Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Die Reiter kehren auf die Bühne zurück und bekommen Unterstützung von drei jungen Zauberkünstlern. Abgesehen haben sie es diesmal auf eine skrupellose Diamantenhändlerin. Meiner Ansicht nach mit Abstand der schwächste Teil der Reihe. Über lange Strecken ziemlich zäh und viel zu übertrieben. Jedes Mal versucht man nochmal einen draufzusetzen, was jedoch nicht aufgeht. Das Konzept ist ausgelutscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein wortkarger Stuntman (Ryan Gosling) verdingt sich zusätzlich als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen. Als seine Nachbarin und ihr kleiner Sohn ins Fadenkreuz von Kriminellen geraten bietet er seine Dienste an um sie aus der Schusslinie zu nehmen. Doch der Auftrag läuft nicht wie geplant. Der Mix aus Action und Drama hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Audiovisuell auch sehr gut gelungen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 30.09.2026
Zuerst Mal, mit Berlin hat das garnichts zu tun... Der Film erzählt im großen und ganzen von einer gehirngewaschenen Sekte deren Oberhexe es versteht ihre Jünger so zu manipulieren das sie meinen ihr Selbstmord würde einen tiefen Sinn haben und sie würden dadurch die Welt verbessern. In diese Fänge wird die Tochter hineingezogen und der Vater muss ein Trauma überwinden und sie zum Schluss retten... Wow...was für eine geniale neue Idee 🥴... Es erschließt sich auch nicht warum dieser amerikanische Film jetzt in Berlin spielen muss, auch warum Vater und Tochter Akzentfrei deutsch sprechen obwohl sie Amerikaner sind... Eigentlich sind das knapp 2 Sterne aber für die zumindest glaubwürdigen Schauspieler gibt's nochmal einen Bonus drauf 2,5 Sterne zusammen...
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 29.09.2026
Der Klassiker, der inzwischen etwas aus der Zeit gefallen ist, was Schauspiel, Dialoge und Handlungsbogen bzw. Dramaturgie betrifft. Aus diesem Grund hat man wohl auch 2008 ein Remake abgedreht. Dies wäre in Anbetracht der grundsätzlichen Qualität von DIE BRÜCKE nämlich ansonsten gar nicht notwendig gewesen. 3,40 Klassenkameraden-Sterne in Bayern.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" aus Delligsen am 29.09.2026
Kurzweilige „Killer-Komödie.“
Tim Browns -The Retirement Plan- ist, jedenfalls wenn sie mich fragen, besser als sein Ruf. Ich weiß nicht, was sich Filmfans unter einer slapstickreifen Komödie im Agentenmilieu vorstellen, aber ich glaube, dass Brown das Thema ziemlich gut „abgearbeitet“ hat. Dabei hat er die Komödie nicht neu erfunden, sondern voll und ganz auf althergebrachte Story Elemente gesetzt. Die funktionieren vor allem perfekt, weil ein Nicolas Cage (Matt) und ein brillanter Ron Perlman (Bobo) ihre Umsetzung geradezu zelebrieren.
Ashleys Mann Jimmy hat sich mit finsteren Gestalten eingelassen. Er stiehlt ihnen einen wichtigen USB-Stick und gibt ihn an Ashley weiter. Doch die Ganoven schnappen Jimmy und Ashley. Die konnte gerade noch ihre kleine Tochter Sarah in einen Flieger auf die Kayman Inseln setzen. Dort soll sie bei ihrem Großvater Matt unterkommen, den sie noch nie gesehen hat. Natürlich hat Sarah, ohne es zu wissen, den Stick bei sich. Matt, ein heruntergekommener alter Mann, ist von der Situation scheinbar überfordert. Bis ein Killerteam auf der Insel erscheint. Dann wird klar, dass man sich mit Matt, der früher als Profikiller für die C.I.A. unterwegs war, besser nicht anlegt.
Okay, alle Klischees erfüllt. Jede Menge Lacher, vor allem über die vielen bösen Jungs, die Matt und seiner Familie nach dem Leben trachten. Das Ganze kurzweilig und unterhaltsam. Und, wie gesagt, nicht nur Nicolas Cage in guter Form, sondern dazu ein Ron Perlman, der dem Film schon allein mit seiner tollpatschigen, bauernschlauen Art jede Menge Klasse verpasst.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 28.09.2026
Ein ziemlich langweiliger und vor allem sinnbefreiter Western. THE LAST SON kann lediglich ziemlich gute Schauspieler aufbieten. Ansonsten herrscht hier für mich völlige Ratlosigkeit, was Sinn und insbesondere den Inhalt dieses Spielfilms betrifft. Ein Mann der all seine Kinder umbringt bzw. umbringen will, um vielleicht, trotz fortgeschrittenen Alters, nicht sterben zu müssen bzw. zu wollen. Das soll angeblich ein harter Hund sein. Abstrus. 2,20 verfluchte Sterne in der Sierra Nevada.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 27.09.2026
„Man kann seiner Vergangenheit nicht davonlaufen, und überhaupt: Was bleibt von einem Mann, wenn seine Taten längst vergessen sind?“
Tja, Robin Hood ist wieder da........aber dieses mal ist er alt, müde und ziemlich kaputt. Wer hier den fröhlichen Räuber erwartet, der mit Pfeil und Bogen durch den Sherwood Forest hüpft und den Reichen das Geld aus der Tasche zieht, sollte sich besser gleich aus den Staub machen.......
