Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Godzilla vs. Megaguirus

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.03.2011
Deutlich besser gelungen, als der konfuse Vorgängerfilm "Godzilla 2000"! Auch wenn man sich immer noch nicht so recht an das neue Design mit den extremen Rückenstacheln gewöhnen kann, so ist den Machern hier doch endlich wieder ein Godzilla-Film gelungen, der die Erwartungen voll erfüllt. Die Story ist zwar nicht wirklich neu, aber wie soll das auch bei 28 Filmen noch gehen? Im Grunde sind die Szenen mit den anfänglichen Larven sehr gut und sogar gruselig umgesetzt worden und deren Verwandlung in libellenartige Urinsekten hätte eigentlich auch gereicht. Leider musste man aber schon wieder ein überdimensionales Untier auf Godzilla loslassen und somit erinnert die Grundstruktur an den Film "Godzilla vs. Destoroyah", wo sich ebenfalls aus vielen "kleinen" Viechern ein Monster transformiert. Nichts desto trotz ist das Ergebnis sehenswert. Die Tricks der Millennium-Reihe sind ein guter Mix aus alter Pappkulisse und neuerer Computeranimation. Die menschlichen Darsteller sind nicht zu Komparsen degradiert und der Fan bekommt seinen trashigen Monsterfight. Ein guter Genre-Beitrag mit etwas merkwürdigem Ende...und bitte bis nach dem Abspann warten ;-)

ungeprüfte Kritik

Godzilla 2000 - Millennium

Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 14.03.2011
Auch als Fan muss man zugeben, dass sich dieser Godzilla-Film als erster der Millennium-Reihe gar nicht gut macht. Die Tricks (naja) sind inzwischen etwas reifer geworden, Godzilla bekam ein neues Outfit verpasst und sein Hitzestrahl wirkt irgendwie besser...doch ist unser Lieblingsmonster in seinem eigenen Film zum Nebendarsteller degradiert. Nach gutem Einstand übergibt er das Zepter an einen ausserirdischen Felsbrocken, der sich als UFO entpuppt und dessen Geschichte interessant hätte werden können. Doch ab hier dümpelt die Story wie ein lecker Kahn umher und findet sich nicht wieder. Im Grunde kann sie keiner Recht verstanden haben: Da zapfen die Ausserirdischen die Computer zwecks Datenklau an - Wofür? Da entwickeln sie sich aus Godzilla-Zellen (hatten wir schon-gähn) und fallen gleich tot wieder um, nur um dann als ansehnliches Monster doch vor Godzilla zu stehen - Häh? Und obwohl das Viech schon furchteregend ist, will es aussehen wie Godzilla...Das alles und viel mehr kapiert keiner mehr. Wie ohne Drehbuch gedreht und völlig wirr und unlogisch - Das ist "Godzilla Millennium"! Nur der Vollständigkeit halber zu sehen, man braucht es aber nicht für die Chronologie. Schade.

ungeprüfte Kritik

Cyborg She

Science-Fiction, Lovestory

Cyborg She

Science-Fiction, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.03.2011
Klasse! - Ein fantastisches Juwel aus Japan. Endlich wieder ein 5 Sterne Film, der einfach alles hat. Eine komplexe Geschichte über Zeitreise und die Macht der Liebe. Voller Witz, Dramatik und auch rührender Szenen, die ans Herz gehen. SF Fans erkennen die nett gemeinten Verweise auf den Terminator und bekommen auch grandiose Effekte geboten. Diese stehen aber weiß Gott nicht im Mittelpunkt. Es geht vielmehr um tief greifende Dinge wie Verständnis und Emotionen sowie die Frage nach dem "Was wäre wenn?". Es ist eine Schande, dass "Cyborg She" hierzulande nur im O-Ton auf DVD erschienen ist. Somit wird dem Normalseher ein echtes Paradebeispiel asiatischer Filmkunst vorenthalten. Mit tollen Aufnahmen, großartigen Schauspielern und viel Zeit für kleine Nebenhandlungen wird "Cyborg She" niemals langweilig und unterhält ungeheuer gut. Eine detailverliebte und gut durchdachte Achterbahn der Gefühle. Absolut und unbedingt sehenswert.

