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Das Massaker von Katyn
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3,1
93 Stimmen

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Untertitel:Deutsch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl
Erschienen am:22.03.2010
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Bildformate:16:9 Breitbild, 2,35:1 Breitbild, 1920x1080p
Sprachen:Deutsch Dolby Digital 5.1 / DTS-HD Master 5.1, Polnisch Dolby Digital 5.1 / DTS-HD Master 5.1,
Untertitel:Deutsch
Extras:Interaktive Menüs, Kapitelanwahl, Making Of, Interviews, Audiokommentare, Trailer
Erschienen am:22.03.2010
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Handlung von Das Massaker von Katyn

September 1939. Polen wird von Deutschland aus dem Westen und Russland aus dem Osten zerrieben. Tausende sind auf der Flucht, die Krakauer Uni wird geschlossen, Professoren werden nach Sachsenhausen deportiert. Die Rote Armee und der Geheimdienst NKWD treiben polnische Offiziere zusammen und schicken sie in Arbeitslager. Anna hat mehrere hundert Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt, um nach ihrem Mann zu suchen, dem Offizier Andrzej. Tatsächlich findet sie ihn, kurz vor seinem Abtransport in ein Lager. Sie sehen sich nie wieder: Andrzej zählt zu den mehr als 22.000 Polen, die im April 1940 in den Wäldern von Katyn ermordet und in Massengräbern verscharrt werden. Nach dem Krieg kämpfen Anna und andere Witwen verzweifelt um das Andenken ihrer Männer – und werden deshalb von der russischen Führung verfolgt, die den Nazis das Massaker von Katyn in die Schuhe schieben will.

Film Details


Katyn


Polen 2007



Kriegsfilm


Historie, 2. Weltkrieg, Polen, Oscar-nominiert, Konzentrationslager



17.09.2009

Darsteller von Das Massaker von Katyn

Trailer zu Das Massaker von Katyn

Bilder von Das Massaker von Katyn

Szenenbilder

Cover

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aus Lehrte Steinwedel
am
Unglaublich aufwühlender Film!
Die Erschiessungen am Ende des Films gehören zum heftigsten was jemals auf der Leinwand zu sehen war! Ein sehr wichtiger Film über ein ganz düsteres Kapitel Geschichte! Unbedingt ansehen!

aus Kassel
am
Ich bin Bürger polnischer Herkunft (wenn man es so will) und habe mich weitgehend mit der Geschichte der Ermordungen von Katyn und Co befasst. Andrzej Wajda schafft es - wie immer übrigens - auf seine Art und Weise die Tragik damaliger Zeit zu verfilmen...

Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Geschichte um Katyn - noch eine Weile benötigen wird, bis man sie komplett aufklären kann... Gut einverstanden! wenn Sie als Deutscher eine Entlastung erfahren wollen - schließlich wurde Katyn lange Zeit den Deutschen angehängt - einverstanden...

Katyn und seine Pogromme waren den Polen bestens bekannt und was nicht so richtig im Film durchkommt...... wegen der herzzerreisenden Ermordungsszenen ...
ist alles drum herum, was dazu führte daß diese Morde überhaupt standfanden!

Katyn wurde zuerst den Nazis angehängt, in Polen wird der Begriff Sowjets/Russen durcheinander gebracht und diesseits der Oder/Neiße Grenze sieht man dort überhaupt keine Unterschiede.

DOCH ES GIBT SIE! Sowjets mit Russen gleichzusetzen IST EIN TÖDLICHER FEHLER, der letztendlich dazuführt, dass die tatsächliche Geschichte des zweiten Weltkrieges überhaupt nicht verstanden werden kann.

Man sollte - um zu verstehen, worauf der absoluter Tiefgang des Films besteht -
erst in Erfahrung bringen, wer die Sowjets gewesen sind. Ich nenne dazu zwei Namen, Henry Ford und Zitierung seines Werkes durch Martin Hohmann. Und daraus resultierende Konsequenzen für den Zweiten. Man sollte sich fragen, wer die Macht hatte und die Möglichkeit binnen wenigen Tagen, an die Sowjets die komplette Elite des ostpolnischen Volkes zu verraten (Wajda weiß hier ganz genau, daß er den Fehler gar nicht erst machen kann!!! - darf noch nicht einmal Andeutungen machen) und warum diese ohne Kampf einfach in die Hände der Sowjets geraten wird.

