche Landschaftsaufnahmen, trockenen schwarzen Humor – und eben den Kommissar Kluftinger mit Kollegen und Leuten aus dem Allgäu – alles fast wie echt!
4 Sterne krächzen die Krähen von den entlaubten Herbstbäumen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.10.2025
Das ist einer der Filme, deren Audiokommentar man sich mal anhören müsste, um zu erfahren, was sich der Regisseur, in diesem Falle John Carpenter, dabei gedacht hat. Inzwischen ist bekannt, dass er sich vom HongKong Kino der 70er/80er hat beeinflussen lassen. "Big Trouble..." punktet zunächst mal mit Kurt Russell, der hier zeigt, dass er auch mal den einfältigen Deppen spielen kann. Ansonsten haben wir hier das wahrscheinlich ungewöhnlichste Werk Carpenters vor uns, weil es eine Komödie ist, weil es ganz schön trashig zugeht und weil es in der Tat ziemlich abgehoben ist. Ich gebe zu, ich fand den Film damals blöd und ich kann eigentlich immer noch nicht glauben, dass er der Regisseur dieses Streifens ist. Teils ist das Script wirklich ein Schnellschuss mit konstruierten Zufällen, teils gibt es gar Plotholes und zum größten Teil spielt das ganze in Studiokulissen und wirkt billig. Mit den absolut atmosphärischen Horror- und SF-Filmen Carpenters ist das nicht zu vergleichen. Doch was ist es nun? Hier trifft Albernheit auf Hommage, Ideenreichtum auf Comedy, Action auf Fantasy, Chinesische Mythologie auf amerikanischen Stil. Kurzum: Das Ding ist auf seine Weise Kult. Fazit: Umstritten, gehasst und geliebt. Ein abgefahrenes Filmerlebnis, das man in wenigen Sätzen gar nicht beschreiben kann. Eins, dass man nicht ernst nehmen soll und das gerade nach Jahren noch Spaß macht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.10.2025
Die Filmbeschreibung weckt in der Tat völlig falsche Erwartungen. Ein "irres Erzähltempo" ist nicht auszumachen. Wir haben hier einen Film, der sich scharf an der Grenze zum Autorenkino und Special Interest bewegt, da er eine ruhige und wenig spektakuläre Geschichte erzählt. Diese kommt gemächlich in Fahrt, wird aber immer witziger und teilt nach vielen Seiten hin aus. Die "Film im Film" Story hat man raffiniert verpackt, da alle Spielszenen schwarzweiß gehalten und somit sofort erkennbar sind. Bei mir stellten sich echte "Ed Wood Vibes" ein. Eine gewisse Ähnlichkeit zum Tim Burton Film ist nicht von der Hand zu weisen. Song kang-ho ist mal wieder derjenige, der den Film trägt und eine erstklassige Leistung an den Tag bringt. Ich konnte mich zurücklehnen und folgte der Ironie der Geschichte gern. Den eher subtilen Witz bezieht sie aus dem Vergleich zwischen Film und filmischer Realität. Einerseits dem Overacting bei den Spielszenen, andererseits dem ernsthaften Schauspiel, wenn es genau so dramatisch in der "Wirklichkeit" am Filmset zugeht. "Spiderweb" schafft es, mit solch banaler Story seinen Zuschauer zu fesseln und zu amüsieren. Dann hat er alles richtig gemacht, oder? Fazit: Leise, subtile Komödie und kleine Abrechnung mit der Filmbranche, vorgetragen von einer tollen Darstellerriege. Wieder ein schöner, wenn auch nicht für jeden geeigneter, Film aus Korea.
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 05.10.2025
In dieser letzten Staffel steht der Wahlkampf von Tom Kirkman im Mittelpunkt der Handlung. Sein Hauptgegner Moss kämpft mit harten Bandagen und vieles geht nicht mit rechten Dingen zu. Und genau wie es zur Zeit in den USA aussieht, wird die Wahrheit verfälscht und durch Lügen ersetzt. Tom hält von dieser Taktik nicht viel, muss aber zum Schluss einsehen, mit Ehrlichkeit gewinnt man keine Wahl. Auch seine Mitstreiter geraten in diesen gefährliche Strudel aus Desinformation und Presseschmierereien. Trotz guter Unterhaltung die schwächste Staffel. Knapp 4 Sterne mit Daumen fast nach oben!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 05.10.2025
"Ich wollte dich beschützen, und weiß das dass nicht möglich ist"
Paul Thomas Anderson, abseits des Mainstreams.
