Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 11.05.2026
Vieles wirkt natürlich wie Märchenstunde und auf dem Weg zum Krater der Hoffnung reihen sich zu viele Zufälle aneinander um das Ziel zu erreichen. Wer das aber ausblendet wird mit einem recht ordentlichen Endzeitthriller belohnt. Darsteller Top und optisch sehr reizflutend mit der düsteren Atmosphäre im Hintergrund. Knapp 4 Sterne von mir für eine neue Hoffnung für die Menschheit!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Hellraider" aus Bamberg am 11.05.2026
Also ich hatte mir aufgrund des Trailers definitiv mehr erwartet.
Am Ende des Filmes war mein 1. Gedanke, das Mädel hatte in Star Wars die Hauptrolle und jetzt sowas???
Fazit:
Man kann sich den Film ansehen und man hätte definitiv mehr daraus machen können.
1 mal sehen und es reicht. Abhaken
Ich war ehrlich gesagt sehr enttäuscht
Bewertung und Kritik von Filmfan "Carthauser" aus Frankfurt (Oder) am 10.05.2026
Leider Meilenweit vor seinen Vorgängern entfernt! Wer ein wirklicher Fan von den ersten teilen war und noch ist, sollte hier von die Finger/Augen und Ohren lassen. Es ist besser so. Die Mängelliste ist lang und hier schon breit in den Bewertungen umschrieben.Schade.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 09.05.2026
"Never Again"
Eine fragile Illusion? Nie wieder, wirklich?
Göring würde vor lachen der Bauch wackeln.
Der Film "Nürnberg(2025)" ist nicht was man erwartet .
Dem Titel nach würde man von einer Gesamtdarstellung der Nürnberger Prozesse ausgehen, dem ist aber nicht so. Es geht hier um den U.S. Militär Psychiater Douglas Kelley (Malek) der nach Nürnberg abkommandiert wurde um hauptsächlich Hermann Göring (Crowe), einer der mächtigsten Männer nach Hitler, zu Analysieren und einzuschätzen.
Das besondere für mich: Der durchaus jovial, charmante und gemütliche aber auch machthungrige, brutale, empathielose, (psychotische?) Charakter Görings ist für den Psychiater zunächst nur sehr oberflächlich (..oder gar nicht?) erkennbar. Er "schält" sich für ihm erst im verlaufe der Ereignisse sehr mühevoll heraus und gibt den wahren Kern seines Wesens wieder. Dr. Kelley muss erst schmerzlich Begreifen das er vor einer Art Mensch steht der sein Weltbild so sehr ins wanken gebracht hat das er an sich und seiner Kompetenz zweifelt. Durch die geschickte Manipulation Görings, besonders auf menschlicher und persönlicher Ebene, erfährt Kelley am eigenen Leib und Seele die zügellose Macht des Bösen in das er Hinabblickt....ohne es wirklich zu erahnen oder zu verstehen. Aber wie kann man Göring zwingen sich selbst zu entlarven und somit die Wahrheit zu offenbaren.
Fazit: Die Banalität des Bösen und die pervertierten Absurditäten in Hitlers 3.Reich ist für die meisten Deutschen "unsere Geschichte" die wir als solche begreifen und (an)erkennen. Für die Menschen Damals war sie vor alledem eines: Unbegreiflich. Genial gespielt und nahezu perfekt umgesetzt, 4-5 Sterne für ein Stück trauriger Menschheits-Geschichte.
„Der einzige Hinweis darauf, wozu der Mensch fähig ist, liegt darin, was er bereits getan hat.“
– R. G. Collingwood
Keine Götter. Kein Erbarmen. Packendes Fantasy-Abenteuer!
Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 09.05.2026
A Knight’s War – No gods. No mercy hat mich leider kaum erreicht. Obwohl ich düstere Fantasy grundsätzlich mag, wirkte der Film auf mich über weite Strecken uninspiriert und zäh erzählt. Die Grundidee hätte durchaus Potenzial gehabt, aber die Handlung blieb für mich zu blass, um wirklich Spannung oder Interesse zu erzeugen. Viele Szenen fühlten sich eher schwerfällig als atmosphärisch an, und emotional konnte ich kaum Zugang zu den Figuren oder ihrem Konflikt finden.