„The Death of Robin Hood“ ist nämlich alles andere als ein klassisches Abenteuer. Düster, brutal und teilweise geradezu melancholisch erzählt der Film die Geschichte eines Mannes, der auf sein Leben und seine Taten zurückblickt. Das ist ungewöhnlich und durchaus interessant, allerdings auch nicht gerade leichte Kost. Hugh Jackman macht seine Sache hervorragend und verleiht dem gealterten Robin Hood ordentlich Tiefe. Auch Jodie Comer und Bill Skarsgård können überzeugen. Dazu kommen tolle Bilder, eine passende Atmosphäre und eine Inszenierung, die sich wohltuend vom üblichen Hollywood-Einheitsbrei abhebt.
Allerdings........gemütlich ist anders. Der Film nimmt sich verdammt viel Zeit und wer ständig Action, Pfeile und Schwerter erwartet, könnte zwischendurch durchaus mit dem gefürchteten „roten Not-Aus-Knopf“ Liebäugeln um sein eigens Leid ,bzw die des "Ex-Helden" Robin Hood, zu beenden.
Fazit: Kein gewöhnlicher Robin-Hood-Film und gerade deshalb interessant. (...oder eben gar nicht?). Düster, anspruchsvoll, gut gespielt und handwerklich stark, aber stellenweise auch zäh. Für Freunde ungewöhnlicher Historienfilme sicherlich einen Blick wert. Für mich 4 Sterne und damit sehenswert(+). Schön, wenn Hollywood gelegentlich noch den Mut hat, eine bekannte Geschichte völlig anders zu erzählen.
„Jeder Held hat irgendwann seine letzte Geschichte zu erzählen.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.09.2026
Tsui Hark hat ja schon so manches kleine Meisterwerk zustande gebracht. Unter anderem die Trilogien der "Chinese Ghost Story" und des "Detective Dee". Der Mann hat Sinn für schöne Bilder und fantasiereiche Scharmützel im Wuxia Stil. Auch dieser Film ist wieder wunderschön anzusehen. Computergeneriert aber optisch ansprechend durchgestyled. In Zeitlupe fliegende Pfeile, wehende Wiesen, Berge, Schluchten, Blütenmeere, und meistens vor Greenscreen gedreht. Das muss man mögen, hat aber Ästhetik. Leider verliert sich Hark in einer viel zu verkitschten Lovestory. Da trieft der Schmalz, während die Bombast-Musik auf die Pauke haut. Es gibt viel weniger Schlachten oder Action, als gedacht. Das ist reichlich schade, denn es zieht den Film wie Kaugummi. Viel belangloses Gerede und überdramatisiertes Geschehen ergießt sich über den westlichen Zuschauer, der das nicht so verarbeitet, wie der Fernöstliche. Erst im letzten Drittel wird voll aufgefahren, dann aber auch mit einem Overkill an Magie, die mit CGI zum Leben erweckt wird. Fazit: Optisch eine Wucht, storytechnisch langweilig. Warum aus "Condor Heroes" Adlerkrieger wurden, weiß man auch nicht und Erwähnung findet irgendwie keines von beidem. Was soll man sagen? Eine wunderschöne Schlaftablette? Nein, eher ein Gemälde, das eine zu lange Fantasy-Geschichte erzählt, die man hätte straffen sollen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
Stets ein wenig abgeschreckt von der Spielfilmlänge und dem Gedanken, dass ich mir somit über zwei Stunden Tischtennis angucken und Theorien anhöhren würde müssen, habe ich mich zu guter Letzt gegen die Sichtung des Kinofilms entschieden, obschon der Trailer durchaus seine Reize hatte. Mittels heimischen DVD Player sodann wurde ich positiv überrascht - "Marty Supreme" zeigt nur wenige Spiele, noch weniger Theoriegeplänkel und Wettkampfveranstaltungen an sich. Stattdessen erhält der Zuschauer eine bunte Genremischung, um sich zu guter letzt fragen zu dürfen, was er sich da überhaupt angesehen hat und warum der überaus arrogante Marty einen eigentlich so in seinen Bann zog. Die bodenlosen Dreistigkeiten, Unverschämtheiten und Darstellungen eines enormen Selbstbewusstsein nehmen den Zuschauer so gefangen, dass ihm beinahe die gekonnte Besetzung von Mutter und Geliebter entgangn wäre. "Marty Supreme" liefert Drama, Lovestory, Sportpolitik, Freundschaft, Famlienbande sowie das ewige Thema des Erwachsenwerdens in einer Mischung, die die Spielfilmzeit vergessen lässt. Szenen, die fassungslos stimmen und auf perfide Art zugleich amüsant sind, muss man mögen - den Aspekt, dass sich die Verfilmung nur sehr, sehr lose auf Tatsachen stützt, ebenso. Für mich eine überraschend angenehme Sichtung, die jedoch für ein einmaliges Anschauen ausreicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mapo1848" aus Fernwald am 25.09.2026
Bei diesem Film sollte man sich von dem Saubermann-Image des Robin Hood verabschieden.