Da wird es kompliziert. -Sweetttooth- hat schon einmal einen Punkt bei der teils nervigen Musik, sonst kann ich seiner strengen Kritik nicht Folgen. Betrachtet man die durchaus genialen aber auch befremdlich wirkenden Regie-Arbeiten von Anderson wird aber schnell klar das es hier kein gewöhnliches Kino zu sehen gibt. Da gibt es Verstörend-komplexe aber Wegweisende Filme wie "There Will Be Blood" und "The Master” zu bestaunen aber auch durchaus sehr gefühlvolle und menschliche Werke wie "Magnolia" oder "Boogie Nights" zu bewundern. Also dürfte schon mal klar sein das "One Battle After Another" den Pfad der "Normalität" verabscheut und meidet, aus Prinzip.
Über die Schauspieler verliere ich nur ein Wort: Genial. Die Story ist wenig komplex aber die Art und Weise wie sie Vorgetragen wird sehr gehaltvoll und geradezu "Menschenentlarvend" in Bezug auf das Heutige Amerika und den Rest der Welt. Wenig Talentierte Stereotyp-Menschen mit harten Überzeugungen und relativ wenig Grips die Tumb ihre "Werte" leben ohne sich um andere großartig zu scheren. Sehr satirisch aber auch mit ernsthaften Momenten und Fanatismus angereichert verfolgen sie letzten Endes nur ein Ziel: Die eigene Fahne hoch haltend über den Rest der Gesellschaft trampelnd ("Trump-end") in die eigens errichtete Hölle zu marschieren bis es kein zurück mehr gibt. Sehe ich das zu komplex? Möglich, aber jeder kann sich ja seine eigen Meinung über das gesehene bilden und selbst interpretieren.
Fazit: Für wahre Cineasten ein "Must See", unter uns hier mit Sicherheit Umstritten. Für mich aber trotzdem ein 5 Sterne Kracher der stilistische und komische Szenen mit humorvoller Darstellung von ernsthaften Themen grandios vereint. Toll.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 03.10.2025
Wie hier schon geschrieben wurde, ein ganz typischer Lasse Hallström Feeldgood Streifen.
Ähnlich wie bei der grandiosen Serie "The Bear" ist hier auch das Thema Kochen im Restaurant ganz weit oben.
Eine indische Einwanderer Familie versucht in Frankreich Fuß zu fassen und eröffnet ein indisches Restaurant, direkt gegenüber von einem Sterne Restaurant mit Französischen Küche.
Ein Konkurrenz bzw Kultureller Battle entbrennt natürlich.
Dazu noch eine Außenseiter bzw. Liebes Komödie.
Also typische Lasse Hallström Zutaten.
Mit 2 Stunden ein gutes Stück zu lange, lohnt sich aber trotzdem.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 03.10.2025
Insgesamt feinfühlig, dramaturgisch ausgereift und nicht auf große Effekthascherei oder verstörende Elemente ausgelegt findet "Memory" den Weg zu dem aufmerksam und den ruhigen Filmen zugetanen Zuschauer, der allerdings damit leben muss, bis zuletzt nie erfahren zu dürfen, ob es die gemeinsame Vergangenheit der Protagonisten gab und ob es gleichermaßen eine Zukunft geben kann.
"Memory" schmerzt auf vielerlei Weise, weiß jedoch gleichermaßen zu unterhalten und schwermütigen Momenten eine Lockerheit mit auf den Weg zu geben - gerade dadurch, dass der demente Saul seine Gedächtnislücken mit Humor zu nehmen weiß, entsteht eine völlig andere Betrachtungsweise auf sein familiäres Umfeld, welches ihn zwar beschützen möchte, hier und dort jedoch gleichermaßen sein eigenes Leben förmlich abspricht.
Auch Sylvia führt innerhalb ihrer eigenen Familie etliche Kämpfe, offenbart eine vermeintich kleine Schlüsselszene Großes, ohne jedoch ins Detail zu gehen.
