Bettina

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Bettina Wegner, geboren 1947 in Westberlin, aufgewachsen in Ostberlin, mit 36 Jahren ausgebürgert, seither 'entwurzelt'. Der Werdegang der Liedermacherin gehört zu ... mehr »
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Deutschland 2022 | FSK 0
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Bettina
Bettina (DVD)
FSK 0
DVD / ca. 107 Minuten
Vertrieb:Salzgeber
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1
Untertitel:Englisch, Französisch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:28.07.2022
EAN:4040592008554

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Bettina (DVD)
FSK 0
DVD / ca. 107 Minuten
inkl. Mwst., für 7 Tage zzgl. Versand
Vertrieb:Salzgeber
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1
Untertitel:Englisch, Französisch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:28.07.2022
EAN:4040592008554

HandlungBettina

Bettina Wegner, geboren 1947 in Westberlin, aufgewachsen in Ostberlin, mit 36 Jahren ausgebürgert, seither 'entwurzelt'. Der Werdegang der Liedermacherin gehört zu den spannendsten Lebensläufen des 20. Jahrhunderts. Es ist der Weg von einem Kind, das Stalin glühend verehrte, über eine hoffnungsfrohe Teenagerin, die mit ihren eigenen Liedern eine Gesellschaft mit bauen möchte, hin zu einer beseelten Künstlerin mit einer unerschütterlichen humanistischen Haltung. So heroisch das klingt, so irre und aberwitzig, mühevoll und traurig, hingebungsvoll und vergeblich ist es in den vielen Dingen des Lebens, die zwischen den Liedern eine Biografie ausmachen. Davon erzählt Wegner, davon erzählt der Film. Wegners Leben ist zugleich die Geschichte eines Jahrhunderts, es steckt in ihren Knochen, ihrer Seele, ihren Gedanken und in ihren Liedern...

Zum Berlinale-prämierten Biopic-Dokumentarfilm 'Bettina' (2022) von Lutz Pehnert der Hintergrund über Bettina Wegner: Geboren am 4. November 1947 in Berlin-Lichterfelde, wächst Wegner im Ostberliner Bezirk Pankow auf. 1964 bis 1967 Ausbildung zur Bibliotheksfacharbeiterin, anschließend Studium an der Schauspielschule in Berlin. 1965 nimmt sie am republikweiten Wettbewerb junger Talente teil, wird zu den Arbeiterfestspielen in Frankfurt/Oder delegiert. 1966 gehört sie zu den Mitbegründern des 'Hootenanny-Klubs', der von dem kanadischen Sänger Perry Friedman ins Leben gerufen wird und aus dem später der 'Oktoberklub' hervorgeht. 1968 verlässt sie den Oktoberklub. Nach dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die USSR verteilt sie Flugblätter gegen die Intervention. Sie wird verhaftet und wegen 'staatsfeindlicher Hetze' zu 16 Monaten verurteilt. Die Haftstrafe wird ausgesetzt. Wegner soll sich zwei Jahre in der Produktion bewähren. Sie arbeitet als Fabrikarbeiterin in den Berliner Elektro-Apparate-Werken 'EAW'. 1970 heiratet sie den Schriftsteller Klaus Schlesinger. Sie arbeitet in der Berliner Stadtbibliothek, besucht nebenbei die Abendschule und macht 1972 ihr Abitur. Es folgt eine Ausbildung als Sängerin am 'Zentralen Studio für Unterhaltungskunst', die sie 1973 mit einem Diplom abschließt. Seit 1973 ist sie freischaffende Liedermacherin, tritt mit eigenen Liedern und lyrischen Texten auf. Mit Klaus Schlesinger gründet sie die Veranstaltungsreihen 'Eintopp' (1973-75) im Berliner Haus der Jungen Talente und 'Kramladen' (1975/76) in Berlin-Weißensee. Dort tritt sie neben anderen Künstlern und Schriftstellern auf. Die Veranstaltungen werden jeweils durch staatliche Organe verboten. Im November 1976 protestiert sie öffentlich gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. Zunehmende Einschränkung ihrer Arbeitsmöglichkeiten und Auftrittsverbote sind die Folge. 1978 tritt sie zum ersten Mal in Westberlin auf, beim Literaturfest im Künstlerhaus Bethanien. Aus dem Konzertmitschnitt entsteht ihre erste LP 'Sind so kleine Hände', die in Westberlin und in der Bundesrepublik Deutschland erscheint. 1980 erhält sie einen Reisepass. Sie kann nur noch außerhalb der DDR auftreten. 1983 wird sie vom DDR-Kulturministerium aufgefordert, das Land zu verlassen. Andernfalls droht ihr ein Ermittlungsverfahren wegen 'Verdachts auf Zoll- u. Devisenvergehen'. Im Juli 1983 übersiedelt Wegner nach Westberlin. Auftritte u.a. mit Joan Baez in der Waldbühne. Im Dezember 1989 tritt sie, gemeinsam mit anderen ausgebürgerten Liedermachern, zum ersten Mal wieder in der DDR auf, im Berliner 'Haus der jungen Talente'. 1992 gehört sie zu den Mitunterzeichnern des Appells zur Gründung des Komitees für Gerechtigkeit. 1996 erhält sie den Thüringischen Kleinkunstpreis. Sie gibt Benefizkonzerte für verschiedene soziale Projekte. 1998 engagiert sie sich für den inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal, gehört zu den Initiatoren einer Mahnwache vor der US-Botschaft in Berlin. Seit 2003 gibt sie immer wieder Benefizkonzerte für das Kinderhospiz 'Sonnenhof' der Björn-Schulz-Stiftung. Am 22. Januar 2005, zu ihrem 35-jährigen Bühnenjubiläum, tritt sie in der Berliner Passionskirche auf. Im Dezember 2007 nimmt sie offiziell Abschied von der Bühne. Seitdem gibt sie nur noch hin und wieder Konzerte. Am 11. März 2020 wird sie für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Musikautorenpreis der 'GEMA' ausgezeichnet. Jeweils als LP/CD, zum Teil als Buch erschienen sind u.a. 'Wenn meine Lieder nicht mehr stimmen' (1978), 'Traurig bin ich sowieso' (1980), 'Weine nicht - aber schrei' (1982), 'Heimweh nach Heimat' (1995), 'Von Deutschland nach Deutschland' (1985), 'Sie hat's gewußt' (1992), 'Wege' (1998), 'Mein Bruder' (2003), 'Die Liebeslieder' (2004) und 'Die Abschiedstournee' (2007).

