Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 03.11.2025
"The Descent 2" kommt mit einer Story daher, welche die Vorkommnisse des grandiosen Prequels größtenteils ad aburdum führt und außerdem noch beknackter ist, als der deutsche Untertitel. Zudem wird dieses Mal sehr viel Effekthascherei betrieben, die das Ganze offensichtlich zum Pseudo-Splatterfilm aufbauen sollte. Leider erreichen die entsprechenden Closeups jedoch nur die Qualität italienischer Zombiefilme der führen 80er Jahre, sowohl in technischer als auch inszenatorischer Hinsicht. Ziemlich armselig.
Selbiges gilt auch für zahlreiche andere Szenen, die exakt vom Original kopiert wurden. Sogar Videosequenzen aus Teil 1 kommen vor. Ebenso die Filmmusik ist dieselbe, wobei diese nach wie vor hervorragend ist. Und während der Vorgänger inhaltlich nicht unwesentlich von der speziellen Dynamik innerhalb der Frauengruppe geprägt war, dominiert hier platter, unlogischer Monster-Horror, der zwischen Fremdscham und unfreiwilliger Komik pendelt; Stichwörter: Bohrer, Stuhlgang (!) und Haarnadel.
Wären da nicht die Elemente von Klaustrophobie, Isolation und dunkler Höhlen, die mich stets abholen, würde ich lediglich einen Stern vergeben.
Es gibt Filme, die man nur in seelisch guter Verfassung schauen sollte. Ein Sack voll Murmeln gehört definitiv dazu.
Dieses emotionale Meisterwerk hinterlässt einen aufgewühlt, nachdenklich, traurig und leer. Aber auch dankbar und hoffnungsvoll. Selten hat mich eine Geschichte so sehr berührt wie diese. Es lebe das Leben, und die Menschlichkeit!
Bewertung und Kritik von Filmfan "hallidalli" am 02.11.2025
Guns Up, ein Mix aus Komödie und Action, bietet genug Potenzial für Spannung und Spaß. Zum Finale geht es dann richtig zur Sache, inklusive des ein oder anderen Twists.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 02.11.2025
Aus der guten alten Zeit, als die Hunde noch Lumpi hießen…
„Im Weißen Rössl am Wolfgangsee,
da steht das Glück vor der Tür,
und ruft dir zu: Guten Mooorgen,
tritt ein und vergiss deine Sooorgen.“
So trällert er beschwingt, der berühmte Oberkellner Leopold, kongenial verkörpert durch den charmanten Alexander Peter.
Mit unerreichtem humoristischen Gespür und unfehlbarem, subtilem Timing, treibt er uns von einem Brüller zum nächsten.
Wie dem „pfiffigen“ Charmeur da die fesche Rössl-Wirtin (zunächst noch) widerstehen kann, bleibt eines der großen Rätsel der Filmgeschichte. Und das, wo er ihr selbstlos seine bedingungslose Liebe gesteht. Wie kaltherzig kann frau sein?
Hier wird noch ein sorgenfreies 50er Flair vermittelt, so schön, dass man kotzen könnte.
Den habe ich als Steppke gesehen und fand ihn toll. Kinder sind eben nicht zurechnungsfähig;)
Aber ich war wohl so beeindruckt, dass mich noch heute meine dunkle (perverse) Seite sowas wie Nostalgie empfinden lässt.
Streng genommen soll man hier mit einem üblen Stalker mitfiebern, dessen Aufdringlichkeiten am Ende belohnt werden. Wie gesagt… Die gute alte Zeit;)
Kontroverse knappe 2 Sterne.
Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Carthauser" am 02.11.2025
Wundervoll menschlich und unsagbar tragisch zu gleich. Meine klare Filmempfehlung, ohne großen Pathos. Einfach unvoreingenommen anschauen und auf sich wirken lassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DVDPapst" am 02.11.2025
Hier bekommt man einen eher ruhigen Film über das Leben in einem perspektivlosen Viertel New Yorks voller Gewalt und täglichen Überlebenskämpfen zu sehen. Kein wirklicher Actionreisser, kann man sich aber gerne mal ansehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 02.11.2025
Ein weiterer VHS diesmal wars mein ich jetzt schon der 2te im Tiberius Vereih, eigentlich sind die von Shudder, aber ich mag so Episodenfilme, weil man hier 5 Storys in 105 Minuten geliefert bekommt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 02.11.2025
Bis etwa zur Mitte des Filmes ist er durchaus interessant und weist auch die nötige satirische Schärfe auf, auch wenn das Ausgangs-Szenario (sieben Staats-Chefs bzw. -Chefinnen völlig isoliert - ohne jegliches Sicherheits-Personal und ohne jegliche Domestiken) natürlich völlig unrealistisch ist. Ab da wird es dann ziemlich fade.
