Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 50er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 06.10.2026
Ganz großes Gefühlskino und gleichzeitig eine extrem harte Kost. Den Filmemachern gelingt es, einen genaugenommen unerträglichen Schmerz adäquat filmisch umzusetzen. Eine Beerdigungs-Szene wird ewig im Gedächtnis bleiben. So muss Kino sein und so wird es auch immer eine Daseinsberechtigung haben.
Alles wird enthüllt. Wir verdienen, alles zu erfahren.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "AndiausBremen" am 04.10.2026
Für mich einer der besten Science Fiction Filme der letzten Jahre. Kein Specialeffects-Feuerwerk mit 231 Explosionen und Laserkanonen im Dauerfeuer, aber dafür eine tolle Geschichte, die mit viel Herz und Gefühl erzählt wird. Ich bin eigentlich eher der SciFi-Action-Fan, aber dieser Film hat mich wirklich abgeholt und mitgenommen. Und er hat eine echte Botschaft, was zurzeit nicht viele Filme haben. Leider ein Stern Abzug wegen dem Ende. Das kommt sehr plötzlich und unerwartet. Ich weiß nicht ob es gewollt offen ist oder ein Teaser auf eine Fortsetzung.
Insgesamt empfehlenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "klogath" aus Marburg am 04.10.2026
Einer der ganz wenigen Filme, wo die Verfilmung mindestens genauso gut ist wie das Buch (beziehungsweise Hörbuch). besonders gut hat mir die Prise Humor hier gefallen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "tomneu66" aus Fürth am 04.10.2026
Der handelt von einem Schweizer Paar das 2011 während einer Asienreise entführt wird. Der Film ist handwerklich und schauspielerisch sehr gut gemacht. Zudem basiert er auf wahren Begebenheiten, ist meiner Meinung nach sehr Realitätsnah und ist nichts für schwache Nerven.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Michelodeon" aus Hohenlinden am 04.10.2026
Eine köstliche, amüsante Kriminalkomödie. Schwarzer Humor, trocken serviert, skurril und abstrus. Auch wenn nicht alle Szenen gelungen sind: Für einen unterhaltsamen Filmabend und vier Sterne reicht es allemal.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 03.10.2026
Same (good)shit like allways :). Wer den 1. Teil mag, ist hier genau richtig :). Absolut klasse Unterhaltung. Für mich hätte es gerne ein Tick mehr Splatter und Blut sein können. Aber auch so, dank hübscher Damen, sehenswert
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.10.2026
Der Film ist sehr kreativ vor allem in der visuellen Darstellung und absolut keine Standard Horrorfilmkost nach Schema F.
Die ganze Handlung wirkt wie in einem nicht enden wollenden Alptraum, während man diese Räume nach und nach erkundet.
So würde ich mir die Hölle vorstellen!
Oder sagen wir mal so:
Wenn man vom Overlook Hotel links weiter dem Schild Hölle folgt, dann muss man durch die Backrooms.
Und hier entfaltet sich die enorme Stärke dieses Hype Films: Die Atmosphäre!
Die ist der Wahnsinn und sogar vergleichbar mit einem „The Shining.“.
Wenn der Film zumindest nicht eine Oskar Nominierung für den Ton bekommt, dann weiß ich auch nicht. Diese Geräusche welche permanent unangenehm sind erzeugen eine bedrohliche Kulisse vom feinsten.
Toller Streifen, der sicher nicht jedem gefallen wird.
Alles wird enthüllt. Wir verdienen, alles zu erfahren.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.10.2026
Ich hab mich schon sehr auf den Film gefreut, auch wenn ein Steven Spielberg heutzutage "normalerweise" nicht mehr die gleiche Magie wie seine Klassiker erzeugen kann.
Dennoch muss ich sagen, der Film war für mich durchgehend interessant und ein bisschen Spielberg Magie, gerade bei dem Thema "Außerirdische" kommt hier dann auch auf.
