Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Tube

Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi

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Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.05.2010
Solider Actionfilm aus Korea. Für dortige Verhältnisse ist er sogar recht flott inzeniert, aber aus europäischer Sicht reicht es noch lange nicht, um den Zuschauer vor der Flimmerkiste zu halten. Es treten immer wieder längere Passagen auf, die Story plätschert so vor sich hin und wird von einigen Explosionen unterbrochen. Szenen im Zug und in der Leitstelle wechseln sich eintönig ab und kommen zu keinem Höhepunkt. Nur der Held darf springen, rennen, schiessen... In Sachen Action kann sich der Film gut mit Hollywood messen, aber der Unterhaltungswert ist eher auf ein spezielles (asiengewöhntes) Puplikum zugeschnitten. Ein blasser Einwegfilm.

ungeprüfte Kritik

Death Note - Der Film

Horror, Fantasy

Death Note - Der Film

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 14.05.2010
Ein Film, der trotz aller Länge den Zuschauer bis zum Ende fesselt...Ein Ende, das nicht wirklich eines ist, denn erst mit dem zweiten Teil "The Last Name" wird die Story zum Abschluß gebracht. Man benötigt also Ausdauer und Sitzfleisch. Doch kein Problem: Länge ist nicht gleich Langeweile! Der Zweiteiler ist in erster Linie ein Funmovie, das auf einem japanischen Comic basiert. Die Geschichte besitzt Tiefe und ist sehr interessant...und eben auch extrem unterhaltend und wendungsreich. Modern umgesetzt mit guten Darstellern und schön gefilmten Aufnahmen. Sehenswert, vor allem für Japan- und Comicfans!

ungeprüfte Kritik

Schräger als Fiktion

Harold Crick verdient ein Happy End. Punkt.
Komödie, Drama

Schräger als Fiktion

Harold Crick verdient ein Happy End. Punkt.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.05.2010
Anspruchsvolle Filme haben meist einen Haken: Sie behandeln ein niveauvolles Thema, sind aber vor allem eines: Langweilig! "Schräger als Fiktion" macht da keine Ausnahme. Der Film ist intelligent, interessant und voller Philosophie, jedoch packt er den Zuschauer nicht wirklich. Will Ferell zeigt eindrucksvoll, dass er nicht nur herumalbern kann. Wer nur einen Hauch dessen erwartet, liegt völlig daneben. So wie der Filmheld versucht zu ergründen, ob sich sein Leben als Tragödie oder Komödie erweist, so kann sich dieser Film nicht recht entscheiden. Er ist eher ruhig, ohne Höhepunkte und plätschert so dahin, ohne das man ihn als schlecht bezeichnen könnte. Allerdings denke ich immer: Ein Film soll auch unterhalten. Das Ziel wird hier aber nicht erreicht. Man bekommt eine Geschichte mit leisen Untertönen, aber sehr wenig Abwechslung. Es gibt bessere Verfilmungen zu ähnlichen Themen, beispielsweise die "Trueman-Show".

ungeprüfte Kritik

Eragon

Das Vermächtnis der Drachenreiter - Der Beginn der großen Fantasy Saga.
Fantasy

Eragon

Das Vermächtnis der Drachenreiter - Der Beginn der großen Fantasy Saga.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.05.2010
Bereits das Buch wird etwas überschätzt. Es ist allerdings bemerkenswert, dass ein junger Schüler eine Romantrilogie verfasst hat. Davor ein neidvolles "Hut ab"! Seine Inspirationsquellen sind natürlich allzu deutlich. Es gibt wenig Neues, erfahrenen Fantasyfreunden kommt alles irgendwie bekannt vor. Und so verliert sich auch die Verfilmung in Belanglosigkeiten ohne Erinnerungswert. Zielgruppe sind eindeutig die jüngeren Kinogänger, die mit der Ernsthaftigkeit und Komplexität eines "Herrn der Ringe" nichts anfangen können...denn welcher Erwachsene erträgt einen, noch dazu mit Nenas Stimme, sprechenden Drachen? Kindlich naive Erzählung mit gegen Ende überbordernden Special Effects. Dann doch lieber zum Buch greifen...

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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Wenn sonst alle scheitern, sie nicht.
Action, Science-Fiction

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Wenn sonst alle scheitern, sie nicht.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.05.2010
Eines vorweg: Ich mag Comicverfilmungen! Dieser Film aber sichert sich einen der vorderen Plätze in der Rubrik: Haarsträubende Sch....! Es surrt, zischt und blinkt, leuchtet, explodiert und fegt nur so über die Leinwand, wie für stupide Playstation-Zombies gemacht. Und alles trägt nicht zur Handlung bei. Selbst Sonnenbrillen sind computeranimiert! Ohne Seele, durchzogen von störenden Rückblenden, die den Charakteren Tiefe verleihen sollen (und das nicht schaffen) und mit den abstrusesten Ideen durchzogen, zieht sich dieser plakative und oberflächliche Schund trotz durchgehender Action ellenlang hin. Hätten wir nicht in geselliger Männerrunde gesessen, ich hätte abgeschaltet. Die Effekte schwanken qualitativ arg und erschlagen sich später gegenseitig. Viel zu viel Getöse um die übliche klischeehafte Gut-Böse-Story. Regisseur Sommers, der mit dem Film "Die Mumie" einen netten Einstand gab aber mit "Van Helsing" bereits enttäuschte, sollte man nun endgültig die Lizenz entziehen. Ein, auch für dieses Genre, zutiefst naiver und unglaubwürdiger Film, den ich nicht einmal Kindern empfehlen kann. Allergrößter Mist. Einzig erstaunlich: Der Trailer sah wirklich vielversprechend aus.

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The Rainbow Thief

Fantasy, Drama

The Rainbow Thief

Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.05.2010
? - Ein einziges großes Fragezeichen. Kaum ein Film macht mich ratloser. "The Rainbow Thief" erschien mir vor dem Leihen wie ein Fantasymärchen, möglicherweise sogar für Kinder. Doch weit gefehlt! Es handelt sich um Irrsinn, verständnislosen Unfug, nicht in Worte zu fassenden Blödsinn. Die Kleidung und Umgebung im Film spricht für das 19. Jahrhundert, jedoch fährt man mit modernen Autos herum und hat sich auch wenig Mühe gegeben, Hochhäuser und moderne Schiffe zu verbergen. Worum geht es? Ich wußte es nach 40 Minuten noch nicht. Also tat ich etwas für mich völlig Untypisches: Ich schaltete den Film ab und besann mich meiner Lebenszeit, die ich gewiss nicht für dieses Machwerk verschwenden werde! Omar Sharif betreibt kindgerechtes Overacting als umherschleichender Dieb, der größtenteils durch die Kanalisation watet. Peter O´Toole spielt einen mysteriösen Fremden, der mit einem Stoffhund spricht. Christopher Lee ist ein ältlicher Lord, der sich mit barbusigen Frauen zu Tode vergnügt...Wie konnten sich diese großen Mimen für sowas hergeben? Was soll das, welche Zielgruppe spricht der Film an? Kinder kann man schon ausschließen. Ein Werk wie aus einer Parallelwelt. Um Himmels Willen nicht ausleihen!

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Veronica Mars - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Krimi

Veronica Mars - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 01.05.2010
"Veronica Mars" ist immer noch eine überraschend andere US-Serie mit einer charismatischen Hauptdarstellerin. Der Zuschauer freut sich über das Wiedersehen mit ihm lieb gewordenen Charakteren wie Wallace, Keith und natürlich Veronica...leider ist diese Staffel nur noch um die Weiterführung einer bereits abgeschlossenen Geschichte bemüht. Viel zu auffällig konstruiert sind hier die Episoden. Zu viele Zufälle, unglaubwürdige Wendungen...hauptsache, es geht weiter. Schade! Man hat einfach genug gesehen und bekommt nichts Neues und Packendes mehr geliefert. Das Ganze ist immer noch nett und sehenswert aber auch irgendwie überflüssig und nicht mehr der Rede wert. Trotz der Andersartigkeit haben die Autoren hier keine gute Arbeit geleistet und lassen die Story dahindümpeln. Das Aus kam nach der 3. Staffel. Man ahnt bereits warum. Sehr, sehr schade um gutes Potenzial.