Das erste Drittel zeigt das Mittelalter in seiner ganzen Brutalität und Schmutzigkeit, die es in Teilen Europas gab und einen charakterlich verbitterten Robin Hood, der offensichtlich keinen anderen Lösungsweg, als den der Gewalt kennt.
Ab dem zweiten Drittel wird's ruhiger, da eine körperlich und seelisch gebrochene Hauptfigur gezeigt wird, die versucht mit sich und der Welt ins Reine zu kommen, jedoch um seine Schwächen weiß.
Wenn man sich auf eine völlige andere Figur Robin Hood einlässt, bekommt man einen, von guten Schauspielern und guter Ausstattung getragenen, kurzweiligen Film geboten.
Mit hat er gut gefallen, daher vier Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 25.09.2026
Das Ding hier geht schon sehr in eine "Art-Housige" Richtung a la Green Knight. Also es wird nicht richtig eine Geschichte erzählt, man soll durch Bilder von Gewalt und Leid wohl hauptsächlich unterhalten werden. Du hast dann mal 10 Minuten keinen Dialog, nur Schreie, Musik etc.
Natürlich hat man bei dem Namen "Robin Hood" in Verbindung mit Hugh Jackman eine andere Erwartungshaltung als das was man hier präsentiert bekommt.
Einige Szenen sind durchaus auch brutal... und sollen wohl so den damaligen Kampf ums überleben "gut" rüberbringen, aber das ist jetzt kein Film, den ich empfehlen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Tja, wat war dat nu? Eigentlich sollte ich den Streifen nicht weiter beachten und gleich mit einem Stern abspeisen. Weil 0 nicht möglich sind. Ich habe ihn nicht verstanden. Zudem stellt sich die Frage, warum sich die kreativen Köpfe für ein 4:3-Format entschieden haben. Wahrscheinlich weil es aus irgendwelchen Gründen billiger war. Eine Weile lang hält einen der Film bei der Stange, weil man ja nunmal wissen will, was es mit der Sache auf sich hat. Warum sind alle der Paranoia anheim gefallen? Was ist da los? Da werden viele Fährten gelegt und Fragen eröffnet. Doch der Film gibt keine Antworten und verwirrt durch ein abgebrochenes und verwirrendes Ende. Ich habe nichts gegen Filme, bei denen man mitdenken muss oder bei denen der Groschen erst in den letzten Minuten fällt. Aber dermaßen schwer sollte es einem ein Werk nicht machen. Er beantwortet nicht eine einzige Frage! Das ist frech. Fazit: Anfänglich spannend, dann immer blöder und konfuser. Den Clou bildet eine Postcreditscene, von der man jetzt eine Erklärung erwartet. Aber die verhöhnt die Zuschauer noch mit einem nahezu Standbild. Verschwendete Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" aus Plauen am 24.09.2026
Ich gebe mal 4 Sterne, da ich diese Art von Film sehr mag. 3 Sterne aber sicher. Eine gute Abenteuergeschichte mit schönen Wüstenbildern und spielfreudigen Protagonisten. Charlto Copley als Bösewicht spielt wieder mal ausgezeichnet. Alles in allem gute Unterhaltung für einen entspannten Heimkinoabend.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DoSav" aus Schermbeck am 24.09.2026
Erst hatte ich wegen den positiven Bewertungen gedacht, das die Produktionsfirma Nameless uns endlich mal mit etwas "anschaubaren" beglückt.
Doch die Firma blieb ihrem Niveau treu.
Ich habe den Film nach 30min ausgemacht.
Der Film ist unlogisch, die Schauspieler spielen, nur im falschen Beruf, der Social-Media Mist ist auch nicht mehr zeitgemäß und ausgelutscht.
Aber wie gesagt, Filme sind halt Geschmacksache
Bewertung und Kritik von Filmfan "Hulk2020" aus Rottweil am 24.09.2026
Ich habe die ersten beiden Teile gesehen. Diese waren deutlich spannender und unterhaltsamer als dieser.
Eine abgedroschene, langweilige Story. Bitte keinen vierten Teil.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.09.2026
"Monster on a plane" ist natürlich ein schon mutwillig schlecht gemachter Trashfilm. Er wirkt eher wie ein billig erstellter Fanfilm, der sich vor Genregrößen wie den "Critters", meinetwegen "Alien", allen möglichen Flugzeugkatastrophenfilmen und auch "Snakes on a plane" verbeugt. Selbst Peter Jacksons "Braindead" kam mir beim Ansehen in den Sinn. Qualitativ hat der Streifen leider nicht viel drauf, allenfalls die Makeup-Effekte kann man als gelungen bezeichnen. Es splattert ordentlich. Etwas schade finde ich die Tatsache, dass er als deutscher Film synchronisiert wurde und das äusserst schlecht. Ich denke, das sind zum Teil nicht mal die Stimmen der Darsteller. Das lässt das Ganze noch billiger wirken. Ein paar Gags stecken schon darin, Eastereggs und interessante Cameos...alles nette Ideen, die aber nicht so wirklich zünden wollen. Zum Kultfilm reicht es meiner Ansicht nach nicht. Zu generisch, zu belanglos, manchmal ins Langweilige abdriftend. Da liegt ungenutztes Potenzial brach und dennoch kann man das als eine Art Fingerübung für spätere, bessere Filme verstehen. Man denke an John Carpenters "Dark Star", das war ein Filmhochschulprojekt und irgendwie ganz ähnlich aufgezogen. Fazit: Anerkennenswert aber viel zu lahm und ohne gute Gags oder sehenswerte Einfälle inszeniert. Für Fans von "Sky Sharks" und "Critters 4".