Das Ding ist jetzt kein Meisterwerk aber absolut ein spannender Sci-Fi Thriller, der überwiegend eine Art "wir jagen den Whistleblower" als Handlung hat.
Emily Blunt war absolut toll wie immer und Colin Firth als kühler "Bösewicht" war zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber dennoch in Ordnung.
Der Schluss war dann weniger meins, aber trotzdem ein Highlight im Jahre 2026.
Das Vermächtnis - Jeder Stammbaum birgt ein Geheimnis.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 02.10.2026
Zunächst hat man den Eindruck, es würde lediglich um ein Familiendrama gehen, in dessen Zentrum eine von Tragödien traumatisierte Ehefrau und Mutter steht, die mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz ganz allein fertig werden muss, während sie gleichzeitig versucht, den Berufsdruck, ihre leicht verschrobene Tochter, den ungeliebten Sohn sowie den etwas einfältigen Gatten unter einen Hut zu bringen. Doch mit der Zeit fangen die Dinge an immer mehr zu eskalieren und ein irgendwie abstrakter und geheimnisvoller Unterton kommt ins Spiel, der zunehmend deutlicher wird, sich immer weiter ins Übersinnliche und Okkulte entwickelt und im letzten Drittel des Films dann mit teils heftigen Szenen und Storywendungen dominiert.
Damit gelang es Ari Aster sehr gut, eine düstere und mysteriöse Geschichte zu erzählen, die relativ harmlos anfängt und vor vermeintlich normaler, bürgerlicher Kulisse stattfindet. Doch mit jeder weiteren Filmminute bröckelt die Fassade immer weiter, hinter der es morbide brodelt. Deshalb bedarf es als Zuschauer etwas Geduld, denn ähnlich wie bei "Midsommar" wird hier der Horror langsam und kontinuierlich aufgebaut. Erfreulicherweise ganz ohne plumpe Stilmittel oder genre-übliche Effekthascherei, dafür aber mit ausgezeichneter Kameraarbeit und sehr guten Schauspielern, die ihre ambivalenten Rollen im Fall von Annie und Charlie sehr eindrucksvoll verkörpern.
Wer mit Atmospähre und smarten Storytelling mehr anfangen kann als mit plakativer Gewalt, öden Jumpscares und der alten Monster-killt-kreischende-Teenies-Nummer, wird mit "Hereditary" sicherlich auf seine Kosten kommen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 02.10.2026
Diesen Film zu sehen erfordert Mut, denn die ganze Machart ist sehr außergewöhnlich. Geschaffen nur mit Bunt- und Bleistiften, die Hintergründe sind oft nur schemenhaft, er beinhaltet eine verrückte Story, die Musikauswahl ist ziemlich wild, aber durchaus passend, und Dialoge gibt es keine.
Leider schleift sich der Effekt im Laufe der Zeit etwas ab, aber wer mal etwas Anderes sehen will, kann gern eine Ausleihe ins Auge fassen. Bei mir gut 7 von 10 Punkten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 02.10.2026
Ganz amüsanter, teils auch trgisch angehauchter Stop-Motion-Film über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einem Haus voller skurriler Figuren. Viele nette Ideen, manches ist natürlich Geschmackssache. Technisch ist es okay.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" aus Hannover am 01.10.2026
Sympathischer Film über ein Kindermädchen, das plötzlich einen Job als Assistentin einer angehenden Schauspielerin bekommt und hauptsächlich deren chaotisches Liebesleben mit gleich drei Männern koordinieren muss.
