Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 28.05.2026
Der Film bereitet gnadenlos die Irrungen und Wirrungen im syrischen Bürgerkrieg im Jahr 2014 auf. Und er räumt auch mit dem Irrtum auf, dass sich das irgendwo im Nahen Osten abspielte und uns eigentlich nichts anging. Im Zeitalter der Globalisierung gibt es keine ruhigen - vom Rest der Welt unberührten - Winkel mehr.
Eine Antwort darauf, wie und warum abendländisch sozialisierte Jünglinge sich zu fanatischen Islamisten entwickeln, bleibt der Film allerdings schuldig.
Eine Dialog-Zeile hat mich allerdings sehr nachdenklich gemacht: Als Nikolaj Lie Kaas über Syrien als "Hell's Kitchen" räsoniert (später entschuldigt er sich dafür), empört sich sein arabischer Gesprächspartner: "Warum sagst Du so etwas? Hier sind jahrtausend-alte Hochkulturen zu einer Zeit entstanden, als sich Deine Vorfahren noch in Felshöhlen am Lagerfeuer versammelten."
Bewertung und Kritik von Filmfan "Horatiorama" am 28.05.2026
Der Film ist wirklich sehr schön. Aber wenn man keinen Bezug zum Slow Cinema hat, dann kann er einem zu langsam sein. So ging es mir. Ich habe ihn nicht zu Ende schauen können. Im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren. Die Figuren sind sehr schön entwickelt, die Kennenlerngeschichte passt, ich mag die Tanzlehrerin und wie ihre Schauspielerin Körperlichkeit darstellt gern. Aber es ist so ... slooooooow. ;-)
Pass auf, was du hereinlässt. Nach dem Roman von Stephen King.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 27.05.2026
Ich bin auch ein alter Fan des Buches und der Geschichte, diese Umsetzung ist aber großteils leider langweilig, die Vampire sind grauenhaft kreiiert, da ist der ganze Grusel Fehlanzeige, kein Wunder ist der Film untergegangen im Kino und auch weiter...
Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" am 27.05.2026
Optisch nicht ganz so gut wie 300 und Gladiator, trotzdem nah dran und für eine Fernsehserie sehr gelungen. Stunts kennen wir auch aus Matrix und es gibt viel Gewalt, Blut, Sex und Vulgärsprache. FSK 18 also absolut gerechtfertigt. Die Darsteller sind sehr gut gecastet, jeder passt in seine Rolle. Besonders gefallen haben mir Peter Mensah (mit der Synchronstimme von Nicolas Cage), der in 300 nur eine kurze Rolle als Botschafter von Xerxes hatte und hier als Gladiatorenausbilder zur Hochform aufläuft. Und Lucy Lawless, unsere Xenia, die noch genauso heiß und sexy ist wie damals.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 27.05.2026
Ein wirklich sehr schön inszenierter Streifen, bei dem man als Zuschauer lange nicht wirklich weiß wohin (Gangster-Thriller oder Fantasy) die Reise letzten Endes tatsächlich gehen wird. DUST BUNNY wirkt dabei ein wenig wie LEON - DER PROFI im GRAND BUDAPEST HOTEL. Das Werk hat nur ein Problem: Eine potentielle Zuschauergruppe wird durch das Finale definitiv enttäuscht werden und bei dieser Gruppe bin ich leider dabei gewesen. Dennoch bleibt DUST BUNNY insgesamt ein sehenswerter Spielfilm. 3,30 Parkett-Boden-Sterne neben der Feuerleiter.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Michelodeon" am 27.05.2026
Mein Respekt gilt allen, die es geschafft haben, nach der schrottreifen ersten halben Stunde weiterzuschauen. Mir war so viel Leidensfähigkeit nicht vergönnt, und wie ich hier lese, ist die Filmqualität im weiteren Verlauf nicht besser geworden. Zum Film ist hier wohl bereits alles Wesentliche gesagt, ich weise auf etwas anderes hin. Nur 2 von 14 Kritikern haben dem Film derzeit mehr als drei Sterne gegeben und 9 von 14 nur einen Stern; ich schließe mich Letzteren als Nr. 10 von damit 15 an. Interessant finde ich, dass die Ein-Stern-Bewertungen selbst bei gut nachvollziehbaren Begründungen ausnahmslos mehrheitlich als „nicht hilfreich“ bewertet wurden. Hilfreich sind die Ein-Stern-Bewertungen aber durchaus: Wer einen halbwegs anspruchsvollen Film sucht und sich nicht über eine Fehlentscheidung bei der Filmauswahl ärgern will, sollte sie ernst nehmen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2026
