Kritiken von "videogrande"

Beverly Hills Cop 4

Axel Foley
Action, Krimi

Beverly Hills Cop 4

Axel Foley
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.07.2024
Es ist Mode geworden, klassische 80er Jahre Filme nach Jahrzehnten fortzusetzen. Oft gelingt das nicht, doch ich nehme vorweg, dass "Beverly Hills Cop 4" seinen Vorgängern keine Schande macht. Er funktioniert auch als Einzelfilm prächtig, obwohl natürlich viel Fanfutter eingestreut ist. Das Axel auch in hohem Alter noch mit Highschooljacke rumläuft...wir erwarten das wohl. Es macht Spaß Judge Reinhold und John Ashton (sowie andere) wieder in ihren angestammten aber weiterentwickelten Rollen zu sehen. Etwas aufdringlich finde ich allerdings die Musik. Sie will mit Macht das alte Feeling heraufbeschwören, ob der Song nun gerade passt oder nicht. Oftmals wirkt das deplatziert. Die Story: Eigentlich eine Hommage an das Storytelling der 80er, denn sie ist vorhersehbar, praktisch bekannt und den Bösewicht erahnt man bei seinem ersten Auftritt. In diesem Fall kann man das nicht übel nehmen. Lobenswert ist auch, dass die Writer Eddie Murphy nicht zum Sidekick degradiert haben, wie bei Disneys Indiana Jones oder Star Wars geschehen. Zwar wird Axel seine Tochter zur Seite gestellt, aber die ist kein arroganter, alleskönnender Scenestealer, sondern fügt sich gut ein. Die 3 "Beverly" Filme habe ich nicht so sehr gemocht, wie "Lethal Weapon", deswegen habe ich die auch nicht so oft gesehen. Gleiches wird mir mit "Axel F" passieren. Er ist unterhaltsam und als späte Fortsetzung gelungen aber eher durchschnittliche Kost als ein überragendes Highlight, das man immer wieder sehen möchte.

ungeprüfte Kritik

Die Nacht der Creeps

Die gute Nachricht ist, eure Freunde sind hier. Die schlechte Nachricht ist... sie sind tot.
Science-Fiction, Komödie, Horror

Die Nacht der Creeps

Die gute Nachricht ist, eure Freunde sind hier. Die schlechte Nachricht ist... sie sind tot.
Science-Fiction, Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.07.2024
Auch so ein Film, den ich zu seiner Zeit, also in den 80ern, zuletzt sah. Leider hatte ich ihn besser in Erinnerung, als er ist. Was haben wir hier? Eine Trashperle, die so ein bisschen in die  Kerbe der "Gremlins" oder John Carpenters "Halloween" schlägt und selbst eine Hommage an das phantastische Kino der 50er Jahre ist. Dort beginnt der Film auch in schwarzweißen Bildern, um später in Farbe weiterzugehen. Ich muss sagen, er verschenkt viel Potenzial und ist streckenweise etwas lahm. Der Humor ist oft platt und so mancher Splattereffekt sieht immer noch gekürzt aus, obwohl diese Fassung uncut sein soll. Der Film ist weniger blutig, als ich in Erinnerung hatte und er wirkt oft auch deutlich billiger als gleichrangige Streifen. Manchmal gibts unfreiwillige Komik, wenn die beiden gegen Ende im Schneckentempo in ein Gartenhaus flüchten oder auch Unglaubhaftes, wie die Szene in der Cindy ihren Ex nicht anschaut und deswegen nicht bemerkt, dass er bereits ein Zombie ist. Dazu gesellen sich Regiefehler und das ein oder andere Plothole. Unterhaltsam ist das aber ohne Frage, wenn auch mehr aus nostalgischen Gründen oder wenn man die Eastereggs deuten kann: Die meisten haben Namen bekannter Genreregisseure. Fazit: Ohne Frage 80er Kult. Jedoch ist vieles unausgegoren bis lächerlich und langweilig. Da hatte die Konkurrenz seinerzeit mehr drauf.

ungeprüfte Kritik

Lottergeist Beetlejuice

...denn frisch verstorben lebt länger.
Komödie, Fantasy

Lottergeist Beetlejuice

...denn frisch verstorben lebt länger.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.07.2024
Diese ganzen späten Fortsetzungen, von Beverly Hills Cop bis Star Wars gehen mir auf den Sack, weil ich sie überflüssig finde. Aber der Trailer zu "Beetlejuice 2" hat bei mir Gänsehaut verursacht und nun freue ich mich wirklich, Michael Keaton in seiner Paraderolle erneut sehen zu dürfen. Dazu bedurfte es eines Reviews, denn ich habe "Beetlejuice" 30 Jahre nicht gesehen. Er macht immer noch verdammt viel Spaß. Tim Burton hat hier eine morbide, witzige, teils auch infantile Komödie geschaffen. Das hat so in den 80ern gut funktioniert und ist jetzt schön nostalgisch anzusehen. Was mich verwundert hat, ist das die Titelfigur gar nicht sonderlich viel Screentime hat. Daran sieht man auch, wie Mr. Keaton den anderen die Show gestohlen hat. Unvergessen auch der Schrumpfkopfmann und die Musik von Harry Belafonte. Fazit: Ein Tim Burton Klassiker. Skurril, besonders, witzig, einfallsreich und ein bisschen kindisch. Klasse.

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Plane

Absturz im Dschungel - Gemeinsam überleben oder alleine sterben.
Action, Thriller

Plane

Absturz im Dschungel - Gemeinsam überleben oder alleine sterben.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.07.2024
Was soll man schon groß zu einem Gerard Butler Action Film sagen? Es verhält sich ähnlich wie mit Liam Neeson: Alles handwerklich gut gemachte, packend inszenierte, sich ähnelnde, typische US-Actionfilme mit leichten Übertreibungen. Die Story ist austausch- und vorhersehbar doch will sie auch gar nichts anderes sein. Der Film unterhält und gehört zu den Beiträgen, die nicht komplett over the top sind, so dass man nicht oder nur selten mit dem Kopf schüttelt. Man ahnt alles voraus, wird aber unterhaltsam und kurzweilig berieselt. Nach einer Woche weiß man nur noch, dass man den Film "ganz gut" fand, erinnert sich aber kaum noch an Details, außer, dass die Kamera manchmal zu sehr gewackelt hat. Fazit: Solide Konfektionsware die zu den besseren Actionkrachern gehört, weil sie nicht dümmlich oder zu unlogisch aufgebaut sind. Über Zufälle und physikalische Kräfte, die aufs Flugzeug einwirken darf man nicht zu sehr nachdenken.

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Freaks Out

Fantasy, Kriegsfilm

Freaks Out

Fantasy, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.07.2024
Eine Überraschung! "Freaks Out" ist endlich mal wieder ein besonderer Film, der mich vom ersten Augenblick an gepackt hat. Austattung, Ambiente, Farbgebung und Ausleuchtung deuten bereits auf einen hoch qualitativen Film hin und da es vor dem Vorspann bereits dermaßen rummst und kracht, kann man sich schon von tadellosen Special Effects überzeugen. Die Story ist skuril, erinnert in der Tat ein klein wenig an "Tod Brownings Freaks" und ist eine perfekte Mischung aus Drama und dezentem Humor, so dass man wirklich von einer "Dramedy" sprechen kann, die nicht nur oberflächlich bleibt. Wie moderne Popsongs perfekt in die Nazizeit passen, wird der fantasyaffine Zuschauer ohne meine Spoiler herausfinden müssen. Es gibt eine Menge verrückter Ideen (Stichwort: Zauberwürfel) und Schauwerte. Die Ausstattung ist enorm. Deutsche Soldaten wurden auch mit deutschen Darstellern besetzt. Das Gesamtpaket überzeugt. Auch wenn es, gerade im Finale, schon gewisse Längen gibt, vermag die Geschichte zu rühren, zum Lachen anzuregen und doch auch den Horror des Nationalsozialismus darzustellen. Zu verdanken ist das u.a. einer famosen Darstellerriege, die sympathisch bis abartig ist, so wie es die Rolle vorgibt. Fazit: Bekannt und doch neu. Innovativer, mutiger und skuriler Fantasyfilm, der indirekt von Superhelden handelt aber doch so viel besser als Marvel nach "Endgame" ist.

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Lake Placid - Legacy

Abenteuer, Horror

Lake Placid - Legacy

Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.07.2024
Zur " Lake Placid" Reihe gehört eine Portion Humor, absurde Todesfälle, nett anzusehende Damen, Summerfeeling, schlechte Tricks, um einen Wiedererkennungswert zu haben und um spaßiger Trash zu sein. Hier wollte man etwas wie "Dark Water" machen, also einen ernst gemeinten Survivalhorror, der auch (fast) nichts mit den Vorfilmen zu tun hat. In einem Easteregg-Nebensatz wird plump ein Bezug hergestellt und erklärt, wie das Krokodil aus dem ersten Film in den See kam. Alles ist völlig anders: Hier treibt eine Gruppe hysterischer Twens ihr Unwesen. Dabei hätten wir gern Yancy Butler und Robert Englund erneut in ihren kultverdächtigen Rollen wiedergesehen. Es beginnt recht spannungsvoll, doch mit Betreten des Bunkers läufts eindimensional ab. Man latscht durch austauschbare, düstere Gänge, doch die Bedrohung taucht allenfalls sporadisch für einen kleinen Happen auf. Dies geschieht häufig im Halbdunkel oder aus merklicher Distanz, was Schwachstellen billiger Effekte kaschiert. Da hat man schon Afrika zum Drehort und verzieht sich dann unter die Erde und ins Dunkel. Als 6. Teil kann man das nicht anerkennen, sonst wäre dies der bislang Schwächste der Reihe, zumal der Stoff null Charme versprüht und die teils unlogischen Handlungsweisen kaum Kurzweil mit sich bringen. "Legacy" erscheint beliebig. Kann man als Horrorfilm gucken aber als Fan der Reihe getrost auslassen.
Fazit: Dies ist kein "Lake Placid" Film. Zwar bekommt man ordentliche Krokoaction aber Fans werden massiv enttäuscht.