Der Film hat von allem was zu bieten, lustige Momente, Dramatik, Warmherzigkeit, aber immer so, das es alles stimmig zusammen passt. Darüber hinaus ist er auch bis in die Nebenrollen gut besetzt. Es ist kein großer Blockbuster, aber die Bezeichnung 'Kleine Perle' würde durchaus passen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "hallidalli" aus Rosenheim am 01.10.2026
Hawkeye hat mir richtig viel Spaß gemacht. Clint Barton und Kate Bishop funktionieren als Team hervorragend. Dazu gibt es coole Action und einige überraschende Auftritte aus dem MCU. Unter anderem haben mir die kreativen Pfeile sehr gut gefallen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein junges Paar (Jesse Eisenberg/ Imogen Poots) wollen zusammen ein Haus kaufen. Im Zuge dessen treffen sie auf einen seltsamen Immobilienmakler der ihnen ein ganz besonderes Haus vorführen wird. Der Film ist auf jeden Fall mal etwas anderes würde ich sagen. Die Spannung würde über die gesamte Laufzeit aufrecht erhalten und der etwas schwarzhumorige Unterton hat mir richtig gut gefallen. Für das Ende hatte ich mir was anderes versprochen. Wem z. B. Bugonia gefallen hat wird wahrscheinlich auch mit Vivarium seine Freude haben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Eine mysteriöse Lebensform bedroht die Sonne und droht diese verdunkeln, was ein Leben auf der Erde unmöglich machen würde. Ein etwas unkonventioneller Lehrer/ Wissenschaftler (Ryan Gosling) kommt der Ursache auf die Spur und wird mehr oder weniger beauftragt die Menschheit zu retten. Eine solide Handlung und sehr schöne Bilder aus dem Weltall ergeben sehenswerte Science-Fiction.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
William Furlong (Clilian Murphy) liefert Kohle an ein katholisch geführtes Heim für Mädchen. Währenddessen wird er Zeuge mehrere Vorfälle, die ihn nicht mehr loslassen. Bewegendes, nachdenklich machendes Drama mit einem starken Hauptdarsteller der die innere Zerissenheit des Charakters mehr als glaubwürdig verkörpert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Der berühmte Detektiv Hercule Poirot ist wieder im Einsatz. Diesmal hat er den Mord an einer attraktiven Frau während ihrer Flitterwochen an Bord eines Schiffes auf dem Nil aufzuklären. Hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Solider, klassischer "Wer war der Mörder"-Krimi. Den Vergleich zur früheren Verfilmung kann ich nicht ziehen, da ich den bisher nicht gesehen habe.
Du kannst sie nicht übersehen. Du kannst sie nicht besiegen. Du kannst ihr nicht widerstehen.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
John Herod (Gene Hackman) herrscht rigoros über ein verschlafenes Nest irgendwo in den Weiten des Wilden Westens. Jedes Jahr aufs neue lädt er zu einem Schießwettwerb ein um seine Macht zu demonstrieren. Doch seine Vergangenheit soll ihn schon bald einholen. Sehenswerter, kurzweiliger Western mit Starbesetzung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Nach dem sein Lehensherr das zeitliche gesegnet hat nimmt sein junger Knappe (Heath Ledger) dessen Identität an um an Ritterturnieren teilzunehmen. Amüsanter Mix aus mittelalterlichem Drama und Kömodie. Hat mich gut unterhalten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Robert Haynes (Kevin Costner) und ein Mithäftling brechen zusammen aus dem Gefängnis aus. Auf ihrer Flucht nehmen sie einen kleinen Bub als Geisel. Ein Texas-Ranger (Clint Eastwood) ist ihnen auf der Spur. Sehenswerte Mischung aus Roadmovie und Thriller.
Sie wird gejagt von einer ganzen Armee. Denn sie allein hat den Schlüssel zum Sieg.
Thriller, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Eine deutschstämmige amerikanische Sekretärin wird zur Spionin hinter feindlichen Linien. Der Film teilt sich quasi in zwei Hälften, die erste Hälfte ist eher von Witz geprägt und in der zweiten geht es dann Richtung Drama/ Thriller. Das Ende war für mich etwas überzogen. Ein solider Streifen mit bekannten Namen in den größeren Rollen (Michael Douglas, Melanie Griffith, Liam Neeson).