"Sleep" ist ein Langweiler der besonderen Sorte: Obwohl nichts zu passieren scheint, hat mich der Film auf subtile Art gepackt. Er geht das Thema Geistererscheinungen auf reale Weise an. Nämlich praktisch ohne Spuk, ohne Getöse und ohne Jumpsqares, sondern mit dem, was wohl wirklich passieren würde. Der Film ist eher ein Ehedrama und da man nicht weiß, auf was das eigentlich hinaus will, bleibt der Zuschauer am Ball. Ganz geschickt und bis zuletzt wird damit gespielt, ob es Wahnvorstellungen sind, oder nicht. Und so widerfährt den Protagonisten eine real anmutende Tortur vom Arztbesuch zur Klapsmühle. Sehr gut dargestellt, praktisch als 2 Personen Stück. Das letzte Drittel blüht dann endlich auf und sorgt für kleine Überraschungen aber auch Klischees. Die Zitate vom Cover stimmen nur bedingt. "Einzigartig" kann ich unterschreiben, aber "ein wilder Ritt" ist das wahrhaft nicht. Fazit: Ein koreanisches Geisterdrama, dass sehr lange benötigt, um in die Socken zu kommen. Die typische asiatische Langsamkeit kommt hier voll zum Ausdruck. Wer für die aber Verständnis hat, bekommt einen interessanten Film zu Gesicht. 3 gute Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 26.05.2026
Sehr sehr nahe an der Realität und dennoch ein Stück formidables Erzählkino. VERBRANNTE ERDE ist sowohl spannend, wie auch inhaltlich extrem überzeugend. Ohne Schnörkel wird hier eine Gangster-Geschichte erzählt, mit vollkommenen Verzicht auf Polizei, oder sonst irgendwelchen Ermittlern. 3,60 Caspar-David-Friedrich-Sterne in Berlin.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 25.05.2026
Erst zum Finale hin wird 28 YEARS LATER - THE BONE TEMPLE einigermaßen interessant. Bis daher darf der Zuschauer einen stinknormalen Zombie-Streifen betrachten, allerdings in der Hochglanzausführung. Dieses Sequel aus dem kleinen "Later"-Franchise kann problemlos als deren schwächster Vertreter bezeichnet werden. Wobei das Werk immer noch ansehnlich ist und im Zombie-Universum als überdurchschnittlich bewertet werden darf. 3,20 Wut-Virus-Sterne im Ossuarium.
Insgesamt ein gelungener AKTUELLER Film für Jung und Alt (aber nicht GANZ Jung); wenn auch eine nicht unbedingt so gut gelungene Verfilmung des Romans; denn zwischen die Wahl gestellt: Verfilmung von 1986 oder 2025, ist die ältere Version natürlich viel werkgetreuer und ohne die vielen aktuellen Realitätsbezüge des aktuellen Films wie Drohnen, digitalisierte Zeitsparkonten und kleine KI-Roboter und meiner Ansicht nach insgesamt auch besser für GANZ Jung geeignet; denn beide Filme sind ab 6 Jahren erlaubt. Das heißt aber nicht: auch ab 6 Jahren empfohlen. Bei dem älteren Film würde ich einer solchen Empfehlung je nach geistiger Reife des Kindes im Gegensatz zu dem aktuellen Film nicht vehement widersprechen; denn gerade diese aktuellen Bezüge machen die neuere Verfilmung der Geschichte realitätsnaher und daher weniger märchenhaft fiktiv und dadurch auch bedrohlicher wirkend, was natürlich für das Gemüt eines 6-jährigen Kindes in den meisten Fällen wenig geeignet ist. Während ich den älteren Film durchaus für viele Kinder ab 6 Jahren geeignet finde, würde ich persönlich für den aktuellen Film eine Empfehlung frühestens ab 10 Jahren abgeben.