Positiv hervorheben kann man noch einige Kostüme, die stellenweise ordentlich aussehen und zumindest erkennen lassen, dass der Film eine eigene Fantasywelt erschaffen möchte. Die Fantasiewesen haben mich dagegen enttäuscht: Die Masken und Designs wirkten auf mich recht schlicht und wenig einfallsreich, eher zweckmäßig als wirklich bedrohlich oder faszinierend. Gerade in einem Film, der stark von seiner Welt und Atmosphäre leben müsste, war mir das zu wenig.
Insgesamt bleibt für mich ein Film, der zwar Ansätze zeigt, aber weder erzählerisch noch visuell genug bietet, um länger im Gedächtnis zu bleiben. Für eingefleischte Low-Budget-Dark-Fantasy-Fans vielleicht noch einen Blick wert, für mich aber leider eher langweilig und ohne echten Funken.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 09.05.2026
„Louise und die Schule der Freiheit“ ist einer dieser Filme, die leise beginnen und einen dann doch erstaunlich lange begleiten. Éric Besnard erzählt von einer Pariser Lehrerin, die Ende des 19. Jahrhunderts in einem abgelegenen Dorf eine Schule eröffnen soll – und trifft damit ein Thema, das historisch wirkt und zugleich sehr gegenwärtig ist: Bildung als Versprechen von Freiheit, aber auch als Zumutung für Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen.
Besonders schön ist, dass der Film seine Botschaft nicht mit dem Holzhammer erzählt. Er hat Herz, aber keinen Kitsch; Humor, aber nie auf Kosten seiner Figuren. Alexandra Lamy spielt Louise mit einer wunderbaren Mischung aus Strenge, Verletzlichkeit und Wärme, Grégory Gadebois gibt dem Bürgermeister eine trockene, fast verschmitzte Menschlichkeit. Auch die Nebenfiguren bleiben nicht bloß Kulisse, sondern wachsen einem nach und nach ans Herz.
Großartig sind die Landschaften: rau, weit, manchmal tröstlich, manchmal abweisend. Genau darin liegt die Stärke des Films. Er zeigt, dass Fortschritt nicht abstrakt geschieht, sondern in Küchen, Ställen, Klassenzimmern und zwischen Menschen, die einander erst misstrauen müssen, bevor sie sich verstehen können.
Nicht alles ist vollkommen überraschend, manches folgt bekannten Bahnen. Aber der Film besitzt eine solche Wärme, Würde und feinsinnige Komik, dass man ihm das gern verzeiht. Ein charmantes, kluges und berührendes Drama über Bildung, Freiheit und Menschlichkeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "dmcthomas" aus Abensberg/Offenstetten am 09.05.2026
Eine Neuverfilmung von Dracula, war das nötig? Erst mal das positive ich fand die Kostüme die Kulissen der Burg und die Kameraführung sehr gelungen aber das war es schon Negativ der Rest vom Hauptdarsteller bis zu Christop Waltz der eine sehr schwache Leistung abliefert. Die Ganzen Änderungen in der Story-unnötig und Schwachsinnig. Die Verlegeung der Geschichte nach Frankreich das neuerdings an Transilvanien grenzt!
Und der Tiefpunkt wohl aus der Verfilmung von das Parfüm gestohlen, die suche nach seiner Geliebten mithilfe eines Parfüms. Wer sich Dracula ansehen möchte der sollte auf Bram Stokers Dracula von 1992 zurückgreifen nach wie vor die beste Verfilmung der Geschichte und hier wandeln die Vampire auch nicht in der Sonne auf der ewigen Suche nach der verlorenen Liebe.
Bewertung und Kritik von Filmfan "WolfWolfson" aus Wildau am 09.05.2026
Nach dem Trailer habe ich mir mehr erwartet. Wieder mal ein Reinfall. Die Beatlesgeschichte war nur ein Lockvogel, dafür Abba... Langatmig, langweilig, zerfasert. Einige gute Gewaltszenen, oft zusammenhanglos, nur wegen der Wirkung eingeblendet. Ein wenig Humor. Insgesamt ungenügend. Wer es mag...