Wenn wir schon dabei sind - sollte man sich fragen - ob Russen zwischen der Oktober Revolution und dem geplanten Untergang der Sowjetunion frei gewesen sind... und wenn wir dem Pfad folgen werden - werden wir auch erfahren was die Nazis dazu verleitet hat aus Schwächen Stärken zu machen.

Katyn wäre nie ein Erfolg geworden, wenn Wajda nur einen Hauch mehr in diesen Bereich vordringen würde. Frau Merkel würde nicht bereitwillig eine Meinung zum Film sagen, und die Spiegel Drahtzieher hätten es gar nicht zugelassen, daß über diesen Film überhaupt was gesagt wird.

Andrzej Wajdas Filme besitzen einen unumstößlichen Hauch seiner Genialität. "Der Mensch aus Eisen" oder "Der Mensch aus Marmor" durfte doch nur ausgestrahlt werden, weil Wajda - wie kein anderer es besten versteht - auf das Leiden bestimmter Familien hinzuweisen - OHNE DABEI DEN WAHREN VERURSACHER zu nennen. Wajda weiß ganz genau - wie er in seinen Filmen - Gefahren aufzeigt, die daraus resultieren, wenn man gegen Propaganda eines mörderischen Systems
vorgeht. Das wird in der Szene erst klar... in der der Grabstein des in Katyn ermordeten Soldaten zerschlagen wird, und eine Person die den Mut brachte die schmerzvolle Wahrheit auszusprechen verhaftet wird und in einer Kammer landet, aus der sie nicht mehr rauskommt. Das wird in der Szene klar, wo ein junger Partisan, der aus dem Wald flüchtete - in dem bis 1958 gegen das Regime der Sowjets gekämpft wurde - ein paar Propagandaflyer abreist und letztendlich getötet wird...

Und erst Recht wird es durch den Selbstmord eines Soldaten klar, dem bewußt geworden ist, daß sein Überleben durch alles gerechtfertigt werden kann, aber nicht durch den Verrat an Mitmenschen.

Wajdas Botschaft an die Polen - ist der Ruf nach Gerechtigkeit. Ich betone: den Polen, den Deutschen oder auch vielen Russen war klar, daß die Massenmorde in Katyn nicht nur sinnlos waren, sie konnten nur deswegen erfolgen, weil sich die Führung der Sowjets seiner Sache absolut sicher war!

Das heißt! Ermorden wir die polnischen Eliten, so gehört Polen uns, weil die Masse doch nur damit beschäftigt ist zu überleben! Der Plan ging nicht auf, also benutzte man die Euch sehr bekannte Ostdeutscherfolgspropaganda dazu, um den Massenmord den Nazis (sprich Deutschen) in die Schuhe zu schieben.....

Der Film "Enigma" wird in Polen (ich führe diesen deswegen mit auf weil es eine Bedeutung hat) in Polen als Film, der nicht der Tatsachen entspricht verkauft. Der Hinweis haftet in der Verpackung mit... An der Knackung des Enigma Codes waren polnische Wissenschafter beteiligt... aus der Uni Lublin. Das wird unterschlagen. Die Namen der Ermorderten Polen in Katyn wurden politisch bedingt, zwar erwähnt, nicht weiter verfolgt. Durch Enigma aber wurde aber in England klar, daß die Deutschen die Leichen obduziert haben (DAS IST SO KLAR!)
und die Daten schiffiert nach England übermittelt worden sind! Die damalige Regierung Englands hat diese Erkenntnisse nicht weiter verfolgt. Einer der das wußte war unter anderen General Sikorski, der einen Gibraltar Überflug nicht überlebte.

Katyn - als Verfilmung - darf gar nicht diese Thesen aufgreifen. Er darf sich auf bekannte Fakten konzentrieren, er darf Deutsche entlasten und die Sowjets belasten. Das muß vorerst reichen. Im Jahre 2010.

