Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Man merkt bei Basic Instinct 2 leider an jeder Ecke, warum späte Fortsetzungen von Kultklassikern so oft in die Hose gehen – vor allem, wenn 14 Jahre dazwischenliegen und Paul Verhoeven nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzt.
Ich hatte ihn von damals schon als ziemlich mau im Kopf, und mehr als ein müder Aufguss ist es leider auch nicht. David Morrissey kommt zu keinem Zeitpunkt an die raue Präsenz von Michael Douglas ran; zwischen den beiden knistert absolut gar nichts. Sharon Stone versucht zwar krampfhaft, das manipulative Biest von damals wiederzubeleben, rutscht dabei aber oft ins unfreiwillig Komische ab. Wo Teil 1 noch ein verdammt clever konstruierter Erotik-Thriller war, verliert sich der zweite Teil in wirren, an den Haaren herbeigezogenen Wendungen und zähem Psychogequatsche.
Auf DVD reißt das Ding technisch natürlich auch keine Bäume mehr aus – Standardkost aus den 2000ern, Bild und Ton sind bestenfalls zweckmäßig.
Ein völlig unnötiges Sequel, das man sich höchstens aus reiner Vollständigkeit ins Regal stellt. Mäßige 2 von 5 Sternen.
Ein brutaler Mord. Ein genialer Killer. Ein Cop, der keiner Gefahr widerstehen kann.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 13.10.2026
Damals als Teenager heimlich geschaut und im Kopf irgendwie als verbotenen „Softporno“ abgespeichert – jetzt auf 4K UHD im Heimkino reingezogen und erst richtig gecheckt, was für ein verdammt starker Neo-Noir-Thriller das eigentlich ist.
Klar, die berühmt-berüchtigte Verhörszene kennt jeder. Aber Paul Verhoeven liefert hier so viel mehr ab: Ein eiskaltes Psychoduell, Sharon Stone als manipulative Ikone und eine Atmosphäre, die durch den genialen Score von Jerry Goldsmith von der ersten Sekunde an packt. Michael Douglas als abgefuckter Ermittler passt einfach wie die Faust aufs Auge.
Und was die UHD-Scheibe hier technisch rausholt, ist schlicht der Hammer. Gestochen scharfes Bild, perfekter Kontrast und ein wunderbar organischer Filmlook, ohne dass das Korn digital glattgebügelt wurde. Auch der Ton hat ordentlich Druck und Dynamik auf den Kanälen.
Ein meisterhaft konstruierter 90er-Kultthriller, der auf 4K erst seine volle Wucht entfaltet. Volle 5 von 5 Sternen („Grandios“)!
Bewertung und Kritik von Filmfan "DVDPapst" aus Erbendorf am 13.10.2026
Chum ist ein eher durchschnittlicher Haithriller über einen Mann der für die Rache an dem Hai der einst seine Frau verspeiste selber über Leichen geht. Die Fressszenen hat man schon besser gesehen, wirken meist etwas künstlich. Darsteller und Synchronisation, na ja! Für einmal ansehen gut.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MovieLover" aus Remscheid am 13.10.2026
Na ja, die Trickkiste wurde zwar bis zum letzten geplündert, aber meines Erachtens schlechtester Film der Reihe.
Wir haben alle gesehen, ursprünglich wegen der 3D-Versionen...Diesen Film hätten wir uns sparen können - schade.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MovieLover" aus Remscheid am 13.10.2026
3 Sterne sind zu wenig, da die Schauspieler mehr verdient haben.
4 sind eigentlich zu viel (man hätte aus der Story noch ein bisschen mehr rausholen können - also 3,5*
Für einen netten Filmabend mit einer Prise Humor und Action ohne Kopfschmerzen;-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "MovieLover" aus Remscheid am 13.10.2026
Nach einem ruhigen Anfang, geht es aber so richtig zur Sache! Insbesondere Männer ( ;-)) sollten sich unbedingt in Geduld üben - es lohnt sich definitiv, die Action kommt früh genug! Das Atmen bitte nicht vergessen...Nach langer Zeit mal wieder ein guter Action-Film (aber nicht aus Hollywood;-)) Punkt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "MovieLover" aus Remscheid am 13.10.2026
Wenig erwartet und äußerst positiv überrascht worden - eindeutiger Filmtipp von mir!
