Kritiken von "videogrande"

Auftrag Rache

Thriller, Krimi

Auftrag Rache

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.08.2010
Endlich wieder ein Mel Gibson Film! Hmmm, aber wird die Vorfreude belohnt? Wie schon vor Kurzem Liam Neeson, so wandelt nun auch Mr. Gibson in den fragwürdigen Fußstapfen eines in den 80ern "rotsehenden" Charles Bronson. Thema: Tochter in Gefahr oder tot - Vater rächt sich! Während Liam Neeson als Actionheld völlig überraschte, verhält sich der Hauptdarsteller hier leider seinem Alter angemessen. Klar ist Mel noch der Coole, aber deutlich gealtert und mit weniger Durchsetzungskraft ausgestattet. Die Geschichte ist solide und unterhaltsam gemacht, aber eben auch längst nicht mehr neu und zudem mit ein wenig mystischen Szenen angehaucht, die zu "Braveheart" noch wunderbar passten, aber hier irgendwie kitschig wirken. Mein Urteil? Tja, kein schlechter Film aber man hätte mehr erwarten können.

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Alice im Wunderland

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.08.2010
Einer der wenigen von Tim Burton, die mir nicht gefallen haben. Hauptsächlich scheint mir das an der Geschichte als solches zu liegen. Diese, unter drogenrausch entstandene, Story um sprechende Kaninchen, Wasserpfeifen rauchende Raupen und Grinsekatzen hat mir nie richtig zugesagt. Die Verfilmung ist nun genau so schrill und bunt, wie man es erwarten konnte. Tricktechnisch auf relativ gutem Niveau, aber doch so zuckerkuchenbunt wie die Schokoladenfabrik des Willi Wonka, den Jonny Depp ebenfalls unter Tim Burton spielte, und der dem Hutmacher aus "Alice" einfach zu ähnlich ist. Neu ist die, schon unter Walt Disney misslungene, Verfilmung nicht mehr, daher sieht man sie nur halbherzig und freut sich, wenn der Computerspuk dann endlich vorbei ist. Ein Film für "Alice"- und Jonny Depp Fans. Mehr leider nicht.

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Wolfman

Ein Mythos erwacht zum Leben.
Horror, Fantasy

Wolfman

Ein Mythos erwacht zum Leben.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.08.2010
Gelungene Neuinterpretation des alten "Wolfman"-Schwarzweißschinkens aus dem Gruselkabinett im Regionalprogramm. Sehr stimmig mit vielen Details und sehr guten Kulissen, bzw. athmosphärischen Computergrafiken, in Szene gesetzt. Benicio Del Torro, Anthony Hopkins und Hugo Weaving sorgen ebenfalls dafür, dass dieser Film kein oberflächlicher Horror-Einheitsbrei geworden ist. Allerdings auch nur knapp. Es liegt nämlich doch zu viel Wert auf den Schauwerten. "The Wolfman" ist blutig, überraschend blutig für einen solch gut besetzten Film sogar. Hier fliegen die Körperteile und Eingeweide in großen Mengen. Zartbesaitete Liebhaber der gewaltlosen Klassiker seien also gewarnt. Die hervorragenden Verwandlungssequenzen wurden, wie kann es anders sein, von Rick Baker ausgetüftelt, der seit "American Werewolf" unvergessen für seine realistischen Effekte ist. Richtig umgehauen hat mich diese gut ausgeführte Verfilmung aber aufgrund der Story nicht. Die war nun doch zu vorhersehbar bis kitschig. Genrefans sollten aber unbedingt einen Blick riskieren.

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Maria, ihm schmeckt's nicht!

Komödie, Deutscher Film, Lovestory

Maria, ihm schmeckt's nicht!

Komödie, Deutscher Film, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.07.2010
Eine kleine, feine und sehr sympathische Komödie! Vor allem, wenn man Italien mag, wird dieser Clash der Kulturen sicherlich für einige Lacher sorgen. Endlich einmal gibt es keinen Fäkalhumor oder alberne Witze, sondern eine zugegeben seichte aber unterhaltsame Geschichte, in der sich der eine oder andere sogar wiedererkennen wird. Dabei ist diese Produktion auch noch sehr gut besetzt und bietet mit Lino Banfi einen in Italien sehr populären Darsteller, der ohne deutsch zu können eben sehr viel Text in dieser Sprache meistern musste. Ein Film für sie und ihn und vor allem für Zuschauer, die mehr mit Wortwitz als mit Holzhammer-Humor etwas anfangen können.

