Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm
Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von
Filmfan "Byte400" am 07.01.2026Der Film selbst ist eher zäh, auch wenn der Preis günstig war.
Mit dabei ist ein Schauspieler aus Maze Runner+Wir sind die Millers, was dem Film unfreiwillig etwas Skurriles gibt.
Der Film ist im Kern ein reiner Beobachtungsfilm: Ein Team hält sich in einem Haus auf, wenig Kontakt zur lokalen Bevölkerung, kaum echter Kontakt zu Dschihadisten. Viel Warten, wenig Eskalation. Der Spannungsbogen bleibt flach. Neu ist das Thema „Show of Force“ bzw. „Fly-by“, bei dem durch Tiefflüge Staub+Dreck aufgewirbelt wird– das war’s dann aber auch schon mit Neuem.
Der Aktionsradius ist klein: im+ums Haus, ein paar Stockwerke, Abzug zu gepanzerten Fahrzeugen.Wärmebilder, Satellitenaufnahmen, etwas Beschuss, Verletzungen, offene Wunden – realistisch gemacht, ja, aber ohne echte dramaturgische Entwicklung. Kein Plot, keine echte Story. Man fragt sich mehrfach: Was jetzt?
Am Ende kommen reale Bilder von Veteranen im Abspann, was dem Ganzen kurz Gewicht verleiht.
Im Vergleich:
13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi war deutlich brutaler, ehrlicher+hatte Biss.
American Sniper war krasser, beklemmender+intensiver.
Selbst 12 Strong war insgesamt unterhaltsamer.
Ein Einzelgängerfilm wie Kandahar erzeugte deutlich mehr Spannung mit Zugpferd.
Was völlig fehlt: eine Kommandozentrale, strateg.Entscheidungen, Gegenbewegung, Rache, Eskalation – also das, was Spannung aufbauen würde. Stattdessen entsteht die einzige „Spannung“ aus Szenen wie: Oh, ich habe im Raum etwas vergessen, ich gehe nochmal rein. Das ist einfach zu wenig.
Positiv hervorzuheben sind Realismus+Ausstattung: Soldaten, Kleidung, Schweiß, Funkverkehr+Technik wirken glaubwürdig. Staub, Häuserkampf+ein paar Schusswechsel sind etwas wenig.
Fazit:
Kein Film, der etwas erzählt. Kostenlos ansehen: ja. Geld ausgeben: eher nein.
2 von 5 Sternen.
(nach 3 Tagen 7 Daumen nach unten, waoh)
ungeprüfte Kritik