In einem Kloster in den Bergen Algeriens leben neun französische Mönche ein friedliches, asketisches Leben, ihrem Glauben und der Hilfe anderer verpflichtet. Aus den unwegsamen Berghängen vor den Klostermauern haben sie blühende Gärten geschaffen, die Menschen aus den umliegenden Dörfern finden bei ihnen immer Unterstützung, ob bei medizinischen Fragen oder anderen Nöten. Als in der Nähe des Klosters eine Gruppe von Gastarbeitern von islamistischen Rebellen getötet wird, wird den Mönchen jedoch klar, dass der schon lange schwelende Konflikt zwischen algerischen Regierungstruppen und den Rebellen immer näher an sie herankommt. Er wird auch vor den Toren ihres Klosters nicht halt machen, und ihr christlicher Glaube kann sie in große Gefahr bringen. Man legt ihnen nahe, das Kloster zu verlassen, doch sie zögern. Die gemeinsamen Jahre haben sie zu mehr als einer Glaubens gemeinschaft gemacht, sie sind Freunde, eine Familie geworden, die in der Abgeschiedenheit der Berge ihre Heimat gefunden hat. Die Mönche diskutieren, zweifeln, kämpfen mit sich - und entscheiden, dass sie gerade in dieser Situation bleiben müssen und wollen. Jetzt und hier, an diesem Ort werden sie am meisten gebraucht - ungeachtet der Gefahr, der sie sich persönlich aussetzen...
Auf realen Tatsachen basierend beschreibt Regisseur Xavier Beauvois in 'Von Menschen und Göttern' die letzten Monate im Leben der Trappisten-Mönche von Tibhirine, die 1996 auf brutale und nie aufgeklärte Weise ums Leben kamen. In bezwingend schönen Bildern, rhythmisch angepasst an das asketische Klosterleben, offenbart der Film, wie sich die Mönche in einer zunehmend gewalttätigen Welt den Glauben an die eigene Vernunft und die eigenen Überzeugungen bewahren und für das eintreten, was ihnen am wichtigsten ist: die Nächstenliebe. Bei Kritikern stieß der Film auf viel Gegenliebe, so erhielt 'Von Menschen und Göttern' 3 'Césars' (als bester Film, für die beste Kamera und den besten Nebendarsteller Michael Lonsdale), dazu den 'Signis Preis' als bester europäischer Film 2010 und schließlich den 'Großen Preis der Jury' bei den Filmfestspielen in Cannes.
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In a monastery in the mountains of Algeria, nine French monks live a peaceful, ascetic life, committed to their faith and the help of others. They have created blooming gardens from the impassable mountain slopes in front of the monastery walls, and the people from the surrounding villages always find support from them, whether with medical questions or other needs. When a group of guest workers is killed by Islamist rebels near the monastery, however, the monks realize that the long-simmering conflict between Algerian government troops and the rebels is getting closer and closer to them. He will not stop at the gates of her monastery, and her Christian faith can put her in great danger. They are advised to leave the monastery, but they hesitate. The years together have made them more than a religious community, they have become friends, a family that has found its home in the seclusion of the mountains. The monks discuss, doubt, fight with themselves - and decide that they have to and want to stay in this situation. Now and here, in this place, they are most needed - regardless of the danger to which they personally expose themselves...
Based on real facts, director Xavier Beauvois describes in 'Of Men and Gods' the last months in the lives of the Trappist monks of Tibhirine, who died in 1996 in a brutal and never solved way. In compellingly beautiful images, rhythmically adapted to ascetic monastic life, the film reveals how monks maintain faith in their own reason and convictions in an increasingly violent world and stand up for what is most important to them: charity. The film was very well received by critics, so 'Of Men and Gods' received 3 'Césars' (for Best Film, for Best Cinematography and Best Supporting Actor Michael Lonsdale), the 'Signis Prize' for Best European Film 2010 and finally the 'Grand Jury Prize' at the Cannes Film Festival.
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