Was dem Film den eigentlichen Todesstoß versetzt, ist der Umstand, dass er der früheren sog. regel-basierten weltpolischen Ordnung (Produktionsjahr 2024) verhaftet ist und darauf seine mehr oder weniger lustigen Witzchen aufbaut (extrem störend ist das Radbrechen der britischen Preminier-Ministerin in der deutschen Synchronisation). Seit der Wiederwahl von Donald Trump ist die Welt aber eine völlig andere.
Ich bin deshalb sicher, dass der Film für kommende Generationen ziemlich unverständlich sein wird ("Was und wovon reden die da eigentlich?")
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.11.2025
Eine wunderbare Werbung für die, nennen wir sie mal christliche Kirche, denn da gibts ja zig Ablegerarten. Sollte im Vatikan und Religionsunterricht gezeigt werden. Kann mir vorstellen, dass der katholische Filmdienst den früher verbieten hätte lassen wollen. Nun, man ahnt, ich habe meine eigene Meinung über den Verein. Und da ich die Geschehnisse in diesem Film für recht glaubwürdig halte, ist das ein echter Horrorfilm. Eigentlich ein Thriller, denn mit Geistern und Dämonen hat er nichts zu tun. Mich wundert ein wenig die gemeinsame Unterbringung von Männern und Frauen in diesem Kloster, aber ansonsten nehme ich ihm nahezu alles ab. Der Film ist bedrückend, erschreckend und schonungslos. Allerdings bis auf seine letzten Minuten sehr vorhersehbar. Wen, außer einem Gläubigen, überrascht denn wohl die Herkunft des Kindes, das man im Trailer besser nicht erwähnt hätte? Das die Grundstory so banal ist, machts mir schwer, Sterne zu verteilen. Dem gegenüber steht aber eine starke Atmosphäre und eindringliches Schauspiel. Und das ist dann doch deutlich über Durchschnitt. Fazit: Harter Nonnenhorrorthriller, der sein Ziel nicht verfehlt aber überraschungsarm ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 01.11.2025
Dafür das er FSK 16 ist würd ich sagen ist er aufjdenfall ehr "relativ" brutal geworden, ansonsten die Schauspieler haben mir eigentlich ganz gut gefallen, Kameraführung usw sieht man natürlich schon ehr an das es ehr ein "billigeres" Werk ist, aber was ich ja auch sehr gerne mag, daher absolute Empfehlung, wenn sie auf B-Movies stehen. 3,4 Sterne
Die Expedition ihres Lebens wird zum Kampf ums Überleben.
Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Found Footage finde ich immer etwas nervig. Auch ist das meist sehr hektisch und verwackelt. Und dramaturgisch passt das auch hier oft nicht, in Situationen, wo keiner mehr filmen würde…
Der Vorteil von hektisch und verwackelt ist, dass auch 2tklassige Effekte als annehmbar durchgehen können. Aber hier haben sie sich mit den Dinos in den ruhigen Momenten durchaus Mühe gegeben. Ist jetzt nicht die Top Liga, aber in diesem Film das einzig Sehenswerte. Die Story ist banal und das Found Footage Konzept definitiv die falsche Entscheidung. Richtig gefilmt würde hier einfach schon mal der wesentliche Nervfaktor wegfallen. 2,3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Hier ist eben schon die Grundidee einfallslos. Und alles was dann darauf basierend passiert, kann sich eigentlich jeder selber denken, oder hat es zumindest alles schon mal an anderer Stelle gesehen.
Da ist von der ersten bis zur letzten Minute Langeweile der Begleiter. Einen halben Stern gebe ich noch für den Production Value drauf, der für diese Sorte Film noch leicht über dem Durchschnitt liegt. 1,5 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Mit ordentlichen praktischen Effekten und einem dafür realistischen Budget, hätte man aus der bescheuerten Grundidee sicher auch was machen können. Aber dann hätten auch die Darsteller und das Drehbuch ein anderes Niveau haben müssen. So wie hier ist das nur lächerlich schlecht. Kein Stern.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Hier hapert es vor allem an den Charakteren. Die Hauptfigur ist zu blöd, um zur Identifikation einzuladen, und die böse Familie besteht auch wieder nur aus stereotypen Psychopathen. Technisch ok, leidet der Film wie so viele an dem Zwang, maßlos zu übertreiben. Das Ende ist, sagen wir mal „diskussionswürdig“… 2,3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Dass der schlecht ist, weiß man eigentlich vorher. Nur ist hier Bruce Campbell mit dabei. Bei mir hat der hinterhältige Trick funktioniert. Ich habe mir den angeguckt:)
Es wird viel Zeit mit Gelaber geschunden und die CGIs sind auf Asylumniveau. Dazu gibt’s den ganzen Film über sinnloses Gedudel und Geklimper. Nee, der ist trotz Bruce richtig schlecht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Ein leicht überdurchschnittlicher 70er Jahre Western. Auch ganz interessant besetzt. Robert Culp ist hier mal anders als sonst.