Doch mit Katyn als Verfilmung - hat Wajda weitreichende Fragen aufgestellt, die selbt unserer Propagandaspezialistin entgangen sind! Er täuschte nicht nur sie, aber auch weitaus einflußreichere Gruppen. Mel Gibsons "Passion Christi" könnte als Botschaft an die Nachwelt als Referenz geradestehen. Was jedoch einem Mel Gibson gelang - das er die Gegner dieser Auffassung als Marketing benutzte war Wajda nicht gegeben. Wajda konnte nicht eine Anspielung wagen - sonst würde der existierende Clash Of Civilisations sein Werk niemals zulassen. Er ist Pole - ein kleiner Kowalski und nicht Mel Gibson, hinter dem Filmmagnaten aus Hollywood stehen und Milionengewinne - koste es was es wolle - sehen wollen.

Wäre Katyn in Hollywood verfilmt, mit Geldern der Century Fox, würde Wajda möglicherweise Anspielungen wagen wollen. Oder diese tun können. So durfte er den eigentlichen Konflikt auf polnischen und russischen und deutschen Boden austragen... das reicht vorerst...

Denn Katyn und seine Ereignisse müssen erst Stück für Stück entnazifiziert werden. Und vielleicht... Vielleicht eines Tages... kann Waida oder einer seiner Nachfahren es wagen, die tatsächliche Geschichte und ein paar Namen nennen. Namen die den Massenmord gewollt haben, um die Macht in der Sowjetunion zu stemmen. Namen dieser Leute sind eine Atombombe für heutige Verhältnisse, wobei die Personen, die sich hinter den Namen verstecken... angeblich aus der Sowjetunion in den Siebzigern vertrieben wurden..... Die meisten gingen nach Amerika. Doch diejenigen die - dem Zuschauer am meisten als widerwärtige Mörder erscheinen müssen... gingen dorthin, wo sie diplomatische Immunität genießen... wo man sie nicht ausliefert und vor ein höchstes Tribunal stellt.....

Andrzej Wajdas "Katyn" ist nur eine halbe Wahrheit. Doch manchmal ist die Verfilmung nur einer halber Wahrheit schon ein Mailenstein in die richtige Richtung..

Das "Katyn" sowohl in Deutschland, Polen und Russland ausgestrahlt werden durfte ..... ist ein gigantischer Erfolg. Für die Geschichtsschreibung....

Doch auch heute, in Zeiten der Demokratie... der EU... wo wir uns alle schimpfen ider jemals freisten Welt zu leben..... reicht es eben nicht ganz für die komplette Wahrheit...... So bald diese jemals ausgesprochen werden wird...
das wird dann sein... wenn ein Nachfolger von Martin Hohmann aus dem Buch eines Henry Fords zitiert werden darf, ohne daß man dem letzten seine politische Karriere abrupt beendet... wird Katyn möglicherweise zu Sprengstoff.

Wajdas erfolgreichste Verfilmung ist aus dem Grunde nur wirklich für alle sehenswert, weil Wajda der Meister aller Zeiten darin ist, aus Vermutungen
und Geheimnissen die jeder nun mal kennt einen Flächenbrand zu verursachen...

Wajdas Verfilmungen - die in Westen nicht bekannt sind "Der Mann aus Eisen", oder "Der Mann aus Marmor" sorgten dafür... daß jedes Wort, jedes Buchstabe der Politiker in damaligen Polen, von Millionen von Polen auf die Goldschale geworfen wurden...

Wajdas Verfilmungen gehören zu der sonderbarer Gattung von Filmen... die in den Massen überhaupt Kritikfähigkeit hervorrufen.

Wajda - würde er die deutsche Mentalität, die amerikanische oder sonst welche verstehen... würde jedem Deutschen heute... mit einem einzigen Film klarmachen, daß... man hinterfragen muß... und wie ein Junkie nach Wahrheit streben muß...
um zu verstehen, warum die allmächtige FED, Lehman Brothers hat untergehen lassen... warum Frau Merkel die Einlagen bei den Banken garantierte - in dem sie sagte... der Staat (also wir alle) haften für alles... Er würde der Kanzlerin keine Fluchtmöglichkeit lassen, sich in Schweigen zu verstecken, wo es doch um Rettung des Euro mit Steuerngeldern der Beitragszahler aus Deutschland im Mai 2010....

