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Kritiken von "reinim" aus

543 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Johnny English 3
    Man lebt nur dreimal - Seine Lizenz... erneuert. Seine Intelligenz... beschränkt.
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 22.05.2019
    Rowan Atkinson hatte 1997 mit "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm" seinen Zenit schon längst überschritten und der Streifen lebte schon damals mehr oder weniger von den ollen Gags aus der Mr. Bean-TV-Reihe. Ich war damals ein Fan. Doch heute muss ich leider sagen, kann man diese altbackenen Dinge einfach nicht mehr sehen, selbst wenn sie in moderner Verpackung à la "Johnny English 3" daher kommen. Es funktioniert einfach nicht mehr, die Gags zünden nicht. Ich war von dem Film eher peinlich berührt, konnte nur manchmal ein wenig schmunzeln. Zum Glück wurde gar nicht erst versucht, daraus ein heute übliches 2-Stunden-Epos zu machen, so ist der Spuk nach 80 Minuten vorbei. In diesem Sinne gönne ich Rowan Atkinson seinen wohlverdienten Ruhestand!
  • Werk ohne Autor
    Sieh niemals weg.
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 21.05.2019
    Der Film ist zweifellos gut gemacht und die Darsteller, allen voran Sebastian Koch als Professor Seeband, spielen ihre Rollen wirklich sehr inbrünstig und überzeugend. 180 Minuten Spieldauer mögen zunächst - besonders bei so einem anspruchsvollen Thema - eher abschreckend wirken. Dennoch muss man dem Film hier zugutehalten, dass er nie langweilig ist. Es wird in jeder Szene eine gewisse Spannung aufgebaut und eine Erwartung geschürt, dass man als Zuschauer stets wissen will, wie es denn nun weiter geht mit Kurt. Und genau darin liegt m. E. das Problem des Films und dafür gibt es klar Punktabzug von mir: Just an der Stelle, an der es am spannendsten wird, ob denn nun die Vergangenheit von Professor Seeband aufgedeckt wird oder nicht, und wenn ja, welche Konsequenzen es hat, endet der Film abrupt. Der Film endet zwar rund mit einer Szene, die Kurt an ein eindrucksvolles Ereignis aus seiner Kindheit erinnern lässt, aber das ist irgendwie zu wenig für die Geschichte an sich. Manchmal ist es ja durchaus geschickt, wenn man das Ende offen lässt, das ist ein legitimer Kunstgriff - und das ist es hier in diesem Fall ganz bestimmt - aber mir persönlich fehlte da noch ein Kapitel.
  • Venom
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 14.05.2019
    Das Highlight in dem Film ist Tom Hardy. Ohne ihn würde der Streifen nur halb soviel Spass machen. Der Bösewicht wirkt eher wie ein geschniegelter BWL-Student. Da hätte es eine etwas überzeugendere Figur gebraucht, um ein wahres Gegengewicht zu bilden.

    Tiefgang darf man zwar nicht erwarten, die Handlung ist recht simpel gestrickt und überschaubar, aber auch recht unterhaltsam. Und zum Glück hebt sich der Film deutlich genug von all den anderen Superhelden-Filmen ab.
  • Searching
    David Kims Tochter wird vermisst. Er weiß nicht, wo sie ist. Bis er herausfindet, wer sie ist.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 13.05.2019
    Zunächst musste ich mich mit der Machart des Films anfreunden, denn gefühlt 80 Prozent des Films spielen auf dem Desktop von Computern, in Form von Chats, Social Media, Videoclips, Videotelefonaten, Fotos etc. Ich finde diese Machart grenzwertig und entsprechend ermüdend empfand ich die erste Hälfte des Films. Aber, die Grundidee ist schon spannend und man wird zusehends neugieriger, was denn nun hinter dem Verschwinden der Schülerin steckt. Zunächst lohnt sich das Warten auch, denn man wird mit einigen völlig unvorhersehbaren Wendungen überrascht, gerade wenn man denkt, okay, das war's jetzt! Hier kann der Streifen nochmal richtig punkten. Leider aber ist das tatsächliche Ende dann ziemlich banal und konstruiert ausgefallen.