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Lake Placid vs. Anaconda

Horror, Abenteuer

Lake Placid vs. Anaconda

Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.06.2024
Dieser Film ist eine Besonderheit, ist er doch gleichzeitig der 5. Teil von zwei Filmreihen und führt sie in diesem Crossover zusammen. Wer also chronologisch gucken will, muss 8 Filme vor diesem ansehen. Sollte man denken. Denn die Anaconda Filme kann man sich schenken. Dies ist eine ziemlich direkte Fortsetzung von Lake Placid 4, in der auch dieselben Darsteller in ihren Rollen erneut auftauchen. Wie man die Schlangenstory mit dem Krokodilhorror verknüpft hat, macht nämlich gar keinen Sinn. Murdoch, der Bösewicht aus Anaconda 3 und 4 hat plötzlich eine Tochter, die nicht in Rumänien sondern den USA ihre Experimente macht. Von den selbstheilenden Würgeschlangen ist gar nicht mehr die Rede. Haarsträubend! Auch dicke Plotholes und nicht weitergedachte Szenen muss man ertragen. Das Verhalten der Leute ist grenzdebil. Jedoch macht das Ganze als Trashfilm wieder Spaß, weil Gags drin sind und kurzweilige Actionszenen und...ja, ich sollte es nicht explizit erwähnen, auch wieder Nackedeis. Wenn man bei dem Streifen nichts hinterfragt, auch nicht, warum eine nichts zur Story beizutragende Sexszene mit einem Kroko unterm Bett endet, dann macht dieses völlig bescheuerte Filmchen Spaß. Fazit: Mehr Lake Placid als Anaconda. Der Film ist so doof, das er schon wieder gut ist. Nichts passt zusammen, nichts macht logischen Sinn. Trash par excelence!

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Anacondas 4 - Trail of Blood

Tödlicher als je zuvor!
Horror, Abenteuer

Anacondas 4 - Trail of Blood

Tödlicher als je zuvor!
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.06.2024
Erstmals in der Anaconda-Reihe, die sogar inkonsequent mal als Einzahl, dann als Mehrzahl tituliert ist, wurde eine wirkliche Fortsetzung mit den Überlebenden des letzten Teils erschaffen und auch Rückblicke reingeschnitten. Somit bilden Teil 3 und 4 eine Einheit. Der Nachteil: Beide Filme sind auch die schlechtesten des Franchise. Diesmal wird die Trashschraube sogar noch nachgezogen, denn man gleitet in SF-Gefilde ab. Das titelgebende Vieh ist eine unverwundbare, sich regenerierende Super-Anaconda fernab des letzten Funkens Realität. Auch darf sich der Zuschauer über jede Menge herrlich absurder Unlogik freuen, ohne die so ein Billigheimer keinen Spaß machen würde. So zahlt Murdoch 1 Million Dollar um zu einem Geheimlabor zu gelangen, das ihm selbst gehört? Er bräuchte nur mal vorbeifahren. Sieht ein Wanderer eine Bewegung, wird grundlos die Knarre gezogen (warum ist die überhaupt dabei?). Das ein Pilzesammler im Wald unterwegs sein könnte, wird gar nicht erst angenommen. Man geht widerwillig in ein Lager, da dort Leichen liegen, lässt aber ein krankes Crewmitglied allein zurück. Regiefehler gibts auch: Mal ist eine Tür auf,  dann zu.  Achtet man darauf, wird man viel solchen Mumpitz entdecken. Der Streifen ist ziemlich humorlos und eintönig inszeniert und auf alle Fälle 20 Minuten zu lang, denn er zieht sich. Fazit: Der trashigste Teil des Franchise. Etwas unterhaltsamer als der Vorgänger aber nach dem gleichen, abgedroschenem, langweiligem Schema inszeniert.

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Anaconda 3 - Offspring

18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer

Anaconda 3 - Offspring

18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.06.2024
Nun sind wir doch noch in Heavytrash Gefilden angekommen. Das hier "The Hoff" mithasselt ist schon ein erstes Erkennungszeichen. Das man weder in Borneo noch am Amazonas verortet ist, sondern kostengünstig am Drehort Rumänien blieb, ist das zweite und wer das alles bis dahin glaubwürdig fand, schließlich ist eine Labor-Anaconda in Osteuropa realistischer, als eine freilebende in Asien, wie uns der Vorgänger weismachen wollte, der dürfte beim Anblick der üblen CGI dann endgültig Bescheid wissen. Wir haben hier wegen der Blutorchidee einen Anknüpfpunkt an Teil 2 aber im Grunde beginnt wieder eine neue Story. Tieferer Zusammenhang ist nicht gegeben. Die Schlangen und deren Physis sind jetzt wirklich nicht mehr schön zu reden. Sie sind völlig realitätsfern, ja lächerlich mit ihrem Gebiss und den Schielaugen und sollen wohl auch nur der anspruchslosen Unterhaltung dienen. Für den Originalfilm ist es traurig, solche Fortsetzungen zu erhalten. Das die Story stinkelangweilig und eintönig ist, versucht man mit computergenerierten Brutalitäten zu kaschieren und kam so auf FSK18. Fazit: Sehr billige Gurke, bei der auch Hasselhoff nichts mehr retten kann. Größtenteils langweilig und sogar zu blöd, um noch als Spaßfilm herzuhalten.

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Anaconda 2 - Anacondas

Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Abenteuer, Horror

Anaconda 2 - Anacondas

Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.06.2024
Das dies tatsächlich die Fortsetzung des Filmes mit Jennifer Lopez sein soll, mag man kaum glauben. Einer alten Tradtion folgend hat er keine 2 im Titel, sondern man verpasste dem Streifen ein "s", was die Mehrzahl der Schlangen vorausnimmt. In einem Nebensatz wird ein Dokumentar-Filmteam am Amazonas erwähnt. Das kann man als Bezug zu Teil 1 sehen. Es gibt sonst keine Verbindung, nichtmal die Örtlichkeit. In Borneo, wo die Handlung angesiedelt ist, gibt es keine freilebenden Anacondas, also hätte man diese TV Produktion, die nur den "guten" Namen benutzt, besser "Pythons" genannt. Solch ein unsinniger Fehler macht zwar schon einen Teil des Trashappeals aus aber der Rest des Filmes ist durchaus ernst gemeint und somit weit weg von einer spaßigen Billigproduktion, wie sie die "Lake Placid" Fortsetzungen sind, die diese Filmserie bald kreuzen werden. Im Gegenteil, die Effekte wurden hier gut kaschiert und die Schlange kreischt nicht mehr, so dass "Anacondas" fast besser funktioniert als das Original, dessen Grundstory (Menschen fahren auf dem Boot und werden dezimiert) sich hier wiederholt. Das ganze auffallend unblutig und gewöhnlich. Fazit: Keine wirkliche Fortsetzung und auch kein Trash. Dieser Schlangenfilm will halbwegs ernst genommen werden. Geht als solide, nicht langweilig werdende Unterhaltung von der Stange durch.

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Anaconda

When You Can't Breathe You Can't Scream
Abenteuer, Horror

Anaconda

When You Can't Breathe You Can't Scream
Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.06.2024
"Anaconda" ist ein herausragend besetzter Abenteuer- und gleichzeitig Tierhorrorfilm. Leider bekommt so mancher recht wenig zu tun. Danny Trejo und Eric Stolz sind verschenkt. Der Film ist ein Kind der 90er und man darf sich wirklich fragen, ob er ernst gemeint ist oder augenzwinkernd sein soll. Jedenfalls hat er keinen absichtlichen Humor, verursacht aber jede Menge Schmunzeln durch das Overacting von Jon Voight, der einen klischeehaften Bösewicht gibt und die Effekte rund um die Anaconda, die in ihrer animatronischen Form noch recht ansehnlich ist und sich realistisch bewegt, aber als computergenerierte Version blitzeschnell wird und auch mit ihrem Gekreische zum herzhaften Lachen anregt. Somit kann man "Anaconda" als trashiges Guilty Pleasure ansehen, das wie eine Geisterbahnfahrt aufgebaut ist. Der Film ist vorhersehbar und großteils unspektakulär. Fazit: Einfach gestricktes, solide unterhaltsames Abenteuer um eine Flussfahrt mit Schlange und anspruchsloses B-Movie, das noch ein paar ganz billige Fortsetzungen erhalten hat.

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She Came from the Woods

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.06.2024
Immer wieder befremdlich, wenn ein Film als Horror-Comedy angepriesen wird, dann aber nicht im Geringsten lustig ist. Mehr oder minder ernst gemeinte Genrefilme, wie "Freitag der 13. Teil 6" sind da viel humorvoller inszeniert. "She came from the woods" wirkt auf mich wie ein echter Horrorfilm, dessen sehr rar gesähter Humor absolut nicht meiner und eher unfreiwillig ist. Der Horror allerdings zieht auch nicht. Es gibt keinerlei Atmosphäre, nur billige Jumpscares und Goreeffekte. Vielleicht fanden die Macher es lustig, wenn Köpfe zerbersten...ich nicht. Es fehlt eine Pointe dazu, ein Spruch, den Freddy Kruger gerissen hätte. So ist das einfach nur doof. Die Story ist wild zusammengepfurcht, macht wenig Sinn und nervt eigentlich nur. Und zur Gänze verstanden hab ich sie auch nicht. Das es sich um Comedy handeln soll merkt man erst in der Schlussszene. Bis dahin hat man mordende Kinder, Blut und viel wirres Zeug gesehen, das eigentlich nur gelangweilt hat. Fazit: Komplett misslungen und weder gruselig noch witzig. 2 Sterne nur, weil es kein völliger Müll ist und ich nicht ausschalten musste...was aber fast passiert wäre.