Das Ganze ist in der ersten Hälfte besser, als in der zweiten. Auch gibt es hier eine seltsam unnötige Figur. Ist die nur da, um nochmal zu verdeutlichen, dass Frauen sowas nicht alleine geregelt bekommen?
Wie sie dann von einem Moment zum nächsten zur coolen Rächerin wird, funktioniert nicht. Das wirkt leider etwas lächerlich. Aber 3,1 Sterne sind das noch.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Dieser Mockbuster zu „Armageddon“ kommt reichlich spät. Aber ich bin mir sicher, die Asylumfritzen hatten schon vorher sowas in der Art verbrochen. Neben der CGI-Abteilung liefern hier Kostüm und Ausstattung bemerkenswert ab. Bei so viel künstlicher Hingabe kann man diese Produktion nur liebgewinnen. 0 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Da wollten sie sich zum 25 Geburtstag mal selbst feiern. Die Grundidee hat durchaus was. Wenn sie das zur Feier des Tages dann mal mit richtigen CGIs gemacht hätten, wäre der Film zumindest bemerkenswert gewesen.
Aber so ist das einfach nur eine der üblichen megatrashigen Asylum Ausscheidungen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 31.10.2025
Hellboy: The Crooked Man wirkt wie ein blasser Schatten seiner Marke. Der Neustart setzt auf neues Gesicht und neues Team, doch genau hier verliert der Film seine Identität: Die Inszenierung bleibt erstaunlich farb- und kraftlos, der Ton schwankt zwischen bemühtem Folk-Horror und blutleerem Monster-of-the-Week. Was als Rückkehr zu düsterer Mythologie gedacht ist, endet in zähem Pacing, schematischen Dialogen und Figuren, die kaum über Skizzen hinauskommen. Der titelgebende Antagonist hat Präsenz auf dem Papier, aber auf der Leinwand fehlt ihm Gewicht; Bedrohung wird behauptet, nicht gebaut.
Visuell merkt man dem Film ständig seine Beschränkungen an: triste Bilder, schwankende Effekte, Setpieces ohne Höhepunkt. Statt atmosphärischer Welt entsteht eine Aneinanderreihung von Szenen, die selten Spannung aufbauen und noch seltener halten. Die Musik verstärkt das Problem, weil sie Stimmungen übertüncht, wo das Drehbuch keine liefert. Auch der Humor blitzt kaum auf – und wenn, dann ohne Timing.
Im Vergleich zum einstigen Hellboy-Kosmos schrumpft die Figur hier zusammen. Es fehlt die starke Handschrift, die präzise Balance aus Groteske, Witz und Melancholie; der neue Darsteller bleibt austauschbar, das Zusammenspiel im Ensemble routiniert. Am Ende steht ein Reboot, das „kleiner“ wirkt: stilistisch ärmer, erzählerisch zäher und ohne die magnetische Präsenz, die Hellboy einmal getragen hat. Wer auf einen mutigen Neuanfang gehofft hat, bekommt vor allem Vorsicht – und die schmeckt nach wenig - schade drum, fand Ron Perlman und seine Welt um Meilen besser.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Da sieht schon einiges sehr digital aus. Das Rotwild ist total lächerlich.
Es wird bei den Kampfszenen leider viel und sehr offensichtlich an Fäden rumgeschaukelt.
Inhaltlich ist das ein ganz nettes Superheldenmärchen, aber die ganze Inszenierung macht einen künstlichen Eindruck. Es wird auch mal schrecklich theatralisch, was zu Langeweile führt. Unterm Strich hat mich dass dann aber nicht so richtig mitgenommen. 2,7 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 31.10.2025
Ein ordentlicher Spät-Western der mal nicht so episch daherkommt, wie zuletzt viele aus diesem Genre. OLD HENRY bietet eine gradlinige und konsequente Geschichte, die zwar selten überraschen kann, die aber trotzdem nicht langweilt. 3,30 Fake-Sheriff-Sterne im Oklahoma-Territorium.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 31.10.2025
Hier wird einfach zu viel zu dreist zusammengeklaut. Der Film nimmt sich für so ein Kasperletheater auch viel zu ernst, gerade was die religiöse Message angeht. Das sieht teilweise ganz gut aus, wird dann aber wieder durch die aufgesetzte Theatralik und das Overacten ausgebremst. In vielerlei Hinsicht wäre hier weniger mehr gewesen. Eigentlich in jeder Hinsicht… 2,2 Sterne.