Interessante Thematik am Puls der Zeit und recht gute Schauspieler machen den Film absolut sehenswert.
Es muss keineswegs immer nur Hollywood sein; es gibt mittlerweile viele europäische, cinematische Leckerbissen;-)
Bewertung und Kritik von Filmfan "KarlChristianH" aus Tamm am 12.10.2026
Ein Thriller der sicher nicht am besten gedreht ist aber für spannende Unterhaltung sorgt. Wer Action mag, die nicht immer ganz realistisch ist, sollte den Film sehen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "KarlChristianH" aus Tamm am 12.10.2026
Ein typischer Western mit viel Knallerei und Whiskys am Tresen. Anfänglich war der Film noch emotional nach und nach aber langatmig. Der Ritt nach New Mexiko nahm kein Ende. Ich habe den Film nicht bis zum Ende geschaut. Nur für absolute Western Fans etwas!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Schwabenkino78" aus Aidlingen am 12.10.2026
Einfach nur grausam diese Neuverfilmung. Habe nach 15 Minuten ausgeschaltet. Kommt nicht annähernd an das Original von George A. Romero heran. Hätte mir besser einen anderen Film ausleihen sollen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "HerrAnonym" aus Taufkrichen am 11.10.2026
Wenn ich morgens in der S-Bahn meinen Blick über die anderen Fahrgäste schweifen lasse, dann sind klare parallelen zu diesem Film ersichtlich. Spaß bei Seite? Für die die es nicht mitbekommen haben:
Das Bildungsniveau unserer Kinder nimmt stetig ab und die Bildschirmzeit stetig zu. Dank KI wird diese Tendenz sicher noch verschärft.
Die Dystopie des Films bringt einem das was kommen könnte etwas zu überdreht näher. Auch weniger Erklärzeit über die zwangsrekrutierten Mitstreiter und etwas mehr Logik (z.B. kein HDMI-Kabel als Datenkabel ausgeben) hätten dem Film gut getan.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sp3ncMan" aus Straßburg am 11.10.2026
Katastrophale Pseudo Fortsetzung ohne Sinn und ohne Niveau. Hat mit dem 1. Teil nichts zu tun. Warum sich Stallone und Co. für so ein C Movie hergibt, ist mir schleierhaft.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RudolfW" aus Schmitten am 11.10.2026
Hui, der Film ist wirklich eigen. Ich bin mir gar nicht sicher was er uns erzählt, das wie hat mir aber Spaß gemacht. Die monotone Atmosphäre des Drehorts zerrt an den Nerven. Juno Scares sind selten und gut gesetzt. Die Schauspieler innen sind Klasse. Spannend ist vor allem aber das der Film nichts verrät, manchmal tut er so aber dann führt er einen wieder aufs Glatteis.
Fazit, auf alle Fälle sehenswert.
Ich will aufstehen und in der Stadt umhergehen und ihn suchen, den meine Seele liebet.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "RudolfW" aus Schmitten am 11.10.2026
Ein Klassiker den ich mir mal wieder gönnte. Lakonisch, traurig, dreckig die Öde und Gewalt des Ghetto eingefangen. Intensiv wie selten und kaum gealtert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tosby" aus Berlin - Friedrichshain am 11.10.2026
„Presence“ hat eine interessante Grundidee: Wir beobachten eine Familie aus der Perspektive eines Geistes. Leider ist diese Perspektive auch schon das Spannendste am ganzen Film.
Der Geist schwebt durchs Haus und verfügt gefühlt über zwei, drei Skills, die irgendwann genauso wenig Eindruck machen wie die ständig wiederkehrenden Kamerafahrten. Bedrohung, Atmosphäre oder echte Spannung? Für mich null vorhanden. Stattdessen schaut man Menschen dabei zu, wie sie durch Zimmer laufen und Gespräche führen, die selten fesseln.