Bewertung und Kritik von Filmfan "Filmfred43" aus Markt Schwaben am 08.05.2026
Wann kann ich schon mal behaupten, dass ich prima und kurzweilig unterhalten worden bin?
Ja hier und damit - definitiv. Natürlich werden vergleiche mit dem ersten Teil gezogen. Deshalb mussten wir wohl auch leider so lange auf Teil 2 warten. Ja, dann vergleich mer halt:
Teil 1 hatte für viele ein Überraschungsmoment und bayrisch im Wilden Westen salonfähig gemacht, 5,49 Sterne.
Teil 2 hat fast alle liebgewonnen Figuren wieder mit in die Handlung eingebunden. Mystische Wiederauferstehungen, Gesichtsoperationen und ähnliches blieben uns dabei erspart! Bully Herbig hat einfach einen genialen Humor, der in Zusammenarbeit mit Christian Tramitz und Rick Kavavian besonders gut zur Geltung kommt. Warum dann einige Szenen manchmal schon fast ein wenig wehmühtig gespielt wirken und die krachenden Schenkelklopfer fehlen?
Das ist meines Erachtens den größtenteils selbsternannten Sitten- Moral- und Nationenwächtern geschuldet, die bei Anspielungen, die sie nicht komplett verstehen aus der Jauche- (Odl)grube entsteigen (deshalb heißt es auch Shitstorm) und die Handlung als abwertend verteufeln.
Bei mir wird nix verteufelt, der 2. Teil ist gelungen und bekommt 4,51 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 07.05.2026
Wenn man nicht mitbekommen hätte, dass die Vorkommnise im Film so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben bzw. noch immer stattfinden, müsste man annehmen, "Eddington" wäre ein erschreckender, unheimlicher und unmöglicher Mix aus Science Fiction und Dystopie. Und zwar nicht nur in den USA, sondern direkt vor der eigenen Haustür, auf dem eigenen PC, am eigenen Arbeitsplatz.
Durch das gute Spiel sämtlicher Akteure, allen voran Joaquin Phoenix, fühlt man sich als Zuschauer quasi permanent um fünf bis zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und obwohl "Eddington" letztendlich doch nur ein Film ist, kommen selbst im Nachhinein viele Erinnerungen an die damalige Situation hoch, mit all ihren grenzenlosen Facetten von Ignoranz, Egoismus und Dummheit.
Was auffällig war ist, dass der Film sozusagen aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte ist inhaltlich sehr geprägt von überaus lebensechten Abläufen und Handlungen, während es danach eher in Richtung Thriller und Actionfilm geht. Das war dann doch ziemlich überraschend, ebenso, wie die letzten 10 Minuten, die noch einmal in eine völlig andere Kerbe hauen.
Abschließend muss ich sagen, dass Ari Aster dem menschlichen Treiben der vergangenen Dekade, in der die gefährlichste Waffe das Smartphone ist, sehr gut den Spiegel vorgehalten hat, auch technisch. Mit einiger Symbolik und sehr vielen kleinen Details, z. B. das Schild auf dem Wagen des Sheriffs "Your Being Manipulated". Mich würde brennend interessieren, was Menschen in 50-100 Jahren wohl empfinden, wenn sie sich "Eddington" ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elmar" aus Kottmar Ortsteil Walddorf am 07.05.2026
Ein Film, der berührt, der im Gedächtnis bleibt. Der deutsche Titel ist wunderbar passend. Es gibt leise Töne und manchmal auch laute, es gibt große Emotionen ohne jeden Kitsch, und es gibt viel gute Musik. Eine wunderbare Geschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Brüdern - eine fast unglaubliche Geschichte, die doch wahr sein könnte. Wie diese beiden Brüder allmählich auf einander zugehen, trotz der völlig verschiedenen Bedingungen und Möglichkeiten, in denen sie aufgewachsen sind, was immer wieder zu Irritationen zwischen ihnen führt - das ist der Kern der Geschichte, und natürlich die Musik, die beide auf eine besondere Art verbindet. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, man nimmt ihnen jedes Wort, jede Geste ab.
Ein Ausnahmefilm, wirklich empfehlenswert.
Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise digitale Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 06.05.2026
Eine eher ungenießbare Mixtur aus der französischen Komödien-Industrie. Die Handlung ist sehr dünn, gute Gags sind selten. Um die eineinhalb Stunden irgendwie vollzukriegen, wird die Story und das Personal völlig sinnlos aufgepimpt.
Abgesehen davon finde ich Witzeleien über suzidgefährdete Personen eigentlich nur als geschmacklos und widerwärtig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.05.2026
Ein ziemlich wilder Streifen, den man wohl am ehesten mit "Scott Pilgrim" oder, um beim Asiakino zu bleiben, mit "Kamikaze Girls" vergleichen kann, wenn es um die Machart aus wilden Schnitten, Texteinblendungen und eingefügtem Zeichentrick geht. Das ganze ist experimentell, sureal, hat viele (zu viele) visuelle Einfälle und ich finde, man hat hier und da auch geklaut. So finden sich Figuren, die stark an "Southpark" erinnern oder eine Sequenz, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Intro "Der phantastische Film" aus alten Fernsehtagen hat. Eigentlich ist das kein Film, sondern eine hektische Aneinanderreihung von videoclipartigen Szenen. Das hat tatsächlich seinen Reiz, steckt voller großer und kleiner Gags (z.B. die Frau, die nur von hinten zu sehen ist, auch auf ihrem Beerdigungsfoto), aber den roten Faden verliert man als Zuschauer schnell. Das liegt an der Masse an Effekten und am scheinbar zusammenhanglosem Inhalt. Und das macht das Durchhalten anstrengend. Auf seine Weise ist das sehenswert, andererseits wird der Normalseher verständlicherweise abschalten. Dieser übersprudelnde Film vergisst vor lauter Kreativität eine kurzweilige Handlung. Fazit: Mangaähnlicher, visuell überbordender Mix aus SciFy und Comedy, dessen Bilderrausch davon ablenkt, dass nicht viel Substanz dahintersteckt. Ganz knappe 3 Sterne, weil ich Asia-Fan bin und der Ideenreichtum einen Stern verdient.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 05.05.2026
Die knapp 30 Minuten Einleitung, die so gut wie nichts mit der Zombie-Thematik zu tun hat, ist ebenso wenig beeindruckend, oder gar spannend wie der Rest des Horrorfilms. Z ZONE ist überaus langweilig und weitgehend vorhersehbar. Die Darsteller mögen ja vielleicht nicht schlecht sein, doch mehr als ein ausdrucksloses Gesicht, müssen sie in diesem Streifen nicht aufbieten. Allein das Finale weiß ein ganz klein wenig zu gefallen. 2,10 gefangene Sterne in der Mongolei.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" aus Bad Krozingen am 05.05.2026
Ein hochsensibler und friedliebender Vater und sein ihn verachtender Sohn werden vom letzten Willen der verstorbenen Mutter auf Reisen von Alabam aus nach Irland geschickt.
Keine Effekte, wenig Action, vielmehr ist es ein empfindsamer Film über das Einandernäherkommen. Männer verbinden sich nicht so sehr über Worte wie über Verhalten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" aus Hannover am 04.05.2026
Einfache Story, mit maximaler Spannung umgesetzt. Die Prostituierte Kelly und die minderjährige Joanne sind auf der Flucht. Was geschah in der Nacht im Haus des reichen Duncan Allen? Das will dessen Sohn Stuart rausfinden und gibt dem Zuhälter Derek 24 Stunden Zeit, die beiden Frauen aufzuspüren.
In dem Film gibts keine Helden, jeder will möglichst heil aus der ganzen Angelegenheit rauskommen. Das ist echt gut und spannend umgesetzt. Besonders die Figur Derek ist gut gelungen, dessen Darsteller zwischen mitleiderregend und abstoßend eine tolle Schauspielleistung gibt.
Mit knapp über 80 Minuten erzählt der Film seine straffe Handlung, bei der jeder Moment Sinn macht. Richtig guter Film!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 04.05.2026
„Jane Austen und das Chaos in meinem Leben“ ist ein Film, dem man seine Liebe zur Literatur, zu schönen Dingen und zu romantischen Orten in fast jeder Einstellung ansieht. Die Schauplätze – von der Pariser Buchhandlung bis zum englischen Landsitz – schaffen eine Atmosphäre, in der man sich gern aufhält. Ausstattung, Kostüme und Austen-Anspielungen geben der Geschichte Charme.