Andrzej Wajda würde - falls er die Deutschen verstehen würde - Angela Merkel dazu zwingen ihr wahres Gesicht zu zeigen.....

Nach der Prämiere der zwei oben genannten Filmen in Polen begann in Polen eine kulturelle Revolution... Rock wurde die Sprache einer ganzer Generation, die am Ende alles kritisch sah und sich durch nichts beirren ließ. Bis sich der Kommunismus aus Polen, Rußland und der DDR zurückzog.

Weil genau diese Rocker, die irgendwie ihren Ursprung in Wajdas Filmen gefunden haben... Ihre Botschaft lautete... GLAUBE AN DIESE MÄRCHEN NICHT, die Dir die Macht versucht einzureden: Aufschwung, Wohlstand, Freiheit... alles Dünnschiß...

Während man heute im Westen eine Musikerkarriere mit zwei Songs abgegolten hat, in dem man sich für Videoaufnahmen zur Kreuzung eines Pornodarstellers/und einer Nutte überreden ließ, singen diese Nachfahren von Andrzej Wajdas Gesinnung nun seit über 20 Jahren. Rockgruppen wie Perfect, Budka Suflera, Lady Pank, Republika, Bajm, Lombard und zahlreiche anderen schossen damals wie Pilze aus dem Boden. Ihre Worte waren Waffen, Ihre Lieder waren Treibsand für jedes Regime für jede Propaganda dessen was es nicht gibt. Stets auf der Kippe zwischen Recht und Wahrheit stets besonnen in der Wortwahl - das war der Verdienst von Menschen vom Schlag eines Andrzej Wajda...

Wajda manipulierte extrem erfolgreich die Gemüter... Die Erschießungszenen senden die Botschaft an das Publikum! WOZU DIESE GREUELTATEN! Die waren doch fertig, Polen wurde aufgeteilt zwischen zwei blutrunstigsten Diktatoren und die Allierten Polens fürchteten sich sowohl dem einen wie dem anderen um Paroli zu bieten. Warum wurden diese 20 Tausend Soldaten, Wissenschaftler und Geistliche niedergemzelt und in Massengrab verstaut!? Anbetracht diesen Tatsachen?

Warum schickte man sie nicht zur Zwangsarbeit in die Gulags eines Günther Grass? Sie waren ohne Waffen. Sie waren gedemütigt. Sie waren der Stolz polnischer Nation - und sie haben bei der Verteidigung sich de facto kampflos ergeben. Warum hat die Führung der Sowjets beschlossen diese Menschen zu töten, wo sie doch brav die Weisungen der Sieger befolgten?

Es gibt nur zwei Antworten. Entweder waren sie dumm, die Sowjets... oder sie waren sich Ihrer Sache derart sicher, daß sie am Ende als Sieger da stehen werden, daß dieses "Problem" als einer der geringfügigsten angesehen wurde.

Ich persönlich - aufgrund meiner Erkenntnise neige zur zweiter Option. Die Sowjets waren sich sicher, daß sie am Ende des zweiten Weltkrieges nicht nur Adolf Hitler besiegen werden, sie werden darüberhinaus ganzes Europa unterwerfen.

Von Dummheit der Sowjets kann schon alleine aus dem Grunde nicht die Rede sein, weil nur der Sieg über Europa und Ausdehnung der Grenze bis nach Portugal der Garant dafür gewesen war, daß im Inneren der UdSSR nicht zur Volksaufständen kommen kann oder kommen wird.

Und so gesehen, ist Andrzej Wajdas "Katyn" ein Meisterwerk der Täuschung... Wajda sagt ... ich erzähle Euch die Wahrheit über Katyn. Tut er nicht. Aber er zwingt dem Zuschauer des Films dazu, eine tiefsinnige Reflektion über alle europäische Katastrophen des XX. Jahrunderts hervorzurufen.