Auch das Familiendrama trägt den Film nicht. Die Mutter bevorzugt den Sohn, die Tochter trauert, der Vater vermittelt. Konflikte sind vorhanden, bleiben emotional aber erstaunlich blass. Ich habe verstanden, dass diese Familie Probleme hat – gespürt habe ich davon wenig.
Die ungewöhnliche Inszenierung kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie wenig die Geschichte zu bieten hat. Auch die Auflösung macht die zähe Zeit davor nicht nachträglich spannend. Für mich ein unfassbar langweiliger Film, dessen originelle Idee für einen Kurzfilm gereicht hätte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 10.10.2026
„ A Mana ?...........Luja, sog i !!!“
Na bravo, jetzt schickt man schon Münchner Taxifahrer in den Himmel, nur damit sie dort feststellen dürfen, dass der ganze Schlamassel auf Erden noch lange nicht erledigt ist. Die Vorlage von Ludwig Thoma ist bayerisches Kulturgut und eine herrlich bissige Satire. Da sollte doch eigentlich nichts schiefgehen, oder?
Tja, leider ist zwischen einer guten Vorlage und einem guten Film manchmal ein himmelweiter Unterschied. Statt anarchischem Grant, frechem Humor und einer ordentlichen Portion bayerischer Boshaftigkeit bekommt man hier eine Familiengeschichte serviert, die sich stellenweise mehr um Gefühl und moralische Nachhilfe bemüht als um wirklich zündende Pointen. Da wird der grantige Wiggerl beinahe zum braven Lämmchen erzogen. Ja mei, wenn das der Ludwig Thoma noch erleben müsste!
Immerhin macht Maximilian Brückner seine Sache ordentlich und bringt genügend bayerischen Charme mit. Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Leider hilft selbst der liebe Gott nicht, wenn das Drehbuch zu oft auf Nummer sicher geht. Aus einer bissigen Satire wird so eine recht gefällige Komödie, der ausgerechnet das nötige Portion grantiges Gift fehlt.
Fazit: Sicherlich kein himmlischer Volltreffer und gemessen an der Vorlage eine verpasste Chance. Trotzdem ist nicht alles zum Teufel: Wer eine unterhaltsame, etwas sentimentale bayerische Komödie sucht, kann durchaus seinen Spaß haben. Grantiger und frecher hätte es aber schon sein dürfen! Ich gebe 3 leicht angesäuerte Sterne für diese vermurkste "Ein Münchner im Himmel"-Fassung: annehmbar bis sehenswert.
„Scheiß da nix, dann feit da nix!“ – Gilt leider auch fürs Drehbuch.
Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 10.10.2026
Mit einer der besten Psychothriller in letzter Zeit. Okay, die Story ist nicht unbedingt neu, aber verführerisch undurchsichtig und fesselnd umgesetzt. Die drei Hauptakteure passen perfekt zu ihren Rollen mit dem Hang zum absoluten Wahnsinn. Sound + Optik geben der knisternden Spannung den letzten Kick. Wem kann man trauen? Eigentlich keinen! Daumen hoch bei 4 Sternen!
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 09.10.2026
Oberösterreich Mitte des 18 Jahrhunderts, da war das Leben rau und hart und bestand aus arbeiten, beten und wieder arbeiten. Die Fesseln des dörflichen Lebens welches durch Gottesfurchtund strengem Verhaltenskodex durch die Dorfgemeinschaft und die Kirche bestanden, die Einsamkeit, Heimweh und die Enttäuschung kein Kind zu bekommen lassen Agnes immer weiter verzweifeln und sie fällt in eine Depression aus der sie nur einen Ausweg sieht...
Bildgewaltig und wortkarg, wie die Gegend und die Zeit im allgemeinen so waren, Klasse umgesetzt... Ich konnte den Dialogen weitestgehend ohne das lesen der Untertitel folgen, lediglich einzelne Worte waren für mich durch den Dialekt nicht verständlich, wer nur Hochdeutsch versteht braucht allerdings die Untertitel um dem Film zu folgen.