Aus meiner Sicht ein völlig überbewerteter Film, den wohl überdurchschnittlich viele Links-/Rechts-Chaoten in den Himmel loben dürften. Ich habe zwar auch aufgrund eines schwerwiegenden Lesefehlers ohne sichtbare Verschmutzung oder Beschädigung der UHD-Bluray den Film nach rund 52 Minuten schon abgebrochen; aber mein Anspruch an Filme ist dann doch höher, als was mir hier geboten wurde. Insofern wurde ich durch diesen Lesefehler nur darin bestärkt abzubrechen. Bis dahin wurde (mir) nur chaotische Schwarz-Weiß-Malerei mit eindimensionalen Charakteren und vielen Klischees, ohne jedweden Platz für Zwischentöne geboten. Statt Spannung oder Tiefgang habe ich nur Brutalität, Feuerwerk und Waffen, Sex und platte Botschaften gesehen, trotz guter und namhafter Darsteller. Ich bezweifle sehr stark, dass selbst Personen, die den Film als gut oder sehr gut bewerten, ihm irgendeinen Unterhaltungswert (zumindest in den ersten 52 Minuten) zuordnen. Und nicht einmal die Filmmusik konnte unterhalten: ein eintöniges Geklimper, untermalt von schrägen Klängen, die wohl gekonnt intellektuell und künstlerisch klingen sollen...
Ich habe selber im Abstand von rund 10 Jahren jeweils ein Jahr in den USA gelebt und gearbeitet. In dem Film gibt es diese reale USA aber gar nicht. Sie ist zwar aus meiner Sicht aktuell wirklich schon gefährlich gespalten, insbesonders zwischen rechts und links; aber dieser Film regt nicht zum Nachdenken an; im Gegenteil: er fördert aus meiner Sicht nur diese Spaltung durch völlig übertriebene Fiktion. Kein Wunder, dass der Film an den Kinokassen so grandios gefloppt ist!
Wenn der Film eine eindeutige Warnung (wie z.B. bei Tabakwaren üblich) bekommen hätte, z.B. ACHTUNG SOZIALKRITISCHER FILM MIT GERINGEM UNTERHALTUNGSWERT, hätte ich ihn nicht bewertet, weil nicht ausgeliehen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "BetreutesDenken" am 25.05.2026
Ein Loser wird plötzlich zum Helden weil ein findiger Journalist eine zufällige Gegebenheit aufbauscht und eine Story erfindet die viele glauben möchten. Erinnert stark an die "Deportationsgeschichte" von 2024 und der Film wurde auch zeitlich danach gedreht. Ruhm und Geld winken, wenn ein Märchen sich nur gut genug anhört. Im Gegensatz zu vergleichbaren Wirklichkeiten gibt es im Film aber ein Happy End und der Protagonist gibt die erfundene Story zu.
Großartig-bissige Inszenierung!
Ein Raub verbindet sie alle - Basierend auf der Novelle von Don Winslow.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" am 24.05.2026
Der Film kriegt 4 Sterne, weil er sehr stylisch aussieht und stimmig mit guten Schauspielern inszeniert ist.
Negativ war für mich die lange Laufzeit und dass es teilweise zu viele Handlungsstränge waren.
Ich meine Hale Barys Figur mit ihren Job Problemen war komplett überflüssig irgendwie.
Du hast ne Art Gentleman Dieb, welcher Probleme mit seinem sehr brutalen Möchtegern Nachfolger bekommt.
Dann lernt der Dieb eine Frau kennen und möchte nur noch einen einzigen Coup drehen. Dann gibt es den obligatorischen Cop, der eigentlich weniger ernst genommen wird, bei genau diesem Fall aber das richtige Näss‘chen hat.
Der Showdown fing sehr ordentlich an, war dann aber eher banal und absolut kein befriedigendes Ende.
Sonst zum einmal schauen ganz gut, ich wäre sogar fast ins Kino gegangen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 24.05.2026
Die erste Hälfte von ZONE 3 ist definitiv ein Vier-Sterne-Werk: Ein realistisch extrapolierter Science Fiction Film, der intelligent einen Überwachsungspolizeistaat der nahen Zukunft, sehr überzeugend präsentiert. Auch die Krimi-Handlung beginnt vielversprechend. Leider fällt ZONE 3 in seiner zweiten Hälfte ab und enttäuscht vor allem mit der finalen Fall-Auflösung und dem beinahe unverwundbaren Lone-Man-Kämpfer, dem eigenwilligen Kommissar und Klischee-Hauptfigur. 3,40 Alma-Armband-Sterne in Paris.