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Der verbotene Schlüssel

Angst lauert hinter jeder Tür.
Thriller, Horror

Der verbotene Schlüssel

Angst lauert hinter jeder Tür.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.04.2010
Guter, subtiler Gruselfilm mit unerwarteten Wendungen. Wer hätte gedacht, dass aus den USA doch mal wieder ein Genrebeitrag ohne sinnfreies Gemetzel und oberflächliche Effekte kommen kann? Fans von actiongeladenen Blutorgien sind falsch beraten. "Der verbotene Schlüssel" ist ein spannungsreicher, intelligent gemachter Film, den man sehr genau verfolgen muß, um alles richtig zu verstehen. Das ist allerdings kein Problem, denn man wird regelrecht an den Fernsehsessel gefesselt, bis zum Ende. Die Blockbuster-Qualität von "The Sixth Sense" wird zwar nicht erreicht, dennoch: Angenehmes Gruseln...

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Death Note - The Last Name

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.04.2010
"Death Note-The Last Name" ist der 2. Teil des real verfilmten Mangas um ein mysteriöses, tödliches Heft. Ohne den Vorgänger gesehen zu haben, läuft darum hier nichts, denn ähnlich wie beim "Herrn der Ringe" handelt es sich um eine Weiterführung der Story und nicht um irgendein Sequel. Die beiden "Death Note" Verfilmungen sind lang, aber niemals langweilig. Auch wenn der Autor angeblich nur unterhalten wollte und keine philosophischen Fragen aufwerfen, so ist der Zweiteiler doch recht vielschichtig, tiefsinnig und interessant...und eben auch extrem unterhaltend und wendungsreich. Ein Japanmovie, das wirklich Spaß macht und den Zuschauer trotz mäßiger CGI-Effekte in seinen Bann schlägt und über die gesamte Laufzeit nicht loslässt. Sehenswert!

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Gefahr und Begierde

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.04.2010
Gut gemachter Film aber: Langweilig! Ganz eindeutig viel zu lang ist dieser wirklich schön gefilmte und ausgestattete Film, der eine Spionagegeschichte erzählt, deren Inhalt nach knapp einer Stunde erzählt war. Nach Zeitsprüngen und vielen unnötigen Dialogen passiert immer wieder das Gleiche: Frau versucht Mann aus gegnerischem Lager zu verführen, um ihm letztlich das Handwerk zu legen. Dies hätte beim ersten Versuch klappen können, tat es laut Drehbuch aber nicht. Und so beginnt der Versuch erneut. Über 153 Minuten lang! Wirklich von Interesse und fesselnd für den Zuschauer ist die Story über diese Länge nicht. Die sehr expliziten (besonders für chinesische Verhältnisse) Sexszenen im letzten Drittel und die technisch gut gemachte Gesamtinszenierung können den Film leider nicht über den Durchschnitt heben, denn es passiert bei der Laufzeit einfach zu wenig. Der Zuschauer, gern auch zu zweit auf dem Sofa, sieht den Film zwar bis zum Ende, quält sich aber schon etwas dabei...

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Transsiberian

Du kannst deinen Lügen nicht entkommen.
Thriller, Krimi

Transsiberian

Du kannst deinen Lügen nicht entkommen.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.04.2010
Filme, in denen die Hauptdarsteller völlig unlogisch und nur nach merkwürdigen Drehbucheinfällen handeln, finde ich von vornherein erstmal schlecht. Das "Transsiberian" trotz dieses Mankos noch gut wegkommt, liegt an der Art und Weise, wie diese Geschichte erzählt wird. Ziemlich lang, fast schon wie ein Arthousefilm, zieht sich dieser Film, bis er spannungstechnisch Fahrt aufnimmt. Dann wird er ungeheuer fesselnd und nervenaufreibend, denn der Zuschauer weiß nicht mehr, was hier Sache ist und wird so manche Überraschung erleben. Actionfreunde werden hier nicht bedient. Der Film ist ein leiser aber gegen Ende harter Thriller, der beängstigend wirkt. Leider machen der lahme Einstieg, viele Klischees und eben die Unlogik mancher Taten vieles zunichte, so das es bei drei Bewertungs-Sternen bleiben muss.

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Jennifer's Body

Jungs nach ihrem Geschmack.
Horror

Jennifer's Body

Jungs nach ihrem Geschmack.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.04.2010
Was einst Natasha Henstridge in "Species" sehr sexy und relativ erfolgreich vormachte, sollte das "Transformers-Babe" Megan Fox mit "Jennifers Body" wiederholen. Ein eiskalt kalkuliertes Vorhaben, welches schon im Titel auf den "Body" von Frau Fox anspielt, die hier aber jämmerlich versagt. Nur wegen der Hauptdarstellerin wird dieser Film überhaupt gesehen. Er ist ein unterirdisch schlechtes Teeniemovie ohne Biss und ohne Sex. Viel zu zahm und viel zu ideenlos und streckenweise lahm. Hier passiert nichts, was man nicht schon längst gesehen hätte. Langweilig, oberflächlich und kaum der Rede wert bedient sich der Film des bekannten Vampirklischees: Frau verführt Mann um ihn zu töten. In Erinnerung kann hier nichts bleiben, weder tolle Effekte noch darstellerische Leistung. Selbst Megan Fox bleibt blass und machte bei den Transformers eine bessere Figur. Absolut nicht sehenswert!

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Klimt

In einer Zeit großer Visionen brach er mit der Tradition.
Drama

Klimt

In einer Zeit großer Visionen brach er mit der Tradition.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.04.2010
Null Sterne ! Ein langweiliges, undurchsichtiges und vor allem unverständliches Durcheinander an unchronologischen Szenen. Wer meint, durch diesen Film etwas über Klimt zu erfahren, der irrt gewaltig. Das ist keine Biografie und keine erklärende Darstellung seines Lebens oder Werkes, sondern nur ... mir fehlen die Worte...nur ein schlechtes Fantasieprodukt, welches man nicht bis zum Ende durchhält. Es wird in den Zeiten vor und zurück gesprungen, es hüpfen jede Menge Nackedeis durchs Bild und John Malkovich wirkt hochgradig unsympatisch. Ein interessanter, geradliniger Film mit wissenswerten Fakten hätte das werden sollen. Er ist nichts als ein ödes, langweiliges Machwerk. Finger weg!

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Die letzte Schlacht der Kreuzritter

Action, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 29.03.2010
Diese DVD entpuppt sich als Mogelpackung. Im Zuge der momentanen Kreuzritterwelle wurde dieser polnische Film aus den 60er Jahren mit einem modern anmutenden Cover auf den Markt gebracht. Es fehlt darauf komplett der Hinweis des Entstehungsjahres und der Vermerk: "Ein 60 Millionen Film..." lässt keine Deutung auf die Währung zu...bleibt fraglich, ob es sich um Zloty auf dem Stand von 1960 gehandelt hat. Meine Meinung zu dem sehr langen Werk: Eine Verfilmung im Stile der alten Ritter- und Historienfilme der 50er/60er Jahre. Die Schnitttechnik ist sehr gewöhnungsbedürftig, da sie sprunghaft in eine neue Szene wechselt. Wir haben hier einen Film für (N)ostalgiker, der zwar deutlich langweiliger als Hollywoodschinken ist, aber die gleiche Naivität in Sachen Kostüme und Frisuren an den Tag legt. "Die letzte Schlacht der Kreuzritter" ist im Grunde zu lang und mit vielen Gesangseinlagen durchsetzt. Das könnte Filmhistoriker und Genre-Liebhaber interessieren, aber sehenswert ist das Ganze für "Normalzuschauer" wirklich nicht.