Klasse 4 Sterne für dieses Drama das einen berührt...
Ein Wintermärchen mit dem Streuner. Basierend auf dem internationalen Bestseller.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 09.10.2026
Eigentlich eine recht typische Fortsetzung. Wieder sehr rührselig, aber mit Happy End und Vorweihnachtsfeeling.
Der Nachfolger handelt jetzt von den letzten Monaten der beiden als "Straßenmusiker" und dem eher armen Leben. Wenig Geld ist da und das Tierschutz-Amt möchte die beiden Haudegen ggf. trennen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "PierreW" aus Hannover am 09.10.2026
Nun, schon in meiner Kindheit fand ich Pinocchio nicht nur naiv, was ja OK ist, sonder auch ziemlich dämlich! - Ich hatte mich auf diese Horror Version ziemlich gefreut und wurde doch realitiv entäuscht. Alles wirkt auf mich so gewollt, auch die Gewaltszenen. - Das Ende, vor allem die Reaktion des "Menschenjungen" fand ich dann doch peinlich oberflächlich! - Dabei war die Story samt Inhalt gar nicht mal schlecht. (Interessante und gruselige Ideen), nur die Umsetzung fand ich nicht so gut. - Glaube nicht das ich mir eine Fortsetzung antun würde!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 09.10.2026
„Endlose gelbe Räume, flackerndes Neonlicht und kein Ausgang in Sicht. Na toll, wer braucht da noch einen schlechten Tag?“
Doch hier hat „Wernerbros“ wieder (...wie so oft) gut geschrieben. Zitat: „Toller Streifen, der sicher nicht jedem gefallen wird.“ Hieran werden sich die „Freaks“ wieder die Zähne ausbeißen und jämmerlich vor sich hin weinen, winseln und jammern. Na und?
Was als Internetphänomen für schlaflose Nächte sorgte, muss sich nun im Spielfilmformat beweisen. Die Grundidee ist herrlich krank: endlose Büroräume, hässlicher Teppichboden und eine Atmosphäre, bei der man freiwillig wieder ins eigene Büro zurück möchte. Na ja, fast!
Atmosphärisch hat das Ganze einiges zu bieten. Die sterile Umgebung, das monotone Licht und die endlosen Korridore erzeugen eine Beklemmung, die vielen Horrorfilmen mittlerweile abhandengekommen ist. Hier braucht es keine Monster im Minutentakt. Manchmal reicht schon die eigene Orientierungslosigkeit. Wer bei Neonröhren normalerweise einschläft, bekommt hier eine völlig neue Beziehung zur Innenarchitektur.
Trotzdem stellt sich die Frage, ob eine geniale Grundidee allein einen überzeugenden Film ergibt. Irgendwann sind auch die längsten Korridore abgelaufen und man fragt sich, ob hinter der nächsten Ecke endlich etwas passiert oder der Hausmeister nur vergessen hat, das Licht auszuschalten. Atmosphäre ist eben nicht alles!
Fazit: Kein gewöhnlicher Horror-Einheitsbrei, sondern eine schräge Reise in den architektonischen Wahnsinn. Wer Blutfontänen, Dauergekreische und Monster im Sekundentakt erwartet, ist hier falsch. Frisch, ungewöhnlich und durchaus sehenswert. 3,5 Sterne.