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Daybreakers

Die wertvollste natürliche Ressource im Jahr 2019 sind wir Menschen.
Science-Fiction, Fantasy

Daybreakers

Die wertvollste natürliche Ressource im Jahr 2019 sind wir Menschen.
Science-Fiction, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.03.2011
Überraschend anders - und doch vertraut! "Daybreakers" vollführt das kleine Kunststück, blutigen Vampirhorror der Moderne mit anspruchsvollem Subtext zu unterlegen. So haben wir hier zwar ein ums andere Mal splatterige Einschübe, um deren Notwendigkeit gestritten werden darf, aber auch sozialkritische Ansätze, wie beispielsweise die Lebensmittelunterversorgung. Dieser Vampirfilm hebt sich deutlich aus dem in den letzten Jahren erschienenen Einheitsbrei hervor, hat gute Darsteller, setzt Schockeffekte sehr überraschend und zielsicher ein und weckt sogar noch Mitleid mit den Kreaturen der Nacht. Eine Szene ist sogar recht bedrückend und erinnert an die Verfolgung von Minderheiten. Es steckt also eine ganze Menge in diesem Streifen. Er geht neue Wege, verzichtet aber auch auf Klischees, wie fehlende Spiegelbilder, nicht. Einzig die Unentschlossenheit der Macher, ob sie nun etwas niveauvolles oder blutrünstiges schaffen wollten, verhindert den 5. Stern. Gorehounds wird das Gezeigte zu wenig sein, mir waren einige Szenen im Bezug zur guten Story eher unpassend und zu heftig. Alles in Allem gefällt mir "Daybreakers" aber gut und ist zu empfehlen.

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Population 436

Willkommen in der perfekten Stadt - die niemand lebend verlässt.
Horror, Thriller

Population 436

Willkommen in der perfekten Stadt - die niemand lebend verlässt.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 11.03.2011
Der einzige Reiz an "Population 436" liegt in der, überspitzten, Darstellung von Sektenfanatismus. So irreal die Geschichte auch ist, kann man diesen Punkt als parodierte Kritik verstehen. Ansonsten haben wir hier einen Film ohne bleibende Eindrücke, mit mäßiger Spannung und sehr wenig Horror. Eher eine TV-Produktion. Neu ist hier nichts mehr, die "2000 Maniacs" lassen grüßen, sind aber nur durch 436 nicht sonderlich blutrünstige Bewohner vertreten. Eine seichte, spannungsarme, blutleere Gruselgroschenoper, die das vorhergesehene Ende tatsächlich doch noch in Form eines "alternate endings" im Menü parat hat. Genrefans werden enttäuscht sein, Neueinsteiger werden noch mild gruselig unterhalten und dürfen hoffen, dass dieser weitere Hinterwäldlerhorror nicht doch irgendwo in einem Kaff in den Staaten existiert. - Belanglos!

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Gamer

Science-Fiction, Action, 18+ Spielfilm

Gamer

Science-Fiction, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.03.2011
Was für ein Bullshit! - Und damit könnte man es bei der Kritik auch belassen. Ich bin aber wohl eine Erklärung schuldig: Zunächst mal warne ich Zuschauer mit bekannter Epilepsie, da dieser Film mit Sicherheit dazu führen kann. Wirre Schnitte, Wackelkamera, Heran- und Weitwegzoomen, ruckelige Bewegungen und ständig Stroposkopblitze. "Gamer" ist von den Machern von "Crank"...alles klar? Die Grundstory, sofern vorhanden, ist aus unzähligen (guten) Filmen verwurstet wurde. Allen voran "Running Man", "Deathrace", "Tron", "Matrix", "Surrogates", "Fortress" u.v.m. Der Film erscheint in der seelenlosen Optik eines Videoclips für Hardrockmusic, könnte aber auch genauso ein Trailer für ein plakativ, brutales Computerspiel sein. Gegen Ende gibt es endlich den Hauch einer Erklärung, die winzige Spur einer Story neben dem ganzen Geballer, der wilden Cyberwelt und ähnlich überzogenem Gedöns...dann endet das Ganze überraschungsarm und so vorhersehbar, dass man enttäuschter nicht sein kann. Aber wenigstens hat man nun Zeit, sich einen Termin beim Augenarzt zu holen. Schlechter und überflüssiger Genrebeitrag!

