Im 'Scherbenpark' nimmt man sich, was man haben will. Es braucht eine große Klappe und ein dickes Fell, wenn harte Sprüche von der Seite kommen oder die eigene Mutter ermordet wird. Sascha (Jasna Fritzi Bauer) ist eine junge Frau, furchtlos, verdammt schlau und im 'Scherbenpark' zu Hause. Dies ist ihre Geschichte. Ihre Mutter war Journalistin und auch Sascha liebt es zu lesen und zu schreiben. Wer ihre Mutter auf dem Gewissen hat, weiß sie genau: ihr Stiefvater Vadim E. - dass ihn die Justiz kassiert hat, tröstet sie nicht. Sascha und ihre beiden jüngeren Geschwister haben durch den miterlebten Mord einen Schock erlitten und Sascha hat gelernt, dass man selbst harmlosen Männern nicht trauen kann. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche: Vadim E. will sie umbringen und ein Buch über ihre Mutter schreiben. Doch beides scheint irgendwie unmöglich. Als die Zeitung einen schmierigen Artikel über den reumütigen Mörder veröffentlicht, lässt Sascha den verantwortlichen Redakteur Volker Trebur (Ulrich Noethen) ihre Wut spüren. Doch dem tut die Sache ehrlich leid und er will das Geschehene wieder gut machen. Sascha landet mitten im bildungsbürgerlichen Leben als sie Trebur beim Wort nimmt und spontan zu ihm und seinem 16-jährigen Sohn Felix (Max Hegewald) ins ökologische Passivhaus zieht. Hier gelten ganz andere Regeln als im 'Scherbenpark'. Sascha fühlt sich sowohl zu Felix als auch zu dem charismatischen Volker hingezogen und eine sanfte Dreiecksgeschichte entspinnt sich. Doch bald schon merkt Sascha, dass sie ihren eigenen Weg finden muss...
'Scherbenpark' (2013), die Verfilmung von Bettina Blümner nach dem geleichnamigen Roman von Alina Bronsky. Die Produktion wurde gefördert von der Film-und Medienstiftung NRW, der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und dem Deutschen Filmförderfonds.
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In the 'Scherbenpark' you take what you want. It takes a big mouth and a thick skin when harsh sayings come from the side or one's own mother is murdered. Sascha (Jasna Fritzi Bauer) is a young woman, fearless, damn smart and at home in the 'Scherbenpark'. This is their story. Her mother was a journalist and Sascha also loves to read and write. She knows exactly who has her mother on her conscience: her stepfather Vadim E. - the fact that the judiciary has cashed him in does not comfort her. Sascha and her two younger siblings have suffered a shock from the murder they witnessed and Sascha has learned that even harmless men cannot be trusted. She concentrates on the essentials: Vadim E. wants to kill her and write a book about her mother. But both seem somehow impossible. When the newspaper publishes a sleazy article about the repentant murderer, Sascha lets the editor in charge, Volker Trebur (Ulrich Noethen), feel her anger. But he is honestly sorry about the matter and wants to make up for what happened. Sascha ends up in the middle of educated middle-class life when she takes Trebur at his word and spontaneously moves in with him and his 16-year-old son Felix (Max Hegewald) in the ecological passive house. Completely different rules apply here than in the 'Scherbenpark'. Sascha feels attracted to both Felix and the charismatic Volker and a gentle love triangle unfolds. But soon Sascha realizes that she has to find her own way...
'Scherbenpark' (2013), the film adaptation by Bettina Blümner based on the novel of the same name by Alina Bronsky. The production was supported by the Film-und Medienstiftung NRW, the Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg and the German Film Fund.
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