Kritiken von "Pumpkineater" aus Kiel

Meander

Survival Instinct
Thriller, Horror

Meander

Survival Instinct
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 19.10.2026
Klar denken einige sofort an "Cube", wenn man die Screenshots oder den Trailer sieht. Aber erstens liefert "Meander" eine abgeschlossene Geschichte, die zweitens in eine vollkommen andere Richtung verläuft, als man zunächst annimmt. Dies wird jedoch erst gegen Ende zunehmend klarer, wobei dieses wiederum eng mit der Einleitung verknüpft ist. Wer also vorher abschaltet, ist selbst schuld.

Vor diesem Hintergrund hat mir "Meander" gefallen. Auch die Hauptdarstellerin macht einen guten Job und agiert im Großen und Ganzen sehr überzeugend und glaubhaft. Nur an einigen Stellen gibt es die typisch nervigen Selbstgespräche, die nur dazu dienen, dem Zuschauer Zusammenhänge und Hintergründe zu erklären.

Der Umfang der offenbar handgemachten Special Effects hält sich in Grenzen, die Qualität fällt stellenweise etwas ab. Auch gibt es einige Szenen, die auf den ersten Blick irgendwie merkwürdig erscheinen und schwierig einzuordnen sind. Dafür ist der Film insgesamt spannend und flüssig inszeniert, wobei das Ende wie gesagt einen großen Aha-Effekt bietet. Ein Horror-Film ist dieser, ebenso wenig wie z. B. "Cube", jedoch nicht und will es m. M. n. auch gar nicht sein.

ungeprüfte Kritik

The Visit

Keiner hat dich so lieb wie Oma und Opa.
Thriller, Horror

The Visit

Keiner hat dich so lieb wie Oma und Opa.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 03.10.2026
Für nicht wenige scheint der Name des Regisseurs ja fast schon automatisch mit Qualität verknüpft zu sein. Ich empfinde es mittlerweile eher andersherum, denn für meine Begriffe sind nur zwei, drei Shyamalan Produktionen okay bis gut. "The Visit" gehört eindeutig nicht dazu.

Zum einen liegt das an der Story, die mehr Kriminalfall als Grusel, Mystery oder sonst was ist. Zum anderen an deren filmischen Umsetzung, die im Wesentlichen eines ist: langweilig. Bei den wenigen Schlüsselszenen in der sonst dahinplätschernden Geschichte kommt kaum eine Emotion auf, dazu sind diese schlichtweg zu seicht, harmlos und trocken. Auch die beiden Kinder, welche der Regisseur bemerkenswert realitätsfremd oft wie Erwachsene reden und agieren lässt, sind ein ziemlicher Stimmungskiller. Deren Talent war im Übrigen auch nicht gerade oscar-reif. Außerdem wirken viele Abläufe und Handlungen unglaubwürdig bzw. hölzern und sind gerade im Detail entweder unlogisch oder völlig belanglos. Mit Ausnahme des Finales, welches peinlich übertrieben war und in Sachen Fremdscham nur noch von der darauffolgen Rap-Szene (!) überboten wird. Aus Spoilergründen werde ich an dieser Stelle aber nicht weiter auf Inhaltliches eingehen.

Ich war ja schon aufgrund der niedrigen Altersfreigabe irgendwie skeptisch. Da ich ein Fan von Found Footage-Streifen bin, habe ich "The Visit" dennoch ausgeliehen. Aber nicht einmal dieser Aspekt konnte mich überzeugen, dafür waren die Bilder viel zu klar, weich und aufgeräumt, fast schon steril. Und eben arg gestellt, wie gesagt. Nebenbei gesagt nicht das erste Mal, dass mir soetwas bei Werken des Künstlers negativ auffiel.

