Die Chronik der Kinder von Golzow berichtet von Menschen der Jahrgänge 1953-1955, die in der DDR geboren wurden, hier aufwuchsen und in der Mitte ihres Lebens Bürger der Bundesrepublik Deutschland wurden. Im Jahre 1961 - wenige Tage nach dem Bau der Berliner Mauer - gemeinsam in Golzow (Oderbruch) eingeschult und erstmals gefilmt, führte sie das Leben nach acht, zehn oder zwölf Jahren auf verschiedenen Wegen auseinander.
Drehbuch: Die Zeiten ist der erste filmische Rückblick nach dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR. Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA werden am 1. Jahrestag der deutschen Einheit mit einem Wiedersehen der Kinder von Golzow gefeiert. Ihre gemeinsame Fahrt nach Hamburg ist ein Werkstattbericht, der die dreißigjährige Geschichte der Golzower Chronik aus der neuen deutschen Situation wie auch die Veränderungen, Gedanken und Gefühle im Leben der Porträtierten dokumentiert. Der zehnte Film, der aus dem schier unerschöpflichen Material geschnitten wurde, lebt vom vielfach gebrochenen Spannungsverhältnis zwischen Vorher und Nachher, zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Nach dreißig Jahren haben sich die Möglichkeiten des Materials vervielfältigt - ein Lebenswerk aus der Perspektive des Durchschnittsmenschen.
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The chronicle of the children of Golzow reports on people born between 1953 and 1955 who were born in the GDR, grew up here and became citizens of the Federal Republic of Germany in the middle of their lives. In 1961 - a few days after the construction of the Berlin Wall - they started school together in Golzow (Oderbruch) and filmed for the first time, and after eight, ten or twelve years, life took them apart in different ways.
Screenplay: Die Zeiten is the first cinematic retrospective after the fall of the Berlin Wall and the end of the GDR. Three decades with the children of Golzow and the DEFA will be celebrated on the 1st anniversary of German unity with a reunion of the children of Golzow. Their journey to Hamburg together is a workshop report that documents the thirty-year history of the Golzow Chronicle from the new German situation as well as the changes, thoughts and feelings in the lives of the portrayed. The tenth film, which was cut from the almost inexhaustible material, lives from the often broken tension between before and after, between aspiration and reality. After thirty years, the possibilities of the material have multiplied - a life's work from the perspective of the average person.
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