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Im dritten Teil der Reihe leben die Sullys weiterhin beim Meeresvolk. Doch ihr altbekannter Feind, der Colonel, ist weiter auf der Jagd nach ihnen. Hinzu kommt noch ein Feind aus den eigenen Reihen. Audiovisuell hat er mich erneut überzeugt, die Handlung war dann doch etwas ideenlos (die Geschichte war im Prinzip dasselbe in blau im Vergleich zum zweiten Teil). Nichtsdestotrotz kam er über die drei Stunden Laufzeit sehr kurzweilig daher.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Nach mehr als zehn Jahren kehren wir nach Pandora zurück und der tot geglaubte Feind macht er erneut Jagd auf Jake Sully und seine Familie. Der Schauplatz wechselt diesmal vom Urwald auf den Ozean. Audiovisuell immer noch eine Pracht. Die Handlung hat mir im Großen und Ganzen auch gut gefallen, zumindest kamen mir die über drei Stunden Laufzeit sehr kurz vor. Mich hat die Welt von Pandora jedenfalls ein weiteres Mal in ihren Bann gezogen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Jake Sully (Sam Worthington) schlüpft in einen künstlich generierten Körper, welcher den Ur-Einwohnern auf dem weit entfernten Mond Pandora nachempfunden ist. Er soll sich in die Gemeinschaft der Einheimischen integrieren um deren Widerstand gegenüber den menschlichen Bergbauaktivitäten zu brechen. Sehenswertes Fantasy-Kino, dass insbesondere den Einsatz von 3D revolutioniert hat. Kann man sich aber auch sehr gut in der 2. Dimension anschauen, die Bilder sind auch da immer noch wunderschön.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Die junge Furiosa (Anya Taylor-Joy) wird ihrer idyllischen Heimat entrissen und landet in den Fängen des Warlords Dementis (Chris Hemsworth). Der Streifen ist unterhaltsam, die Action sehenswert und die Handlung eher mittelprächtig. An Fury Road kommt das Prequel nicht heran.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Die Identität von Spider-Man ist enthüllt und für Peter und seine Freunde hat das negative Auswirkungen. Deswegen bittet Peter seinen Avengers-Kumpel Dr. Strange darum die Welt vergessen zu lassen, dass Peter Parker Spider-Man ist. Doch das klappt nicht so wie erhofft. Unterhaltsame, spaßige Superhelden-Action.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Mogadischu, 1993. Eine US-Spezialeinheit will mehrere hochrangige Offiziere des herrschenden Machthabers festsetzen. Doch schon direkt zu Anfang gerät die Truppe unter Beschuss und ein gnadenloser Kampf ums Überleben ist die Folge. Sehr gut inszenierter Action/ Kriegsfilm der einen vor den Bildschirm fesselt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Manny (Jon Voight) sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Alaska und gilt als notorischer Ausbrecher. Deswegen führt er auch eine persönliche Fehde mit dem Gefängnisdirektor. Bei der nächsten Gelegenheit geht er zusammen mit einem Mithäftling erneut stiften und diesmal versuchen sie ihr Glück mit der Eisenbahn. Unterhaltsamer, kurzweiliger Actionfilm.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein junger Mann steht wegen Mordes an seinem Vater vor Gericht. Die Geschworenen müssen über die (Un-)Schuld des Angeklagten entscheiden. Die Beweislage erscheint erdrückend, doch ein Gechworener ist anderer Ansicht. Man bekommt hier ein 90-minütiges Kammerspiel präsentiert, welches ich als durchaus als kurzweilig beschreiben würde. Auch wenn alles in einem Raum stattfindet passiert erstaunlich viel und die Dialoge können einen durchaus an den Bildschirm fesseln. Das ganz große Meisterwerk, als das es von vielen angesehen wird, ist es aus meiner heutigen Sicht nicht aber gewiss ein guter/ sehenswerter Film.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein wortkarger Stuntman (Ryan Gosling) verdingt sich zusätzlich als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen. Als seine Nachbarin und ihr kleiner Sohn ins Fadenkreuz von Kriminellen geraten bietet er seine Dienste an um sie aus der Schusslinie zu nehmen. Doch der Auftrag läuft nicht wie geplant. Der Mix aus Action und Drama hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Audiovisuell auch sehr gut gelungen.