Besonders reizvoll sind die Figuren rund um das Landhaus: Sie wirken herrlich skurril, manchmal fast überzeichnet, behalten aber menschliche Wärme. Diese Nebenfiguren geben dem Film Farbe. Sie sorgen für leise Komik, Irritationen und jene exzentrische Stimmung, die gut zu einer modernen Austen-Hommage passt.
Gerade weil der Rahmen so liebevoll gestaltet ist, fällt auf, dass die Handlung eher dünn bleibt. Agathes Weg zwischen Schreibblockade, Selbstzweifeln und romantischer Verwirrung folgt vertrauten Bahnen. Vieles ist früh absehbar, echte Überraschungen oder größere Wendungen bleiben aus. Der Film wirkt dadurch weniger wie eine originelle Neudeutung von Austen, sondern eher wie eine hübsche Variation bekannter Romcom-Muster.
Trotzdem wäre es unfair, ihn nur an seiner Vorhersehbarkeit zu messen. Sein Reiz liegt weniger in der Frage, wie alles ausgeht, als in der Stimmung: in Blicken, Peinlichkeiten und der Sehnsucht nach einem Leben, das ein wenig literarischer sein dürfte. Wer eine vielschichtige Geschichte erwartet, könnte enttäuscht sein. Wer sich aber auf eine charmante, ästhetische Liebeskomödie einlässt, bekommt einen Film, der nicht lange nachhallt, aber verlässlich unterhält.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 04.05.2026
Hier hat man bedauerlicherweise einen Laien als Regisseur engagiert. Ein Profi, oder gar ein Visionär hätte aus dem schwachen, langweiligen Drehbuch vielleicht noch etwas rausholen können, doch der Laie hat nur alles noch viel schlimmer gemacht. Bei CODE NAME BANSHEE hat man bereits Mitleid mit den Schauspielern, die eigentlich gar nicht mal schlecht sind, aber halt in diesem miesen Umfeld einfach nicht glänzen können. 1,90 Auftragskiller-Sterne in Connecticut.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" aus Braunschweig am 04.05.2026
Die Grundidee ist der Hammer, N. Cage in absoluter Bestform und trotzdem ist man am Ende nicht völlig zufrieden. Das liegt daran, dass der junge Regisseur mehr wert auf "seine Vision" denn auf das Publikum gelegt hat. Im Zweifelsfall entscheidet er sich für einen bizarren Move, anstatt das fraglos vorhandene Potenzial seiner Geschichte auszuschöpfen. Schade, denn es gibt ein paar Szenen, die selbst erfahrene Thriller/Horrorfans zusammenzucken lassen. Hier wäre mehr drin gewesen. 3,2 Dosen Sprite.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 04.05.2026
Gott hilf uns.
Aster und Phoenix verstehen ihr gemeinsames schaffen wohl mittlerweile als Mission die ganze Welt in ein Art Kafkaeskes-Höllenfeuer zu stoßen. Anstatt Höllenfeuer, Ascheregen und Wahnsinn nutzen sie allerdings Destruktivität, Fanatismus und Spott, was in großen Teilen der Gesellschaft als völlig normal und Akzeptabel ankommt. So betrachtet sehen sich vielleicht viele Menschen (im geheimen, oder offen) auf die eine oder andere weise hier im Film bestätigt und richtig verstanden. Autsch!
Was ich schade finde am dem ganzen saftigen durcheinander ist was "gre42" völlig richtig schreibt:
Zitat: - Inhaltlich ist da vieles drin, von Corona, über Black Lives Matters, bis hin zu QAnon, MeToo und Antifa. Das alles weitgehend ohne, auch nur einen erhobenen Zeigefinger. - stimmt total. Und das stört mich gewaltig. Nicht weil ich der einen oder anderen "Partei" mehr zustimme oder widerspreche, sondern weil mir hier die Kritik und Dialog in jeder weise fehlt und eine ansatzweise "Aufschlüsselung" verweigert wird. Ist es nicht mittlerweile das Hauptmotiv vieler Interessengruppen sich in Widersprüchen und Falschaussagen geradezu zu suhlen? Hauptsache man bekommt recht und keine Widerrede! Gott bewahre uns alle vor jeglicher Selbstkritik. ich weiß nicht recht, und dann dieser Schluss, ist das Chaos gleich die Quintessenz des Filmes?