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Ferris macht blau

Während wir nur davon träumen... leiht Ferris sich einen Ferrari und macht wirklich blau.
Komödie

Ferris macht blau

Während wir nur davon träumen... leiht Ferris sich einen Ferrari und macht wirklich blau.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.06.2024
"Ferris" stammt aus einer Zeit, als Komödien für Jugendliche noch zahm und ohne Fäkalhumor waren. Zugegeben, heutzutage wirkt das Ganze etwas lahm aber zum Lachen ist diese Hymne aller Schulschwänzer immer noch. Ich mag altmodisch sein, aber dieser Art Film heftete auch noch gewisse Intelligenz an und keine albernen Kalauer, die man am besten ohne Einsatz grauer Zellen erträgt. Mich störte schon immer das Durchbrechen der vierten Wand, also das Ferris mit uns, dem Puplikum, direkt geredet hat. Abgeguckt hat sich das "Deadpool", der auch ein Easteregg zu "Ferris" parat hält. Womit wir beim Thema wären. Regisseur John Hughes hat etliche Insider eingebaut. Sei es ein Simple Minds Poster, das auf den "Breakfast Club" hinweist oder eine Tanzeinlage als Hommage auf die "Blues Brothers". Musik ist ein Stichwort: Der Soundtrack ist perfekt. Der Film ist durch und durch witzig und hat mit Ed Rooney auch eine Kultfigur erschaffen. So sind auch Nebencharaktere gut herausgearbeitet worden. Eigentlich hätte man ein Spinoff mit Cameron machen müssen, Ferris' Freund, der von ihm schamlos ausgenutzt wird. Fazit: Zeitloser Kult! Vielleicht nicht der beste Film von Hughes, aber er wusste, wie Jugendliche ticken und hat eine besondere Handschrift, die seinen Filmen Wiedererkennungswert verschafft.

ungeprüfte Kritik

Yakuza Princess

Thriller, Action, 18+ Spielfilm

Yakuza Princess

Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.06.2024
Wirr, schnell geschnitten und igendwie nicht neu.
Eine typische Rachegeschichte, bei der man schon nach der kurzen Eingangsszene ahnt, bzw. weiß, wie es weitergehen wird. Wer nicht mehr als Schwertkämpfe, und zwar einen nach dem anderen, sehen will, dem könnte das sinnlose und bluttriefende Gemetzel gefallen. Ich habe mich trotz gespaltener Schädel und abgeschlagener Körperteile gelangweilt, denn es mangelt an Coolness, Ideen, sinnvollem Storyaufbau und sehenswerter Choreografie. Viel Gerede, viele Phrasen "Du musst eins mit dem Schwert werden". Alles schon x mal gehört. Nicht wahr, Obi Wan? ;-). Wer ist auf welcher Seite, wer gehört zu wem? Wer ist Verräter, wen hatten wir falsch eingeschätzt? Alles überraschungsfrei und unspektakulär in Szene gesetzt. Dazu noch etliche Fragezeichen, die nicht beantwortet werden, z. B. warum Jonathan Rhys Meyers Charakter im Krankenhaus war. Fazit: Auch Action kann langweilen. Eine Abfolge von immer gleichen, brutalen Fights unterbrochen von Pseudoweisheiten und Expositionsgequatsche und nicht zu Ende gedachten Szenen. Ermüdend.

ungeprüfte Kritik

Godzilla Minus One

Action, Fantasy

Godzilla Minus One

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.06.2024
Spätestens wenn die Original Melodie ertönt bekommt jeder Godzilla Fan feuchte Augen. "Godzilla Minus One" ist ein richtig starker Teil des Franchise, der trotz einiger Längen wesentlich besser unterhält als "Shin Godzilla" und sein US Pendent. Das Design des Monsters lehnt sich an das altbekannte Gummikostüm an, sieht also nicht allzu fremd aus. Die Tricks sind seit "Shin" natürlich nicht mehr aus der Puppenkiste sondern recht gute CGI. Was fast schade ist. Mir gefällt die ganze Optik des Filmes, sowie das Setting in der Nachkriegszeit. Wie man es findet, dass der Film ein leicht angekitschtes Drama ist, das seinen menschlichen Darstellern viel (zu viel) Screentime bietet, ist Geschmackssache. Dafür sind sie keine seelenloses Statisten.
Die spaßigen Zeiten mit Außerirdischen und Riesenrobotern sind in Japan vorerst vorbei. Wer mehr Wert auf die in den 70ern etablierte Monsterkloppe legt, muss wohl oder übel zum US Godzilla greifen. Tatsächlich hat mir auch mehr Action gefehlt. Das Finale ist etwas hinkonstruiert mit seinen merkwürdigen Zufällen aber man spürt die Hommage an den ersten Film von 54 und dessen Ernsthaftigkeit. Wirklich Jubeln mag ich nicht, da ich den Atomstrahl zu drüber finde und mich mit einer neuen Eigenschaft nicht anfreunden kann. Dennoch: Godzilla ist Japaner und der Film deshalb besser als die Konkurrenz von Übersee. Fazit: Optisch starker Genrefilm der nicht zu 100% überzeugt aber eher die Fans des Originals abholt als das Lager der US Befürworter.

ungeprüfte Kritik

Return of the Living Dead - Verdammt, die Zombies kommen

Die Rückkehr der lebenden Toten - Sie stehen aus ihren Gräbern, bereit zu neuen Orgien.
Horror, 18+ Spielfilm

Return of the Living Dead - Verdammt, die Zombies kommen

Die Rückkehr der lebenden Toten - Sie stehen aus ihren Gräbern, bereit zu neuen Orgien.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.06.2024
Noch so eine 80er Jahre Perle, die man nur kurze Zeit auf VHS sehen konnte, bevor die Zensur und Beschlagnahme zugeschlagen hat. Ich hatte den damals gar nicht als Komödie empfunden, da er recht brutale Szenen enthält. Auch heute macht es teilweise eher den Eindruck, als wäre der Streifen auf unfreiwillige Art komisch, denn auf platte Gags und Witze ist er gar nicht aus. Er wirkt eher ernst gemeint, soll aber sicherlich eine satirische Hommage an den Klassiker "Die Nacht der lebenden Toten" sein, auf den er Bezug nimmt und wohl deshalb auch ein "Return" im Filmtitel hat. Man spielt in einer Liga mit "Fright Night", nur auf ein älteres Puplikum zugeschnitten, und hat einen wirklich unterhaltsamen Vertreter des Jahrzehnts geschaffen. Mit Augenmerk auf Blut, nackte Haut und unterschwelligen, schwarzen Humor. Allenfalls das Ende kommt irgendwie abrupt und wirkt wie unfertig, da man sogar eine Szene wiederverwendet. Womöglich ist man mit den Dreharbeiten nicht fertig geworden und musste es irgendwie enden lassen. Ganze 4 Fortsetzungen folgten, die ich aber bislang noch nicht gesichtet habe. Fazit: Typischer Eighties Horror mit komödiantischen Elementen und kurzweiliger Story, der zum Kult erhoben wurde und das irgendwie sogar verdient.

ungeprüfte Kritik

Die Dämonischen

Invasion der Körperfresser
Horror, Science-Fiction

Die Dämonischen

Invasion der Körperfresser
Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.06.2024
Ein Klassiker des Paranoia Kinos, der sich einreiht in die Reihe schwarz-weißer Science-Fiction und Horrorfilme der 50er Jahre, die man früher im Gruselkabinett der dritten Programme ansehen konnte. Kurz und knackig erzählt in noch nicht mal anderthalb Stunden. In meiner Erinnerung schon verschmolzen mit seinem ersten Remake von 1978, denn ich hätte schwören können, dass die Hundeszene auch im Original vorkam. Das ist natürlich eine andere Art Film, als sie heute gemacht werden aber man darf schon anerkennen, dass die Story gruselig und mit der Darstellung der Samenzellen auch leicht gewagt war. Ganz logisch geht es nicht zu, denn was mit den echten Körpern passiert bleibt offen und gerade die Verwandlung am Ende macht keinen Sinn. Charmanten Filmen aus der Anfangszeit, die andere Filmemacher beeinflusst haben, sei dies aber verziehen. Fazit: Ein Vorreiter in Sachen Invasionshorror, der oft kopiert wurde und auch schon etliche Remakes erfahren hat, kann gar nicht schlecht sein.

ungeprüfte Kritik

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.06.2024
"Deep Fear" wirbt auf seinem Cover mit den messerscharfen Zähnen eines Hais. Doch letztlich ist dies kein "Haifilm", sondern ein waschechter Thriller, in dem die possierlichen Tierchen eine Nebenrolle einnehmen. Die Story erfindet das Rad keineswegs neu. Man hat solche "Boatinvasion" Filme schon häufiger gesehen. Vorhersehbar ist das Ganze auch aber irgendwie soll ja auch kein Filmpreis verliehen werden, sondern der Streifen soll sein Puplikum unterhalten. Und das macht er solide und gut. Über manche Logikfehler (u.a. eine Unterhaltung unter Wasser ohne Funkhelm oder das die Wrackteile nicht abtrieben) kann/sollte man hinwegsehen. Dabei hilft die attraktive Hauptdarstellerin, deren Vorzüge die Kamera einzufangen weiß. Die Haie sind einigermaßen gut animiert und gewisse Spannung ist auch vorhanden. Leider stören extremste Moireeffekte bei nahezu sämtlichen Unterwasseraufnahmen. Sie erzeugen den Eindruck eines Tunnels und das hat mich völlig rausgerissen. Die Frage ist, ob das an meinen Geräten liegt, da das immer häufiger vorkommt oder doch an der Umsetzung auf Bluray. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller der eine kurzweilige Geschichte erzählt. Obwohl nichts Neues über die Mattscheibe flimmert gebe ich großzügig 4 überbewertete Sterne. Vielleicht auch, weil ich vorher eine Reihe von Schrottfilmen geguckt habe, die "Deep Fear" locker in den Sack steckt.