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Riding Alone for Thousands of Miles

Der einsame Tausendmeilenritt - Manchmal muss man weit reisen, um Zuhause anzukommen.
Drama

Riding Alone for Thousands of Miles

Der einsame Tausendmeilenritt - Manchmal muss man weit reisen, um Zuhause anzukommen.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.03.2010
Intelligenter und gefühlvoller Film für Asienliebhaber oder Reiseinteressierte mit Hang zu melodramatischen Filmen. Zu so einem Film muss man wirklich Lust haben, ansonsten zieht er sich wie ein zähes Kaugummi in die Länge. Hat sich der Zuschauer darauf eingelassen, bekommt er eine nachdenkliche wie traurige Geschichte mit schönen Landschaftsaufnahmen und einer guten Darstellung des Aufeinanderprallens der japanischen mit der chinesischen Kultur. Alles wirkt sehr authentisch, da man mit dem japanischen Reisenden in diese fremdsprachige Welt geworfen wird und dankenswerterweise keine Untertitel geliefert bekommt. So versteht man die Hilflosigkeit des Vaters besser. Schön gemacht, aber wirklich nur für ein ausgesuchtes Puplikum geeignet.

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Sukiyaki Western Django

Wer wird überleben?
Western, 18+ Spielfilm

Sukiyaki Western Django

Wer wird überleben?
Western, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.03.2010
Tja...hmm..äh...So lautete ungefähr meine erste Reaktion auf die experimentelle und surreal angehauchte Western-Hommage von Japans zweifelhaftem Vorzeigeregisseur Takashi Miike.
Dies ist ein Film weitab des Mainstream, ja sogar die an Skurillitäten gewohnten Japaner dürften überrascht sein. Wieder mal nur für eine Gruppe von weltoffenen Filmfreunden ansehbar. Ein Film, der im amerikanischen Nevada spielt, aber nahezu ausnahmslos mit asiatischen Darstellern besetzt ist. Was bei der augenzwinkernden und absolut nicht ernst gemeinten Machart auch egal ist. „Sukiyaki Western Django“ ist in der Tat eine zitatenreiche Verbeugung vor dem Italo-Western. Wir haben hier kultverdächtige Sequenzen, Dialoge und Einfälle aber auf der anderen Seite auch doofe Kostüme (sie scheinen „Mad Max“ entliehen zu sein), merkwürdigen Humor und das in älteren Filmen so „beliebte“ Overacting. Die Inszenierung wirkt daher manchmal weniger wie ein Film, als wie ein Theaterstück, auf das auch durch den Shakespeare liebenden Anführer der „Roten“ angespielt wird. Diesen Film werden Filmfanatiker, wie Quentin Tarantino, der eine Gastrolle spielt, möglicherweise lieben. Aber selbst sehr tolerante Asienliebhaber könnten weniger gefallen an der kruden und wüsten Inszenierung haben. Ich schwanke praktisch zwischen „abgrundtief schlecht“ und „genialer Kultfilm“ und soll mich nun entscheiden. Dieser Western aus Fernost ist beides jedoch nicht. Regisseur Miike beherrscht sein Handwerk, nutzt verschiedenste Stilmittel und setzt seine Darsteller gekonnt ins Bild. Doch der richtige „Oho-Effekt“, das Applaudieren mit Standing Ovations, wie z.B. bei „Memories of Matsuko“, bleibt dem Zuschauer versagt. Das Ganze wird nicht langweilig, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.

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True Romance

Action, 18+ Spielfilm, Lovestory

True Romance

Action, 18+ Spielfilm, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.03.2010
Der beste Tarantino-Film, den er gar nicht selbst gedreht hat! - Was vielleicht gut war ;-) Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Er nimmt sich viel Zeit für seine Darsteller und wird trotz langer Dialoge niemals langweilig. Christian Slater und Patricia Arquette geben ein tolles Paar in einer teils sehr blutigen aber auch witzigen Geschichte. Auch kleine Rollen sind hochkarätig besetzt. Val Kilmer ist nicht einmal richtig im Bild zu erkennen. Die schönste Szene ist die Rede von Dennis Hopper, der einen Mafioso über dessen vermeintliche Herkunft aufklärt. Kurz, ein Film voller guter Darsteller mit einer echten und gut erzählten Geschichte, die auch noch jede Menge Action und Abwechslung bietet. Was will man mehr? Unbedingt ansehen.

ungeprüfte Kritik

Reservoir Dogs

Wilde Hunde
18+ Spielfilm, Thriller, Krimi

Reservoir Dogs

Wilde Hunde
18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.03.2010
Tarantino-Filme bilden ein eigenes Genre. Sie sind wirklich sehr speziell. Wir haben hier wieder eine sehr brutale Darstellung der Gewalt, coole Musik, gute Darsteller, keinen chronologischen Ablauf der Geschichte und viele lange Dialoge die sich um Belanglosigkeiten wie die Vergabe eines Trinkgeldes drehen. Das ist Tarantino. "Reservoir Dogs" ist sehr um Kult bemüht, schafft es aber längst nicht so, wie andere Streifen aus seiner Feder. Wie von anderen Kritikern erwähnt, passiert hier nicht sonderlich viel, der Film hat Längen und wird aufgrund seines Regisseurs deutlich überbewertet. Überraschungsarm und nahezu langweilig. Nur für Fans zu empfehlen.

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Doctor Who - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Science-Fiction

Doctor Who - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.03.2010
Der Kult aus England! Ich kannte den Doctor bislang nur vom Hörensagen aber meine Erwartungen waren aufgrund der Beliebtheit recht hoch. Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" mag, der wird auch mit "Dr. Who" seinen Spaß haben. Insbesondere die 2. Folge ist nahezu eine Hommage an die Romane von Douglas Adams. Fantasievolle und skurile Einfälle warten auf den Zuschauer. Begeistert bin ich von Christopher Eccleston, der mit spitzbübischer Freude und auf schauspielerisch hohem Niveu den Doctor darstellt. Schade, dass er nur eine Staffel lang dabei ist. Dazu kommt der typisch britische Humor und sogar in die Tiefe gehende ethische und moralische Ansätze. Eine wirklich fantastische Serie für humorvolle SF-Fans, die allerdings auch qualitativ schwächelnde Folgen hat und darum nicht die volle Punktzahl erreichen kann.

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Lesbian Vampire Killers

Bis(s) zur Morgenlatte
Komödie, Horror, Fantasy

Lesbian Vampire Killers

Bis(s) zur Morgenlatte
Komödie, Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 11.03.2010
Nicht, wie erwartet purer Trash, sondern ein liebevoll gemachter Fanfilm, der sowohl Francis Ford Coppolas "Dracula", als auch die Klassiker der englischen Hammer-Studios zitiert. Alle Klischees des Vampirfilms werden augenzwinkernd auf die Schippe genommen. Wer nun befürchtet, es handle sich um eine Nachahmung von "Shaun Of The Dead" kann beruhigt werden: Nur die ersten Minuten ähneln der bekannten Zombie-Komödie, dann geht der Film eigene Wege.
Natürlich kommt man(n) beim Titel "Lesbian Vampire Killers" nicht an diesem Film vorbei. Zum erwarteten Kultfilm reicht es aber nicht. Nach vielversprechendem Einstieg flacht er zusehends ab. Hier wurde enorm viel Potenzial verschenkt. Zu wenig Witz, zu wenig Sex und im Grunde wenig Handlung. Eignet sich für einen Männerabend, ist aber trotz vieler Details eher belanglos und bleibt nicht lange in Erinnerung.

