Bei einem Autounfall verliert Christian Dewenter (Götz Schubert) plötzlich seine Ehefrau. Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn und seine pubertierende Tochter gezwungen, gemeinsam als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: Welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten? Und wie versteckt man seine Lebenslügen, wenn plötzlich alles an die Oberfläche getrieben wird?
Regisseurin Pia Strietmann erzählt in 'Tage, die bleiben' (2011) mit großer Zärtlichkeit und feinsinnigem Humor von einer ganz gewöhnlichen Familie in einer ungewöhnlichen Situation, die jeden von uns treffen kann. Eine Familie wird zerstört und findet dadurch erst zusammen. In jenen Tagen zeigt das Leben seine absurde Seite, die gleichermaßen Weinen und Lachen auslöst, oft zur gleichen Zeit.
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In a car accident, Christian Dewenter (Götz Schubert) suddenly loses his wife. For the first time, the unfaithful husband, his estranged son and his pubescent daughter are forced to act together as a family. While everyone struggles with their own feelings, they do not manage to allow their grief together. And then the family faces completely different challenges: Which coffin is the right one? Who gets the stamps for the sympathy cards? And how do you hide your life's lies when everything is suddenly driven to the surface?
In 'Days that Remain' (2011), director Pia Strietmann tells the story of an ordinary family in an unusual situation that can affect any of us with great tenderness and subtle humour. A family is destroyed and only then comes together. In those days, life shows its absurd side, which triggers crying and laughter in equal measure, often at the same time.