ungeprüfte Kritik

Hereditary

Das Vermächtnis - Jeder Stammbaum birgt ein Geheimnis.
Horror, Thriller

Hereditary

Das Vermächtnis - Jeder Stammbaum birgt ein Geheimnis.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 02.10.2026
Zunächst hat man den Eindruck, es würde lediglich um ein Familiendrama gehen, in dessen Zentrum eine von Tragödien traumatisierte Ehefrau und Mutter steht, die mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz ganz allein fertig werden muss, während sie gleichzeitig versucht, den Berufsdruck, ihre leicht verschrobene Tochter, den ungeliebten Sohn sowie den etwas einfältigen Gatten unter einen Hut zu bringen. Doch mit der Zeit fangen die Dinge an immer mehr zu eskalieren und ein irgendwie abstrakter und geheimnisvoller Unterton kommt ins Spiel, der zunehmend deutlicher wird, sich immer weiter ins Übersinnliche und Okkulte entwickelt und im letzten Drittel des Films dann mit teils heftigen Szenen und Storywendungen dominiert.

Damit gelang es Ari Aster sehr gut, eine düstere und mysteriöse Geschichte zu erzählen, die relativ harmlos anfängt und vor vermeintlich normaler, bürgerlicher Kulisse stattfindet. Doch mit jeder weiteren Filmminute bröckelt die Fassade immer weiter, hinter der es morbide brodelt. Deshalb bedarf es als Zuschauer etwas Geduld, denn ähnlich wie bei "Midsommar" wird hier der Horror langsam und kontinuierlich aufgebaut. Erfreulicherweise ganz ohne plumpe Stilmittel oder genre-übliche Effekthascherei, dafür aber mit ausgezeichneter Kameraarbeit und sehr guten Schauspielern, die ihre ambivalenten Rollen im Fall von Annie und Charlie sehr eindrucksvoll verkörpern.

Wer mit Atmospähre und smarten Storytelling mehr anfangen kann als mit plakativer Gewalt, öden Jumpscares und der alten Monster-killt-kreischende-Teenies-Nummer, wird mit "Hereditary" sicherlich auf seine Kosten kommen.

ungeprüfte Kritik

Flow

Animation, Abenteuer

Flow

Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 08.08.2026
Es ist nicht einfach, eine gute Geschichte zu erzählen. Und wohl erst recht nicht, einen guten Film zu machen. Dem Team hinter "Flow" gelang beides. Auf eine einzigarte Art und Weise. Denn der Film kommt gänzlich ohne menschliche Charaktere und Kommunikation aus. Dennoch, oder gerade deshalb, ist er sehr eindrucksvoll. Das gilt nicht nur für den Inhalt, der von einem leicht mysteriös-melancholischen Grundton geprägt ist, sondern auch für die geniale Animation, die hervorragende Optik, welche farbenfroh, aber nicht übertrieben bunt ist, sowie die grandiose, gut platzierte Instrumentalmusik.

Da es auch keinerlei Erzählerstimme o. ä. gibt, überlässt "Flow" es dem Zuschauer komplett, sowohl die Story im Ganzen, als auch die vielen metaphorischen Einzelszenen selbst zu interpretieren. Dabei wurde der Filmtitel m. M. n. sehr klug gewählt, passt er doch in vielerlei Hinsicht. Das wird insbesondere am Ende sehr deutlich.

Ich finde "Flow" recht innovativ, ist er doch nicht nur etwas für Augen und Ohren, sondern auch für's Hirn, während der Stil insgesamt erfrischend eigenständig ist. Anders als bei den meisten (Blockbuster-)Animationsfilmen, wirkt hier alles deutlich subtiler, gehaltvoller und origineller, aber auch irgendwie erwachsener. Damit gehört diese Produktion für mich zum Besten, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.

ungeprüfte Kritik

Stromberg - Wieder alles wie immer

Komödie, Deutscher Film

Stromberg - Wieder alles wie immer

Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 01.07.2026
"Wieder alles wie immer" - leider eben nicht.