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Demonlover

Der Tod kommt online.
Thriller, 18+ Spielfilm

Demonlover

Der Tod kommt online.
Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.03.2011
Was für eine üble, verwirrende und konfuse Gurke von einem Film! Interessantes Potential, nämlich die Herstellung von Hentai-Pornos aus Japan, fiesen Machenschaften und abartigen Folterwebsites, wird überhaupt nicht genutzt. Da gibt es kurze Einblicke in die Geschäftswelt der Zeichentrick-Hardcore-Industrie mit überflüssigen Einblendungen, die auch noch verpixelt sind, da wendet sich die Story hin und her, bis man gar nicht mehr weiß, was das soll und wo es hingeht. Da tauchen Darsteller überhaupt nicht mehr auf... Nach 90 Minuten(!) hatte ich endgültig die Nase voll und bin auf schnellen Vorlauf gegangen. Verpasst habe ich nichts weiter. Einzig der Schluss war ungeheuer bedrückend und zeigt uns die perverse, gefühlskalte Internetwelt auf. Null Sterne, Zelluloid- und Zeitverschwendung!

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Sweeney Todd

Der teuflische Barbier aus der Fleet Street. Vergiss nie. Vergieb nie.
Thriller, Musik, Horror

Sweeney Todd

Der teuflische Barbier aus der Fleet Street. Vergiss nie. Vergieb nie.
Thriller, Musik, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 01.03.2011
"Sweeney Todd" verlangt von seinen Zuschauern starke Nerven. Und das nicht etwa wegen der durchschnittenen Kehlen, von denen es jede Menge gibt, nein, wegen der Gesangseinlagen! Wer nämlich dachte, es wäre so ein Musical wie "Der Zauberer von Oz" oder etwas cooler die "Bluesbrothers", der irrt! Hier wird beinahe ununterbrochen geträllert und es lohnt sich fast nicht, die deutsche Synchro zu sehen, denn gesprochenen Text gibt es kaum. Trotzdem ist der Film auf seine Weise sehenswert und nicht umsonst ausgezeichnet worden. Tim Burton wagte sich an eine Broadway-Umsetzung shakespearschen Ausmaßes. Genau so altmodisch ist allerdings auch die Geschichte. Theatralisch und in Teilen, zumindest für Vielseher, vorhersehbar. Burtons "Grusical" braucht eine gewisse Zeit, um in Fahrt zu kommen. Nach 10 Minuten wollte ich abschalten, nach weiteren 10 wollte ich wissen, wie es weitergeht und dann nahm das Musical seinen Lauf. Die schauspielerischen Leistungen sind absolut bemerkenswert, die Machart des Filmes ebenso. Allerdings sind die Melodien wenig zugänglich, die Geschichte nicht ganz neu und (absichtlich) grau in grau inszeniert...dabei für FSK 16 doch recht blutig ausgefallen. Ein spezieller Film für ein experimentierfreudiges Puplikum. Ohne Gesang vielleicht leichter erträglich, doch so nun auf seine Art wirklich besonders - aber doch weit von "Großartig" entfernt. Einmaliges Sehen reicht.

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Dororo

Als Mensch geboren, zum Dämon verdammt. Nur der Hass lässt ihn überleben...
Fantasy, Abenteuer

Dororo

Als Mensch geboren, zum Dämon verdammt. Nur der Hass lässt ihn überleben...
Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 27.02.2011
Ein japanischer Fantasyfilm, der einen sehr skurilen und weit hergeholten Handlungsrahmen hat...aber hallo: Es ist ja nunmal ein Fantasyfilm. Man muss sich damit anfreunden, dass der Hauptdarsteller auf der Suche nach seinen Körperteilen ist, die ihm als Kind vorläufig aus Leichenteilen in einem "Frankensteinlabor" angeflickt wurden. Bitte nicht hinterfragen, wo im Mittelalter die Reagenzgläser und Plasikschläuche herkommen...was so ziemlich der größte Patzer ist, bis sich der Film in seiner vollen visuellen Wucht und seinem Einfallsreichtum entfaltet. "Dororo" könnte glatt die Verfilmung einer alten, japanischen Sage sein. Hier wimmelt es nur so von kuriosen Kreaturen und für westliche Zuschauer ungewöhnliche Ideen. Es ist aber eine mit höherem Budget ausgestattete Mangaadaption, die ohne Langeweile unterhält und sehr gut fotografiert wurde. Humor und Action halten sich die Waage und die Effekte sind annehmbar im Vergleich zu ähnlichen Asiastreifen. Ein wirklich flüssig inszenierter und sehenswerter Film.

