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Kritiken von "brabaks" aus

179 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Milchkrieg in Dalsmynni
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 25.11.2020
    Schade, ich hatte deutlich mehr erwartet. Die Landschaftsaufnahmen sind ja ganz nett (man sieht sogar ein paar Bäume!), die Schauspieler herrlich authentisch, und die Grundgeschichte passt. Die Geburt eines Kälbchens gleich am Anfang (mit der Eisenkette rausgezogen) hat was.
    Nur - das reicht aber nicht. Der Film ist sehr eindimensional, Schnitt und Musik nehme ich achselzuckend hin, und irgendwie erinnert alles an einen Sonntagnachmittagfilm - dafür ist er aber schon wieder zu düster. Trockener Humor? Muss mir entgangen sein.

    Fazit: Kann man sich mal ausleihen. 5 von 10 Punkten - mit Mühe 3 Sterne.
  • Der Marsianer
    Rettet Mark Watney - Hilfe ist nur 140 Millionen Meilen entfernt.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 23.11.2020
    An sich ein ordentlicher Film mit starken Bildern, gut umgesetzt. Nur: die grandiose Idee (so sind auch die ersten 20 Minuten bombenstark) wird mehr und mehr verwässert einerseits durch das absolut vorhersagbare Drehbuch und andererseits durch den pathetischen Hollywood-Kitsch, welcher ab der Hälfte des Filmes mehr und mehr zum Vorschein kommt.

    Fazit: Kann man sich mal ansehen. Die Glaubwürdigkeit ist so lala. Daher 6 von 10 Punkten, also 3 Sterne.
  • Die Fee
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 15.11.2020
    Für mich ist "Die Fee" ein herrlich amüsanter Blödsinn mit vielen fast an die Stummfilmzeit erinnernden Elementen. An den Stil, okay, muss man sich gewöhnen - aber schon nach fünf Minuten konnte ich mich darauf einlassen. Technisch ist alles gut.

    Fazit: Komödie, Groteske, Experimental- und Kinderfilm (teils vom Anspruch und Humor her) - eine herrliche Mischung, dabei dämlich bis zum Abwinken. Für mich ein Film zum Ablachen. Passt! 8 von 10 Punkten
  • Terminal
    Das Leben wartet.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 15.11.2020
    Ich mache es ausnahmsweise mal ganz kurz:

    Ein überaus netter Streifen mit sehr hübschen witzigen Szenen, gleichzeitig durchaus berührend.
    Aber: Zum Ende zu eher zäh, dazu gibt es jede Menge recht kitschige Romantik.
    Technisch ist alles okay.

    Fazit: Diesen Streifen kann man sich mal ansehen - wirklich in mein Herz gesprungen ist er nicht. Gerade noch 7 von 10 Punkten, daher 3 Sterne.
  • Am Ende ein Fest
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 29.10.2020
    Dieser Streifen beginnt ernst-amüsant, allerdings wird die Stimmung ab der Hälfte wesentlich düsterer. Ich hatte eher etwas Epischeres erwartet (wer hat denn diesen blöden Filmtitel verbrochen?) und war daher eher enttäuscht. Technisch passt alles.

    Fazit: Bei mir leider nur knapp 5 von 10 Punkten, daher 2 Sterne.
  • Chinese zum Mitnehmen
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 26.10.2020
    Okay, dieser Film erfindet das Alter-Grantler-muss-wiederwillig-Fremden-helfen-Genre nicht neu und wurde auch schon noch besser verfilmt (z.B. mit "Ein Mann namens Ove") - mag ja sein; aber dennoch ist der "Chinese zum Mitnehmen" überaus sehenswert und eine echte teils auch schwarzhumorige Tragik-Komödie. Den beiden Hauptdarstellern sieht man die Spielfreude an (wobei der Chinese gemäß seiner Rolle sehr passiv und still bleibt), bei Ausstattung, Musik und Synchro passt alles - wobei das Chinesisch im Original bleibt. Es sorgt auch für mehr Authentizität.

    Fazit: eine ziemlich schwarze Komödie mit teils tragischem Hintergrund - ein sehr amüsanter und ein bisschen nachdenklicher Filmabend springt heraus. Knapp 8 von 10 Punkten - 4 Sterne also.
  • Herzstein
    Unser Sommer in Borgarfjörður eystri.
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 18.10.2020
    Aaah, ich fange mal mit dem beim ersten Sehen Kritikwürdigem an: Der Film ist mit 124 Minuten rund eine halbe Stunde zu lang - man muss sich auf die sehr ruhige Inszenierung einlassen. So schwächelt auch der Spannungsbogen zeitweise recht arg.
    Aber! Die Story ist sehr lebensecht, daher auch nicht in jeder Situation sympatisch, denn das (abgelegene Dorf-)Leben ist halt so. Nur - da muss man beim Anschauen schon mal schlucken... Viele Szenen wurden übrigens im an der isländischen Ostküste gelegenen Originalort Borgarfjörður eystri gedreht.
    Und jetzt! Endlich, ENDLICH haben die Filmemacher mal den Mut bewiesen, die Rolle des 13jährigen Thor (wobei der Name eher wie "Phor" klingt) einem wirklich 13jährigen Jungschauspieler (Baldur Einarsson) zu geben und sein erstes sexuelles Erwachen absolut glaubwürdig (und passend) in Szene zu setzen! Nur die deutsche Synchro ist da zu alt besetzt - aber man kann den Film ja auch im Original mit Untertiteln genießen.

