Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Shakma" ist einer der Tierhorrorbeiträge, die durchaus älter wirken, als sie sind - von der Umsetzung und dem überhektischen Schauspiel her hätte man auch auf ein Werk der 80er Jahre tippen können.
Wirklich bahnbrechend spannend wird "Shakma" nur in wenigen Szenen, liegt dies allerdings auch daran, dass man eben jene story so oder so ähnlich zwischenzeitlich bereits etliche Male hat sehen können.
Die Spielzeit von 100Minuten fühlt sich tatächlich länger an; geschieht hier viel zu lang gewissermaßen immer wieder das selbe, während ich mich überdies des Eindrucks nicht erwehren kann, dass auch manche Aufnahmen doppelt in den Film geschnitten wurden. Der Ausgang des Films überrascht leider ebenso wenig, wie den einzelnen Figuren Tiefe eingeimpft wurde - zum einmaligen Ansehen für Genrefans reicht "Shakma" durchaus aus; ein fester Bestandteil in meiner Sammlung wird er allerdings nicht werden.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
Dass eher niedrige Budget ist "Bernadette will töten" gewiss anzusehen, dessen ungeachtet empfand ich den Film durchaus als gelungen und zugkräftig.
Naturgemäß muss der Zuschauer ein Faible für diese nicht ganz ernstgemeinten, schwarzhumorig angehauchten und etwas überzogenen Filme haben, versteht "Bernadette will töten" zweifellos zu unterhalten und wie nebenbei ein wenig (bis viel) Gesellschaftskritik zu äußern.
Die Wendungen sind nicht unbedingt vorhersehbar, der Splatter-Aspekt nicht zu überbordernd und die Story gewissermaßen glaubwürdig und glaubhaftig - mir persönlich hat das Werk zur einmaligen Sichtung durchaus gefallen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Good Luck, Have Fun, Don't Die" hält meiner Meinung nach, was der Trailer verspricht - ein wenig (bis viel) absurd, temporeich, schwarzhumorig, spannend und actionreich hat mich das Gesamtwerk von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Den eigenwilligen bishin schwarzen Humor muss man mögen, überdies sollte auf der Hand liegen, dass man nicht nach jedem kleinen Logikloch akribisch suchen muss ."Good Luck, Have Fun, Don't Die" bietet eine eigenwillige Story an, die somit zwangsläufig die ein oder andere Überraschung bereit hält und lediglich in Maßen vorhersehbar sein darf.
Die Besetzung überzeugt, die Dialoge sind gelungen, das Ende auf eigene Art perfide - mir hat das Ganze tatsächlich besser gefallen, als ich eingangs erwartet hätte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Zitronenherzen" hätte ein nostalgisch angehauchter, wunderbarer Wohlfühlkitschfilm mit ein wenig Tiefgang werden können, der ei im Idealfall ein wenig auf die Tränendrüse drückt. Leider wirkt das Gesamtwerk hingegen deutlich überzogen, bisweilen peinlich und derartig konstruiert, dass sich der Zuschauer selbst unfreiwillig in die Geschichte hineingezogen fühlt. Die Konfliktsituation zwischen Mutter und Tochter hatte durchaus Potential, wartet man von Anfang an auf die große Offenbarung, was die Famiile derart entzweit hat und ersehnt sich ein ähnliches Unterhaltungsprogramm wie Publikationen a la "Big", "Freaky Friday" oder gar "Zurück in die Zukunft" es zu erschaffen vermochten.
"Zitronenherzen" hingegen wirkt einfach nur platt, teilweise schlecht geschauspielert (Stichwort overacting) und banal.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
"Pillion" mitunter als "Komödie" zu bezeichnen trifft mitnichten; wenngleich es durchaus Szenen gibt, die freiwillig oder unfreiwillig komisch anmuten. Collins erste sexuelle Begegnung mit Ray wirkt sich auf den Zuschauer irritierend, verstörend oder gar fremdschämlastig an - nach der ersten filmischen Viertelstunde bekommt "Pillion" jedoch die Kurve und sorgt für ein durchaus spannendes Szenario. Die dringend notwendige Tiefe erählt das Gesamtwerk durch den Umstand, dass Collin noch bei seinen Eltern wohnt und seine Mutter sterbenskrank ist. Die Szenen, in denen alle vier gemeinsam zu sehen sind, sind im Grunde die besten, die "Pillion" zu bieten hat, gehen diese unter die Haut und bieten den Tiefgang, der sich im übrigen Werk nahezu vermissen lässt. Leider nimmt man Collin seine Rolle nur bedingt ab; vermisst überdies ein paar mehr Informationen, was Ray eigentlich tatsächlich im Alltag macht, außer Colin zu seinem Besitz zu erklären. Zwar ist die Faszination und Neugierde, die Collin verspürt, ist durchaus nachvollziehbar dargeboten, während man hinsichtlich Ray gewisse Ahnungen hegen darf - doch alles in allem reicht dies nicht aus, um ein vollkommen rundes Werk zu schaffen. "Pillion" fehlt irgendwo der letzte Feinschliff; wenn nicht gar etwas mehr Dialog, im Idealfall zwischen Collin und beliebigen Dritten, um seine Liebe zu Ray besser (er)fassen zu können. "Pillion" mag interessant sein; erotisch oder gar lustig ist hier jedoch nur äußerst bedingt etwas.
