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Kritiken von "michaelsimon" aus Sulz

896 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Freitag der 13.
    Sie wurden gewarnt. Sie sind verflucht. Sie werden alle sterben.
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 21.08.2017
    1980 gab es noch keine nennenswerten Splatterfilme. Horrorfilme, die einem Angst machen, wie z. B. 'Halloween' gab es und man versuchte eine Steigerung. Deshalb fließt hier deutlich mehr Blut und die Mordszenen sind härter und brutaler. Ansonsten liefert 'Freitag, der 13.' die Vorlage des typischen Twen-Slashers: Dämliche Jugendliche, die durch dämliches Gequatsche unendlich nerven und nur darauf warten, abgeschlachtet zu werden. Interessant ist, dass es Kevin Bacon trotz seiner nichtssagenden Darstellung (und ein bisschen Sex) trotzdem in die Riege der bekannten Schauspieler geschafft hat. Die Geschichte ist erwartungsgemäß langweilig, belanglos und völlig unwichtig. Sie liefert lediglich die Kulisse für die '10-kleine-Negerlein' Tour. Nach 1 Stunde 15 Minuten kommt dann die vorher (fast) nie zur Sprache gekommene Auflösung, die so unterirdisch schlecht und lächerlich dargestellt wird, dass es schon wieder zum Lachen ist. Ich kenne 'Jason' nur aus Erzählungen und Anspielungen aus anderen Filmen. Was sein Markenzeichen, die Eishockeymaske soll und warum er ein Serienmörder ist, ergibt sich aus dem 1. Teil überhaupt nicht. Er kommt nämlich gar nicht vor! Der Schluss spielt auf 'Psycho' mit umgekehrtem Vorzeichen an, was völlig absurd und unglaubwürdig wirkt. Insgesamt ein mieser Film, der damals nur wegen seiner Brutalität und ein bisschen Nackte Haut für Gesprächsstoff gesorgt hat. Aus heutiger Sicht absolut unnötig.
  • Halloween 8 - Resurrection
    Jeder kann dich sehen. Jeder kann dich hören. Aber keiner kann dir helfen!
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 19.08.2017
    Bisher konnte ich 3 Filmreihen ausmachen, was allerdings total subjektiv ist: zum einen die Serie mit Jamie Lee Curtis, mit Halloween 1 + 2, H20 und Resurrection. Zum anderen die Reihe von Rob Zombie mit Halloween I und II. Zum dritten die Teile 3 bis 6 zwischen 1982 und 1995. Die Teile 3 bis 6 kann man gleich in die Tonne treten. Rob Zombie überzeugt mit einer (menschlichen) Psychoanalyse des Michael Myers. Die Reihe mit Jamie Lee Curtis stellt Michael Myers als das personifizierte Böse dar, was nicht getötet und damit gestoppt werden kann. Deshalb ist es konsequent nach H20 einen weiteren Teil zu bringen und das Ende dieses Films ist damit ebenfalls vorhersehbar. billy44 hat das Schicksal der Laurie Strode bereits erwähnt, ich stimme hier zu. Resurrection bietet guten Horror und einige Grusel- und Schreckmomente. Allerdings läuft alles nach den bisher bekannten Mustern ab. Es gibt absolut nichts Neues oder Interessantes. Jugendliche, die sich bescheuert verhalten und wie die '10 kleine Negerlein' (darf man das noch sagen?) einen Kopf kürzer gemacht werden. Trotz guter Effekte am Ende doch enttäuschend. Busta Rhymes nervt, der Rest spielt ok.
  • Saving Mr. Banks
    Das Ende des Buches ist der Anfang ihrer Geschichte.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 19.08.2017
    Tja, ich kenne weder 'Mary Poppins' noch die Autorin. Deshalb sagt mir der Film nicht wirklich etwas. Das Familiendrama um den alkoholkranken Vater der Autorin ist einfühlsam erzählt und bei den Szenen um die Entstehung des Films gibt es ein paar Lacher. Tom Hanks spielt routiniert, wenn auch nicht herausragend. Der Schluss bewegt durch Emotionen, aber ansonsten war mir der Film zu langatmig. Kann mich daher der Begeisterung der anderen Rezensenten nur bedingt anschließen.