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Kaidan

Horror

Kaidan

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.07.2010
Der an sich lobenswerte Versuch, eine klassische, japanische Geistergeschichte zu verfilmen ist leider völlig gescheitert. Diese Art der Geschichte ist dafür gedacht, am Kaminfeuer erzählt zu werden. Da nichts Großartiges passiert, funktioniert das Ganze als überlanger und teils unlogischer Film überhaupt nicht. Die absolut langweilige und spannungsarme Story wird auch nicht mehr durch stimmungsvolle Kulissen und Kostüme sowie durch gute Darsteller gerettet. Auch die für japanische Verhältnisse ungewohnte Geradlinigkeit nutzt nichts. Diese Dinge bringen meiner Bewertung zwar den zweiten Stern ein, aber einen Film, bei dessen Abspann ich die Worte "Na endlich!" verliere, braucht man sich wirklich nicht ansehen. Auch als hartnäckiger Asia-Fan nicht.

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A Sound of Thunder

Manche Regeln sollte man besser nicht brechen.
Science-Fiction, Fantasy

A Sound of Thunder

Manche Regeln sollte man besser nicht brechen.
Science-Fiction, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.07.2010
Der Flop schlechthin. Neben der haarsträubenden Geschichte, die so interessant klang, gibt es unfertige Spezialeffekte zu "bestaunen". Das Ganze grenzt fast an Vera...lberung des Publikums. Einzig überraschend: Der Auftritt von Armin Rohde in dieser C-Movie Produktion ist völlig unerwartet und das einzig denkwürdige Ereignis in diesem Film. Verschwendete Lebenszeit - Sowohl für den Zuschauer, als auch für die armen Leute, die an diesem Murks mitgearbeitet haben.

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Flucht aus L.A.

Die Klapperschlange ist zurück.
Science-Fiction, Action

Flucht aus L.A.

Die Klapperschlange ist zurück.
Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.07.2010
Kurt Russell als Snake Plisskin ist wirklich cool. Daher der 2. Stern! Das Original (Die Klapperschlange) ist ein kultiger, düsterer Endzeitfilm mit einem Antihelden wie er im Buche steht. Groß war also die Vorfreude, dass es eine Fortsetzung geben wird. Doch hätte man es besser wissen sollen! Wenn erst nach Jahrzehnten, während der Erstling schon längst in den Kulthimmel gehoben wurde, eine Fortsetzung entsteht, dann wird das nix. Siehe "Blues Brothers 2000" oder die neue "Star Wars"-Trilogie. "Flucht aus L.A." ist noch dreister. Hier wiederholt sich 1 zu 1 die Story des Vorgängers. Das ist eher ein misslungenes Remake, als eine Fortsetzung. Manche Filmhelden soll man einfach in Frieden ruhen lassen. Schlechte Tricks und eine Frechheit an Story machen den Film völlig überflüssig. Dabei hätte "Snake" durchaus das Zeug zum Serienhelden gehabt. Chance total vergeigt - Schade, schade, schade!

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Dark Water - Besuch aus dem Jenseits

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.07.2010
Einer der ersten hierzulande bekannten Japangrusler neben "The Ring" und "Ju-On" und daher noch sehr sehenswert...wenn man sich auf japanische Filme einlassen kann! Allerdings ist er auch der erste, der schon gezielt Szenen aus seinen Vorbildern klaut, wie die Fahrstuhlsequenz mit dem Kind. Das stört den erfahrenen Zuschauer, während sich Neueinsteiger noch gut gruseln können. Trotz dieses Mankos erreicht der Film seine unheimliche Wirkung vor allem durch seine Langsamkeit und ungewöhnlichen Ideen. Die sind ohnehin eine absolute Stärke bei asiatischen Filmen, da sie sich nicht der üblichen Klischees bedienen, sondern mit unheimlicher Ruhe ganz langsam immer erschreckender werden und überraschen können. Kein Holzhammer-Horror sondern subtiler Grusel mit Stil!

