Japan im 16. Jahrhundert. Der greise Fürst Hidetora (Tatsuya Nakadai), einst ein mächtiger und grausamer Feldherr, überträgt sein Reich dem ältesten seiner drei Söhne. Blind gegenüber der aufrichtigen Liebe seines jüngsten Sohnes und unfähig, die Verschlagenheit der beiden anderen zu sehen, kommt seine Einsicht zu spät. Ausgestoßen und geistig umnachtet, wandert er ziellos umher und muss erleben, wie die Söhne Reich und Erbe ins Chaos und Verderben apokalyptischer Schlachten stürzen...
Akira Kurosawas ('Die sieben Samurai') epochales Alterswerk 'Ran' (1985) ist inspiriert von William Shakespeares Tragödie 'King Lear', von den Traditionen Japans und von aktuellen Endzeitvisionen. Von gewaltiger Bildkraft und virtuoser Montage, ist dieser Film eine Parabel über das Verhängnis der Macht, über ethisches Verantwortungsbewußtsein und die Relativität der Wahrheit.
Japan in the 16th century. The aged prince Hidetora (Tatsuya Nakadai), once a powerful and cruel general, transfers his kingdom to the eldest of his three sons. Blind to the sincere love of his youngest son and unable to see the cunning of the other two, his insight comes too late. Outcast and mentally deranged, he wanders aimlessly and has to experience how the sons of empire and heritage plunge into chaos and ruin of apocalyptic battles...
Akira Kurosawa's ('The Seven Samurai') epochal late work 'Ran' (1985) is inspired by William Shakespeare's tragedy 'King Lear', by the traditions of Japan and by current visions of the end times. Of tremendous visual power and virtuoso montage, this film is a parable about the doom of power, about a sense of ethical responsibility and the relativity of truth.