Ein wenig unglückselig empfand ich persönlich das doch recht offene Ende, würde "Memorys" dennoch nahezu uneingeschränkt jenen empfehlen, die sich in stillen Dramen wiederfinden können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.10.2025
Wieder mal in Nostalgie schwelgen: "Demolition Man" ist mehr "Achtziger" als so mancher Actionkracher, der wirklich aus jenem Jahrzehnt stammt. Er ist im Grunde eine satirische Actionkomödie und funktioniert auch nur genau deswegen. Er ist nicht ernst gemeint, sondern nimmt sein eigenes Genre, seine Zeit und die damalige Konkurrenz Stallones durch Arnold Schwarzenegger aufs Korn. Inzwischen klassischer Kult sind die 3 Muscheln, die Werbesongs und das ganze, völlig überzogene, friedfertige Ambiente. Das kann als ernst gemeinter Film gar nicht funktionieren, da es reichlich unlogisch wäre, wie schnell die Menschheit sich verwandelt hätte. "Demolition Man" strotzt vor witzigen Ideen und Anspielungen durch Easteregggs. Dabei ist er aber immer noch ein guter SF-Actionfilm. Wesley Snipes nervt ein wenig in seiner hibbeligen Rolle, ansonsten kann man dem Film nichts vorwerfen. Er machte damals schon Spaß und ist nun, durch Nostalgieeffekt, noch lustiger und unterhaltsamer. Fazit: Ein Klassiker. Eine Action Comedy mit viel Witz, Tempo und natürlich vielen Ballereien. Ein echtes Guilty Pleasure...von dessen Zukunftsvisionen einiges sogar wahr geworden ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 02.10.2025
Ach ja… Chris123 hat das schon ganz gut beschrieben, aber ich glaube das die Spielberg Dinos mittlerweile fast ein Franchise wie Star Wars sind, was einfach eine Riesen Fangemeinde hat, die die Filme fast schon religiös entweder abfeiern oder verteufeln. (Vor allem neuere Sachen)
Wobei ich auch zu denen gehört habe, die VOR ALLEM den Vorgänger, also J-World Teil 3 abgrundtief schlecht fanden und am liebsten keinen weiteren Teil mehr sehen mochten.
Auf den aktuellen Reboot hier habe ich mich dann aber doch gefreut, weil Sie ENDLICH mal Chris Pratt mit seinen Jedi-Dino-Tricks ausgetauscht haben und der Regisseur von THE CREATOR und ROUGE ONE am Start ist.
Im Großen und Ganzen war ich auch sehr angetan von Teil 7. Man hat hier zum einen eine Crew, die eine "Forschungsmission" hat, dazu gesellt sich dann eine kleine Familie, die dann auf der Insel klar kommen müssen.
Es gibt wirklich gute Szenen mit Dino Action, allen voran die Szene im Fluss und für mich war das ganze wieder "organischer" und wieder mehr an den ersten Teilen dran. Hat mich sehr gut unterhalten !
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 02.10.2025
Tom muss auch in dieser Staffel seine Eignung zum Präsidenten immer wieder beweisen. Als Unparteiischer immer im Visier der Demokraten und Republikaner, welche weniger das Wohl des Volkes im Auge haben, sondern nur ihre politischen Ziele und Machtpositionen. Auch der plötzliche Tod seiner Frau macht ihm das Regieren nicht unbedingt leichter. Trotz kleiner Abstriche zur ersten Staffel sehr unterhaltsam und spannend. Über manche Gepflogenheiten im Weißen Haus kann man nur schmunzeln. Überzeugende Darsteller in einem politischen Ränkespiel um Macht und Selbstdarstellung. Daumen hoch bei 4 Sternen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 02.10.2025
Der Kampf um Nassau und die Piraten tritt in Staffel 4 in die entscheidende Phase. Wärend Flint versucht die Piraten zu einen und Nassau zu retten werden vom Govaneur die Spanier von Havana zu Hilfe geholt. Sie brandschatzen alles nieder, töten und vergewaltigen. Der Restschatz der Urca wird auf Skeleton Island (Die Schatzinsel) von Kapitän Flint vergraben. Diese Finale Staffel ist der Höhepunkt einer Geschichte über die Piraten der Karibik.
Mit viel Herzblut wurde eine Geschichte erzählt, die in eine Zeit der rauhen Sitten, der Kameradschaft und des Abenteuers spielt. Die Serie, die führende Piraten als Menschen mit Verstand und Empathie zeigen, aber auch als hart und unerbittlich. Jeder der diese Zeit der Freibeuter auf die eine oder andere Art mag, sollte sich die vier Staffeln dieser hervorragenden Abenteuerserie auf keinen Fall entgehen lassen. Und wer mag, kann sich dann noch die "SCHATZINSEL" ausleihen, um das Abenteuer 20 Jahre nach dieser Finalen Staffel zu Ende zu bringen. Leider stehen Staffeln 2-4 nur als DVD zur Verfügung. MagentaTV+ bietet sie in Full-HD an.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 02.10.2025
Ich mochte Civil War eigentlich immer ganz gerne, auch wenn man hier nur bedingt einen Captain America Film hat, eher einen Avengers 2,5.
Der Film hat ziemlich viel Action und ich denke der überwiegende Teil schaut sich das Ding hier an, wegen der Flughafen Klopperei, wo die Helden sich gegenseitig auf die Mütze hauen.
Ansonsten lebt der Film von dem Zwist zwischen Cap und Tony und hat einen wirklich guten und raffinierten Bösewicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Dieses Werk ist auch super krass gut geworden, ob jetzt natüürlich alles so stimmt wie es suggeriert wird, und ob alles so sein könnte müssten wir auf SweetTooths Meinung warten ;-).