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Der Kaufhaus Cop

Sicherheit macht niemals Urlaub.
Komödie, Krimi

Der Kaufhaus Cop

Sicherheit macht niemals Urlaub.
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.02.2011
Ich denke, das Genre der Komödie ist das am schwierigsten zu gestaltende Filmelement. Selbst im schlechten SF-Film gibt es bestimmt ein UFO zu sehen, im Horrorfilm zumindest einen Tropfen Blut...aber eine Komödie ohne Witz? Was ist das? - Na gut, "Der Kaufhaus Cop" ist nicht gänzlich ohne Gags, dafür ist er aber ziemlich schwerfällig und einige angeblich lustige Einfälle verlaufen komplett im Sande. Absolut nichts Neues wird hier gezeigt, ganz im Gegenteil. Kinder werden allerdings Gefallen an den peinlichen Auftritten von Wachmann Kevin James haben. Eine recht lahme, familiengerechte Komödie mit aufdringlich schmalziger Lovestory und ansonsten sehr vorhersehbaren Elementen. Besonders auffällig: Die Firma Segways könnte sich keinen besseren Werbefilm für ihr skuriles Gefährt wünschen. Wer peinlichen Humor liebt, dafür aber auch ununterbrochen was zu Lachen haben möchte, der sollte sich lieber "Kindsköpfe" ansehen. Diesen Kaufhaus Cop kann man getrost im besagten Gebäude im Regal stehen lassen...

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Lady Snowblood

Action, Drama

Lady Snowblood

Action, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.02.2011
Eindeutig Kult...wenn es sich auch eigentlich nur um einen primitiven Rachefilm mit sehr blutigen Szenen handelt. Eigentlich, denn "Lady Snowblood" ist viel mehr. Ein vom japanischen Theater beeinflusster Film, der weniger mit Realismus, als mit sehr stilisierten Kampfeinlagen arbeitet. Dabei wurde ein visueller Stil benutzt, der seiner Zeit weit voraus schien und den Zuschauer nicht unbedingt ahnen lässt, dass dieses Werk aus dem Jahre 1973 stammt. Vor allem lernen wir bei diesem Film einiges: Japaner leiden allesamt unter extremen Bluthochdruck und ihr Lebenssaft hat die Farbe RAL 3000. ;-) Das mag heutzutage unfreiwillig komisch wirken, war seinerzeit aber sicherlich derb brutal und nimmt sogar schon moderne, japanische Splatterfilme wie "Tokyo Gore Police" vorweg. Fast künstlerisch, in seinen Bildern wunderschön und in seinen (blutigen) Farben eben auch sehr theatralisch und effektgeladen, bereitet er dem Asia-Fan Spaß beim Zuschauen. Kein epochales Meisterwerk, eher für das (verruchte) Nischenkino gedacht, aber könnerhaft inszeniert. Ein Klassiker.

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Wall Street - Geld schläft nicht

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.02.2011
So richtig warm werde ich mit der Fortsetzung der 1987er "Wallstreet" nicht. Michael Douglas nimmt noch einmal seine Rolle des fiesen Gordon Gecko an, der halbwegs geläutert aus dem Gefängnis entlassen wurde und dadurch seinen Biss verloren hat. Möglicherweise ist das eine realistische Entwicklung der Figur, aber dem Film geht damit Potenzial verloren. Plötzlich steht im Mittelpunkt eine gescheiterte Vater-Tochter-Beziehung und die mehr als vorhersehbare Geschichte (in der zumindest der alte Gecko kurz aufblitzt) nimmt ihren Lauf. Einzig bemerkenswert ist der Kurzauftritt von Charlie Sheen, der von der im ersten Teil erwähnten Fluglinie berichtet. Auch Regisseur Stone selbst ist flüchtig im Bild zu sehen. Vielleicht hätte er sich aber einzig auf den Film konzentrieren sollen, der irgendwie belanglos ist und als Einzelwerk, ohne eine Fortsetzung zu sein, wohl auch komplett untergegangen wäre. Douglas spielt routiniert und "Wunderkind" Shia la Boef (Transformers, Indiana Jones IV) spielt sich immer irgendwie selbst und trägt damit zur Eintönigkeit bei. Man braucht diese Fortsetzung nicht.

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Thirst - Durst

Horror, Fantasy

Thirst - Durst

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.02.2011
Beeindruckende und tatsächlich mal andere Vampirgeschichte, die auf etwas Wesentliches verzichten kann: Spitze Eckzähne! Trotzdem fällt der Film beträchtlich blutig aus, nur eben, wie es auch auf dem Cover vermerkt ist, auf erwachsene Art. "Durst" beginnt noch recht gradlinig und interessant, wird aber mit zunehmender Laufzeit (und die ist beträchtlich) immer schwarzhumoriger und skuriler, ja sogar ein wenig überzogen. Leider wird die gute Stimmung nicht über die gesamte Länge gehalten. Es gibt sozusagen eine Durststrecke ;-) aber dafür überrascht der Film mit guten Tricks einigen Wendungen in deren Verlauf die schauspielerische Leistung der jungen Frau sich fantastisch steigert. Sie stellt die Besessenheit und den Spaß an der Gier faszinierend dar. Für Asia-Fans ein Must See, für Vampirfans nur bedingt, weil die sich auf etwas völlig anderes einlassen müssen. Frisches Blut für das Genre - Knappe 4 Sterne für den Film, weil es leider doch einige Längen gab.