Fazit: Je größer der Misthaufen ist und um so übler er stinkt um so lieber suhlt sich das Ferkel darin. Ist das die Aussage von "Eddington"? Sicher, rein als Satire betrachtet ist der Film mehr als gelungen, "WILL ER ABER SO GAR NICHT". Stellt er nur die Wahrheit dar ?! Jein ?! Hier sind dem Regisseur Ari Aster gleich mehrere Gäule davon galoppiert, nur 3 Sterne für ein übles durcheinander ohne roten Faden oder Esprit. Vielleicht annehmbar, aber nicht sehr unterhaltsam, leider.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 04.05.2026
Erst mal zum Positiven: sehr sympathische Hauptdarsteller in ihrer jugendlichen Unvollkommenheit, herrlich schöne Landschaftsbilder - aber teils völlig absurde Hintergrundstory und sehr laute, überdrehte Szenen. Zwischen Faszination und Augenrollen ist alles dabei... bei mir 6 von 10 Punkten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" aus Konstanz am 03.05.2026
Ist schon ein bisschen arg klischeehaft und auch peinlich albern aber wenigstens gibt es eine sympathische Hauptdarstellerin die einen durchhalten lässt einmal anschauen ab und an schmunzeln und dann is auch wieder vergessen….
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 03.05.2026
Inhaltlich ist da vieles drin, von Corona, über Black Lives Matters, bis hin zu QAnon, MeToo und Antifa. Das alles weitgehend ohne, auch nur einen erhobenen Zeigefinger. Ein derartiger Spielfilm wäre im aktuellen Deutschland unmöglich auf die Leinwand zu bringen. Auch wenn EDDINGTON letztendlich nur ein Thriller-Drama ist, mit höchst kuriosem Finale. Aber auch die durchweg tollen Schauspieler tragen den Inhalt und den Handlungsverlauf perfekt. 3,70 virusfreie Sterne in New Mexico.
Bewertung und Kritik von Filmfan "heiko1968" aus Hamburg am 02.05.2026
Von Anfang an langweilig bis zum Schluss.
Kommt nicht mal 10% an den ersten Teil ran.
Eine beleidigung fürs Auge. Die ganze Geschichte ist mit so einer primitiven Machart hergestellt worden das man denken könnte das es ein Amateur Video ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" aus Konstanz am 01.05.2026
Mit mehr Budget wäre sicher was großes draus geworden, so ist das ganze storymäßig zwar cool, obwohl sich die Masse sicher nicht für Altenheime interesserieren wird, aber die Umsetzung lässt dann doch zu wünschen übrig, wäre definitiv mehr drin gewesen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" aus Konstanz am 01.05.2026
Großartiger Trashspass, man fühlt sich direkt in die guten alten 80er versetzt und setzt sein breites Grinsen auf. Kann ich nur jedem Troma und Trashfilmfan empfehlen, ein herrlicher Splatterblödsinn
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 01.05.2026
Wer hat denn hier den deutschen Titel zusammengewürfelt?
So ganz hat sich mir die 4 oder sogar 5 Sterne Faszination hier nicht erschlossen.
Man merkt schon, dass der Film von Erwachsenen geschrieben wurde, weil die Teens wieder mal viel zu weise und erwachsen sind. Da wirkt doch einiges unrealistisch. Aber langweilig ist das trotzdem nicht.
Erst zum Ende hin wird es etwas schleppend, wo ja noch der dramatische Hintergrund und die Erklärung für ein paar vorangegangene, rätselhafte Szenen geliefert werden müssen.
Auf jeden Fall einer der besseren Teenie-Filme. Auch weil hier zB so schön unmoralisch mal ein Gewaltausbruch so einige Probleme löst. Vieles, auch was die Erzählweise angeht, ist aber wohl eher nur für Erwachsene verständlich.