Bewertung und Kritik von Filmfan "miniwatu" am 24.05.2026
Ein bewegender, aber nicht makelloser Blick auf den AIDS-Aktivismus
Robin Campillos „120 BPM“ ist ein filmisches Meisterwerk, das den verzweifelten, mutigen Kampf der AIDS-Aktivist:innen der 1990er Jahre mit atemberaubender Intensität und Empathie auf die Leinwand bringt. Der Film besticht durch seine schonungslose Ehrlichkeit, die politischen Debatten innerhalb von Act Up-Paris und die eingewobene Liebesgeschichte zwischen Nathan und Sean, die dem Ganzen eine zutiefst menschliche Dimension verleiht. Gerade diese Kombination aus kollektivem Widerstand und persönlicher Zärtlichkeit macht den Film so berührend – er zeigt nicht nur den Kampf, sondern auch das Leben, das es zu retten galt.
Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Die Backstory von Sean, der als 16-Jähriger von seinem Mathematiklehrer mit HIV infiziert wird, reproduziert leider ein schädliches Klischee – das des „pädophilen Schwulen“. Diese Darstellung ist nicht nur unrealistisch (eine Infektion beim ersten Sex ist statistisch extrem unwahrscheinlich), sondern bedient auch ein homofeindliches Vorurteil, das die queere Community seit Jahrzehnten bekämpft. Hier verpasst der Film die Chance, verantwortungsvoller mit der Biografie einer Figur umzugehen.
Trotzdem überwiegt der positive Beitrag: „120 BPM“ leistet Unschätzbares, indem er eine fast vergessene Ära des queeren Widerstands ins Gedächtnis ruft – mit all ihrer Wut, Trauer und Hoffnung. Gerade für jüngere Generationen ist der Film ein wichtiges Zeitdokument, das zeigt, wie viel erreicht wurde und wie viel noch zu tun bleibt. Er ist kein perfekter Film, aber ein notwendiger. Ein Werk, das aufrüttelt, berührt und zum Nachdenken anregt – trotz seiner Schwächen.
Nach der zauberhaft-magischen Kinderbuchreihe von Sabine Bohlmann.
Abenteuer, Kids, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Karlchen63" am 23.05.2026
Auch wenn ich vielleicht nicht zur Zielgruppe gehöre, schaue ich mir immer wieder filme für Kinder und Familien an. Der Film hat mir suoper gefallen So schöne Bilder und die Kinder-Schauspieler waren der Hammer. Die ganze Handlung sehr berührend und emotional gespielt von den jungen Mädchen. Solche Filme sind extrem selten- die ganze Art wie er gemacht war. Die Aufnahmen vom Wald, die Emotionen der Kinder und die Magie. So angenehm dass mit den Effekten nicht übertrieben wurde.
Ich gestehe dass auch ich als Erwachsene gefesselt war. Der Film ist spannend, mitreissend und lustig. Keinen Moment langweilig.
Gerne für mich mehr solcher Filme. Uneingeschrönkt empfehlenswert für jedes Alter
Bewertung und Kritik von Filmfan "DVDPapst" am 23.05.2026
Tja, das Filmchen kommt wirklich unerwartet brutal daher. Leider wirkt er aber sehr billig und man merkt dass hier nur Schaufensterpuppen zerlegt werden. Terrifier für Arme. Für Fans des Genres aber durchaus einen kurzen Blick wert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 22.05.2026
Hätten die Macher das unverständliche Genuschel fast aller Schauspieler, insbesondere in der ersten Hälfte des Films , vermeiden können, wäre das Publikum möglicherweise weniger genervt in die entscheidende Phase von SONNENPLÄTZE gegangen. Aber auch dieser späterer, wichtige Abschnitt ist nicht immer komplett plausibel, in Anbetracht der vielen familiären Vorkommnisse aus der (teilweise erzählten, aber nicht gezeigten) Vergangenheit. Dank starker Darsteller und einer etwas anderen Geschichte, war es aber sicherlich wert diesen Versuch zu wagen, auch wenn er final nur so halbwegs gelang. 2,70 SchriftstellerInnen-Sterne auf Lanzarote.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 22.05.2026
Nette Unterhaltung für Kinder und junge Jugendliche, die höchstwahrscheinlich CATWEAZLE zuvor nicht kannten. Außerdem geeignet für Boomer, die sich an ihre Kindheit erinnern möchten, beziehungsweise an die TV-Serie von damals. Der Film ist damit wenig überraschend, aber final ganz ordentlich gemacht, mit viel Vorhersehbarkeit-Potential und guten Darstellern besetzt. 3,10 Zeitsprung-Sterne dank Anawandur.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Stebobln" am 22.05.2026
Harter Tobak. Habe mich tapfer durch den Film gequält. Nun ja, ich hätte gewarnt sein sollen - Goldener Bär der Berlinale. Wenn ihr knapp zwei Stunden einem Verrückten in Paris zuschauen wollt - nur zu.