Am Rande des Universums - Unendlicher Raum. Unendliche Angst.
Science-Fiction, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Es wird eine Rettungsmission für das verschollene Raumschiff "Event Horizon" ausgesandt, welches die Grenzen des Sonnensystems erforschen sollte. Als der Rettungstrupp das Schiff aufspürt wird ihnen schnell klar, dass das Schiff die Grenzen des Sonnensystems weit überschritten hat. Sehenswerter Sci-Fi-Horror der auf den Spuren von Alien wandelt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 30.09.2026
Eine feinfühlige Geschichte, leider für mich stellenweise etwas zu ausufernd umgesetzt. Die Melancholie der Augenblicke ist präsent, ein wenig Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz - die Scham des Protagonistin, der als Musiker erfolgreich werden wollte, schlussendlich jedoch Verstorbenen das letzte Geleit erweist, wird authentisch und somit nachfühlbar transportiert. Szenen, die ans Herz gehen, gibt es durchaus, hätte dem Gesamtwerk jedoch eine etwas straffere Erzählweise gut getan.
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 29.09.2026
Allein schon der Gedanke, das einiges an Gezeigtem sich so abspielen könnte, lässt einen an der wahren Demokratrie zweifeln. Vielen der Abgeordneten geht es nur um sich selbst bzw. ihrer Position. Da werden Intrigen gesponnen und Ränkespiele veranstaltet, nur um den Gegner aus dem Rennen zu werfen. Das Volk spielt am Endeffekt nur eine untergeordnete Rolle als Mittel zum Zweck. Eine Paraderolle für die beiden Hauptdarsteller. Bei 4 Sternen mit eine der besten Politthriller Serien in letzter Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" aus Delligsen am 29.09.2026
Kurzweilige „Killer-Komödie.“
Tim Browns -The Retirement Plan- ist, jedenfalls wenn sie mich fragen, besser als sein Ruf. Ich weiß nicht, was sich Filmfans unter einer slapstickreifen Komödie im Agentenmilieu vorstellen, aber ich glaube, dass Brown das Thema ziemlich gut „abgearbeitet“ hat. Dabei hat er die Komödie nicht neu erfunden, sondern voll und ganz auf althergebrachte Story Elemente gesetzt. Die funktionieren vor allem perfekt, weil ein Nicolas Cage (Matt) und ein brillanter Ron Perlman (Bobo) ihre Umsetzung geradezu zelebrieren.
Ashleys Mann Jimmy hat sich mit finsteren Gestalten eingelassen. Er stiehlt ihnen einen wichtigen USB-Stick und gibt ihn an Ashley weiter. Doch die Ganoven schnappen Jimmy und Ashley. Die konnte gerade noch ihre kleine Tochter Sarah in einen Flieger auf die Kayman Inseln setzen. Dort soll sie bei ihrem Großvater Matt unterkommen, den sie noch nie gesehen hat. Natürlich hat Sarah, ohne es zu wissen, den Stick bei sich. Matt, ein heruntergekommener alter Mann, ist von der Situation scheinbar überfordert. Bis ein Killerteam auf der Insel erscheint. Dann wird klar, dass man sich mit Matt, der früher als Profikiller für die C.I.A. unterwegs war, besser nicht anlegt.
Okay, alle Klischees erfüllt. Jede Menge Lacher, vor allem über die vielen bösen Jungs, die Matt und seiner Familie nach dem Leben trachten. Das Ganze kurzweilig und unterhaltsam. Und, wie gesagt, nicht nur Nicolas Cage in guter Form, sondern dazu ein Ron Perlman, der dem Film schon allein mit seiner tollpatschigen, bauernschlauen Art jede Menge Klasse verpasst.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 27.09.2026
„Man kann seiner Vergangenheit nicht davonlaufen, und überhaupt: Was bleibt von einem Mann, wenn seine Taten längst vergessen sind?“
Tja, Robin Hood ist wieder da........aber dieses mal ist er alt, müde und ziemlich kaputt. Wer hier den fröhlichen Räuber erwartet, der mit Pfeil und Bogen durch den Sherwood Forest hüpft und den Reichen das Geld aus der Tasche zieht, sollte sich besser gleich aus den Staub machen.......