Mit "Katyn" schafft Wajda etwas, was in der Verfilmungsgeschichte im Prinzip nur Mel Gibson schaffte! Warum mußte Jesus sterben? Am Kreuz - bestialisch ermordert! Gibson schafft es selbst die Römer vom Ermordung Christi nochmals zu entlasten, denn Römer hielten Jesus für keine Gefahr!

Wajda stellt die selbe Frage: warum, wozu, welches gesunde Menschenverstand läßt sich dazu verleiten, eine Intelligenzia eines Volkes auszulöschen, daß sich bedingt der Teilungen, bedingt der Verwüstungen immer am Ende behauptete?

Wie sollte das funktionieren, wenn sich die Sowjets nicht sicher wären, sie überfluten Europa mit dem ganzen marxistisch-leninistischen Schwachsinn? Nur dort finden wir die Gründe für das Massaker! Die Sowjets dachten, sie werden es schaffen, die Vernunft, die Geistesfreiheit, die Europa in ihrer gesamter Prägung und Kultur zu unterwerfen!


Die 5 Sterne vergebe ich nur aus dem Grunde, weil es der erste polnische Europafilm ist, der sich nicht nur mit Wundenlecken der polnischer Geschichte
beschäftigt. Wajdas Film erinnert sehr wohl an die durchaus gute Verfilmungen
wie "Das Tribunal"... "Tränen der Sonne"... durchaus an "Staatsfeind Nr.1"...

Der Tiefgang bleibt aber verborgen... Die Kritiker sind mundtot... die Presse in Amerika findet nicht die Musse um eine Rezension zu schreiben, generell wurde der Film nicht beworben in der EU ... doch er hinterläßt den Eindruck, wie kein anderer... Ein großes Werk ohne ausgiebige Kritik durch Spiegel, Merkel etc... wird meistens verschwiegen... damit die Kritik nicht zu Werbung und damit zur Gelegenheit wird, darüber nachzudenken, was bei uns in der EU alles nicht stimmt.

Für Revoluzzer ist damit "Katyn" eine Pflicht!

aus Meyn
am
Ja, der Film ist klasse. Hart, unbequem, emotional und sehr gut gemacht. Aber es bleibt (zumindest für mich) ein kleiner fader Nachgeschmack. Es ist so, als wenn nicht alles gesagt oder gezeigt wird, was eben doch hätte gesagt oder gezeigt werden müssen. Es bleiben nur Andeutungen und vieles muss man sich selbst erschliessen. Das geht auch völlig in Ordnung, aber es wäre auch "besser" möglich gewesen.

Das Ende ist ebenfalls unbefriedigend. Ich persönlich hätte mir eine Art textlichen Abspann gewünscht, der noch einige weitere Fakten aufführt (Daten, Zahlen, Geographie, geschichtliche Würdigung heute etc...).

Dennoch, ein äußerst gelungener "Kriegsfilm".

aus Schlaitdorf
am
Wen dieses Thema interessiert für den sind zwei Dokumentationen Pflicht und zwar von der Firma "Polarfilm" Titel "Katyn" Die geschichte einer Lüge, und zur Ergänzung, zur erklärung der Russischen Taktik vor und während des 2. Weltkrieges die Doku "Den Krieg nach Deutschland tragen" Für Leute die sich gerne aus vielen Infos ihre Meinung bilden möchten. Kann ich nur empfehlen.

aus Brüggen
am
Spannung *****
Action *****
Unterhaltsam *****
Storry *****
Realität *****
Schauspieler *****
Emotion *****

Ein nervenaufreibender Film aus der Kriegsvergangenheit, uns in der Form bisher nicht bekannt! Eine Bestätigung meiner Ansicht, nichts ist grausamer als der Mensch.

aus Rastenberg OT Roldisleben
am
Bis auf die irreführende Bezeichnung Drama, Kriegsfilm wat der Film gut gemacht. Actionszenen kommen keine vor, die Erschießungsszenen können kaum als Action angesehenw erden, Ein düsteres Drama, das weder die Nazis noch die Sowjetsw verschont, sondern zeigt, daß andersdenkende stets verfolgt und beseitigt werden,wenn sie der Propaganda der Herrschenden widersprechen. Gut gezeichnete Einzelschicksale, von Personen, die mit dem jeweiligen Regime nicht kooperieren, sich offen auflehnen und dafür - wenn auch etwas kurzsichitg, - jegliche Konsequenzen in Kauf nehmen. Die Erschießungsszenen sind zwar nichts für zart besaitete Gemüter, aber weniger brutal als vieles, was sonst in kreigsfilmen gezeigt wird. Sehenswert, beklemmender Film

aus Buchen
am
Der Film ist teilweise hart und zeigt die grauenvollen Taten des 2 Weltkrieges.