  • Die Bücherdiebin
    Mut ist mehr als Worte.
    Kriegsfilm, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 15.08.2017
    Schließe mich der Kritik von piubisch im Wesentlichen an. Ich habe zuerst das Buch gelesen und war (erwartungsgemäß) enttäuscht, obwohl der Film sich in allem viel Mühe gibt. Aber viele Aspekte, die im Buch vorkommen und die für das tiefere Verständnis des Stoffs wichtig sind, werden im Film entweder gar nicht oder viel zu kurz dargestellt. Langatmig kam mir der Film auch vor, obwohl ich beim Lesen dieses Gefühl überhaupt nicht hatte. Am besten, man liest tatsächlich erst das Buch und schaut dann den Film. Sieht man den Film zuerst, hat man wahrscheinlich keine Lust mehr auf's Lesen. Und es bewahrheitet sich wieder, dass Bücher nur unvollkommen verfilmt werden können. Wer sich also das Buch sparen will, der spart am falschen Ende. Zum Thema 'Deutsch' pflichte ich emale bei. Hier wäre Konsequenz und keine Anbiederung ans amerikanische Publikum nötig gewesen.
  • Maleficent
    Die dunkle Fee - Glaubst du noch an Märchen?
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 15.08.2017
    Beeindruckendes Märchen was hauptsächlich auf "Dornröschen" (dem Zeichentrickfilm!) basiert. Aber es ist deutlich mehr als das! Das Original dient lediglich als Schablone, um ein Feuerwerk einer fantastischen Feenwelt darzustellen, wie sie sich wahrscheinlich auch Shakespeare in seinem Sommernachtstraum vorgestellt hat. Aber das reicht noch nicht. Optisch angelehnt an "Legende" (mit Tom Cruise) nimmt man weitere Anleihen, so bei "Macbeth", den man in König Stephan ein Stück wieder erkennt. Die 'wahre' Liebe bleibt, ähnlich wie Romeo & Julia, auch Aurora und Philipp verwehrt, dafür entwickelt sich eine erstaunliche Beziehung zwischen Aurora und Maleficent. Weitere Parallelen finden sich natürlich bei Tolkiens "Der Herr der Ringe", der Erfinder epischer El(f/b)enschlachten. Somit ein gelungenes opulent dargestelltes Märchen, allerdings nicht vor 10 Jahre (!), denn die Kampfszenen und eine nicht nur lieb dreinschauende Angelina Jolie könnten Jüngeren doch erhebliche Angst machen. Mir hat besonders gut gefallen, dass (fast) alle Charaktere eine dunkle und eine helle Seite haben und nicht nur einseitig dargestellt werden. Das bringt jede Menge Bewegung in die Geschichte.
  • Black Hawk Down
    Kein Mann bleibt zurück
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 11.08.2017
    Aus meiner Sicht ein schlechter Kriegsfilm. Was der Film eigentlich will bleibt vollständig im Dunkeln. Es wird nicht erklärt, was die US-Army überhaupt in Somalia macht. Ridley Scott geht wohl davon aus, dass man die geschichtlichen Hintergründe kennt, wahrscheinlicher ist aber, dass er es einfach nicht erklären konnte und deshalb einfach drüber weggeht. Soll der Film den Krieg jetzt realistisch darstellen, oder ist es ein Antikriegsfilm, der den Krieg anprangern soll, oder sollen Soldaten als Helden verehrt werden? Man weiß es bis zum Schluss nicht. Zu den einzelnen Charkateren kann man keine Beziehung aufbauen, trotz des großen Staraufgebots. Irgendwie sind einem die Einzelschicksale egal. Die dargestellte Härte ist angebracht, so hat man wenigstens einen ungefähren Eindruck, was es bedeutet, an einem Kriegseinsatz teilzunehmen. Ob man am Ende des Films jetzt Partei für die Somalis oder die imperialistischen US-Soldaten ergreifen soll, bleibt jedem selbst überlassen. Ich kann beides nicht, und irgendwie ist es auch egal. Die Pseudostatements am Ende des Films sind absolut lächerlich und runden den miesen Gesamteindruck ab.