ungeprüfte Kritik

Willkommen in Siegheilkirchen

Der Deix Film
Animation, Komödie

Willkommen in Siegheilkirchen

Der Deix Film
Animation, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2024
Der Film ist ein wenig schwer zu bewerten. Er will einerseits den Karikaturisten Manfred Deix ehren und ist sozusagen in seinem Zeichenstil ausgeführt worden, erzählt aber auch gleich 2 Geschichten. Nämlich zum einen die Kindheit des Künstlers, zum anderen ein satirisches aber nicht ganz unwahres Kapitel aus dem Nachkriegsösterreich. Am Titel unschwer zu erkennen, dreht es sich um den braunen Sumpf, der noch nicht ausgetrocknet ist und im ewig gestrigem verharrt, während nur wenige aus der Spießigkeit erwachen. Somit bewerte ich den Animationsstil erstmal als gut. Das der Hauptakt sich um pupertäre Jungs dreht, hat mir nun weniger gefallen, dafür ist die Bevölkerung gekonnt beobachtet worden und bekommt den Spiegel vorgehalten. Regie hatte der geschätzte Marcus H. Rosenmüller, was nochmal wieder ein besonderer Aspekt an diesem ungewöhnlichen Film ist. Die Geschichte scheint für ihn gemacht, der trockene Humor ist sein Stil. Die Spitzen und Seitenhiebe sind gut verteilt und laden zum Schmunzeln ein. Richtige Lacher bleiben aber aus und ich kann mir vorstellen, dass einige den Film langweilig finden. Er richtet sich schon eher an ein erwachsenes Nischenpuplikum und ist keineswegs ein disneyesker Animationsfilm. Fazit: Hätte vielleicht als Realfilm auch funktioniert. Unterhaltsame, gemächliche Animationssatire der ein echter Höhepunkt fehlt, die aber gezielt austeilt und dem Zeichner Deix in vielerlei Hinsicht die Ehre erweist.

ungeprüfte Kritik

Sharkansas Women's Prison Massacre

You Can Never Truly Escape
Action, Horror

Sharkansas Women's Prison Massacre

You Can Never Truly Escape
Action, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.06.2024
Nix für Alice Schwarzer, soviel steht fest. Ich würde sagen: Kumpels einladen, Chips aufreißen und den Kronkorken abziehen. Der politisch inkorrekte und spaßige Männerabend ist gerettet. "Sharkansas" fehlt zwar einiges, ist aber besser als erwartet. Selbst die Haiszenen sind (so lange sie im Wasser sind) qualitativ gar nicht mal so schlecht. Ansonsten ist dies natürlich Sharkploitation Trash der Sonderklasse. Keiner behauptet, der Film wäre gut. Er zelebriert seine weiblichen Darsteller als overactende und überzogene sexy Ladies, von denen ja zumindest eine auch mal im horizontalen Filmgeschäft tätig war und bietet jede Menge Blödsinn und auf spaßige Weise Haarsträubendes. Allerdings hätte es etwas lustiger, "blanker" ;-) und kurzweiliger zugehen können. Die 2. Hälfte flacht etwas ab und Traci Lords...tja, die Rolle macht gar keinen Sinn, die ist "nur da". Leider hat das Budget nicht für eine gute technische Ausrüstung gereicht. Das Bild ist manchmal verwaschen und ruckelig. Auch die deutsche Synchro ist nicht perfekt. Sei es drum, das gehört wohl zum Genre dazu. Fazit: Der Filmtitel ist Programm. Billiger Trash im Stil von "Sand Sharks" und ähnlichen Gesellen, der sich leider trotz seiner vielversprechenden Besetzung und auch in Sachen Blut sehr zurückhält.

ungeprüfte Kritik

The Batman

Die Masken werden fallen. Vergeltung ist nah.
Action, Fantasy

The Batman

Die Masken werden fallen. Vergeltung ist nah.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.06.2024
Da sieht man mal wieder, dass überbordend gute Meinungen von renommierten Filmkritikern nicht immer den Allgemeingeschmack treffen. Wir haben "The Batman" mit 5 ausgewachsenen Männern geguckt. 2 fanden, dass dies der schlechteste Batman war, den sie je gesehen hätten. Ich habe sie an die Kilmer und Clooney Filme erinnert, aber die Erinnerung scheint verwaschen zu sein. 2 waren enttäuscht und es fielen Sätze wie:" Also mein Film ist das nicht!". Und ich? Ich war extrem gelangweilt. Zwar finde ich den Realismus und düsteren FilmNoir Stil anerkennenswert aber ich wäre fast eingeschlafen. Und dann ist das Ding auch noch endlos lang. Wenn Sie außerdem das Lied "Ave Maria" nicht mögen, werden Sie es nach dem Film hassen. Es spielt unentwegt in verschiedenen Variationen. Die Dunkelheit und der Regen gehen einem irgendwann auf den Sack und das Tempo des Filmes ist wirklich lahmarschig und ermüdend. Die Befürchtung, dass Robert Pattinson den Film versauen würde, hat sich nicht bewahrheitet. Es ist einfach nur die eintönige, ermüdende Inszenierung. Es ist keine Comicheldenverfilmung mehr. Ich finde, auch Anspruch kann man unterhaltsam verpacken. Doch Kurzweiligkeit geht anders. Selten bin ich im Sessel so hin und hergerutscht. Fazit: Zäh, laaaangatmig und einschläfernd. Wer auf Autorenkino steht, dem könnte dieser düstere und dialogreiche Batman gefallen. Der passiert mir aber kein 2. Mal.

ungeprüfte Kritik

Don't Worry Darling

Perfektion hat ihren Preis - Was würdest du für ein perfektes Leben geben?
Thriller

Don't Worry Darling

Perfektion hat ihren Preis - Was würdest du für ein perfektes Leben geben?
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 31.05.2024
Grundsätzlich ist die Filmidee nicht neu. Um nicht zu sehr zu spoilern: Man hat schon Jim Carrey, Joaquin Phoenix, Keanu Reeves, Arnold Schwarzenegger, Emily Browning, Leonardo di Caprio und unzählige andere in ähnlichen Filmen gesehen.  Hier bekommt man eine weitere Variante. Und somit haut mich der Film nicht vom Sockel. Zwar gibt Florence Pugh eine tolle Performance und es gibt natürlich jede Menge Metaphern auf das "eintönige Leben", Seitenhiebe auf altgediente Klischees der Rollenverteilung von Mann und Frau, Einfluss von sektenähnlichen Gemeinschaften, doch ist die Herangehensweise eher kryptisch. Während des Zusehens werden viele Fragen aufgeworfen, auf deren Beantwortung man teilweise sogar vergebens wartet. Letzten Endes ist der Film anstrengend und verwirrend, auch wenn man seine grauen Zellen benutzt. Man möchte wissen, was denn nun die Auflösung des Ganzen ist, ahnt die allerdings fast schon und bemerkt dann immer mehr Logiklöcher und Ungereimtheiten, bis das Ende naht, das die Unzufriedenheit abrundet. Fazit: Unnötig verschwurbeltes Filmchen zum Thema was Real ist und was nicht, das hier und da eine beängstigende Zukunft heraufbeschwört aber dessen Knalleffekt verpufft, weil man zu viel dessen gesehen hat.

ungeprüfte Kritik

Dune Devils

Science-Fiction, Action

Dune Devils

Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 31.05.2024
Ich habe den Film entnervt abgeschaltet. Eigentlich war die Hoffnung groß, einen kurzweiligen China Trasher eingelegt zu haben aber Fehlanzeige. Nicht nur, dass der Film ein überscharfes UHD Bild hat, welches oft übersteuert, so dass man von Kontrastproblemen sprechen kann, die man einstellen müsste, er hat auch unzählige Moire-Effekte, die komplett auf die Nerven fallen. Die technische Umsetzung ist daher als miserabel zu bezeichnen. Nicht minder auf die Nerven fällt auch die Kinderdarstellerin, du unentwegt in hoher Tonlage schreit und jammert. Der Film selbst hat einen guten Langeweilefaktor. Er zeigt fast nur die paar Autos in der Wüste und als Zuschauer muss man sich durch ständige Rückblenden kämpfen, die das ohnehin nicht vorhandene Tempo komplett rausnehmen. Man wird in eine Situation hineingeworfen und schon ändert sich die Szenerie hin und her. Das ich ausmache ist selten. Doch manchmal muss man sich auch seines Lebens bewusst sein und es nicht verschwenden. Fazit: Ätzende Optik und grenzenlose Langeweile paaren sich mit mäßigen Effekten und nervigem Dauergekreische. Aus nach 20 Minuten, vorgespult, nix verpasst.

ungeprüfte Kritik

90210 Shark Attack in Beverly Hills

Monster-Trash im Stil von Sharktopus und Sharknado.
Horror

90210 Shark Attack in Beverly Hills

Monster-Trash im Stil von Sharktopus und Sharknado.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.05.2024
Der Film ist eine riesengroße Mogelpackung und toppt so manchen Scheiß, den ich schon gesehen habe. Wer schon dachte, dass haibesetzte Tornados, 2 bis 5-köpfige Haie oder Mischwesen aus Octopus und Hai der allergrößte Mumpitz wären, der wird hier eines Besseren belehrt, denn alle vorgenannten Filme sind immer noch Filme. Trash mit Unterhaltungswert und immerhin noch einem Drehbuch und echten Schauspielern. Dies hier ist ein Z-Movie, erfüllt überhaupt keine Erwartung, schon allein wegen des verlogenen Titelbildes. Darsteller aus dem Highschoolkurs für Theater haben sich für 3 Stunden getroffen und hier etwas heruntergekurbelt, das zu 60% nur Stockfootage, also Aufnahmen von Landschaft, Meer und Stadt enthält und fast die Hälfte der Laufzeit benötigt, bis alle Charaktere erstmal ins Haus eingezogen sind. Wir sehen minutenlang Jungs (!) beim Baden und Duschen zu, endlos zieht sich jede Szene (im Treppenhaus und Garten laufen) hin. Die "Story" nimmt 15 Minuten in Anspruch. Der Rest ist Füllmaterial. Ernsthaft! Die gezeigten Haie stehen in keinem Zusammenhang mit der Geschichte. Gezeigt wird 3x (oder öfter, weiß ich nicht, denn ich hab erst vorgespult, dann abgeschaltet) derselbe, üble Morphingeffekt. Da isser dann kurz, der "Hai". Boobs gibts nicht, Gore gibts nicht, gar nichts gibts. Fazit: Einfach nur Müll ! Eine Frechheit, sowas auch nur im entferntesten Sharkploitation zu nennen. Eine Verarschung des Zuschauers, der schlichtweg belogen wird, wenn er das Cover sieht und liest.