ungeprüfte Kritik

Freibeuter des Todes

Abenteuer, Thriller

Freibeuter des Todes

Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.03.2010
Ein langatmiger Rohrkrepierer! Dabei gehört "Freibeuter des Todes" zu den Filmen, die einen (meist aufgrund des Filmplakats) ein Leben lang begleiten, ohne ihn je gesehen zu haben. Jetzt war es soweit. "Weißer Hai"-Autor Peter Benchley versuchte sich an der Kleine-Jungen-Fantasie, echte Piraten hätten abgeschieden auf einer einsamen Insel überlebt. So interessant die Grundlage ist, so naiv wurde sie umgesetzt. Sehr viel unfreiwillige Komik und politische Unkorrektheit wurden in diesen überlangen Film verpackt, der einfach nur höchst befremdlich ist. Hinzu kommen ein paar brutale Szenen, die den Film für die einzigen, die ihm was abgewinnen könnten, unansehbar macht: Kinder mit Faible für Seeräuber. In den Extras findet sich eine arg gekürzte Super 8 Version des Films - In dieser Länge ist der Film ertragbar. Kurz gesagt: Man hat so viel von den "Freibeutern des Todes" gehört, dass man trotz jeder Kritik den Film sehen möchte. Zum Mitreden. Gut, ich sage: Es reicht nicht mal zum Kult. Haarsträubend!

ungeprüfte Kritik

Knowing

Die Zukunft endet jetzt.
Science-Fiction, Thriller

Knowing

Die Zukunft endet jetzt.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 01.03.2010
Nicht gerade der Überflieger! "Knowing" hat durchaus seine spannenden Seiten und fesselnden Momente. Er erinnert stark an die Filme von M. Night Shyamalan, speziell an dessen "Signs", denn die religiöse und esoterische Komponente kommt auch hier nicht zu kurz. Gegen Ende scheint hingegen Steven Spielberg die Regie übernommen zu haben und es mündet in einem sehr schlecht getricksten und äusserst unnötigem Finale. Kurz gesagt, der Film ist unentschlossen. Er beginnt mysteriös und wird immer unheimlicher. Schnell wird klar, es geht nicht nur um Prophezeihungen, sondern dunkle Gestalten scheinen mehr zu wissen. Eine ganze Zeit lang hält sich die Spannung, ohne aber je wirklich gut zu unterhalten. "Knowing" nimmt sich viel zu ernst und bleibt dann doch sehr realitätsfern, gerade bei den Katastrophen. Es fehlt das gewisse Etwas. Eins kann man jedoch sagen: Vorhersehbar ist die Auflösung in dieser Form nicht...dafür sehr flach und hanebüchen.

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Monster House

Das Haus... lebt! Nur sie können die Nachbarn retten.
Animation, Kids, Horror

Monster House

Das Haus... lebt! Nur sie können die Nachbarn retten.
Animation, Kids, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 01.03.2010
Sehr schön animiertes Gruselabenteuer für...Kinder? Im Grunde spricht alles dafür. Wir haben hier wieder die ungleichen Freunde, die einem mysteriösem Geheimnis auf der Spur sind und die in (teils) witzige Situationen geraten. Eltern und Polizei, also den Erwachsenen, entgeht der Spuk. Allerdings birgt die Geschichte auch potenzial für einen reinrassigen Gruselfilm. Elemente aus "erwachsenen" Filmen des Genres wurden hier verarbeitet. Vieles könnte zu aufregend und wahrlich unheimlich für Kinder ab 6 sein. Das "Monster House" hat nämlich eine unheilvolle Vergangenheit. Dennoch: Der Film ist abenteuerlich und voller Spannung und Action, weniger Disney-mäßig kitschig aber auch (etwas)weniger lustig und darum gefällt er bestimmt auch älteren Zuschauern. - Zwischen 3 und 4 Sternen

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Veronica Mars - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Krimi

Veronica Mars - Staffel 1

Die komplette erste Staffel
Serie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.02.2010
"Veronica Mars" ist endlich mal eine US-Serie, die wirklich Charme besitzt. Und das nicht nur wegen Kristen Bell, die sehr frech und wandlungsfähig die Titelrolle spielt. Raffiniert gemacht ist auch der Aufbau der einzelnen Folgen. Episode für Episode erzählt einen abgeschlossenen Fall, aber stets läuft ein wichtiger Handlungsstrang parallel weiter, so dass Suchtgefahr herrscht. Eine Serie, bei der man nichts verpassen darf. Zudem werden amerikanische Eigenarten auf die Schippe genommen und viele, wenn auch klischeebeladene, Probleme heranwachsender Jugendlicher in die Geschichte integriert. Leiser und intelligenter Humor rundet die Sache ab und macht "Veronica Mars" auch für ältere Generationen sehenswert. Eine spaßige und unterhaltsame Serie.

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Die fast vergessene Welt

Eine ur-komische Reise durch Raum und Zeit.
Fantasy, Komödie, Abenteuer

Die fast vergessene Welt

Eine ur-komische Reise durch Raum und Zeit.
Fantasy, Komödie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.02.2010
Jaja, schon wieder das ausgelutschte Thema Dinosaurier. So denkt der geneigte Filmfreund zunächst und bekommt auch teilweise recht. Aber eben nur teilweise. "Die fast vergessene Welt" ist letztlich aber gar nicht übel. Wirklich ein klamaukiger Ulk, eine nette und ideenreiche Klamotte, die witzige Einfälle hat und sich von den immer eintöniger werdenden Komödien der letzten Zeit wohltuend abhebt. Der Tyrannosaurus spielt nicht die erwartete Hauptrolle, ist aber für den Running Gag mit der Walnuss verantwortlich (Ein Schenkelklopfer). Der Film ist die Neuinterpretation einer alten Fernsehserie und kommt selbst daher wie eine Jules Verne Verfilmung der 60er Jahre. Nicht jeder Gag zündet, manches ist derb angehaucht aber es gibt schon wirklich gelungene Momente. Eine alberne und dennoch sehenswerte Komödie mit Fantasy-Anstrich. 4 Sterne, weil 3 zu durchschnittlich wären... Nette Unterhaltung. (Hinweis: Ich sah den Film im O-Ton. Möglicherweise ist die Synchro eher bescheiden...)

ungeprüfte Kritik

Outlander

Fantasy

Outlander

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.02.2010
Für eine DVD-Premiere wirklich gut produziert. Annehmbare Tricks, schöne Aufnahmen und starker Sound. Kein seelenloses Actionvergnügen, sondern doch mit Bedacht inszeniert. Die Geschichte ist doch gar nicht so krude. Ob man nun in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft Jagd auf Aliens macht... Trotzdem: Die hohen Erwartungen aufgrund einiger Kritiken erfüllt „Outlander“ bei Weitem nicht. Die Idee als solches ist bekannt. Es wurde gnadenlos in anderen Filmen geräubert. „Predator“ verzeiht man noch, schließlich wird mit dem Titel sogar geworben, aber die dreisten Parallelen besonders zum „Herrn der Ringe“ sind wirklich frech. Es reicht von verwechselungswürdig ähnlichen Darstellern und Synchronstimmen bis zum Namensklau des „Boromir“. Der Leser ahnt: Es wird kaum Eigenständiges geboten. Szenen wirken konstruiert, wie die unnötige Vorstellung der Waffe zu Beginn, ein Großteil der Handlung ist sehr vorhersehbar und zu oft da gewesen. Wer also einen ähnlichen Überraschungserfolg wie seinerzeit bei „Pitch Black“ erwartet, dürfte enttäuscht werden. Ansonsten bietet „Outlander“ kurzweilige und solide SF-Actionunterhaltung die dennoch besser gemacht ist, als manches, was sogar den Sprung ins Kino schaffte...durchschnittliche Unterhaltung

ungeprüfte Kritik

Im Reich der Sinne

Der Cannes-Erfolg und Berlinale Skandal. Der erotischste Film aller Zeiten!
18+ Spielfilm, Drama, Lovestory