Der zweite Stromberg-Film macht vieles anders. Zunächst fällt die etwas sperrig und unruhig wirkende Story auf, die zwischen vielen Schauplätzen hin- und herspringt und mit zotigen Witzen, klassischem Slapstik bis hin zu moderner Gesellschaftskritik sowie etwas Lebensphilosophie und Road Movie-Melancholie einen bisweilen merkwürden Themen-Mix bietet. Darüber hinaus wirken div. Szenen, z. B. die Proteste oder die Jugendgruppe im Park, recht laienhaft dargestellt. Und bis auf Strombose selbst, treten die ursprünglichen Charaktere zu Gunsten einiger neuen - überwiegend unlustigen - Rollen zu stark in den Hintergrund, was sehr enttäuschend ist. Was bleibt, ist eine Art "Büro ist Krieg", jedoch fast ohne Büro. Und Krieg. Also quasi Stromberg Light. Positiv ist hingegen, dass nicht nur unverbesserliche Ignoranten wie unser aller Lurchi wieder mal ihr Fett wegbekommen, sondern auch Generation TikTok sowie Vertreter/innen der heutigen Cancel Culture samt deren heuchlerischen Doppelmoral.

Fazit: im Prinzip ist es schön zu sehen, dass Stromboli und der Rest der Capitol, wenngleich längst nicht alle, weiterhin ihr Unwesen treiben. Einige der typischen Gags sind zwar immer noch lustig, obwohl sie inzwischen zum x-ten Mal wiederholt werden, aber insgesamt fängt der Kult an, etwas zu verblassen. Der Spagat zwischen Old School und frischen Ideen gelingt hier nur bedingt. Beide Ansätze sind nicht sehr überzeugend, sodass Film Nummer 2 in keinerlei Hinsicht mit dem Vorgänger oder gar der Serie mithalten kann. Dementsprechend fällt meine Wertung aus:

2,8 von 5 Aktenmongos

ungeprüfte Kritik

Backrooms

Horror, Thriller

Backrooms

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 26.06.2026
Nachdem ich den Kinofilm gesehen hatte, schaute ich mir Parsons' Videos auf Youtube an. Und wie fast immer, ist das Original dem Remake auch hier in fast jeder Hinsicht überlegen, wie ich finde. Wobei der Begriff Remake es nicht wirklich trifft, "Backrooms" weicht inhaltlich und perspektivisch beträchtlich von der Vorlage ab.

Im Film stehen Personen, die im Prinzip unbeteiligt sind, und deren Vergangenheit sowie mentale Verfassung im Mittelpunkt. Dadurch rücken sowohl die Backrooms selbst, als auch deren Begleitumstände sowie der gesamte Mysteryfaktor spürbar in den Hintergrund und werden quasi durch eine psychologische Komponente ersetzt, die mittels langer Dialoge und einiger zeitlichen Rückblenden insziniert wird. Letztere tragen kaum etwas zur eigentlichen Story bei, werfen neue Fragen auf und sind für den Fluss eher hinderlich. Außerdem ufert der Streifen zeitlich so unnötig aus. Die meisten Handlungsabläufe wurden gut eingefangen bzw. dargestellt, nur manchmal gibt es im Detail Nachlässigkeiten. Auf altmodische Stilmittel wie die obligatorische Beinverletzung, die während des Stolperns beim zögerlichen Fluchtversuch entstand, wurde dagegen leider nicht verzichtet.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Backrooms" für sich genommen sowohl konzeptionell als auch audiovisuell hervorragend ist, inhaltlich jedoch deutlich trockener und konventioneller als die Miniserie. Daher von mir 3,4 von 5 brummenden Leuchtstoffröhren für den Film und 4,5 für die Videos als Einheit.

ungeprüfte Kritik

Eddington

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 07.05.2026
Wenn man nicht mitbekommen hätte, dass die Vorkommnise im Film so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben bzw. noch immer stattfinden, müsste man annehmen, "Eddington" wäre ein erschreckender, unheimlicher und unmöglicher Mix aus Science Fiction und Dystopie. Und zwar nicht nur in den USA, sondern direkt vor der eigenen Haustür, auf dem eigenen PC, am eigenen Arbeitsplatz.