„Wir haben alle unsere Kreisläufe. Unsere Gewohnheiten, die uns immer wieder im Kreis laufen lassen.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "HUHSunday" aus mainhardt am 09.10.2026
Kurzweilig und lustig, es gibt zwar keine neuen und revolutionären Film-Highlights aber für einen gemütlichen, humorigen Filmabend gut geeignet 3,5 Sterne
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 09.10.2026
Dieses Mystery-Werk funktioniert schon irgendwie, auch wenn die Action übersichtlich auf den Film verteilt ist und das Ende als offen bezeichnet werden kann. BACKROOMS brilliert halt mit kleinen, feinen Ideen, einer formidablen Montage, einer starken Dramaturgie und mit großartigen Schauspielern. Letztendlich ist vieles von dem was zu sehen ist frei interpretierbar. Nicht jedem Zuseher wird BACKROOMS gefallen. Ich fand ihn ziemlich gut, wobei der Hype um ihn deutlich übertrieben ist. 3,40 Traumata-Sterne bei Cap'n Clark's Ottoman Empire.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 09.10.2026
Was soll denn KOMBUCHA - DIE ZUKUNFT BEGINNT HIER letzten Endes sein? Thriller, Horrorfilm oder Beziehungsdrama? Wohl von all dem etwas, nur halt bedauerlicherweise von all dem viel zu wenig. Bisweilen wirkt das Werk eher wie eine Karikatur auf Genre-Beiträge. Insofern weder Fisch noch Fleisch, gleichwohl kann man sich das Endprodukt schon mal anschauen. 2,70 Vampir-Sterne bei Symbio.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Heffi" aus Wallerfangen am 08.10.2026
The Holy Boy ist ein sehr atmosphärischer Horrorfilm / Drama mit starken Bildern und einer düsteren Atmosphäre. Ein ruhiger aber eindringlicher Genrebeitrag.
Bewertung und Kritik von Filmfan "mapo1848" aus Fernwald am 08.10.2026
Ja, er reicht nicht an den ersten Teil heran.
Dennoch hat der Film mich gut unterhalten. Die Hauptdarsteller, bekannt aus dem ersten Teil, Game of Thrones oder The Last Kingdom, haben sicherlich dazu beigetragen. Ich hab auch nicht das Gefühl gehabt eine "günstige" Fernsehproduktion zu sehen.
Das einzige was mich gestört bzw. verwirrt hat, ist der Anfang. War es nicht so, dass Rob Cole bereits am Ende von Teil 1 nach England zurückgekeht war!?
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.10.2026
"Beast of War" gehört zu den ernst gemeinteren Haifilmen. Mal ohne Bikini-Babes und Teeniegeschwurbel. Ok, das könnte man auch vermissen, aber hier geht es um eine Kriegsgeschichte (eine mit Ähnlichkeit zu der, die Quint im "Weißen Hai" erzählt). Nachdem die Einleitung im Ausbildungslager noch interessant war, macht der Film einen abrupten Schwenk auf ein Kriegsschiff, ohne auch nur anzudeuten, wieso, weshalb, warum sich die Truppe nun auf diesem befindet. Es überschlagen sich die Ereignisse und ab jetzt haben wir wieder einen generischen Genrefilm, in dem die Opfer nach Abzählreimprinzip schnabuliert werden. Jeder hat wieder so seinen ganz eigenen Charakter und das Final Girl, in diesem Streifen ein Boy, ist auch, wie so oft, von vornherein klar. Die Story läuft bei Nacht ab. Es ist daher düster, aber nicht zu dunkel. Atmosphärisch eingefangen wurde alles, aber wirklich spannend und mitreißend ist der Film aufgrund der Vorhersehbarkeit nicht, im Gegenteil ist auch einiges ganz schön hinkonstruiert. So gibt es auf dem Wrackteil natürlich eine Flagge, Waffen und Granaten und darum muss man wegen der Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken. Fazit: Solider, atmosphärischer Haifilm, dessen Weltkriegsszenario ihn von anderen unterscheidet. Einmal gucken, ohne es zu bereuen, reicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "michaelsimon" aus Sulz am 07.10.2026
Der Film baut gute Spannung auf, besonders wenn man am Anfang nicht genau weiß, worum es genau geht. Dann aber verliert sich der Film in Absurditäten, die nicht aufgeklärt werden. Am Ende wirkt das Ende völlig absurd. Trotzdem, interessante Ideen sind dabei.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 1950er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Jettison" aus Dobel am 06.10.2026