Bewertung und Kritik von Filmfan "postis" am 22.05.2026
Jeder der schon einmal einen Film mit Scott Adkins gesehen hat, weiß dass es nicht um Hollywood Schauspielerischer Leistung ala Brad Pitt geht… Ich Persönlich mag die Filme mit Scott Adkins !!! Man bekommt immer einen Actionreichen Film, auch wenn die Handlungen einmal unlogisch oder Holzern wirken, Seine Filme schaue ich mir immer gerne an. Die Kampfszenen sind eigentlich auch immer OK.
Prinzipiell eine Story, aus der ein guter Film hätte entstehen können. Die optische Umsetzung ist durchaus gelungen. Aber die Handlung ist über lange Strecken langatmig-lächerlich-oberflächlich-albern/schwach geschauspielert. Das krampfhafte Bemühen einen Frauenfilm daraus zu machen hat den Film ruiniert. Die angeblich intelligenten, gebildeten, stabil-kämpferischen Frauen sind einfach nur unglaubwürdig und albern, dumm und völlig daneben. Frauenquote halt: Quoten bedeuten immer eine minderqualitative Auswahl, denn anderenfalls wäre eine Quote nicht nötig. Die letzte Viertelstunde des Films hat einiges gerettet. Nur dafür- nebst teils schöner Aufnahmen- 3 Punkte statt 1-2.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Adjutant" am 21.05.2026
Erst nach 30 Minuten geht es los. Den Anfang kann ich nicht empfehlen. Es ist totlangweilige FCK-Sprache. Es tut sich rein gar nichts, nur Gelaber.
Aber dann ist die Hölle los. Dies ist wohl der Hauptteil. Doch er dauert nur 10 Minuten. Und danach sitzen junge Frauen im Auto auf einem Parkplatz in der Nähe eines kleinen Ladens. Sie quatschen die ganze Zeit. Der irre Typ mit dem Totenkopf-Auto steht daneben, steigt aus und geht auf die Beine der Frau zu, welche diese aus dem Autofenster hinausragen lässt. Er streichelt mit seinem Finger einen Fuß der Frau. Im wesentlichen passiert nichts. Das soll wohl der nächste Gag sein. Ich bin zwar ein Tarantino Fan wegen vieler anderer Filme. Aber hier ist der Stil des Tarantino nicht mehr wiederzuerkennen. Danach fahren die jungen Damen gemeinsam in einem Auto und haben Spaß mit einfachen Gesprächen. Doch nun gleiten die Gespräche total in die FCK-Sprache ab. Das dauert dann so lange, dass ich es endgültig nicht mehr ertragen konnte. Warum soll ich mir das länger antun? Das ist doch kein primitiver Teenie-Sex-Film. Davon steht zumindest nichts in der Beschreibung.
Mehr als die letzten 30 Minuten habe ich nicht ansehen können. Dazu kann ich dann nichts sagen. Ich tue mir das jedenfalls nicht länger an.
Inspiriert von einer Legende. Verbunden durch einen Traum.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 21.05.2026
Ein absolutes Muss für alle Freunde von Musik-Filmen. Die darin enthaltenen Konzert- bzw. Auftritts-Szenen (fast alle Neil-Diamond-Songs von Kate Hudson & Hugh Jackman persönlich gesungen) sind einfach nur grandios. Geschickt damit verwoben sind die privaten Hoch-und-Tiefs der beiden Haupt-Protagonisten.
Kleine Anmerkung: Der Film spielt Mitte/Ende der 1990er-Jahre, also in einer Zeit, als Amerika noch nicht seine Seele verloren hatte. Es ist einfach nur zum Heulen!