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Kampfstern Galactica - Der Kinofilm

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.07.2010
"Kampfstern Galactica" litt immer schon darunter, nur eine billige Version des "Krieg der Sterne" zu sein. Optisch orientiert sich der Film, der eigentlich der Zusammenschnitt einer TV-Serie ist, deutlich an seinem Vorbild. Heutzutage ist damit natürlich kein Blumenpott mehr zu gewinnen, aber für Science Fiction Fans mit Sinn für märchenhafte Geschichten gab es zu damaliger Zeit kaum gut gemachte Alternativen. Das meiste kam aus Japan und bot Gummimonster an, war zu intellektuell oder war auf Horror aus, wie Ridley Scotts "Alien". Somit war dieser kindgerechte Film bei der 70/80er Jahre Generation sehr beliebt. Er zog noch zwei Fortsetzungen nach sich, von denen der abschließende Teil allerdings enorm enttäuschend war und das Fernsehniveau offenbarte. Für die ersten beiden Teile der, aus heutiger Sicht trashigen, Variante des Sternenkriegs des George Lucas gebe ich aber 4 Sterne für Kurzweil, Ausführung und Unterhaltung! Ein Klassiker des mit Raumschlachten bedachten Science Fiction Films.

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Kampfstern Galactica - Die Miniserie

Ein neues Zylonen Imperium schlägt zurück.
Science-Fiction, Serie

Kampfstern Galactica - Die Miniserie

Ein neues Zylonen Imperium schlägt zurück.
Science-Fiction, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.07.2010
Eine zwiespältige Angelegenheit. Puristen werden dieser Serie, schon ohne sie zu sehen, abneigend gegenüberstehen. Dieser überlange Film bildet den Auftakt zum Remake der kultigen Galactica-Serie aus den 70ern. Dabei wird allzu deutlich, dass er sich aus einer ursprünglichen Miniserie zusammensetzt, deren Episoden immer mit einem Cliffhanger endeten, der, nach kurzer Schwarzbildpause, gar nicht gebührend weiterverfolgt wird. Wie schon damals orientiert sich "Kampfstern Galactica" optisch an seinem unübersehbaren Vorbild, dem "Krieg der Sterne". Besonders auffällig wird dies bei den Zylonen-Jägern, die ziemlich detailliert den Droiden-Jägern aus Star Wars ähneln. Doch ist die Story dieses Mal völlig anders. Sie ist intelligenter, niveauvoller, aber auch weniger kurzweilig, als das Original. Tolle Tricks, glaubhafte Darsteller und ein durchdachtes Drehbuch lassen die Naivität der vergangenen Tage weit hinter sich. Und dennoch macht dieser Pilotfilm den Fehler, viel zu langatmig zu sein und zu wenig Lust auf die erste Staffel einer wirklich gut gemachten Serie zu machen. Zu viel Gerede, zu wenig Zylonen...dafür ein paar witzige Anspielungen auf die Originalserie. Das reicht nicht, um wirklich gut zu sein. Sehenswerter und besser als so mancher "Stargate"-Ramsch ist das aber allemal.

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Sakebi - Retribution

Horror, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.07.2010
"In der Ruhe liegt die Kraft" - Dieses Sprichwort trifft auf die meisten asiatischen Filme voll und ganz zu. Auch "Retribution" fängt sehr stark an, lässt den Bildern ungewöhnlich viel Zeit, um auf den Zuschauer zu wirken. Daraus bezieht der Film eine ungeheure Spannung. Er ist ein Thriller mit übernatürlichen Elementen. Gibt es hier die Geister, oder sind das nur Visionen? Ganz klar wird das nie. Leider wird schließlich auch der ganze Rest des Filmes nicht mehr so ganz klar, was einwandfrei den vierten Stern kostet. Lange Zeit ist man als Zuschauer versessen darauf, eine Lösung für die mysteriösen Umstände zu erhalten. Was hat es mit den Erscheinungen und Mordfällen auf sich? Diese Spannungserwartung wird durch zu viel intellektuellen Anspruch zunichte gemacht. Die Mordmotive bleiben im Dunkeln, ja ergeben teils gar keinen oder schwer erfassbaren Sinn. Ein intelligenter Film, ohne Frage - doch gegen Ende zu lang und mit einem Ende, dessen Alternative (in den DVD-Extras) schon eher verständlich ist. "Retribution" gehört zu den besseren Genre-Filmen, hält aber sein Niveau nicht bis ins letzte Drittel und endet mit einem Fragezeichen.