Wer bei The Mummy an Brendan Fraser, Sandstürme und flotte Abenteuerunterhaltung denkt, sollte seine Erwartungen besser gleich "begraben". Stattdessen gibt es düsteren Grusel, Body-Horror und reichlich Material für alle, die beim Abendessen anschließend noch einmal über die Innereien des Nachbarn nachdenken möchten.
Die Ausgangssituation ist durchaus vielversprechend: Ein Mädchen verschwindet als Kind spurlos und taucht Jahre später plötzlich wieder bei seiner Familie auf. Was zunächst wie eine zweite Chance aussieht, entwickelt sich erwartungsgemäß zu einer Familienzusammenführung, bei der man irgendwann feststellen muss: Das ganze hätte man sich besser erspart.
Cronin lässt sich Zeit, das Grauen aufzubauen, und erzeugt dabei eine zunehmend unangenehme Atmosphäre. Besonders die handgemachten Effekte können sich sehen lassen. Hier wird nicht einfach ein bisschen herumgespukt oder gegrunzt – es wird gekrochen, zerlegt und ordentlich an den Nerven des des Publikums gesägt.
Allerdings ist nicht alles Gold, was hier mumifiziert wird. Der Film ist etwas zu lang geraten. Zwischendurch verliert die Geschichte an Tempo und manche Entwicklungen hätten durchaus etwas Straffung gebraucht. Auch die Figuren bleiben hinter den Möglichkeiten der netten Ausgangsidee zurück.
Fazit: Trotzdem ist Lee Cronin’s The Mummy erfreulich eigenständig. Kein Brendan-Fraser-Abenteuer, kein nostalgischer Monsterfilm, sondern ein ziemlich kompromissloser Horrortrip mit einigen starken Einfällen. Nicht perfekt, stellenweise zu lang – aber atmosphärisch, handwerklich überzeugend und definitiv nichts für Zuschauer mit empfindlichem Gemüt. 3-3,5 Sterne, annehmbar - sehenswert.
„Was in dir steckt, kannst du nicht für immer verdrängen.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 16.08.2026
Leider wurden meine Erwartungen anhand des Trailers nicht mal ansatzweise erfüllt - "The Bride!" wirkt wie ein Paradebeispiel eines Werkes, bei dem sich die Verantwortlichen nicht entscheiden konnten, in welche Richtung das Genre tendieren soll. Spontane Tanzeinlagen haben schon bei "Joker: Folie à Deux" nicht funktioniert, die verbalen Entgleisungen der Braut wirken anfangs noch unterhaltsam in ihrer Überzeugenheit, tendieren jedoch über kurz oder lang Richtung Fremdschämerei. Absonderliche Traumsequenzen, abgestumpft wirkende Dramatik und irgendwo der Versuch, romantisch-witzig zu sein... all das sorgte bei mir für wenig Spannung. Im Grunde habe ich mir den Film lediglich aus profaner Neugierde zu Ende angeschaut, würde diesen jedoch niemanden, den ich kenne, weiterempfehlen.
Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" am 15.08.2026
Diesen Teil 2 hätte man sich sparen können....
Ist erstaunlich wieviele Waffen, Autos und Sprit die Menschheit noch über hat, nachdem ein Metor die Welt großflächig zerstört hat und daß wir - wieder mal - nichts besseres zu tun haben als zu töten.
Die Handlung ist lächerlich und damit mein ich nicht das Zerstörungsszenario, sondern daß der Einschlagskrater zum "Gelobten Land" wird.
