Dass ein unkontrollierbares 'Problemkind' mal mit dem Orden des British-Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen, sondern er wird ermahnt, gehänselt und sogar bestraft. Fast 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Er nimmt so starke Medikamente, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben. Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peak) bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Ticks und Flüche reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Und langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind...
Die wahre Geschichte von John Davidson. Mit 15 Jahren wird bei John (Robert Aramayo) das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Von seinen Mitschülern ausgegrenzt, kämpft er mit einer Krankheit, die damals kaum jemand kannte. Als Erwachsener macht er sich für die Aufklärung stark und wird 2019 von der Königin mit dem 'MBE' ausgezeichnet.
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Nobody would have expected that an uncontrollable 'problem child' would one day be awarded the Order of the British Empire, least of all John Davidson himself. In the early 1980s, John (Scott Ellis Watson) grows up in a small Scottish town when he begins to suffer from severe nerve ticks at the age of 12. With the outbreak of a disease diagnosed only years later as Tourette's syndrome, his life becomes an endless gauntlet. Neither at school nor at home are his tics and spontaneously uttered curses seen as symptoms, but he is admonished, teased and even punished. Almost 15 years later, John (Robert Aramayo) is still living with his mother (Shirley Henderson) in his mid-20s. He takes such strong medication that the side effects rob him of almost any courage to live. The chance encounter with his school friend Murray and his mother Dottie (Maxine Peak) finally brings a twist. Dottie is a nurse and accepts John as he is. She takes him into her family and even finds a job for him as an assistant to the community center janitor Tommy (Peter Mullan). A ludicrous job interview, in which Tommy reacts to John's tics and curses like no other, lays the foundation for an intimate friendship between the two. And slowly John finds the courage and confidence to lead a self-determined life and realizes how valuable his experiences are for others...
The true story of John Davidson. At the age of 15, John (Robert Aramayo) is diagnosed with Tourette's syndrome. Excluded by his classmates, he struggles with an illness that hardly anyone knew about at the time. As an adult, he campaigned for the Enlightenment and was awarded the 'MBE' by the Queen in 2019.
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