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 22.09.2026
Eigentlich ein zeitgenössischer Standardwestern, wenn da nicht das vermeintlich übernatürliche Kind wäre. KILLING FAITH gibt nur wenig Deutungen dem Zuschauer an die Hand und klärt auch final nicht auf. Dem Publikum bleibt daher weitgehend die freie Interpretation. Was meistens ja durchaus positiv ist, funktioniert hier nur teilweise, insbesondere bei solch einem Quasi-Happy-End. Dafür kommt man wenigstens tolle Schauspieler geboten. 3,10 Handschuh-Sterne in New Mexico.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 22.09.2026
Natürlich muss man hier schon wissen, auf was man sich einlässt, weil "normal" unterhalten tut der Film nicht.
Hier geht es eher darum, den Schrecken zu erleben, welcher sich hier abspielt, aber das nie direkt sondern immer nur indirekt.
Man sieht hier quasi einer Familie in Ihrem Alltag, die auch parallel direkt Nachbarn von einem KZ sind, mitunter dem "berühmtesten" sogar.
Das besondere für mich waren hier die komplett statischen Perspektiven, mit denn der Film spielt. Oft sieht alles normal aus, dann gibt es einen Perspektivwechsel und wirkt die Szenerie viel "schrecklicher", einfach nur weil im Hintergrund nun die Ausschwitz-Mauer zu sehen ist.
Und man hat hier quasi keine Kamerafahrten, alles wirkt wie mit Kameras bei Big Brother gefilmt.
Und wie Chris schon schreibt, hier soll in erster Linie etwas "morbides" künstlerisch dargestellt werden.
Normaler Familienalltag und im Hintergrund hört man viele Schüsse und Schreie.
Das ist dann eher Horror für den Kopf als "normale Unterhaltung" und das kann natürlich auch anstrengend sein.
Nach dem sensationellen Bestseller von Rachel Joyce.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 22.09.2026
Nicht immer gänzlich real und realistisch ist DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGEREISE DES HAROLD FRY. Sodann es halt eher eine Reise in die eigene Vergangenheit, um mit der Gegenwart vielleicht auszukommen. Ein damit zwiespältiges Werk, das aber zugegeben weitgehend funktioniert, auch wenn man als Zuseher immer mal wieder den Kopf schütteln muss. 3,20 Roman-Verfilmung-Sterne beginnend in der Grafschaft Devon.
Bewertung und Kritik von Filmfan "playa1941" aus Wesenberg Ot. Stubbendorf am 21.09.2026
Ich hatte mir den Film nur wegen Mads Mikkelsen ausgeliehen. Ein toller Schauspieler.
Die guten Schauspieler kommen mich von dem Film leider nciht überzeugen.
Aber der Film der tolle Unsinn
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mango7" aus Iserlohn am 20.09.2026
Hat mir gut gefallen. Meistens durchgehend spannend. Viel Action gibt es auch. Hervorheben möchte ich auch die gute Tonabmischung (Bei passender Anlage). Auf jeden Fall mal wieder ein Lichtblick.
Bewertung und Kritik von Filmfan "bybandit" aus Springe am 20.09.2026
Das war nix, der Film spricht mich nicht an. Es fehlt mir ein durchgängiger Spannungsbogen. Die Handlung kann nicht wirklich mitreissen, alles irgendwie wirr und undurchdacht.....
Das war nix....
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Kingmaker" erscheint leider viel zu aktuell hinsichtlich der kürzlich erfolgen katastrophalen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt - folglich geht das Gezeigte nochmals anders unter die Haut. "Kingmaker" ist politischer, als ich es anhand der Filmbeschreibung erahnt hätte - und leider auch langatmiger. Es wirkt stellenweise, als wollten die Macher zu guter Letzt niemanden vor den Kopf schlagen, sondern eher leise Kritik äußern und Dinge in Frage stellen . Die Art und Weise, mit der mal wieder jemand, der eigentlich gar nicht zuständig ist und sein darf, im Alleingang sämtliche Rätsel löst und Bösewichter überführt, überzeugt trotz der überzeugenden Schauspielkunst des mir bis dato völlig unbekannten Anders Berthelsen nur mittelmäßig und zieht sich bedauerlicherweise künstlich in die Länge.
