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Die Schachspielerin
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Die Schachspielerin (DVD)
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DVD  /  ca. 93 Minuten
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Vertrieb:EuroVideo
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1 / DTS 5.1, Französisch Dolby Digital 5.1
Untertitel:Deutsch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:08.07.2010
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Vertrieb:TMG - Tele München Gruppe
Bildformate:16:9 Breitbild
Sprachen:Deutsch, Französisch
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Erschienen am:08.07.2010
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Handlung von Die Schachspielerin

In einem kleinen idyllischen Dorf auf Korsika arbeitet Hélène (Sandrine Bonnaire) als Zimmermädchen in einem Hotel und wirkt mit ihrer Ehe, ihrem Mann Ange (Francis Renaud) und ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lisa (Alexandra Gentil) glücklich. Alles ändert sich, als sie beim Putzen ein junges verführerisches Paar beobachtet, das auf einer der Hotelterrassen Schach spielt. Hélène fühlt sich sofort von diesem geheimnisvollen Spiel angezogen, hinter dem sich für sie eine aufregende Welt verbirgt. In dem kauzigen Dr. Kröger (Kevin Kline), dessen Haushalt sie in Ordnung hält, findet Hélène einen Mentor und Freund. Nach anfänglichem Zögern unterstützt er sogar ihre Idee an Turnieren teilnehmen zu wollen. Für sie beginnt ein Abenteuer mit unabsehbaren Folgen. Denn mit ihrer Leidenschaft für das Spiel riskiert sie bald ihre Ehe und ihren guten Ruf. Ihr ganzes bisheriges Leben gerät aus den Fugen.

Film Details


Joueuse / Queen to Play


Deutschland, Frankreich 2009



Drama


Inseln, Literaturverfilmungen, Schach, Emanzipation, Hotel, Kleinstadt



07.01.2010


100 Tausend


Darsteller von Die Schachspielerin

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Die Schachspielerin

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In ihrem Leben "ist alles in bester Ordnung". Ob das stimmt und ob das Ausleihen des neuen Films mit Sandrine Bonnaire & Kevin Kline ein guter Schachzug ist?...

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am
Den Film zu beschreiben, würde ihm sicher nicht gerecht, nur kurz: Eine Frau findet Selbstvertrauen, erarbeitet und verdient sich die Anerkennung Ihrer Umgebung.

Insgesamt ein wunderschöner, auch ohne nackten Busen irgendwie erotischer Film, absolut sehenswert, nicht nur für die Mädels. Also Jungs, wenn Ihr Eurem Mädel eine Freude machen wollt, dieser Film sollte es sein. Und allzu groß ist das Opfer auch nicht.

am
"In einem kleinen idyllischen Dorf auf Korsika arbeitet Hélène (Sandrine Bonnaire) als Zimmermädchen in einem Hotel und wirkt mit ihrer Ehe, ihrem Mann Ange (Francis Renaud) und ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lisa (Alexandra Gentil) glücklich." So liest sich die Ausgangssituation der SCHACHSPIELERIN (Frankreich/Deutschland 2009) in der Inhaltsbeschreibung des DVD-Herstellers EuroVideo. Beim Kinoverleih Concorde hingegen hieß es noch: "In Elenies Leben ist alles in bester Ordnung. Sie ist glücklich verheiratet, hat zwei bezaubernde Kinder und liebt ihren Job als Zimmermädchen im Dionysos auf Naxos." Wie es zu dieser Unterscheidung kommt, und welche Rolle der Schauspieler Kevin Kline spielt, bringen wir im Folgenden in Erfahrung.

JOUEUSE, die Spielerin - so der Filmtitel im französischen Original - hat einen mehrmonatigen Weg bis zur DVD zurückgelegt: Die Weltpremiere fand im April 2009 in New York und Los Angeles statt, in Frankreich lief er ab August 2009 in den Lichtspielhäusern, in Deutschland ab Januar 2010. Seit dem 7. Juli 2010 ist die DVD nun im Verleihprogramm erhältlich. Nach ihrem Kurzfilm "La mère" (1995) und einigen Drehbüchern, ist dies der erste Spielfilm der aus Bielefeld stammenden Regisseurin Caroline Bottaro. Grundlage war der Roman "La joueuse d’échecs" von Bertina Henrichs (in Deutschland auch als günstiges Taschenbuch erschienen). Das Buch spielt auf einer griechischen Insel. Bottaro nahm sich die künstlerische Freiheit, ihre SCHACHSPIELERIN statt auf Naxos auf Korsika spielen zu lassen. Arbeiten zu lassen, besser gesagt. Denn sowohl die Romanfigur Elenie, wie die Filmprotagonistin Hélène (Sandrine Bonnaire) müssen zunächst als Haushälterin schuften. Und so "glücklich" (EuroVideo) und "alles in bester Ordnung" stellt Filmemacherin Bottaro sie gar nicht dar.