Im Reich der Sinne

Der Cannes-Erfolg und Berlinale Skandal. Der erotischste Film aller Zeiten!
18+ Spielfilm, Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.02.2010
Immer wieder hört man von diesem Film, der einst (1977!) auf der Berlinale wegen Pornographie beschlagnahmt wurde. - Und was denkt sich da der erfahrene Zuschauer? "Jaja, da wird wohl wieder so ein Softsexfilm unschuldig an den Pranger gestellt...". Ähnlich eines "letzten Tango in Paris" oder "2x klingelnden Postmannes" wird sicher wieder nichts dahinter stecken. - Doch weit gefehlt! Obwohl man diesen Film inzwischen wieder freigab und ihm heutzutage seinen künstlerischen Anspruch vorwegstellt, handelt es sich trotzdem um Pornographie. Knallharte sogar. Oralverkehr in Großaufnahme, einer Frau wird ein Dildo eingeführt, einer anderen ein Ei (!), welches sie dann wieder "legen" muss. Sowas hätte ich nicht erwartet. Zwar handelt es sich nicht um kommerziellen Hardcore, trotzdem vergeht nicht eine Minute im Film, ohne irgendwelche sexuellen Tätigkeiten und wohlgemerkt: Geschlechtsteile werden nicht verpixelt. Nicht einmal bei der TV-Ausstrahlung in 3 Sat !!! Hier wurde wegen des angeblichen Anspruchs ein unzensierter Porno um 23 Uhr gezeigt. Unglaublich! Und der Film? Nun, im Groben handelt er von der sexuellen Obsession bis zur Selbstaufgabe, was schließlich auch ziemlich hart endet. Das war 77 sicher zu Recht ein Skandal...und selbst heute wird der Film mit diesem Hauch umweht. Er ist ein gut ansehbarer, leicht verfolgbarer Film aus dem Bereich Drama mit unerhört offenen Sexszenen...aber wirklich gut ist er nicht.

ungeprüfte Kritik

The Fall

Im Reich der Fantasie.
Fantasy, Drama

The Fall

Im Reich der Fantasie.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.02.2010
Ein absolut sehenswertes kleines Fest für die Sinne. "The Fall" würde wohl eher ein paar Oscars verdienen, als so mancher Blockbuster. Der Regisseur hat ein gutes Händchen für Landschaften bewiesen und allein das Drehen einer einzigen Szene, jedoch an verschiedenen Drehorten der Welt, verlangt schon sehr viel Können und Logistik. Hinzu kommen wunderschöne, künstlerische Aufnahmen, die manchem Weltreisenden ein "Aha" und "Ach, das auch?" entlocken werden. Trotzdem wir hier keinen Mainstream-Film haben, lässt sich der Geschichte mit wenig Mühe folgen. Viele versteckte Details runden das Erlebnis ab, das leider zum Ende hin ein wenig gewalttätig wird und auch nicht durchweg spannend bleibt. Daher knapp an der vollen Punktzahl vorbei.

ungeprüfte Kritik

Samurai Commando - Mission 1549

Action, Science-Fiction

Samurai Commando - Mission 1549

Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.02.2010
Einer der Filme, bei denen man auf das Ende hofft. Die nette Zeitreiseidee ist hochgradig naiv und ohne Gespür für Dramatik inszeniert. "Samurai Commando" wirkt wie ein Zusammenschnitt einer TV-Langfassung. Die Geschichte ist hanebüchen konstruiert, über Panzer und Helikopter wundert sich der Samurai von 1549 nur kurz und geht dann zum Angriff über...naja. Im Großen und Ganzen zeigt der Film immer wieder nur mit Maschinengewehren schießende Soldaten, Explosionen und wie ein Panzer zig Mal durch ein Tor bricht. Von Spannungsaufbau, Tiefe in der Story, sowie tragenden Charakteren haben Autor und Regisseur noch nie gehört. Völlig emotionsloser Film, der den Zuschauer überhaupt nicht berührt. Langweilig!

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All the Boys Love Mandy Lane

So süß. So sexy. Zum Sterben schön.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

All the Boys Love Mandy Lane

So süß. So sexy. Zum Sterben schön.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 31.01.2010
Also, was war das denn jetzt? Das Sprichwort:"Ich bin im falschen Film" war nie treffender. Diese, als so andersartig gelobte, Slashervariante ist, entschuldigung, stinklangweilig und überaus vorhersehbar. Wer hier die Fäden in der Hand hält, ist nach kurzer Zeit offensichtlich. Wieder einmal haben wir die üblichen, gutaussehenden Hollywood Chicks und das "F-Wort" fällt so oft, dass man alle anderen pupertären Sprüche von kleinen Eiern und großen Schwänzen kaum noch hören mag. Einzig die männliche Besetzung ist gegen den Strich gebürstet. Ich muß am Ende sagen: "...Mandy Lane" ist tatsächlich anders...nämlich belanglos, spannungsarm und wie gesagt, überhaupt nicht überraschend. Daran ändert auch die tragische Anspielung auf (leider aktuelle) Schulmassaker nichts. Wenn man dann noch Amber Heards Interview in den Extras anschaut, wird deren Überheblichkeit deutlich. Sie ist tatsächlich der Ansicht, ihre Rolle als Mandy wäre eine starke Frauenrolle. Soll ich laut lachen oder nur kopfschüttelnd schmunzeln? Mein Resümee: Der Film lohnt sich höchstens für unbedarfte Neueinsteiger. Wer wirklich fesselnde Unterhaltung erwartet ist, wie erwähnt, "im falschen Film"

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R-Point

Die Geister der Verdammten
Kriegsfilm

R-Point

Die Geister der Verdammten
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 29.01.2010
Ein ruhiger, leiser Mysteryfilm der zwar lang ist, aber keineswegs langweilig. Es ist fast schon überraschend, wie der Film mit wenigen Mitteln den Zuschauer zu fesseln vermag. Trotzdem relativ wenig geschieht, baut sich allmählich ein Spannungsbogen auf, der die Geschichte sehr realistisch einfängt. Es gibt keine verwesenden Geister und Zombiehorden, sondern durchaus mögliche Erscheinungen, die im Kopf eines Soldaten (hier im Vietnamkrieg) sicherlich schon mal entstehen können. "R-Point" spielt mehr auf der psychologischen Ebene und ist wegen der suptilen Machart und dem (größtenteils) Verzicht auf genretypische Schock- und Bluteffekte etwas anders. Allerdings fehlt das gewisse Etwas. Es gibt keinen pfiffigen Twist o.ä. Dazu wirkt manches zu konstruiert. Warum sollte man allein schon einen Suchtrupp für totgeglaubte Soldaten losschicken? Diese kleinen Makel stören etwas den Gesamteindruck, der soooo übel wirklich nicht ist.

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9 to 5 - Days in Porn

Dokumentation, 18+ Spielfilm

9 to 5 - Days in Porn

Dokumentation, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.01.2010
Es ist eigentlich alles gesagt. Diese Doku wirkt wie ein überlanges Bonusfeature neben dem eigentlichen Hauptfilm. Eine Dokumentation über ein solch extremes und vielfältiges Gewerbe zu drehen, ist aber eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt. Neben wenigen interessanten Dingen, nämlich der Gründung der AIM, der gesundheitlichen Überwachung der Darsteller, und einigen Ansichten der Pornostars, bietet der Film vor allem gepflegte Langeweile. So gut wie nichts von Interesse wird hier beleuchtet. Das Thema "Erniedrigung" wird nur kurz angerissen und alles eher beschönigt als neutral betrachtet. Die letztliche Erkenntnis, dass die Menschen "da draußen" schlimmer sind als die Darsteller, ist auch nicht neu. Schließlich befriedigt die Branche nur die "Wünsche" ihrer Kunden. Fazit: Für einen Dokumentarfilm viel zu wenig Inhalt.

