Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "Kamikurt" aus

125 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Die Hüterin der Wahrheit 2
    Dina und die schwarze Magie - Basierend auf dem Roman von Lene Kaaberbøl.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 22.04.2019
    War der erste Teil der Saga doch spannend und voller schöner Details und vor allem auch mit einer wunderbaren Umsetzung scheint mir der zweite Teil deutlich an Fahrt zu verlieren. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und die Dialoge zwischen Vater/Tochter wirken doch oft sehr an den Haaren herbeigezogen. Der ganze Film war ein deutlich schlechterer Teil und irgendwie vermittelt er das Gefühl, nur der Lückenbüßer bis zum Finale zu sein. Viele Szenen sind doch arg strapaziert und bemühen sich irgendwie auf das Ende zu kommen und einige Zufälle sind doch zu viel im Ganzen - das mindert leider den Filmgenuß weil es die Spannung nimmt. Es ist immer schwer anzuknüpfen aber warum nun gerade Dina's stärkstes Talent in diesem Teil so in den Hintergrund gerät ... sehr schade. Wieder schöne Bilder, ein tolles Setting - man kann sich den Film also gern ansehen, er ist technisch gut gemacht - nur leider kann er nicht so fesseln wie der erste Teil. Daher leider nur Durchschnitt....
  • Zero Tolerance
    Zeugen in Angst
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.05.2018
    Ich weiß nicht, eine Story, die schon oft genug verfilmt wurde, das ganze eher als TV Format denn als Kinofilm ... hatte eher das Gefühl, ich schaue Tatort am Sonntag. Naja, ist sicher Geschmackssache, aber wäre ich für den Film ins Kino gegangen, hätte ich wohl eine herbe Enttäuschung erlitten. Insgesamt fand ich weder die Schauspieler noch die Geschichte packend - eher glanzlos und keine Empfehlung.
  • Acts of Violence
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 06.05.2018
    Schade, Bruce Willis in der zweiten Reihe und nur wenig glaubwürdig in seiner Rolle, vorrangig einer der typischen b-Movie Rache & Vergeltungsfilme. Viel Schießereien, die Bösen verlieren und am Ende sind (fast) alle happy. Der Streifen hat leider nur wenig Tiefgang und obwohl die Schauspieler durchaus gut agieren gibt es soviel Logiklöcher und Sprünge, die den Film leider vollkommen ruinieren. Am Ende wartet man nur noch auf das große Shootout und auch das gestaltet sich etwas langatmig. Leider nur sehr leichte Kost und ein paar dramatische Szenen - die Charaktere in der Anlage zwar mit Potential aber nicht ausgestaltet - man kommt ihnen nicht nahe. Alles in allem einmal ansehen und vergessen. Schade - langsam verliert der Magnet Bruce Willis an Strahlkraft.
  • Fikkefuchs
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 17.04.2018
    Dieser Film sollte einen Beipackzettel bekommen: Depression ist die Folge zu langen Sehens. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, Pornoausschnitte, eine Totalversager, ein Totalversagervater, ein vollkommen sinnfreies und trauriges Dasein fristend, Kraftworte ohne Ende und alles in allem keine Idee, was der Film vermitteln will. Die Dialoge bewegen sich irgendwie im leeren Raum und sind teilweise schwer zu ertragen. Was daran Kunst ist oder wenigstens Satire oder irgendwas Sinnvolles, das entzieht sich leider völlig meiner Kenntnis. OK, ich gebe zu, ich habe nach 45 Minuten ausgemacht und habe versucht, wieder etwas Sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen. Ein unsympathischer Film, teilweise zugekleistert mit Selbstmitleid der Charaktere, die man sich weit weg aus seiner Welt wünscht. Die Sicht auf die männliche Psyche geht voll in die Hose und ein solches Bild hilft nicht zum bessern Verständnis, es schwankt zwischen Ekel und Bedauern, tendiert aber eher zum Abwenden. Er wird als "Knaller" und "Endlich ehrliche Sicht" angepriesen, bleibt für mich aber einfach nur Schund. Der Film taugt nicht mal als Milieustudie oder als Pendant zur MeeToo Debatte, er ist einfach nur armselig und enttäuschend und kein Beitrag zur Kultur. Fazit: Dann lieber echten Trash reinziehen - da weiß man, was einen erwartet :)
  • Silk Road
    Könige des Darknets - Die wahre Geschichte des größten Internet-Verbrechens aller Zeiten.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.12.2017
    Was für ein Thema... und dann dieser Film. Unaufgeregt, simpel, gradlinig und langweilig. Die Schauspieler ganz ok, der Plot an sich auch, aber das Thema hätte doch so viel mehr verdient. Ich persönlich war sehr enttäuscht, wi eman ein solch großes Thema so belanglos verfilmen kann - was eine Verschwendung. Der Film an sich ist akzeptabel aber es mangelt eindeutig an Hintergrundinformationen, an Detail, an Tiefe - das können die drei Hauptdarsteller nicht ausgleichen. Man hat immer das Gefühl, irgendein TV Plötchen, eine Liebesgeschichte zu schauen anstatt einen Film um das Größte Unbekannte im Netz mit all seinen kriminellen Strängen - sehr schade. Ich denke, der Film borgt sich das spannende Thema, geht aber weit dran vorbei.