Ingesamt gewiss interessant und atmosphärisch nicht zuletzt hinsichtlich des am Rande stattfindenden Familienkonflikts aufwühlend, jedoch kein Film, den ich mir wiederholt ansehen würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Threesame" hat mich führwahr positiv überrascht, stellt sich das Werk ernsthafter dar, als es in den ersten Filmminuten - genauer gesagt: bis zur alles verändernden Nacht - den Anschein macht. Das stete hin und her der Beteiligten bleibt stets authentisch, die Geheimnisse, Hoffnungen und Ängste der Protagonisten überzeugen durch die nachvollziehbare Darstellungsweise. Dass "The Threesome" seine lockeren Momente innehat, ist der Ausrichtung als humorvolle Unterhaltung geschuldet, wirkt aber zu keiner Zeit deplaziert oder gar überalbern. Überraschende Wendungen gibt es durchaus, bleibt hier nicht allzu viel vorhersehbar - ich selbst hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, entschieden sich die Drehbuchautoren jedoch für eines, welches das Gesamtwerk wieder rund macht.
Ob die Thematik Zuschauer sämtliche Zuschauer ab 12 Jahren hinsichtlich der jeweiilgen Schwere der Entscheidungen, Konsequenzen und persönlichen Hintergründen wirklich vollends erreichen kann, wage ich zu bezweifeln, finden sich allerdings keine wirklichen Nacktszenen, die die Freigabe in dieser Hinsicht gefährdet hätten.
Für mich ein durchaus lohnenswerter, weil überraschend anrührender Filmbeitrag, den ich durchaus empfehlen kann.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
Für jene, die seit jeher von Clowns eher genervt denn bespaßt sind, stellt "Vier minus drei" gewiss eine besondere Herausforderung dar - dennoch verfehlt das Gesamtwerk seine melodramatische Wirkung nicht und weiß auch in vermeintlichen Nebensätzen zu überzeugen. Auf die Darstellung des Unfalls oder gar die komatösen Kinder im Krankenhaus wird gekonnt verzichtet, ohne das der Zuschauer das Gefühl hat, dei mögliche Wirkungsweise des Films zu verpassen. In einer beinahe durchgängig ruhigeren Erzählweise lässt sich das Ohnmachtsgefühl von Barbara, die wie eine Statistin daneben sitzt, wenn die Schwiegereltern die Beerdigungen planen, förmlich spüren. Momente, in denen Barbara sich immer wieder in Erinnerungen verliert und vom Verlustgefühl wie aus dem nichts überwältigt wird, überzeugen. Ein wenig ungeschickt in meinen Augen indes die diversen Zeitsprünge, die auch hinsichtlich der Frage, wie viel Zeit vergangen ist, unbeantwortet bleiben - mit dem filmischen Ausgang indes konnte ich für meinen Teil zu guter Letzt recht wenig anfangen. Für die einmalige Sichtung durchaus lohnenswert; eine handfeste Empfehlung meinerseits gibt es dennoch nur bedingt.
Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.09.2026
Und wieder einer der Filme, die irgendwie vom Fließband kommen und dennoch nicht schlecht sind. Nur vorhersehbar und immer gleich, wie die Folgen einer Krimiserie. Auch die Grundidee ist nicht neu: Blinde Person wird Zeuge einer Mordtat und von da an vom Meuchler verfolgt. Das gabs schon und auch ähnlich aus Korea nur mit einer Gehörlosen im vergessenswerten "Midnight". "Blind" macht es aber besser, wird nicht langweilig und ist spannend erzählt. Die Darsteller sind gut bei der Sache, allerdings kommt der guten Frau manchmal das Drehbuch in die Quere, denn mal kommt sie perfekt ohne Augenlicht zurecht, dann wieder benimmt sie sich, als wäre sie gerade erst erblindet und schafft es nicht mal unfallfrei über die Straße. Sowas wirkt natürlich unstimmig. Ansonsten läuft der Streifen solide und routiniert ab. Es gibt die zunächst ungläubige Polizei, den rebellischen Jugendlichen, der zum Helfer wird und natürlich einen Stehaufmännchenkiller, der nicht klein zu kriegen ist. Wen nicht stört, dass er das alles schon mal gesehen hat, bekommt einen kurzweiligen Koreathriller ohne große Überraschungen. Was auch schon das Fazit wäre.
Sie sind zurück! Welches neue Abenteuer werden sie erleben?
Action, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "DoSav" aus Schermbeck am 18.09.2026
Die glorreichen Zeiten von Chan sind Dank der schlechten Filmrollen vorbei.
Für das asiatische Publikum mag der Film ja passen. Ich fand das Fliegen viel zu überzogen, selbst die Lieder passen nicht zum Film. Bei den Aktion Szenen fiel mir immer Asterix und Obelix ein.