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Big Nothing

Komödie, Krimi

Big Nothing

Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.07.2010
Eine rabenschwarze Eskalationskomödie mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, der es aber am letzten Schliff fehlt. Mit etwas mehr Schwung, also dem richtigen Achterbahnfeeling, wäre das einwandfrei sogar ein 5-Sterne Film geworden. So haben wir hier eine witzige aber etwas zurückhaltende Story, die Fans von britischem Humor einen TV-Abend lang gut unterhält. Ähnlich thematisierte Filme wären "Bang Boom Bang" oder "Very Bad Things", in denen ebenfalls unbescholtene Bürger in immer vertracktere, ausweglose Situationen geraten. "Spaß" macht dem Zuschauer daher besonders die Vorstellung: "Gott sei Dank trifft es den und nicht mich!". Die vielen Wendungen tragen dazu bei, dass es nicht langweilig wird und "Big Nothing" eine unterhaltsame Dramödie geworden ist.

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TO

A Space Fantasy
Science-Fiction, Anime

TO

A Space Fantasy
Science-Fiction, Anime
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.06.2010
Zunächst einmal ist zu sagen: Der Zuschauer sollte keinen Schreck bekommen, wenn "To" nach ca. 40 Minuten schon vorbei ist, obwohl man noch keinen Höhepunkt der Story erlebt hat. Diese DVD beherbergt nämlich 2 voneinander getrennte Episoden, die nichts miteinander zu tun haben und die im Menü auch einzeln angewählt werden müssen. - Da haben wir schon die erste Enttäuschung, denn die erste Episode erzählt eher überraschungsarm und belanglos einen ins All verlagerten Mutter-Sohn-Konflikt. Überzeugender, weil fantasievoller und mit nachdenklichen Ansätzen versehen, ist da schon der zweite Teil, der aber auch nur die allseits bekannte "Romeo und Julia" - Geschichte um einige utopische Elemente erweitert. Nichts Besonderes also erwartet den DVD-Gucker.
Die Bilder der intelligenten SciFi-Story sind hingegen detailverliebt und beeindruckend. Trotz dessen enttäuscht "To" auf ganzer Linie, besonders wenn man "Appleseed" und "Vexille" gesehen hat.

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Joy Ride

Spritztour - Es fing als harmloser Spaß an. Jetzt geht der Spaß auf ihre Kosten.
Thriller

Joy Ride

Spritztour - Es fing als harmloser Spaß an. Jetzt geht der Spaß auf ihre Kosten.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.06.2010
Spannend! Zwar ist "Joyride" nach der altbewährten Formel gestrickt und bietet auch nicht so recht Neues oder erinnerungswürdige Momente, für den unterhaltsamen DVD-Abend ist der Film aber eine gute Wahl. Erinnert vom Stil her an "Scream" und Konsorten und ist fast genauso kurzweilig aber weniger blutig. Die Mischung aus Humor und Thrill ist recht gelungen und packt den, nicht zuviel erwartetenden, Zuschauer von Anfang bis Ende. Ein echter Popcornthriller.