„The Death of Robin Hood“ ist nämlich alles andere als ein klassisches Abenteuer. Düster, brutal und teilweise geradezu melancholisch erzählt der Film die Geschichte eines Mannes, der auf sein Leben und seine Taten zurückblickt. Das ist ungewöhnlich und durchaus interessant, allerdings auch nicht gerade leichte Kost. Hugh Jackman macht seine Sache hervorragend und verleiht dem gealterten Robin Hood ordentlich Tiefe. Auch Jodie Comer und Bill Skarsgård können überzeugen. Dazu kommen tolle Bilder, eine passende Atmosphäre und eine Inszenierung, die sich wohltuend vom üblichen Hollywood-Einheitsbrei abhebt.
Allerdings........gemütlich ist anders. Der Film nimmt sich verdammt viel Zeit und wer ständig Action, Pfeile und Schwerter erwartet, könnte zwischendurch durchaus mit dem gefürchteten „roten Not-Aus-Knopf“ Liebäugeln um sein eigens Leid ,bzw die des "Ex-Helden" Robin Hood, zu beenden.
Fazit: Kein gewöhnlicher Robin-Hood-Film und gerade deshalb interessant. (...oder eben gar nicht?). Düster, anspruchsvoll, gut gespielt und handwerklich stark, aber stellenweise auch zäh. Für Freunde ungewöhnlicher Historienfilme sicherlich einen Blick wert. Für mich 4 Sterne und damit sehenswert(+). Schön, wenn Hollywood gelegentlich noch den Mut hat, eine bekannte Geschichte völlig anders zu erzählen.
„Jeder Held hat irgendwann seine letzte Geschichte zu erzählen.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
Stets ein wenig abgeschreckt von der Spielfilmlänge und dem Gedanken, dass ich mir somit über zwei Stunden Tischtennis angucken und Theorien anhöhren würde müssen, habe ich mich zu guter Letzt gegen die Sichtung des Kinofilms entschieden, obschon der Trailer durchaus seine Reize hatte. Mittels heimischen DVD Player sodann wurde ich positiv überrascht - "Marty Supreme" zeigt nur wenige Spiele, noch weniger Theoriegeplänkel und Wettkampfveranstaltungen an sich. Stattdessen erhält der Zuschauer eine bunte Genremischung, um sich zu guter letzt fragen zu dürfen, was er sich da überhaupt angesehen hat und warum der überaus arrogante Marty einen eigentlich so in seinen Bann zog. Die bodenlosen Dreistigkeiten, Unverschämtheiten und Darstellungen eines enormen Selbstbewusstsein nehmen den Zuschauer so gefangen, dass ihm beinahe die gekonnte Besetzung von Mutter und Geliebter entgangn wäre. "Marty Supreme" liefert Drama, Lovestory, Sportpolitik, Freundschaft, Famlienbande sowie das ewige Thema des Erwachsenwerdens in einer Mischung, die die Spielfilmzeit vergessen lässt. Szenen, die fassungslos stimmen und auf perfide Art zugleich amüsant sind, muss man mögen - den Aspekt, dass sich die Verfilmung nur sehr, sehr lose auf Tatsachen stützt, ebenso. Für mich eine überraschend angenehme Sichtung, die jedoch für ein einmaliges Anschauen ausreicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mapo1848" aus Fernwald am 25.09.2026
Bei diesem Film sollte man sich von dem Saubermann-Image des Robin Hood verabschieden.
Das erste Drittel zeigt das Mittelalter in seiner ganzen Brutalität und Schmutzigkeit, die es in Teilen Europas gab und einen charakterlich verbitterten Robin Hood, der offensichtlich keinen anderen Lösungsweg, als den der Gewalt kennt.