Hélène ist ein Zimmermädchen, das schon lange kein Mädchen mehr ist. Von ihrer jüngeren Kollegin wird sie vor Schichtantritt gefragt: "Hast du nie Lust gehabt, wegzugehen?" Bestimmt hat Hélène seit dem Umzug zu Ihrem Ehemann darüber nachgedacht, aber so direkt gefragt, stimmt es sie nachdenklich. "Hör mal, du hast nie davon geträumt, woanders zu leben?" Sie richtet das Bett, in dem zuvor eine unbekannte Schöne und ihr Begleiter genächtigt haben. Jennifer Beals tritt als attraktive Amerikanerin auf (der ehemalige Star aus dem 1983er Tanzklassiker FLASHDANCE ist tatsächlich sehr schön). Und die Fremde lebt ein Leben, von dem Hélène nur träumen kann.

Ein schwerer Einstieg für den Zuschauer vor dem Fernseher, der mit ansieht, wie dagegen Bonnaire in ihrer Rolle fast ungeschminkt schuftet. Die liebevollen Gesten der Anderen, die feinere Kleidung, die weniger an permanenter Sparsamkeit ausgerichtete Lebensart. Das sind die Dinge, um die sie die blasse Angestellte und Mutter beneidet, dazu um das Hobby der Hotelgäste: Schach. Eine Erleichterung, dass Hélène/Bonnaire am Geburtstagsabend ihres Gatten hübsch zurechtgemacht ist. Schmerzhaft wiederum, dass ihr Mann rein gar nichts mit ihrem Präsent, einem elektronischen Schachspiel anfangen kann. Er könne es doch gar nicht spielen! Hélène versucht es mit einem Vorschlag: man könne es doch gemeinsam spielen, oder allein. Viel Hoffnung verbindet sie mit diesem schwarz-weiß-gemusterten Brettspiel...

Viel weiter wollen wir gar nicht in die Handlung einsteigen, falls Sie DIE SCHACHSPIELERIN noch nicht angeschaut haben und mit dem Gedanken spielen, sich die DVD vielleicht bei Zeiten auszuleihen. Schwarz-weiß ist tatsächlich nur die Spielfläche, deshalb wird eine Inhaltsangabe (auch in den zwei zitierten Fassungen) dem eigentlichen Geschehen nicht gerecht. Für die Regisseurin mag es sich als schwierig dargestellt haben, möglichst bald auf die Beweggründe zu kommen, warum ihre Frauenfigur aus schlichten Verhältnissen plötzlich aus dem Alltag heraus ein leidenschaftliches Interesse am "Spiel der Könige" entwickelt. So kurz, wie sich die Überschriften in der DVD-Kapitelanwahl lesen, so erleben wir die Entwicklungsschritte beim Ansehen: 1. Schachspielendes Pärchen, 2. Alltagssorgen, 3. Das Geburtstagsgeschenk, 4. Ein faszinierendes Spiel. Doch Regisseurin Caroline Bottaro bleibt nicht hinter den Möglichkeiten der Geschichte und ihrer Figuren zurück. Sie wählt jede Szene (jeden Zug) mit Bedacht, ohne den Zuschauer in anderthalb Stunden Lauflänge "matt" zu setzen. Ein cleverer Schachzug war die Besetzung von Kevin Kline als Doktor Kröger, einem zurückgezogen lebenden Witwer, für den Hélène im Haushalt arbeitet und der die einzige Bezugsperson zu sein scheint, die sie in ihrem unverhofft entdeckten Enthusiasmus zum Schach bestärken kann. Schach - der Film: 64 Felder - 93 Minuten. Zug um Zug. Einfach scheint es und ist doch komplex, das Spiel und der Film. Hélène erklärt ihrem Mann: "Was das Ziel dabei ist? Na ja, man muss es schaffen, den König seines Gegners zu schlagen." Er ist sichtlich enttäuscht: "Ist das alles?"

Wie schön, dass die Darstellerwahl wunderbar war: Kevin Kline passt (ebenso die ordentliche Synchronisation) und Sandrine Bonnaire ist ohnehin schauspielerisch nicht mit einem Bauer zu vergleichen, sondern mit einer Königin: mit ihren Bewegungen kann sie auf dem Spielfeld in alle Richtungen. Als Schauplatz mag das Schachbrett nicht das Reizvollste sein, aber Kameramann Jean-Claude Larrieu weiß den minimalen Platz am Spieltisch, die Spannung zwischen den Spielfiguren und den Blicken der Spieler gekonnt einzufangen. Ein bisschen nachdenklich ist DIE SCHACHSPIELERIN (Doktor Kröger: "Denken ist anstrengend."), aber unterhaltsam, wie das Schachspiel selbst. Ein wenig traurig, aber hoffnungsvoll ist die Geschichte über Menschen, die ein Leben unter ihren Möglichkeiten verbringen, über Ehen, die viel besser laufen könnten, über ein Hobby neben dem Tag-ein-Tag-aus, neben der Familie. Wir Filminteressierten sollten bei der Wahl unserer Film-Partien ebenfalls nicht unter unseren Möglichkeiten bleiben. Nur weil eine Frau im Mittelpunkt einer Erzählung steht, ist es kein "Frauenfilm". Nur weil eine Produktion aus Frankreich stammt, ist es kein hochtrabender "Arthouse" Film. Nur weil alltägliche, lebensnahe Schwierigkeiten behandelt werden, ist es kein "Problemfilm". Wir empfehlen, ruhig einmal Filmveröffentlichungen neben dem Kassenschlagerprogramm auszuleihen, oftmals gibt es dort persönliche Entdeckungen zu machen. Wie es in der SCHACHSPIELERIN heißt: Wer ein Risiko eingeht, kann verlieren - wer kein Risiko eingeht, hat schon verloren. Dagegen lautet eine Erkenntnis in Bottaros Film auch: Sei du selbst. Entscheiden Sie, ob eine Partie mit diesem Film das Richtige für Ihre freie Zeit nach getaner Arbeit ist. Manche mögen sich aus der SCHACHSPIELERIN oder dem Schachspiel an sich nichts machen, trotzdem ist Schach weiterhin das populärste Brettspiel Europas. Wie populär diese DVD-Veröffentlichung wird, entscheiden Sie mit.