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Das ist auch wirklich ein sehr netter / guter spanischer Film, es geht um so einen Clique wenn ich mich richtig erinner ist bestimmt 2018 / 19 bei Kinowelt gewesen, wo ich diesen mein ich gesehen hatte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Ja der Film ist auch wirklich mal ganz anders als viele andere HollywoodFilme daher war ich mal ehr begeistert, obwohl das normal jetzt nicht so mein Thema ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Dieser Film ist aufjdenfall auch richtig gelungen hier mal aus Italien, und der bekommt von mir auch direkt mal 4 Sterne, gesehen hab ich ihn mein ich auch mal bei Kinowelt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Hier hattte es Neil Marshall aufjdenfall noch richtig drauf, das Budget, ist auch nicht ganz so hoch, wo man bei der ein oder anderen Stelle sieht, aber alles in allem super, 4 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Das ist auch ein richtig guter skurriler Film aus Großbritannien, spielt aber wenn ich mich richtig erinnere ehr in Spanien, und ist Top besetzt, falls ihr Ihn bisher verpasst haben soltet, holt ihn mal nach.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Hier ist auch noch so ein Französicher Krimi, der wo wirklich auch sehr gelungen ist und unbedingt mal von euch nachgeholt werden, falls ihr ihn noch nicht kennt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Vitalia" am 30.09.2025
Endlich mal was Lustiges ! Die Geschichte mit Cinderella ist ja nicht so neu, aber hier richtig modern dargestellt. Man konnte auch mal lachen , Richtig zum Entspannen
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 30.09.2025
Teil 2 ist immer noch sehr kurzweilig und lebt nach wie vor von der Chemie zwischen Michael Douglas, Paul Rudd und Evangeline Lilly.
Nicht zu vergessen natürlich die Mexiko "Chaoten" Crew hinter Scott :)
Genau wie Teil 1 hat man hier eine Sci-Fi Action Komödie mit flappsigen Sprüchen der viele Sachen recycelt aus dem Vorgänger.
Der Bösewicht hier mit Ghost ist zwar nett animiert, aber irgendwie auch ziemlich blass.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 30.09.2025
Ein skurriler und zugleich umso glaubwürdiger Filmbeitrag über das Leben eines etablierten Kritikers, der Zeit seines Lebens Karriere macht, von jetzt auf gleich jedoch entlassen wird, weil gewissermaßen er selbst vom jüngeren Chef als veraltet bezeichnet wird. Georg ist durch die Kündigung derart fassungslos wie aus der Bahn geworfen, dass er zunächst völlig verloren versucht, die neue Situation mit sich selbst auszumachen. Die anfängliche Verzweiflung mutiert zur Wut, als er auch noch miterleben muss, dass er durch eine frische Kollegin ersetzt wurde, die Georgs Wissen nicht das Wasser reichen kann. Was mit einem Kratzer auf einem Auto beginnt, spitzt sich langsam zu - die neu gefundene Freundschaft zu einem ehemaligen Schulkameraden mag Georg Halt geben, jedoch gleichermaßen immer weiter von seiner Familienplanung abbringen. So viele ulkige Momente "Wilde Maus" auch innehat, so tragisch stellt sich das Werk bei genauerem Hinsehen hinaus.
Der Ausgang des Ganzen mag Unzufriedenheit auslösen, während der Film selbst kein unbedingtes "Must see" darstellt - einen Fehlgriff übt man hiermit allerdings nicht aus.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 30.09.2025
Rundherum verstörender und zugleich hochinteressanter Filmbeitrag, der nicht zuletzt aufgrund der vollends glaubwürdigen schauspielerischen Leistungen sämtlicher Beteiigter zu packen weiß. Die psychologisch-gewichtete Umsetzung mag an Werke von Michael Haneke erinnern, packt "Vollblüter" die zuschauerliche Aufmerksamkeit - sofern der moderne Filmgucker gewillt ist, des zuzulassen - von der ersten Sekunde an. Die fragliche Freundschaft von Lily und Amanda, die wechselseitig ebenso auf einer Art unerklärlicher Faszination beruht ist Dreh- und Angelpunkt von "Vollblüter", die Macht der Manipulation wie auch Hilflosigkeit wird stets ohne ausgestreckten Zeigefinger präsentiert.
Die soziopathischen Züge Amandas werden zwar eher am Rande erwähnt, stellen jedoch den Dreh- und Angelpunkt von "Vollblüter" dar - für mich ein durchweg fesselnder Filmbeitrag, der mit seinem tragisch-untragischen Ausgang noch längere Zeit geistig zu beschäftigen versteht.