Allen ernstes? Nach FÜNF Jahren ist eine solche Kaldera ein grünes Paradies, mit Seen, Flüssen, Landwirtschaft und großen Bäumen (müssen welche von Miraculix sein).
Was für ein Witz! Den 2ten Stern gibts nur für Gerald Butler, der Rest ist nur gehetze, geflüchte und gemorde.
Die Naturkatastrophenmomente haben noch Spaß gemacht, aber das wars dann auch schon.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 15.08.2026
„Das ist nicht nur ein Kleid. Das ist ein Statement.“
Fast 20 Jahre später wieder bei „Runway“ – und erstaunlicherweise sitzt der Anzug noch immer.
„Der Teufel trägt Prada 2“ ist kein zweiter Geniestreich, sondern vor allem ein verdammt schickes Wiedersehen mit alten Bekannten. Meryl Streep beherrscht Miranda Priestly noch immer mit einem einzigen Blick, Emily Blunt hat sichtlich Spaß an ihrer inzwischen selbstbewussteren Rolle und Stanley Tucci liefert erneut Klasse und Charme.
Natürlich lebt das Ganze kräftig vom Vorgänger. Überraschungen sind überschaubar, manches wirkt konstruiert und der bissige Humor des Originals wird nicht ganz erreicht. Dafür stimmt das Tempo, die Chemie und vor allem der Spaß an diesem kleinen Mode-Zirkus.
Fazit: Man merkt dem Film seine Vorhaben deutlich an – aber eben auch, dass hier nicht einfach nur die alte Garderobe aus dem Schrank geholt wurde. Ein paar Jahre älter, etwas weniger bissig, aber immer noch verdammt gut angezogen. 3 Sterne, angenehm-annehmbar und maßgeschneidert.........nicht mehr, nicht weniger........
„Ich brauche keinen neuen Look. Ich brauche nur einen besseren.“
Bewertung und Kritik von Filmfan "Stephankn" am 15.08.2026
Mogelpackung. FSK 16 Hauptfilm wurde durch "Zugaben" zu einer FSK 18 Blu-Ray. Der Film selbst ist eine Art Fortsetzung des ersten Teils. Den sollte man schon kennen um irgendwie zu verstehen worum es in dem Film überhaupt geht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 14.08.2026
„Wenn plötzlich Dinosaurier durch die Vorstadt laufen, sollte man vielleicht seine eigenen Nachbarschaftsprobleme neu bewerten.“
Was für ein verrückter Ausflug! „The End of Oak Street“ nimmt eine amerikanische Vorstadt, ein paar ganz normale Familienprobleme, eine ordentliche Portion 80er-Jahre-Nostalgie und setzt das Ganze kurzerhand mitten in die Urzeit. Warum? Was weiss ich? Aber es funzt......und auch noch gut.
Anne Hathaway und Ewan McGregor tragen den Film mit viel Herz und verleihen der eigentlich völlig absurden Geschichte genügend Bodenhaftung. Besonders Hathaway überzeugt und macht aus Denise mehr als nur die obligatorische Mutter, die zwischen Familienkrise und Dinosaurierangriff versucht, irgendwie den Überblick zu behalten. McGregor darf derweil feststellen, dass Eheprobleme wahrscheinlich das kleinere Übel sind, wenn nebenan ein T-Rex frühstücken möchte.
Regisseur David Robert Mitchell (It Follows) beweist dabei, dass er auch großes Kino kann. Die Inszenierung besitzt eine erstaunliche visuelle Wertigkeit, die Kameraarbeit ist teilweise ausgesprochen elegant und die Effekte wirken erfreulich hochwertig. Auch die Musik unterstützt das nostalgische Spielberg-Feeling ohne daraus eine Kopie zu machen. Die Geschichte verlangt ein ziemlich großzügiges Verhältnis zur Logik und manche Figuren hätten etwas mehr Entwicklung vertragen. Aber mein lieber Scholli: Dinosaurier in einer amerikanischen Vorstadtsiedlung! Bei deren Waffengesetzen? Die trauen sich was....
Fazit: Ein technisch hochwertiger und überraschend unterhaltsamer Mix aus Science-Fiction, Familienfilm, Abenteuer und Horror mit deutlicher Liebe zum Kino vergangener Jahrzehnte. Nicht perfekt, aber mit Herz, Atmosphäre und ordentlich Schauwert. 4 Sterne – sehenswert+.