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Doctor Who - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Science-Fiction

Doctor Who - Staffel 2

Die komplette zweite Staffel
Serie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.06.2010
Etwas schwächer als die erste Staffel, in der vor allem Christopher Eccleston als Doctor überzeugte. Seine darstellerische Leistung vermisst man zunächst und gewöhnt sich nur schwer an seinen Nachfolger. Allerdings stellt sich im Laufe der Serie heraus: Zu unrecht. Die Episoden sind natürlich sehr viel vielschichtiger, gesellschaftskritischer und intelligenter als US-Produktionen, jedoch hätte ein wenig mehr des typisch britischen Humors den anfänglich recht zähen Folgen gut getan. Staffel 2 wird aber nach ungefähr der Hälfte richtig sehenswert. Dann bekommt man auch wieder Lust auf mehr. Bis vor kurzem konnte man sich die folgenden, sehr lohnenswerten, Staffeln nur als England-Import ansehen, jetzt hat man die Wahl, ob man sie im O-Ton (der deutlich mehr Wortwitz beeinhalten dürfte) oder deutsch synchronisiert betrachten möchte.

Fazit: Eine im Ganzen unglaublich gute, etwas andere TV-Serie, die bizarre und ausgefeilte Geschichten erzählt. - Die weiteren Staffeln und Specials sind sehr zu empfehlen und auch David Tennant als neuer Doctor wird immer besser.

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Samurai Princess

New Samurai Is Born
18+ Spielfilm, Horror, Action

Samurai Princess

New Samurai Is Born
18+ Spielfilm, Horror, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.06.2010
Um Himmels Willen! Mit den ebenfalls durchgeknallten Streifen "Tokyo Gore Police" und "Machine Girl" kann man diesen Schwachsinn wirklich nicht mehr vergleichen.Die beiden haben noch gewissen Witz. "Samurai Princess" ist aber übelster Schund, den man nicht bis zum Ende erträgt. Peinlich, albernes Overacting auf Teletubbie-Niveau, keinerlei Story, dusselige Kostüme, ewiges Gekicher... Ein Film, wie während eines Drogenrauschs entstanden. Die fehlenden Goreszenen, um die uns die deutsche Zensur unübersehbar beraubt hat, hätte ich nun auch nicht mehr sehen wollen, denn ich war froh das dieses öde Machwerk zu Ende war. Mein Fazit: Es reicht nun mit dem Japan-Gore-Trash. Zwei, drei Filme konnte man sehen, der Rest ist nur noch billige Hobbyfilmerei, die man hierzulande sowieso nur geschnitten serviert bekommt. Bloß nicht ausleihen!

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Destination Hell

Horror, Thriller

Destination Hell

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.06.2010
Völlig falsch beworben - und das macht diesen Film schlechter, als er ist. Eine abgetrennte Hand auf dem Cover, auf der Rückseite blutüberströmte Mädchen...Nein, es ist trotzdem kein brutaler Horrorfilm im Zombie-Stil, sondern eher eine Metapher auf das, hoffentlich sehr übertrieben dargestellte, Schulsystem in Korea. Ein Drama mit leichten Gruseleinschüben (die zumeist nur Visionen sind). Schauspielerisch auf hohem Niveau wird hier letztlich beklemmend dargestellt, wie es zu einem Amoklauf kommen kann. Die Schülerinnen durchleben eine nazihafte, brutale Schulausbildung ohne Freiheiten und mit militärischem Drill. Sehr gut erkennt man, wie Hoffnung und Menschlichkeit aus den Schülerinnen schwindet. Leider konnte sich die Regisseurin nicht auf ein Genre einigen. Ein Gruselfilm sollte es werden...oder doch ein Drama? Nun haben wir hier einen unausgegorenen Mix, der tatsächlich langweilig ist, aber den man aufgrund der guten Umsetzung des dramatischen Teils doch bis zum Ende ansieht. Stilsicher, geradlinig, beklemmend und gut dargestellt. Trotzdem reicht es nur ganz knapp für drei Sterne. Zu langatmig ist das Ganze. Und für Horrorfans ist "Destination Hell" absolut sicher gar nichts.

