Die Rashevskis sind das, was man eine sehr liberale jüdische Familie nennen könnte. Doch als die Großmutter Rosa 81-jährig verstirbt, sind ihre Kinder und Enkelkinder alles andere als vorbereitet. Denn obwohl Rosa ihr Leben lang Religion im allgemeinen und Rabbis im besonderen hasste, hat sie zur Überraschung aller ein Grab auf dem jüdischen Friedhof reservieren lassen. Eine nahezu unüberwindbare Schwierigkeit ist nun schon die Frage, nach welchem traditionellen jüdischen Ritus sie beerdigt werden kann. Für die Rashevskis beginnt mit dem Tod Rosas eine mehr oder weniger intensive Zeit religiöser Selbstfindung die von Ninas Proklamation, eine jüdische Familie gründen zu wollen, bis zu Ricas turbulenter Beziehung zu seiner muslimischen Freundin reicht. Noch komplizierter wird es, als Antoine, ein nichtjüdischer Freund der Familie, auf der Beerdigung Nina wiedertrifft und sich in sie verliebt. Als er erfährt, dass sie nur einen jüdischen Mann heiraten könne, versucht er natürlich, ein Lösung zu finden.
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The Rashevskis are what you might call a very liberal Jewish family. But when grandmother Rosa dies at the age of 81, her children and grandchildren are anything but prepared. Although Rosa hated religion in general and rabbis in particular all her life, to everyone's surprise she had a grave reserved in the Jewish cemetery. An almost insurmountable difficulty is the question of which traditional Jewish rite she can be buried. For the Rashevskis, Rosa's death marks the beginning of a more or less intense period of religious self-discovery, ranging from Nina's proclamation of wanting to start a Jewish family to Rica's turbulent relationship with his Muslim girlfriend. Things get even more complicated when Antoine, a non-Jewish friend of the family, meets Nina again at the funeral and falls in love with her. When he learns that she can only marry a Jewish man, he naturally tries to find a solution.