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So finster die Nacht

Basierend auf dem Bestseller von John Ajvide Lindqvist.
Fantasy, Drama

So finster die Nacht

Basierend auf dem Bestseller von John Ajvide Lindqvist.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.01.2010
Wer einen ziemlich ungewöhnlichen Vampirfilm mit realistischem Umfeld, überzeugenden Darstellern und beklemmender Atmosphäre sehen möchte, der eigentlich mehr ein Außenseiterdrama ist, eine Art "Der kleine Vampir" für Erwachsene, dem sei dieser Film ans Herz gelegt. Nie waren winterliche Plattenbauten unheimlicher.
Wer einen spannenden Horrorstreifen ohne Anspruch, dafür aber mit mehr Blut und Splatter erwartet, sollte von "So Finster die Nacht" lieber die Finger lassen!
Dies ist kein klassischer Horrorfilm sondern eine beinahe langweilige und mit vielen unbeantworteten Fragen belastete Problemgeschichte. Sicher, wenn man einen Roman verfilmt, dessen Autor auf -lund, -dal oder -quist endet, dann ahnt man es schon: Eine wertvolle Literaturverfilmung steht an. Der Film ist auch nicht schlecht, aber ihm fehlt der rote Faden und so manche Erklärung. Warum hat das Mädchen einen Gehilfen? Was ist das für eine Narbe an ihrem Geschlechtsteil? Wo kommt Eli her? - Diese Fragen bleiben, zumindest im Film, ungeklärt. Aufgrund der überragenden Kritiken, u.a. "bester Film 2008", waren meine Erwartungen wohl zu hoch. Es bleibt eine nette, gruselige Geschichte, die vor allem wegen des merkwürdigen Endes nicht komplett überzeugt.

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Galaxy Quest

Planlos durchs Weltall!
Science-Fiction, Komödie

Galaxy Quest

Planlos durchs Weltall!
Science-Fiction, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.01.2010
So muß eine Persiflage aussehen. Witzig nimmt sie alle Klischees der originalen "Raumschiff Enterprise"-Serie auf die Schippe und bleibt dabei doch immer würdevoll und ist eher eine Verbeugung vor dem Original, als eine kritische Verballhornung. Auch die Fans werden hier nicht belächelt, sondern bekommen ein augenzwinkerndes "Dankeschön" verpasst. Für SF-Fans ein absolutes Muss!

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Kirschblüten - Hanami

Drama, Lovestory, Deutscher Film

Kirschblüten - Hanami

Drama, Lovestory, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.01.2010
Ausgerechnet dieser Film bringt mich in die "Kritikerzwickmühle". Ich erkenne sehr wohl seinen Gehalt und seine Aussage. Vieles ist auch wunderschön eingefangen und man fühlt sich schon ertappt, ob man im Umgang mit seinen Eltern nicht ähnlich wie die Filmkinder verfährt...Auch die Darstellung Japans ist sehr schön gelungen. Ebenso muß man vor Elmar Wepper für seine schauspielerische Leistung den Hut ziehen. Er wirkt selbst in Frauenkleidern nicht lächerlich und ist die tragende Seele des Films. - Aaaaber: "Kirschblüten" ist, man kann es nicht anders sagen: Langweilig! - Viel zu speziell und intelektuell. Ein schwieriger Film, der sehr wenig Fesselndes besitzt. Zwischendurch geht ihm gewaltig die Puste aus. Eindeutig sieht man diesen Film nur einmal. Bei aller Tiefe ist er doch sehr oberflächlich und sprunghaft inszeniert. So widersprüchlich meine Aussage klingt, so ist auch der Film. Er will uns eine schöne Geschichte erzählen, springt aber hin und her und ist letztlich skuriler, als die dafür bekannten japanischen Filme. Nur für ein sehr spezielles Puplikum geeignet. Um ihm nicht Unrecht zu tun: 3 Sterne. Aber in Wirklichkeit fand ich ihn im Ganzen eher merkwürdig.

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Transformers 2 - Die Rache

Science-Fiction, Action

Transformers 2 - Die Rache

Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.01.2010
Da sind sie wieder...die völlig unlogischen Wandelroboter aus dem Kinderzimmer. Eine wohl unvermeidliche Fortsetzung, die noch alberner und kindgerechter ist als der Vorgänger, aber immer noch toll getrickst. Zudem wird mit Megan Fox der einzige Grund geliefert, dass sich auch größere Jungs den Film ansehen. Eine Handlung gibt es nämlich auch hier nicht. Wieder einmal heißt es: Gehirn auf Augen und Ohren stellen - Alles andere wird nicht gebraucht. Es knallt und surrt und transformiert sich in jeder Ecke. Eigentlich totaler Blödsinn aber sehr kurzweilige Unterhaltung auf technisch hohem Niveau. Also Jungs, egal wie alt: Ansehen, es macht Spaß!

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Terminator 4 - Die Erlösung

Das Ende beginnt.
Science-Fiction, Action

Terminator 4 - Die Erlösung

Das Ende beginnt.
Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 17.01.2010
Es ist mir gar nicht möglich, den Film gerecht zu bewerten. Zu hin und her gerissen bin ich von dieser Fortsetzung. Zunächst mal ist klar, dass hier eine neue Richtung eingeschlagen wurde. Sowohl von der Story her, als auch von der technischen Umsetzung. Vollkommen negativ wirkt auf mich der Einsatz des Graufilters, der sämtliche Farbe nimmt und den Film "künstlerisch" fast schwarzweiß erscheinen lässt. Auch die Kamera ist teils sehr hektisch. Die Action ist jedoch wirklich gigantisch. Die Lautsprecher kommen nicht zur Ruhe. Zu Lasten der Action geht aber die Story. Irgendwie kommt der Film nicht zu Potte, springt von einer Sequenz zur nächsten und hat keinen rechten roten Faden. Jedenfalls nicht so, wie wir es von den Vorgängern gewohnt sind. Christian Bale ist grandios fehlbesetzt und wirkt im Vergleich zu Sam Worthington recht blaß. Dieser hat hier eigentlich die Hauptrolle und spielt Bale an die Wand. Auch werden längst nicht alle Fragen beantwortet, obwohl an so viele Details, wie das Foto von Sarah Connor und deren Tonbandaufnahme, gedacht wurde. Dazu kommen Logikfehler, wie das plötzliche Auftauchen des Riesenroboters, der lautlos überrascht, aber später bei jeder Bewegung einen Heidenlärm macht. Und was passiert eigentlich mit den entführten Menschen? Ganz eindeutig kündigt sich hier eine weitere Fortsetzung an. Der Film wirkt in sich nicht schlüssig. Es wurde zwar versucht, etwas Anspruch einzubauen, wie die Frage, wo das menschliche Bewusstsein aufhört und die Maschine beginnt, aber es zündet alles nicht so recht. Doch ist der Film nun keineswegs schlecht. Vielleicht fällt es mir nur schwer, mich vom Stil der Vorfilme loszusagen und mich völlig neu einzulassen auf dieses Actiongewitter, das hier und da doch überraschendes hervorzaubert, wie einen alten Bekannten ;-) Toll gemacht. Also kurz gesagt, es handelt sich um eine gewöhnungsbedürftige Inszenierung mit sehr vielen Tricks und Action, die einige Anspielungen enthält, aber wenig Humor besitzt. Ein guter SF-Film, der nicht völlig überzeugt, aber doch über die volle Länge unterhält. Popcornkino ist das allerdings nicht mehr. Zu ernst und düster geht es her.