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Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch... Hancock.
Action, Fantasy

Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch... Hancock.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.02.2011
"Hancock" ist die Antwort auf die immer gleichen Superhelden-Filme, in denen es stets strahlende Helden gibt. Was aber, wenn so ein Held allzu menschliche Eigenschaften hat und gar nicht so recht Bock auf seine "Arbeit"? Diese Frage beantwortet uns ein gut aufgelegter Will Smith, der einen netten Antihelden verkörpert und um den herum eine spaßige Geschichte geschrieben wurde. - Bis zu dem Punkt, als sich die griechische Mythologie einschleicht. Ab dann entwickelt sich die bis dahin rasant, witzige Komödie zu einem überraschend ernsten Drama, welches plötzlich jeglichen Witz vermissen lässt. Vor allem schadet es dem Film, der als reine Komödie toll funktioniert hätte, enorm und macht gar nicht so recht Sinn. Zwei zum Preis von einem? Diese Rechnung ging leider nicht auf.

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In meinem Himmel

Die Geschichte über ein Leben und alles, was danach kam...
Drama

In meinem Himmel

Die Geschichte über ein Leben und alles, was danach kam...
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.02.2011
Ein Film, den man erstmal verarbeiten muß und der aufgrund wahrer, immer wieder passierender, Kindermorde für manche schwer zu ertragen ist. Oberflächlich betrachtet ist dies ein schnulziger Film, auf den man(n) hauptsächlich durch den Regisseur Peter Jackson aufmerksam wurde. Das der je einen solch gefühlvollen Film zaubern würde, hätte er sich zu "Bad Taste" und "Brain Dead" Zeiten wohl selbst nicht vorgestellt. "In meinem Himmel" ist ein wunderschöner, ein trauriger und nachdenklich stimmender Film, der auch Interesse an der Romanvorlage weckt, sollte man sie noch nicht kennen. Denn so ganz eindeutig ist die Intention der Verfilmung nicht. Im Grunde wird eine typische, zuweilen kitschige, Idealvorstellung des Jenseits beschrieben. Damit muss man sich anfreunden können...aber wer weiß schon, was danach kommt und darum gibt dieser Film auch ein kleines bisschen Hoffnung, zeigt aber auch das Leid der anderen Opfer: Die Angehörigen. Voller Botschaften, mit schönen, symbolischen Aufnahmen erzählt uns Jackson hier eine rührende aber niemals langweilig werdende Geschichte. Ein sehenswerter aber auch kein leicht verdaulicher Stoff (FSK 12 ist Ansichtssache). Der Film bewegt, regt zu Diskussionen an und entsetzt den Zuschauer zuweilen. Tränen sind vorprogrammiert.

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My Name Is Bruce

Komödie, Horror

My Name Is Bruce

Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.02.2011
Vorneweg: Ohne Bruce Campbell hätte dieser Film wirklich keine Daseinsberechtigung, denn er ist tatsächlich nur ein Fanartikel für seine Anhänger. Im Grunde ein Streifen, der für eine Convention gedacht sein könnte und dort sicherlich Applaus ernten würde. Das breite Puplikum kann damit nichts anfangen. "My name is Bruce" beginnt noch recht flott und gagreich, glänzt vor allem mit Insiderwissen, lässt dann aber auch genau so schnell nach. Hut ab vor Campbell, der sich hier selbst darstellt und sich mit gehörig Selbstironie bekleckert. OK, ein kurzweiliger Film mit dezenten Splattereinlagen und einigen lustigen Einfällen. Das es schauspielerisch aber besser geht, hat Campbell u.a. mit "Bubba-Ho-Tep" bewiesen...und an den kommt dieser gut gemeinte Streifen lange nicht heran. Nur für Fans, und selbst die bekommen nicht die erwartete volle Ladung ihres coolen B-Movie-Helden.

