Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 17.10.2026
„Manchmal ist der mutigste Schuss der, den man nicht abgibt.“
Flashpoint – Wenn jede Sekunde zählt
Die Strategic Response Unit: Geiselnahmen, bewaffnete Täter und Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs gehören hier zum Alltag. Feierabend? Irgendwann. Seelische Ruhe? Fehlanzeige.
Was „Flashpoint“ von gewöhnlicher Polizeikost abhebt, ist der Blick hinter die Schutzwesten. Die Männer und Frauen der Spezialeinheit sind keine unverwundbaren Actionhelden, sondern Menschen, die innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen müssen, deren Folgen niemand mehr rückgängig machen kann. Dabei geht es nicht nur um Täter und Opfer, sondern auch um Angst, Verzweiflung und die Frage, wie weit man gehen darf, um Leben zu retten.
Die Darsteller überzeugen, die Einsätze sind spannend und die psychologische Komponente kommt erfreulich ungekünstelt daher. Statt pausenloser Explosionen gibt es Nervenkitzel, taktisches Vorgehen und Situationen, in denen ein falsches Wort mehr Schaden anrichten kann als eine ganze Magazinladung. Hier braucht es Köpfchen, Nerven und manchmal schlicht eine gehörige Portion Glück.
Fazit: „Flashpoint“ ist eine spannende, menschlich geerdete Polizeiserie, die beweist, dass man für Hochspannung nicht ständig alles in die Luft jagen muss. Wer glaubwürdige Figuren und dramatische Einsätze schätzt, ist hier richtig.
Für mich eine unterschätzte Serie mit Herz, Spannung und ordentlich Nervenkitzel. 4 Sterne, sehenswert+.
„Nicht jeder Held drückt ab. Manchmal rettet er Leben, indem er es nicht tut.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 17.10.2026
„Manche Monster verstecken sich im Dunkeln. Andere gehen jeden Morgen ganz normal zur Arbeit.“
Dexter – Der nette Serienkiller von nebenan
Miami: Sonne, Palmen, Blutspuren und ein Mann, der beruflich Blut analysiert und privat dafür sorgt, dass manche Mörder nie wieder Ärger machen. Dexter Morgan ist Forensiker, Familienmensch und Serienkiller in Personalunion. Ein sympathischer Zeitgenosse, solange man nicht auf seiner Schlachtbank landet.
Was diese Serie so genial macht, ist das Spiel mit unseren moralischen Grenzen. Dexter jagt Verbrecher, die dem Gesetz entkommen, und wird selbst zum Richter und Henker. Und das Schlimmste daran? Man ertappt sich dabei, ihm die Daumen zu drücken! Schwarzer Humor, makabre Einfälle und Michael C. Hall in Höchstform machen diesen Psychopathen zu einem der faszinierendsten Seriencharaktere überhaupt.
Natürlich schwankt die Qualität der Staffeln, und manche Wendungen sind arg konstruiert. Doch die Mischung aus Thriller, Krimi und Psychodrama bleibt außergewöhnlich unterhaltsam. Hinter der freundlichen Fassade lauert ein Abgrund, der tiefer ist als so manches seiner sorgfältig entsorgten Opfer.
Fazit: „Dexter“ ist bitterböse Unterhaltung mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor. Hier wird das Morden beinahe zur Kunstform und die Moral bekommt regelmäßig einen Tritt in den Hintern. Nicht jede Staffel ist ein Volltreffer, aber Dexter bleibt eine faszinierende Ausnahmeerscheinung der Serienlandschaft. Für mich 4–5 Sterne, sehenswert+.
„Das Gefährlichste an einem Monster ist, dass es manchmal verdammt menschlich wirkt.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 17.10.2026
In Laufe dieses Films werden dramaturgisch sehr geschickt zwei parallele Handlungsstränge zusammengeführt, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Zum einen geht es um die privaten Befindlichkeiten eines alternden Starschauspielers ("Pharao des ägyptischen Kinos") mit seinen diversen Problem(ch)en (u.a. mit seiner deutlich jüngeren Geliebten und seinem erwachsenen Sohn), zum anderen um sein schwindendes Star-Potential, das ihn zwingt, die Hauptrolle in einem albernen Polit-Propaganda-Film zu üpernehmen.