ungeprüfte Kritik

Diabolik 2 - Diabolik wird gejagt

Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.05.2024
Da haben sie doch tatsächlich den Hauptdarsteller ausgetauscht! Dabei hatte der genau die richtigen bös-mysteriösen Augen, um den in Italien sehr bekannten Maskenmann passend zu verkörpern. Sein Nachfolger ist eher ein Schönling, als ein Schauspieler, was auch erklären könnte, warum er kaum Screentime hat. Richtig, Titelheld Diabolik taucht kaum auf. Tja, ich bin mir nicht mehr so sicher, dass ich auch dem 3. Teil noch seine Chance gebe, denn noch mehr als der erste Teil ist dieser hier einfach zu langsam, langweilig, und zäh. Außerdem vorhersehbar und erneut voller Unlogik. Hatte man Diaboliks Hauptquatier nicht im ersten Teil gefunden? Die Dialoge grenzen mit ihrer Länge und kitschigem Inhalt ans unfreiwillig Komische und die Atmosphäre hat auch stark nachgelassen. Ginkos grünes Telefon aus den 80ern (der Film spielt in den Sixties) hat mich vollends rausgerissen. Monica Belucci ist völlig verschenkt. Sie trägt nur zu noch mehr inhaltsloser Lauflänge bei. Man missbraucht nahezu ihren guten Namen, denn sie wirkt wie ein Statist. Erneut erklärt man vieles unnötig mit Rückblenden und das Gesamtwerk ist weder witzig noch kultig noch frech noch gewagt, oder zumindest turbulent. Nein, es ist dröge und langweilig. Fazit: Wesentlich schlechter als der erste Film, dem ich etwas überbewertete 4 Sterne gab. Doch hier wären 3 noch zuviel. Sehr schade.

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Diabolik - Das Verbrechen hat einen neuen Namen

Das Verbrechen hat einen neuen Namen.
Action, Krimi

Diabolik - Das Verbrechen hat einen neuen Namen

Das Verbrechen hat einen neuen Namen.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.05.2024
Es gibt eine kongeniale Verfilmung von Mario Bava und an die kommen die Gebrüder Manetti leider bei Weitem nicht heran. Sie haben nämlich trotz aller Detailverliebtheit, viel Style und großartiger Kameraarbeit gleich mehrere Fehler gemacht: Zunächst mal ist alles viel zu gelackt. Es müsste trashiger sein. Dann sind sie zu ernsthaft vorgegangen. Dem Film mangelt es deutlich an Humor. Auch schwelgen sie so sehr im toll gemachten 60er Jahre Ambiente, dass sie die Kamera viel zu lange verharren lassen oder oft unnütz in Rückblenden erklären und so unnötig viel Laufzeit und damit extreme Längen erzeugen. Als nächstes haben sie die Action vergessen. Es gibt unwahrscheinlich viel ermüdende Dialoge. Und zu guter Letzt ist auch die Logik nicht deren Sache, denn nachdem Diabolik (vorläufig) ins Netz ging, kann seine Komplizin weiterhin in das inzwischen entdeckte Geheimquartier eindringen und mit einem mehr als auffälligen Jaguar E durch die Gegend gondeln. Es wurde also eine große Chance vertan. Dennoch kann man nicht von einem schlechten Film reden, auch wenn er den Erwartungen nicht gerecht wird und viel zu sehr an die Fantomas-Reihe erinnert, um eigenständig zu sein. Fazit: Optisch herausragende aber zu gemächliche, teils langweilige Comicverfilmung, die viel zu lang ist, altbacken inszeniert wurde aber auch als Hommage an die Comicbände durchgehen könnte. 4 Sterne dennoch, weil er aus Italien (Sympathiepunkte) kommt und aufwändig inszeniert wurde. Ich werde beiden Fortsetzungen eine Chance geben.

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Lake Placid

Der Schrecken aus der Tiefe.
Horror, Abenteuer

Lake Placid

Der Schrecken aus der Tiefe.
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.05.2024
"Lake Placid" habe ich seinerzeit im Kino bewundert, daher bin ich nun auf DVD mit dem 2. Teil und dessen 2 Nachfolgern gestartet. Und aufgrund dieser Reihenfolge wirkt der Film gleich doppelt so gut. Ehrlicherweise haben die Fortsetzungen keinerlei Daseinsberechtigung, denn Steve Miner zeigt mit seinem Film, wie man unterhaltsamen Krokohorror macht. Seine Wertigkeit merkt man dem Streifen sofort an. Namhafte und vor allem "echte" Schauspieler nehmen hier teil und das Allerwichtigste: Stan Winston war für die Effekte rund um den eigentlichen Hauptdarsteller verantwortlich, so dass dieser stets glaubhaft wirkt. Die miserablen digitalen Echsen der Folgefilme braucht man hier nicht zu befürchten. Als Komödie hätte ich "Lake Placid" nicht bezeichnet. Da wartet schon Blutrünstiges in Form von splattrigen Effekten auf den Zuschauer aber eben auch leiser Humor und überzeichnete Charaktere. Ganz ernst gemeint ist er nicht aber das steht ihm gut zu Gesicht. Fazit: Ein toller Tierhorrorfilm, der schon ein Vorläufer des trashigen Guilty Pleasures ist aber immer relativ niveauvoll und packend bleibt.

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John Carpenters Vampire

Der Meister des Horrors sät eine neue Brut des Bösen. Hüte dich vor der Dunkelheit!
Horror, Fantasy

John Carpenters Vampire

Der Meister des Horrors sät eine neue Brut des Bösen. Hüte dich vor der Dunkelheit!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.05.2024
Da hat sich John Carpenter nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sein Blutsauger-Western "Vampire" ist kein guter Film und er ist auch keinerlei Bereicherung für das Genre. Bis auf die Specialeffects wirkt der Streifen überaus billig produziert und hat den Touch einer Fernsehproduktion. Die Darsteller, allen voran James Woods, agieren nah an der Grenze zum Overacting und bedienen das Klischee der harten, prolligen Kerle auf Vampirjagd. Da sieht die Gruppendynamic der "Expendables" bedeutend besser aus. Woods wirkt lustlos und der Antagonist ist so belanglos, dass man sich nicht mal dessen Namen merkt. Wie er seine Opfer um sich schart (nämlich beißt) wird gar nicht gezeigt, dafür zig Mal, wie man die Vampire aus dem Haus zieht. Auch filmtechnisch gibt es einige Negativklischees, die erfüllt werden. Zum Beispiel viel Expositionsgequatsche. Der Altmeister hat hier etwas abgeliefert, das wie eine Auftragsarbeit wirkt und keinerlei Mystik oder Suspense wie seine früheren Werke mehr enthält. Seine Handschrift ist nirgends zu erkennen. Selbst die sonst so eingängige und bedrohlich wirkende Filmmusik ist der Wild West Steelguitar gewichen. Zu allem Überfluss gibt es beträchtliche Längen und eine gewisse Eintönigkeit. Fazit: Zu ernst gemeint für Trash aber unfreiwillig dicht dran. Einer der langweiligsten und einfallslosesten Vampirfilme, die mir spontan einfallen. - PS. Auf die 2 Billigfortsetzungen habe ich danach keine Lust. So viel Freizeit hab ich nun auch nicht ;-)

ungeprüfte Kritik

Lake Placid 4

Das Grauen hat ein Ende!
Horror, Abenteuer

Lake Placid 4

Das Grauen hat ein Ende!
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.05.2024
Ohne das es groß thematisiert wurde, haben wir hier scheinbar, trotz anfänglicher Anschlussszene, einen Zeitsprung in der Story. Reba aus Teil 3 ist nun behördlich engagiert und der See wurde inzwischen mit einer Art "Jurassic Park" Zaun gesichert. Naja, es musste ja auch endlich mal was Neues passieren. Doch tut es das wirklich? Nein! Völlig generisch und diesmal auch mehr als langweilig ist dies bislang der schlechteste Teil der ohnehin arg trashigen Filmreihe. Den Darstellern sieht man ihre Lustlosigkeit an, allenfalls Robert Englund zeigt etwas Spielfreude, indem er so manches mal an seine ikonische Rolle als Freddy Krüger erinnert. Zu tun bekommt auch er nix. Männliche Zuschauer bekommen kurz etwas zu sehen, schließlich steht ein Schwimmteam auf der Speisekarte, aber kurzweilige Unterhaltung, die man in den Vorgängern zumindest ansatzweise fand, muss man sich hier dazudenken. Die Tricks bleiben übel, die Story ohne kreative Ideen und ohne jeglichen Spaß. Einfach runtergekurbelt nach vergessenswertem Schema F. Fazit: Boobies. Blut. Langeweile. Es reicht nicht mal für einen trashigen Abend mit Kumpels.