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Che Guevera

Teil 1: Revolución - Teil 2: Guerrilla
Drama

Che Guevera

Teil 1: Revolución - Teil 2: Guerrilla
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.02.2011
1. Teil: Es ist an sich lobenswert, dass diese Produktion den, durch falsche Idealisierung, zur Pop-Ikone hochstilisierten Che Guevera nicht zum Actionhelden verklärt. Leider ist "Che-Revoluciòn" aber vor allem langweilig und kaum interessant und informativ. Selbst Historiker dürften die Augen zufallen, zudem es kaum erklärende Untertitel für Personen und Orte gibt und sich die Darsteller auch noch so verdammt ähnlich sehen. Nach Ansicht des Filmes ist man nicht viel schlauer als vorher. Und da er so zäh und ermüdend ist, sollte man lieber zu einer Biographie aus dem Buchregal greifen. Dieser erste Teil ist unchronologisch, uninformativ und weckt kaum Interesse an Che...uns es kommt noch schlimmer:

2. Teil: Meines Erachtens ist diese noch viel langweiligere (!) Weiterführung völlig überflüssig und könnte mit Sicherheit in kurzer Zeit zusätzlich im 1. Teil erzählt werden. Die umstrittene historische Persönlichkeit Che zieht nach Bolivien aus, um dort ebenso eine Revolte zu entfachen. Leider passiert im Film gar nichts, ausser dass sich Leute im Wald versammeln und ab und an auf jemanden schießen. Im Stile einer Dokumentation, als würde die Kamera am Originalgeschehen teilhaben, wird nichts Wissenswertes mehr erzählt. Absolut enttäuschend, denn man kann wahre Personen der Weltgeschichte auch mit ein wenig Unterhaltungswert belegen (s. Mel Gibsons "Braveheart") - Auch "Che-Guerilla" ist wenig informativ und stinklangeilig. Dummerweise ist das sogar so gewollt. Der Regisseur wollte die andere Seite des Guerillakrieges einfangen, die sich mit Organisation und viel Warterei beschäftigt. Die Darsteller sind allesamt austauschbar und emotionslos. Dieser 2. Teil lässt einen völlig kalt.

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Godzilla vs. Spacegodzilla

Godzilla gegen Spacegodzilla
Fantasy

Godzilla vs. Spacegodzilla

Godzilla gegen Spacegodzilla
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 19.02.2011
Es geht nach dem relativ schwachen Vorgänger "Godzilla vs Mechagodzilla II" wieder etwas bergauf...Trotzdem ist die Grenze der Unlogik, selbst für einen Godzilla Film, erreicht. Woher weiß ein Produkt aus Godzilla-Genen im fernen Weltraum von seinem "Verwandten"? Warum will er diesen töten? Wie findet er zur Erde? Warum entschwirren Mothra lauter kleine Falter und einer davon verwandelt sich in Cosmos? Wo bleibt Mothra überhaupt den ganzen Film über? Wieso ist Baby-Godzilla, obwohl er nicht nuklear verstrahlt ist, nun ebenso in die Höhe geschossen? Was sind das für Kristalle, die aus dem Boden wachsen und warum? Wieso ist Spacegodzilla beim Fliegen mit diesen übersäht, aber bei der Landung sind nur noch zwei vorhanden? - Naja, wer all das und viel mehr nicht hinterfragt, der bekommt einen erwartungsgemäß trashigen Monsterfight, der schon mal besser getrickst wurde aber, wie gesagt, unterhaltsamer als der Vorgänger ist. Kann man sehen, muss man als Fan wohl auch ;-) Bleibende Erinnerungen wird er aber nicht auslösen. Tipp: Kann man prima mit seinen Kindern sehen, die wirds begeistern.