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Der fremde Sohn

Um ihr Kind zu finden, folgte sie unbeirrt ihrem Weg.
Drama

Der fremde Sohn

Um ihr Kind zu finden, folgte sie unbeirrt ihrem Weg.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.06.2010
Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube! Er beginnt zunächst wie das erwartete Drama um den verlorenen Sohn, fast schon etwas langsam. Dann jedoch entfaltet sich Stück für Stück eine verschwörerische und schockierende Geschichte, deren Horror auf wahren Begebenheiten beruht. Man kann als Zuschauer nur noch stocksteif vor Entsetzen das Geschehen verfolgen. Es herrscht Ruhe auf der Couch! Die darstellerische Leistung ist brilliant. Der Film ist ungeheuer intensiv und fesselnd bis zur letzten Minute. Aber Achtung: Für allzu schwache Nerven ist "Der fremde Sohn" nicht gedacht. Der Realismus und der wahre Hintergrund lassen Beklommenheit und Ängste entstehen. Noch einmal will man den Film nicht unbedingt sehen. Ein erstklassiger Film von Regisseur Clint Eastwood. Ganz großes Schauspielkino, das sich behutsam, ergreifend und eingehend mit der wahren Kindesentführung und Korruption im L.A. der 20er Jahre beschäftigt. Hut ab!

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Vexille

Anime

Vexille

Anime
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2010
Manchmal muss der SF-Fan mangels guter Realfilme auf Anime (Zeichentrick) zurückgreifen. In diesem Fall lohnt dieser Griff! Ein ungewöhnlicher Animationsstil und eine interessante, nicht immer logische, Story machen "Vexille" sehr sehenswert. Ähnlich wie bei "Appleseed" wird ein Actionfeuerwerk voller Schauwerte abgefeuert, ohne dabei die Tiefe der teils dramatischen Geschichte aus den Augen zu verlieren. Störend sind nur die merkwürdigen Metallwürmer, deren Existenz an den Haaren herbeigezogen ist und die frapide an bereits bekannte Lebewesen von "Dune", dem Wüstenplanet erinnern. "Vexille" bietet spannende, kurzweilige Unterhaltung und ist, wie gesagt, besser als so mancher Realfilm!

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Passwort: Swordfish

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Action, Krimi

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Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2010
Gehört eindeutig zu den besten US-Action-Filmen. Sehr gut und stilsicher inszeniert. Man merkt diesem Film seine höherwertigkeit nicht nur anhand der großartigen Besetzung an. Eine nette und wendungsreiche Story mit einigen Schauwerten...ganz besonders natürlich der inzwischen legendäre Auftritt Halle Berrys. Bild und Ton können nur begeistern. "Password Swordfish" lohnt auch das mehrmalige Ansehen. Vielleicht sogar einmal im O-Ton, denn der angebliche Finne spricht in der Orignalversion deutsch ;-)- Ein Kompromiss, den man bei der Synchronisation eingehen musste. Alles in Allem: Sehenswerter und kurzweiliger Film aus dem Actiongenre.

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Die Schlange im Regenbogen

Begrabt mich nicht... ich lebe noch!
18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer

Die Schlange im Regenbogen

Begrabt mich nicht... ich lebe noch!
18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.06.2010
Für mich ist dieser Film ein kleiner Geheimtipp. Wes Craven, Schöpfer von Freddy Krueger und Macher von Schockern wie "The Hills Have Eyes" und "Last House On The Left" könnte hier sein bester, weil ernst zu nehmenster Horrorfilm gelungen sein. Das, was meine Mitkritiker hier langweilig finden, ist nämlich sein Realismus - wenn man in diesem Genre davon sprechen kann. "Die Schlange im Regenbogen" erzählt praktisch eine Zombie-Geschichte - nur haben wir es hier nicht mit fleischfressenden Verwesten zu tun, sondern mit Menschen, die durch ein nervenlähmendes Pulver zunächst in Leichenstarre verfallen und dann als Arbeitssklaven wieder erwachen. Und das gibt es tatsächlich! Ganz ohne Gruseleffekte kommt Craven zwar auch hier nicht aus, aber sind dies meist Halluzinationen. Mit viel Gefühl für die wahren Hintergründe des Voodoo-Zaubers und dessen Opfer wurde hier ein wirklich gelungener Film gemacht. Er nimmt sich Zeit für beklemmende Darstellungen, spricht auch die korrupte Militärdiktatur an und ist keineswegs plakativ und oberflächlich. Er ist sogar interessant. Für einen "Gorehound" wie Wes Craven kommt das unerwartet. Wer einen Horrorschocker mit nicht all zuviel Ekel (etwas ist schon vorhanden...) aber Tiefe in der Story sehen will, der wird auf dieser DVD fündig!

