Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 21.05.2026
Einer der wenigen "Me-Too"-Filme, bei denen das Opfer zwar physisch relativ unbeschadet davonkommt, psychisch aber schwerst traumatisiert ist. Öffentlich wirkt Agnes - zwischenzeitlich zu einer allgemein beliebten und allseits anerkannten Dozentin avanciert - hingegen eher als Power-Frau, die alles im Griff hat. Doch in ihrem Innersten hat sie auch Jahre nach dem "Ding" große Probleme und hat extrem damit zu kämpfen, ihr Leben halbwegs in normalen Bahnen zu führen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "pafmsqqt" am 19.05.2026
Ein sehr interessanter Film mit hervorrsgenden Schauspielern. Freundschaften sind unabhängig von Alter und Geschlecht und bereichern das Leben außerordentlich. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Lysander" am 18.05.2026
Aufwühlend, mitreißend, einfach nur gut! Der Film funktioniert zu 100 Prozent über die Emotion - was mir gefehlt hat, war ein bisschen mehr Hintergrund, der die Ereignisse einordnet. Nur nebenbei: In der deutschen Botschaft in Kabul stand es in den geschilderten Tagen ebenfalls Spitz auf Knopf, den Film würde ich auch gerne sehen :-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "TVAK5761" am 18.05.2026
Der Film beruht auf einem authentischen Prozess und dessen Verlauf. Dank seiner ausgezeichneten Hauptdarsteller, die ihre Rollen überzeugend spielen, drückt der Film etwas zu stark auf das Gemüt, hält sich aber an die Fakten und wird niemals langweilig. Ein wertvoller und sehenswerter Film.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Bohmax" am 17.05.2026
Ein Öko-Thriller mit Tiefgang. Die Story ist gut aufgebaut und durchaus spannend erzählt. Die Spezial-Effekte sind nicht übertrieben und sehr gut in Szene gesetzt. Und nach "Deepwater Horizon" der nächste spannende Bohrinsel-Thriller.
Es ist natürlich ein fiktiver Film, den man auch an einigen Stellen hinterfragen kann...aber nicht unbedingt muss. Trotzdem stellt sich die Frage. Was wäre wenn? Daher 4 Öl-Sterne für diesen guten europäischen Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Ich bin selber seit Jahren Mitglied in einer Freikirche.
Der Film beschönigt nicht, ist aber auch keine überzogene Darstellung.
Es ist eine realistische Beschreibung der Handlungen der "überfrommen" Mitglieder einer Freikirche.
Nicht alle Mitglieder sind so. Aber die "Frommen" verhalten sich teilweise tatsächlich so, wie es in dem Film dargestellt wird.
Die Methode aus Manipulation und Angst erinnert stark an das Verhalten der Zeugen Jehovas, denen ich auch mehrere Jahre angehört habe.
Ein Mann wie ein Orkan. Überleben war ihm nicht genug - er wollte frei sein!
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Papillion ist wirklich ein absolut grandioser Film.
Ich habe ihn bestimmt schon 5 bis 6 Mal gesehen und werde das wohl in Zukunft noch einige Male tun.
Einer der besten Filme der letzten Jahrzehnte.
Der Film lebt von den Gegensätzen der Phasen, in denen es Papillion gut geht und den Phasen, z.B. in der Einzelhaft, die ziemlich brutal sind.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Die Päpstin ist wirklich ein unglaublich gelungener Film. Im historischen Rahmen werden die Probleme der katholischen Kirche sehr deutlich geschildert. Leider nimmt der Film ein deprimierendes Ende.
Aber alles in allem, ein sehr gelungener Film, der sehr kurzweilig, stellenweise aber sehr brutal, ist.
Das Lied von Vogel und Schlange - Jeder begehrt etwas.
Science-Fiction, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Der Film ist eine wirklich sehr gut gelungenes Prequel zu den "Tributen von Panem".
Hier wird erzählt, wie sich die "Tribute von Panem" entwickelt haben.
Alles in allem eine sehr gutes Prequel zu den "Tributen von Panem".
Wie weit würdest du gehen, um die Wahrheit zu enthüllen?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mona196602" am 13.05.2026
Der Negotiator ist wirklich sehr spannend gemacht.
Zuerst wird die penible Arbeit des Negotiators beschrieben. Das ist schon sehr gut gelungen.
Dann änderte sich plötzlich der gesamte Handlungsstrang und die Film nimmt eine völlig unerwartete Wendung.
Die Verzahnung mit der Gruppe der AA und die Hilfe der Polizistin und deren Eingreifen in die Handlung war wirklich unerwartet.
Alles in allem ein spannender und kurzweiliger Film.
Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 11.05.2026
Vieles wirkt natürlich wie Märchenstunde und auf dem Weg zum Krater der Hoffnung reihen sich zu viele Zufälle aneinander um das Ziel zu erreichen. Wer das aber ausblendet wird mit einem recht ordentlichen Endzeitthriller belohnt. Darsteller Top und optisch sehr reizflutend mit der düsteren Atmosphäre im Hintergrund. Knapp 4 Sterne von mir für eine neue Hoffnung für die Menschheit!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 09.05.2026
„Louise und die Schule der Freiheit“ ist einer dieser Filme, die leise beginnen und einen dann doch erstaunlich lange begleiten. Éric Besnard erzählt von einer Pariser Lehrerin, die Ende des 19. Jahrhunderts in einem abgelegenen Dorf eine Schule eröffnen soll – und trifft damit ein Thema, das historisch wirkt und zugleich sehr gegenwärtig ist: Bildung als Versprechen von Freiheit, aber auch als Zumutung für Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen.
Besonders schön ist, dass der Film seine Botschaft nicht mit dem Holzhammer erzählt. Er hat Herz, aber keinen Kitsch; Humor, aber nie auf Kosten seiner Figuren. Alexandra Lamy spielt Louise mit einer wunderbaren Mischung aus Strenge, Verletzlichkeit und Wärme, Grégory Gadebois gibt dem Bürgermeister eine trockene, fast verschmitzte Menschlichkeit. Auch die Nebenfiguren bleiben nicht bloß Kulisse, sondern wachsen einem nach und nach ans Herz.
Großartig sind die Landschaften: rau, weit, manchmal tröstlich, manchmal abweisend. Genau darin liegt die Stärke des Films. Er zeigt, dass Fortschritt nicht abstrakt geschieht, sondern in Küchen, Ställen, Klassenzimmern und zwischen Menschen, die einander erst misstrauen müssen, bevor sie sich verstehen können.
Nicht alles ist vollkommen überraschend, manches folgt bekannten Bahnen. Aber der Film besitzt eine solche Wärme, Würde und feinsinnige Komik, dass man ihm das gern verzeiht. Ein charmantes, kluges und berührendes Drama über Bildung, Freiheit und Menschlichkeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Filmfred43" am 08.05.2026
Wann kann ich schon mal behaupten, dass ich prima und kurzweilig unterhalten worden bin?
Ja hier und damit - definitiv. Natürlich werden vergleiche mit dem ersten Teil gezogen. Deshalb mussten wir wohl auch leider so lange auf Teil 2 warten. Ja, dann vergleich mer halt:
Teil 1 hatte für viele ein Überraschungsmoment und bayrisch im Wilden Westen salonfähig gemacht, 5,49 Sterne.
Teil 2 hat fast alle liebgewonnen Figuren wieder mit in die Handlung eingebunden. Mystische Wiederauferstehungen, Gesichtsoperationen und ähnliches blieben uns dabei erspart! Bully Herbig hat einfach einen genialen Humor, der in Zusammenarbeit mit Christian Tramitz und Rick Kavavian besonders gut zur Geltung kommt. Warum dann einige Szenen manchmal schon fast ein wenig wehmühtig gespielt wirken und die krachenden Schenkelklopfer fehlen?
Das ist meines Erachtens den größtenteils selbsternannten Sitten- Moral- und Nationenwächtern geschuldet, die bei Anspielungen, die sie nicht komplett verstehen aus der Jauche- (Odl)grube entsteigen (deshalb heißt es auch Shitstorm) und die Handlung als abwertend verteufeln.
Bei mir wird nix verteufelt, der 2. Teil ist gelungen und bekommt 4,51 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 07.05.2026
Wenn man nicht mitbekommen hätte, dass die Vorkommnise im Film so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben bzw. noch immer stattfinden, müsste man annehmen, "Eddington" wäre ein erschreckender, unheimlicher und unmöglicher Mix aus Science Fiction und Dystopie. Und zwar nicht nur in den USA, sondern direkt vor der eigenen Haustür, auf dem eigenen PC, am eigenen Arbeitsplatz.
Durch das gute Spiel sämtlicher Akteure, allen voran Joaquin Phoenix, fühlt man sich als Zuschauer quasi permanent um fünf bis zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und obwohl "Eddington" letztendlich doch nur gespielt ist, kommen selbst im Nachhinein viele Erinnerungen an die damalige Situation hoch, mit all ihren grenzenlosen Facetten von Ignoranz, Egoismus und Dummheit.
Was auffällig war ist, dass der Film sozusagen aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte ist inhaltlich sehr geprägt von überaus lebensechten Abläufen und Handlungen, während es danach eher in Richtung Thriller und Actionfilm geht. Das war dann doch ziemlich überraschend, ebenso, wie die letzten 10 Minuten, die noch einmal in eine völlig andere Kerbe hauen.