ungeprüfte Kritik

One Girl Army

Action, Thriller

One Girl Army

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.04.2024
Meine niederen Instinkte sind leider durch den billigen Trick des Verleihers geweckt worden und ich bin prompt drauf reingefallen: Man benenne "Army Of One" in "One Girl Army" um und bilde auf dem Cover eine gutaussehende Amazone (die ich mit Amy Johnston, einer schauspielenden Kampfsportlerin, verwechselt habe) ab - Schon läuft vor meinem geistigen Auge ein Trashfeuerwerk um eine sexy Elitefighterin ab, die sich als weiblicher Rambo durch die Reihen von Hillbillies metzelt. Das passiert zwar auch, aber wie so oft haperts an der Umsetzung. Laiendarsteller, viel Unlogik, Langeweile, Humorlosigkeit, etwas Verwirrung durch Rückblenden und stumpfes Niedermetzeln der Bösewichter. Dazu ein paar offene Handlungsstränge. Der Film ist ein typischer Kandidat für Tele 5. Er ist so weit solide mit geringem Budget inszeniert, hat aber nicht einen Moment, der im Gedächtnis bleibt. Da ist nichts Cooles oder Kultiges im Spiel, von komplexer Handlung brauchen wir nicht reden. Fazit: Schaut sich weg, wie man ein HotDog futtert. Schnell, ohne Genuss doch nicht schlecht schmeckend aber nicht wirklich sättigend. Am Ende muss man eventuell aufstoßen. Am besten, man schaut mit Kumpels und kommentiert das doofe Verhalten aller Teilnehmenden vom Sofa aus.

ungeprüfte Kritik

Der Geist und die Dunkelheit

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.04.2024
Schon damals im Kino hat mich Stephen Hopkins Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, schwer beeindruckt. Ich habe ihn mir nun nach langer Zeit wieder angesehen und er hat nichts von seiner Faszination verloren. Das liegt zum einen an der Atmosphäre, erzeugt durch passende Musik und stimmungsvolle Aufnahmen von Afrika sowie durch das tolle Zusammenspiel von Val Kilmer und Michael Douglas, für den das hier eine Paraderolle ist. Die Darsteller schaffen es, echte Sympathien aufkommen zu lassen. Die beiden Löwen und Titelgeber werden immer nur so weit gezeigt, dass keine unfreiwillige Komik entsteht, wenn es sich mal um Animatronikmodelle handelt. Sie wirken immer bedrohlich. Das Drehbuch bietet jede Menge Spannung und als Zuschauer wird man wirklich auf eine Horrorsafari mitgenommen, die hochwertig verfilmt wurde und zumindest bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Fazit: Toll besetzter Abenteuerfilm mit Tierhorroranleihen, der spannend und atmosphärisch in Szene gesetzt wurde und kurzweilige Unterhaltung auf einem Niveau bietet, von dem sich mancher moderne Film eine Scheibe abschneiden könnte.

ungeprüfte Kritik

Renfield

Dieser Job saugt aus.
Fantasy, Komödie

Renfield

Dieser Job saugt aus.
Fantasy, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.04.2024
Der Anfang des Filmes weiß Fans des Grafen Dracula schon mal zu begeistern. Ohne viel zu spoilern sind die schwarz-weißen Verknüpfungen zum Bela Lugosi Klassiker wirklich beklatschenswert. Dem gegenüber ist der farbige Teil recht grell und grünlastig. Nicolas Cage macht eine gute Figur und geht in der Rolle auch richtig auf. Der Humor ist schwarz, das Blut fließt. Leider meistens als CGI, was mich ein wenig aus dem Film gerissen hat. Weit über die Hälfte des Streifens habe ich mich blendend amüsiert über den Einfallsreichtum und kleine Weiterentwicklungen der Vampirkräfte. Doch dann verliert das Drehbuch Luft, wird irgendwie merkwürdig und mit der angedeuteten Lovestory zwischen Renfield und der Polizistin (grandios fehlbesetzt: Awkwafina) bremst man das Tempo etwas aus und wandelt dann auf ausgetretenen Marvel-Pfaden. Renfield hat im Grunde Superkräfte, die für blöde Kloppereien genutzt werden. So sehr ich anfangs begeistert war, so banal wird leider die zweite Hälfte des Filmes. Nicolas Cage endlich als Dracula zu sehen ist allein 4 Sterne wert. Der schwarze Humor und manch Splattereffekt lassen das Herz von Trashfreunden höher schlagen. Der Teil mit der Mafia und die comichafte Action wirken aber wie ein Fremdkörper. Fazit: Gut, aber nicht gut genug. Dem Film mangelt es an Vielseitigkeit, er tritt irgendwann auf der Stelle und bietet zum Ende hin immer weniger Spaß.

ungeprüfte Kritik

Knock at the Cabin

Rette deine Familie oder rette die Menschheit. Triff die Wahl.
Horror, Thriller

Knock at the Cabin

Rette deine Familie oder rette die Menschheit. Triff die Wahl.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.04.2024
Ein Hoffnungsschimmer am "Night" Himmel. Auch wenn unter seinen Filmen inzwischen viele Rohrkrepierer sind, so kann man nicht behaupten, dass sie einfallslos wären. Sämtliche Drehbücher heben sich deutlich vom Einheitsbrei ab. Diesmal trifft er endlich wieder ins Schwarze und präsentiert einen guten Mysterygrusler, bei dem man sich fragt, was Sache ist, ob man auf der richtigen Fährte ist und wie die Sache sich auflöst. Dabei wird auch eine gewisse Spannung ständig aufrecht erhalten. Allerdings stört unnötiges Hin- und Hergeblende zwischen den Zeiten den Fluss des Filmes. Es liegt in der Natur der Dinge, dass man solche Filme hinterfragt und nach schlüssigen Handlungsmomenten durchsucht. Da fragt man sich schon, warum die 4 Eindringlinge ihre Visionen nicht vorher glaubwürdiger kundgetan haben. Erst spät darf Dave Bautista, der überraschend großartig spielt, den Text der Moderatorin zum Beweis mitsprechen. Aber da sitzt auch Unlogik, denn wie oft hat er ihn gehört? Auch das die Ritualmorde anstandslos begangen werden erschließt sich mir nicht. Dieser unerschütterliche Glaube muss doch erst entstehen, bevor ich meine Mitmenschen abmurkse. Es mangelt also beträchtlich an Logik. Shyamalan hat somit tolle Ideen, schafft es aber nicht, diese wirklich plausibel aufzulösen. Fazit: Nicht kleinlich werden beim Anschauen, dann haben wir einen packenden und wohltuend andersartigen Mysteryfilm vor uns, der auch nachdenklich machen kann.

ungeprüfte Kritik

The Black Demon

Nature Bites Back
Thriller, Abenteuer

The Black Demon

Nature Bites Back
Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.04.2024
Ein vielversprechender "Haifilm" entpuppt sich als gar keiner. Die durchaus interessante Variante, dass ein uralter mexikanischer Mythos aufgegriffen wird, ist zunächst recht stimmungsvoll. Allerdings ist dies weniger Haihorror als ein ernst gemeinter Ökothriller mit penetrant erhobenem Zeigefinger. Der schwarze Dämon hat seinen besten Auftritt bereits im Trailer gezeigt, danach kommt kaum noch was. Mit zunehmender Laufzeit wirds immer langweiliger. Es wird viel zu viel geredet und schließlich noch auf die Kitschtube gedrückt. Die nicht immer logische Handlung (warum lässt man den Bootfahrer ins Verderben fahren? Werden die Arbeiter nicht vermisst und könnte man Hubschrauber schicken?) beschränkt sich auf die Bohrinsel und man hat das Gefühl, dass man wenig Ideen oder kein Konzept hatte. Da ist so einiges sinnlos hinkonstruiert. Ich habe geschwankt, ob der Film noch drei Sterne wert ist, denn er hebt sich von den üblichen Trashfilmen schon deutlich ab. Aber nee, das war mir doch zu langweilig in der 2. Hälfte. Fazit: Spannungsarmer und blutleerer Haifilm, der mehr Wert auf Umweltschutzfragen als auf fischige Action legt.

ungeprüfte Kritik

Cloudy Mountain

Action, Thriller

Cloudy Mountain

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.04.2024
Eines kann man attestieren: Langweilig wird "Cloudy Mountain" nicht. Bereits vor Titeleinblendung rumst es und im Minutentakt geht es so weiter. Erst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. Erdbeben, Einstürze, Fluten, Risse, Felsbrocken. Alles annehmbar getrickst und aufgrund schöner Landschaften auch recht ansehnlich. Der Film bietet eine Menge Action, die sich hinter Hollywood nicht verstecken muss. Allerdings muss der Zuschauer eine gehörige Portion unglaubwürdigste Aktionen und Pathos an der Grenze zum Unerträglichen über sich ergehen lassen. Da springt man eben mal bei strömendem Regen an die Kufen eines Helikopters ohne abzurutschen oder stürzt stolz in Zeitlupe dem Tod entgegen, nicht ohne die Hand zum Gruß an die Stirn zu legen. Das sind chinesische Helden, die man im Reich der Mitte sehen will, bei uns aber eher drüber lächeln muss. Wenn man sich darüber klar ist, dann hat man einen Katastrophenfilm vor sich, der Schauwerte bietet aber wenig Logik intus hat. Aber mal ehrlich? Wie war das bei "Armageddon"? Fazit: Chinesisches Popcornkino. Katastrophenbombast mit ununterbrochener Action, reichlich Kitsch und Pathos, der bei Abschaltung des Logikzentrums im Gehirn zumindest Spaß machen kann. Technisch gesehen konnte ich einen Grünstich feststellen, der sich oft störend u.a. an Haaransätzen bemerkbar macht.

