Anton Klapproth (Willy Millowitsch), Besitzer einer Flugentenfarm, ist endlich wieder in der Großstadt, Sinnbild pulsierenden Lebens, Zentrum ersehnter Aufregungen, Sensationen und Abenteuer. Besonders fasziniert ist er von den Typen, die bei ihm zu Hause so selten sind, in der Stadt jedoch auf Schritt und Tritt anzutreffen sein sollen: Er hätte "nämlich vor einige Zeit einen außerordentlich fesselnden Artikel über Heilanstalten für Geisteskranke gelesen" und "eine Soirée in einem solchen Etablissement soll das Interessanteste sein, was man sich denken kann". Sein Neffe Alfred (Eugen May) erhält gegen die Zusage eines nicht unbeträchtlichen Kredites den Auftrag zur Umsetzung dieses ungewöhnlichen Anliegens. Da trifft es sich gut, dass in der Pension des Militärkappellmeisters in Ruhe Schöller (Harry Tagore) ein Gesellschaftsabend mit Künstlern, Malern, Exzentrikern und Großstadtpflanzen verschiedenster Couleur stattfinden soll. Anton Klapproth sieht seine Erwartungen auf das Aufregendste erfüllt. Als aber die Patienten eines Tages bei ihm auf der Flugentenfarm auftauchen, vergeht ihm das Lachen.
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