Er hat sich bis dahin immer irgendwie durchgemogelt und befindet sich plötzlich zwischen allen Stühlen, und dann geht auf einmal die Action-Sause richtig los .... .
Auch der Humor kommt nicht zu kurz: Die Szene, als er sich "underdover" in einer Apotheke Viagra besorgen will, ist wirklich zum Schreien komisch.
Ein fesselnder Psychothriller über Obsession, Abhängigkeit und dunkle Begierden.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 17.10.2026
Die hinterlegte Filmbeschreibung als solche gestaltet sich als derart irreführend, dass ich vorliegend einen völlig anderen Film erwartet hätte "Love me dead" ist dennoch nicht unbedingt schlecht - allerdings auch nicht unbedingt gut. Großer Knackpunkt ist das viel zu deutlich erkennbare niedrige Budget, was nicht zuletzt dank mehrerer Kameraführungen buchstäblich augenfällig werden darf. Spannung keimt nur schwerfällig auf, trägt die Umsetzung nur bedingt etwas dazu beii, dass man sich dem Protagonisten irgendwie nahefühlen kann. Es dauert auch nicht lang, bis der erfahrene Filmgucker seine gewissen Ahnungen hegt, die sich wenig überraschend dann nahezu allesamt erfüllen - dadurch, dass die eigentliche Thematik rund um einen Serienmörder vollends untergeht, fiebert der Zuschauer bedauerlicherweise nur äußerst wenig mit. Szenen, in denen man die Ermittler zumindest mal am Telefon hört, erschaffen den Nervenkitzel, den "Love me dead" dringend nötig gehabt hätte, genauso wenig wie die Wahnvorstellungen, die den Zuschauer zumindest hinsichtlich der Schlusszene ratlos zurücklassen, was denn nun tatsächlich passiert ist.
Kurz gesagt: "Love me dead" verschenkt mannigfaltige Chancen, die der Plot bot - gestaltet sich jedoch zumindest psychologisch betrachtet interessant genug, dass ich das Ansehen nicht unbedingt bereue.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Leon-der-Profi" aus Bockhorn am 17.10.2026
Mich hat der Film voll abgeholt. Von der ersten bis zur letzten Minute. Tolles Bildmaterial, toller Einblick, tolles Setting.
Und fantastische Schauspieler.
Eine Geschichte, die unterhält und das Herz berührt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "AndiausBremen" am 16.10.2026
Naja. Soll ein Horrorfilm sein, aber das Verhalten des Hauptdarstellers erinnert eher an eine Slapstick-Komödie. Sein Verhalten ist in vielen Szenen total dumm und trottelig, deswegen ungewollt komisch. Passt also gar nicht zu Resident Evil. Trotzdem einigermaßen unterhaltend und bei einigen Szenen kommt Videospiel-Feeling auf. Irgendwie war ich trotzdem froh als er zuende war.
Keine Empfehlung, aber man kann ihn gucken und nebenbei noch was anderes machen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Rubali" aus Olching am 16.10.2026
Kann Andreas64 nur zustimmen.
So macht man gute Geschichten - Charaktäre entwickeln, Widersprüche einstreuen, Zweifel in alle Richtungen säen - und dann ein Feuerwerk zünden. An dessen Ende man sich fühlt, als würde man gerade mit wackligen Beinen aus der Achterbahn aussteigen.
Auf eine wunderbar bedächtige Art sensationell spannend.
Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.10.2026
"Heat" ist ein, bis in die Nebenrollen, hochkarätig besetzter Gangsterthriller, der eine ausgeklügelte und tiefgründige Handlung bietet. Gemeinhin bezeichnet man ihn als Meisterwerk. Das liegt aber eher im Auge des Betrachters, denn, und nun sind mir nach unten gerichtete Daumen gewiss, nach 2 Stunden hats dann langsam auch mal gereicht. Der Film ist einfach zu lang und hält sich oft mit zwischenmenschlichen Gesprächen, sprich: Beziehungsdramen auf. Da gibts gescheiterte Ehen, selbstmordende Kinder, Liebeleien und dergleichen. Man darf sich darüber streiten, ob das nötig tat. Zum Einen stärkt das natürlich die Charakterzeichnung, zum Anderen zieht das die Geschichte in abnorme Länge, die ich nicht mehr kurzweilig fand. Lieber sehe ich 9 Stunden "Herr der Ringe" als den hier ein zweites Mal. Aber nicht falsch verstehen: "Heat" ist ein guter Film. Erinnerungswürdig ist vor allem der Realismus, die hervorragend inszenierte Massenschießerei und überragende Schauspielleistungen. Wobei einige trotz der Lauflänge kaum zur Geltung kommen, wie Natalie Portman, Tom Sizemore oder Danny Trejo. "Heat" konzentriert sich auf Pacino, DeNiro und Kilmer und gibt allen sehr viel Background und ist somit alles andere, als ein oberflächlicher Gangsterfilm. Fazit: Ein hoch niveauvoller Film mit überdurchschnittlich ausgeprägter Charakterzeichnung, der trotzdem 1 Stunde zu lang ist und leider dann doch ziemlich vorhersehbar endet.
Die komplette erste Staffel - Ein Jahrhundert vor den Ereignissen von 'Game of Thrones'.
Serie, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "UweRue" aus Gera am 15.10.2026
Kurzum: die ersten drei Folgen sind eher Zeitverschwendung, richtig spannend wird es ab der 4. Folge. Leider finde ich die Besetzung des Hauptdarstellers bei dem Aufwand für diese Auskopplung der GOT- Reihe als glatte Fehlbesetzung, da Mimik und Gestik mehr als anfängerhaft sind, und einem eigentlich ab Minute 1 schon das Anschauen dieser Reihe abspenstig machen
Bewertung und Kritik von Filmfan "UweRue" aus Gera am 15.10.2026
Christian Bale und Jessie Buckley liefern hier (auch wenn es an einigen Stellen sehr brutal und blutig ist), eine spannende Geschichte des Anti-Frankenstein ab! Vor allem Jessie brilliert mit ihrer Leistung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "UweRue" aus Gera am 15.10.2026
ich suche immer noch nach dem Sinn und Logik in diesem Film. Nach 20 Minuten und etwas vorzappen gab es immer noch keinen Handlungsfaden. Der Trailer war gut, aber dieser Film ist grauenhaft
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tosby" aus Berlin - Friedrichshain am 15.10.2026
Habe mir den Film nun das erste Mal angesehen. Was soll ich sagen: absoluter Fiebertraum! Ich wusste zum Ende des Films nicht mehr, ob ich lachen und/oder nur noch den Kopf schütteln soll. Boah, absolute Katastrophe! Mal sehen, was Teil 3 so kann ...