ungeprüfte Kritik

Die Frau im Nebel

Thriller, Krimi

Die Frau im Nebel

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2024
Ich habe ein Problem: Ich WILL den Film unbedingt gut finden, weil nahezu alle Filme von Park Chan-wook fantastische, durchkomponierte, visuell und storytechnisch herausragende Kinokunst sind, die man als Meisterwerke bezeichnen kann. Auch hier hat wieder jedes Detail eine Bedeutung: Die Tapete, Farben, Notizbücher - Metaphern! Auch optisch gibt es jede Menge zu sehen. Bei Parks Filmen muss man allerdings seine Sinne beisammen haben. Mal eben aufs Klo gehen oder zur Chipstüte greifen ist nicht drin. Oftmals bekommt man einen harten Schlag in die Magengrube oder ein Aha-Erlebnis. Das macht Filme wie "Oldboy" zu einzigartigen Kultfilmen, die das koreanische Kino nach vorn katapultiert haben. "Die Frau im Nebel" ist zweifellos kein schlechter Film. Park macht uns das Zusehen aber diesmal extrem schwer, da er alles verschachtelt, rückblendet und sich den Kommissar viel einbilden lässt. So sitzt er plötzlich im Wohnzimmer, das er eben noch vom Auto aus observiert hat - weil er sich hineinversetzt. Als Zuschauer muss man das erstmal verarbeiten, denn es ist sehr verwirrend. Und leider muss ich sagen, dass das Ganze viel zu viel Aufmerksamkeit erfordert, dafür aber keine Belohnung bietet. Die Story ist mehr langweilig als packend und Extremes, so wie wir es gewohnt sind, bietet allenfalls das Ende. Fazit: Die Story gibt zu wenig her, um von Park Chan-wook zu einem Meisterwerk gemacht zu werden. Ich wage zu sagen, dass dies einer seiner schwächeren Filme ist, der aber dennoch betört.

ungeprüfte Kritik

Crawlers - Angriff der Killerwürmer

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2024
Auf den ersten Blick hält man "Crawlers", was witzigerweise mal wieder der "deutsche" Verleihtitel ist, für ein Rip Off der Raketenwürmer. Aber letztlich ist die Tiergattung hier austauschbar, man hätte alles nehmen können, was kreucht und fleucht. Der Film ist schon dem Trashgenre zuzuordnen aber er ist doch relativ ernsthaft ausgelegt und folgt zunächst den allseits bekannten Formeln des Tierhorrors, die wir schon seit Tarantulas Zeiten kennen. Dazu passen die oberschenkelgroßen Würmchen aber nicht ins Bild, denn das sind so offensichtliche Handpuppen, dass man doch lieber einen ironischen Spaß daraus gemacht hätte. Hinzu kommt die blöde Idee, das Geschehen nahezu auf die Garage zu beschränken, und einen Sideplot zu öffnen was dazu führt, dass wir hier so eine Art Einpersonenstück haben, dessen Protagonist sich aus auswegloser Situation befreien muss und von langweilenden Gedanken und Visionen über seinen Onkel geplagt wird. Somit ist ein Genremix entstanden, der das Rad bei Weitem nicht neu erfindet, sondern im Gegenteil wirkt, als hätte man den Film schon mal gesehen.
Fazit: Ermüdend! Diesmal sinds die Fadenwürmer. Und die machen ihre Sache routiniert und erwartbar wie vor ihnen die Spinnen, Ameisen, Bienen und... Nichts Neues an der Creature-Terror-Front gepaart mit einer gehörigen Portion Langeweile.

ungeprüfte Kritik

Let the Wrong One In

Horror, Komödie

Let the Wrong One In

Horror, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.04.2024
Für das was er ist, nämlich ein irischer Amateurfilm mit Laiendarstellern, ist "Let the wrong one in" ein wirklich witziges Filmchen. Könnte fast einer der ersten Filme von Peter Jackson sein. Es gibt leider ein paar Längen, die den Streifen gewaltig ausbremsen aber ansonsten hat er reichlich fantasievolle und abgedrehte Einfälle und auch ordentliche Splattereffekte. Ich denke, im Laufe der Jahre und mit höherem Budget könnten die Macher auch qualitativ bessere Filme machen. Sehen wir diesen mal als Fingerübung. Ja, manchmal kam etwas Langeweile auf und sicher wirkt er billig aber im Großen und Ganzen habe ich mich als Trashfan gut unterhalten gefühlt.
Fazit: Ein mit viel Herzblut gemachter Low Budget Film, der sich vieler Vampirklischees bedient und diese verulkt. 1x ansehen reicht aber man hat schon Spaß dabei. 3,5 gute Sterne

ungeprüfte Kritik

The Front Line

Der Krieg ist nie zu Ende.
Kriegsfilm

The Front Line

Der Krieg ist nie zu Ende.
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.03.2024
Seine volle Wucht entfaltet "The Front Line" erst im letzten Akt. Angesichts einer Laufzeit von 133 Minuten jedoch, ist das eine viel zu lange Zeit. Zu oft entstehen Längen, die teils gar echte Langeweile offenbaren, wodurch selbst die hervorragenden Gefechte sowie die eigentlich gute Grundstory in den Hintergrund geraten. Es gibt ein paar aufblitzende Highlights, die sich zwischendurch präsentieren, sowie ein hervorragendes Finale, welches die Sinnlosigkeit und Antikriegs-Thematik nochmals massiv unterstreicht. Mit viel Aufwand, Blut, Explosionen, Dreck, Schusswechsel, Rauch, der Idiotie der Vorgesetzten (Stichwort 12 Stunden) wird das Leid des normalen Soldaten verdeutlicht. Man müsste am besten zu dem Kapitel "skippen", um nicht vorher einzuschlafen. Es passiert zu viel Belangloses und Ermüdendes, bis der gut inszenierte und mit toller Bildschärfe ausgestattete Film den Zuschauer berührt.
Fazit: Schade! Der Film kann was, lässt sich aber so viel Zeit um das zu zeigen, dass er im Großen und Ganzen eher als Langweiler zu bezeichnen ist. Er ist wenig emotional und man kann sagen, dass es wesentlich packendere Beiträge zum Thema aus Korea gibt.

ungeprüfte Kritik

Geistervilla

Fantasy, Komödie

Geistervilla

Fantasy, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.03.2024
Wieder einmal dient eine Attraktion aus dem Disneyland als Vorlage für einen Film. Versucht hat man das schon einmal mit Eddy Murphy in der Hauptrolle. Den hab ich nie gesehen, daher fehlt mir der Vergleich. Aber mit den "Piraten der Karibik" kann man schon Vergleiche anstellen. Dort war es ein Erfolg und führte zu Fortsetzungen, hier braucht man keine, weil den Autoren bereits während dieses Films die Luft ausging. Ich würde sagen, dass er bei einer Kinder-Halloween Party eine Daseinsberechtigung hat. Doch auf die könnte der Schmalzanteil um verstorbene Ehefrauen und Väter zu störend wirken. Es gibt viele Gags, von denen die wenigsten ziehen und eine sich unnötig lang ziehende Handlung mit viel unwichtigem Füllmaterial. Die Sesselszene gibt es gar gleich 2x, was schon andeutet, dass den Machern nichts eingefallen ist. Nichts desto Trotz ist das Ergebnis ein nett gemachter Popcorngrusler für die Lütten, denn der Humor ist flach und doch sehr kindgerecht. Fazit: Aufwändige aber größtenteils langweilige Spukhaus-Comedy, die bereits nach eìnem Film auserzählt scheint.

ungeprüfte Kritik

Beast - Jäger ohne Gnade

Schütze deine Familie.
Abenteuer, Thriller

Beast - Jäger ohne Gnade

Schütze deine Familie.
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.02.2024
"Beast" ist ein Tierhorrorfilm, der mal nicht aus dem Trashgenre kommt und der halbwegs ernst gemeint ist. Erstaunlicherweise ist der Streifen ein echter Rohrkrepierer. Seine Hochglanzoptik und die computergenerierten Löwen werden ihm zum Verhängnis. Alles wirkt überaus künstlich, fast wie in der Realversion vom "König der Löwen" und nie hab ich als Zuschauer mal richtig mitgefühlt. Das Untier sieht zwar so übel nicht aus, aber man spürt doch in jeder Szene, dass irgendetwas nicht stimmt. Uncanny Effekt nennt man wohl dieses Phänomen, das Zuschauer meistens bei per CGI verjüngten Darstellern haben. Und ein Horror- oder Abenteuerfilm, bei dem der gruselige Hauptdarsteller versagt, bei dem bin ich dann raus. Hinzu kommt, dass der Film zu eintönig vor sich hinplätschert und gefühlt ewig dasselbe zeigt. Wenn dann so ein Riesentier auch noch langsamer als die Opfer dargestellt wird, es eigentlich schon unter dem Auto ist und den Papa doch nicht schnappt und es zu einem finalen Endkampf kommt, bei dem die knapp 200 kg Bestie im wahrsten Sinne "nicht ins Gewicht fällt" und ein wenig rumgeknabbert wird, anstatt den Menschen mit einem Prankenhieb zu zerreißen, dann ist der Gipfel der Unglaubwürdigkeit erreicht. Fazit: Mäßig spannender Thriller ohne Pep mit viel zu viel Unrealismus. Mein Tipp: Stattdessen "Der Geist und die Dunkelheit" schauen. Der zeigt, wie Löwenterror auszusehen hat.

ungeprüfte Kritik

Bodies Bodies Bodies

Hier ist niemand sicher.
Thriller

Bodies Bodies Bodies

Hier ist niemand sicher.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.02.2024
Puh, das soll also eine Horrorkomödie sein? Warum? Weil der Twist am Ende rückwirkend alles lustig erscheinen lassen soll? Oder weil der Veteranen-Veterinärvergleich ein Brüller sein soll? Witzig ist hier rein gar nichts, noch nicht mal unfreiwillig. Dieser absolut öde, eintönige Streifen soll so eine moderne Art "Who-Dunn-It-Movie" im Stile von Agatha Christie sein. Ich kann aber eigentlich nur berichten, dass er todlangweilig ist und seine hippen Girls zeigt, wie sie im Halbdunkel durch ein Haus irren und sich gegenseitig zickenmäßig verdächtigen. Allesamt unsympathisch. Die Story ist so flach, dass man kaum glauben kann, dass es Geldgeber für diese Schlaftablette gab. Ein Warnzeichen gibt es: Man hat keine Bluray davon produziert. Der Mist war den Machern nur eine DVD wert. Fazit: Ein schrecklicher Film! Weder Komödie noch Thriller. Eher ein Teeniedrama mit langweiligen Dialogen und wenig Handlung.