Die Animation ist gelungen daher 2 Sterne
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 17.09.2026
Das Team von HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT haben wieder zugeschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings ist THERAPIE FÜR WIKINGER nicht ganz so toll gelungen wie sein Quasi-Vorgänger. Aber immer noch vermag der Zuschauer überrascht werden, mit einem skurrilen Plot, mit ebensolchen Wendungen in der Handlung und vor allem mit abstrusen Dialogen und Aktionen. Die Darsteller sind alle wieder einmal großartig. 3,30 Beatles-Sterne in Dänemark.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 17.09.2026
Ich bin bis zur Hälfte des Films gekommen und habe dann abgeschaltet als es anfing lächerlich zu werden. Begonnen hat der Film mit Psychofolter und körperlicher Folter, das war das glaubwürdig umgesetzt und auch soweit unterhaltsam, dann kam die Szene von sich ein gefolterter Kerl in einen Dämonen verwandelte und seine Peinigern durch "ansehen" zum Selbstmord gebracht hat und dann wurde es nur noch lächerlich und ich musste abschalten... In Kombination dann 1,5*
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 15.09.2026
Der Film hatte viel Potential und sollte auch "ernst" gemeint sein. Leider sind die Tricks teilweise sehr billig was das Ganze dann doch ins lächerliche zieht. Hätte mehr drin sein können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 15.09.2026
Ausgeliehen hab ich den Film wg Mel Gibson....
Tja, der Rest ist.... mies.
Die Story ist absolut unglaubwürdig, unlogisch und außer Gibson war glaub ich keiner auf ner Schauspielschule. In den ersten 2/3 sind einfach so dermaßen viele Plotholes, daß man gar nicht mitgehen kann. Und der Doppeltwist ist so saudämlich, daß ich nur noch sauer war.
Wenn man nicht weiß wie man ne immer absurder werdende Story ordentlich abschließt, dann kommt sowas raus.
Jeden Tag kann es passieren. Nach dem Millionen-Bestseller von Gudrun Pausewang.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Prosektor" aus Leipzig am 15.09.2026
Wer den Film gut findet hat das Buch nicht gelesen und die Botschaft NICHT verstanden!!!
Es geht um die Gesellschaftskritik dieser Ellbogengesellschaft, die wortwörtlich über Leichen geht. All das Entsetzliche wird im Film entweder ganz weggelassen oder bagatellisiert. Das Buch beinhaltete KEINE Liebesgeschichte, Elmar bringt sich sogar um, nicht wie hier im Film Gelassenheit und Happy end! Der komplette Kampf um eine Beendigung der Atomkraft fehlt einfach mal total. Sehr enttäuscht 😞
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 14.09.2026
Ich hab mir den Film wg. Johnny Depp geholt und wurde enttäuscht. Die Kostüme und Kulissen sind weitestgehendst grandios, bis auf eine Ausnahme. Die Hauptfigur ist in allen Aspekten eine komplette Fehlbesetzung, es erweckt den Anschein als hätte die Regisseurin/Hauptdarstellerin sich ein Projekt gebastelt um Liebesszenen mit Depp zu haben.
Ihre Kostüme sind leider Katastrophal und die Frau ist entschieden zu alt für die Rolle. Jeanne du Barry war 25 als sie an den Hof kam, die Schauspielerin ist 50!
Ich persönlich empfinde sie auch als absolut unattraktiv, aber auf jeden Fall ist einfach vieeeeel zu alt und das reißt einen immer aus der Handlung.
Als man mir dann noch modernen Femininismuskram versucht hat unterzuschieben wars für mich vorbei. Nein, die Frau trug damals keine Hosen und saß auch nicht breitbeinig auf dem Pferd!
Da hab ich den Film dann abgeschaltet, zwei Sterne einfach für Johnny Depp.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 14.09.2026
Ehrlicherweise traue ich mir nicht mal im Ansatz zu, eine ähnlich wortgewandte Rezension zu schreiben wie Chris, möchte aber zumindest mal sagen, dass ich diesen Gerichts-Thriller wirklich sehr spannend fand und auch "packend" inszeniert.
Die Hauptdarsteller waren sehr stark mit Michael Shannon, Rami Malek und natürlich Russell Crowe.
Das Thema mit DEM Prozess, um einen ganzen Weltkrieg "abzuschließen" ist natürlich auch kein sehr leicht bekömmliches und der Film stellt hier Überwiegend die Psychologie eines Narzisten in den Vordergrund und arbeitet natürlich auch die Verbrechen eines Regimes auf und versucht außerdem auch auf das Thema Schuld einzugehen.
Zwar kein leichter, aber dennoch ein kurzweiliger Streifen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 13.09.2026
Man bekommt schnell den Verdacht, dass ähnliche Story schon oft gesehen wurde. Und das stimmt auch, nur in anderer Verpackung. Tut der Spannung aber keinen Abbruch, da der Hauptakteur in alter Manier weiß sein Publikum zu unterhalten. Langweilig wird es nie und so wird zum Ende der Bösewicht zur Strecke gebracht. Bei 3-4 Sternen kann man nichts falsch machen!
Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 13.09.2026
Grundsätzlich war der Film nicht schlecht, zumal Channing Tatum das klasse macht als "lieber Verbrecher".
Er spielt einen Mann, welcher versucht seinen Kindern ein besseres Leben zu bieten indem er "Einbrüche" begeht.
Hier ist der Film irgendwie ein Mischmasch aus "Heist bzw. Einbruchsmovie" versucht sich dann aber auch gleich an Drama bzw. auch an einer romantischen Komödie.