Durch das gute Spiel sämtlicher Akteure, allen voran Joaquin Phoenix, fühlt man sich als Zuschauer quasi permanent um fünf bis zehn Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und obwohl "Eddington" letztendlich doch nur ein Film ist, kommen selbst im Nachhinein viele Erinnerungen an die damalige Situation hoch, mit all ihren grenzenlosen Facetten von Ignoranz, Egoismus und Dummheit.

Was auffällig war ist, dass der Film sozusagen aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte ist inhaltlich sehr geprägt von überaus lebensechten Abläufen und Handlungen, während es danach eher in Richtung Thriller und Actionfilm geht. Das war dann doch ziemlich überraschend, ebenso, wie die letzten 10 Minuten, die noch einmal in eine völlig andere Kerbe hauen.

Abschließend muss ich sagen, dass Ari Aster dem menschlichen Treiben der vergangenen Dekade, in der die gefährlichste Waffe das Smartphone ist, sehr gut den Spiegel vorgehalten hat, auch technisch. Mit einiger Symbolik und sehr vielen kleinen Details, z. B. das Schild auf dem Wagen des Sheriffs "Your Being Manipulated". Mich würde brennend interessieren, was Menschen in 50-100 Jahren wohl empfinden, wenn sie sich "Eddington" ansehen.

3,8 von 5 Verschwörungstheorien

ungeprüfte Kritik

Das Riesending

20.000 Meter unter der Erde.
Dokumentation

Das Riesending

20.000 Meter unter der Erde.
Dokumentation
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 27.04.2026
Abgesehen vom eigentlichen Star, den spektakulären Höhlenlandschaften rund einen Kilometer unter der Erdoberfläche, punktet dieser Dokumentarfilm vor allem durch seine Machart. Die unterschiedlichen Kameraeinstellungen und Schnitte, die Farben und Beleuchtungseffekte sowie die erstklassige und sparsam eingesetzte Erzählerstimme von Benjamin Völz machen hier den Unterschied. Dazu kommt eine musikalische Untermalung, die ebenso wie die Umgebung selbst, von majestätisch über mysteriös bis bizarr, wunderbar zu den außerordentlichen Bildern passt.

Die Teilnehmer der Expedition kommen ebenfalls zu Wort, wenn auch eher selten. Daneben gibt es digitale Animationen, die verdeutlichen, wie riesig und verzweigt das Geflecht aus unterirdischen Höhlen, Schluchten, Gängen, Seen und Tunneln tatsächlich ist. Außerdem wird gezeigt, dass die fünf Männer den gefährlichen sowie körperlich und materiell fordernden Abstieg nicht nur zum Spaß wagen. Es werden Bodenproben genommen und das System wird katographiert sowie vermessen.

Mich fasziniert fast alles, was unter der Erde liegt, würde die meisten solcher Anlagen, ob natürlich oder von Menschenhand gemacht, jedoch nicht betreten. Daher war es extrem interessant, das tiefste und längste Höhlensystem Deutschlands am Bildschirm mitzuerkunden, obwohl ich bei einigen Szenen selbst in meinem Sessel eine gewisse Beklemmung merkte. Irre.

ungeprüfte Kritik

Johanna von Orleans

Abenteuer, Kriegsfilm

Johanna von Orleans

Abenteuer, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 18.03.2026
Hier kommt alles zusammen, was einen perfekten Film ausmacht: bis in die Nebenrollen gut besetzte Schauspieler, bombastische Produktion, glaubhafte Darstellungen, lebhafte Abläufe und natürlich eine fabelhafte Regie. Bei der deutschen Version muss man außerdem die herausragende Synchronarbeit von Sandra Schwittau hervorheben.