ungeprüfte Kritik

John Wick - Kapitel 4

Thriller, Action, 18+ Spielfilm

John Wick - Kapitel 4

Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.02.2024
Das Tötungsballett des John Wick geht in seine, komplett durchgestylte, 4. Runde. Das ist wie immer optisch herausragend anzusehen. Der Regisseur hat ein Auge für das Detail und die richtige Kameraposition. Jedes Bild ist durchkomponiert und reinstes Eyecandy. Auch die Kampfszenen sind perfekt und teils spektakulär choreografiert. Gerade nach dem Finale von Teil 3, dessen überraschender Twist hier leider nicht wirklich erklärt wird, ist klar, dass "JW" ein an der Realität vorbeiarbeitendes "Over The Top" Spektakel ist. Er und andere stecken Unglaubliches ein. Trotz einer Lauflänge von fast 3 Stunden vergeht die Zeit nahezu wie im Fluge. Nahezu, denn es sind jetzt auch echte Ermüdungserscheinungen auszumachen. Zum einen wirkt Keanu deutlich langsamer, zum anderen hat die Story wenig Inhalt, bietet bewährten Figuren kaum Platz und wirklich bleibende Momente sehe ich nur im Finale. Würde man die teils übertrieben langen Kämpfe herausschneiden, bliebe nicht viel Lauflänge übrig. Und trotzdem mag ich nicht von "Style over Substance" reden, denn es gibt doch Platz für kleine Entwicklungen. Nicht immer logisch, aber eben unterhaltsam. Das Ende könnte und sollte man als endgültig betrachten. Es ist genug erzählt und gezeigt worden und ein 5. Teil, so cool er wäre, würde nur nochmal Bewährtes aufwärmen. Fazit: Ein John Wick eben. Cool, stylish, kurzweilig aber doch im Rückwärtsgang mit eindeutig zu viel sinnlosem Geballer. Ein guter Abschluss der Serie. Hoffen wir mal.

ungeprüfte Kritik

Earth Rescue Day

Die letzte Hoffnung der Menschheit.
Action, Science-Fiction

Earth Rescue Day

Die letzte Hoffnung der Menschheit.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.02.2024
"Earth Rescue Day" gehört, man kann es anhand des Covers schon ahnen, zu einer ganzen Reihe von China-Trash, der zur Zeit den Markt überschwemmt. Von "Mutant Ghost Girl" bis "Shark Escape" ist einiges dabei. Die Filme sind alle auf Hochglanz getrimmt und sehr offensichtlich im Studio vor Greenscreen aufgenommen. Die Tricks, hier insbesondere eine Verfolgungsjagd zweier fliegender Autos, sind dabei äusserst schlecht. Wir sprechen von einer Optik wie bei einem billigen KIKA Animationsfilm. Unter Teenagern wird auch die Zielgruppe zu finden sein. Aufgezogen ist dieser SF Streifen wie eine Komödie im Mangastil und bietet auch das übliche Overacting. Geräubert wurde wieder mal überall. Man erkennt Parallelen zu "Ready Player One", "Edge of tomorrow", "Das 5. Element", "Alien" und vielen mehr. Wenn man das weiß und das Teil als trashige Realverfilmung eines Comics betrachtet, dann funktioniert die nerdige Unterhaltung auf spaßige Weise. Aber das Niveau liegt tiefer, als die hochentwickelten, unterirdischen Städte, welche die Menschheit "logischerweise" trotz Alieninvasion bauen konnte. Am Ende wirds etwas träge und mit Pathos belegt. Fazit: Nur für Mangaliebhaber geeignet, die in der Lage sind, das Hirn auch mal abzuschalten. Dies ist ein überdrehter Mix aus vielen Filmen mit asiatischem Humor und jeder Menge Übertreibungen, der für ein sehr junges Puplikum gedacht ist und der viel Potenzial verschenkt.

ungeprüfte Kritik

Dracula - The Dark Lord

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.02.2024
WTF? - Was soll das sein? Man hätte es ahnen können, nachdem man den Trailer, dieses wilde, stakkatohafte Gemetzel, die Vergewaltigung des Zelluloids, gesehen hat. Sehen Sie den bitte als Warnung an! Oder schauen Sie mal, ohne das werten zu wollen, wo dieser Film produziert wurde. Ehrlich gesagt, kann ich den Streifen nicht gerecht bewerten, denn ich habe nach nur 5 Minuten die Notbremse gezogen. Allein der Vorspann scheint schon einem Marvelfilm entnommen zu sein. Eine Mischung aus Addams Family und James Bond, hauptsache 3D Effekte. Und dann beginnt er, der Monolog. Wir sehen einen Mann, vermutlich den Titelgeber, in einem Matrix-Ledermantel über einen Friedhof strolchelnd Grabsteine tätscheln. Dabei ununterbrochenes, vermeintlich intelektuelles Geschafel, wohl Bibelzitate, aus dem Off. Was ich sagen kann ist, dass hier wohl versucht wurde, eine künstlerisch anspruchsvolle, moderne Adaption, angesiedelt in der Gegenwart zu fabrizieren. Das Ganze auf billigstem, laienhaftem Niveau mit nichtssagenden Darstellern und wirrer Kameraführung. Fazit: Dracula, was hat man dir nicht schon alles angetan? Aber dieser Film, und das weiß man wirklich nach 5 Minuten, ist Grütze, verschwendete Lebenszeit und die Beleidigung eines jeden Cineasten

ungeprüfte Kritik

Graf Dracula

Liebe ist unendlich - sie ist stärker als der Tod...
Horror

Graf Dracula

Liebe ist unendlich - sie ist stärker als der Tod...
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.02.2024
Diese Verfilmung des berühmten Romans von Bram Stoker leidet darunter, dass sie etwas uninspiriert und lieblos runtergekurbelt wurde. Das liegt zum einen daran, dass es sich um eine niedrig budgetierte TV-Produktion handelt, die man an Schauplätzen gedreht hat, die manchmal unpassend wirken und das man ohne Spannungsaufbau gearbeitet hat. Kurz gesagt, das Teil ist langweilig und bis auf Jack Palance, der einen tragischen Dracula mit viel Tiefe gibt, sind alle Darsteller Schlaftabletten ohne jegliches Charisma. Zugute halten muss man aber, dass man sich erstmals sehr dicht an die Vorlage gehalten hat. Um bei dem Film mitzukommen, sollte man diese gelesen haben, da auch viel weggelassen wurde und man sich zusammenreimen muss, was z.B. auf dem Schiff "Demeter" geschehen ist oder was aus Jonathan Harker und den 3 Vampirinnen wurde. Fazit: Die wohl langweiligste Dracula Verfilmung punktet mit einem erstaunlich gut spielendem Jack Palance aber bietet überhaupt keine Atmosphäre oder spannende Gruselunterhaltung.

ungeprüfte Kritik

Die Stunde wenn Dracula kommt

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.02.2024
Eine wahrhafte Perle des Gothic Horrors und noch dazu eine europäische Produktion aus Italien. Mit angeblich geringem Budget hat Mario Bava hier einen ungeheuer atmosphärischen Gruselfilm geschaffen. Bis ins kleinste Detail stimmen die Kulissen. Grüfte voller Spinnweben, Geheimgänge, nebelverhangene Wälder und Moore, schiefe Grabsteine und gruselige Geräusche. Der Film steht den Klassikern aus den Häusern Universal und Hammer in nichts nach. Im Gegenteil, besitzt er doch, gemessen am Entstehungsjahr, brutale Szenen. Die Auferstehungssequenz ist grandios getrickst. Manche Kameraeinstellung ist ungewöhnlich und zeugt vom eigenwilligen Stil Bavas. Zwar ist es merkwürdig, dass die Hexe selbst geschwächt im Sarg liegt, während ihr Geliebter Dracula (übrigens nur in der deutschen Synchro so genannt) recht agil ist und im letzten Drittel der Film etwas an Kurzweiligkeit verliert aber im Ganzen kann er Fans des Genres nur begeistern und ist zu Recht für einige ein Kultfilm. Fazit: Ein Klassiker! Mit Herzblut und viel Sinn für schauerliche Atmosphäre gemachter Grusler alter Schule.

ungeprüfte Kritik

Das Blutgericht der reitenden Leichen

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.02.2024
Und schon sind wir beim 4. und letzten Teil der Reihe um die reitenden Knochenköppe angekommen. Es gibt seit neuestem einen 5. Film, der soll aber inoffiziell sein. Was immer das heißen mag. Nach der überaus langweiligen Kreuzfahrt mit dem Geisterschiff sind die Reiter in gewohnter Manier auf ihren Pferden unterwegs, von denen wir immer noch nicht wissen, wo sie herkommen. Die "Handlung" wurde variiert, hier werden den Templern Opfer dargebracht. Das nimmt ihnen etwas vom Schrecken, da die Dorfbewohner viel bösartiger sind. Inzwischen ahne ich, warum viele diese langweiligen Gurken, die alle Einzelfilme sind und keinen inhaltlichen Zusammenhang haben, als Kultfilme bezeichnen. Das Design der Untoten ist gelungen und einprägsam, die Musik lässt einem Schauer über den Rücken laufen und die schon etwas harten Bluteffekte waren in den 70ern wohl fast skandalös und führten zur Beschlagnahme. Und das lockt jeden Horrorfan aus der Gruft. Das ändert nichts daran, dass die Filme trashig und vor allem extrem langatmig mit viel Naivität und ungewolltem Humor inszeniert sind. Teil 4 ist aber überraschend kurzweilig. Erstmals bin ich nicht gelangweilt, weil man zügiger durch die Story schreitet. Die Effekte sind (in der FSK 18) härter, die Untoten detailierter im Bild. Dafür hat man an Gruselatmosphäre verloren. Fazit: Zusammen mit Teil 2 ist dies der "beste" der Reihe. Viel geboten bekommt man zwar nicht aber zumindest guckt man nicht mehr verzweifelt zur Uhr.

ungeprüfte Kritik