Was hat dann für mich nicht 100 % zusammengepasst, aber insgesamt war das schon gut anzusehen.
Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 13.09.2026
Leider zu übertrieben konstruiert, mit ein paar unglaubwürdigen Wendungen zu viel. Dass diese Tatsache THE HOUSEMAID - WENN SIE WÜSSTE gar nicht mal gar so über Gebühr schadet, liegt in seinem flotten und spannenden Handlungsverlauf begründet, neben drei wirklich beeindruckenden HauptdarstellerInnen. Mehr ist zu diesem durchschnittlichen Thriller aber dann auch nicht anzumerken, 3,10 Winchester-Sterne auf Long Island.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 13.09.2026
Inhaltlich überaus lächerlich, aber wenigstens spannend. THE BRIDGE hat wirklich abgesehen von seiner passablen Dramaturgie, die deutlich von STIR LANGSAM ausgeliehen ist, nicht zu biete. Wirr, unglaubwürdig und vorhersehbar schreitet die Handlung von THE BRIDGE auf sein unwürdiges Finale zu. Desto länger der Streifen läuft, desto schlimmer wird es und als Zuseher sehnt man schnell den Abspann heran. 1,80 Brücken-Sterne bei Boston.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Was ist schon normal? … und wer entscheidet das eigentlich?“
Na da haben wir ihn wieder, den ganz normalen Wahnsinn. „Verflucht normal“ ist eine dieser Komödien bei denen man sich besser nicht allzu viele Gedanken über Logik, Wahrscheinlichkeit oder gar den Sinn des Lebens machen sollte. Einfach hinsetzen, anschauen und gelegentlich schmunzeln. Fertig!
Die Geschichte ist natürlich ziemlich schräg und bedient sich reichlich bei den üblichen Zutaten: skurrile Figuren, jede Menge Missverständnisse, etwas Chaos und Menschen die offensichtlich dringend einen guten Psychologen gebrauchen könnten. Aber genau davon lebt das Ganze. Wer hier nach tiefgründiger Gesellschaftskritik oder ausgefeilter Dramaturgie sucht, wird vermutlich schneller fündig wenn er sich einen anderen Film aussucht.
Mir hat vor allem gefallen, dass der Film sich nicht ständig selbst auf die Schulter klopft und dem Zuschauer erklärt wie lustig er gerade sein möchte. Einige Gags sitzen richtig gut, andere krachen dafür ziemlich unsanft auf dem Boden. Na ja, bei einer Komödie gehört das eben dazu. Man kann schließlich nicht jedes mal einen Volltreffer landen, sonst wäre man ja bei Monty Python...(...welche ja gerade sehr Geschmackssache sind....)
Fazit: (K)ein Meisterwerk und ganz sicher kein Film für Leute die zum Lachen erst eine Bedienungsanleitung brauchen. Dafür locker, teilweise herrlich bescheuert und mit genügend schrägen Momenten um einen gemütlichen Filmabend zu erleben. 3,5 Sterne+, durchaus unterhaltsam und total sehenswert.
„Normal war gestern……heute machen wir es einfach anders.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"How to make a killing" bleibt hinter seinen schwarzhumorigen Möglichkeiten zurück, punktet hierbei jedoch durch die dargebotene Ernsthaftigkeit, die vor dem Abrutsch in Klamauk bewahrt. Das Zusammenspiel eines Unfalls, guter Absicht, König Zufall und einer Prise Pech funktioniert meiner Empfindung nach insbesondere dadurch, dass sämtliche Beteiligte wie "Jedermanns" wirken, besonders gut und legen eine unaufgeregte Atmosphäre über das Geschehen. Sämtliche Darsteller wissen zu überzeugen, kleine Gags, die eigentlich schlichtweg blöd sind, funktionieren erstaunlicherweise und erschaffen einen gelungenen Film, der trotz der (zurückhaltend eingefangenen) blutigen Elemente durchgängig zu unterhalten versteht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die mittel- bis wahrlich schlechten Effekte mag man verzeihen, "Savage Hunt" versteht es fatalerweise jedoch aufs Derbste, völlig unlogische und schlichtweg dämliche Szenen aneinanderzureihen. Die typische Story ist naturgemäß nicht wirklich überraschend, muss sie aber eigentlich auch nicht sein, um in diesem Genre seine Fans zu finden. Dadurch jedoch, dass insbesondere Wildhüterin und die gesammelte Mannschaft um den Sheriff herum schlichtweg dämlich agiert, beginnt sich der Zuschauer über kurz oder lang in einem Tal des Fremdschämens zu winden. Nicht genug damit, dass der wiederholte Bärenangriff künstlich in die Länge gezogen wird, um so etwas wie Dramatik aufzubauen (was nicht funktioniert), vielmehr steht stets eine bewaffnete Person in mittelbarer Nähe und bekommt von dem wilden Geschrei des jeweilgen Opfers erst so spät etwas mit, dass jede Rettung vergeblich ist - sofern man denn auf die idee kommen würde, die Waffe auch zu benutzen. Szenen, in denen der Bär in die Stadt und nicht zuletzt direkt vor das Polizeigebäude