ungeprüfte Kritik

Sinking of Japan

Das Armageddon wirft seinen Schatten voraus.
Action, Thriller

Sinking of Japan

Das Armageddon wirft seinen Schatten voraus.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 17.02.2011
Während die meisten Zuschauer bei japanischen Katastrophenfilmen meist an billigste Produktionen im Stile der Godzilla-Filme denken, geht dieser schöne Streifen viel weiter als gedacht und ist ungeheuer dicht und atmosphärisch. Selbst tricktechnisch ist er sehr ausgereift. Hollywood stand zwar offensichtlich Pate für „Sinking of Japan“, dafür trauen sich die Japaner aber auch ihr eigenes Land untergehen zu lassen. In US-Blockbustern leidet ja immer die ganze Welt mit ;-)
Natürlich ist das Ganze trotzdem melodramatisch angehaucht aber bei aller Länge (leider bremst das den Film etwas aus) doch packend inszeniert. Ein Katastrophenfilm aus Asien mit massenkompatibler Geschichte. Endlich kann man ruhigen Gewissens auch dem „Nicht-Asia-Kino-Kenner“ einen Film aus Fernost empfehlen. Nur der deutsche Verleih hat mal wieder geschlampt: Es finden sich nämlich viele erklärende Texteinblendungen während des Filmes auf der Mattscheibe, die leider keine Übersetzung erhalten haben. Bis auf die Zahlen tappt der westliche Zuschauer (ohne Schriftzeichenkenntnisse) gewaltig im Dunkel und muss raten.
Ansonsten steht „Sinking of Japan“ solchen Filmen wie „Armageddon“ und „Pearl Harbour“, in Sachen „unerträglicher Kitsch" in nichts nach, ist aber auf seine Weise irgendwie besser. Zwar ist der Actionanteil deutlich reduziert, dafür legt man mehr wert auf realistische Fragen: „Wie zum Teufel evakuiert man ein ganzes Land mitsamt seinen Kulturschätzen?“ Also gibt es trotz weniger aber gut gemachter Krawalleinlagen auch noch intelligente Ansätze. Nette Unterhaltung bei der einmaliges Sehen aber ausreicht, denn neu ist hier wirklich nichts.

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2012

Wir waren gewarnt.
Science-Fiction, Action

2012

Wir waren gewarnt.
Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 17.02.2011
Tja, wie soll man hier gerecht bewerten? Wer sich auf Roland Emmerich einlässt, der sollte wissen, was ihn erwartet... Mit "2012" greift er nach "The day after tomorrow" wieder nichts geringeres als die Zerstörung der Erde als Thema auf. Und da ist klar: Hier sind die (sehr guten) Special Effects die Hauptdarsteller...nur muß man auf den großen Knall ca. 45 Minuten warten. Dann brennt aber auch in der ersten ordentlichen Trickszene ein Feuerwerk ab, bei dem sich kleine Jungs mit sehr viel Fantasie ausgetobt zu haben scheinen. Eine Absurdität jagt die nächste und spätestens hier wird klar: Als Persiflage auf Katastrophenfilme wäre dies ein 5-Sterne-Film - Nur will er das ja gar nicht sein, oder? Trotzdem kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus. Zu haarsträubend ist das Ganze und so konstruiert, dass man nicht mit den Hauptdarstellern mitfiebert, sondern bereits weiß, dass kein Abgrund breit und tief genug sein könnte, um ernsthaft eine Gefahr zu werden. "2012" ist eine Komödie. Mehr nicht. Die Geschichte ist so kindlich naiv und unglaubwürdig, das die Schmerzgrenze früh erreicht ist. Schnell stellt sich Routine und Langeweile ein, da es sich nur um eine öde Abfolge von kuriosen Zerstörungsszenen handelt. Und wenn dann auch noch der Plot mit den Archen einsetzt, wird es endgültig kitschig, überflüssig und zieht sich wie Kaugummi. Ein dummer, einfältiger Film, der bei ausgeschaltetem Gehirn und Popcorn zumindest Schauwerte bietet die wirklich sehenswert sind. Hollywood Unterhaltung pur - wenn auch eher nur für Kinder, die es gern in der Sandkiste mal krachen lassen.

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Predators

Dieser Planet ist ein Spielfeld. Und sie sind das Spiel.
Science-Fiction, 18+ Spielfilm

Predators

Dieser Planet ist ein Spielfeld. Und sie sind das Spiel.
Science-Fiction, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 16.02.2011
Klasse! Robert Rodriguez erweist sich mit diesem Film wirklich als Fan und genauer Beobachter des Originals mit Arnold Schwarzenegger. Gespickt mit Zitaten und regelrechten Reminizenzen an den Film von 1987 bringt er Kenner zum Schmunzeln. Einige Sequenzen kommen dem Zuschauer nämlich sehr vertraut vor. Die bekannte Filmmusik tut ihr Übriges und selbst die alte Rock´n Roll Nummer im Abspann kam bereits im Ur-Film vor. Nein, Predators ist kein Remake und auch kein Reboot. Er nimmt deutlich Bezug auf die Ereignisse des ersten Teils, wenn sich auch ausgerechnet dies als Schwachpunkt herausstellt. Wie sollte die junge Frau sich denn mit den Hintergründen so gut auskennen, wo sie doch zum besagten Zeitpunkt noch mit der Rassel um den Tannenbaum lief? Egal. "Predators" ist kompromisslos, konsequent und im typischen Stile der 80er gehalten. Markige Sprüche und wortkarge Helden, eine einfache, naive Geschichte und sehr viel Spannung. Herrlich, diese Fortsetzung sieht man gern, ist sie doch fast noch besser als der zweite Teil mit Danny Glover...die zwei unsäglichen Crossover mit den "Aliens" wollen wir schnell mal vergessen! Für echte Fans ist "Predators" ein MUSS!