Was mir inhaltlich zudem gefallen hat, ist die ambivalente Darstellung der Hauptfigur. Statt Jeanne als spätmittelalterliche Superheldin zu verklären, werden deren innere Konflikte, Motive und Antrieb - trotz Heiligsprechung 500 Jahre später - durchaus kritisch abgebildet. Insofern verkommt dieser Spielfilm nicht zur einer engstirnigen Huldigung. Ähnliches gilt für die unrühmliche Rolle der Kirchenvertreter.

ungeprüfte Kritik

Die Abenteuer von Kina & Yuk

Zwei Polarfüchse entdecken die Welt.
Abenteuer

Die Abenteuer von Kina & Yuk

Zwei Polarfüchse entdecken die Welt.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 08.03.2026
Ein im wahrsten Sinne toll erzählter, wunderschöner Spielfilm mit tierischen Hauptdarstellern und vielen fantastischen Aufnahmen. Diese sind teilweise so spektakulär, dass man sich fragt, ob bzw. inwieweit KI oder sonstige Tricktechnik zum Zuge kam. Die jüngeren Zuschauer werden das vermutlich aber gar nicht merken, während sich die Älteren freuen, dass die Story nicht übermäßig kitschig ausfällt und stellenweise sogar recht fesselnd ist.

Die Altersfreigabe ab null Jahren garantiert einen Film ohne jegliche Brutalität, Gewalt oder Angst. Allerdings wird schon deutlich gemacht, dass auch im Tierreich nicht alles Sonnenschein ist und es sowohl Freund als auch Feind gibt. Und dass heutzutage jedes Ökosystem bedroht ist, sei es auch noch so groß, kalt oder weit entfernt. Da fand ich es doch irgendwie unpassend, außgerechnet einen Menschen in einer bestimmten Schlüsselszene als Lebensretter darzustellen.

Wer ein Faible für Flora und Fauna hat, kann mit "Kina & Yuk" ohne Vorbehalte einen schönen Filmnachmittag verbringen. Alleine, mit Freunden oder der ganzen Familie.

ungeprüfte Kritik

1978

Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

1978

Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 05.02.2026
Mir hat der Film gefallen, aus folgenden Gründen. Erstens: die inhaltliche Mischung aus Regime-Folter und Sekten-Okkultismus ist mal etwas anderes. Zweitens: Effekte, Maske usw. sind überwiegend handgemacht. Drittens: die Atmosphäre ist durchaus beklemmend und die Story kommt ohne Umschweife auf den Punkt.

Auf der Soll-Seite stehen zum Teil etwas laienhaft wirkende Abläufe bzw. Schauspieler sowie die insgesamt recht kurze Laufzeit. Außerdem gibt es kaum Näheres über den Dämonen-Kult zu erfahren, was ich sehr schade fand. Das Ende ist offen.

Im Ergebnis ein ehrlicher, relativ spannender Genre-Mix mit einigen Ecken & Kanten, der jedoch ohne die genre-typischen Plumpheiten auskommt. Gerne mehr davon!

ungeprüfte Kritik

The Stepfather

Kill, Daddy, Kill! Eine ganz normale Familie... dafür würde er töten!!!
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

The Stepfather

Kill, Daddy, Kill! Eine ganz normale Familie... dafür würde er töten!!!
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 29.01.2026
"The Stepfather" ist weder Fisch noch Fleisch. Für einen Horrorfilm zu blutleer und zahm, für einen Psychothriller zu seicht und kraftlos. Denn obwohl die Story eigentlich zu fesseln vermag und auch die schauspielerischen Leistungen überwiegend stimmen, gibt es bis auf das Finale kaum nennenswerte Höhepunkte. Insbesondere die Nebenhandlungen mit dem Psychiater sowie dem Angehörigen eines der Toten verwässern den eigentlichen Kern der Story enorm. Schade, denn Terry O'Quinn verkörpert den Vorstadt-American Psycho ziemlich gut. Das größte Manko ist allerdings der penetrante, total deplazierte und völlig vermurkste Elektro-Soundtrack, der wie eine laienhafte Miami Vice-Kopie klingt. Das war wirklich DER Stimmungskiller überhaupt.

ungeprüfte Kritik