läuft, ohne das sich hier ein Trupp versammeln und von den Schusswaffen Gebrauch machen würde, wirken genauso banal wie die allzu übliche Ein-Mann-Rettungsaktion. "Savage Hunt hätte sehr viel richtig machen können, schafft es aber lediglich gerade so, etwas wie eine Hintergrundgeschichte zu konstruieren. Wie allerdings aus einer handvoll Bauwagen und Arbeitern, die zwar irgendwas machen, aber keinerlei ernsthafte Baumaterialien nutzen, nach Monaten ein Spa-Hotel entstehen soll, bleibt das Geheimnis hinter dem Drehbuch. Immerhin: "Savage Hunt" lässt sich derzeit für lediglich 99 Cent auf prime schauen, so dass der Verlust verkraftbar bleibt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die Wendung, die "Shell" nimmt, ist zweifelsohne besonders und mag überzogen, grotesk und hanebüchen wirken - das Finale wirkt, als wäre den Drehbuchautoren zu guter Letzt nochmals eingefallen, dass das Gesamtwerk eine Satire darstellen soll und somit ruhig überzogen agieren soll. Was dabei herausgekommen ist, irritierte auch mich, während der Film insgesamt dennoch seine gelungenen Momente hat. "Shell" ist durchaus spannend, verstörend und ehrlich, was den Umgang der Mitmenschen mit vermeintlichen Schönheitsmakeln oder gar bloß Hautkrankheiten anbelangt. Leider stolpert "Shell" über seine eigenen Ideen und dem somit entstandenen Problem, sich nicht für eine Richtung entscheiden zu können, so dass das Ganze trotz überzeugender Darstellerleistungen, nahezu konstanter Spannung wie auch dramaturgischer Finesse nicht völlig rund wirkt.
Die einmalige Sichtung lohnt sich durchaus, obzwar ich von einem Spontankauf der DVD hingegen abraten würde.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"Freelance" hätte durchaus amüsant sein können, verliert sich meiner Empfindung nach jedoch etwas in seiner genregemixten Erzählweise, die zu selten konsequent bleibt. Für mich fühlte sich der Plot als "nichts halbes und nichts ganzes" an, punktet zwar mit gewisser Situationskomik, schießt aber in seinen actionreichen Szenen wie zu oft über das heldenhafte Ziel hinaus. Leider fühlt sich "Freelance" ab einem gewissen Zeitpunkt langatmig an, während die Telefonate des Helden mit seiner Familie zu konstruiert wirken, um etwas Dramatik in den Film hineinzupressen. Insgesamt zwar definitiv kein Totalreinfall - aber auch nichts, was mman unbedingt gesehen haben muss.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MarKant" aus Berlin am 10.09.2026
Ein wirklich spannend erzählter Mystery-Thriller. Okay, auch hier hat ein Haus ein Eigenleben, doch nutzt es seine Fähigkeit nicht gegen seine Einwohner, sondern für sie, was dennoch nichts daran ändert, dass Konsequenzen zu ziehen sind, die recht unangenehm werden, insbesondere den bislang unerfüllt gebliebenen Kinderwunsch betreffend.
Was mir an diesem Film zudem sehr gut gefällt, ist deren ausgesprochen übersichtliche Besetzung, was der Spannung keinerlei Abbruch tut. Am Ende natürlich der unverzichtbare Hinweis für einen weiteren Teil.
Niemand kommt hierher ohne einen verdammt guten Grund.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 10.09.2026
Eiskaltes 70mm-Meisterwerk mit brachialem Sound und Schockmomenten
Was Quentin Tarantino hier abliefert, ist schlichtweg ein audiovisuelles Brett von einem Film.
Optisch zieht einen die 70mm-Kamera ab der ersten Sekunde gnadenlos ins Geschehen: Draußen die unendliche, eisige Weite Wyomings, drinnen die beengte Hütte von Minnie. Durch das extrem breite Ultra-Panavision-Format fühlt man sich nicht wie ein bloßer Zuschauer, sondern sitzt buchstäblich mitten im Raum zwischen all diesen verlogenen, gefährlichen Gestalten.
Akustisch ist die Blu-ray ein absoluter Traum für die Heimkino-Anlage: Fast ununterbrochen sind die Surround-Rückboxen im Einsatz. Das ständige, bedrohliche Heulen des Schneesturms erzeugt einen permanenten Druck im Nacken, der das Geschehen ungemein greifbar und intensiv macht.
Besonders faszinierend war für mich das Spiel mit den Emotionen: Im einen Moment schmunzelt man noch über den herrlich schrägen, bissigen Humor, und im nächsten Wimpernschlag explodiert die Szene völlig ohne Vorwarnung in brutale, kompromisslose Gewalt. Genau dieser krasse Kontrast zwischen Lachen und plötzlichem Schock hat mich psychologisch absolut gepackt.
Sicher hätte man hier und da die ein oder andere Dialogpassage um Nuancen straffen können, doch selbst dann wäre der Streifen höchstens 10 bis 15 Minuten kürzer – und langweilig wird es sowieso nie.
Fazit: Glatte 5 von 5 Sternen – ein meisterhaftes Kammerspiel, das Bild und Ton zelebriert!