    Mein Fazit: Nach anfänglicher Skepsis konnte mich der Film aufgrund der sich steigernden Spannung und überraschenden Wendungen sehr überzeugen. Etwas enttäuscht war ich dann jedoch vom wenig spektakulären Schluss. Insgesamt sehenswert und unterhaltsam.
  • Keepers
    Die Leuchtturmwärter
    Thriller, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 07.05.2019
    Der Film ist nicht gerade dialoglastig - was manchmal auch seine Vorteile hat. Er fängt eher verhalten an, bietet jedoch neben der guten Besetzung auch noch ein authentisches Szenario. Bis zur Filmmitte baut sich dann sogar eine richtig tolle Spannung auf. Allerdings vergeigt der Film dann alles wieder, als die Handlung in der letzten halben Stunde ins Psychologisch-Theoretische abgleitet und keine reale Aktion mehr geboten ist.
  • The Darkest Minds
    Die Überlebenden - Diejenigen, die sich veränderten, werden alles verändern!
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 05.05.2019
    Der Film versucht eindeutig mit der Welle mit zu schwimmen, die andere Filmreihen wie "Tribute von Panem", "Die Bestimmung" oder "Maze Runner" erzeugt haben. Obwohl sich die Grundidee zunächst recht interessant anhört, versandet das Thema schnell in Belanglosigkeiten. Und trotz aller Bemühungen der Hauptdarsteller, kommt irgendwie nie richtig Spannung und Stimmung auf.
    Leider nur Durchschnittsware.
  • Phantastische Tierwesen 2 - Grindelwalds Verbrechen
    Wer wird die Zukunft verändern?
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 28.04.2019
    Vom ersten Teil dieser Filmreihe war ich schon nicht sonderlich angetan, aber der zweite Teil hat mich noch mehr enttäuscht. Die Handlung ist viel zu wirr und die Story künstlich aufgeblasen. Visuell ist der Film durchaus gelungen, aber man hat den Eindruck, dass das meiste nur eingebaut wurde, weil es halt einfach machbar, und nicht weil es für die Geschichte irgendwie notwendig ist. Auch Eddie Redmayne konnte mich nicht überzeugen, wie schon im ersten Teil spielt er stocksteif und hölzern seine Rolle. *Gähn!*
  • Predator - Upgrade
    Sei bereit für die ultimative Jagd.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 28.04.2019
    Die Story ist sehr vorhersehbar und bietet wenig Überraschungen. Auch die Effekte sich nur gehobenes Mittelmaß. Aber immerhin kommen Action und Humor nicht zu kurz. Unterhaltsam aber kein Pflichtfilm.
  • Sie sind ein schöner Mann
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 18.04.2019
    Eine typisch französische Komödie: Bissig, witzig, unbeschwert, politisch nicht immer ganz korrekt aber auf den Punkt gebracht! Sehenswert und unterhaltsam.
  • Mustang
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 18.04.2019
    Ein sehenswertes Filmdrama um ein schwieriges Thema, das aber mit einer Leichtigkeit und mit Bravour umgesetzt wurde.
  • Anon
    Anonymität ist der Feind.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 16.04.2019
    Leider kann ich mich den meisten (positiven) Kritiken überhaupt nicht anschließen. Die Idee, dass alles und jeder digitalisiert und vernetzt ist, ist in der Science Fiction nicht neu, wurde hier aber in einer ziemlich nervigen Manieriertheit umgesetzt. Die Filmemacher haben mehr Zeit und Gedanken daran verschwendet, wie diese Vernetzung visuell dargestellt werden kann, als daran, wie eine spannende Geschichte erzählt wird; GUI-Designer waren offensichtlich wichtiger, als der Drehbuchautor! Zudem spielt Clive Owen seine Rolle dermaßen hölzern und emotionslos, dass einem dabei die Füße einschlafen.
    Sorry, aber mich konnte der Film überhaupt nicht überzeugen.
  • Der Trafikant
    Nach dem Bestseller von Robert Seethaler.
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "reinim" am 15.04.2019
    Das Interessante an dieser Geschichte ist, wie das Erwachsenwerden des 17-jährigen Franz Huchel gezeigt wird, der aus der Provinz in die Großstadt Wien kommt, um dort seine Lehre zu machen. Diese fiktive Geschichte ist vor realen Ereignissen (Anschluß Österreichs an Nazi-Deutschland) platziert und mit realen Figuren der Zeit dekoriert. Sehr schön anzusehen ist das harmonische Zusammenspiel von Simon Morzé als Franz und Bruno Ganz als Sigmund Freud. Der junge Franz neigt dazu, sich oft in seinen Träumen und auch Tagträumen zu verlieren. Zunächst noch ganz unbedarft, werden diese Träume von Mal zu Mal intensiver und bedeutungsvoller, je mehr Erfahrungen er im realen Leben sammelt. Am Ende setzt Franz einen solchen Traum in die Realität um, mit schlimmen Folgen.

    Der Film ist schauspielerisch aller erste Sahne, die Ausstattung und Kameraführung herausragend. Leider kenne ich die Romanvorlage nicht und kann nicht sagen, wie akkurat diese umgesetzt wurde. Der Film ist jedoch lehrreich und unterhaltsam zugleich. Ich hätte mir lediglich noch ein wenig mehr politischen Biss gewünscht und vorstellen können, denn da ist der Film eindeutig zu brav geraten.