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 15.10.2026
D. Ridley tut sich mit diesem Film keinen Gefallen. Die Atmosphäre und die Idee sind echt sehr gut, aber die Ausführung ist extrem langweilig inszeniert. Potential war da. Aber ich denke es fehlte an Budget. So wird das nichts mit einer großen Schauspielkarriere. Max 2 Sterne. Einmal für die Atmo und einmal für Riley die wirklich alles gibt
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 15.10.2026
Wirklich ein sehr schlechter Film. Den 1. Teil fande ich grade noch so okay. Aber bei diesem hier habe ich nach 45 Minuten gähnender Langeweile ausgeschaltet. Für Fans von Teil 1 sicherlich empfehlenswert, aber als neutraler Beobachter war das ein Schuss in den Ofen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 14.10.2026
Die Story dreht sich um Demonen die Besitz von den Lebenden ergreifen wollen. Nachdem sie von einer Person ins Reich der Lebenden gelassen wurden versuchen andere sie zu bändigen und in die Hölle zurück zu schicken... Ich habe hier nichts neues gesehen was nicht in anderen Filmen schon da war, trotzdem nicht langweilig. Man kann ihn sich anschauen, Haut einen aber nicht vom Hocker. Mittelmaß und
3 Sterne
Bewertung und Kritik von Filmfan "sorrymann" aus Schwalbach am 14.10.2026
Wer Lust auf etwas Ungewöhnliches hat, sollte sich „Dust Bunny“ anschauen. Die Geschichte klingt absurd: Ein Mädchen will das Monster unter seinem Bett loswerden und engagiert dafür den Profikiller aus der Nachbarwohnung. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Die Bilder sind so farbenfroh und verträumt wie in „Amélie“, die Kämpfe so verrückt und comichaft wie in „Kung Fu Hustle“, und das Duo aus Kind und Killer erinnert liebevoll an „Léon, der Profi“. Ein kurzweiliger Genre-Mix zwischen Märchen, Action und schwarzem Humor, der lange im Kopf bleibt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 14.10.2026
Ganz nette und konsequente Geschichte und vor allem nicht allzu lang mit seinen knapp 90 Minuten. THE LAST STOP IN YUMA COUNTY präsentiert dem Publikum allerdings nur mittelmäßige Darsteller und ebensolche Dialoge, was gerade bei einem solchen Gangster-Streifen den Gesamteindruck deutlich trübt. Kann man sich mal anschauen, aber sicherlich kein Must-See. 3,10 grüne Pinto-Sterne in Arizona.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Rottenbitch" aus Bremerhaven am 14.10.2026
Nun ja, Meinungen sind ja verschieden. Aber diesen Film so runter zu schreiben ist schon recht seltsam. Der Film erzählt drei eigenartige und zugleich geniale Geschichten. Jede Episode spielt mit den drei Hauptspielern und ist zugleich völlig anders abgefahren. Kein DC Kino, kein Stallone hau drauf Kram, einfach völlig abgehobene Filmkost zum eintauchen. Sicher nicht für Jedermann geeignet, aber wer sich darauf einlässt wird nicht enttäuscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Selberlieb" am 14.10.2026
Ein sehr ergreifender Film, der die Realität in Europa und seiner Grenzpolitik erzählt. Selten so gut die Zusammenhänge von Europäischer Migrationspolitik und die direkten Auswirkungen verknüpft gesehen, und welche Zentrale Rolle Deutschland darin spielt. Wenn man das sieht, wird einem klar, wie JEDER von uns Menschen mit "glücklichem Geburtsort" seinen Teil der Verantwortung trägt. Zumindest mit dem Kreuz, dass er auf dem Wahlzettel macht.
Eine Hommage an die vielen mutigen ehrenamtlichen Menschen, die andere Menschen zu retten versuchen. Weil sie Menschen sind.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Man merkt bei Basic Instinct 2 leider an jeder Ecke, warum späte Fortsetzungen von Kultklassikern so oft in die Hose gehen – vor allem, wenn 14 Jahre dazwischenliegen und Paul Verhoeven nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzt.
Ich hatte ihn von damals schon als ziemlich mau im Kopf, und mehr als ein müder Aufguss ist es leider auch nicht. David Morrissey kommt zu keinem Zeitpunkt an die raue Präsenz von Michael Douglas ran; zwischen den beiden knistert absolut gar nichts. Sharon Stone versucht zwar krampfhaft, das manipulative Biest von damals wiederzubeleben, rutscht dabei aber oft ins unfreiwillig Komische ab. Wo Teil 1 noch ein verdammt clever konstruierter Erotik-Thriller war, verliert sich der zweite Teil in wirren, an den Haaren herbeigezogenen Wendungen und zähem Psychogequatsche.
Auf DVD reißt das Ding technisch natürlich auch keine Bäume mehr aus – Standardkost aus den 2000ern, Bild und Ton sind bestenfalls zweckmäßig.