  • Schrotten!
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 14.09.2017
    Ein Film, der angenehm dahin plätschert und ohne billige Aktion oder Zoten auskommt. Die detailliert mit reichlich Retro-Flair ausgestatteten Sets kommen gut zur Geltung. Die heimlichen Stars des Films sind aber die Nebenfiguren und die amüsanten Dialoge. Oft muss man die verschrobenen und etwas schwierigen Typen einfach gern haben - solange sie auf der Leinwand bleiben. Lucas Gregorowicz agiert in seiner Hauptrolle mehr routiniert als engagiert, sein Gegenüber Frederick Lau alias "Letscho" rettet aber so gut wie alles mit der eckig-prolligen Verkörperung eines scheinbaren Antihelden, der sich mit reichlich Bauernschläue kreativ durchzumogeln versteht. Erzählerisch mischen sich konventionelle Elemente mit einigen kreativen Ideen. War irgendwie klar, dass sich auf dem väterlichen Schrottplatz eine potentielle Partnerin für Mirko rumtreibt, die geschickt mit dem Schweißbrenner ist. Auch das Ende zeichnet sich spätestens nach der Hälfte des Films ab. Immerhin ist die Zugentführung, die an so manchen klassischen Gaunerfilm erinnert, gut umgesetzt. Man gönnt den Möchtegern-Ganoven ihren schelmischen Coup und genau das macht viel von der Qualität der ganzen Geschichte aus. Die Underdogs im Kampf gegen die ungerechte Welt - das geht immer. Auch wenn es sich nicht um die nächste große Offenbarung des deutschen Films handelt, taugt "Schrotten!" doch für neunzig Minuten gute Unterhaltung.
  • Tiger House
    12 Stunden, 4 Killer, 1 Ausweg.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 21.08.2017
    Einer der vielen Home-Invasion-Streifen. Beginnt der Film noch mit einigen interessanten Momenten verliert er mit dem Auftreten der schablonenhaften Bösewichte schnell an Spannung, zu sehr ist deren Handlung immer so gedreht, wie es der Film grad braucht. Daher bleibt der Film seltsam blutleer und das liegt nicht an fehlenden Splattereffekten, hier ist eine gute Balance gefunden - sondern an den unlogischen Aktionen der Bösewichte und natürlich dem merkwürdigen Plot. Plötzlich gibt es gute Bösewichte und perverse Psychopathen - diese verhalten sich nicht sehr stringent wie man es für so ein Vorhaben erwarten würde - es kommt leider nicht wirklich authentisch rüber. Der Film wird eigentlich hauptsächlich von der überragenden Präsenz von Kaya Scodelario getragen, die wirklich sehenswert spielt. Wenn sie grazil wie eine Raubkatze durch das Haus schleicht und die Bösewichte zur Strecke bringt ist das der eigentliche Höhepunkt des Films - den Rest kann man getrost vergessen. Dafür gibt es dann drei Sterne - also vielleicht einmal ansehen ohne große Erwartungen und dann wieder vergessen.
  • Jeder stirbt für sich allein
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 28.06.2017
    Zwiespältig. Die wirklich gute Riege an Schauspielern schafft es trotzdem irgendwie nicht, aus den Figuren mehr als Schablonen zu machen. Der Film liefert brilliante Bilder und eine sehr schöne Kulisse, doch irgendwie fehlt den Personen die Glaubwürdigkeit und einzelne Handlungen driften da ins Unwirkliche. Die Geschichte von Hans Fallada wird im Film eher zu einer Verallgemeinerung. irgendwie waren ja doch alle gegen Hitler und sein Regime. Manchmal bewegt der Film, an manchen Stelle langweilt er. Es fällt schwer Zugang zu finden und das Gefühl bleibt, dass der Film nicht das wahre Gesicht der damaligen Zeit zeigt. Wäre eine oder zwei Charaktere so angelegt, wie z.B. der authentische Richter Fromm wäre das ok, aber so wirkt es verallgemeinernd und entschuldigend, ein Bild, das zu einfach ist. Insgesamt daher eher 3 Sterne für einen trotz toller Besetzung flachen Film, der sein Potential nicht ausspielt.