Aber man merkt, dass es eine polnische (Fernseh- ???)Produktion ist.(also nicht sehr viel Geld dahinter steckt)
Also bitte keinen Action-Reißer oder Kriegsfilm erwarten !!!

ES wird nach und nach erzählt was mit den Offizieren der polnischen Armee passiert ist, nachdem sie in Gefangenschaft gekommen sind. Das wird realistisch dargestellt, aber nicht sehr spannend oder richtig dramatisch.


Ich persönlich fand den Film eher langweilig, da ich einen Kriegsfilm erwartet habe. Die Erschießungsszenen waren aber schon hart.

aus Leonberg
am
Historisch wichtiger und atmosphärisch erzählter Film über ein dunkles Kapitel der sowjetischen und polnischen Geschichte.

aus Euskirchen
am
Hier kommt einmal ein anderes dunkles Kapitel des zweiten Weltkrieges. Leider fehlte mir bei dem Film mehr über die Hintergründe des Massakers zu erfahren. Zudem ist der Zeitschnitt sehr abrupt und man ist anfangs verwirrrt was hier los ist. Bis man mitbekommt, hier ist in der Zeit gesprungen worden. Das hätte man mit einer Texteinblendung besser machen können. Eigentlich sind vier Steren zu viel, aber drei deutlich zu wenig, da die Schauspieler sehr glaubhaft wirkten.

aus münchen
am
Die ersten 30min.sind ganz interessant, aber danach ? Alle sind eingeschlafen..nur bla bla bla..viel gerede..sonst nix..null action und null aufregende szenen..nur viel gerede..danke ,-nicht zu empfehlen !

aus Pocking
am
Ein interessanter Film, keine Frage. Bedauerlicherweise kommt nicht zur Sprache, ob gewollt oder ungewollt, sei dahingestellt, das die Wahrheit erst vor einigen Jahren bekanntgegeben wurde. Warum wohl. Des weiteren ist unklar geblieben, wie und wann diese Aufzeichnungen verwertet wurden, welche diese Dinge belegen konnten. Wurden sie überhaupt innerhalb der kommunistischen Zeit verwertet. Diese Fragen bleibt unbeantwortet. Was passierte mit den überlebenden Angehörigen bis heute, welche diesbezüglich informiert waren. Ebenfalls keine Antwort.

aus WESSELING
am
DIESER FILM WAR HERVORRAGEND GEMACHT!EIN SEHR REELLER FILM!!!!!
BESSER KOENNTE DIE HISTORIE GARNICHT GEZEIGT WERDEN!HOFFENDLICH WERDEN WIR SO ETWAS NICHT MEHR ERLEBEN!

aus Denkendorf
am
Das Thema hätte einen ordentlichen Film verdient gehabt. Dümmliche bzw. überflüssige Dialoge und eine diletantische Kameraführung. Nach 15 Minuten abgeschaltet.
Das Massaker von Katyn: 3,1 von 5 Sternen bei 93 Bewertungen und 13 Nutzerkritiken
Ihre Online Videothek präsentiert: Das Massaker von Katyn aus dem Jahr 2007 - per Post auf DVD zu leihen - per Post auf Blu-ray zu leihen. Ein Film aus dem Genre Kriegsfilm mit Sergei Garmash von Andrzej Wajda. Film-Material © Ascot Elite.
Das Massaker von Katyn; 16; 22.03.2010; 3,1; 93; 0 Minuten; Sergei Garmash, Anna Radwan, Joachim Paul Assböck, Joanna Kawiorska, Antoni Pawlicki, Pawel Malaszynski; Kriegsfilm;