Ein völlig unnötiges Sequel, das man sich höchstens aus reiner Vollständigkeit ins Regal stellt. Mäßige 2 von 5 Sternen.
Ein brutaler Mord. Ein genialer Killer. Ein Cop, der keiner Gefahr widerstehen kann.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Damals als Teenager heimlich geschaut und im Kopf irgendwie als verbotenen „Softporno“ abgespeichert – jetzt auf 4K UHD im Heimkino reingezogen und erst richtig gecheckt, was für ein verdammt starker Neo-Noir-Thriller das eigentlich ist.
Klar, die berühmt-berüchtigte Verhörszene kennt jeder. Aber Paul Verhoeven liefert hier so viel mehr ab: Ein eiskaltes Psychoduell, Sharon Stone als manipulative Ikone und eine Atmosphäre, die durch den genialen Score von Jerry Goldsmith von der ersten Sekunde an packt. Michael Douglas als abgefuckter Ermittler passt einfach wie die Faust aufs Auge.
Und was die UHD-Scheibe hier technisch rausholt, ist schlicht der Hammer. Gestochen scharfes Bild, perfekter Kontrast und ein wunderbar organischer Filmlook, ohne dass das Korn digital glattgebügelt wurde. Auch der Ton hat ordentlich Druck und Dynamik auf den Kanälen.
Ein meisterhaft konstruierter 90er-Kultthriller, der auf 4K erst seine volle Wucht entfaltet. Volle 5 von 5 Sternen („Grandios“)!
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Direkt nach dem ersten Teil reingeworfen – und der Animationssprung von 2002 auf 2006 ist echt gewaltig. Die schmelzenden Eislandschaften, das Wasser und die feineren Felltexturen sehen im direkten Vergleich um Welten dynamischer aus. Für mich eine rundum gelungene Fortsetzung, die das Tempo spürbar anzieht.
Die Gagdichte ist höher, die Sprüche sitzen trocken und der Neuzugang rund um Ellie, Crash und Eddie bringt genau die richtige Portion frisches Chaos in die Truppe. Trotzdem verkommt das Ganze nicht zum reinen Klamauk: Es geht um Hoffnung, den Mut zum Neuanfang und vor allem darum, dass man felsenfest zusammenhält, wenn das Wasser bis zum Hals steht. Das Thema Freundschaft trägt auch diesen Teil mühelos.
Akustisch macht das Ding ebenfalls Laune. Die Soundabmischung hat ordentlich Druck bei den einstürzenden Eismassen, auch wenn ein paar Spitzen im Hochtonbereich vielleicht minimal scharf bzw. leicht übersteuert wirken – im Großen und Ganzen passt der Mix aber richtig gut.
Eine Fortsetzung mit Herz und Wumms, die einfach Spaß macht. Starke 4 von 5 Sternen!
Die Eiszeit kommt. Der Beginn einer neuen Eiszeit!
Kids, Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Hab mir den ersten Teil nach Jahren mal wieder reingeschoben – und man vergisst echt schnell, wie verdammt gut das Original damals eigentlich war. Vor allem im Vergleich zu dem überdrehten Klamauk, zu dem die Reihe später wurde.
Teil 1 ist im Kern ein erstaunlich trockenes Steinzeit-Roadmovie. Drei Typen, die sich anfangs nicht riechen können und eine Zweckgemeinschaft bilden: Manni als mürrischer Riese, Diego mit Gewissensbissen und Sid als nervige Quasselstrippe. Die Dynamik sitzt ab Minute eins.
Und der Streifen hat richtig ernste Töne: Die Szene in der Eishöhle mit den Wandmalereien, die Mannis Verlust ganz ohne Worte zeigt, geht auch nach über 20 Jahren noch an die Nieren. Dazu die legendäre deutsche Synchro mit Otto, Arne Elsholtz und Christian Brückner, plus Scrat als perfekter Running Gag.
Mit Abstand der stärkste Teil der Reihe. 4 von 5 Sternen!