  • Verborgene Schönheit
    Alles gehört zusammen.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 21.06.2017
    Der Film läßt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite finden sich großartige Schauspieler, die einen jederzeit innerhalb von Sekunden in den Bann ziehen können - Weltklasse. Es macht pures Vergnügen, zuzuschauen und diese wunderbare Akteure zu begleiten, wenn sie den Rollen Leben einhauchen, großes Kino. Auch vermag der Film oft anzurühren und Emotionen zu wecken - das Thema ist ein tiefgehendes und schreckliches. Hier ist der Film grandios und man folgt der Geschichte gern. Auf der anderen Seite ist der Film aber so überladen, jede Rolle hat ein eigenes dramatisches Schicksal, nichts ist einfach so ohne Tragödie. Hier wirkt der Film wie ein Supermarkt, der einfach jedes Thema ins Angebot nehmen musste. Für einen Film ist das einfach zuviel Konstruktion, hier hätte weniger eher mehr ergeben. So gibt es so schöne Ansätze zwischen einzelnen Personen, die aber dann erdrückt werden von der Wucht der Einzeldramen. Zu allerletzt passt einfach alles zu hübsch zusammen und der Film löst sich zu seicht auf. Man merkt eben leider dann doch sehr stark das Reißbrett, auf dem die Figuren entstanden sind und den Wunsch, kein loses Ende zu lassen. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Mut zu offenen Fragen bliebe, zu Brüchen und vielleicht auch einfach zu keinem Ende, den wie soll ein solches Thema jemals enden. Aber alles in allem ist es ein toller Film, daher von mir 4 Sterne trotz der Überperfektion.
  • Eat Locals
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 17.06.2017
    Etwas zwiegespalten - so sind die Figuren schon sehr abwechslungsreich angelegt, sodass sich die größtenteils sehr erfahrene Besetzung an Schauspielern lustvoll austoben kann und damit einige, aber längst nicht alle Hänger im Drehbuch ausgleicht. Jedoch ist die Story ab und zu etwas holprig. Aber zwischendurch blitzen immer wieder witzige Momente auf, die einen dann wieder mit dem Film versöhnen. Der Plot ist eigentlich sehr nett, die darum gestrickte Story tritt jedoch immer wieder auf der Stelle. Ab und zu gibt es aber überraschende Einschnitte (was verrate ich lieber nicht, sonst ist die Spannung weg) und dann macht der Film auch Spaß.

    Fazit: Der Humor ist etwas einseitig und die Handlung verläuft mehr als holprig, aber die glänzend aufgelegte Besetzung macht aus „Eat Locals“ eine durchaus unterhaltsame Vampirkomödie. Dafür gibts 3,5 Sterne
  • Catfight
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 12.06.2017
    AUA - mag sein, dass die Prügelei zwischen den Protagonisten ein wesentlicher Baustein für den Film ist, aber die Szenen sind so überdreht, dass sie einfach nerven. Der Sound klingt so als ob alle Knochen brechen -- und doch gehts munter weiter. Davon aber mal abgesehen hat der Film auch positive Seiten, Heche und Oh spielen die Kontrahenten sehr gut und gehen in der Rolle voll auf, man sieht jeder der Beiden an, was sie an Schmerzen erleben. Auch ist die Symmetrie der Erlebnisse der Beiden ein schönes Stilelement. Sehr bereichernd auch die den beiden Hauptakteuren an die Seite gestellten Figuren, die einen stimmigen Rahmen und viele Überraschungen beisteuern. Insgesamt hat mich der Film gut unterhalten und der Plot hat gefallen - nur das Ende fiel dann doch wieder ab - so hat der Film einige Höhepunkte und auch einige Täler. Kein sehr tiefgründiges Drama aber dann doch ein netter Film - kriegt 3,5 Sterne auf der "Beat-me-up"-Skala.
  • Nacktbaden
    Manche bräunen, andere brennen.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 03.05.2017
    Keine Komödie, eher ein Drama mit skurrilen Momenten, streckenweise traurig, dann wieder öde und träge, gefolgt von etwas Leben .. kein Film, den ich mir nochmal anschauen würde. Die Darsteller sind nicht so schlecht, aber die Synchronisation ist grauenhaft - und das Drehbuch hat Längen und ein Ende, das einen ratlos zurück läßt. Insgesamt eine gute Idee, ein fast erbarmungsloser Einblick in ein verkorkstes Leben aber dann eben leider auch wieder zu uninteressant, daher nur 2 Sterne.