3,7 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 29.04.2026
Der Zickenkrieg nervt bereits nach 10 Minuten. Ansonsten ist FEAR THE NIGHT passables Action-Kino, ohne nennenswerte Innovationen. Das Werk tendiert im Laufe seine Spielzeit obendrein zu einem höherwertigen B-Movie, aber nur dank ein paar ordentlicher Darstellerinnen. Das Finale ist ein herkömmliches Fast-Happy-End, aber auch nur weil nicht alle überleben konnten. 2,70 Pfeil-und-Bogen-Sterne bei Santa Clarita.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" aus Großwallstadt am 29.04.2026
Der fängt auch extremst stark an, nur leider wird er dann wieder etwas zu eintönig und oft die gleichen "Gags" ansonsten wär das wohl für mich absoluter Kult geworden, so ist das aber aufjdenfall auch noch überdurschnittlich gut 3,3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 29.04.2026
Der körperlich gezeichnete und alkoholabhängige Detective des NYPD Jack Mosley (Bruce Willis) wird damit beauftragt einen Zeugen (Mos Def) vom Polizeirevier zu einer Gerichtsverhandlung zu eskortieren. Was nach einer lockeren Aufgabe klingt entwickelt sich schnell zu einem Kampf um Leben und Tod. Die Handlung ist schlicht aber dennoch spannend und das Zusammenspiel zwischen Bruce Willis und Mos Def ist überaus gelungen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 29.04.2026
Die USA wird Opfer einer Invasion durch nordkoreanische Truppen. Eine Gruppe Jugendlicher/ junger Erwachsener rund um den im Heimaturlaub befindlichen US-Soldaten Jed Eckert (Chris Hemsworth) formiert sich zu einer Widerstandsgruppe. Der Plot ist ziemlich unrealistisch und eigentlich sollte es auch um chinesische Invasoren (was zumindest ein bisschen realistischer gewesen wäre) handeln. Das China-Szenario hatte man aber aufgrund der Befürchtung negativer chinesischer Reaktionen verworfen. Alles in allem hat mich der Film über seine knapp 90 Minuten aber ordentlich unterhalten.
Nach der Graphic-Novel 'Schneekreuzer' von Jacques Lob, Jean-Marc Rochette & Benjamin Legrand.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 29.04.2026
Die Eiszeit ist zurückgekehrt und die einzig noch lebenden Menschen befinden sich in einem endlos langen Zug. Die blinden Passagiere am Ende des Zugs begehren gegen die mächtigen am anderen Ende auf. Atmosphärisch wirklich gut gemacht und mit einigen skurilen Szenen ausgestattet.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 29.04.2026
Nicolas Cage als drogensüchtiger und vollkommen korrupter Detective der sich immer weiter rein reitet. Film hat mir wirklich sehr gut gefallen, überragender Nicolas Cage.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 29.04.2026
Immerhin steigen wir gleich ein, ohne die üblichen 20 Minuten Exposition.
Statt zB die Regengeräusche für die Spannung zu nutzen, versuchen Sie es hier schon wieder mit aufdringlicher Musik.
Das Verhalten der Hauptfigur ist ziemlich bescheuert. Aber solche Leute gibts ja…
Das Ambiente ist stimmig und sorgt zumindest für etwas Glaubwürdigkeit.
Das Interessanteste ist dann eigentlich vor allem, wie sie die Situation auflösen wollen. Das ist zumindest nicht so vorhersehbar wie in den meisten anderen Filmen.
Ist schon alles arg konstruiert, aber vereinzelte, positive Aspekt kann ich dem Film nicht absprechen.
Knappe 3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 29.04.2026
Ich weiß gar nicht, der wievielte Teil das jetzt ist. Ist das wichtig? Das Franchise garantiert ja zumindest immer eine Mindestqualität im Vergleich zu dem ganzen Genre-Megaschrott da draußen.
Kaya statt Mila finde ich ok. Die sehe ich gerne. Auch der realistischere Rahmen gefällt mir im Vergleich zu den mehr superheldenorientierten anderen Teilen besser.