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Hard Revenge Milly

Revenge Never Looked That Beautiful
18+ Spielfilm, Science-Fiction, Action

Hard Revenge Milly

Revenge Never Looked That Beautiful
18+ Spielfilm, Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 16.01.2010
Gerade hatte ich einen ähnlichen Film, die "Inglorious Zombie Hunters", für nicht sooo gut befunden, als mir dieser Film zeigte: Schlimmer gehts immer! Dagegen ist der erstgenannte gleich doppelt so gut, weil er unterhaltsam war. "Hard Revenge Milly" schafft es aber sogar noch, in nur 70 Minuten auch noch langweilig zu werden. Was war das? Schon der Vorspann irritierte. Zeigt er eine Zusammenfassung eines mir unbekannten ersten Teils? Dieser Film jedenfalls hatte eine wirre bis gar keine Handlung. Wer war hier wer, besonders das kleine Mädchen? Fragezeichen noch und nöcher. Das alles ergibt nicht den Hauch eines Sinns. Dazu ist der Film kostensparend nur in leerstehenden Fabrikhallen entstanden und bietet allein 2 "witzige" Einfälle, die wir beim "Machine Girl" schon besser gesehen haben. Dieses Filmchen ist der Rede und die Leihgebühr nicht wert. Finger weg!

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Avatar - Aufbruch nach Pandora

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 13.01.2010
Atemberaubend! "Avatar" ist sicherlich ein Meilenstein in Sachen Special-Effects. Waren es überhaupt welche? Man könnte meinen, James Cameron hätte live auf Pandora gedreht. Unglaublich, sowas hat es bis dato nicht gegeben und mir scheint, es geht kaum noch realistischer. - Soviel zu den Tricks, die den eigentlichen Film übertünchen. Leider bietet uns die Story nämlich kaum Neues. Ich würde sagen, man hat sich das Drehbuch von "Der mit dem Wolf tanzt" aus der Schublade geholt und etwas umgemünzt. Andere könnten auch sagen, es handle sich um die übliche Gesellschaftskritik. Zum Umgang mit den amerikanischen Ureinwohnern gibt es sicherlich die meisten (gewollten)Parallelen. Zudem ist der Film auch sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Trotz dieses großen Mankos gehört der Film in die "Must see" - Liste. Denn er ist und bleibt sehenswert, auch wenn er kein absolutes Meisterwerk ist. Dafür bleibt er einfach zu oberflächlich und wandelt auf oft gesehenen Pfaden.

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Inglorious Zombie Hunters

Horror, 18+ Spielfilm

Inglorious Zombie Hunters

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 13.01.2010
Haarsträubender und billigst gemachter Japan-Gore-Trash, der ausgerechnet um das beschnitten wurde, was ihn ausgemacht hätte: Sämtliche Goreszenen fehlen!!! Die Schere wurde stümperhaft angesetzt. Als "Entschädigung" werden allerdings oft genug die Vorzüge der niedlichen Sasa Handa, ihres Zeichens Porno-Starlet in Japan, ins Bild gerückt. Anfänglich ist der Film noch höchst amüsant und im ganzen deutlich unterhaltsamer als der japanische Film "Zombie Killer". Dann jedoch gewinnt die unfreiwillige Komik Überhand. Diese erreicht ihren traurigen Höhepunkt, als beim Spielen einer Querflöte die Töne einer Orgel erklingen. Wären nicht immer wieder nett gemachte Sexszenen eingebaut, könnte man den Film gar nicht ertragen. Besonders der Finalkampf ist so albern und kindisch, dass er in einem Horrorfilm FSK 18 nichts zu suchen hat. Gegen Ende gibt es tatsächlich eine überraschende Wende und ganz zum Schluß verzichtet der Filmverleih auf einen deutschen Untertitel, der in diesem Falle sehr wichtig gewesen wäre. Ein Trashfilm, den man wirklich nur wegen der Fetish-Mädels (Schuluniform, Badeanzug) sehen kann...oder als Appetithappen auf einen reinrassigen Sasa Handa Film. Zumindest die hat nun einen Fan mehr ;-)

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K-20 - Die Legende der schwarzen Maske

Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.01.2010
Es ist so schade: Solch ein grandios ausgestatteter, gut gefilmter, mit guten Tricks bestückter und schön besetzter Film verliert sich in Langeweile. Die ersten 10 Minuten sind absolut vielversprechend, die letzten 20 drehen noch mal voll auf...aber dazwischen gibt es jede Menge rührseliges Geschwafel und zuviel Nebenhandlung. Alles verliert sich in belangloser und sehr vorhersehbarer Erzählung. Dabei erinnert der Film ein wenig an kindgerechte Abenteuerfilme der 60er Jahre. Wie gesagt, ein sehr schön gemachter Film, der sich sogar den Sehgewohnheiten westlicher Zuschauer anpasst und doch alles andere als eine actionreiche Comicverfilmung ist. Eine sicherlich mit gutem Budget produzierte, innovative aber seeehr langatmige Inszenierung. Aufgrund der guten Umsetzung würde ich gern mehr Sterne geben, aber genau zwischen erwähntem Anfang und Ende geht alles in Dialogen unter. Diese Längen sind es, die den ansonsten guten Film unnötigerweise ausbremsen.

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Watchmen

Die Wächter - Wer wird uns jetzt retten?
Fantasy

Watchmen

Die Wächter - Wer wird uns jetzt retten?
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.01.2010
Nach "300" und "Sin City", die mir persönlich nicht so gut gefielen, habe ich von den "Watchmen" auch nicht mehr so viel erwartet und blieb, wie viele andere auch, dem Kino fern. Das bereue ich nun. Dieser Film begeistert schon im Vorspann, wo reale geschichtliche Ereignisse auf die alternative Welt der Watchmen umgemünzt werden. Durch den ganzen Film ziehen sich mehr oder weniger versteckte Anspielungen. Das ist sehr amüsant. Es wird in den Kritiken immer von dem "Abgesang auf Superheldenfilme" gesprochen und in der Tat: "Watchmen" ist ganz anders. Düster, unglaublich real (sieht man von Dr. Manhattan ab, den ich auch als störend empfinde)und recht unvorhersehbar. Die Helden sind gebrochene Existenzen mit Ecken und Kanten und vor allem verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse. Das wird den gewöhnlichen Bat-, Spider- oder Superman-Zuschauer sicher verschrecken. Auch herrschen hier ziemlich rauhe Sitten, die manchmal sehr unnötig sind (Beispiel Trennschleifer). Die FSK 16 Freigabe überrascht mal wieder. Kurz gesagt, es handelt sich um eine tiefsinnige und innovative Comicverfilmung, die fast bedingungslos zu gefallen weiß. Fast, weil der Dr. Manhattan-Charakter einfach zu sureal ist und die Grundstory gegen Ende nicht immer klar und logisch bleibt. Dennoch: Ein Muss für Genre-Fans und ein wirklich toll gemachter Film, der gegen die Erwartungen arbeitet. - Einziger Wermutstropfen: Der um 20 Minuten längere Directors Cut scheint in Deutschland nicht zu erscheinen. Das ist den Kunden gegenüber gelinde gesagt eine Sauerei.

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Death Race

Action, 18+ Spielfilm, Science-Fiction

Death Race

Action, 18+ Spielfilm, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.01.2010
Herrlich cooler "Männerfilm" in der Tradition von "Running Man". Von Regisseur Anderson durfte man eigentlich nichts mehr erwarten, der hat schon zu viel einfach nur vergeigt. "Death Race" ist ihm aber gelungen, denn der hat genau sein Niveau. Die üblichen Logikfehler (z.B. müsste jedem Insassen klar sein, wer unter der Maske steckt) verzeiht man bei so einem Film problemlos. Ein sinnbefreiter Ballerfilm, ein Fest für Pyrotechniker, der sehr unterhaltsam daherkommt. Der Zuschauer erwartet keinen mit Tiefsinn behafteten Thriller, sondern temporeiche Action ohne Ende. Und genau das bekommt er. Ein Funmovie, ein Showfilm, ein echter Spaß in geselliger Runde, der zudem sehr gut besetzt ist.