    Fazit: Etwas zäh, aber absolut glaubwürdig und prima besetzt - 8 von 10 Punkte!
  • Symbol
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 15.10.2020
    "Symbol" ist ein japanischer Film, welcher bei zwei grundlegenden Handlungssträngen an einem unbekannten Ort, sprich in einer Kammer, und in Mexiko spielt. Er gehört zur raren Sammlung der Experimentalfilme, die Bezeichnung Fantasy-Komödie passt aber auch.
    Über die Handlung möchte ich nichts verraten. Der Streifen ist schon interessant, wenn es aber in der Seele nicht "klick" macht (und einen das Gekreische zu sehr stört) kommt er aber auch als ganz schön desinteressiert daher. In diesen beiden Zuständen war auch ich - teils fasziniert, teils gelangweilt.
    Der Spötter könnte sagen, dass dies einer der ersten Filme ist, in welchem Penisse eine Hauptrolle spielen - ohne dass es auch nur einen Hauch von Erotik gibt... (Der geniale ebenfalls japanische Zeichentrickfilm "Pom Poko" gehört irgendwie auch dazu.)

    Fazit: Surrealistisch und seltsam - trotzdem für Neugierige eine klare Empfehlung! Bei mir 7 von 10 Punkten, durch die starken Bilder werden es schließlich dann doch mit Mühe vier Sterne - trotz des "Hmmm!?"-Effektes beim Ansehen.
  • Matterhorn
    Wo die Liebe hinfällt.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 20.09.2020
    Kreativer Film mit tollem Drehbuch und klasse agierenden Schauspielern. Zwischendurch war ich auch ein bisschen gelangweilt (wieso soll man einen Menschen sympatisch finden, welcher das Frühstück mit Messer und Gabel isst?), aber später zieht der Streifen wieder gut an. Im Nachhinein hat der Film auch eine gute Tiefenwirkung. Technisch passt alles.
    Fazit: ein durchaus interessanter und überraschender Vielleicht-oder-doch-nicht-Schwulenfilm mit schönem Nachdenkpotential. Klar 8 von 10 Punkten, vulgo 4 Sterne.
  • Dare
    Hab' keine Angst. Tu's einfach!
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 20.09.2020
    Kurz: Netter Film auch aus dem Gay-Genre, welcher sich aber mit zunehmender Spieldauer dann doch etwas in die gefühlte Bedeutungslosigkeit verstolpert. Anfangs auch herrlich komisch - schade nur, dass dieses Niveau nicht durchgängig gehalten wird. Und die gut spielenden Protagonisten sind alle so reich - wie öde, da kommt keine wirkliche Empathie auf.
    Fazit: Kann man mal sehen, gut 6 von 10 Punkten.
  • Don't Ask Don't Tell
    Science-Fiction, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 08.09.2020
    So, erstmal etwas Sachliches:

    Da gab es mal einen Film von 1954 mit dem Titel "Killers from Space", ein extrem billiger Sciene-Fiction-Film über Außerirdische und Atomwaffen. Schon dieser Film ist echter Trash und kommt durchaus an den besten schlechtesten Film aller Zeiten "Plan 9 from outer Space" von Ed Wood heran.

    Das lässt sich doch noch überbieten!, dachte sich der US-amerikanische Autor Tex Hauser (selbst schwul) und schuf für diesen Film am Anfang der 2000er Jahre einen neuen Text mit neuen Dialogen, die den damaligen Schauspielern in den Mund gelegt wurden. Und ich finde - dafür, dass es Trash ist, ist es gelungen!

    Der Film ist SO schlecht, so UNGLAUBLICH schlecht, dass Trash-Freunde durchaus mehr als nur ein Grinsen im Gesicht haben. Natürlich darf man keinen klassischen ordentlichen Film erwarten! Bild, Ton, Musik, Synchro (bewusst), Logik, Handlung - alles zum schreienden Wegrennen!! Aber nach vergnüglichen zwei Fernsehabenden habe ich beim Schreiben dieser Zeilen noch immer ein fettes Grinsen im Gesicht.

    Fazit: SCHLEEEECHT!! Wenn man auf den Humor steht - schließlich hat der Film beim Boston Untergrund Film-Festival sogar einen Preis bekommen!! - dann ist er richtig gut schlecht. 6 von 10 Punkten - 3 Sterne.

    PS: Der Originalfilm "Killers from Space" ist auf der DVD - leider nicht übersetzt - mit enthalten!
  • So finster die Nacht
    Basierend auf dem Bestseller von John Ajvide Lindqvist.
    Fantasy, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" am 07.09.2020
    Dieser Film ist faszinierend und hat eine tolle Aura. Die Magie dieses sehr ruhigen Streifens, welcher in Schnee und Eis spielt, wirkt, Kamera und Musik passen sich hervorragend an - und dennoch... Ja, ich kann die Ein-Sterne-Bewertungen verstehen, die da "langweilig" sagen - nicht verstehen kann ich die Filmfreunde, die zu wenig Splatter- und Bluteffekte anmeckern. Mir selbst waren es zu viele, und spätestens wenn die Säure ins Spiel kommt, wird es eklig. Ich hatte auch auf etwas schwarzen Humor gehofft - leider Fehlanzeige.

    Fazit: Ach, wie gern würde ich die bombastischen Hauptdarsteller in einem anders gestalteten (unblutigeren) Film sehen! Sachlich bekommt der Film 8 bis 9, für mich persönlich nur 3 von 10 Punkten - macht 3 Sterne.