Ein Nachtrag zu Sandrine Bonnaire: Seit wir das Bild mit Sandrine auf dem Fahrrad im Schaukasten eines kommunalen Kinos gesehen haben, ging uns der Filmtitel DIE FRAU DES LEUCHTTURMWÄRTERS (Frankreich 2004) nicht mehr aus dem Kopf. Im Sommer 2005 muss das laut Kinostart gewesen sein. Danach hörten wir immer wieder Gutes über dieses Werk von Philippe Lioret (*1955 in Paris). Jedoch lief er eben nur in Programmkinos und auch der DVD-Ausstattung sieht man mit fehlenden Extras und einem einfachen Menü an, dass hier kein technisches High-End-Heimkino geboten wird. Umso besser, meinen Sie? Oder bloß nicht? Wir haben weder den Griff zu der SCHACHSPIELERIN bereut, noch den Filmabend mit der FRAU DES LEUCHTTURMWÄRTERS ("L'équipier" im Original). Letzterer verzaubert mit der Musik von Nicola Piovani und den Landschaftsaufnahmen der Bretagne. Der europäische Film, wie er unserer Meinung nach sein sollte: nachdenklich, bewegend, dauerhaft interessant und eine willkommene Alternative zur Hollywood-Auswahl. Sandrine Bonnaire spielt dort eine ähnliche Rolle wie in ihrer aktuellen SCHACHSPIELERIN: eine Frau, die den Absprung aus Ihrem Geburtsort (bzw. dem Ort, an den sie wegen der Ehe gezogen ist) nie geschafft hat. An der bretonischen Küste erklärt sie dem neuen Leuchtturmwärter: "Hier, am Ende der Welt. Das ist hier." Aber sie gibt Hoffnung: "Die Welt hat noch andere Enden. Sie finden schon eins." Dem möchten wir uns anschließen: Ob Bonnaire als SCHACHSPIELERIN, als FRAU DES LEUCHTTURMWÄRTERS, oder ein Verleih-Medium mit einem ganz anderen Titel: Sie finden schon eins.

am
Seitensprung Schach!

Ein toller Film, der es durch seine ruhige und langsame Erzählweise sowie einer hervorragenden Schauspielerin zu einem Vergnügen macht eine Frau bei der Verwirklichung ihrer Träume zu begleiten.

am
Für die Mutter, Ehefrau und Zimmermädchen Sandrine Bonnaire ist das Leben eintönig, da erscheint es mir nicht überraschend, dass sie sich mit Leidenschaft auf das Schachspiel stürzt, das für sie eine Faszination ausübt, viel mehr, dass sie damit das ganze Dorf auf den Kopf stellt. …

am
Das Werk ist als Gesamtpaket weitgehend gelungen, aus inhaltlicher Sicht aber leider etwas dünn. Insbesondere die Schachspiel-Thematik kann nicht in 100 Minuten abgehandelt werden, zumindest nicht so wie es die Macher in DIE SCHACHSPIELERIN versucht hatten. Der Schach-Laie mag womöglich beeindruckt sein, ob der tatsächlich professionellen Recherche, doch der Schach-Kenner wird müde lächeln. 3,20 Zimmermädchen-Sterne auf Korsika.

am
Ich habe das Buch zu diesem Film gelesen und dies war um Längen besser als der Film. Der Film ist zu lang.
Die Schachspielerin: 3,2 von 5 Sternen bei 106 Bewertungen und 6 Nutzerkritiken
Ihre Online Videothek präsentiert: Die Schachspielerin aus dem Jahr 2009 - per Post auf DVD zu leihen - per Internet sofort abrufbar. Ein Film aus dem Genre Drama mit Sandrine Bonnaire von Caroline Bottaro. Film-Material © Concorde Filmverleih.
Die Schachspielerin; 0; 08.07.2010; 3,2; 106; 0 Minuten; Sandrine Bonnaire, Francis Renaud, Alexandra Gentil, Kevin Kline, Didier Ferrari, Laurence Colussi; Drama;