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Fanboys

Vor kurzer Zeit in einer nicht sehr weit entfernten Galaxie...
Komödie

Fanboys

Vor kurzer Zeit in einer nicht sehr weit entfernten Galaxie...
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 03.01.2010
Wirklich nur für echte Hardcore-Fans ansehbar, die aufgrund des anstrengenden Gröhl- und Proll-Humors nicht älter als 20 Jahre alt sein sollten. Gut, der Film bietet wirklich eine Menge witziger Ideen und Insidergags. Fast schon zuviele Details werden einem hier um die Ohren geschlagen. Es reicht von der kleinen Sammlerfigur im Hintergrund über den Kleinkrieg der "Warsler" und "Trekkies" bis zur Hommage an echte Szenen des Sternenkriegs. Doch vergebens. Die paar innovativen Ansätze retten dieses Machwerk nicht mehr. Die Komödie ist einfach zu billig runtergekurbelt und bewegt sich auf vorpupertärem "American Pie Teil 4" Niveau. Ohne jeglichen Charme und auf die Dauer ungeheuer nervend wurde eine gut gemeinte Gelegenheit komplett verschenkt. Die Tour der durchgeknallten Fans ist viel zu hektisch, in jedem 2. Satz nervt ein Fachbegriff aus den Filmen und die Gastauftritte der im wahrsten Sinne "alten" Schauspieler sind auch schon fast entwürdigend. Als Fan fühlt man sich hier letztendlich ganz schön auf den Arm genommen, obwohl es sicher anders gemeint war. Wegen ein paar netten Gags kann man den Film ruhig mal sehen, schmunzeln und dann aber schnell wieder vergessen. Das hätte man besser machen können und müssen.

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Hansel & Gretel

Bleib bei uns! Für immer!
Horror, Fantasy

Hansel & Gretel

Bleib bei uns! Für immer!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.12.2009
Die erste Stunde schreit geradezu nach einer 5 Sterne Bewertung. Ein ungewöhnlicher Film, mit einer aussergewöhnlichen Idee. Als Zuschauer hat man wirklich nicht die geringste Ahnung, auf was man sich da einlässt. Alles scheint ein wenig "abgefahren" zu sein. Die knallbunte Zuckerkuchenwelt verwandelt sich aber nach kurzer Zeit in Gruselstimmung. Fantasievoll bis zu einem gewissen Punkt. Dann wird die bis dahin, für asiatische Verhältnisse, geradlinig erzählte Geschichte mit Rückblenden verschwurbelt, die unnötig in die Länge gezogen werden. Beinahe genüsslich schwelgt der Film in den dramatischen Erinnerungen der Kinder. Und diese sind der wahre Horror. Allerdings entpuppt sich die letzte halbe Stunde dann auch als Drama, welches sogar dem ein oder anderen eine Träne entlocken könnte. Fest steht: Dieser Beitrag aus Korea ist innovativ und originell. Das ewig lang eingeläutete Finale nimmt dem Film aber jeglichen Schwung, bremst ihn regelrecht aus und kann deshalb nicht vollends überzeugen. Für Genrefans aber auf jeden Fall sehenswert.

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Die Märchenbraut

Die schöne Arabella und der Zauberer
Serie, Fantasy

Die Märchenbraut

Die schöne Arabella und der Zauberer
Serie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 27.12.2009
Welches Kind der 70/80er Jahre kennt nicht die tschechischen Filme und Serien rund um Pan Tau, Aschenbrödel oder eben "Die Märchenbraut"? Lange Zeit dominierten die Tschechen mit ihren fantasie- und liebevollenvollen Kinderfilmen. Endlich ist auch diese Serie auf DVD erschienen und sie hat nichts, aber auch wirklich nichts von ihrem Charme, ihrem Witz und ihrer naiv-märchenhaft schönen Geschichte verloren. Erstaunlich! Es funktioniert nach so langer Zeit immer noch, lässt mich in nostalgischen Erinnerungen schweben und bringt mich zum Schmunzeln. Vor allem entdeckt man als "groß gewordener" auch die ernsteren Untertöne. Das man(n) erwachsen wurde, ist auch an dem Umstand zu bemerken, dass ich früher für die brave Arabella schwärmte und heute eher ihre freche Schwester vorziehen würde ;-) Ansonsten hat sich nichts geändert und ich empfehle jedem Kind, auch denen von damals, diese fantasievolle Serie, die einem die Grimmsche Märchenwelt auf lustige Art und Weise näher bringt. Ein Klassiker der Kindheit, dessen technische Umsetzung allerdings etwas besser hätte ausfallen können.

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Shiver

Die düsteren Schatten der Angst
Horror, Thriller

Shiver

Die düsteren Schatten der Angst
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.12.2009
Unerwartet spannender und unheimlicher Film, der eigentlich mehr ein dramatischer Thriller ist. So ganz unvorhersehbar ist die Handlung zwar nicht, aber als Zuschauer sitzt man schon gebannt bis zum Ende vor dem Bildschirm. Zum Schluss allerdings zerstören sich die Filmemacher ihr Werk ein wenig. Zum einen kann der verletzte Hauptdarsteller plötzlich rennen und sogar aus Fenstern springen, wo er kurz vorher noch humpelte und: Ganz im Stile amerikanischer Vorbilder gibt es einen unpassenden Schlussgag, bei dem "das Wesen" mal weißblinde, mal schwarze Augen hat...was soll das? Bislang war alles relativ real. Überhaupt ist "Shiver" schlecht beworben und erntet daher sicherlich die schlechten Kritiken. Allein der englische Titel für einen spanischen Film ist dumm gewählt, dann suggeriert uns der Trailer einen Vampir- oder Zombiefilm. Wer das daraufhin erwartet, liegt falsch. "Shiver" nimmt sich eines realen Grauens an und bietet subtile Gruselunterhaltung, die durchgehend spannend bleibt. Eben ein europäischer Film und kein oberflächliches, klischeebeladenes Horrorfilmchen aus den Staaten. Ansehen lohnt sich.

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Der seltsame Fall des Benjamin Button

Lovestory, Drama, Fantasy

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Lovestory, Drama, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.12.2009
Ein Frauenfilm. - Aber ein sehr schöner Film mit beeindruckender Tricktechnik und einer epischen Geschichte. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man ihn ein 2. Mal nicht sehen wird. Ähnlich "Schindlers Liste" oder "Der mit dem Wolf tanzt", wird eine hervorragend gemachte Geschichte erzählt. Allerdings ist sie nicht mit vorgenannten Filmen zu vergleichen, da im letzten Drittel allmählich etwas Langeweile aufkommt. Es handelt sich eben um eine Lebensgeschichte, die ein klein wenig an "Forrest Gump" (auch so ein Einmal-Film), erinnert und die auch nach einmaligem Gebrauch in bleibender Erinnerung bleiben wird. Von "Sieben"-Regisseur Fincher wurde unerwartet großes und gefühlvolles Erzählkino gemacht, das den Zuschauer auch über die seeeehr lange Laufzeit in seinen Bann schlagen kann, wenn dieser eben keine Action und kurzweilige Spannungsmomente erwartet. Davon ist dann doch zu wenig drin in dieser Packung. Wenn man sehr kritisch ist: Ohne das interessante Thema "Alt Geborener wird immer jünger" wäre der Film fast schon banal, ist aber eben stilsicher und nett gemacht.

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