Ab dem zweiten Drittel wird's ruhiger, da eine körperlich und seelisch gebrochene Hauptfigur gezeigt wird, die versucht mit sich und der Welt ins Reine zu kommen, jedoch um seine Schwächen weiß.
Wenn man sich auf eine völlige andere Figur Robin Hood einlässt, bekommt man einen, von guten Schauspielern und guter Ausstattung getragenen, kurzweiligen Film geboten.
Mit hat er gut gefallen, daher vier Sterne.
Was passierte mit Katie? Manche Dinge sollten besser begraben bleiben.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" aus Plauen am 24.09.2026
Die Story ansich bietet nicht unbedingt neues. Aber die Umsetzung ist schon was besonderes. Man muss natürlich diese Art von Horror oder Dämonischen mögen. Und auch hier und da das Gesehene nicht hinterfragen. Sonst macht das schauen keinen Sinn. Aber wer sich darauf einlassen kann, wird mit teilweise sehr harten und substilen Bildern belohnt. Aber das Beste ist der Schluss. So hätte ich das nicht ertwartet: Alles wird gut.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" aus Plauen am 24.09.2026
Ich gebe mal 4 Sterne, da ich diese Art von Film sehr mag. 3 Sterne aber sicher. Eine gute Abenteuergeschichte mit schönen Wüstenbildern und spielfreudigen Protagonisten. Charlto Copley als Bösewicht spielt wieder mal ausgezeichnet. Alles in allem gute Unterhaltung für einen entspannten Heimkinoabend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 22.09.2026
Natürlich muss man hier schon wissen, auf was man sich einlässt, weil "normal" unterhalten tut der Film nicht.
Hier geht es eher darum, den Schrecken zu erleben, welcher sich hier abspielt, aber das nie direkt sondern immer nur indirekt.
Man sieht hier quasi einer Familie in Ihrem Alltag, die auch parallel direkt Nachbarn von einem KZ sind, mitunter dem "berühmtesten" sogar.
Das besondere für mich waren hier die komplett statischen Perspektiven, mit denn der Film spielt. Oft sieht alles normal aus, dann gibt es einen Perspektivwechsel und wirkt die Szenerie viel "schrecklicher", einfach nur weil im Hintergrund nun die Ausschwitz-Mauer zu sehen ist.
Und man hat hier quasi keine Kamerafahrten, alles wirkt wie mit Kameras bei Big Brother gefilmt.
Und wie Chris schon schreibt, hier soll in erster Linie etwas "morbides" künstlerisch dargestellt werden.
Normaler Familienalltag und im Hintergrund hört man viele Schüsse und Schreie.
Das ist dann eher Horror für den Kopf als "normale Unterhaltung" und das kann natürlich auch anstrengend sein.
Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" aus Braunschweig am 22.09.2026
Die Schafe ermitteln, und die Menschen erweisen sich als ziemlich dusselig. Schöner Ansatz, sehr unterhaltsam umgesetzt, erschreckend realistische CGI, ein Film für die ganze Familie. Ein bisschen mehr britischer Humor und etwas weniger Kitsch wären schön gewesen. 3,7 begründete Rammattacken.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.09.2026
"Das Millionenspiel" lässt sich nicht einfach als ein Film bewerten, denn der ist gar nicht mal so gut. Kann er auch nicht, denn er ist als Fernsehspiel konzipiert und da liegt nun die Essenz des Erfolges. Denn durch die Auswahl von echten Moderatoren und Laiendarstellern im Puplikum wirkt diese Satire großteils absolut authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dieter Thomas Heck einen Text hatte. Der plappert wie immer drauf los und spielt im Grunde sich selbst. Die Reaktionen im Puplikum könnten echter nicht wirken. Und sie halten uns den Spiegel vor. Da dies ein deutscher Film ist, sieht er wirklich so aus, wie die Aufnahme einer TV Show von 1970. Und das macht den ganzen Charm aus. Wenn man nun meint, "Running Man" mit Schwarzenegger wäre ein Remake, dann hat man nur geringfügig recht. Denn beide Filme beruhen auf einer Kurzgeschichte aus den 50ern. Wobei die deutsche Version eben kein Spektakel geworden ist, aber dafür sehr glaubhaft umgesetzt wurde. Vor allem hat er die Ära des Privatfernsehens beängstigend vorhergesehen. Ok, anhand der USA konnte man es wohl ahnen. Zeit- und TV-geschichtlich verdient dieser kultige Streifen seine 4 Sterne locker. Der Aufbau als Pseudo-Spielshow raubt ihm ein wenig das Filmhafte aber genau das macht ihn ja auch aus. Fazit: Kult! Was da 1970 entstanden ist, war gewagt und vor allem gut beobachtet. Da steckt eine Gesellschaftskritik drin, die bis heute gültig ist. Das ist Fernsehgeschichte!