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Sunset Vampires

Biss in alle Ewigkeit!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy

Sunset Vampires

Biss in alle Ewigkeit!
Horror, 18+ Spielfilm, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.02.2011
Am besten erklärt man den Film mit einer kleinen, geflunkerten Anekdote: Der Regisseur von "Sunset Vampires" (was im übrigen der "deutsche" Verleihtitel ist, im Original heißt er "Pearlblossom")ist ein alter Bekannter von Quentin Tarantino. Dieser möchte ihm gern zeigen, wie man Kultfilme macht und setzt sich für ca. 8 Minuten auf den Regiestuhl. Er geht dann zur Mittagspause, aber sein übereifriger Novize dreht währenddessen das Ding zu Ende. Was natürlich in die Hose geht. Im Ernst: Die ersten Minuten, die noch in den Swinging sixties angesiedelt sind, wirken nett gemacht und sind mit cooler Musik im Tarantino-Style unterlegt. Was dann folgt ist der blanke Unsinn. War das nun als Komödie gedacht oder ist das alles unfreiwillig komisch? Ernst gemeint sein kann das keinesfalls. Kleinwüchsige Sheriffs, göttliche Aufträge und ständig in Wäsche rumlaufende Babes, pathetische Dialoge und Laiendarsteller - bis auf die Überraschung Charles Napier. Eine Story, die absolut hanebüchen ist und (mal wieder) hauptsächlich in einer Freeway-Tankstelle spielt. Gähn - bloß nicht spät abends ansehen, das Einschlafen ist vorprogrammiert. Und wer nicht müde ist, der sollte mal das Wort "Opossum" zählen...angenehme Nachtruhe ;-)

ungeprüfte Kritik

Surrogates - Mein zweites Ich

Wie lässt sich die Menschheit retten, wenn außer dir nichts mehr echt ist?
Science-Fiction

Surrogates - Mein zweites Ich

Wie lässt sich die Menschheit retten, wenn außer dir nichts mehr echt ist?
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.02.2011
Zugegeben, ein wenig mehr Pepp hätte "Surrogates" sicher gut getan, aber der Streifen ist wohltuend von den 80er Jahren angehaucht, die beispielsweise Filme wie "Runaway-Spinnen des Todes" oder auch "Running Man" hervorbrachten. Alles tolle, fantasievolle Streifen am Abgrund der Naivität. Viele Unglaubwürdigkeiten findet man hier nun auch wieder, oder soll man diese Zukunft der im Stuhl liegenden Menschheit wirklich ernst nehmen? Dann funktioniert der Film nicht, denn er ist allzu einfach und unplausibel gestrickt. Vor allem das Ende per Knopfdruck...eigentlich lächerlich billig. Der Retro-Hauch tut "Surrogates" aber wirklich gut und man fühlt sich in dieser Hinsicht blendend unterhalten, auch von einem guten Bruce Willis, den man hier auch leicht verjüngt erleben darf. Ohne zuviel nachzudenken ein sehenswertes SF-Märchen, das uns eine überspitzte Version der "Generation Internet" vor Augen führt und dabei nicht so abgehobenen Blödsinn serviert, wie beispielsweise "Stirb langsam 4". Leihen lohnt sich.

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Kindsköpfe

Manche Männer brauchen etwas länger, um erwachsen zu werden.
Komödie

Kindsköpfe

Manche Männer brauchen etwas länger, um erwachsen zu werden.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.02.2011
Brachialer Holzhammerhumor, der sicherlich seine Anhänger finden wird. Zugegeben, ein Brüller jagt den nächsten und es wird viel gelacht aber eben auf die übertriebene Klamauktour (Pinkeln ins Schwimmbecken, per Liane an den Baum knallen usw.) Subtilen Humor und intelligenten Wortwitz sucht man natürlich vergebens. Nichts desto trotz ein Film für echte "Kindsköpfe", die über Missgeschicke lachen können, die Stan und Ollie schon vor nahezu 80 Jahren besser und zeitloser hinbekamen. Der Film ist zotig bis deftig, aber unterhält (vielleicht manchmal mit einem Kopfschütteln) doch relativ gut. Es gibt schlimmere US-Streifen gleichen Kalibers. Gute drei Sterne - Mehr aber nicht!

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