Nach "Nobody" (grandios!) kam der schon schwächere Nachfolger (wie leider so oft...). Na ja - ich bin das Risiko eines „dritten Odenkirk“ mit seiner Understatementnummer eingegangen und kann nur sagen: nee, das war leider gar nichts! Ehrlich, ich hatte den Eindruck, der ganze im Übrigen sehr dröge sich hinziehende Storyaufbau (gähn) hatte nur den Zweck, eine Rechtfertigung für den Einsatz all der zuvor eingeführten Knarren an den Wänden in der Kneipe zzgl. diverser Schränke und weiterer Waffen- und Sprengstofflager herbei zu konstruieren. Dies jedoch auf so ungeschickte und peinliche Weise, in einem amerikanischen Kaff mit kognitiv völlig unterbelichteter Bevölkerung, dass ich es nur als ärgerlich bezeichnen kann. Am besten fand ich noch die ersten paar Minuten bei der japanischen Mafia – das war vielversprechend. Danach nur noch Abbau. Das stoische Gemüt unseres Übergangs-Sheriffs wirkt dermaßen daneben, weil nicht nachvollziehbar unglaubwürdig und einfach nur ermüdend. Schade. Von Odenkirk und auch Headey habe ich mir definitiv erheblich mehr erwartet. Nicht zu empfehlen! Die Masche ist ausgelutscht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 06.10.2026
Die Macher von DECADE OF THE DEAD haben definitiv zuvor zu viel THE WALKING DEAD geschaut, denn die 80-minütige Handlung könnte gut und gerne aus einer Staffel der Erfolgsserie entnommen worden sein. Zwar erreicht DECADE OF THE DEAD niemals das Niveau der TV-Serie, doch gar so schlecht, wie viele Vertreter des Genre ist der Horrorfilm dann zum Glück doch nicht. Auch wenn man das Werk nicht unbedingt gesehen haben muss, so kann der ein oder andere Genre-Fans vielleicht in dem Streifen etwas entdecken. Zumindest Action und Splatter wird geboten. 2,60 tropische Sterne auf der Pazifik-Insel.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 06.10.2026
Ganz großes Gefühlskino und gleichzeitig eine extrem harte Kost. Den Filmemachern gelingt es, einen genaugenommen unerträglichen Schmerz adäquat filmisch umzusetzen. Eine Beerdigungs-Szene wird ewig im Gedächtnis bleiben. So muss Kino sein und so wird es auch immer eine Daseinsberechtigung haben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Hulk2020" aus Rottweil am 05.10.2026
Was für ein Mist. Nach 40 min. musste ich abschalten. Ging einfach nicht mehr. In den 40. min. war nichts witzig, nichts spannend, einfach nur dumme, alberne Sequenzen.
Man braucht wohl viel Geduld den Film ganz anschauen zu können.
Bewertung und Kritik von Filmfan "tomneu66" aus Fürth am 04.10.2026
Der handelt von einem Schweizer Paar das 2011 während einer Asienreise entführt wird. Der Film ist handwerklich und schauspielerisch sehr gut gemacht. Zudem basiert er auf wahren Begebenheiten, ist meiner Meinung nach sehr Realitätsnah und ist nichts für schwache Nerven.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Michelodeon" aus Hohenlinden am 04.10.2026
Eine köstliche, amüsante Kriminalkomödie. Schwarzer Humor, trocken serviert, skurril und abstrus. Auch wenn nicht alle Szenen gelungen sind: Für einen unterhaltsamen Filmabend und vier Sterne reicht es allemal.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.10.2026
Der Film ist sehr kreativ vor allem in der visuellen Darstellung und absolut keine Standard Horrorfilmkost nach Schema F.
Die ganze Handlung wirkt wie in einem nicht enden wollenden Alptraum, während man diese Räume nach und nach erkundet.
So würde ich mir die Hölle vorstellen!
Oder sagen wir mal so:
Wenn man vom Overlook Hotel links weiter dem Schild Hölle folgt, dann muss man durch die Backrooms.
Und hier entfaltet sich die enorme Stärke dieses Hype Films: Die Atmosphäre!
Die ist der Wahnsinn und sogar vergleichbar mit einem „The Shining.“.
Wenn der Film zumindest nicht eine Oskar Nominierung für den Ton bekommt, dann weiß ich auch nicht. Diese Geräusche welche permanent unangenehm sind erzeugen eine bedrohliche Kulisse vom feinsten.