Bettina Wegner, born in West Berlin in 1947, grew up in East Berlin, expatriated at the age of 36, and has been 'uprooted' ever since. The singer-songwriter's career is one of the most exciting biographies of the 20th century. It is the path from a child who ardently admired Stalin, to a hopeful teenager who wants to help build a society with her own songs, to an inspired artist with an unshakable humanistic attitude. As heroic as that sounds, it is crazy and ludicrous, laborious and sad, devoted and futile in the many things in life that make up a biography between the songs. That's what Wegner tells about, that's what the film tells about. Wegner's life is at the same time the story of a century, it is in her bones, her soul, her thoughts and in her songs...

The background to the Berlinale-winning biopic documentary 'Bettina' (2022) by Lutz Pehnert is the background about Bettina Wegner: Born on November 4, 1947 in Berlin-Lichterfelde, Wegner grew up in the East Berlin district of Pankow. From 1964 to 1967 she trained as a library worker, then studied at the drama school in Berlin. In 1965, she took part in the nationwide competition for young talents and was delegated to the Workers' Festival in Frankfurt/Oder. In 1966, she was one of the co-founders of the 'Hootenanny Club', which was founded by the Canadian singer Perry Friedman and later became the 'October Club'. In 1968 she left the Oktoberklub. After the Warsaw Pact states invaded the USSR, it distributed leaflets against the intervention. She is arrested and sentenced to 16 months for 'anti-state agitation'. The prison sentence is suspended. Wegner is to prove himself in production for two years. She works as a factory worker in the Berlin electrical apparatus works 'EAW'. In 1970 she married the writer Klaus Schlesinger. She worked in the Berlin City Library, attended night school on the side and graduated from high school in 1972. This was followed by training as a singer at the 'Central Studio for Entertainment Art', which she completed with a diploma in 1973. Since 1973 she has been a freelance singer-songwriter, performing her own songs and lyrical texts. Together with Klaus Schlesinger, she founded the event series 'Eintopp' (1973-75) at the Berlin House of Young Talents and 'Kramladen' (1975/76) in Berlin-Weißensee. There she performs alongside other artists and writers. The events are banned by state organs. In November 1976, she publicly protested against the expatriation of Wolf Biermann. Increasing restrictions on their work opportunities and performance bans are the result. In 1978 she performed for the first time in West Berlin, at the literature festival in the Künstlerhaus Bethanien. The concert recording resulted in her first LP 'Sind so kleine Hände', which was released in West Berlin and in the Federal Republic of Germany. In 1980 she received a passport. It can only perform outside the GDR. In 1983, the GDR Ministry of Culture asked her to leave the country. Otherwise, she faces an investigation for 'suspicion of customs and foreign exchange offences'. In July 1983, Wegner moved to West Berlin. Performances with Joan Baez at the Waldbühne, among others. In December 1989, together with other expatriated singer-songwriters, she performed for the first time again in the GDR, in Berlin's 'House of Young Talents'. In 1992, she was one of the co-signatories of the appeal for the founding of the Committee for Justice. In 1996 she received the Thuringian Cabaret Prize. She gives benefit concerts for various social projects. In 1998, she became involved with the imprisoned journalist Mumia Abu-Jamal and was one of the initiators of a vigil in front of the US embassy in Berlin. Since 2003, she has repeatedly given benefit concerts for the children's hospice 'Sonnenhof' of the Björn Schulz Foundation. On January 22, 2005, on the occasion of her 35th stage anniversary, she will perform in Berlin's Passionskirche. In December 2007 she officially says goodbye to the stage. Since then, she has only given concerts from time to time. On March 11, 2020, she will be awarded the German Music Authors' Award of the 'GEMA' for her life's work. Released as LP/CD, partly as a book, are 'Wenn meine Lieder nicht mehr stimmen' (1978), 'Traurig bin ich sowieso' (1980), 'Weine nicht - aber schrei' (1982), 'Heimweh nach Heimat' (1995), 'Von Deutschland nach Deutschland' (1985), 'Sie hat's gewußt' (1992), 'Wege' (1998), 'Mein Bruder' (2003), 'Die Liebeslieder' (2004) and 'Die Abschiedstournee' (2007).

FilmdetailsBettina

Bettina
19.05.2022
25 Tausend (Deutschland)

https://salzgeber.de/bettina

TrailerBettina

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Bettina; 0; 28.07.2022; 3,8; 17; 107 Minuten; Bettina Wegner, Perry Friedman, Klaus Schlesinger, Joan Baez, Angelo Branduardi, Thomas Brasch; Dokumentation, Musik;