  • Tod im Spiegel
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 09.08.2017
    Solider Krimi mit einem überraschenden Ende. Neben Tom Berenger ist Bob Hoskins sehenswert. Der Bildqualität merkt man das Alter deutlich an, was den Genuss etwas eintrübt. Trotzdem eine gute Alternative zum Tatort.
  • Berlin '36
    Die wahre Geschichte einer Siegerin.
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 08.08.2017
    Guter Film über 2 Hochspringerinnen bei den Olympischen Spielen 1936. Irgendwie hatte ich das Gefühl, der Film würde etwas an der Oberfläche bleiben. Trotzdem interessant gemacht. Für einen Sonntagnachmittag reicht's.
  • Bridget Jones 3 - Bridget Jones' Baby
    Beziehungsstatus: mehr als kompliziert.
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 05.08.2017
    Kommt meiner Meinung nach nicht mehr an die ersten beiden Teile heran. Die Story ist zusehens ausgelutscht. Trotzdem nochmal ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten. Nach 3 Teilen sollte Schluss sein, obwohl der Film an einigen Stellen wirklich lustig ist.
  • Bob, der Streuner
    Manchmal braucht es neun Leben, um eines zu retten.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 05.08.2017
    Guter Film, der ruhig und langsam daherkommt. Keine Action, keine Knallerei - dafür viel Emotion und Sentimentalität. Da ich die Bücher (noch) nicht kenne, geht der Film für mich in Ordnung. Was etwas verstört ist die Tatsache, dass uns Menschen das Schicksal von Tieren mehr berührt als das Schicksal von Menschen. Trotzdem eine gute Darstellung.
  • Wenn die Gondeln Trauer tragen
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 03.08.2017
    Ich konnte diesem Gruselstreifen nicht wirklich etwas abgewinnen. 1973 war der Film sicher unter der Rubrik 'Horror' zu finden und die Sexszenen (keine Pornografie!) haben sicher auch dafür gesorgt, keine Jugendfreigabe zu geben. Ansonsten bleibt der Film vage. Er bleibt ziemlich undurchsichtig. Angedeutet wird zwar ständig, dass was Schlimmes passieren wird, aber dann passiert eigentlich nicht wirklich was. Der Film spielt also mit der Angsterwartung, die dann (ziemlich lächerlich umgesetzt) tatsächlich dann am Ende passiert. Ein kleines bisschen "Macbeth" in Bezug auf die Schicksalsschwestern, ein bisschen "Das Omen" in Bezug auf das Kind im roten Regenmantel und ein bisschen "The Sixth Sense" was die 'Visionen' von John Baxter angeht. Na ja, für die heutige Generation sicherlich kein Film, bei dem man sich unterhalten fühlt.
  • Die Mumie 3 - Das Grabmal des Drachenkaisers
    Die Vergangenheit wird lebendig. Das Abenteuer beginnt.
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 02.08.2017
    Keine besonders tiefschürfende Story, dafür aber einige Lacher und gute Animation sorgen für einen unterhaltsamen Abend. FSK-16 ist tatsächlich etwas übertrieben, aber lieber zu hoch als zu niedrig eingestuft. Ansonsten bietet der Film inhaltlich nichts Neues. Haben wir schon in unzähligen anderen Filmen gesehen, aber die zum Leben erwachte Terra-Cotta-Armee ist schon sehenswert.