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" aus Hannover am 20.09.2026
Sehr gelungene Krimikomödie mit gut aufgelegten Stars. Besonders ab der zweiten Filmhälfte entfaltet sich der Film vollständig und hat einen ähnlich rasanten Humor wie die Pink Panther Filme. Sehr sehenswert!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mango7" aus Iserlohn am 20.09.2026
Hat mir gut gefallen. Meistens durchgehend spannend. Viel Action gibt es auch. Hervorheben möchte ich auch die gute Tonabmischung (Bei passender Anlage). Auf jeden Fall mal wieder ein Lichtblick.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BingeWatcher" aus Glücksburg am 20.09.2026
Das beste Buch von Alistair McLean, toll verfilmt.
Ich liebe Filme, bei denen man keinen blassen Schimmer hat, wohin die Story führen wird. (Den Film hatte ich als Teenager im ZDF gesehen, bevor ich mir das Buch gekauft habe.)
Und die dann richtig abliefern. Dieser hier ist ein Paradebeispiel, wie man alles richtig macht.
Auf keinen Fall einen Trailer ansehen, die spoilern alle. Besser den Text auf der Box der Blu-ray lesen, der hilft bei der Entscheidung, ohne zuviel zu verraten. Und wer den Film richtig genießen will, informiert sich vorher gar nicht.
Achtung, es folgt ein kleiner Spoiler!
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Der ungewöhnlichste Showdown, den ich je gesehen habe, und mit den leidenden Gauner-Visagen von John Vernon und dem jungen Ben Kingsley (mit Resthaar!) in Großaufnahme unvergesslich.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Passages" ist ein nahezu durchgängig ungemütlicher Film, zeigt dieser das auf, was in viel zu vielen Beziehungen nahezu Alltag ist - ein Part ist vollends egoistisch bishin narzistisch, freiheitsliebend und dabei gleichermaßen das Gegenüber, welches stets aushält, erduldet einengt und kontrolliert. Die Selbstverständlichkeit, mit dem Tomas seinen Mann Martin betrügt, eine Frau schwängert und dies nichtmal wirklich als persönliches Vergehen präsentiert, löst gewissermaßen Fassungslosigkeit aus und ist von den drei Protagonisten unnachahmlich schauspielerisch überzeugend dargestellt. Der Knackpunkt, dass Martin nicht instande zu sein scheint, echte Grenzen oder gar Konsequenzen zu ziehen, bricht in "Passages" immer weiter auf, während Agathe - selbst verliebt - immer tiefer in das kaputte Beziehungskontrukt rutscht. Schmerzvolle Momente gibt es in "Passages" zu hauf; einzig und allein Tomas scheint immun zu sein gegen Verletzlichkeit, reagiert vielmehr wütend, als sein Mann sich von ihm zu lösen beginnt. Ein handfestes Happy End kann und wird es nicht geben; was bleibt, ist ein irgendwie verstörter Zuschauer, der noch längere Zeit über das Gesehene nachdenkt.