Toller Streifen, der sicher nicht jedem gefallen wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "elGigante" aus Hohentengen am 03.10.2026
Leichte altbekannte Kost, die ganz gut zwischendurch unterhält.
Viele Altstars, die es nochmals wissen wollen, sind vertreten. Die Story ist nicht neu, aber irgendwie unterhält der Film trotzdem. Ein B-Movie mit etwas Rentner Aktion und hin und wieder kleinen Witzeinlagen und überschaubaren Story.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 02.10.2026
Ein deutsches Drama mit einem Mystery-Sidekick. WAS MARIELLE WEIß muss man daher als gewöhnlicher Zuschauer mit Samthandschuhen anfassen. Eine fast schon typisch deutsche Herangehensweise, vermeintlich künstlerisch. Lässt man dies mal außen vor, so sind hier starke Darsteller zu sehen, denen es mit der interessanten Grundidee gelingt, den ein oder anderen neuen Aha-Effekt zu erzeugen. 2,80 Telepathie-Sterne in der Kernfamilie.
Das Vermächtnis - Jeder Stammbaum birgt ein Geheimnis.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" aus Kiel am 02.10.2026
Zunächst hat man den Eindruck, es würde lediglich um ein Familiendrama gehen, in dessen Zentrum eine von Tragödien traumatisierte Ehefrau und Mutter steht, die mit ihrer Trauer und ihrem Schmerz ganz allein fertig werden muss, während sie gleichzeitig versucht, den Berufsdruck, ihre leicht verschrobene Tochter, den ungeliebten Sohn sowie den etwas einfältigen Gatten unter einen Hut zu bringen. Doch mit der Zeit fangen die Dinge an immer mehr zu eskalieren und ein irgendwie abstrakter und geheimnisvoller Unterton kommt ins Spiel, der zunehmend deutlicher wird, sich immer weiter ins Übersinnliche und Okkulte entwickelt und im letzten Drittel des Films dann mit teils heftigen Szenen und Storywendungen dominiert.
Damit gelang es Ari Aster sehr gut, eine düstere und mysteriöse Geschichte zu erzählen, die relativ harmlos anfängt und vor vermeintlich normaler, bürgerlicher Kulisse stattfindet. Doch mit jeder weiteren Filmminute bröckelt die Fassade immer weiter, hinter der es morbide brodelt. Deshalb bedarf es als Zuschauer etwas Geduld, denn ähnlich wie bei "Midsommar" wird hier der Horror langsam und kontinuierlich aufgebaut. Erfreulicherweise ganz ohne plumpe Stilmittel oder genre-übliche Effekthascherei, dafür aber mit ausgezeichneter Kameraarbeit und sehr guten Schauspielern, die ihre ambivalenten Rollen im Fall von Annie und Charlie sehr eindrucksvoll verkörpern.