Abschließend muss ich sagen, dass Ari Aster dem menschlichen Treiben der vergangenen Dekade, in der die gefährlichste Waffe das Smartphone ist, sehr gut den Spiegel vorgehalten hat, auch technisch. Mit einiger Symbolik und sehr vielen kleinen Details, z. B. das Schild auf dem Wagen des Sheriffs "Your Being Manipulated". Mich würde brennend interessieren, was Menschen in 50-100 Jahren wohl empfinden, wenn sie sich "Eddington" ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elmar" am 07.05.2026
Ein Film, der berührt, der im Gedächtnis bleibt. Der deutsche Titel ist wunderbar passend. Es gibt leise Töne und manchmal auch laute, es gibt große Emotionen ohne jeden Kitsch, und es gibt viel gute Musik. Eine wunderbare Geschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Brüdern - eine fast unglaubliche Geschichte, die doch wahr sein könnte. Wie diese beiden Brüder allmählich auf einander zugehen, trotz der völlig verschiedenen Bedingungen und Möglichkeiten, in denen sie aufgewachsen sind, was immer wieder zu Irritationen zwischen ihnen führt - das ist der Kern der Geschichte, und natürlich die Musik, die beide auf eine besondere Art verbindet. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, man nimmt ihnen jedes Wort, jede Geste ab.
Ein Ausnahmefilm, wirklich empfehlenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 05.05.2026
Ein hochsensibler und friedliebender Vater und sein ihn verachtender Sohn werden vom letzten Willen der verstorbenen Mutter auf Reisen von Alabam aus nach Irland geschickt.
Keine Effekte, wenig Action, vielmehr ist es ein empfindsamer Film über das Einandernäherkommen. Männer verbinden sich nicht so sehr über Worte wie über Verhalten.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 04.05.2026
Einfache Story, mit maximaler Spannung umgesetzt. Die Prostituierte Kelly und die minderjährige Joanne sind auf der Flucht. Was geschah in der Nacht im Haus des reichen Duncan Allen? Das will dessen Sohn Stuart rausfinden und gibt dem Zuhälter Derek 24 Stunden Zeit, die beiden Frauen aufzuspüren.
In dem Film gibts keine Helden, jeder will möglichst heil aus der ganzen Angelegenheit rauskommen. Das ist echt gut und spannend umgesetzt. Besonders die Figur Derek ist gut gelungen, dessen Darsteller zwischen mitleiderregend und abstoßend eine tolle Schauspielleistung gibt.
Mit knapp über 80 Minuten erzählt der Film seine straffe Handlung, bei der jeder Moment Sinn macht. Richtig guter Film!
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 03.05.2026
Inhaltlich ist da vieles drin, von Corona, über Black Lives Matters, bis hin zu QAnon, MeToo und Antifa. Das alles weitgehend ohne, auch nur einen erhobenen Zeigefinger. Ein derartiger Spielfilm wäre im aktuellen Deutschland unmöglich auf die Leinwand zu bringen. Auch wenn EDDINGTON letztendlich nur ein Thriller-Drama ist, mit höchst kuriosem Finale. Aber auch die durchweg tollen Schauspieler tragen den Inhalt und den Handlungsverlauf perfekt. 3,70 virusfreie Sterne in New Mexico.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 01.05.2026
Großartiger Trashspass, man fühlt sich direkt in die guten alten 80er versetzt und setzt sein breites Grinsen auf. Kann ich nur jedem Troma und Trashfilmfan empfehlen, ein herrlicher Splatterblödsinn
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Der körperlich gezeichnete und alkoholabhängige Detective des NYPD Jack Mosley (Bruce Willis) wird damit beauftragt einen Zeugen (Mos Def) vom Polizeirevier zu einer Gerichtsverhandlung zu eskortieren. Was nach einer lockeren Aufgabe klingt entwickelt sich schnell zu einem Kampf um Leben und Tod. Die Handlung ist schlicht aber dennoch spannend und das Zusammenspiel zwischen Bruce Willis und Mos Def ist überaus gelungen.
Nach der Graphic-Novel 'Schneekreuzer' von Jacques Lob, Jean-Marc Rochette & Benjamin Legrand.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Die Eiszeit ist zurückgekehrt und die einzig noch lebenden Menschen befinden sich in einem endlos langen Zug. Die blinden Passagiere am Ende des Zugs begehren gegen die mächtigen am anderen Ende auf. Atmosphärisch wirklich gut gemacht und mit einigen skurilen Szenen ausgestattet.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" am 29.04.2026
Nicolas Cage als drogensüchtiger und vollkommen korrupter Detective der sich immer weiter rein reitet. Film hat mir wirklich sehr gut gefallen, überragender Nicolas Cage.