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Paranormal Activity

Was passiert, wenn du schläfst?
Horror

Paranormal Activity

Was passiert, wenn du schläfst?
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.06.2010
Tja, ganz eindeutig habe ich wohl leider schon zuviel gesehen und mich kann dieser Film nicht mehr vom Sofa holen, so wie es einige Japaner noch schaffen. Wie einige Rezensenten bemerkten, wurde "Paranormal Activity" enorm "gehypt", also sehr gut beworben. Nur wird meiner Meinung nach das Versprechen nicht eingehalten. Die Spannung bezieht dieser Film einzig und allein aus dem Voyeurismus der Zuschauer, die in ständiger Erwartung gespannt das Videobild der Schlafzimmerüberwachung betrachten und dann bei jeder Bewegung einen Schreck bekommen (sollen). Auf Neueinsteiger wird das sicherlich seine Wirkung nicht verfehlen. Man stelle sich vor, man weiß, dass gleich was passieren muss...wartet...wartet...ziemlich lange sogar...dann knallt plötzlich doch etwas und man bekommt einen Schreck. So läuft dieser Film ab. Atmosphärisch guter Versuch. Doch hat man alles schon viel besser, beispielsweise beim unheimlichen "Blair Witch Project" oder dem "St. Francisville-Experiment", gesehen. Für mich ein enttäuschendes, streckenweise lahmes Filmchen, aus dem man viel mehr hätte herausholen können. Nur für Neueinsteiger geeignet, die am besten noch Singles sein sollten um keinen Beistand in dunkler Nacht zu haben ;-)

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Kampf der Titanen

Abenteuer, Fantasy

Kampf der Titanen

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.05.2010
Durchaus gelungenes Remake, wenn auch der Charme und die in sich viel schlüssigere Story des Originals nicht erreicht wird. Diese Neuverfilmung holpert nämlich etwas zu schnell durch die einzelnen Etappen. Wo man beispielsweise früher noch das fliegende Pferd erst zähmen musste, ist dieses plötzlich immer dann zur Stelle, wenn es gebraucht wird. Auch die Charaktere bekommen wenig Zeit, um den Zuschauer für sich zu gewinnen. Doch das sind verzeihliche Kleinigkeiten. "Kampf der Titanen" ist überraschend altmodisch (im positiven Sinne) und doch zeitgemäß rasant in Szene gesetzt. Bis auf Medusa überzeugen auch die Spezialeffekte und der Zuschauer bekommt eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte mit vielen Schauwerten und Actionsequenzen. Die Darsteller überzeugen, besonders Ralph Fiennes wurden unheimliche Auftritte gegönnt. Alles in Allem eine regelrechte Hommage an das Original, aus dem sogar ein kleiner Bekannter aus einer Truhe hervorgeholt wird, modern überarbeitet und sehenswert, wenn auch nicht durchgehend überzeugend. "Antikes" Popcornkino, das nicht langweilig wird und bestens unterhält.

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Die 7 goldenen Vampire

Horror, Fantasy

Die 7 goldenen Vampire

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.05.2010
Ein oft belächelter und als letztes Aufbäumen der englischen Hammer-Studios bezeichneter Gruselklassiker. Klar war die Zeit für den Stil solcher Filme längst abgelaufen. Meiner Meinung nach ist die Idee, das Kung Fu und Vampir-Genre zu kreuzen, seinerzeit aber wirklich neu gewesen und auch gut umgesetzt worden. Vieles, vor allem das Makeup des Dracula (diesmal leider nicht Christopher Lee) ist natürlich einfach trashig bis unfreiwillig komisch. Dafür hat der Film aber Tempo und ist flüssig inszeniert. Er bietet gewohnte Gothic-Atmosphäre und durch den Drehort China auch etwas exotische Kulisse. Egal was die Leute sagen, er gehört zu den sehenswerteren Dracula Filmen der legendären Hammer-Films-Produktionen und macht zwar keine Angst, dafür um so mehr Spaß.

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