Viele der CGIs sind leider fleischlos und als solche deutlich zu erkennen. Dafür sind die praktischen Effekte ganz schön.
An manchen Stellen lässt sich der Film auch ein bisschen viel Zeit und ein paar wilde Storykonstruktionen fehlen auch nicht. Aber für das abgenutzte Genre ist das alles noch moderat unterhaltsam. 3,2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 28.04.2026
Optisch ist FREE FALL ein Leckerbissen. Inhaltlich aber leider langweilig. Ärgerlich wird das Finale dann auch noch, wenn die KI komplett unglaubwürdig und billig um die Ecke kommt. Vor knapp 60 Jahren hat der Klassiker 2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM, als teilweise vergleichbarer Streifen, dies alles bereits schon 100-fach besser gemacht. Welch eine verschenktes Mühe und vor allem Geld. 2,40 russische Sterne in der Umlaufbahn.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 28.04.2026
Die Darsteller geben ihr Bestes, wenn das leider auch halt nicht ausreichend überzeugend ist, in den wichtigen Sequenzen von ONE OF THESE DAYS. Zumindest die Hauptdarstellerin kann meistens punkten. Auch die grundsätzliche Geschichte und dessen Handlungsverlauf könnten dies, wäre hier nicht bedauerlicherweise der falsche Regisseur am Start. Diese Art der Inszenierung fängt leider sein Publikum nicht ein. 2,70 Autohändler-Sterne in Texas.
Bewertung und Kritik von Filmfan "JIL17" aus Breitenbach am 28.04.2026
Mir hat er sehr gut gefallen, meinem Mann war er zu langweilig. Am Anfang etwas verwirrend aber dann ging er. Zum einmal schauen ist er okay. Kaufen würde ich ihn nicht.
Um die Zukunft zu retten, muss er die Vergangenheit ändern.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 27.04.2026
What a mindfuck!!!
Einer der großartigsten Filme die ich seit sehr langer Zeit gesehen hab. Kein Film um nebenher nochwas anderes zu machen, er erfordert 100% Aufmerksamkeit und eine Liebe zu sehr intensivem Sci-Fi.
Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 27.04.2026
Eins vornweg, der Film ist sehenswert, leider nur ohne große Begeisterung bzw. Wow Effekt. Die eine oder andere Spannung unter den Teilnehmern + hier und da ein paar Tode machen noch kein großes Kino aus. Es hätte mehr um die Hintergründe des Marsches eingegangen werden sollen, da gab es nur kleine Schnipsel für den Zuschauer. Schade! Von mir knapp 3 Sterne für das ewige Gelaufe.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 27.04.2026
Abgesehen vom eigentlichen Star, den spektakulären Höhlenlandschaften rund einen Kilometer unter der Erdoberfläche, punktet dieser Dokumentarfilm vor allem durch seine Machart. Die unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Schnitte, die Farben und Beleuchtungseffekte sowie die erstklassige und sparsam eingesetzte Erzählerstimme von Benjamin Völz machen hier den Unterschied. Dazu kommt eine musikalische Untermalung, die ebenso wie die Umgebung selbst, von majestätisch über mysteriös bis bizarr, wunderbar zu den außerordentlichen Bildern passt.
Die Teilnehmer der Expedition kommen ebenfalls zu Wort, wenn auch eher selten. Daneben gibt es digitale Animationen, die verdeutlichen, wie riesig und verzweigt das Geflecht aus unterirdischen Höhlen, Schluchten, Gängen, Seen und Tunneln tatsächlich ist. Außerdem wird gezeigt, dass die fünf Männer den gefährlichen sowie körperlich und materiell fordernden Abstieg nicht nur zum Spaß wagen. Es werden Bodenproben genommen und das System wird katographiert sowie vermessen.
Mich fasziniert fast alles, was unter der Erde liegt, würde die meisten solcher Anlagen, ob natürlich oder von Menschenhand gemacht, jedoch nicht betreten. Daher war es extrem interessant, das tiefste und längste Höhlensystem Deutschlands am Bildschirm mitzuerkunden, obwohl ich bei einigen Szenen selbst in meinem Sessel eine gewisse Beklemmung merkte. Irre.