Wer mit Atmospähre und smarten Storytelling mehr anfangen kann als mit plakativer Gewalt, öden Jumpscares und der alten Monster-killt-kreischende-Teenies-Nummer, wird mit "Hereditary" sicherlich auf seine Kosten kommen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.10.2026
Shin Ultraman hat es bei mir schwer, da ich die lange Historie dieser Serie überhaupt nicht kenne. Und das als Kaiju-/Godzillafan. Somit kann ich schonmal nicht sagen, ob dieser neue Beitrag sich in den Kanon einfügt oder dem Ur-Ultraman alle Ehre macht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich 2x beim Gucken eingeschlafen bin. Der Film ist ein wenig merkwürdig, um nicht zu sagen wirr, aufgebaut. Ultraman ist ein Außerirdischer, verschmilzt mit einem Menschen, der tot im Wald liegt und sich später grundlos auflöst. Dann kommt noch ein Außerirdischer, der praktisch nur eine Hülle ist und schließlich kommt einer in Menschengestalt, der irgendeine Box mitbringt, nach kurzer Klopperei aber verschwindet, um dem nächsten mit ner Art Raumstation Platz zu machen. Woher die Macht, bzw. die Fernbedienung kommt, sich in den Superhelden zu verwandeln, ist unklar, was die Gegenspieler eigentlich wollen, ebenso. Nun habe ich mich eigentlich auf einen Clash der Kaijus gefreut, aber eigentlich treten nur zwei richtig in Erscheinung und das gleich zum Anfang. Danach baut der Film merklich ab und verliert sich in Belanglosem. Plötzlich wird eine normale Frau riesengroß und fällt dann um, was wieder in den Bereich "wirr" gehört. Obwohl dieselben Macher hinter "Shin Godzilla" stecken, ist dies eine ganz andere Art von Film. Er ist eine Satire. Hier wird teils overactet und viel Möchtegernhumor eingeschoben. Was ich Lobenswertes sagen kann: Die Tricktechnik ist toll und die Kameraarbeit ist auffallend andersartig. Fazit: Unübersichtliche Manga-/Kaiju Verfilmung, die einiges offen lässt und teils Ratlosigkeit verursacht. Dazu stört der übertriebene Asia-Humor und Overacting. Kann mich zu knapp 3 Sternen hinreißen, ist aber in meinen Augen so ziemlich der einzige Genrefilm, den ich nicht zwei- oder mehrmals gucken muss.
Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 02.10.2026
Dieser Streifen ist ein reiner Kinderfilm und mal etwas Anderes - in seinem Heimatland Iran war er ein großer Erfolg. Er hat auch die Glaubwürdigkeit eines Fantasyfilms - sprich: de facto keine. Aber für Kinder so um die 9, vor allem, wenn sie das Meer lieben, durchaus empfehlenswert!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Akkurad" aus Detmold am 01.10.2026
Was für ein hanebüchener Schmarrn. Wie kann man 2025 noch immer Filme drehen, die in ihrer Vorhersehbarkeit und dramaturgischen Schwäche so abgrundtief dumm und nichtssagend sind???
80' Testbild von 1972 hätten mich weniger verärgert zurückgelassen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 01.10.2026
Eine Asylum-Produktion mit fast drei Sternen ist meiner Meinung nach schon eine echte Seltenheit. HOUSEMAID - SIE LIEBT DICH ZU TODE ist dennoch insgesamt ein Standard-Horror-SciFi-Thriller, weil sehr vorhersehbar und wenig glaubwürdig. Die Darsteller können hingegen überzeugen und die Action bzw. Tricktechnik ist ordentlich geworden. 2,60 Asimov-Sterne im Androiden-Modus.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 01.10.2026
Oh man. Was ein Billigfilm. M. Jovovich spendet nur ihr Bild und Name. Screentime ca. 5 Minuten. Was gut anfängt und Lust auf mehr macht, endet in einem Survivalfilm mit schöner Landschaft ( Minecraft lässt grüßen ). Vater Tocher Beziehung ohne echte Highlights.
Absolute Zeitverschwendung
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
Ein junges Paar (Jesse Eisenberg/ Imogen Poots) wollen zusammen ein Haus kaufen. Im Zuge dessen treffen sie auf einen seltsamen Immobilienmakler der ihnen ein ganz besonderes Haus vorführen wird. Der Film ist auf jeden Fall mal etwas anderes würde ich sagen. Die Spannung würde über die gesamte Laufzeit aufrecht erhalten und der etwas schwarzhumorige Unterton hat mir richtig gut gefallen. Für das Ende hatte ich mir was anderes versprochen. Wem z. B. Bugonia gefallen hat wird wahrscheinlich auch mit Vivarium seine Freude haben.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "MSizou" aus Ziemetshausen am 30.09.2026
William Furlong (Clilian Murphy) liefert Kohle an ein katholisch geführtes Heim für Mädchen. Währenddessen wird er Zeuge mehrere Vorfälle, die ihn nicht mehr loslassen. Bewegendes, nachdenklich machendes Drama mit einem starken Hauptdarsteller der die innere Zerissenheit des Charakters mehr als glaubwürdig verkörpert.